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Nachfrage übertrifft Erwartungen: Apple stockt Neo-Produktion massiv auf


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple soll einem Bericht zufolge die geplante Produktion des MacBook Neo auf rund 10 Millionen Einheiten verdoppelt haben. Ursprünglich habe der Konzern 5 bis 6 Millionen Geräte geordert. Die Nachfrage nach dem günstigen Notebook übersteigt offenbar Apples eigene Erwartungen deutlich.

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Apple-CEO Tim Cook hatte die Liefersituation im Earnings Call am 30. April 2026 bestätigt. Der Mac-Umsatz im zweiten Quartal sei auf 8,4 Milliarden US-Dollar und damit um 6 Prozent gewachsen, getrieben vom Neo.

Die erste Produktionswelle des MacBook Neo nutzte sogenannte downgebinnte A18-Pro-Chips, die ursprünglich für das iPhone 16 Pro gefertigt worden waren. Beim Binning – einem Standardverfahren in der Halbleiterproduktion – werden Chips mit einzelnen defekten Einheiten nicht entsorgt, sondern mit reduzierter Spezifikation weiterverwendet. Im Fall des MacBook Neo bedeutet das: Statt der sechs GPU-Cores des iPhone 16 Pro arbeiten nur fünf, ein Core ist deaktiviert. CPU-Konfiguration (zwei Performance- und vier Efficiency-Cores), Ray Tracing und die 16-Core Neural Engine bleiben identisch.

Diese Restbestände aus der iPhone-Produktion sind nun aufgebraucht, heißt es in dem Bericht von Culpium. Apple habe deshalb bei TSMC eine neue Charge im N3E-Prozess (3 Nanometer) in Auftrag gegeben – laut Berichten als sogenanntes „Hot Lot“ mit beschleunigter Fertigung. Bei den neuen Chips handelt es sich teils um voll funktionsfähige Exemplare, bei denen ein GPU-Core per Software deaktiviert wird, um konsistente Spezifikationen sicherzustellen.

Die Knappheit macht sich auch in Europa bemerkbar. Bei Apple selbst liegt die Lieferzeit des MacBook Neo weiterhin bei mehreren Wochen. Im freien Handel ist die Verfügbarkeit teils besser, Preise starten laut Preisvergleich bei rund 589 Euro für die 256-GByte-Variante. Die Lieferengpässe bei Mac-Produkten betreffen auch andere Modelle wie den Mac mini und das Mac Studio.

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Die Montage der Geräte übernehmen Quanta und Foxconn in Fabriken in Vietnam und China. Die höheren Kosten für frisch gefertigte Chips – im Gegensatz zu den quasi kostenlosen Binning-Resten – sowie steigende DRAM-Preise könnten Apple perspektivisch unter Druck setzen. Beobachter spekulieren, ob Apple das 256-GByte-Einstiegsmodell einstellen oder die Preise anheben könnte, ähnlich wie beim Mac mini, bei dem Apple das 256-GB-Einstiegsmodell einstellte, sodass nun die 512-GB-Variante die günstigste Option ist.

In Benchmarks bewegt sich das MacBook Neo mit seinem A18-Pro-Chip auf dem Niveau älterer M-Chips: Single-Core-Leistung auf M3-Niveau, Multi-Core leicht hinter dem M1. Bei Video-Rendering und Spielen erreicht es ähnliche Werte wie der M1 beziehungsweise annähernd M2-Niveau. Die Fertigung im 3-Nanometer-Verfahren ermöglicht trotz der kompakten 36,5-Wattstunden-Batterie – deutlich kleiner als die 53,8 Wattstunden im 13-Zoll-MacBook Air – akzeptable Laufzeiten. Ein MacBook Neo 2 mit A19-Pro-Chip aus dem iPhone-17-Binning wird Berichten zufolge für 2027 erwartet.


(mki)



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China setzt weitere US-Firmen auf Exportkontrollliste


China hat zehn weitere US-Unternehmen auf seine Exportkontrollliste gesetzt und ergreift damit im Handels- und Technologiestreit mit Washington erneut Gegenmaßnahmen. Exporteure dürfen den Firmen nach Angaben aus Peking keine Güter mehr liefern, die sowohl eine zivile als auch eine militärische Verwendung finden können.

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Vizeministerpräsident Ding Xuexiang kritisierte in einer Rede in Peking, einige Länder setzten die nationale Sicherheit als Vorwand für Handelsbeschränkungen ein. Das könne zu geopolitischen Konflikten und Kriegen führen, Protektionismus nehme zu und es steige das Risiko einer Fragmentierung der Industrie- und Lieferketten. Durch Dialog müsse verhindert werden, dass wirtschafts- und handelspolitische Fragen als Druckmittel eingesetzt würden, forderte er.

Auf Chinas Exportkontrollliste stehen nun unter anderem die Firmen Aveox, Red Cat Holdings, Teal Drones, Oshkosh Defense, L3Harris Maritime Services sowie MP Materials und USA Rare Earth. Mehrere der Unternehmen arbeiten im Rüstungs-, Drohnen- oder Sicherheitsbereich. Andere sollen US-amerikanische Lieferketten für seltene Erden und Magnete aufbauen – einen Bereich, den bislang chinesische Firmen dominieren.

Parallel verbot Chinas Finanzministerium staatlichen Stellen, Produkte zu kaufen, die von 46 US-Unternehmen hergestellt werden. Betroffen sind unter anderem große Rüstungskonzerne und Rüstungssparten großer Unternehmen, darunter Lockheed Martin, Raytheon und Boeing.

Ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking stellte die neuen Maßnahmen in Zusammenhang mit einer US-Entscheidung. Das Pentagon hatte am 8. Juni eine aktualisierte Liste von 188 chinesischen Unternehmen und verbundenen Einheiten veröffentlicht, die es als sogenannte chinesische Militärunternehmen einstuft. Darunter sind prominente Namen wie Alibaba, einer der größten chinesischen Internet- und Onlinehandelskonzerne, und BYD, Chinas führender Hersteller von Elektroautos.


(mho)



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Polymarket: Angeblich seit Monaten irreführende Werbung von Influencern


Das Wettportal Polymarket soll Influencer dafür bezahlt haben, gefälschte Videos vom Abschließen und Gewinnen von Internetwetten aufzunehmen und zu verbreiten, um damit zu werben. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Analysen zahlreicher solcher Kurzfilme und interner Dokumente. Die Videos hätten sich an Menschen in den USA gerichtet, wo Polymarket seit 2022 nicht zugelassen ist und nur per VPN benutzt werden kann. Gefunden hat die US-Zeitung Videos, die seit Juni 2025 verbreitet wurden. Die Werbenden seien angewiesen worden, die Bezahlung nicht öffentlich zu machen, bekommen hätten sie zwischen 2000 und 3000 US-Dollar im Monat. Polymarket hat demnach eine umfassende Untersuchung zugesagt.

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Das Wall Street Journal hat demnach mehr als 1100 Videos von 10 Personen analysiert, die mit Polymarket zusammenarbeiten. 70 Prozent der Clips würden angeblich den Abschluss einer Wette auf Polymarket zeigen. In jedem einzelnen davon gebe es aber Hinweise darauf, dass die Wetten nicht echt sind. So stimmt teilweise die URL nicht, statt „polymarket“ stehe in der Adresszeile beispielsweise „poiymarket“, was bei Großbuchstaben nicht zu unterscheiden sei. In manchen Clips gebe es sogar Hinweise darauf, dass es sich um Testumgebungen für Entwickler von Polymarket handelt. Eingeweihte hätten erzählt, dass aufgenommene Clips an Polymarket geschickt wurden. In manchen Fällen seien die abgelehnt worden und hätten neu aufgenommen werden müssen.

Zu den Diskrepanzen bei den Aufnahmen vom Abschluss einer solchen Wette kommt dem Bericht zufolge hinzu, dass sie in den meisten Fällen auch gar nicht gewonnen worden wären. So zeigt ein Beispiel vorgeblich eine erfolgreiche Wette darauf, dass US-Präsident Donald Trump im Januar öffentlich das Wort „McDonald’s“ sagt. Als er das tut, jubelt der Creator. Dabei sei der Clip da schon zwei Monate alt gewesen, die Wette wäre also verloren gegangen. Insgesamt seien auf 118 der analysierten Videos angebliche Gewinne in einer Gesamthöhe von 900.000 US-Dollar zu sehen gewesen, mit den Wetten hätte man aber insgesamt 166.000 US-Dollar verloren. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC habe die Recherche nicht kommentieren wollen.

Polymarket gehört zu mehreren Internetplattformen, auf denen Nutzer und Nutzerinnen auf das Eintreten der unterschiedlichsten Ereignisse wetten können. Die Plattformen stehen schon länger unter Beobachtung, unter anderem wegen des Verdachts, dass hier mit Insiderwissen Geld gemacht wird. In Israel sollen Personen mit militärischen Hintergrundinformationen auf Ereignisse gewettet haben, in dem Land wurde im Frühjahr ein Journalist bedroht. Er sollte einen Bericht ändern, der eine millionenschwere Wette aufgelöst hat. In Frankreich gab es im April Hinweise darauf, dass jemand im Zusammenhang mit Onlinewetten Temperaturmessungen der Wetterbehörde manipuliert hat.


(mho)



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Playstation: Sonys Studios setzen verstärkt KI in der Entwicklung ein


Sonys Playstation-Studios setzen bei der Spieleentwicklung KI-Werkzeuge ein, um wiederkehrende Arbeitsschritte zu automatisieren. Das beschreibt Sony im aktuellen Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr.

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Konkret nennt Sony in seinem Strategiebericht die Bereiche Softwareentwicklung, Qualitätssicherung, 3D-Modellierung und Animation. Die KI-Werkzeuge sollen die Teams von manuellen Routineaufgaben entlasten, damit sie mehr Zeit in Spieldesign, Spielwelten und Gameplay stecken können.

Neu ist diese KI-Strategie nicht: Sony hat sie bereits Anfang Mai bei der Präsentation der Jahreszahlen umrissen. Der Geschäftsbericht führt die Pläne nun weiter aus und unterlegt sie mit konkreten Beispielen. Dabei betont Sony, dass KI menschliche Kreativität nicht ersetzen soll. Die Technik biete neue Chancen für Wertschöpfung und Wachstum und bleibe „ein Werkzeug, um menschliches Potenzial freizusetzen, kein Ersatz für Künstler oder Kreative“.

Als Beispiel für generative KI verweist Sony auf ein laufendes Pilotprojekt mit Bandai Namco. Dabei habe das Unternehmen in der Videoproduktion deutliche Verbesserungen bei der Produktivität pro Person gemessen.

Wenn KI die Hürden für die Spieleentwicklung senkt, dürfte die Zahl der veröffentlichten Titel weiter steigen, führt Sony aus. Genau darin sieht Sony eine wachsende Rolle für die eigene Plattform: Je mehr Inhalte auf den Markt drängen, desto wichtiger werde es, Spielern die passenden Titel zu empfehlen.

Sonys Vorstoß fällt in eine angespannte Phase der Branche. Die Produktionskosten steigen, weil die Spieleentwicklung länger dauert. Das Wachstum während der Coronapandemie ist abgeflacht, was zu zahlreichen Entlassungswellen bei Spielefirmen geführt hat. Der Einsatz von KI schürt zusätzliche Sorgen um Arbeitsplätze. Laut einer Umfrage ist mehr als die Hälfte der Spieleentwickler überzeugt, dass generative KI der Branche schadet.

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Auch andere Publisher setzen KI ein: Activision etwa nutzt generative KI in der Entwicklung von „Call of Duty“. Epic-Chef Tim Sweeney hat sich sogar gegen die Offenlegung von KI-Einsatz in der Spieleentwicklung ausgesprochen.


(dahe)



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