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Windows 11 bekommt besseren Bluetooth-Klang


Microsoft bringt den Bluetooth-Support in Windows 11 auf Vordermann. Im Laufe des Jahres sollen die ersten Desktop-PCs und Notebooks eine neue Variante des Funkstandards Bluetooth Low Energy (LE) Audio erlernen. Die darin integrierten Tonprofile ermöglichen einen besseren Klang als beim bisherigen Modus, sobald auch das Mikrofon eines Bluetooth-Headsets zum Einsatz kommt.

Bislang setzt Microsoft weitgehend auf den alten Funkstandard Bluetooth Classic Audio, der zwischen dem Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) und Hands-Free Profile (HFP) wechselt. Nur A2DP gibt Ton in hoher Qualität wieder.

Das Hands-Free Profile ist für Sprach-Chats mit Mikrofon notwendig, etwa in Videokonferenzen, setzt die Tonqualität jedoch hörbar herab, um Bandbreite zu sparen. Statt Stereo- gibt es nur noch Mono-Sound, zusätzlich ist das Audiosignal erheblich komprimiert. Die Abtastrate liegt lediglich bei 8000 bis 16.000 Hertz.

Bluetooth LE Audio ermöglicht längst eine bessere Audioqualität mit 32.000 Hertz und dem LC3-Codec – auch während der gleichzeitigen Verwendung eines Mikrofons. Microsoft erweitert das auf Stereo-Sound. Das ist ein erheblich geringerer Nachteil gegenüber Bluetooth ohne Mikrofon als beim bisherigen Ansatz.

Theoretisch können Windows-Systeme schon seit dem Funktions-Update Windows 11 24H2 eingeschränkt LE Audio wiedergeben. Allerdings fehlen dafür auf den meisten Desktop-PCs und Notebooks die passenden Treiber. Das Problem will Microsoft jetzt angehen und verspricht neue Treiberpakete von Herstellern. Erste Updates sollen bis zum Jahresende kommen, wahrscheinlich per Windows-Update.

Abseits von Windows müssen auch das Funkmodul im Rechner und das verbundene Headset Bluetooth LE Audio unterstützen. Das ist heutzutage bei den meisten Funkmodulen und Headsets mit Bluetooth-LE-Support der Fall. Wohlgemerkt unterstützt nicht jede Bluetooth-LE-Hardware auch LE Audio. Im Preisvergleich lassen sich Headsets entsprechend filtern. Neue Wi-Fi-7-Karten sollten LE Audio beherrschen.

Im Zweifelsfall können Nutzer ein passendes Funkmodul für unter 20 Euro kaufen. Bluetooth-Funk ist immer Teil von WLAN-Kärtchen, die standardmäßig in Desktop-PCs und Notebooks per M.2 E-Key eingesteckt sind.

Über Firm- und Software will Microsoft zusammen mit Partnern weiter an LE Audio feilen und auf CD-Qualität mit einer Abtastrate von 48.000 Hertz kommen. Einen Zeitplan dafür teilt die Firma bislang nicht.


(mma)



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Top 10: Der beste Ventilator im Test – Shark & Xiaomi vor Dyson


Wir zeigen die zehn besten Ventilatoren aus unseren Tests. Der Testsieger der Bestenliste ist leise, sparsam, stark – und kostet nur 90 Euro.

Ein Ventilator kann nur dann die Raumluft tatsächlich um ein paar Grad senken, wenn er kühlere Luft in den Raum bläst. Eine Möglichkeit ist, ihn in die Tür zu stellen, sodass er die potenziell kühlere Luft aus der Gebäudemitte in den Raum bläst. Aber auch in geschlossenen Räumen sorgen Ventilatoren für eine gefühlte Abkühlung. Denn ein Luftzug lässt den Schweiß auf der Haut verdunsten. Über einen thermodynamischen Effekt wird so Kälte freigesetzt. Aber Achtung: Wer sich über einen längeren Zeitraum direkt von einem Ventilator anblasen lässt, riskiert, sich zu erkälten oder einen Zug zu holen.

Die Auswahl an Modellen ist jedoch so vielfältig, dass die Entscheidung schwerfällt. Wir zeigen hier die zehn besten Ventilatoren aus unseren Tests und geben Tipps, worauf man beim Kauf eines Ventilators achten sollte.

Achtung: Gerade in den sehr warmen Sommerwochen sind die Preise der Ventilatoren teilweise deutlich höher als bei kühlerem Wetter. Das liegt wohl an der hohen Nachfrage und eventuellen Lieferengpässen. Wir empfehlen regelmäßig die tatsächlichen Preise zu überprüfen und bei einem guten Angebot schnell zuzuschlagen.

Welcher ist der beste Ventilator?

Testsieger ist der Levoit LPF-R432. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Xiaomi Mi Standing Fan 2. Besonders vielseitig ist der Shark Flexbreeze Pro Mist mit Akku und integrierter Wassersprühvorrichtung. Hier ist unser komplettes Ranking:

KURZÜBERSICHT

Testsieger

Levoit LPF-R432-WEU

Levoit LPF-R432 im Test: Sehr leiser Standventilator mit hoher Leistung ab 130 €

Der Levoit LPF-R432 überzeugt als flüsterleiser Kraftprotz mit cleveren Extras. Das 2-in-1-Design, die doppelte Oszillation und zwölf Geschwindigkeitsstufen heben ihn von der Konkurrenz ab. Nur die fehlende App-Steuerung und das sichtbare Kabel verhindern die Bestnote. Für 90 Euro erhält man einen durchdachten Turmventilator, der in puncto Leistung und Laufruhe Maßstäbe setzt.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • beeindruckende Windkraft
  • 2-in-1-Design
  • doppelte Oszillation
  • sparsamer Stromverbrauch

NACHTEILE

  • keine App-Steuerung
  • Stromkabel in Säulenmitte
  • fehlender Tragegriff
  • sehr kleine Fernbedienung

Mit Akku & Sprühoption

Shark Flexbreeze Pro Mist

Shark Flexbreeze Pro Mist im Test: Sehr guter Ventilator mit Akku & Sprühoption

Der Shark Flexbreeze Pro Mist ist leistungsstark und vielseitig einsetzbar. Dank seiner flexiblen Bauweise lässt er sich sowohl als Stand- als auch als Tischventilator nutzen. Besonders positiv fallen der leise Betrieb und der geringe Energieverbrauch auf. Der kabellose Akku-Betrieb ermöglicht uneingeschränkte Mobilität – ideal für die Terrasse, den Balkon oder im Garten. Shark verkauft den Flexbreeze Pro Mist auf ihrer Webseite für 169 Euro.

VORTEILE

  • leiser Betrieb und niedriger Stromverbrauch
  • Stand- und Tischventilator
  • Akku-Betrieb
  • 180-Grad-Oszillation

NACHTEILE

  • Sprühnebel-Funktion zu grob
  • keine App-Steuerung
  • hoher Preis
  • kurze Akkulaufzeit bei maximaler Stufe

Preis-Leisuntungs-Sieger

Xiaomi Mi Standing Fan 2

Ventilator Xiaomi Mi Standing Fan 2 im Test: Leise genug für das Schlafzimmer

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 bringt frischen Wind ins Smart Home. Mit leisem DC-Motor, flexibler Höhenanpassung, 100 Geschwindigkeitsstufen und smarter Steuerung bietet er viel für 74 Euro. Er ist leiser als viele andere günstigere Modelle und fast so leise wie Premium-Ventilatoren, die gerne viermal so viel kosten. Nur ein Akku fehlt – ansonsten ein rundum gelungenes Paket.

VORTEILE

  • leiser Betrieb dank DC-Motor
  • Nutzung als Stand- oder Tischventilator
  • 100 Geschwindigkeitsstufen via App
  • energieeffizient mit nur 2 bis 13 Watt Stromverbrauch
  • Smart-Home-Integration

NACHTEILE

  • Akku nur in Pro-Version
  • keine Fernbedienung

Ratgeber

Technische Daten

Welche Ventilatoren gibt es?

Ventilatoren sind vielfältig, hier die vier wichtigsten Kategorien: Tischventilatoren eignen sich hervorragend für gezielte Kühlung auf Schreibtischen oder Nachttischen, wo sie einen direkten Luftstrom erzeugen. Standventilatoren verteilen frische Luft in größeren Räumen und sind für Wohnzimmer oder Büros ideal. Turmventilatoren passen in enge Ecken und bieten teilweise Zusatzfunktionen wie Luftreinigung. Deckenventilatoren sorgen für gleichmäßige Luftzirkulation und setzen zugleich stilvolle Akzente in der Einrichtung. Auch Luftreiniger gehören streng genommen zu den Ventilatoren. Dazu empfehlen wir unsere Bestenliste Top 10: Der beste Luftreiniger im Test.

Turmventilator oder Standventilator?

Turmventilatoren bieten ein platzsparendes, modernes Design, das sich unauffällig in jedes Interieur einfügt, und sind wie der Dreo Pilot Max S zuweilen sehr leise, was sie für Schlafzimmer oder Büros prädestiniert. Häufig ist ihr Luftstrom nicht in der Höhe variabel. Standventilatoren hingegen sind wahre Kraftpakete, die mit starkem Luftstrom auch große Räume kühlen. Der Levoit LPF-R432 erreicht eine beeindruckende Reichweite von zehn Metern, benötigt dafür aber mehr Platz und erzeugt auf höchster Stufe nicht nur viel Wind, sondern auch Geräusche. Wer Wert auf ein platzsparendes Design legt, findet im Turmventilator den idealen Begleiter. Wer hingegen maximale Kühlleistung für geräumige Wohnbereiche sucht, setzt auf einen Standventilator.

Gibt es Kombinationen aus Tisch- und Standventilator?

Es gibt Ventilatoren, die sowohl als Tisch- als auch als Standventilator funktionieren. So wechselt etwa der Meaco Fan Sefte 10 mühelos zwischen Tisch- und Standfunktion, um gezielte oder großflächige Kühlung zu bieten. Ähnlich verhält es sich mit dem Levoit LPF-R432, dem Shark Flexbreeze Pro Mist und dem Philips CX3550/01.

Wie sicher sind Ventilatoren für Kinder und Haustiere?

In Haushalten mit Kindern oder Haustieren ist die Sicherheit eines Ventilators von zentraler Bedeutung, da neugierige Finger oder Pfoten schnell in Gefahr geraten können. Engmaschige Gitter, die Rotorblätter zuverlässig abschirmen, sind ein Muss. Alle von uns getesteten Ventilatoren erfüllen dieses Kriterium. Ein stabiler Standfuß verhindert, dass das Gerät bei einem versehentlichen Stoß umkippt, was beim Levoit LPF-R432 mit seinem soliden 7,5-Kilogramm-Gewicht vorbildlich gelingt, während der Meaco Fan Sefte 10 dazu neigt, nach hinten umzukippen. Rotorlose Ventilatoren, wie der Shark Turboblade, bieten die höchste Sicherheit, da sie ohne sichtbare Blätter auskommen und somit das Verletzungsrisiko minimieren. Manche Modelle verfügen über zusätzliche Sicherheitsfunktionen, etwa eine automatische Abschaltung beim Umkippen.

Wie leise sollte ein Ventilator sein?

Die Lautstärke eines Ventilators, gemessen in Dezibel, entscheidet darüber, ob er in sensiblen Umgebungen wie Schlafzimmern eingesetzt werden kann. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 erweist sich als im Test nahezu unhörbar. Der Dreo Pilot Max S gehört mit 22,5 Dezibel zu den leisesten Turmventilatoren. Trotz 23,5 dB auf niedrigster Stufe fällt der Shark Turboblade hingegen durch eine hohe Geräuschfrequenz auf, die subjektiv als störend empfunden wird. Ziemlich laut ist mit 27,5 dB der Philips CX5535/11 Turmventilator.

Wie wichtig ist die Wurfweite eines Ventilators?

Die Wurfweite, also die Entfernung, über die ein Ventilator spürbare Luftbewegung erzeugt, ist ein entscheidendes Kriterium für seine Effektivität. Tischventilatoren erreichen in der Regel drei bis fünf Meter, während Standventilatoren mit fünf bis acht Metern eine größere Fläche abdecken. Turmventilatoren liegen meist bei vier bis sechs Metern, und Deckenventilatoren verteilen die Luft sanft im gesamten Raum. Eine freie Platzierung, fern von Möbeln oder Wänden, maximiert die Wurfweite.

Levoit LPF-R432

Der Levoit LPF-R432 ist einer der stärksten Ventilatoren, da er selbst in zehn Metern Entfernung noch einen deutlichen Luftzug liefert. Der Meaco Fan Sefte 10 und der Philips CX3550/01 Standventilator sind ebenfalls hervorragend. Beim Shark Turboblade enttäuscht der Luftstrom hingegen, da er bereits nach fünf Metern verpufft.

Wie viel Strom verbraucht ein Ventilator?

Der Stromverbrauch eines Ventilators hängt vom Modell und der Leistung ab, liegt jedoch generell deutlich unter dem von Klimaanlagen. Besonders sparsam zeigen sich der Levoit LPF-R432 mit 1,5 Watt auf niedrigster und 21,7 Watt auf höchster Stufe sowie der Shark Flexbreeze Pro Mist, der nur 1,2 Watt im Minimalbetrieb und 13,9 Watt auf der höchsten Stufe benötigt.

Auch der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 überzeugt mit einem Verbrauch von 2 bis 13 Watt – dank seines effizienten DC-Motors ein echtes Vorbild im Hinblick auf Energieeffizienz. Der Meaco Fan Sefte 10 liegt mit 2,4 bis 19,6 Watt ebenfalls im sparsamen Bereich.

Deutlich mehr Energie benötigt der Shark Turboblade, der auf höchster Stufe 55,3 Watt verbraucht. Noch auffälliger ist der Philips CX3550/01 Standventilator, der mit 25,1 bis 41,1 Watt zu den stromhungrigeren Modellen zählt.

Modelle mit Eco-Modi, wie der Levoit oder Meaco, passen die Leistung automatisch an, um den Verbrauch zu senken. DC-Motoren sind AC-Motoren in puncto Effizienz (und Lautstärke) klar überlegen, was sich bei Dauerbetrieb finanziell bemerkbar macht.

Was kostet ein guter Ventilator?

Tischventilatoren sind bereits für 20 bis 100 Euro erhältlich, während Standventilatoren in einer Preisspanne von 30 bis 200 Euro liegen. Turmventilatoren kosten zwischen 50 und 300 Euro, und Deckenventilatoren können je nach Design und Funktionen 100 bis 500 Euro verlangen. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 ist mit 84 Euro ein echter Preis-Leistungs-Sieger, der smarte Funktionen mit Sparsamkeit verbindet. Der Levoit LPF-R432 kostet 110 Euro (20-Euro-Coupon anklicken). Allerdings spielt der Shark Turboblade mit Preisen ab 219 Euro in der Premium-Liga und bietet dafür Extras wie Akku und Sprühoption.

Was ist ein rotorloser Ventilator?

Ein rotorloser Ventilator, auch als „bladeless fan“ bezeichnet, versteckt seine Lüftereinheit häufig im Standfuß, um einen Luftstrom ohne sichtbare Rotorblätter zu erzeugen, wie der Shark Turboblade im Test demonstriert. Sein futuristisches Design, das an eine Hightech-Windmühle erinnert, macht ihn zum Blickfang in jedem Raum und bietet höchste Sicherheit, da keine Blätter zugänglich sind – ideal für Haushalte mit Kindern oder Haustieren.

Shark Turboblade

Doch der Shark Turboblade zeigt auch die Schattenseiten: Mit Preisen ab 230 Euro ist er teuer. Dabei ist seine Luftleistung schwach, da der Luftstrom im Test nach fünf Metern kaum noch spürbar ist. Der Stromverbrauch von 55,3 Watt auf höchster Stufe ist zudem happig, und die fehlende App-Steuerung wirkt in dieser Preisklasse überholt. Rotorlose Ventilatoren sind perfekt für designbewusste Nutzer, die Sicherheit und Ästhetik priorisieren, doch für maximale Kühlleistung bleiben Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 die bessere Wahl.

Fazit

Ventilatoren sorgen für frische Luft und Wohlbefinden, egal ob im kleinen Büro oder im weitläufigen Wohnzimmer. Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 beeindrucken mit ihrer Reichweite und Kraft, während smarte Turmventilatoren wie der Dreo Pilot Max S mit leiser Technik und App-Steuerung punkten.

Wer nicht auf das Geld schauen muss, dem empfehlen wir den Shark Flexbreeze Pro Mist, der einzige Ventilator in unserm Testfeld mit Akku und Sprühoption. Der am besten aussehende Ventilator ist unserer Meinung nach der Dyson Cool CF1. Auch der Shark Turboblade mag mit seinem Design glänzen, doch seine Leistung bleibt hinter den Erwartungen zurück. Budget-freundliche Modelle wie der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigen, dass Qualität nicht teuer sein muss.

Mehr zum Thema Erfrischung für zu Hause zeigen wir in diesen Ratgebern und Bestenlisten:

Hinweis: Preise können sich täglich ändern. Im Zweifel hilft ein Blick in unseren Preisvergleich.

BESTENLISTE

Testsieger

Levoit LPF-R432-WEU

Levoit LPF-R432 im Test: Sehr leiser Standventilator mit hoher Leistung ab 130 €

Der Standventilator Levoit LPF-R432 zeigt im Test, dass kraftvolle Kühlung und leiser Betrieb keine Gegensätze sein müssen. Er kostet derzeit 90 Euro.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • beeindruckende Windkraft
  • 2-in-1-Design
  • doppelte Oszillation
  • sparsamer Stromverbrauch

NACHTEILE

  • keine App-Steuerung
  • Stromkabel in Säulenmitte
  • fehlender Tragegriff
  • sehr kleine Fernbedienung

Der Standventilator Levoit LPF-R432 zeigt im Test, dass kraftvolle Kühlung und leiser Betrieb keine Gegensätze sein müssen. Er kostet derzeit 90 Euro.

Die Suche nach dem perfekten Ventilator gestaltet sich schwierig: Er soll stark blasen, aber leise sein. Er soll überall hinpassen, aber trotzdem große Räume kühlen. Er soll modern aussehen, aber nicht die Haushaltskasse sprengen. Der Levoit LPF-R432 verspricht für 90 Euro, all diese Widersprüche aufzulösen. Mit einem laut Hersteller maximalen Luftstrom von 2465 Kubikmetern pro Stunde gehört er zu den Kraftpaketen unter den Standventilatoren. Gleichzeitig will er auf niedrigster Stufe zu den leisesten seiner Art gehören. Wir machen den Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck zählt – und der Levoit LPF-R432 macht eine gute Figur. Er ist in Weiß oder Schwarz verfügbar und kommt in den Abmessungen von 31,75 x 36,83 x 111 Zentimetern. Das Gewicht von 7,5 Kilogramm verleiht ihm einen stabilen Stand, macht ihn aber auch zum Schwergewicht unter den Turmventilatoren.

Die Montage gelingt selbst handwerklich Unbegabten in wenigen Minuten. Der untere Teil der Standsäule lässt sich einfach weglassen. So schrumpft der Ventilator auf handliche 70 Zentimeter und wird zum Tischventilator.

Das Gehäuse besteht komplett aus robustem Kunststoff. Die Verarbeitung wirkt solide. Praktisch: Nach dem Lösen von zwei Schrauben sind die Gitter vorn und hinten abnehmbar. Sie sind vollständig waschbar.

Ein Wermutstropfen bleibt: der fehlende Tragegriff. Wer den Ventilator transportieren möchte, benötigt beide Hände. Der Stromanschluss sitzt nicht im Fuß, sondern etwa in der Mitte der Standsäule. Das Kabel hängt dadurch immer sichtbar herum – schade.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Hersteller wirbt mit einem Luftstrom von bis zu 2465 Kubikmetern pro Stunde und einer Windgeschwindigkeit von 7,5 Metern pro Sekunde. Im Test zeigt sich: Das sind keine leeren Marketingversprechen.

Selbst in fünf Metern Entfernung fühlt sich der Luftstrom noch an wie eine deutliche Brise. Nach 7,5 Metern spürt man immer noch eine merkliche Luftbewegung. Und selbst in zehn Metern Entfernung – das entspricht etwa der Diagonale eines 50-Quadratmeter-Raums – kommt noch ein sanfter Hauch an. Damit gehört der Levoit zu den reichweitenstärksten Ventilatoren, die wir getestet haben.

Auf niedrigster Stufe messen wir dank des Gleichstrommotors in 50 Zentimeter Abstand gerade einmal 22 Dezibel. Ein sehr leiser Wert, verglichen mit den anderen Ventilatoren in unserem Testfeld. Auf höchster Stufe legt er dann aber deutlich hörbar los, wir messen 49,1 Dezibel.

Die Oszillation verdient besondere Erwähnung. Während die meisten Turmventilatoren nur horizontal schwenken, beherrscht der Levoit auch die Vertikale. 90 Grad horizontal und 120 Grad vertikal sorgen für eine dreidimensionale Luftverteilung. Der Ventilator nickt quasi und schüttelt gleichzeitig den Kopf – eine faszinierende Choreografie, die tatsächlich für eine bessere Raumabdeckung sorgt. Allerdings lässt sich der Oszillationswinkel nicht einschränken, er schwenkt stets den vollen Bereich ab.

Levoit LPF-R432

Beim Stromverbrauch zeigt sich der Levoit von seiner sparsamen Seite. Auf kleinster Stufe genehmigt er sich nur 1,5 Watt. Bei maximaler Leistung steigt der Verbrauch auf immer noch moderate 21,7 Watt. Die horizontale Oszillation schlägt mit zusätzlichen 3,5 Watt zu Buche, die vertikale mit 2,5 Watt. Selbst bei Dauerbetrieb auf höchster Stufe mit beiden Oszillationen kostet der Stromverbrauch bei 30 Cent pro Kilowattstunde nur etwa 20 Cent pro Tag.

Bedienung & App

Die Bedienung des Levoit LPF-R432 erfolgt vor allem über die mitgelieferte Fernbedienung. Mit einer Reichweite von bis zu zehn Metern lässt sich der Ventilator bequem vom Sofa aus steuern. Die Fernbedienung haftet magnetisch am Gerät – eine gute Lösung gegen das ewige Suchen. Allerdings fällt sie recht klein aus und liegt nicht optimal in der Hand. Im Test funktioniert sie dennoch zuverlässig und ohne spürbare Verzögerung.

Der Standventilator pustet in zwölf Geschwindigkeitsstufen. Vier Betriebsmodi stehen zur Verfügung: Der Normal-Modus tut genau das, was man erwartet. Der Schlaf-Modus reduziert die Geschwindigkeit stufenweise und schaltet nach der eingestellten Zeit ab. Der Auto-Modus orientiert sich an der Raumtemperatur – allerdings ohne diese anzuzeigen. Im Eco-Modus passt der Ventilator die Geschwindigkeit ebenfalls automatisch an die Temperatur an, optimiert dabei aber den Energieverbrauch.

Ein 12-Stunden-Timer in Stundenschritten ermöglicht flexible Abschaltzeiten. Praktisch für alle, die beim Einschlafen eine Brise mögen, aber nicht die ganze Nacht durchpusten wollen.

Die Bedienelemente am Gerät regeln Ein/Aus, Windstärke, Oszillation und Timer. Einen direkten Modus-Schalter sucht man vergebens. Wer zwischen den Modi wechseln möchte, muss zur Fernbedienung greifen.

Eine Smartphone-App-Steuerung fehlt komplett. Während andere Levoit-Modelle längst smart geworden sind, bleibt der LPF-R432 offline. Auch eine Temperaturanzeige im Display sucht man vergebens – schade, wo doch zwei Modi temperaturabhängig arbeiten.

Levoit LPF-R432

Was kostet der Levoit LPF-R432?

Aktuell bietet Amazon den Ventilator für 90 Euro an – im Hochsommer waren es stolze 130 Euro.

Im Vergleich zur Konkurrenz positioniert sich der Levoit im gehobenen Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren gibt es bereits ab 30 Euro, allerdings ohne vergleichbare Features. Premium-Modelle von Dyson oder Balmuda kosten das Drei- bis Fünffache. Angesichts der gebotenen Leistung und Ausstattung erscheint der Preis fair.

Fazit

Der Levoit LPF-R432 ist ein durchdachter Standventilator mit beeindruckenden Stärken und verschmerzbaren Schwächen. Sein dickster Pluspunkt ist die Kombination aus Kraft und Stille. Mit 2465 Kubikmetern Luftstrom pro Stunde pustet er kräftiger als die meiste Konkurrenz. Trotzdem flüstert er auf niedrigster Stufe sehr leise.

Das 2-in-1-Design macht ihn flexibel einsetzbar. Die Verwandlung vom Stand- zum Tischventilator gelingt mühelos. Die doppelte Oszillation sorgt für Luftverteilung in alle Richtungen. Zwölf Geschwindigkeitsstufen bieten für jede Situation die passende Einstellung – von der sanften Brise bis zum deutlichen Wind.

Die Verarbeitung überzeugt. Die abnehmbaren und waschbaren Gitter erleichtern die Reinigung. Der sparsame Stromverbrauch und der intelligente Eco-Modus schonen Umwelt und Geldbeutel.

Kritikpunkte bleiben der fehlende Tragegriff und das ungünstig platzierte Stromkabel. Als negativ empfinden wir auch die fehlende App-Steuerung. Die kleine Fernbedienung könnte ergonomischer sein, funktioniert aber zuverlässig.

Unterm Strich liefert Levoit mit dem LPF-R432 einen sehr guten Standventilator ab. Er eignet sich besonders für alle, die Wert auf leisen Betrieb und flexible Einsatzmöglichkeiten legen. Wer auf Smart-Home-Features verzichten kann und einen zuverlässigen, leistungsstarken Ventilator sucht, macht hier nichts falsch. Der aktuelle Preis von 90 Euro macht den Kauf noch attraktiver.

Mit Akku & Sprühoption

Shark Flexbreeze Pro Mist

Shark Flexbreeze Pro Mist im Test: Sehr guter Ventilator mit Akku & Sprühoption

Der Shark Flexbreeze Pro Mist kombiniert den klassischen Ventilator mit Sprühnebel-Funktion und Akku-Betrieb. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • leiser Betrieb und niedriger Stromverbrauch
  • Stand- und Tischventilator
  • Akku-Betrieb
  • 180-Grad-Oszillation

NACHTEILE

  • Sprühnebel-Funktion zu grob
  • keine App-Steuerung
  • hoher Preis
  • kurze Akkulaufzeit bei maximaler Stufe

Der Shark Flexbreeze Pro Mist kombiniert den klassischen Ventilator mit Sprühnebel-Funktion und Akku-Betrieb. Wir haben ihn getestet.

Während klassische Ventilatoren nur Luft bewegen, kombiniert der Shark Flexbreeze Pro Mist drei Funktionen: Ventilation, Sprühnebel und Akku-Betrieb – ideal für heiße Tage im Garten, auf dem Balkon oder unterwegs. Wir haben das Gerät getestet. Shark verkauft den Flexbreeze Pro Mist auf ihrer Webseite für 169 Euro.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die schwarz-goldene Variante des Shark Flexbreeze Pro Mist wirkt vergleichsweise edel – alternativ stehen Anthrazitgrau und Weiß zur Auswahl. Voll aufgebaut hat er Abmessungen von 93,4 × 35,4 × 35,4 cm und einen Kopfdurchmesser von 36 cm. Damit beansprucht der Ventilator deutlich Raum für sich. Wer einen dezenten Ventilator sucht, sollte eher zu einem Turmventilator greifen.

Das goldene Design-Element ist Sharks Markenzeichen. So zieht sich beim Flexbreeze Pro Mist ein etwa 4 cm breiter Goldstreifen vom Haltegriff über den Kamm des Ventilatorkopfes. Dieser beherbergt auch die vier Bedienknöpfe. Der goldene Logo-Schriftzug prangt auf beiden Seiten und in der Kopfmitte.

Die Stärke des Shark Flexbreeze Pro Mist liegt in seiner durchdachten Modularität. Per simplem Knopfdruck löst sich der Kopf vom Standrohr und verwandelt sich dank aufklappbarem Fuß zum kompakten Tischventilator. Der abnehmbare Wassertank mit Tragegriff und der flexible Schlauch für die Sprühfunktion lassen sich ebenfalls werkzeuglos entfernen. Ohne diese Komponenten wirkt der Ventilator filigraner und bürotauglich. Auch das Standrohr trennt sich per Knopfdruck vom Standfuß – ideal für platzsparende Winterlagerung im Keller oder Dachboden. Eine Aufbewahrungstasche für den Ventilatorkopf liegt bei.

Die Materialqualität macht einen soliden Eindruck, obwohl überwiegend Kunststoff zum Einsatz kommt. Mit 7,1 kg Gewicht steht das Gerät sicher. Dank der Wasserresistenz sollte ein Einsatz bei Regen kein Problem darstellen. Ein Wermutstropfen: Eine Höhenverstellung des Ständers fehlt.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Shark bewirbt eine Reichweite von bis zu 20 Metern. Diese optimistische Angabe trifft zumindest bei aktivierter 180-Grad-Oszillation zu. Im kontrollierten Testumfeld spüren wir bei 10 Metern Entfernung noch einen zarten, aber wahrnehmbaren Windhauch. Bei 5 Metern weht deutlich spürbare Luft. Bei 7,5 Metern ist der Luftstrom immer noch merklich und angenehm. Damit gehört der Flexbreeze Pro Mist zu den stärkeren Vertretern seiner Zunft, ohne jedoch neue Rekorde aufzustellen.

Das Geschwindigkeitsspektrum umfasst fünf klassische Stufen plus zwei Smartbreeze-Modi für pulsierende, natürliche Windsimulation. Die niedrigste Stufe ist nur dezent spürbar, verbraucht dafür aber nur bescheidene 1,2 Watt und arbeitet mit flüsterleisen 22,4 dB – einer der leisesten Werte in unserem gesamten Testfeld. Selbst bei maximaler Stufe bleibt der Ventilator mit nur 13,9 Watt erstaunlich energieeffizient und mit angenehmen 39,8 dB deutlich ruhiger als die meisten Konkurrenten. Diese Werte sind für einen Ventilator hervorragend.

Die Akkulaufzeit variiert je nach gewählter Geschwindigkeitsstufe. Shark gibt folgende theoretische Werte an: Stufe 1 hält 24 Stunden durch, Stufe 2 schafft solide 14 Stunden, Stufe 3 läuft 6 Stunden, Stufe 4 arbeitet 3 Stunden und die kraftvolle Stufe 5 nur noch 2 Stunden. Im Test hält der Akku bei maximaler Stufe knapp 1,5 Stunden durch – etwas weniger als Shark verspricht.

Shark Flexbreeze Pro Mist

Die beworbene Sprühnebel-Funktion mit abnehmbarem Tank soll durch den Verdunstungseffekt zusätzliche Kühlung bieten. Es stehen drei Sprühstufen zur Auswahl. In der Praxis erzeugt das System jedoch eher grobe Tropfen statt feinem Nebel, und die Düsen tropfen nach dem Gebrauch unschön nach. Für den Einsatz im Freien – etwa auf der Terrasse oder im Garten – ist das System geeignet und sorgt für spürbare Erfrischung. In Innenräumen ist es hingegen weniger empfehlenswert, da die entstehende Feuchtigkeit Parkett, Laminat oder Möbel beschädigen könnte.

Die großzügige 180-Grad-Oszillation bietet drei Winkel: 45 Grad für gezielte Kühlung, mittlere 90 Grad für normale Raumabdeckung oder 180 Grad für maximale Reichweite. Der manuell einstellbare vertikale Neigungswinkel beträgt 55 Grad nach oben oder unten.

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt wahlweise über vier Knöpfe direkt am Gerätekopf oder die mitgelieferte Fernbedienung. Diese haftet magnetisch am Ventilator. Ein Timer ermöglicht eine zeitgesteuerte Abschaltung. Die LEDs erlöschen nach wenigen Sekunden automatisch – ein wichtiges Detail für den Schlafzimmer-Einsatz.

Doch es gibt weder App noch Smart-Home-Integration. Bei einem Ventilator für 225 Euro ist das in unseren Augen ein deutlicher Mangel. Konkurrenten wie der deutlich günstigere Xiaomi Mi Standing Fan 2 bieten längst App-Steuerung, Sprachbefehle, programmierbare Zeitpläne und Smart-Home-Automatisierungen. Shark hat an viele mechanische Details gedacht, aber die moderne Vernetzung vernachlässigt.

Die Ladezeit beträgt etwa vier Stunden über das ausreichend dimensionierte 1,9 Meter lange Netzkabel. Auch der reine Netzbetrieb ist möglich.

Was kostet der Shark Flexbreeze Pro Mist?

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei stolzen 280 Euro. Aktuell kostet der Ventilator direkt bei Shark 169 Euro.

Fazit

Der Shark Flexbreeze Pro Mist ist ein richtig guter und flexibler Ventilator. Die mechanische Flexibilität zwischen Stand- und Tischventilator überzeugt ebenso wie die niedrigen Lautstärke- und Verbrauchswerte. Der kabellose Akku-Betrieb ermöglicht echte Freiheit auf der Terrasse, dem Balkon oder dem Garten, wo Steckdosen Mangelware sind.

Die beworbene Sprühnebel-Funktion zeigt jedoch Schwächen. Statt feinem, erfrischendem Nebel produziert das System grobe Tröpfchen, die für Innenräume ungeeignet sind. Für Outdoor-Einsätze überzeugt die versprochene Zusatzkühlung. Die fehlende App-Steuerung ist bei diesem Preisniveau ärgerlich.

Preis-Leisuntungs-Sieger

Xiaomi Mi Standing Fan 2

Ventilator Xiaomi Mi Standing Fan 2 im Test: Leise genug für das Schlafzimmer

Der Standventilator Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 glänzt im Test mit modernem Design, App-Steuerung, überraschend leisem Betrieb und einem vernünftigen Preis.

VORTEILE

  • leiser Betrieb dank DC-Motor
  • Nutzung als Stand- oder Tischventilator
  • 100 Geschwindigkeitsstufen via App
  • energieeffizient mit nur 2 bis 13 Watt Stromverbrauch
  • Smart-Home-Integration

NACHTEILE

  • Akku nur in Pro-Version
  • keine Fernbedienung

Der Standventilator Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 glänzt im Test mit modernem Design, App-Steuerung, überraschend leisem Betrieb und einem vernünftigen Preis.

Wenn die Temperaturen steigen, sind Kühlungslösungen ein heißes Thema. Während Klimaanlagen den Geldbeutel und die Stromrechnung belasten, bieten Ventilatoren eine erschwingliche Alternative. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 verspricht smarte Funktionen, leisen Betrieb und flexiblen Einsatz.

Mit seinem Preis von 74 Euro positioniert sich der Ventilator zwischen dem günstigeren Lite-Modell und der Premium-Variante Pro. Im Vergleich zu den Dyson-Modellen, die schnell mehrere hundert Euro kosten, wirkt der Xiaomi-Ventilator geradezu wie ein Schnäppchen. Andererseits kostet er deutlich mehr als einfache Standventilatoren ohne smarte Funktionen, die schon ab 30 Euro zu haben sind. Wir testen, ob sich der Aufpreis lohnt.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigt sich in minimalistischem, modernem Design. Die komplett weiße Farbgebung passt in nahezu jedes Wohnambiente, auch wenn er bauartbedingt mehr Platz einnimmt als etwa ein Turmventilator. Die Montage gelingt unkompliziert – selbst Möbel-Zusammenbau-Muffel bekommen das ohne Schwierigkeiten hin.

Mit 3 kg Gewicht und Abmessungen von 34 × 33 × 100 cm steht der Ventilator stabil, ohne dabei zu wuchtig zu wirken. Ein cleveres Feature ist die dreiteilige Stange: Durch den optionalen Verzicht auf ein Element verwandelt sich der Standventilator im Handumdrehen in einen kompakteren Tischventilator. Das gelingt auch ohne zusätzliches Werkzeug dank den einfach mittels Klick-Mechanismus zusammensteckbaren Segmenten. Beim Lite-Modell werden diese hingegen fest verschraubt, entsprechend ist die Anpassung aufwendiger. Der Standing Fan 2 Pro hingegen punktet mit einer edleren Aluminiumstange statt des weißen Kunststoffs.

Die Rotorblätter sind ein Highlight: 7+5 flügelförmige Blätter sollen eine natürlichere Brise erzeugen als die Standardblätter des Lite-Modells. Die Abdeckung schützt nicht nur neugierige Kinderfinger und Haustierpfoten vor den rotierenden Teilen, sondern lässt sich auch leicht abnehmen und reinigen.

Durchdacht ist auch der im Fuß integrierte Stromanschluss. Anders als beim Lite-Modell, bei dem das Kabel oben angeschlossen unschön herunterhängt, bleibt hier alles aufgeräumt. Der Drehungsdämpfer sorgt für sanftes Oszillieren und weniger Vibration. Die Verarbeitung macht trotz viel Kunststoff insgesamt einen soliden Eindruck.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Standing Fan 2 pustet ordentlich. Auf höchster Stufe erzeugt er einen kräftigen Luftstrom mit beeindruckender Reichweite – vergleichbar mit teureren Modellen. Im Test ist das auch noch aus sechs Metern Entfernung deutlich zu spüren. Bei maximaler Leistung ist der Ventilator zwar deutlich hörbar, bleibt aber angenehmer als der surrende Lite mit seinem Wechselstromrichter.

Auf Stufe 1 arbeitet der Standing Fan 2 dagegen flüsterleise – perfekt fürs Schlafzimmer. Hier zahlt sich der Gleichstromwechselrichter aus, der den Ventilator deutlich leiser macht als den Lite.

Bei der Oszillation zeigt sich der Fan 2 flexibel: Horizontal schwenkt er bis zu 140° – einstellbar in fünf Stufen (30°, 60°, 90°, 120° oder 140°). Vertikal lässt er sich manuell um 39° neigen (23° nach oben, 16° nach unten).

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt über die Mi Home App via WLAN (IEEE 802.11b/g/n 2,4 GHz). Die Einrichtung gelingt im Test schnell und unkompliziert.

Die App bietet deutlich mehr Möglichkeiten als die physischen Tasten am Gerät. Während am Ventilator selbst nur Ein/Aus, Oszillation, ein Timer und vier Geschwindigkeitsstufen verfügbar sind, eröffnet die App neue Möglichkeiten: 100 Geschwindigkeitsstufen für den optimalen Kompromiss zwischen Kühlleistung und Geräuschpegel, Umschaltung zwischen pulsierendem Brisenmodus und direktem Luftstrom sowie programmierbare 24-Stunden-Zeitpläne für die ganze Woche.

Die Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig und erspart den Gang zum Ventilator. Eine Fernbedienung liegt nicht bei.

In der App stehen zwei Ansichtstypen zur Verfügung: „traditionell“ und „serienmäßig“. Die traditionelle Ansicht bietet mehr Details, während die neuere „serienmäßige“ Ansicht schlanker daherkommt. Allerdings hapert es bei letzterer an der Übersetzung.

Besonderheiten

Der DC-Kupferdrahtmotor ist ein technisches Highlight und effizienter als der AC-Motor des Lite-Modells. Die Messwerte sprechen für sich: Im Standby mit aktivem WLAN verbraucht der Standing Fan 2 nur 0,6 Watt. Je nach Stufe steigt der Verbrauch auf 2 bis 12 Watt.

Die Oszillation kostet auf jeder Stufe etwa 1 Watt mehr Strom. Bei aktiviertem Schwenkmodus sollte man also mit 3 bis 13 Watt rechnen – immer noch sehr sparsam.

Im Vergleich zum Pro-Modell fehlt allerdings ein Akku. Wer den Ventilator flexibel im Garten oder auf der Terrasse nutzen möchte, muss auf das teurere Modell zurückgreifen, das bis zu 20 Stunden kabellos läuft.

Was kostet der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2?

Mit seinem Preis von 74 Euro liegt der Ventilator zwischen dem günstigeren Lite-Modell und der Premium-Variante Pro. Für den Aufpreis gegenüber dem Lite erhält man einen leiseren Motor, mehr Einstellmöglichkeiten und die flexible Höhenanpassung – ein faires Upgrade. Die Pro-Version lockt mit Akku und Aluminiumstange.

Fazit

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigt, dass smarte Ventilatoren nicht teuer sein müssen. Die 100 Geschwindigkeitsstufen, der energieeffiziente und leise DC-Motor und die anpassbare Höhe rechtfertigen den Aufpreis gegenüber dem Lite-Modell.

Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht premium. Die Smart-Home-Integration funktioniert problemlos, und die App bietet viele nützliche Funktionen. Über die Übersetzungsschwächen kann man leicht hinwegsehen.

Wer einen flexiblen, leisen und smarten Ventilator sucht, ohne finanziell in Dyson-Sphären vorzudringen, macht mit dem Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 alles richtig. Wer unbedingt einen Akku benötigt, sollte zum Pro-Modell greifen.

Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 im Test: richtig ruhig und trotzdem stark

Der Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 bietet 12 Stufen und eine automatische Temperaturanpassung in einem kompakten 92-cm-Turm. Wir machen den Test.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • sparsamer Stromverbrauch
  • automatische Temperaturanpassung

NACHTEILE

  • begrenzte Windkraft und Reichweite
  • keine App
  • Luftstrom reicht nur bis Tischkante

Der Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 bietet 12 Stufen und eine automatische Temperaturanpassung in einem kompakten 92-cm-Turm. Wir machen den Test.

Turmventilatoren sehen meist elegant aus, aber ihre Windkraft erreicht selten die Leistung klassischer Standventilatoren. Der Levoit Classic LTF-F362 will dieses Dilemma lösen. Mit 92 Zentimetern Höhe positioniert er sich zwischen kompakten Tischgeräten und ausgewachsenen Standmodellen. Der Preis von 86 Euro ordnet ihn im unteren Mittelfeld ein – deutlich günstiger als Premium-Modelle von Dyson, aber teurer als einfache Basisgeräte. Wir testen, ob sich der Kauf des Levoit Classic LTF-F362 lohnt.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Levoit Classic LTF-F362 zeigt sich in schlichtem Schwarz-Weiß-Design. Das überwiegend weiße Kunststoffgehäuse kombiniert sich mit schwarzer Front und silbernem Levoit-Schriftzug. Ein großes Display unter dem Logo wechselt zwischen Geschwindigkeits- und Temperaturanzeige. Das Bedienfeld in Klavierlackoptik auf der Oberseite umrahmt ein chromfarbener Kunststoffring.

Mit 92 Zentimetern Höhe und 17 Zentimetern Durchmesser bleibt der Turmventilator kompakt. Der 30 Zentimeter breite Fuß sorgt für stabilen Stand, obwohl der Turm beim Anstoßen merklich nachwackelt. Das 1,8 Meter lange Stromkabel bietet ausreichend Flexibilität bei der Platzierung.

Das mit 3,5 Kilogramm nicht besonders schwere Gerät lässt sich dank integriertem Haltegriff problemlos transportieren. Die Verarbeitung zeigt Spaltmaße, bleibt aber insgesamt solide. Fingerabdrücke und Staub sind auf der Oberseite schnell sichtbar. Das LED-Display leuchtet in dunklen Räumen recht hell, lässt sich aber komplett ausschalten.

Die mitgelieferte Fernbedienung nutzt CR2032-Batterien und findet im Haltegriff einen sicheren Aufbewahrungsplatz. Dort sitzt sie fest und fällt nicht heraus.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Levoit Classic LTF-F362 erzeugt einen für seine Größe angemessenen Luftstrom, erreicht aber nicht die Kraft größerer Konkurrenten wie dem Dreo Turmventilator. In fünf Metern Entfernung ist der Wind deutlich spürbar, bei 7,5 Metern schwächt er merklich ab, und nach zehn Metern ist kaum noch etwas wahrnehmbar.

Ein typisches Turmventilator-Problem zeigt sich beim Luftauslass: Mit nur 75 Zentimetern Höhe reicht der Luftstrom kaum über die Tischkante. Eine vertikale Anpassung fehlt komplett. Zwölf Geschwindigkeitsstufen ermöglichen feine Abstufung zwischen sanfter Brise und kräftigem Wind.

Der Geräuschpegel überzeugt: Auf niedrigster Stufe messen wir nur 22,9 Dezibel – leise genug für empfindliche Schläfer. Selbst auf maximaler Stufe bleiben es moderate 44,8 Dezibel. Der Stromverbrauch hält sich mit 2,3 Watt minimal und 19,4 Watt maximal in sparsamen Grenzen. Die Oszillation kostet zusätzlich 3 Watt.

Die horizontale Oszillation schwenkt 90 Grad, mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und sanften Richtungswechseln. Eine vertikale Schwenkfunktion fehlt.

Bedienung & App

Sechs Touch-Buttons auf der Oberseite steuern alle Grundfunktionen. Bei trockenen Händen reagieren sie zuverlässig. Die schicke Fernbedienung übernimmt die Vollsteuerung aller Features.

Levoit Classic 36 DC Turmventilator

Das prominente Display zeigt Geschwindigkeit, Temperatur und Timer-Einstellungen an. Dieser lässt sich bis zu zwölf Stunden programmieren. Der Ventilator merkt sich die letzten Einstellungen beim Ausschalten.

Der Automatikmodus passt die Windstärke an die Umgebungstemperatur an. Der Schlafmodus schaltet das Display aus und reduziert Geräusche, aktiviert sich aber nicht bei manuellen Einstellungen. Ein Brisenmodus für natürliche Windvariation fehlt genauso wie eine Smartphone-App.

Was kostet der Levoit Classic LTF-F362?

Bei Amazon kostet der Levoit Classic LTF-F362 aktuell 86 Euro. Damit positioniert er sich im unteren Mittelfeld der Turmventilatoren mit Zusatzfunktionen.

Fazit

Die Stärken des Turmventilators Levoit Classic LTF-F362 liegen im leisen Betrieb, dem sparsamen Stromverbrauch und der Temperaturautomatik.

Seine kompakte Bauweise bietet ihn für kleinere Räume an, begrenzt aber gleichzeitig die Windkraft und Reichweite. Wir vermissen eine Smart-Home-Integration. Die Verarbeitung ist ordentlich.

Wer einen leisen, sparsamen Turmventilator mit Luftreinigung für kleinere Räume sucht und auf Smart-Home-Features verzichten kann, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Für große Räume oder maximale Windkraft sollte man zu größeren Alternativen greifen.

So gut ist der günstigste Dyson-Ventilator: Cool CF1 ohne Rotorblätter im Test

Der Tischventilator Dyson Cool CF1 kombiniert ein rotorloses Design mit minimalistischer Optik. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • Verarbeitung und Design
  • rotorlose Technik
  • niedriger Stromverbrauch

NACHTEILE

  • Windkraft
  • leise aber hochfrequente Geräusche
  • keine App
  • teuer

Der Tischventilator Dyson Cool CF1 kombiniert ein rotorloses Design mit minimalistischer Optik. Wir haben ihn getestet.

Dyson-Ventilatoren sind teuer, schick und technisch einzigartig. Der Cool CF1 ist Dysons günstigstes Modell und kostet trotzdem zwischen 225 Euro und 275 Euro. Während Konkurrenten wie der Xiaomi Mi Standing Fan 2 für 74 Euro App-Steuerung und variable Höheneinstellung bieten und unsere Testsieger Levoit LPF-R432 für 90 Euro besonders leistungsstark und ruhig ist, setzt Dyson auf rotorlosen Wind und minimalistisches Design.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die weiß-silberne Farbkombination des Dyson Cool CF1 mit mattem Innenring und glänzend weißer Außenseite wirkt hochwertig. Der rotorlose 35-Zentimeter-Ring thront auf einer kompakten Basis und verleiht dem Ventilator seine charakteristische Dyson-Optik. Fingerabdrücke bleiben trotz glänzender Oberfläche kaum sichtbar.

Die Montage gelingt werkzeuglos durch simples Drehen und Einrasten des Rings in die Basis. Mit Abmessungen von 150 x 360 x 550 Millimetern und 1,8 Kilogramm Gewicht nimmt der CF1 auf Schreibtischen ordentlich Platz ein, bleibt aber leicht. Auf kleinen Flächen wirkt er schnell dominant. Die Fernbedienung haftet magnetisch auf der Oberseite, stört dort aber das minimalistische Erscheinungsbild.

Die Verarbeitung rechtfertigt den Premium-Anspruch. Alles sitzt fest, nichts wackelt oder knarzt. Das fest verbundene 1,8-Meter-Kabel bietet ausreichend Spielraum. Dyson gewährt 24 Monate Garantie. Ein Vorteil der rotorlosen Konstruktion: absolute Sicherheit für Kinderhände und Haustierpfoten.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Dyson verspricht einen Luftstrom von 370 Litern pro Sekunde. Im Test zeigt sich: Nach 5 Metern ist der Windzug deutlich spürbar, bei 7,5 Metern noch wahrnehmbar, nach 10 Metern kaum noch merkbar. Damit gehört der CF1 nicht zu den stärksten Ventilatoren. Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 oder der Shark Flexbreeze Pro Mist erreichen deutlich größere Reichweiten.

Der Stromverbrauch überzeugt: Mit 1,8 Watt auf niedrigster und 19,8 Watt auf höchster Stufe plus 2,2 Watt für die Oszillation gehört der Dyson zu den energieeffizientesten Modellen am Markt. Zehn Geschwindigkeitsstufen ermöglichen feine Abstufungen.

Bei der Lautstärke zeigt sich ein zwiespältiges Bild. Mit 22,8 Dezibel auf minimaler und 41,1 Dezibel auf maximaler Stufe messen wir beim CF1 theoretisch leise Werte. Praktisch stört ein hochfrequentes Geräusch, das sich mit steigender Stufe verstärkt. Zusätzlich tritt ein unregelmäßiges Scharren auf – nicht laut, aber potenziell störend für empfindliche Nutzer. Das Oszillations-Surren bleibt dezent.

Die Oszillation arbeitet in drei wählbaren Winkeln: 15, 40 oder 70 Grad. Das ermöglicht gezielte Luftverteilung vom fokussierten Arbeitsplatz-Wind bis zur breiten Raumabdeckung. Die manuelle vertikale Neigung erlaubt Feinjustierung.

Dyson Cool CF1

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt über zwei Druckknöpfe für Sleep-Modus und Oszillation sowie einen Drehknopf für Geschwindigkeit und Ein/Aus. Das LC-Display zeigt die gewählte Stufe an. Die Bedienung ist selbsterklärend und funktioniert einwandfrei.

Die mitgelieferte Fernbedienung dupliziert alle Funktionen und ergänzt einen Timer. Sie reagiert bis zu vier Meter Entfernung zuverlässig – für größere Räume zu wenig. Auf Wunsch haftet sie magnetisch auf der Oberseite des Tischventilators.

Eine App-Steuerung fehlt. Keine Smart-Home-Integration, keine Sprachsteuerung, keine programmierbaren Zeitpläne. Andere Dyson-Modelle wie der Purifier Cool PC1 bieten App-Anbindung, kosten aber deutlich mehr. In der 275-Euro-Preisklasse ist das Fehlen smarter Features trotzdem ein klarer Minuspunkt.

Dyson Cool CF1

Was kostet der Dyson Cool CF1?

Der Dyson Cool CF1 kostet regulär 275 Euro und ist aktuell nur direkt bei Dyson erhältlich. Zeitweise war er für 225 Euro verfügbar. Damit ist er zwar Dysons günstigster Ventilator, aber immer noch deutlich teurer als die meisten anderen vergleichbaren Tischventilatoren mit klassischen Rotorblättern.

Fazit

Design-Liebhaber bekommen mit dem Dyson Cool CF1 einen optisch beeindruckenden Ventilator mit hochwertiger Verarbeitung und einzigartiger Technik. Die rotorlose Konstruktion garantiert Sicherheit und einfache Reinigung. Der niedrige Stromverbrauch schont langfristig den Geldbeutel.

Die Schwächen sind jedoch deutlich. Die Windkraft enttäuscht für den Preis, die zwar leisen, aber hochfrequenten Geräusche können störend wirken, und die fehlende App-Steuerung ist in dieser Preisklasse unverständlich. Für 275 Euro hätten wir uns mehr als „nur“ gutes Design gewünscht.

Trotzdem: Wer das Dyson-Design liebt und auf smarte Features verzichten kann, findet im CF1 einen passenden Tischventilator. Alle anderen bekommen für weniger Geld mehr Leistung und Funktionen. Der Xiaomi Mi Standing Fan 2 bietet für 74 Euro App-Steuerung und variable Höhe. Der Levoit Classic LTF-F362 kostet nur 90 Euro, arbeitet dafür leiser und ist stärker. Damit bleibt der Dyson Cool CF1 ein Lifestyle-Produkt für Design-Enthusiasten mit entsprechendem Budget.

Dreo Pilot Max S im Test: Leiser Turmventilator mit Sprachsteuerung & App

Der Dreo Pilot Max S verspricht leisen Betrieb bei starker Windleistung. Ob der Turmventilator seinen Preis von 160 Euro wert ist, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • zwölf Geschwindigkeitsstufen
  • Steuerung via Touch, Fernbedienung, App und Sprachassistenten
  • Auto-Modus passt Windstärke an Raumtemperatur an

NACHTEILE

  • wackeliger Stand
  • keine Höhenverstellung
  • mit 160 Euro deutlich teurer als vergleichbare Modelle

Der Dreo Pilot Max S verspricht leisen Betrieb bei starker Windleistung. Ob der Turmventilator seinen Preis von 160 Euro wert ist, zeigt unser Test.

Turmventilatoren spalten die Gemüter. Die einen schwören auf ihre platzsparende Bauweise und das moderne Design, die anderen vermissen die starke Windkraft klassischer Standventilatoren. Der Dreo Pilot Max S will beide Lager versöhnen: Mit zwölf Geschwindigkeitsstufen und einer hohen maximalen Windgeschwindigkeit verspricht er ordentlich Durchzug, während ein bürstenloser Gleichstrommotor für leisen Betrieb sorgen soll.

Mit 145 Euro (Coupon anklicken) befindet sich der Dreo preislich im gehobenen Mittelfeld. Günstige Turmventilatoren gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings meist mit dem Charme einer startenden Turbine. Am anderen Ende der Preisskala thronen Modelle wie der Dyson Purifier Cool Formaldehyde TP09 für über 600 Euro, der zusätzlich die Luft reinigt. Der Dreo verzichtet auf Luftreinigung, konzentriert sich dafür auf seine Kernkompetenz: leise und effizient für frischen Wind sorgen.

Die Konkurrenz schläft nicht. Der Xiaomi Mi Standing Fan 2 kostet deutlich weniger und lässt sich ebenfalls per App steuern. Er setzt wie der Dreo auf bürstenlose Motoren für leisen Betrieb. Kann sich der Dreo in diesem umkämpften Markt behaupten?

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck zählt – und der Dreo Pilot Max S weiß durchaus zu gefallen. Die Silber-Schwarz-Kombination wirkt modern, ohne aufdringlich zu sein. Mit 32,4 x 32,4 x 108 cm Kantenlänge und 4,59 kg Gewicht ist er weder Zwerg noch Riese. Besonders gelungen: Die Verjüngung zwischen Ventilatoreinheit und Fuß verleiht ihm eine elegante Silhouette, die an eine schlanke Säule erinnert.

Ein cleveres Designelement findet sich ganz oben: Unterhalb des Displays ist das Gehäuse durchgängig offen gestaltet. Man kann hindurchsehen, was dem Turmventilator eine gewisse Leichtigkeit verleiht. So wirkt er trotz seiner Höhe weniger wuchtig als manch kompakterer Konkurrent.

Doch der Teufel steckt im Detail – oder besser gesagt in den Spaltmaßen. Am Fuß und oben am Ventilator klaffen deutliche Spaltmaße. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern lässt auch Zweifel an der Verarbeitungsqualität aufkommen. Stupst man den Dreo an, wackelt er. Im Alltag stört das kaum, schließlich ist ein Ventilator kein Tanzpartner. Immerhin bleibt er beim Oszillieren stabil und klappert nicht.

Praktisch gedacht: Das hintere Gitter ist abnehmbar, was die Reinigung erleichtert. Ein Griff an der Rückseite ermöglicht einen problemlosen Transport. Die mitgelieferte Fernbedienung ist solide verarbeitet, liegt dank abgerundeter Kanten angenehm in der Hand und kann dank flacher Unterseite aufgestellt werden. Die gummierten Tasten vermitteln eine wertige Haptik. Eine Halterung am Ventilator verhindert, dass die Fernbedienung dauerhaft in der Sofaritze verschwindet.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Kommen wir zum Eingemachten: Was taugt der Dreo als Windmaschine? Mit zwölf Geschwindigkeitsstufen bietet er genug Feinabstimmung. Die versprochenen 8,23 m/s maximale Windgeschwindigkeit klingen beeindruckend – aber spürt man das auch?

Der Praxistest überzeugt: In fünf Metern Entfernung weht noch ein deutlicher Windzug, der Zeitungsseiten zum Rascheln bringt. Bei 7,5 Metern ist die Brise immer noch gut spürbar. Selbst nach zehn Metern ist noch ein leichter Lufthauch wahrnehmbar. Für normale Wohnräume reicht diese Leistung vollkommen aus.

Die Oszillation lässt sich per App in vier Stufen einstellen: 30°, 60°, 90° oder 120°. Das ermöglicht eine gezielte Luftverteilung – vom fokussierten Arbeitsplatz-Lüftchen bis zur großflächigen Wohnzimmer-Brise. Ein Wermutstropfen: Der Luftstrom reicht nur bis Tischhöhe. Wer auf dem Hochbett liegt, schwitzt weiterhin. Eine Höhenverstellung fehlt komplett.

Der bürstenlose Gleichstrommotor verspricht nicht nur Langlebigkeit, sondern vor allem Laufruhe. Der Hersteller gibt 25 dB auf niedrigster Stufe an. Unsere Messung per App in 0,5 Metern Entfernung zeigt sogar nur 22,5 dB – das ist leiser als Blätterrascheln. Selbst empfindliche Schläfer dürften damit keine Probleme haben. Auf höchster Stufe messen wir 45,8 dB, was etwa einem leisen Gespräch entspricht. Damit gehört der Dreo zu den leisesten Turmventilatoren am Markt.

Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen: 2,4 Watt auf niedrigster, 27,5 Watt auf höchster Stufe. Beim Oszillieren gönnt sich der Motor zusätzliche 5 Watt – etwas mehr als bei vergleichbaren Modellen, aber noch im grünen Bereich.

Bedienung & App

Die Steuerung des Dreo Pilot Max S ist so vielfältig wie die Geschmäcker seiner Nutzer. Puristen greifen zur Fernbedienung, Technikjünger zur App, Kommunikations-Fans zu Alexa oder Google Assistant. Am Gerät selbst finden sich sechs Touch-Tasten auf der Oberseite, die zuverlässig reagieren und ihre Eingaben auf dem Display optisch anzeigen.

Das prominente Display auf der Vorderseite zeigt die aktuelle Geschwindigkeitsstufe an. Im Standby-Modus schaltet es sich ab – so stört nachts kein Lichtpunkt den Schlaf. Die Fernbedienung reagiert zuverlässig, aber nur wenn man ganz genau in Richtung des Displays zielt. Ein Druck auf die Mute-Taste beendet die etwas schrillen Bestätigungstöne, die sonst bei jeder Eingabe ertönen.

Die Dreo-App erweitert die Möglichkeiten. Vom Sofa, aus der Küche oder sogar von unterwegs lässt sich der Ventilator steuern. Die Einrichtung gelingt schnell, die Verbindung bleibt stabil. Praktisch: Zeitpläne lassen sich erstellen, sodass der Ventilator automatisch zur gewünschten Zeit startet oder stoppt.

Die Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig. „Alexa, stelle den Turmventilator auf Stufe 6“ – schon weht eine frische Brise durchs Zimmer.

Vier Betriebsmodi stehen zur Wahl: Der Normal-Modus tut, was er soll – konstant blasen. Der Natur-Modus variiert die Windstärke und simuliert so natürliche Böen. Im Schlaf-Modus reduziert der Ventilator alle 30 Minuten die Geschwindigkeit um zwei bis drei Stufen und deaktiviert alle Töne. Der Auto-Modus passt die Windstärke automatisch an die Raumtemperatur an. Wird es wärmer, bläst er stärker.

Ein Timer ermöglicht eine Zeitplanung. Wer abends bei sanfter Brise einschlafen, aber nicht die ganze Nacht durchpusten möchte, stellt die gewünschte Laufzeit ein.

Was kostet der Dreo Pilot Max S?

Mit einem aktuellen Preis von knapp 145 Euro (Coupon anklicken) bei Amazon positioniert sich der Dreo Pilot Max S im gehobenen Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren ohne Smart-Features gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings meist mit entsprechenden Abstrichen bei Lautstärke, Leistung, Stromverbrauch und Verarbeitung. Premium-Modelle wie die Dyson-Turmventilatoren kosten schnell das Drei- bis Vierfache, bieten dafür aber zusätzliche Features wie Luftreinigung.

Fazit

Der bürstenlose Gleichstrommotor des Dreo Pilot Max S arbeitet beeindruckend leise – auf niedrigster Stufe ist er kaum wahrnehmbar. Die Windleistung reicht locker für normale Wohnräume, auch wenn Hochbett-Bewohner mangels Höhenverstellung das Nachsehen haben.

Die Smart-Home-Integration funktioniert reibungslos. App-Steuerung, Sprachbefehle und Zeitpläne erleichtern das Leben. Besonders der Auto-Modus gefällt: einmal eingestellt, kümmert sich der Ventilator selbstständig um die optimale Windstärke.

Schönheitsfehler gibt es durchaus. Die teilweise großen Spaltmaße und der wackelige Stand trüben den sonst positiven Qualitätseindruck. Für 160 Euro hätten wir uns eine bessere Verarbeitung gewünscht.

Trotzdem stimmt das Gesamtpaket. Der Dreo Pilot Max S ist ein grundsolider Turmventilator, für alle, die Wert auf leisen Betrieb und moderne Steuerung legen. Er macht vieles richtig, wenig falsch und ist damit eine Empfehlung für lärmempfindliche Smart-Home-Fans.

Dreo Polyfan 513S im Test: Smarter Ventilator mit vertikaler Oszillation

Der Dreo Polyfan 513S vereint retro Design und flexible Oszillation mit moderner Smart-Home-Technik. Ob der Standventilator überzeugt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • horizontale und vertikale Oszillation
  • umfangreiche App-Steuerung
  • kräftige Windleistung
  • robust & schick

NACHTEILE

  • etwas laut
  • fingerabdruckanfällige Klavierlackoberfläche
  • sichtbarer Stromanschluss
  • kein Tragegriff

Der Dreo Polyfan 513S vereint retro Design und flexible Oszillation mit moderner Smart-Home-Technik. Ob der Standventilator überzeugt, zeigt unser Test.

Der Dreo Polyfan 513S will potenzielle Käufer mit seinem retro-modernen Look, App-Steuerung und flexibler Oszillation überzeugen. Bei Amazon kostet er derzeit 153 Euro. Konkurrenten wie der Xiaomi Mi Standing Fan 2 sind günstiger, während Premium-Modelle von Dyson schnell das Dreifache kosten. Kann der Dreo in diesem umkämpften Markt bestehen? Wir machen den Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck des Dreo Polyfan 513S ist durchaus imposant. Das Design mit schwarz glänzendem Finish in Klavierlackoptik und Metallakzenten zieht Blicke auf sich. Ein brauner Kunstlederriemen verbindet den Ventilator mit der Stange. Der kreisförmige Sockel mit 35 cm Durchmesser sorgt für hohe Stabilität und verhindert zuverlässig das Umkippen.

Die Höhenverstellung zwischen 90 und 108 cm ermöglicht flexible Anpassungen an verschiedene Raumsituationen. Allerdings wirkt der Ventilator in kleinen Räumen etwas dominant. Mit 7,3 kg Gewicht ist er kein Leichtgewicht, was seiner Standfestigkeit zugutekommt, den Transport aber erschwert. Ein Tragegriff fehlt.

Das Kunststoffgehäuse macht einen robusten Eindruck. Ein Wermutstropfen ist die Anfälligkeit der schwarzen Klavierlackoberfläche für Fingerabdrücke. Jede Berührung hinterlässt Spuren, die regelmäßige Reinigung erfordern. Bei den Varianten in Grau und Weiß sollte die Problematik weniger gravierend sein.

Der Stromanschluss sitzt etwa in der Mitte der Stange – eine unglückliche Platzierung. Ein Anschluss im Fuß wäre eleganter gewesen und würde das Kabel besser verstecken.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Dreo Polyfan 513S macht ordentlich Wind. In fünf Metern Entfernung ist der Luftstrom sehr deutlich spürbar, nach 7,5 Metern immer noch gut wahrnehmbar und selbst auf zehn Metern noch etwas zu fühlen. Der breite Windkanal sorgt für eine großflächige Luftverteilung.

Acht Geschwindigkeitsstufen bieten ausreichend Abstufung. Sechs Modi erweitern die Einsatzmöglichkeiten: Normal, Natural, Sleep, Auto, Turbo und Custom ermöglichen gezielte Luftströmung für verschiedene Situationen. Der Natural-Modus simuliert natürliche Windböen, während der Sleep-Modus für ruhige Nächte sorgen soll.

Allerdings zeigt sich ein Schwachpunkt bei der Lautstärke. Mit 24,4 dB auf niedrigster Stufe ist der Polyfan 513S zwar leiser als sehr günstige Ventilatoren, aber lauter als viele andere Modelle seiner Preisklasse. Auf höchster Stufe messen wir sogar 54,4 dB – ein Wert, der empfindliche Gemüter stören kann. Im Turbo-Modus fühlt sich der Luftausstoß zudem schwächer an als bei traditionellen Standventilatoren vergleichbarer Größe.

Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen: 3 Watt auf niedrigster Stufe, gut 30 Watt im stromhungrigen Turbo-Modus. Die horizontale Oszillation genehmigt sich zusätzliche 2,2 Watt, die vertikale 2,4 Watt.

Die Oszillation gehört zu den Stärken des Geräts. 120 Grad horizontal und 105 Grad vertikal decken Räume effizient ab. Anpassbare Winkel per App erlauben personalisierte Muster – praktisch bei gemeinsamer Raumnutzung oder für gezielte Kühlung bestimmter Bereiche.

Bedienung & App

Die Steuerung des Dreo Polyfan 513S erfolgt über mehrere Wege. Fünf Touch-Tasten auf der Oberseite erlauben grundlegende Einstellungen. Sie reagieren zuverlässig.

Die mitgelieferte Fernbedienung bietet Basisfunktionen wie Geschwindigkeitsregelung und Timer. Der Halter an der Stange für die Fernbedienung ist sinnvoll, auch wenn er etwas aufgesetzt wirkt. Ärgerlich ist die Verwendung einer Nicht-Standard-Batterie (CR2025), die den Ersatz erschwert.

Die Dreo-App erweitert die Möglichkeiten deutlich. Modi, Oszillation und Timer bis 12 Stunden lassen sich bequem vom Smartphone aus steuern. Die Einrichtung gelingt problemlos, im Test traten keine WLAN-Probleme auf – anders als von einigen Nutzern online berichtet.

Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert für grundlegende Befehle wie Ein/Aus und Geschwindigkeitsänderung. Die Oszillation lässt sich jedoch nicht per Sprachbefehl regeln.

Was kostet der Dreo Polyfan 513S?

Fazit

Der Dreo Polyfan 513S gefällt uns dank kräftiger Windleistung, flexibler Oszillation und umfangreicher App-Steuerung. Besonders die vertikale Oszillation und die anpassbaren Windmuster heben ihn von der Konkurrenz ab.

Die erhöhte Lautstärke trübt jedoch den Gesamteindruck. Für empfindliche Schläfer ist er nur bedingt geeignet. Auch die fingerabdruckanfällige Oberfläche der schwarzen Variante und der sichtbare Stromanschluss sind Minuspunkte.

Wer einen stylishen, smarten Ventilator mit guter Windleistung sucht und über die etwas erhöhte Lautstärke hinwegsehen kann, macht nichts falsch.

Shark Turboblade im Test: Der futuristischste Turmventilator seit Dyson

Der extravagante Turmventilator Shark Turboblade verspricht revolutionäre Rundumkühlung ohne sichtbare Rotorblätter. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • extravagantes Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • maximale Sicherheit
  • flexible Luftverteilung durch unabhängige Flügel
  • Fernbedienung und Staubfilter

NACHTEILE

  • enttäuschende Luftleistung
  • hoher Stromverbrauch
  • keine App
  • störende Geräuschfrequenz
  • manuelle Flügelverstellung statt motorisierter Lösung

Der extravagante Turmventilator Shark Turboblade verspricht revolutionäre Rundumkühlung ohne sichtbare Rotorblätter. Wir haben ihn getestet.

Wer erinnert sich noch an die erste Begegnung mit einem Dyson-Ventilator? Dieses „Wie-zum-Teufel-funktioniert-das-ohne-Rotorblätter“-Gefühl? Der Shark Turboblade treibt dies auf die Spitze. Statt eines simplen Rings wie bei Dyson zeigt der Turboblade eine Art Hightech-Windmühle, die selbst am Set eines Science-Fiction-Blockbusters kaum auffallen würde.

Der Turboblade verzichtet komplett auf sichtbare Rotorblätter und setzt stattdessen auf zwei stufenlos drehbare Flügel, die an moderne Windturbinen erinnern. Diese Konstruktion soll nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch praktische Vorteile bieten: absolute Sicherheit für neugierige Kinderfinger und Haustiernasen, einfache Reinigung und eine sehr breite Luftverteilung. Mit zehn Geschwindigkeitsstufen, 180-Grad-Oszillation und speziellen Modi wie Schlaf, Boost und Breeze will Shark die Konkurrenz aufmischen. Ob das gelingt, klären wir im Testbericht.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Shark Turboblade polarisiert wie kaum ein anderes Haushaltsgerät. Entweder man liebt sein extravagantes Design oder man fragt sich, was diese futuristische Windmühle im Wohnzimmer verloren hat. Die zwei stufenlos drehbaren Flügel erinnern tatsächlich an eine moderne Windkraftanlage im Miniaturformat. Das Gerät versprüht ein gewisses Dyson-Gefühl, geht aber noch einen Schritt weiter. Wo Dyson mit eleganter Zurückhaltung punktet, schreit der Shark förmlich: „Schaut mich an!“

Das robuste Kunststoffgehäuse vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Die matte Oberfläche, erhältlich in Schwarz/Messing oder Weiß/Messing, zeigt sich unbeeindruckt von Fingerabdrücken. Mit gut sechs Kilogramm ist der Ventilator kein Leichtgewicht, was seiner Standfestigkeit zugutekommt.

Die Dimensionen variieren je nach Betriebsmodus deutlich: Im Horizontalmodus misst das Gerät dank teleskopischer Verstellung in der Höhe 80 bis 96 cm bei einer Breite von 80 cm. Dreht man die Flügel in den Vertikalmodus, wächst die Höhe auf 112 bis 128 cm, während sich die Breite auf schlanke 23 cm reduziert. Diese Flexibilität ermöglicht Anpassungen an viele Raumsituationen.

Das drei Meter lange Stromkabel bietet genügend Spielraum für flexible Platzierung. Die Reinigung gestaltet sich dank des flügellosen Designs erfreulich simpel. Ein integrierter Filter schützt das Innenleben vor Staubpartikeln und soll die Lebensdauer verlängern.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Kommen wir zum Eingemachten: Was taugt die futuristische Windmaschine in der Praxis? Die Ernüchterung folgt auf dem Fuß. Die Luftleistung des Shark Turboblade enttäuscht gemessen am Premium-Anspruch. Nach fünf Metern spürt man einen sanften Windhauch, nach 7,5 Metern muss man schon genau hinfühlen, und nach zehn Metern fragt man sich, ob das Gerät überhaupt eingeschaltet ist. Die vollmundig beworbenen 20 Meter Reichweite erreicht der Turboblade nicht.

Der Energiehunger des Shark überrascht negativ, er gehört zu den Stromfressern seiner Zunft. Im Test messen wir auf minimaler Stufe noch moderate 5,1 Watt, auf Maximum aber satte 55,3 Watt – plus 2,5 Watt extra beim Oszillieren. Das ist etwa doppelt so viel, wie bei vielen Konkurrenten. Bei aktuellen Strompreisen kann sich das durchaus bemerkbar machen.

Die Geräuschentwicklung bewegt sich im Mittelfeld, wobei die recht hohe Frequenz als störend empfunden werden kann. Auf niedrigster Stufe messen wir in 50 cm Abstand 23,5 db(A) – das klingt wenig, aber die höhere Frequenz macht das Geräusch präsenter als bei vielen anderen Standventilatoren. Für empfindliche Schläfer könnte das zum Problem werden. Auf höchster Stufe erreicht der Shark 47,5 dB(A).

Das Alleinstellungsmerkmal des Turboblade ist seine flexible Oszillation. Der Ventilator schwenkt bis zu 180 Grad mit drei wählbaren Einstellungen (45, 90 und 180 Grad). Die Kombination aus vertikaler und horizontaler Schwenkbarkeit plus den manuell drehbaren Lüftungsschlitzen ermöglicht eine breitere Kühlung. Eine 360-Grad-Rundum-Kühlung erreicht er jedoch nicht, da sich die Flügel zwar unabhängig voneinander, aber nur um 180 Grad und eben nicht um 360 Grad drehen lassen. Schade, das ist eine verpasste Chance.

Shark Turboblade

Bedienung

Die Bedienung des Shark Turboblade ist eine zweischneidige Angelegenheit. Einerseits wirkt das minimalistische Design mit nur einem Knopf am Gerät elegant und aufgeräumt. Andererseits macht es die Fernbedienung zum unverzichtbaren Herrn über alle Funktionen. Verlieren ist keine Option, denn ohne sie hat man ein echtes Problem.

Die Fernbedienung selbst ist durchdacht gestaltet und liegt gut in der Hand. Sie steuert alle zehn Geschwindigkeitsstufen, die Oszillation, den Timer und die verschiedenen Betriebsmodi. Fünf LEDs am Gerät zeigen die aktuelle Windstärke an. Ein Display etwa zur Anzeige der Raumtemperatur gibt es nicht. Die Modi verdienen besondere Erwähnung: Der Schlafmodus reduziert Lautstärke und Windstärke für ungestörte Nachtruhe, der Boost-Modus gibt Vollgas (und verbraucht Vollstrom), während der Breeze-Modus eine natürliche Brise simuliert.

Die Luftauslass-Flügel müssen per Hand verstellt werden. Bei einem Gerät, das sich so futuristisch gibt, hätten wir uns motorisierte Flügel gewünscht. Die Luftrichtung per Fernbedienung präzise anpassen – das würde das Sci-Fi-Feeling perfektionieren und den Komfort deutlich erhöhen. So muss man aufstehen und selbst Hand anlegen – wie zu Zeiten, als Fernseher noch keine Fernbedienung hatten.

Shark Turboblade

Der Timer bietet fünf Einstellungen: 1, 2, 4, 8 oder 12 Stunden. Praktisch für alle, die beim Einschlafen eine sanfte Brise genießen, aber nicht die ganze Nacht Wind um die Ohren wollen.

Der größte Kritikpunkt in dieser Kategorie: Es gibt keine App. Das heißt keine Integration in Smart-Home-Systeme, keine Sprachsteuerung, keine Automatisierungen.

Wie viel kostet der Shark Turboblade?

Bei der Preisgestaltung zeigt sich Shark selbstbewusst. Der Turboblade kostet auf Amazon 230 Euro.

Fazit

Der Shark Turboblade ist wie ein Konzeptauto auf einer Automesse: beeindruckend anzuschauen, voller neuer Ideen, aber nicht für alle geeignet. Das futuristische Design polarisiert und wird garantiert Gesprächsthema bei jedem Besuch. Die hochwertige Verarbeitung rechtfertigt zumindest teilweise den Premium-Preis.

Leider krankt das Gerät an fundamentalen Schwächen. Die enttäuschende Luftleistung steht im Missverhältnis zum Energieverbrauch. Wer doppelt so viel Strom verbraucht, sollte auch doppelt so viel Wind machen – diese Rechnung geht beim Shark nicht auf. Die fehlende App-Integration wirkt 2025 antiquiert, besonders in dieser Preisklasse. Die manuelle und eben nicht motorisierte Flügelverstellung ist eine vertane Chance, das futuristische Konzept konsequent zu Ende zu denken.

Für wen eignet sich der Shark Turboblade? Design-Enthusiasten, die Wert auf außergewöhnliche Optik legen und bereit sind, dafür Kompromisse einzugehen, werden glücklich. Auch in Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren punktet die sichere Konstruktion. Wer jedoch maximale Kühlleistung, Energieeffizienz oder Smart-Home-Integration sucht, findet bessere Alternativen. Immerhin: Als Gesprächsstarter funktioniert er garantiert besser als alle seine Konkurrenten.

Meaco Fan Sefte 10 im Test: Ventilator mit richtig guter Oszillation

Der Meaco Fan Sefte 10 gefällt im Test trotz kleiner Schwächen dank seiner variablen Höheneinstellung, multidirektionaler Oszillation und geringem Energieverbrauch.

VORTEILE

  • Einsatz als Tisch- oder Standventilator
  • horizontale und vertikale Oszillation
  • niedriger Energieverbrauch
  • hohe Windkraft

NACHTEILE

  • Fernbedienung zu klein
  • eingeschränkte Direktbedienung ohne Fernbedienung
  • Keine App-Steuerung
  • recht teuer
  • kurzes Stromkabel

Der Meaco Fan Sefte 10 gefällt im Test trotz kleiner Schwächen dank seiner variablen Höheneinstellung, multidirektionaler Oszillation und geringem Energieverbrauch.

Der Meaco Fan Sefte 10 positioniert sich im mittleren Preissegment und verspricht flexiblen Einsatz durch seine verstellbare Höhe sowie horizontale und vertikale Oszillation. Im Vergleich zu günstigen Basismodellen stellt sich die Frage: Rechtfertigt die Leistung den Preis von mindestens 180 Euro (Bestpreis-Link)? Wir haben ihn getestet.

UPDATE: Nach nur wenigen Wochen Nutzung ist der Meaco Fan Sefte 10 gar nicht mehr so laufruhig wie zu Beginn. Selbst auf niedrigster Stufe ist ein rhythmisches Scharren zu hören. Wir ziehen ihm deshalb einen halben Stern ab.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Meaco Fan Sefte 10 zeigt sich in einem schlichten Design mit weißem Gehäuse und dunkelgrauer Front. Die Ventilatoreinheit mit 30 cm Durchmesser wirkt mit einer Tiefe von 21 cm allerdings etwas wuchtig und nicht so flach wie bei manchen Konkurrenzprodukten. Wer einen besonders schlanken Ventilator sucht, sollte sich nach Alternativen umsehen.

Das Kunststoffgehäuse macht einen stabilen Eindruck, und die Rotorblätter sind hinter einem feinmaschigen, kindersicheren Gitter gut geschützt – wichtig für Haushalte mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren.

Ein besonderes Merkmal des Meaco Fan Sefte 10 ist seine variable Höheneinstellung: Der Ventilator lässt sich auf 60 cm (als Tischventilator), 85 cm oder 110 cm (als Standventilator) einstellen. Dies erhöht die Flexibilität bei der Platzierung erheblich und macht ihn zu einem wahren Verwandlungskünstler. Der Standfuß mit einem Durchmesser von 34 cm sorgt für ausreichende Stabilität, obwohl die Ventilatoreinheit nicht zentral, sondern etwas nach hinten versetzt montiert ist. Dies führt dazu, dass der Ventilator leichter nach hinten kippen kann als Modelle mit mittiger Befestigung – ein Konstruktionsnachteil, der im Alltag jedoch selten zum Problem wird.

Mit 5,5 kg ist das Gerät angenehm leicht zu transportieren, wobei der integrierte Haltegriff den Transport zusätzlich erleichtert. Ein durchdachtes Detail: Das Stromkabel ist am Standfuß angebracht, sodass es nicht unschön von der Ventilatoreinheit herunterhängt. Mit 1,6 Metern Länge ist das Kabel allerdings etwas kurz geraten.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Meaco Fan Sefte 10 bietet laut Hersteller eine beachtliche Luftumwälzung von 1140 m³/h und ist damit für Räume bis zu 50 m² geeignet. Im Test bestätigt sich diese Leistung teilweise: Der Luftstrom ist noch in 5 Metern Entfernung deutlich spürbar. Bei 7,5 Metern ist der Windzug noch wahrzunehmen, wenn auch deutlich schwächer, und bei 10 Metern nur noch minimal. Die Windkraft ist insgesamt gut, ohne jedoch Rekorde zu brechen.

Mit 12 Geschwindigkeitsstufen bietet der Ventilator eine erfreulich feine Abstufung der Windstärke, sodass für jeden Bedarf und jede Situation die passende Einstellung gefunden werden kann. Der Stromverbrauch ist mit 2,4 Watt auf niedrigster und 19,6 Watt auf höchster Stufe erfreulich gering. Die horizontale Oszillation verbraucht zusätzlich etwa 2,5 Watt, die vertikale Oszillation etwa 3,5 Watt.

Der bürstenlose DC-Motor mit 1450 U/min arbeitet relativ leise. Bei minimaler Stufe messen wir in 50 cm Entfernung 24,3 dB. Auf maximaler Stufe erreicht der Ventilator 43,2 dB, was wiederum niedriger ist als bei vielen Konkurrenzmodellen auf höchster Stufe.

Toll ist die flexible Oszillation: Horizontal kann der Luftstrom in Winkeln von 30°, 75° oder 120° verteilt werden, vertikal in Winkeln von 20°, 30° oder 65°. Diese multidirektionale Luftströmung sorgt für eine gute Luftverteilung.

Bedienung & App

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über eine kleine, flache, runde Fernbedienung. Sie liegt nicht besonders gut in der Hand. Die Fernbedienung verfügt über insgesamt zehn Tasten zur Steuerung aller Funktionen – von der Windstärke über die Oszillationsrichtung bis hin zu den verschiedenen Modi.

Am Gerät selbst gibt es lediglich zwei Tasten: eine für Ein/Aus und eine für die Windstärke. Ein klarer Nachteil im Vergleich zu Modellen mit umfangreicherer Direktsteuerung am Gerät.

Das LED-Display zeigt die aktuellen Einstellungen und die Raumtemperatur an – eine gern gesehene Zusatzfunktion. Der Ventilator bietet drei Betriebsmodi: Eco (passt die Drehzahl automatisch an die Raumtemperatur an), Nacht (reduzierte Lautstärke und gedimmtes Licht) und Normal. Ein Timer kann für 1 bis 12 Stunden eingestellt werden.

Ein wesentlicher Nachteil im Vergleich zu einigen Konkurrenzmodellen dieser Preiskategorie ist das Fehlen einer Smartphone-App.

Wie viel kostet der Meaco Fan Sefte 10?

Fazit

Die Stärken des Meaco Fan Sefte 10 liegen in der Vielseitigkeit durch die flexible Höhenverstellung sowie den umfangreichen Oszillationsoptionen. Die Windkraft ist für mittelgroße Räume ausreichend, und der Stromverbrauch hält sich mit maximal 19,6 Watt in moderaten Grenzen.

Besonders die multidirektionale Luftverteilung und die verschiedenen Betriebsmodi sind Pluspunkte, die den Alltag mit dem Ventilator angenehm gestalten. Die 12 Geschwindigkeitsstufen ermöglichen eine präzise Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse, und der Eco-Modus nimmt dem Nutzer die manuelle Regulierung ab.

Auf der negativen Seite stehen die unpraktische Fernbedienung und das Fehlen einer Smart-Home-Anbindung. Auch die leicht nach hinten kippende Konstruktion und das etwas kurze Stromkabel sind kleine Schwachpunkte, die im Alltag jedoch nicht übermäßig stören.

Die Lautstärke des Ventilators ist mit 24,3 dB auf niedrigster und 43,2 dB auf höchster Stufe im akzeptablen Bereich. Für den Einsatz im Schlafzimmer ist er auf niedrigen Stufen geeignet, während er auf höheren Stufen eher für Wohn- oder Arbeitszimmer empfehlenswert ist.

Für Nutzer, die einen flexiblen, leistungsfähigen Ventilator mit guter Windverteilung suchen und auf Smart-Home-Integration verzichten können, ist der Meaco Fan Sefte 10 eine solide Wahl.

Smarter Ventilator Philips CX3550/01 im Test: stark, leise & mit App

Der Philips CX3550/01 3000 Serie glänzt mit starker Windkraft und App-Steuerung, offenbart im Test aber einen hohen Energieverbrauch.

VORTEILE

  • starke Windkraft mit großer Reichweite
  • hochwertige Verarbeitung und edles Design
  • App-Steuerung mit Sprachbefehlen

NACHTEILE

  • sehr hoher Stromverbrauch
  • keine Fernbedienung
  • sichtbares Stromkabel stört die Optik

Der Philips CX3550/01 3000 Serie glänzt mit starker Windkraft und App-Steuerung, offenbart im Test aber einen hohen Energieverbrauch.

Gute Standventilatoren müssen heute mehr leisten als nur Wind erzeugen. Sie sollen möglichst leise arbeiten, sparsam sein und smart steuerbar sein. Der Philips CX3550/01 verspricht starke Leistung mit App-Integration. Mit seinem 40 cm großen Ventilatorkopf gehört er zu den größeren Modellen am Markt und kostet aktuell 85 Euro bei Amazon. Unser Test zeigt Stärken und eine gravierende Schwäche.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck des Philips CX3550/01 überrascht positiv. Trotz seiner Größe wirkt er weniger wuchtig als viele Konkurrenten. Der schlanke Ständer und der zu großen Teilen transparente Ventilatorkopf verleihen ihm eine filigrane Optik. Die mattgraue Oberfläche zeigt sich unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, während Kunststoff in Chrom-Optik an Standfuß und Kopf für eine hochwertige Anmutung sorgen.

Der komplette Kopf inklusive Rotorblätter muss montiert werden, was dank guter Bebilderung binnen weniger Minuten erledigt ist. Alles sitzt fest, nichts wackelt. Das vordere Gitter lässt sich mit einer Schraube fixieren – ein wichtiges Sicherheitsfeature für Haushalte mit Kindern.

Der Stromanschluss sitzt recht weit oben, sodass das 1,8 Meter lange Kabel immer sichtbar herunterhängt. Das stört die sonst gelungene Optik. Praktisch ist dagegen die Möglichkeit, den Ventilator zum Tischventilator umzubauen. Dann schrumpft er von 125 cm auf 82 cm Höhe.

Mit 6 kg Gewicht und einem Fußdurchmesser von 37 cm steht der Philips stabil. Die Verarbeitung vermittelt Qualität, unterstützt von einer zweijährigen Garantie.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Hier spielt der Philips CX3550/01 seine Stärken aus. Die Windkraft überzeugt: Nach fünf Metern weht noch ein starker Windzug, nach 7,5 Metern ist die Brise deutlich spürbar, und selbst nach zehn Metern kommt noch etwas an. Diese Leistung gehört zur Spitzenklasse unter den Standventilatoren.

Allerdings bietet der Philips nur drei Geschwindigkeitsstufen plus einen Natural-Breeze-Modus, der natürlichen Wind simuliert. Das ist weniger als bei vielen Konkurrenten, die oft zwölf oder mehr Stufen bieten. Die manuelle Höhenverstellung um 30 Grad ermöglicht eine gezielte Ausrichtung des Luftstroms.

Der Energiehunger trübt die Freude erheblich. Mit 25,1 Watt auf niedrigster und 41,1 Watt auf höchster Stufe gehört der Philips zu den Stromfressern seiner Zunft. Die Oszillation kostet weitere 3 Watt. Diese Werte sind etwa zehnmal höher als bei modernen DC-Motor-Ventilatoren.

Philips CX3550/01 Standventilator

Zum Vergleich: Energieeffiziente Konkurrenten wie der Levoit LPF-R432 benötigen auf niedrigster Stufe nur 1,5 Watt. Diese Differenz schlägt sich deutlich auf der Stromrechnung nieder. Bei einer täglichen Laufzeit von 15 Stunden über drei Monate entstehen mit dem Philips auf niedrigster Stufen Kosten von etwa 9 Euro, während der Levoit nur 0,55 Euro verursacht. Der Philips kostet damit über 8 Euro mehr pro Quartal.

Bei der Lautstärke zeigt sich der Philips zweigeteilt: Auf niedrigster Stufe messen wir 23,9 dB – etwas lauter als die leisesten Konkurrenten. Auf höchster Stufe erreicht er 43,8 dB und ist damit ruhiger als viele andere Modelle bei Vollast.

Die Oszillation umfasst 90 Grad und verteilt den Luftstrom gleichmäßig. Die automatische Rotation funktioniert zuverlässig. Eine 3D-Oszillation wie bei manchen Premium-Modellen fehlt jedoch.

Bedienung & App

Die Bedienung des Philips CX3550/01 erfolgt über physische Tasten am Gerät. Drei Geschwindigkeitsstufen, Timer für 1, 2, 3, 4, 8 und 12 Stunden sowie die Oszillation lassen sich direkt steuern. Ein Display fehlt.

Die Air+-App erweitert die Möglichkeiten. Smartphone-Steuerung, Zeitpläne und Sprachsteuerung machen die Bedienung komfortabel. Die App funktioniert zuverlässig und bietet eine selbsterklärende Benutzeroberfläche. Ohne App bleibt die volle Funktionalität jedoch eingeschränkt.

Es gibt keine Fernbedienung. Wer den Ventilator vom Sofa aus steuern möchte, muss zur App greifen oder aufstehen. Das ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich und unpraktisch.

Was kostet der Philips CX3550/01?

Mit einem aktuellen Preis von 85 Euro bei Amazon positioniert sich der Philips im mittleren Preissegment.

Fazit

Der Philips CX3550/01 ist ein Ventilator mit zwei Gesichtern. Einerseits überzeugt er mit starker Windkraft, hochwertiger Verarbeitung und durchdachter App-Steuerung. Die filigrane Optik trotz imposanter Größe gefällt, die Umbaumöglichkeit zum Tischventilator erhöht die Flexibilität.

Andererseits offenbart er einen gravierenden Schwachpunkt: den extrem hohen Stromverbrauch. Mit 25,1 Watt auf niedrigster Stufe verbraucht er etwa zehnmal mehr Energie die meisten anderen Ventilatoren im Testfeld. Bei längerer Nutzung summiert sich das zu erheblichen Mehrkosten. Die fehlende Fernbedienung ist ein weiterer Minuspunkt.

Wer bereit ist, höhere Stromkosten für starke Windkraft zu akzeptieren und hauptsächlich per App steuert, findet einen soliden Ventilator. Energiebewusste Nutzer sollten jedoch zu effizienteren Alternativen greifen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Philips CX5535/11



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Künstliche Intelligenz

Verbraucherschützer: Kosten für Inhaus-Glasfaser-Ausbau fair verteilen


Die Konsultationsfrist für das Eckpunktepapier von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) für eine weitere Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) läuft zwar noch bis zum Wochenende. Doch schon jetzt haben die Vorschläge des Polit-Neulings für einen Glasfaser- und Mobilfunkausbau eine heftige Debatte entfacht. Auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) bezieht nun Position. Er fordert vor allem, dass die Anschlüsse mit optischen Leitungen in Mehrfamilienhäusern nicht allein auf Kosten der Mieter gehen dürfen.

Der vzbv begrüßt in seiner Stellungnahme zwar die generelle Absicht, neue Instrumente für die bis 2030 geplante flächendeckende Glasfaserversorgung Deutschlands in Stellung zu bringen. Er betont aber, dass die damit verknüpften Ausgaben fair auf alle Beteiligten – vor allem inklusive der Gebäudeeigentümer – verteilt werden müssen. Die von Wildberger vorgeschlagene Erhöhung des umlagefähigen Betrags für die Glasfaserbereitstellung von 540 Euro auf 960 Euro lehnen die Verbraucherschützer ab: Diese würde Mieter unverhältnismäßig belasten.

Auch Gebäudeeigentümer profitierten beim Glasfasereinzug von einer Wertsteigerung ihrer Immobilien, argumentiert der Verband. Da die Möglichkeit, Kosten umzulegen, kaum genutzt werde und ihre Anreizwirkung nicht nachgewiesen sei, wirbt er für die ersatzlose Streichung des Bereitstellungsentgelts.

Den Vorschlag, Telekommunikationsunternehmen das Recht auf den Vollausbau eines gesamten Gebäudes einzuräumen, sobald ein Endkundenvertrag abgeschlossen wurde, unterstützt der vzbv. Dies würde den Ausbauaufwand und die Kosten erheblich reduzieren. Dabei müsse aber sichergestellt sein, dass die ausbauende Firma keine Monopolstellung erlange und die Mieter weiterhin ihren Anbieter frei wählen könnten. Der Branchenverband VATM ist ebenfalls prinzipiell für einen Anspruch auf Vollausbau. Die Wohnungswirtschaft protestiert jedoch zusammen mit dem Breitbandverband Anga gegen diesen Ansatz.

Um den Wettbewerb zu fördern, ist der vzbv auch für ein Recht auf Zugang zu einer freien Glasfaser pro Wohneinheit sowie das Recht zur Mitnutzung bestehender Infrastruktur für Wettbewerber („Open Access“). Die Abschaffung der sogenannten Konzernklausel im TKG dürfe nicht zu einer finanziellen Mehrbelastung für die Verbraucher führen. Diese Gesetzesnorm regelt die Zugangsbedingungen für konzernrechtlich mit einem Gebäudeeigentümer verbundene Provider. Sie soll verhindern, dass diese Firmen ihre erhebliche Machtstellung gegenüber anderen Anbietern missbrauchen, die Zugang zur Netzinfrastruktur im Gebäude suchen.

Generell geht aus bislang verfügbaren Eingaben im Rahmen der Konsultation hervor, dass die meisten Interessenvertreter Gesetzesvereinfachungen für nötig halten. Der Teufel steckt aber im Detail. Umstritten ist vor allem, ob Netzbetreiber dazu gezwungen werden sollen, von vornherein Leerrohre oder Kabel für mehrere Anbieter zu verlegen. Als Alternative wird gehandelt, Konkurrenten nur als „Untermieter“ auf bereits verlegte Leitungen zu lassen. Zusammen mit dem VATM hält der Breitbandverband Breko dagegen, eine zu lasche Regulierung würde dazu führen, dass die Deutsche Telekom ihre dominante Stellung ausnutzt und den Wettbewerb verdrängt.

Die Telekom selbst lehnt eine Pflicht zum Mitverlegen von passiver Infrastruktur wie Leerrohren für andere Anbieter beim Hausausbau mit Glasfaser ab. Eine solche würde die Investitionsbereitschaft drosseln, da sie ineffizient und unrentabel sei. Es reiche, Wettbewerbern unter diskriminierungsfreien Bedingungen Zugang zu bestehenden Leitungen zu gewähren. Der Digitalverband Bitkom moniert laut Tagesspiegel Background, dass das Vorhaben zusätzliche Bürokratie schaffen könnte. Diese würde den Ausbau entgegen dem eigentlichen Ziel verlangsamen. Weiterer Kritikpunkt: Der vorgesehene Ausbau des Gigabit-Grundbuchs zu einer zentralen Drehscheibe dürfte dieses in eine „Datenkrake“ verwandeln.


(vbr)



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