Connect with us

Künstliche Intelligenz

Neue Version von Parallels Desktop: Bereit für macOS 26 und Windows 11 25H2


Gleich fünf Versionsnummern überspringt Parallels Desktop: Von Release 20, das im letzten September erschienen war, geht es gleich hoch auf 26. Damit orientiert sich die Tochter von Alludo/Corel an Apples neuem Schema, bei dem es keine normalen Versionsnummern mehr gibt, sondern stets die Zahl des kommenden Jahres verwendet wird, wie man das dereinst von Windows kannte. So macOS 26 alias Tahoe gehört also Parallels Desktop 26. Das VM-Werkzeug bekommt für das neue Release-Jahr einige Neuerungen, die allerdings nicht revolutionär sind.

Mit Parallels Desktop ist es wie gewohnt möglich, virtuelle Maschinen mit Windows-, macOS- oder Linux-Betriebssystem zu erstellen und auszuführen. So kann man parallel zum Hauptbetriebssystem auch auf weitere Programme zugreifen oder neue Versionen testen. Parallels Desktop 26 bringt als Hauptneuerung volle Kompatibilität mit macOS 26 alias Tahoe als Gastbetriebssystem (VM funktioniert schon), das im September erscheinen dürfte, plus vollständigen Support für Windows 11 25H2 als VM.

Optisch wird Parallels Desktop 26 ebenfalls an Tahoe angepasst – zumindest vereinzelt. Laut Hersteller musste es interne Anpassungen geben, um mit unter macOS 26 von Apple restriktiver gehandhabten Hintergrundprozessen arbeiten zu können. Der Coherence-Modus, der Windows-VM und macOS vereint, bleibt so erhalten. Windows-VMs können nun auch den auf dem Mac vorhandenen SSD-Speicher auslesen, was zuvor technisch nicht möglich war. Damit wird eine mögliche Frustrationsquelle (Abstürze, Freezes) behoben.

Geschäftliche Nutzer und Admins bekommen Hilfestellungen für das Single-App-Deployment in Windows (neue Doku), es gibt neue Jamf-MDM-Funktionen für das Monitoring und Management von Updates sowie demnächst granulare Policy-Controls für sicherere virtuelle Maschinen im Enterprise Management Portal von Parallels. Schließlich hat Parallels Desktop 26 eine erneuerte SoC-2-Type-II-Zertifizierung erhalten, was das ein oder andere IT-Team freuen dürfte.

Parallels 26 ist für Normalnutzer derzeit ab 65 Euro im Jahr erhältlich, ein Einmalkauf kostet 190 Euro. Die Pro-Edition beginnt derzeit bei 78 Euro im Jahr und ist nur als Abo erhältlich. Die Business-Edition verkauft Parallels für aktuell knapp 100 Euro. Wer das Jahresabo laufen hat, kann sofort aktualisieren.


(bsc)



Source link

Künstliche Intelligenz

Balkonkraftwerk mit Speicher im Test: Wie gut ist der günstige Jupiter C Plus?


Mit knapp 200 Euro pro kWh ist der Marstek Jupiter C Plus einer der günstigsten Speicher für Balkonkraftwerke. Doch überzeugt er auch in der Praxis?

Marstek bietet mit dem Jupiter C Plus einen Speicher für ein Balkonkraftwerk, der nicht nur vier MPP-Tracker mit einer Eingangsleistung von 2400 Watt bietet, sondern auch mit einem Smart Meter eine bedarfsgerechte Einspeisung mit bis zu gesetzlich maximal möglichen 800 Watt unterstützt. Durch die sogenannte Nulleinspeisung wird kein Strom verschenkt und zudem keine unnötige Energie aus dem Netz bezogen.

Die Grundeinheit kommt mit 2,56 kWh und lässt sich ganz ohne App per Touch-Display bedienen. Mit bis zu drei Erweiterungseinheiten, die unter die Basiseinheit einfach gestapelt werden, bietet der Marstek Jupiter C Plus einen Speicherausbau von maximal 10,24 kWh. Und das Beste: Mit einem Preis von knapp 200 Euro pro kWh ist der Jupiter einer der günstigsten Speicher am Markt, preislich lediglich vom Vorgänger Marstek B2500 unterboten, für den man pro kWh nur 150 Euro bezahlt. Zum Vergleich: Für die Anker Solix Solarbank 3 (Testbericht) sind im günstigsten Fall 280 Euro pro kWh fällig. Neben dem Speicher für ein bestehendes Balkonkraftwerk bietet Marstek auch Komplettsets mit PV-Modulen an. Mehr Informationen dazu im Abschnitt Preise und Modelle.

Doch kann der Marstek Jupiter C Plus in der Praxis halten, was er verspricht, oder muss man Kompromisse eingehen? Diese und andere Fragen beantwortet unser Test.

Marstek Jupiter C Plus: Funktionen und Ausstattung

Der Marstek Jupiter C Plus setzt wie die Konkurrenz von Anker, Zendure, Ecoflow und Co. auf LiFePO4-Akkus, die die branchenüblichen 6000 Ladezyklen bieten sollen. Auch bei Garantie und Angaben zur Lebensdauer unterscheidet sich der Marstek-Speicher mit 10 und 15 Jahren nicht von den Modellen der Konkurrenz.

Es gibt aber auch Unterschiede: So bietet der Marstek Jupiter C Plus anders als die Konkurrenz keine Notstromsteckdose und auch kein bidirektionales Laden.

Wer als einen dynamischen Stromtarif, etwa von Rabot Energy oder Tibber (Details dazu siehe weiter unten) nutzt, kann den Jupiter C Plus im Winter während der Dunkelflaute oder bei Schlechtwetter nicht mit günstigen Netzstrom laden, um ihn bei steigendem Strompreisen im Tagesverlauf zur Einspeisung zu entladen. Aber das ist ein spezieller Anwendungsfall, der viele Anwender nicht stören dürfte. Schließlich sind dynamische Stromtarife nur sinnvoll, wenn sie dank Smart Meter respektive intelligentem Messsystem (iMsys) auch eine stundengenaue Abrechnung bieten. Die wenigsten Hausanschlüsse bieten ein solches Messgerät, und wenn man eines bestellt, muss man sich gedulden: Wir warten schon seit März auf den Einbau. Nachdem ein Termin im Juli abgesagt wurde, soll ein neuer Anlauf im Oktober erfolgen.

Die fehlende Notstromsteckdose dürfte Anwender da schon eher stören. Zwar treten Stromausfälle hierzulande selten auf. Doch die Notstromsteckdose kann man auch ganz ohne Not zur Stromversorgung nutzen. Etwa dann, wenn der einzige Stromanschluss auf der Terrasse durch das Balkonkraftwerk belegt ist.

In puncto bedarfsgerechter Einspeisung, auch als Nulleinspeisung (Ratgeber) bekannt, bietet der Marstek Jupiter C Plus neben den eigenen Smart-Metern Unterstützung für Shelly Pro 3EM, Shelly 3EM, Shelly Pro EM, P1 Meter sowie Eco Tracker.

Marstek Jupiter C Plus: Lieferumfang & Aufbau

Wir haben den Jupiter C Plus mit insgesamt drei Erweiterungseinheiten und somit dem maximalen Ausbau von 10,24 kWh von Marstek erhalten. Die Steuereinheit ist 48 cm breit, 23 cm hoch, 32 cm tief und wiegt 28 kg. Tiefe und Breite der Zusatzakkus sind identisch, die Höhe beträgt aber nur 16,5 cm und das Gewicht liegt bei 23 kg. Der Jupiter C Plus sowie die Erweiterungseinheiten sind wasser- und staubdicht nach IP65 und erlauben einen Betrieb zwischen -20° und +60°. Grundsätzlich gilt aber, dass man Speicher wegen Überhitzungsgefahr nicht direktem Sonnenlicht aussetzen sollte.

Im Lieferumfang befinden sich Garantiekarte, Liste mit Zubehör und aufgedruckten QR-Codes für Handbuch und App, vier Standfüße mit Schrauben, ein Werkzeug zum Lösen der MC4-Stecker, eine Abdeckung sowie ein AC-Kabel. Ein Handbuch ist nicht dabei, kann aber als PDF über das Scannen eines QR-Codes auf der beiliegenden Karte einfach heruntergeladen werden. Der Aufstellort des Speichers muss relativ nah an einer Steckdose erfolgen, da das mitgelieferte AC-Kabel nur 180 cm lang ist.

Um den Jupiter C Plus mit Erweiterungsakkus zu nutzen, muss zunächst die Abdeckung an der Unterseite entfernt werden, um die Steckverbindung freizulegen. Bis zu drei Zusatzakkus können übereinander gestapelt werden. Die Steuereinheit, die über ein Front-Display und vier MPPTs verfügt, wird zuletzt auf den letzten Zusatzakku aufgesetzt. Auch dort muss man natürlich zuvor die Abdeckungen der Steckverbindungen entfernen. Doch zuvor befestigen wir am untersten Speicher die vier Standfüße mit den mitgelieferten Schrauben.

Anschließend verbindet man maximal vier Solarpanels mit den MPP-Trackern und das Schuko-Kabel mit der dafür vorgesehenen BC01-Buchse. Das AC-Kabel steckt man dann in die Steckdose und schon ist das Steckersolargerät mit Speicher einsatzbereit.

Die MC4-Anschlüsse für die Solarpanels befinden sich in einer Einbuchtung auf der Oberseite der Steuereinheit. Dort sitzt auch eine umgeklappte WLAN-Antenne, die man vor der Inbetriebnahme für einen optimalen Empfang aufstellt. Daneben befindet sich der Anschluss für das AC-Kabel und darunter der Ein-/Ausschalter sowie ein RS-485-Anschluss.

Marstek Jupiter C Plus: Speicher für Balkonkraftwerk mit integriertem Wechselrichter, vier MPPTs und dynamischer Einspeisung auf Basis des von einem Smart Meter übermittelten tatsächlichen Strombedarfs.

Marstek Jupiter C Plus: Inbetriebnahme

Der Marstek Jupiter C Plus kann ohne App über das Touch-Display an der Vorderseite in Betrieb genommen werden. Sobald die Solarpanels Strom in den Speicher einspeisen, schaltet sich dieser automatisch ein. Scheint gerade keine Sonne und die PV-Energie reicht dafür nicht aus, kann man das Gerät über den silbernen Schalter an der Oberseite einschalten. Am Display auf der Vorderseite lesen wir die wesentlichen Betriebsdaten wie Solarenergie (Leistung je Panel), Einspeiseleistung, Ladestand des Speichers sowie Tagesproduktion an Strom ab. Über den Touch-Bildschirm kann man zudem Zeitpläne für die Einspeiseleistung festlegen.

Prinzipiell ist die Anlage hiermit einsatzbereit. Wer also keinen Smart Meter wie den Shelly Pro 3EM in der Stromverteilung installiert hat und eine am aktuellen Strombedarf orientierte dynamische Einspeisung wünscht, benötigt die Marstek-App nicht. Es ist somit ein lokaler Betrieb ganz ohne App und Cloudbindung möglich.

Wer aber einen Shelly Pro 3EM oder einen anderen kompatiblen für eine dynamische Einspeisung verwenden möchte, muss die Marstek-App zu Hilfe nehmen und das Gerät mit seinem WLAN-Router verbinden. Damit gelingt die Einbindung des Shelly-Smart-Meters, indem man unter Arbeitsmodus den Automodus aktiviert und den Shelly Pro 3EM anwählt. In der Shelly-App muss man zuvor allerdings unter Netzwerke und dem Abschnitt RPC über UDP den Port 1010 eintragen (PDF) und abspeichern. Erst dann kommuniziert die Marstek-App mit dem Shelly und nutzt ihn für eine dynamische Einspeisung.

Nach der erstmaligen Inbetriebnahme stellen wir fest, dass die drei Erweiterungsakkus von der Steuereinheit nicht erkannt wurden. Ist das der Fall, drückt man zehn Sekunden den Ein-/Ausschalter, bis dieser blinkt, lässt diesen dann los und drückt ihn erneut etwa sechs Sekunden lang. Nach dieser Prozedur werden die Speicher neu initialisiert und von der Steuereinheit erkannt. Am Bildschirm erscheint dann die korrekte Anzahl der Batterien, in unserem Fall 4 (Steuereinheit plus drei Akkus). Ab der Firmware-Version V135 soll die Erkennung der Erweiterungseinheiten automatisch erfolgen.

Marstek Jupiter C Plus: Dank Shelly Pro 3EM erfolgt die Einspeisung anhand realer Verbrauchsdaten. Das erhöht die Eigennutzung des selbst produzierten Stroms und verbessert die Rentabilität.

Nulleinspeisung mithilfe von Smart Meter

Nicht ganz so einfach ist die Installation des Smart Meters Shelly Pro 3EM. Dieser wird in der Hausverteilung montiert und misst anhand dreier Induktionsspulen den Strombedarf. Die Installation sollte nur von qualifiziertem Personal wie einem Elektriker durchgeführt werden.

Der alternativ unterstützte Smart Meter Everhome Eco Tracker wird hingegen nicht in der Stromverteilung installiert, sondern am Hausanschluss. Da sich dieser meist im Keller befindet, sollte am Installationsort überprüft werden, ob eine Verbindung zum Funknetzwerk vorhanden ist. Diese mag in Eigenheimen noch realisierbar sein, doch in Miet- oder Eigentumswohnungen dürfte eine Funkverbindung in den meisten Fällen nicht bis in den Keller des Gebäudes reichen. Für letzteres Szenario kommen also nur die Shelly-Smart-Meter oder das Marstek-Pendant CT002 infrage, wenn eine dynamische Einspeisung gewünscht ist.

Marstek Jupiter C Plus: Größtenteils funktioniert die dynamische Einspeisung auf Basis des Shelly Pro 3EM.

Marstek-App: Steuerungsmöglichkeiten und Statistiken

Die Marstek-App spiegelt im Wesentlichen die Daten wider, die auch das Display anzeigt. Die Anzahl der Batterien zeigt sie aber nicht numerisch an, sondern nur in Form von Symbolen. Ganz oben erscheint die Steuereinheit zusammen mit den drei installierten Erweiterungsakkus als Stapel. Sind keine Zusatzakkus installiert, wird nur die Steuereinheit symbolisch abgebildet.

Darunter zeigt die App die gesamte PV-Leistung an, die zudem pro MPPT (P1 – P4) ausgewiesen wird. Die Einspeiseleistung bezeichnet die App mit Echtzeitleistung. Darunter erscheint der Wert für die tagesaktuelle Stromerzeugung. Rechts daneben zeigt die App den aktuellen Batterieladestand an. Dabei differenziert sich jedoch nicht zwischen den einzelnen Einheiten, wie man das von anderen Lösungen wie Sunlit BK215 (Testbericht) kennt.

Auch ansonsten sind die Angaben in der App nicht sehr detailreich und wenig zuverlässig. So fehlt etwa eine Verlaufsstatistik zum Ladestatus der Batterien. Unter Leistung informiert die App immerhin über den Verlauf von PV-Leistung und Einspeiseleistung (Netzstrom). Allerdings decken sich die Verlaufsgrafiken nicht unbedingt mit den tatsächlichen Werten. Während die Anlage für den 25. August 7,5 kWh Strom erzeugt hat, spiegelt das die Verlaufsstatistik zu diesem Tag nicht wider. Ganz im Gegenteil: Laut ihr sackte die PV-Leistung um 12:20 Uhr von 444 Watt auf wenige Watt ab und stieg erst um 17:10 Uhr kurz auf 406 Watt an, wenig später fiel der Wert erneut auf nahe null.

Zusätzlich zeigt die App unter Statistiken die erzeugte PV-Leistung und Einspeiseleistung (Entladungsmenge) in Form von Balkendiagrammen nach Monat, Jahr und Gesamt, wobei die Angaben widersprüchlich sind. Während die App pro Monat eine Stromerzeugung von 53 kWh und eine Entladungsmenge von 44 kWh, sind es pro Jahr nur 36 kWh und 35 kWh.

Die Marstek-App zeigt die wichtigsten Betriebsparameter, erlaubt aber nur wenige Einstellmöglichkeiten.

Wie zuverlässig funktioniert die dynamische Einspeisung?

Die Marstek-App erlaubt die Einspeisung nach Zeitplänen und bietet zusammen mit einem Smart Meter auch einen Automatikmodus. Die Reaktion des im Marstek Jupiter C Plus integrierten Wechselrichters auf die vom Smart Meter Shelly Pro 3EM erfassten Stromverbrauchswerte gelingt innerhalb weniger Sekunden. Diesbezüglich unterscheidet sich die Lösung nicht von Anker Solix Solarbank 3 oder Zendure Solarflow 800 Pro. Während mit diesen der Shelly bei Einspeisung respektive Strombezug eine Leistung zwischen -5 Watt und +5 Watt registriert, ist die Bandbreite beim Marstek mit bis zu -20 Watt und +20 Watt etwas größer. Die etwas ungenauere Einspeiseregelung betrifft auch die manuelle Einspeisung nach Zeitplänen, die wir für die Effizienzmessungen verwendet haben. Hier bleibt der Marstek-Speicher meist wenige Watt unter dem vorgegebenen Zielwert.

Wie zuverlässig arbeitet das Gesamtsystem?

Mit der Firmware-Version V.134 brach die Verbindung zum Shelly-Smart-Meter häufiger ab, mit der Folge, dass keine Einspeisung mehr erfolgte. Das ist natürlich ärgerlich, vor allem dann, wenn die App einen über diesen Vorfall nicht informiert. So könnte man in diesem Fall auf eine manuelle Einspeisung ausweichen. Noch besser wäre es, wenn die App das automatisch machen würde. Mit dem App-Update auf Version 1.6.47 und Firmware-Update auf V135 kommt es seit einigen Tagen nicht mehr zu Verbindungsabbrüchen von Shelly Pro 3EM und dem Marstek-Speicher. Mit anderen Lösungen wie von Anker, Zendure und Sunlit haben wir im selben Set-up keinerlei Verbindungsabbrüche zum Shelly registriert. Das Problem scheint auch andere Anwender zu betreffen, wie man hier und hier nachlesen kann.

Andere Instabilitäten sind durch das Update hingegen nicht besser geworden. So kann es passieren, dass der Marstek-Speicher aus heiterem Himmel keine PV-Leistung mehr von den Modulen aufnimmt. Auch die Einspeisung stoppt dann. Das dauert zwar meist nur wenige Sekunden, hinterlässt aber keinen guten Eindruck.

Wünschenswert wäre außerdem, wenn man die Grenzen für die Entladung und das Aufladen des Speichers definieren könnte. Standardmäßig lädt der Jupiter immer bis nahe 100 Prozent auf und entlädt sich auf bis zu 10 Prozent. Dann stoppt er die Einspeisung und beginnt erst wieder einzuspeisen, wenn die Ladekapazität 15 Prozent erreicht hat.

Marstek Jupiter C Plus: Gelegentlich leistet sich die Anlage ein paar Aussetzer für wenige Sekunden.

Wie effizient arbeitet der Marstek Jupiter C Plus?

Die Effizienz bei der Einspeisung ist wie üblich abhängig von der Höhe der Einspeiseleistung. Bei einer vorgegebenen Einspeiseleistung von 800 Watt speist der Marstek laut App 799 Watt ein. Die Stromsteckdose mit Produktionsmessung registriert dabei 786 Watt, was einer Effizienz von über 98 Prozent entspricht. Das ist ein absoluter Spitzenwert und übertrifft sogar die bereits hervorragenden Effizienzwerte des Zendure Solarflow 800 Pro knapp, der 97 Prozent erzielt. Auch die Messungen mit 600 Watt, 400 Watt, 200 Watt, 100 Watt und 50 Watt Einspeiseleistung bestätigen die gute Effizienz. Gerade im niedrigen Wattbereich mit 100 Watt und 50 Watt zeigt der Marstek mit 88 und 66 Prozent außerordentlich gute Werte und kann mit der sehr guten Leistung des Zendure Solarflow 800 Pro nicht nur mithalten, sondern in Teilbereichen sogar leicht überflügeln. Zum Vergleich: Beim Growatt-Speicher fällt die Effizienz bei einer Einspeisung mit 50 Watt unter die 50-Prozent-Marke.

Preise und Modelle

Wie eingangs erwähnt, gehört der Marstek Jupiter C Plus zu einem der günstigsten Speicher am Markt. Während man für Konkurrenzmodelle pro kWh oft mehr als 300 Euro bezahlen muss, sind beim Marstek nur knapp 200 Euro pro kWh fällig. Direkt bei Marstek kostet der Jupiter C Plus mit Smart Meter in der getesteten Variante mit 10 kWh Speicher aktuell 1899 Euro. In der Standardvariante mit 2,56 kWh Speicher kostet die Lösung 599 Euro und mit einem Zusatzakku (5,12 kWh) 999 Euro. Wer sich für den Jupiter C Plus mit drei Zusatzakkus (7,69 kWh) entscheidet, zahlt 1449 Euro.

Marstekt verkauft den Jupiter C Plus in der Standardausführung auch im Set mit Solarpanels. Mit vier 500-Watt-Panels und dem Smart Meter CT002 kostet die Lösung 1049 Euro und ohne Smart Meter 999 Euro. Mit zwei 500-Watt-Modulen kostet der Jupiter C Plus 859 Euro und mit Smart Meter 899 Euro. Halterungen und MC4-Verbindungskabel gehören allerdings nicht dazu. Daher zeigt die folgende Tabelle auch Angebote zu Halterungen. MC4-Verlängerungskabel mit 5 Meter Länge gibt es für etwa 15 Euro.

Integration in Smart-Home-Systeme

Während der Vorgänger Jupiter einen integrierten MQTT-Dienst bietet, mit dem man den Speicher in Home Assistant oder andere Smart-Home-Systeme einbinden kann, muss man beim Jupiter C Plus derzeit darauf verzichten. Der Speicher bietet zwar eine RS485-Schnittstelle, doch diese wird offiziell von Marstek nicht unterstützt. Bastler haben allerdings einen Adapter gebaut, mit dem man Daten aus dem Speicher auslesen und sie etwa in Home Assistant importieren kann.

Marstek hat uns jedoch mitgeteilt, dass man an einer Lösung für die lokale Ansteuerung respektive Integration in Smart-Home-Systeme wie Home Assistant arbeite, aber noch kein finales Datum nennen könne.

Günstige Stromtarife: Sparpotenzial erschließen

Wer ein Balkonkraftwerk nutzt, möchte Stromkosten sparen. Ein weiteres Einsparpotenzial sollte man außerdem durch die Wahl des günstigsten Stromanbieters erschließen. Spätestens wenn man Post vom Stromlieferanten über eine Preiserhöhung erhält, lohnt sich ein Wechsel. Neutarife sind meist wesentlich günstiger. Gleiches gilt für Gastarife. Auch hierfür bieten wir ein entsprechendes Vergleichsangebot im heise Tarifvergleich.

Wer sich nicht selbst um günstige Preise und Anbieterwechsel kümmern will, kann zu Wechselservices wie Remind.me gehen. Der Anbieter bietet kostenlose Wechsel zwischen Strom- und Gasanbietern an. Dabei erhält der Kunde vorab eine Empfehlung und kann sich dann für oder gegen das jeweilige Angebot entscheiden. Vorteil: Remind.me vergleicht über 12.000 Tarife und meldet sich automatisch, wenn man einen Vertrag wechseln kann.

Wer sich für einen Stromspeicher mit bidirektionaler Lademöglichkeit entscheidet, kann diesen bei Nutzung eines dynamischen Stromtarifs, etwa von Rabot Energy (mit Code RABOT120 erhält man 120 Euro nach einem Jahr ausgezahlt, bei sechs Monaten sind es mit dem Code RABOT60 60 Euro) oder von Tibber, besonders profitabel einsetzen. So ist es möglich, diesen etwa während der Dunkelflaute über die Wintermonate oder bei schlechtem Wetter bei günstigen Konditionen, wenn etwa die Windkraft für billigen Strom sorgt, zu laden und ihn bei teuren Strompreisen zu entladen. Wegen der doppelten Stromumwandlung sollte der Preisunterschied aber deutlich über 20 Prozent liegen, damit sich das lohnt.

Fazit

Marstek bietet mit dem Jupiter C Plus einen Speicher zu einem besonders attraktiven Preis. Das Gerät kann sogar ohne App arbeiten. Dazu bietet es ein Touch-Display, mit dem man die Einspeiseleistung nach Zeitplänen definieren kann. Der Wechselrichter arbeitet äußerst effizient und mit App-Steuerung erlaubt das System auch eine dynamische Einspeisung anhand von realen Verbrauchswerten auf Basis eines Smart Meters.

Letzteres hat im Test zunächst nicht stabil funktioniert. Erst nach Firmware- und App-Update arbeitet der Automatikmodus nun seit einigen Tagen problemlos. Gelegentlich leistet sich das System Aussetzer. Dabei kann die Solarleistung auf null absinken und auch die Einspeiseleistung stoppt. Das dauert meist nur wenige Sekunden, hinterlässt jedoch keinen guten Eindruck. Insgesamt sind wir mit den Leistungen des Marstek Jupiter C Plus zufrieden. Und bei dem günstigen Preis können wir über ein paar Fehler auch hinwegsehen. Vielleicht werden sie durch zukünftige Firmware-Updates behoben. Wem das zu unsicher ist, greift besser zu einem Speicher von Anker, Ecoflow oder Zendure, muss dann aber auch gut 50 Prozent mehr für die kWh bezahlen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

7 Jahre Updates: Samsung bringt One UI auf Kühlschränke und Waschmaschinen


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

One UI kennen Nutzerinnen und Nutzer von Samsung-Smartphones, -Wearables und -Fernsehgeräten. Jetzt will der Hersteller diese auch auf seine Haushaltsgerätepalette bringen. Laut Samsung soll so eine „einheitliche und intuitive Softwareerfahrung“ auf der gesamten Gerätepalette geboten werden. Zuerst sollen jene Geräte das Update erhalten, die im September 2024 auf den Markt kamen.

„Durch die Einführung von One UI in intelligente Haushaltsgeräte verändern wir die Art und Weise, wie Menschen zu Hause mit Technologie interagieren“, sagte Jeong Seung Moon, EVP und Leiter des F&E-Teams des Geschäftsbereichs Digital Appliances (DA) bei Samsung Electronics. Mit dem One-UI-Update sollen Apps und Dienste wie der Sprachassistent Bixby, die Gallery-App und Samsung TV Plus, die auf verschiedenen Bildschirmtypen verfügbar sind, in Haushaltsgeräten wie Kühlschränken Einzug halten. Ziel sei es, eine „nahtlose Geräteinteraktion und Mediennutzung zu ermöglichen“. Zudem soll die Konnektivität zwischen Geräten durch Samsungs Smart-Home-Plattform SmartThings verbessert werden.

Lesen Sie auch

Mit der Bedienoberfläche sollen Nutzer auch Zugriff auf die mit dem Galaxy S25 eingeführte Assistenzfunktion Now Brief erhalten, die relevante Informationen auf einen Blick liefern soll. Im Test des Galaxy S25 überzeugte Now Brief bislang allerdings nicht. Auf Haushaltsgeräten soll das Feature „Familienmitgliedern eine kuratierte Auswahl nützlicher Inhalte, darunter tägliche Wettervorhersagen, Familienpläne, maßgeschneiderte Rezepte und Informationen zum Haushalt“ – etwa, wann die Waschmaschine fertig ist – anzeigen. Bis zum Release von Now Brief für den Kühlschrank oder andere Geräte hat Samsung noch ein wenig Zeit nachzubessern – die Funktion soll erst ab 2026 verfügbar sein.

Ab diesem September will Samsung zunächst kompatiblen 2024er-Modellen das Software-Update auf One UI verabreichen. Dieses soll unter anderem mit Knox Matrix verbesserte Sicherheitsfunktionen auf WLAN-fähige Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Induktionsherde bringen. Es soll ferner den Status aller verbundenen Geräte überwachen, so Samsung. Zudem sollen Modelle mit Display verschlüsselte Anmeldedaten und Passkey-Unterstützung bekommen.

Kühlschränke mit Family-Hub und 9-Zoll-Bildschirmen, die in diesem Jahr erschienen sind, erhalten Samsung zufolge eine verbesserte „KI-Vision Inside“-Funktion, die eine größere Anzahl von Frischprodukten als auch häufig verwendete verpackte Lebensmittel erkennen soll. Ferner soll Bixby Stimmerkennung auf gemeinsam genutzten Geräten unterstützen.

Samsung verspricht für seine Haushaltsgeräte eine Update-Garantie von sieben Jahren. Diesen Zeitraum garantiert der Hersteller auch für seine Top-Smartphones wie die Galaxy-S25-Reihe und seine Foldables. Für Haushaltsgeräte ist sie jedoch kurz, schließlich tauschen viele ihre Waschmaschine oder ihren Kühlschrank erst nach einem Jahrzehnt oder noch später aus.

Aporpos One UI: Im Laufe des Setpembers wird Samsung mit der Verteilung des Updates auf One UI 8, das auf Android 16 basiert, beginnen. Zuerst soll die Galaxy-S25-Reihe die neue OS-Version erhalten. Sowohl das Galaxy Z Fold 7 als auch das Galaxy Z Flip 7 hat Samsung Anfang Juli ab Werk mit der neuen One-UI-Version vorgestellt.


(afl)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Für Mini-PCs: Nvidia veröffentlicht Details zum starken Kombiprozessor GB10


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nvidia hat seine kompakte Workstation DGX Spark schon Anfang Januar auf der CES enthüllt (damals noch unter dem Codenamen Project Digits) und auch erste Details zum darin verwendeten Kombiprozessor GB10 genannt. Erst auf der derzeit im kalifornischen Stanford stattfindenden Fachkonferenz Hot Chips wurde aber die genaue Partitionierung des Chipletverbunds enthüllt. Wobei Chiplets in Nvidias Wortschatz nicht existieren: Die Firma spricht in Anlehnung an ein „ganzes“ Die stattdessen von Dielets. Deren gibt es nur zwei, nämlich das mit der GPU (G-Dielet) und das mit dem restlichen System-on-Chip (S-Dielet). Beide laufen bei TSMC in einem nicht näher bezeichneten 3-Nanometer-Prozess vom Band.

Das GPU-Chiplet stammt von Nvidia selbst und beherbergt eine Grafikeinheit der Blackwell-Generation mit Tensor-Kernen der 5. Generation. Die Grafikeinheit beherrscht DLSS 4 und Raytracing; bei CUDA-Rechenaufgaben stehen 32 Teraflops im Datenblatt. Ungewöhnlich: Gemäß der gezeigten Blockdiagramme gehören auch Video-De- und Encoder zum GPU-Chiplet. Diese findet man üblicherweise im SoC-Teil eines Chipletverbunds, damit das GPU-Chiplet beim Videogucken abgeschaltet bleiben kann.

Die Verbindung zum SoC-Chiplet geschieht mittels Nvidias hauseigenem NVLink-C2C, worüber bis zu 600 GByte/s fließen. Die Bandbreite ist notwendig, da sich in der GPU lediglich 24 MByte Cache befinden. Alle Speicherzugriffe, die darüber hinaus gehen, müssen über NVLink-C2C durchs SoC-Chiplet, denn die Speichercontroller für über 256 Bit angebundene 128 GByte LPDDR5X-9400 sind dort untergebracht.

Das SoC-Chiplet ist eine Auftragsarbeit von Mediatek, in der sich zu eigenen Funktionsblöcken (Intellectual Property, IP) auch welche aus anderen Quellen gesellen. Unter anderem die NVLink-C2C-Schnittstelle kommt von Nvidia, während die zwanzig ARM-Kerne von ARM stammen. Nvidia zufolge sind die Kerne in zwei Clustern à zehn Kernen zusammengefasst, denen jeweils 16 MByte gemeinsamer Level-3-Cache zur Seite stehen. Obendrein gibt es 16 MByte System-Level-Cache, der aus CPU-Sicht einem L4-Cache entspricht. Was Nvidias aktuellen Folien nicht sagen, aber schon länger bekannt ist: Die beiden Cluster sind nicht identisch. Stattdessen gibt es je einen mit Cortex-X925 und Cortex-A725. Somit sind es auch nicht die gleichen Kerne wie beim Serverboard GB200, wo Nvidia Neoverse-Kerne verwendet.



Blockdiagram von GB10: Das SoC-Chiplet links stammt von Mediatek, das GPU-Chiplet rechts von Nvidia.

(Bild: Nvidia)

Im SoC steckt ein Display-Controller für einen HDMI- und drei Displayport-Ausgänge. Letztere werden als USB-C-Buchsen ausgeführt; passend dazu ist ein USB-Controller an Bord. In GB10 sind zwei Sicherheitscontroller implementiert: Einer kümmert sich um Secure Boot und andere Low-Level-Funktionen, der andere steht UEFI und Betriebssystem zur Verfügung und kann auch als Firmware-TPM (fTPM) dienen. Schließlich wäre da für externe Systembausteine noch ein PCI-Express-Controller, der PCIe 5.0 spricht. Acht solche Leitungen binden den Netzwerkchip ConnectX an, über den sich zwei DGX Spark zu einem großen Ganzen verbinden lassen, um noch größere KI-Modelle laufen zu lassen. Weitere PCIe-Leitungen laufen auf der Hauptplatine zur M.2-SSD und dem WLAN-Bluetooth-Controller.

Nvidia zufolge darf GB10 im DGX Spark bis zu 140 Watt verbraten, die sich je nach Rechenlast zwischen CPU- und GPU-Kernen verteilen. Letzteres ist an sich SoC-typisch und würde nicht für Stirnrunzeln sorgen, wäre da nicht eine ungewöhnliche Implementierung. Wie oben geschrieben besteht GB10 aus zwei Chiplets von zwei Firmen, die mittels NVLink-C2C verbunden sind. NVLink-C2C ist seinerseits eine Datenschnittstelle, aber keine zur Leistungsverteilung. Die gewählte Lösung: Obwohl beide Chiplets auf einem Package sitzen und logisch wie ein großes Ganzes agieren, sind sie auf der Versorgungsebene getrennt – und benötigen daher jeweils eigene Stromversorgungen.

Diese ungewöhnliche Gegebenheit hat Nvidia freilich nicht selbst verraten. Und auch den ganzen DGX-Spark-Partnern kann das egal sein, weil sie fertige Hauptplatinen von Nvidia zugeliefert bekommen. GB10 soll aber den eng verwandten Ableger N1X bekommen, der mit bis zu 80 Watt Thermal Design Power (TDP) für Gaming-Notebooks gedacht ist. Ergo fluchen die Notebookhersteller, weil sie auf ihren individuellen Mainboards eben zwei Versorgungen bauen müssen, was teuer ist und Platz frisst. Beide müssen obendrein für die Spitzenwerte von 80 Watt dimensioniert sein, auch wenn sie in der Praxis überwiegend jeweils eher mittelmäßig ausgelastet sein werden.

Die Frage eines Konferenzteilnehmers, wann er denn mit der Auslieferung seiner Spark-Vorbestellung rechnen könne, sorgte im Publikum für Erheiterung, doch eine Antwort blieb Nvidia auf der Hot Chips wie zuvor schuldig. Zum Hintergrund: Vorbestellungen sind seit dem Frühjahr für mehrere Tausend Euro möglich, doch selbst die bisherigen butterweichen Angaben zur Verfügbarkeit wurden allesamt gerissen. Bis dato haben daher weder Nvidia selbst noch Partner, die bis auf Gehäuse und Kühlung identische Spark-Systeme verkaufen wollen, etwas ausgeliefert. Es gab noch nicht einmal eine öffentliche Demo eines laufenden DGX-Spark-Systems.



Nvidia wird die Workstation DGX Spark mit GB10 nicht nur selbst verkaufen, sondern auch über Partner (hintere Reihe). Diese können aber lediglich Gehäusedesign und Kühlsystem anpassen.

(Bild: heise medien / Florian Müssig)

Offiziell nennt Nvidia keine Gründe, doch aus informierten Kreisen ist längst durchgesickert, dass Fehler im Chip Nacharbeit erforderten. Der Display-Controller hatte im ersten Stepping einen derart großen Bug (er spuckte nur eine Bildschirmauflösung aus), dass die Entwickler zurück ans digitale Reißbrett mussten. Es waren neue Belichtungsmasken nötig, was bei jeder Chipentwicklung den Zeitplan um mehrere Monate nach hinten wirft. Der Respin für den Display-Controller ist dem Vernehmen nach inzwischen erfolgt, war Insidern zufolge aber wiederum nicht die einzige Problemzone. Auch bei den CPU-Kernen soll etwas gehakt haben, was die Ingenieure letztendlich aber ohne neue Belichtungsmasken in den Griff bekamen.

Nvidia selbst sieht für DGX Spark nur das hauseigene Ubuntu-Linux-Derivat DGX OS vor, doch alle Partner möchten ihren Kunden auch Windows anbieten. Und für Gaming-Notebooks mit N1X ist Windows-Unterstützung unumgänglich, sodass Nvidia früher oder später passende Treiber stricken muss. Schließlich muss auch Microsoft ins Boot geholt werden: GB10 beziehungsweise N1X sind die ersten ARM-Prozessoren für Windows 11, die nicht von Qualcomm stammen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn es deshalb unter der Haube an so mancher Stelle knirscht.

Und dann ist da noch der Knackpunkt, dass Windows 11 anders als Linux aktuell gar kein echtes Unified Memory beherrscht. Das macht derzeit schon AMDs Strix Halo alias Ryzen AI 300 Max zu schaffen: CPU und GPU nutzen dort zwar physisch denselben Speicher, aber nicht logisch. Beide habe getrennte Speicherbereiche, zwischen den Daten wie eh und je umkopiert werden müssen, wenn sie CPU und GPU austauschen. Diesen Knoten kann nur Microsoft selbst lösen.


(mue)



Source link

Weiterlesen

Beliebt