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Neuer EU-Aktionsplan: Frontex soll Schiffe und Flugzeuge in Ärmelkanal schicken


Die EU-Kommission hat einen Aktionsplan für die Migrationsroute über den Ärmelkanal vorgelegt. Darin beschreibt sie unter anderem geplante Unterstützungsmaßnahmen durch die Grenzagentur Frontex sowie die Polizeiagentur Europol. Hintergrund ist, dass weiterhin viele Menschen die Überfahrt von Frankreich oder Belgien nach Großbritannien mit kleinen Booten wagen. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration kamen dabei in den Jahren 2024 und 2025 insgesamt 121 Menschen ums Leben oder gelten als vermisst.

Der Aktionsplan, den die Kommission mit Blick auf die Tagung des Europäischen Rats Ende Juni vorlegt, sieht verschiedene Maßnahmenbündel mit dem „Schlüsselpartner“ Großbritannien vor. Dazu gehört die sogenannte Migrationsdiplomatie mit Herkunfts- und Transitländern, um irreguläre Ausreisen aus der EU zu verhindern und Rückführungen in diese Länder zu erleichtern. Strafverfolgungsbehörden werden angewiesen, Schleusernetzwerke systematischer zu zerschlagen. Außerdem soll das Grenzmanagement an den Küsten der am stärksten betroffenen Mitgliedstaaten ausgebaut werden. Dabei setzt die Kommission vor allem auf Frontex.

Frontex soll Küsten überwachen

Die Grenzagentur soll dem Vorschlag zufolge ihre Präsenz im Ärmelkanal und in der Nordsee deutlich ausbauen. Dazu soll Frontex auch Truppen seiner neuen „Ständigen Reserve“ an die Küsten entsenden. Zudem sollen „maritime und luftgestützte Überwachungsmittel“ bereitgestellt werden. Der Aktionsplan nennt konkret „Schiffe und Flugzeuge“, um verdächtige Bewegungen frühzeitig zu erkennen. Damit soll die „Küstenüberwachungsinfrastruktur“ der Mitgliedstaaten verbessert werden.

Bereits seit 2021 ist Frontex mit der Operation „Opal Coast“ im Ärmelkanal aktiv, Gaststaat ist Belgien. Dort ist bislang nur ein Frontex-Überwachungsflugzeug stationiert. Live-Videos von Einsätzen werden an das Frontex-Situationszentrum sowie ein belgisches Einsatzzentrum gestreamt. Offizielles Ziel der Mission ist auch, Such- und Rettungseinsätze der Anrainerstaaten zu unterstützen. Über Schiffe verfügt Frontex in „Opal Coast“ derzeit nicht.

Neben mehr Präsenz vor Ort soll Frontex künftig auch Risikoanalysen zum möglichen Missbrauch von Visa und Aufenthaltstiteln für die als „illegal“ erklärten Weiterreisen aus der EU nach Großbritannien erstellen. Die Kommission freut sich nach eigenen Angaben auf einen „wechselseitig vorteilhaften Austausch von operativen Informationen“ mit Behörden der Regierung in London, etwa zur Nutzung von Visa und Aufenthaltstiteln für illegale Weiterreisen.

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Europol soll Internetauftritte von Schleusern löschen lassen

Zuständig für die Strafverfolgung von Schleuserkriminalität ist Europol. Im Zentrum des Aktionsplans steht das „Zentrum gegen Migrantenschmuggel“ bei Europol in Den Haag, das auch Geheimdienstinformationen analysieren soll. Europol soll Schleusernetzwerke entlang der gesamten Route der Migrant*innen umfassend „kartieren“.

Die Kommission kündigt außerdem an, dass Europol mit dem „EU Internet Forum“ sowie dem digitalen Ermittlernetzwerk „DigiNex“ die Nutzung des Internets durch Schleuser bekämpfen soll. Europol soll mit Betreibern von Online-Plattformen zusammenarbeiten, um „die Online-Präsenz von Schleusernetzwerken“ zu identifizieren und zu stören. Strafverfolgungsbehörden, Diensteanbieter und Nichtregierungsorganisationen sollten auch Möglichkeiten des Digital Services Act voll ausschöpfen, um die „Bekämpfung der Schleusungskriminalität, auch in ihrer Online-Dimension“, zu verstärken. Welche Möglichkeiten das sind, wird nicht ausgeführt, es dürfte sich um die Richtlinien der jeweiligen Plattformen handeln.

Visapolitik als Druckmittel

Mit der sogenannten „Migrationsdiplomatie“ will die EU außerdem Gespräche mit Herkunfts- und Transitländern in Asien, Afrika und dem Nahen Osten intensivieren, um irreguläre Abfahrten bereits im Vorfeld zu verhindern und Migrant*innen ohne Aufenthaltsrecht leichter zurückzuführen. Zur vereinfachten „Rücknahme“ gehören beschleunigte Identifizierungsverfahren und die zügige Ausstellung von Reisedokumenten.

Dazu will die Kommission notfalls Druck ausüben. Ausdrücklich als Hebel genannt wird die Visapolitik, um Drittstaaten zur Kooperation zu bewegen. Der Aktionsplan sieht außerdem vor, dass die EU und Großbritannien gemeinsame „Aufklärungskampagnen“ zu Gefahren der illegalen Überfahrt durchführen.

Pakt zwischen Großbritannien und Frankreich

Zur verstärkten Zusammenarbeit gegen Migrant*innen auf der Ärmelkanalroute haben Großbritannien und Frankreich vor einem Jahr ein bilaterales Abkommen geschlossen. Der britische Premierminister Keir Starmer bezeichnete es damals als „bahnbrechendes Rückführungs-Pilotprojekt“ nach dem Prinzip: „Einer raus, einer rein.“ Migrant*innen, die im Boot nach Großbritannien kommen, sollen sofort nach Frankreich „zurückgeschafft“ werden. Im Gegenzug nimmt Großbritannien für jede abgeschobene Person einen Flüchtling über eine reguläre Asylroute auf.

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Die französischen Behörden melden für Mai 2026, dass sie 53 von 82 Versuchen, mit kleinen Booten den Ärmelkanal zu überqueren, vereiteln konnten; das entspricht einem Anteil von 65 Prozent. Die französische Präfektur für den Ärmelkanal und die Nordsee hat bei den jüngsten Einsätzen verschiedene Wasserfahrzeuge sowie einen Jetski eingesetzt, um Migrant*innen abzufangen. Dies ist erst seit einer neuen Gesetzesänderung erlaubt. Trotzdem gelang nach Angaben des britischen Innenministeriums am vergangenen Montag 710 Migrant*innen in elf Booten die Überfahrt.

Razzien in Deutschland

Auch Deutschland ist in die gemeinsame Schleuserbekämpfung mit den Ärmelkanal-Anrainern eingebunden, sogar mit einer zentralen Rolle. Zum zweiten Mal führte die Bundespolizei im März Razzien durch, um Lieferketten zu stören, über die Ausrüstung für Überfahrten beschafft, gelagert und weiterverteilt worden sein soll. Zwölf der Durchsuchungen erfolgten in Deutschland, zwei in Belgien. Dabei stellte die Polizei elf Schlauchboote, einen Außenbordmotor sowie Kisten mit Schwimmwesten und Fahrradschläuchen sicher.

Für die Ermittlungen gründeten die Polizeibehörden aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien eine gemeinsame Ermittlungsgruppe unter dem Dach von Europol. Neben der Bundespolizei waren vor allem Behörden aus Nordrhein-Westfalen beteiligt, wo die Razzien stattfanden. Die EU-Agentur für justizielle Zusammenarbeit koordinierte die grenzüberschreitende Rechtshilfe, darunter Europäische Haftbefehle und Europäische Ermittlungsanordnungen, mit denen im Ausland Durchsuchungen und Überwachungen angeordnet werden können.

Studie: Mehr Todesfälle trotz weniger Boote

Die Organisation Border Forensics hatte dieses Jahr eine neue Studie veröffentlicht. Darin heißt es, dass die neue britische Politik und Zahlungen von umgerechnet 726 Millionen Euro an Frankreich zu einem starken Anstieg von Todesfällen im Ärmelkanal geführt hätten, obwohl die Anzahl der Boote und Ankünfte zurückging. Geografische Auswertungen belegten, dass die Todesfälle näher an der französischen Küste auftreten.

Als Ursachen identifiziert die Studie extreme Überfüllung der Boote sowie chaotische Ablegemanöver wegen gewaltsamer Polizeieinsätze. Ein weiterer wichtiger Grund seien die Razzien wie in Deutschland, die den Zugang zu Bootsmaterialien und Rettungsmitteln erschweren. Migrant*innen und ihre Helfer*innen müssten daher auf minderwertige Schlauchboote zurückgreifen.



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Jetzt patchen! Angriffe auf WordPress-Websites mit Gravity-SMTP-Plug-in


Derzeit haben es Angreifer auf WordPress-Websites mit Gravity-SMTP-Plug-in abgesehen und attackieren Instanzen. Ein Sicherheitspatch ist bereits seit Ende dieses Jahres verfügbar, aber offensichtlich noch nicht flächendeckend installiert.

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Vor den Attacken warnen Sicherheitsforscher von Wordfence in einem Beitrag. Ihnen zufolge ist die Lücke (CVE-2026-4020 „mittel“) seit März dieses Jahres bekannt. Seitdem gibt es auch die reparierte Ausgabe 2.1.5. Alle vorigen Versionen sind verwundbar.

Die Forscher geben an, dass das Plug-in derzeit rund 100.000 aktive Installationen aufweist.

Ansatzpunkt für Angreifer ist ein nicht ausreichend sicher konfigurierter REST-API-Endpoint. So können sie ohne Authentifizierung darauf zugreifen, um über einen HTTP-GET-Request detaillierte Systemkonfigurationen abzurufen und diese Informationen für weiterführende Attacken zu nutzen.⁣

Die Sicherheitsforscher geben an, bereits 17 Millionen Angriffsversuche dokumentiert zu haben. Admins sollten dementsprechend zügig handeln und ihre Instanzen absichern. In ihrem Beitrag führen sie detaillierte Informationen zur Lücke auf. Zusätzlich finden Admins dort konkrete Hinweise (Indicators of Compromise, IoC), wie IP-Adressen, an denen sie bereits attackierte Systeme erkennen können.


(des)



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Bamboo, Confluence & Co.: Atlassian schließt 100 Sicherheitslücken


Admins von Atlassian-Anwendungen sollten, um möglichen Attacken vorzubeugen, die ab sofort verfügbaren Sicherheitsupdates für verschiedene Produkte des Softwareherstellers installieren. Geschieht das nicht, können Angreifer Sicherheitslücken in etwa Bitbucket, Confluence und Jira Service Management ansetzen. Bislang gibt es keine Berichte, dass Angreifer die Schwachstellen bereits ausnutzen.

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Wie aus dem Sicherheitsbereich der Atlassian-Website hervorgeht, haben die Entwickler in aktuellen Versionen insgesamt 100 Lücken geschlossen. Davon sind neben dem eigenen Code auch Abhängigkeiten zu etwa Apache Tomcat betroffen.

Weil eine Auflistung der Schwachstellen und reparierten Ausgaben den Rahmen dieser Meldung sprengt, müssen sich Admins auf der verlinkten Seite des Softwareherstellers einen Überblick verschaffen. Im Folgenden finden sich einige besonders bedrohliche Lücken.

Unter den geschlossenen Schwachstellen sind auch einige „kritische“ Lücken – darunter sogar welche mit maximalem CVSS Score 10 von 10 (etwa CVE2026-40175). Das ist zum Beispiel der Fall in Axios im Zusammenhang von Jira Data Center and Server. Die Atlassian-Entwickler schreiben, dass aufgrund der Form der Abhängigkeit in diesem Kontext eine weniger bedrohliche Einstufung als kritisch gilt. Bei dieser Prototype-Pollution-Schwachstelle können Angreifer manipulierend eingreifen und etwa eigenen Code ausführen. Dagegen sollen die Versionen 11.3.7 (LTS) recommended Data Center Only und 10.3.22 (LTS) Data Center Only gerüstet sein.

Der Großteil der verbleibenden Lücken ist mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft. An diesen Stellen können Angreifer unter anderem für DoS-Attacken (etwa CVE-2026-33388) ansetzen oder sogar Schadcode aus der Ferne ausführen (CVE-2026-41044).


(des)



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10 Jahre „Funk“: Reichweite auf Big-Tech-Plattformen ist nicht mehr genug


Mit dem Start ihres gemeinsamen Jugendangebots „Funk“ haben ARD und ZDF eines der größten und radikalsten Experimente in der öffentlich-rechtlichen Geschichte gewagt: völlig ohne linearen Sender im Hintergrund öffentlich-rechtliche Inhalte für junge Zielgruppen direkt auf den großen kommerziellen Plattformen publizieren.

Zehn Jahre später bestreitet kaum jemand ernsthaft, dass das Experiment geglückt ist. Und zwar nicht nur weil es gelungen ist, junge Zielgruppen mit öffentlich-rechtlichen Inhalten zu erreichen: rund 80 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen Funk. Die vielen unterschiedlichen Formate verbunden mit der Herausforderung, an einer sich ständig wandelnden, jungen Zielgruppe dranzubleiben, machen Funk zu einem kreativen Experimentier- und Innovationsfeld.

Längst wechseln auch Menschen und deren Know-how von Funk zurück in die Anstalten – von Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim bis hin zum aktuellen ARD-Vorsitzenden und HR-Intendanten Florian Hager, der sich seine Sporen mit dem Aufbau von Funk verdient hat. In dem Maße, in dem Reichweite auf Drittplattformen und Publikumsinteraktion auch für andere Zielgruppen an Bedeutung gewinnen, nimmt auch die Bedeutung dieses Know-how-Transfers zu.

Aber gerade weil die Sinnhaftigkeit von Funk insgesamt – anders als die einzelner Funk-Formate – inzwischen nicht mehr ernsthaft in Frage gestellt wird, sollte der zehnte Geburtstag Anlass sein zu fragen: Sollte Funk nicht mehr leisten, als junge Zielgruppen auf Kommerzplattformen zu erreichen? Es gibt drei konkrete Stellen, an denen man die Messlatte für Funk künftig höher legen sollte.

1. Wo sind die Live-Formate, die gemeinsam junge Öffentlichkeit herstellen?

Live ist demokratische Gegenwart: Wenn bei einem (stundenlangen) Live-Stream auf YouTube oder Twitch das Publikum gleichzeitig, gemeinsam und interaktiv teilnimmt, erzeugt das ein anderes Öffentlichkeitsgefühl als der hunderttausendfach isoliert konsumierte, perfekt geschnittene Clip.

Und auch wenn Funk auf Twitch schon präsent ist, fehlt es am Programmatischen und Innovativen. Wo sind wiederkehrende Live-Formate, die mehr sind als gelegentliche Streams? Wo sind Live-Debattenformate, Live‑Q&As, Live-Erklärstücke zu aktuellen Kontroversen, Live-Korrekturen von Falschinformationen? Wo sind neue öffentlich-rechtliche Live-Formate, die die neuen digitalen Möglichkeiten auszureizen versuchen?

2. Wo bleiben tagesaktuelle Nachrichtenformate für die Funk-Zielgruppe?

Mehr und neue Live-Formate könnten auch eine Antwort auf eine weitere, öffentlich-rechtliche Leerstelle sein: Funk fehlt es an eigenen, tagesaktuellen Nachrichten-Formaten. Selbst der wöchentliche Nachrichtenüberblick „Die Woche – der Funk-Podcast“ wurde Ende 2025 eingestellt.

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Es ist eine besondere Herausforderung, junge Zielgruppen mit tagesaktuellen Nachrichteninhalten zu erreichen, wenn die über immer weniger Erfahrung mit klassischen Print- und Fernsehnachrichten verfügen. Aber genau deshalb sollte Funk diesem Bereich eine höhere Prioriät einräumen.

3. Welchen Beitrag leistet Funk für eine dezentral-offene Digitalinfrastruktur jenseits von Big Tech?

Wenn öffentlich-rechtliche Medien im digitalen Zeitalter ihren demokratischen Auftrag erfüllen wollen, müssen sie mehr als nur öffentlich-rechtliche Inhalte liefern. Zentral für Digitalen Public Value ist auch ein öffentlich-rechtliches (Selbst-)Verständnis als gemeinwohlorientierter Infrastrukturanbieter.

Und gerade weil Funk Reichweite und öffentlich-rechtliche Budgets hat, wäre es prädestiniert, dort zu investieren, wo Marktlogiken strukturell versagen: in offene Protokolle, Interoperabilität und Portabilität. Kurz: in digital-öffentliche Räume.

Es ist völlig nachvollziehbar, dass sich Funk in den ersten zehn Jahren darauf konzentriert hat, auf kommerziellen Drittplattformen zu reüssieren. Wäre das nicht gelungen, Funk wäre keine zehn Jahre alt geworden. Doch der alleinige Fokus auf die großen, datenkapitalistischen und werbefinanzierten Kommerzplattformen passt nicht mehr in eine Welt, die dringender denn je nach öffentlich-rechtlichen Ausweichrouten verlangt.

Diese Erkenntnis dürfte sich inzwischen auch bei den Funk-Verantwortlichen durchgesetzt haben. Seit dieser Woche verfügt auch Funk über eine eigene Instanz bei Mastodon (und witzelt zum Start, dass sogar 3sat früher dran war). Und bereits einen Monat davor hatte Funk-Chef Philipp Schild öffentlich mehr Engagement in diesem Bereich angekündigt:

Wir brauchen Alternativen zu den Plattformen der Big-Tech-Konzerne. Mit AT Protocol und Mastodon existieren technische Systeme, die das ermöglichen würden. Aber: Die Nutzenden – gerade in der Funk-Zielgruppe – wollen nicht auf einen großen Content-Pool und einen guten Vorschlagsalgorithmus verzichten. Genau hier liegt die eigentliche Aufgabe.

In der Tat ist das eine ebenso wichtige wie ambitionierte Aufgabe. Dass Funk sich zutraut, hier einen substanziellen Beitrag zu leisten, ist erfreulich. Aber es ist auch höchste Zeit. In diesem Sinne: Alles Gute für die nächste Funk-Dekade!



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