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Panther Lake im Akkubetrieb: Auch an der Batterie soll Core Ultra 300 richtig schnell sein


ComputerBase hatte noch einmal die Gelegenheit, mit führenden Panther-Lake-Ingenieuren zu sprechen. Thema diesmal: Leistung ohne Stromkabel. Denn hier hatte die Konkurrenz zuletzt Intel stark kritisiert, der Hersteller nahm das Thema durchaus ernst und räumt mit Panther Lake damit auf – und die Konkurrenz ab.

Qualcomms 55-Prozent-Claim hat gesessen

Die Vorgeschichte in Kurzform: Qualcomm hatte vor rund acht Monaten behauptet, Intel verliere bis zu 45 Prozent an Leistung im Akkubetrieb, was bei ihren Lösungen nicht der Fall ist. Diese Zahl war nicht ausgedacht, sie kam durch eine fehlerhafte Firmware in einem Dell-Notebook gepaart mit kuriosem Powerprofil zustande. Da die Lösung aber exakt so im Handel stand und von jedem gekauft werden konnte, war die Anschuldigung valide und Qualcomms Marketing schmückte sie entsprechend aus.

Das Thema schlug so auch bei Intel hohe Wellen, sodass die Frage von ComputerBase gleich zum Auftakt auf der CES 2026 in Las Vegas direkt in diese Richtung ging: Wie soll das verhindert werden und wie sieht es denn in Zukunft aus? Intel machte sofort klar, dass es so natürlich nicht im Regelfall gewesen ist, der „normale Leistungsverlust“ lag bei Lunar Lake im Schnitt bei „nur“ 14 Prozent, wenn das Stromkabel entfernt wurde.

Das Problem dabei war jedoch, dass die OEMs gewisse Dinge sehr locker und breit auslegen konnten, sodass es hier und da auch stärker abweichen konnte – das wiederum war dann Intels Fehleinschätzung. Gepaart mit falschen Einstellungen durch den OEM konnte so ein Worst-Case-Szenario wie das bei Dell entstehen.

Panther Lake wird im Batteriebetrieb viel schneller

Für Panther Lake nimmt Intel die OEMs nun stärker in die Pflicht. Die Leistungsprofile sollen nun sicherstellen, dass die Leistung im Batteriebetrieb weiterhin sehr nah an die an der Steckdose heranreicht. Dabei hilft laut Intel das neue Design, denn wenn Kleinigkeiten auf den LPE-Cores laufen und selbst größere Dinge nicht ständig die Performance-Kerne anfragen und hochfahren, spart dies trotzdem Strom.

Panther Lake im Akkubetrieb (Bild: Intel)

In einem ersten kurzen Test vor Ort lag die Leistung auch in Spielen auf nahezu gleichem Niveau, egal ob das Notebook am Strom angeschlossen oder im Batteriebetrieb unterwegs war. Intels Lösung darf aus der Wand dabei durchaus bis zu 65 Watt ziehen, aber auch AMDs aktueller Chip nutzt ähnlich viel. Nur Qualcomms zieht weniger Strom, liefert aber auch deutlich weniger Leistung ab.

Intel Panther Lake
Intel Panther Lake
AMD Ryzen 9 AI HX 370
AMD Ryzen 9 AI HX 370
Qualcomms Chip
Qualcomms Chip

Beim SoC-Power schlägt Intel AMD weiterhin deutlich

Apropos Stromverbrauch. Intel hatte zuletzt bereits erklärt, Panther Lake werde noch effizienter arbeiten können als Lunar Lake und dabei den direkten Mitbewerber im gleichen Marktumfeld AMD deutlich zurücklassen. AMD ist beim Stromverbrauch ihrer mobilen Chips zwar ebenfalls stetig besser geworden, an Intel reichen sie aber noch immer nicht heran.

Für aktuelle Messwerte gegenüber dem direkten Konkurrenten von Panther Lake, hat Intel Strix-Point-Lösungen erworben und auseinandergebaut. Dann wurde über viele befestigte Sensoren im Labor der exakte Stromverbrauch vermessen, erklärte Intel gegenüber ComputerBase. Und rein auf SoC-Level gibt es dann deutliche Unterschiede – AMDs Wert stellt hier die 100-Prozent-Referenzlinie ganz oben dar. Die Werte zeigen aber auch, dass Intels Arbeit noch nicht beendet ist, denn Ausreißer gibt es auch hier.

Panther Lake im Akkubetrieb
Panther Lake im Akkubetrieb (Bild: Intel)

Die Leistungsaufnahme des Chips allein ist am Ende aber nicht zwingend allein ausschlaggebend für die Akkulaufzeit, die ein Notebook wirklich bietet. Hier fließen unzählige weitere Parameter ein, es ist eben nur ein Anteil davon. Hier dürften in Zukunft deshalb Intel, AMD und Qualcomm stets weiterhin ihre Sicht der Dinge darlegen, die in ihrer Betrachtung auch richtig ist, das Gesamtbild am Ende aber doch weit mehr verschwimmt, als es diese Einzelbetrachtungen darstellen. Und so werden viele OEMs mit den Chips aller drei Hersteller und hoher Akkulaufzeit werben.

Panther Lake im Akkubetrieb (Bild: Intel)

Auch für Handhelds so gut geeignet

Da Panther Lake nun so auch gut im geringen Verbrauchsumfeld arbeitet, sei er für Handhelds durchaus ebenfalls gut geeignet. Intel bestätigte dabei, dass es dafür keinen neuen Chip geben wird, es ist das gleiche Silizium im gleichen BGA-Package. Es wird vermutlich die Priorität eben etwas mehr auf die GPU gelegt, also quasi ein aktuelles X9-Modell mit voller iGPU aber eventuell weniger CPU-Kernen aufgelegt, welches die Produktliste bisher so nicht vorweisen kann. Es braucht dafür keine Deaktivierung von I/O-Features oder anderen Dingen, wie sie AMD im Gespräch über Handheld-Chips ins Spiel brachte. Genaue Details dazu gibt es jedoch erst später im Jahresverlauf.

Handhelds kommen auch
Handhelds kommen auch



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Aufgewertete MSI Prestige: 13-Zoll-Laptops leben, 14 und 16 Zoll übernehmen jedoch


Aufgewertete MSI Prestige: 13-Zoll-Laptops leben, 14 und 16 Zoll übernehmen jedoch

13-Zoll-Notebooks sind selten geworden. Bei MSI gibt es das mit neuen Intel Panther Lake und ermöglicht so eine Lösung unter 900 Gramm. Aber auch hier übernehmen die Lösungen in 14 und 16 Zoll, die es dann als klassisches Notebook oder auch Flip inklusive Stift zur Bedienung auf dem Touchscreen geben wird.

14 und 16 Zoll haben in den letzten Jahren den Markt übernommen. Auch MSI setzt deshalb darauf und bietet die überarbeiteten neuen Prestige in diesen Größe an. Dabei wird aber unterschieden, ob es sich um ein ganz normales Notebook handelt, oder eben ein Flip, bei dem sich der Bildschirm einmal komplett herumklappen lässt. Genau deshalb bietet MSI hier auch einen Stift mit an, der ist auf der Rückseite am unterem Bereich versenkt. Mit diesem kann auf dem Touch-Bildschirm gezeichnet werden, auch funktioniert er als Mikrofon, um beispielsweise Copilot-Eingaben damit zu erledigen.

Neue MSI-Prestige mit Intel Panther Lake – bei Flip auch mit Stift

Die Hardware-Ausstattung der 14- und 16-Zoll-Geräte ist ansonsten sehr ähnlich. Beide setzen auf Intel neueste Plattform rund um Panther Lake hinauf bis zum Flaggschiff Intel Core Ultra X9 388H, Bilder werden über ein schickes OLED ausgegeben. Heraus sticht auch das sogenannte Action-Touchpad, bei dem sich verschiedene Dinge durch Gesten oder doppelte Berührung als Schnellstart belegen lassen. Diese sind zum Teil festgelegt, lassen sich aber auch selbst definieren.

Neue MSI-Prestige mit Intel Panther Lake

Auch im bereits angesprochenen 13-Zoll-Modell steckt Intel Panther Lake, hier ist jedoch bei der Variante Intel Core Ultra 9 386H Schluss – also der SKU mit nur 4 Xe-Cores statt dem Vollausbau von 12 Xe-Cores für die integrierte Grafik. Dies ist deshalb eher der ultramobile Office-Begleiter, wie ihn MSI vor Ort auch nennt, die 899 Gramm sind im hochwertig anmutenden Magnesium-Aluminium-Gehäuse ein entsprechendes Indiz. Aber auch hier wird ein OLED mit 1.800p-Auflösung verbaut.

Neue MSI-Prestige mit Intel Panther Lake
Neue MSI-Prestige mit Intel Panther Lake

MSI-typisch setzt das Unternehmen auf hohe Batteriekapazitäten, die entsprechend hohe Laufzeiten für die Notebooks ermöglichen werden. Die genauen Konfigurationen sind letztlich aber marktspezifisch und werden zum Start später im ersten Quartal auch erst mit entsprechenden Preisen in den Ländern versehen.



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Samsung Galaxy TriFold im Hands-on


Auf der CES hat Samsung mit dem Galaxy TriFold ein echtes Highlight im Gepäck. Wir hatten die Gelegenheit, das außergewöhnliche Gerät vor Ort in Las Vegas auszuprobieren. Hier schildern wir Euch unsere ersten Eindrücke zu einem Smartphone, das Ihr so garantiert noch nie gesehen habt.

Faltbare Smartphones gehören mittlerweile fast zum Alltag. Das Galaxy Fold ist bereits in der siebten Generation und technisch so ausgereift, dass es sich fast ohne Kompromisse nutzen lässt. Dennoch war die Rückkehr zu einem klassischen „Barren-Smartphone“ nach längeren Testphasen oft eine Erleichterung. Auch wenn die bisherigen Foldables technisch faszinieren, hielt sich der echte Mehrwert im Alltag oft in Grenzen.

Das kompakte Flip trägt zusammengeklappt in der Hosentasche ganz schön auf, und das große Fold konnte aufgrund seines fast quadratischen Formats selten voll überzeugen: Filme haben riesige schwarze Balken und auch bei Dokumenten gewinnt man nur wenige Zeilen dazu.

Hat Samsung den perfekten Formfaktor gefunden?

Das Galaxy TriFold geht diese Probleme anders an. Wenn Ihr das Gerät komplett aufklappt, blickt Ihr auf ein sattes 10-Zoll-Display im bewährten 4:3-Format. Das bedeutet: Fotos lassen sich in voller Pracht genießen und Videos laufen mit deutlich schmaleren Rändern. Auch produktives Arbeiten ergibt hier endlich Sinn, denn im Grunde haltet Ihr ein vollwertiges 10-Zoll-Tablet in den Händen.

Samsung Galaxy TriFold auf der CES 2026
Aufgeklappt ist das Samsung Galaxy TriFold ein echtes Tablet Bildquelle: Timo Brauer / inside digital

Dieser Luxus hat jedoch seinen Preis beim Formfaktor. Während das aktuelle Fold7 kaum dicker als ein normales Handy ist, trägt die dritte Display-Schicht beim TriFold deutlich auf. Mit rund 13 Millimetern Dicke entspricht das TriFold etwa anderthalb herkömmlichen Smartphones. Auch das Gewicht ist mit 309 Gramm spürbar höher – gut 50 Prozent mehr als gewohnt.

Der erste Eindruck des Galaxy TriFold

Man kann sich das Samsung Galaxy TriFold im Grunde wie ein erweitertes Fold7 vorstellen. Die beiden äußeren Drittel des Bildschirms werden hierbei auf das mittlere Drittel gefaltet. Ein großer Vorteil gegenüber dem Huawei Mate XT Tri-Fold: Das empfindliche Innendisplay ist im geschlossenen Zustand komplett geschützt, da außen robustes Glas den Abschluss bildet. Das ist essenziell, da flexible Panels immer noch kratzanfälliger sind.

Die Rückseite des Samsung Galaxy TriFold
Die Rückseite des Samsung Galaxy TriFold Bildquelle: Timo Brauer / inside digital

Die Präsentation auf der CES in Las Vegas zeigte die gewohnt hohe Verarbeitungsqualität, die Ihr von Samsung kennt. Die Scharniere wirken robust und halten das Gerät in jedem Winkel stabil. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass das rechte Scharnier etwas massiver gebaut ist als das linke – logisch, denn es muss die zusätzliche Display-Lage umschließen. Wichtig für die Nutzung: Die linke Seite muss immer zuerst eingeklappt werden. Solltet Ihr die Reihenfolge vertauschen, warnt Euch das Gerät mit einer Vibration und einer entsprechenden Animation.

Beim Design setzt Samsung auf ein dunkles Blaugrau in Carbon-Optik. Das wirkt vielleicht nicht ganz so edel wie die Farbpalette des Fold7, unterstreicht aber den innovativen, fast technischen „Prototyp-Charakter“ dieses Geräts sehr passend.

Der Marktstart für das Galaxy TriFold ist in den USA noch für das erste Quartal geplant. Ob und wann wir dieses einzigartige Falt-Wunder auch hier in Europa kaufen können, hat Samsung bislang noch nicht verraten.

Jetzt seid Ihr gefragt: Ist ein dreifach faltbares Smartphone für Euch der nächste logische Schritt oder wäre Euch das Gerät am Ende zu schwer und klobig?



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Lenovo ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist: Dieses Notebook begrüßt mit einer Tanzeinlage


Lenovo ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist: Dieses Notebook begrüßt mit einer Tanzeinlage

Vom Konzept zum finalen Produkt in rund anderthalb Jahren: Lenovo zeigt auf der CES die Serienversion des ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist, dessen Bildschirm an einem motorisierten Scharnier befestigt ist, sodass es sich öffnen, schließen und drehen kann. Zumindest zur Messe gehört dazu auch eine Begrüßung mit kurzer Tanzeinlage.

Zur IFA noch ein Proof of Concept

Nach der ersten Vorstellung als „Proof of Concept“ zur IFA im September 2024 hat Lenovo das damals noch „Auto Twist AI PC“ genannte Notebook jetzt als ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist zur Serienreife entwickelt. Es soll im Juni dieses Jahres zum „geschätzten Startpreis“ von 1.399 Euro in Deutschland auf den Markt kommen.

Motorisiertes Drehgelenk für verschiedene Modi

Highlight des Notebooks ist der 14 Zoll große OLED-Bildschirm mit 2.880 × 1.800 Pixeln, 120 Hz, 500 nits und Touch-Unterstützung. Es ist allerdings weniger das Display selbst, sondern das motorisierte Doppel-Drehgelenk, mit dem sich das ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist von der Masse abhebt. Im Vergleich zum damaligen Konzept hat Lenovo einen schnelleren und leiseren Motor verbaut, sodass der Start respektive Wechsel zum Notebook-, Tablet- oder Sharing-Modus weniger Zeit benötigt. Die unterschiedlichen Modi sind über entsprechende Sprachbefehle erreichbar.

GIF Wechsel in den Notebook-Modus

Notebook folgt dem Anwender im Raum

Über den Motor kann das Notebook zum einen zwischen den verschiedenen Modi wechseln, zum anderen kann der Nutzer das Gerät so konfigurieren, dass es dem Anwender über die 10-Megapixel-Webcam im Raum folgt. So sollen zum Beispiel Präsentationen weniger statisch ausfallen, etwa wenn sich der Anwender während eines Vortrags in verschiedene Richtungen und Höhen vor dem Notebook bewegt.

GIF Notebook folgt dem Anwender

Tanzeinlage zur Begrüßung

Speziell für die CES 2026 hat sich Lenovo zudem zwei Gags einfallen lassen: Eine Begrüßung mit Tanzeinlage und die Steuerung des Bildschirms mittels App. Beides sind erst einmal nur Umsetzungen für die Messe, zumindest die Steuerung mittels App könnte bis zum Marktstart im Juni aber noch umgesetzt werden. Lenovo erklärte zudem, dass sich über das Notebook auch ein Haustier wie eine Katze verfolgen ließe, während der Nutzer außer Haus ist. Auch das war allerdings erst einmal nur ein Szenario für den Hands-on-Showcase des Herstellers.

GIF Steuerung mittels App

Intel Panther Lake bildet die Basis

Abseits des speziellen Bildschirms ist das ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist ein ganz normales Notebook auf Basis von Intel Panther Lake. Die exakten Prozessormodelle, die Lenovo in dem Notebook anbieten wird, wurden zur Messe noch nicht genannt. Zur Auswahl werden aber bis zu 32 GB RAM und bis zu 2 TB SSD-Speicher stehen.

Lenovo ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist

ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist (Bild: Lenovo)

In dem 313 × 233 × 16-23,9 mm großen und ab 1,4 kg schweren Chassis bringt Lenovo Anschlüsse für zweimal Thunderbolt 4, zweimal USB-A 3.2 Gen 2 sowie jeweils einmal Audio und HDMI 2.1 unter. Drahtlos wird Wi-Fi 7 geboten. Die Batterie misst 75 Wh und soll das Notebook Lenovo zufolge sicher durch einen gesamten Arbeitstag bringen.



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