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Powerbank Ecoflow Rapid Pro im Test: Riesen-Akku, lädt schnell & liefert 140 W
Die Ecoflow Rapid Pro 27K bietet 140 W Ladeleistung und knapp 100 Wh Kapazität. Dazu kommt ein Farbdisplay und App-Steuerung.
Als Premium-Powerbank hält sich die Ecoflow Rapid Pro 27K im oberen Preissegment auf. Mit einer Kapazität von 99,54 Wh und einer maximalen Ausgangsleistung von 140 W über USB-C zielt sie so auf anspruchsvolle Nutzer ab. Das integrierte Farbdisplay, die App-Anbindung und das ausziehbare USB-C-Kabel heben sie zudem von der Masse ab. Besonders beeindruckend verspricht die Ladegeschwindigkeit zu sein: Mit dem optionalen Desktop Charger soll die Powerbank in nur 20 Minuten von 0 auf 80 Prozent laden.
Neben den vier USB-C-Anschlüssen bietet die Powerbank eine Gesamtausgangsleistung von 300 W. Das bedeutet, dass mehrere Geräte gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit geladen werden können. Die App-Steuerung ermöglicht zusätzliche Einstellungen wie Lade- und Entladelimits. Wie gut die Ecoflow Rapid Pro 27K in der Praxis abschneidet und ob sie den Premium-Preis von 130 Euro rechtfertigt, zeigen wir im Test.
Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.
Ausstattung & Verarbeitung
Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, fühlt sich aber wertig an. Mit Abmessungen von 166 × 55 × 58 mm und einem Gewicht von 699,4 g ist die Powerbank nicht gerade kompakt. Die graue Grundfarbe wird von einer glänzenden, schwarz-transparenten Vorderseite unterbrochen. Diese Oberfläche zieht Fingerabdrücke und Kratzer magisch an – die Powerbank sieht dadurch schnell unschön und unsauber aus. Das integrierte Farbdisplay zeigt Akkustand, Temperatur, Akkugesundheit mit Anzahl der bisherigen Ladezyklen und die bisher „verladene“ Kapazität. Die Farbgebung der Bedienoberfläche in Orange-Beige erinnert an die 80er Jahre – nicht im positiven Sinne.
Das ausziehbare USB-C-Kabel mit 60 cm Länge ist praktisch gedacht, der Einrollmechanismus fühlt sich aber bei Weitem nicht so hochwertig und zuverlässig an wie bei Anker, etwa bei deren Prime 165W Powerbank. Das flache Kabel verknotet sich gerne und der Mechanismus läuft nicht sauber, teils muss man fester ziehen oder beim Einrollen nachhelfen. Immerhin kann auch das Kabel die vollen 140 W übertragen. Die Bedienung erfolgt über eine Rauf-/Runter-Wipptaste sowie eine OK-Taste.
Die Powerbank lässt sich per WLAN und Bluetooth Low Energy mit Ecoflows App verbinden. Dort sieht man Statusinfos wie Akkustand, aktuelle Ausgangs- und Eingangsleistung sowie die Leistung pro Port oder via Pogo-PIN. Der schonende Lademodus erlaubt ein Ladelimit zwischen 80 und 100 Prozent per Schieberegler sowie ein Entladelimit zwischen 0 und 20 Prozent. Zusätzlich lassen sich Bildschirmeinstellungen wie Helligkeit und Screen Timeout anpassen sowie Firmware-Updates durchführen. Das Gehäuse ist bis 1 Meter sturzsicher und feuerfest nach V0-Standard zertifiziert.
Ecoflow Rapid Pro – Bilderstrecke
Anschlüsse & Ladestandards
Die Powerbank bietet vier Ausgänge: ein ausziehbares USB-C-Kabel sowie drei feste USB-C-Ports (C1, C2, C3). USB-C1 und das integrierte Kabel liefern beeindruckende 140 W bei maximal 28 V und 5 A – das ist Power Delivery 3.1 Standard. Die Ports C2 und C3 schaffen jeweils 65 W bei maximal 20 V und 3,25 A. Alle Anschlüsse unterstützen neben Power Delivery auch Quick Charge 3.0, AFC, Apple 2.4A, BC1.2, SCP, FCP und UFCS.
Die konkreten Spannungsstufen lauten: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 3 A, 15 V bei 3 A, 20 V bei 5 A sowie die besondere Ladestufe mit 28 V bei 5 A am USB-C1-Port und Kabel. Die 65-W-Ports erreichen maximal 20 V bei 3,25 A.
Bei PPS zeigt sich Ecoflow bisher nicht geübt in der transparenten Kommunikation. Auf der Unterseite der Powerbank fehlt jeglicher Hinweis auf PPS-Unterstützung. Die Herstellerwebsite erwähnt PPS zwar, aber ohne die entscheidenden Details zu Spannungsbereichen und Stromstärken. Bei PPS sind aber genau die konkreten Spezifikationen die entscheidenden Parameter, die darüber entscheiden, ob die Powerbank das eigene Handy schnell lädt oder nicht. Mit unserem PD-Listener konnten wir die tatsächlichen PPS-Bereiche auslesen – und die sind eine Enttäuschung.
Der sonst so starke USB-C1-Port mit seinen 140 W kann bei PPS nur magere 5 bis 11 V bei 5 A liefern. Das ist sehr schwach und könnte bei aktuellen Smartphones wie dem Google Pixel 10 Pro XL (Testbericht) für reduziertes Ladetempo sorgen. Die wichtige 21-V-Ladestufe beherrschen nur die beiden langsameren 65-W-Ports USB-C2 und C3 – hier aber nur bei maximal 3 A. Gut aufgestellte Lader bieten hier mehr Stromstärke. Insgesamt ist die PPS-Implementierung keine Katastrophe, für eine High-End-Powerbank dieser Preisklasse aber doch recht mager. Bei Smartphones von Apple, Google oder Samsung, die häufig die 21-V-Stufe nutzen, könnte man Probleme bekommen.
Nachfolgend zeigen wir alle Anschlüsse und deren Spezifikationen in einer Tabelle zusammengefasst:
| 140W | 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A | 5-11V bei 5A |
| 65W | 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A | 5-21V bei 3A |
| 65W | 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A | 5-21V bei 3A |
Pass-Through-Laden wird unterstützt, abhängig vom Strombedarf der angeschlossenen Geräte. Die Gesamtausgangsleistung beträgt 300 W, wenn alle Ports gleichzeitig genutzt werden. Pro Port verändert sich die Ausgangsleistung in diesem Fall wie folgt:
| Bis zu 140W | 140W |
| Bis zu 65W | 65W |
| C1: bis zu 140W Kabel: bis zu 140W |
280W |
| C1: bis zu 140W C2/C3: bis zu 65W |
205W |
| C2: bis zu 65W C3: bis zu 65W |
130W |
| C1: 140W Kabel: 95W; C2/C3: 65W |
300W |
Praxistest
Im Ladetest entladen wir die Powerbank bei 100 bis 140 W komplett. Von den angegebenen 99,54 Wh können wir 82,695 Wh nutzen. Das entspricht einer Effizienz von 83 Prozent – ein überdurchschnittlich guter Wert. Die meisten Powerbanks erreichen nur 70 bis 75 Prozent.
Die Temperaturentwicklung ist vorbildlich. Selbst nach 45 Minuten Dauerlast bei maximaler Leistung übersteigt die Oberflächentemperatur nicht 40 Grad. Das spricht für ein durchdachtes Wärmemanagement. Im Alltag bleibt die Powerbank auch bei intensiver Nutzung angenehm kühl.
Die Ladegeschwindigkeit der Powerbank selbst ist beeindruckend, wenn man den optionalen Desktop Charger (Test folgt) nutzt. Über die Pogo-Pins auf der Unterseite lädt sie mit enormen 320 W und erreicht in nur 20 Minuten 80 Prozent Kapazität. Über USB-C sind es immer noch 140 W am C1-Port oder bis zu 280 W bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Eingänge. Nach 300 Ladezyklen garantiert Ecoflow noch 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität.
Preis
Mit einem aktuellen Preis von 130 Euro bei Amazon ist die Ecoflow Rapid Pro 27K nicht günstig, für die starke Ausstattung aber fair. Der optionale Desktop Charger, um die 320-W-Aufladung der Powerbank nutzen zu können, kostet zusätzliche 140 Euro.
Da Online-Preise häufig schwanken, insbesondere beim Thema Powerbanks, lohnt sich auch ein Blick auf unseren Bestpreis-Link, der immer zum aktuell günstigsten Angebot weiterleitet – so findet man auch später immer den aktuell besten Preis.
Fazit
Die Ecoflow Rapid Pro 27K ist eine leistungsstarke Premium-Powerbank mit beeindruckender Ladegeschwindigkeit. Die 320 W über Pogo-Pins sind Spitzenklasse. Mit 83 Prozent Effizienz und 300 W Gesamtausgangsleistung überzeugt sie im Praxistest. Das Farbdisplay und die App-Steuerung sind nützliche Extras.
Schwächen zeigt sie bei der PPS-Unterstützung. Der stärkste Port bietet nur 5 bis 11 V, was für moderne Smartphones zu wenig sein kann. Das ausziehbare Kabel funktioniert noch nicht optimal. Die glänzende Front zieht Fingerabdrücke an. Für 130 Euro erwarten wir hier mehr Perfektion.
Trotzdem ist die Ecoflow Rapid Pro 27K für Power-User eine Empfehlung. Wer häufig unterwegs ist und schnelles Nachladen benötigt, findet hier eine hervorragende High-End-Powerbank. Die Kombination aus hoher Kapazität, extremer Ladegeschwindigkeit und guter Effizienz macht sie zur Premium-Wahl.
Künstliche Intelligenz
Für Sicherheit im Orbit: SpaceX will Starlink-Satelliten absenken
Die Satelliten des Internetdiensts Starlink sollen im Laufe des Jahres deutlich abgesenkt werden und dann nicht mehr in 550 km Höhe um die Erde rasen, sondern nur noch 480 km über der Erdoberfläche. Das hat Michael Nicolls angekündigt, der bei dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX für die Starlink-Technik verantwortlich ist. Gleichzeitig hat er versichert, dass die weitreichende Maßnahme „engstens“ mit anderen Satellitenbetreibern, Behörden sowie dem US-Militär koordiniert werde. Der Schritt soll die Sicherheit in der Erdumlaufbahn in mehrerlei Hinsicht erhöhen, versichert Nicolls. Erst Mitte Dezember hatte Starlink den Kontakt zu einem eigenen Satelliten verloren, damals gab es Hinweise auf eine Explosion an Bord.
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Wie Nicolls ausführt, soll die niedrigere Umlaufbahn unter anderem dazu führen, dass Starlink-Satelliten nach Ende ihrer Einsatzzeit schneller abstürzen und in der Atmosphäre verglühen. Dafür sorgt der geringfügig höhere Widerstand der dort etwas dichteren Ausläufer der Erdatmosphäre. Selbst bei geringerer Aktivität der Sonne würden die Geräte dann nur noch wenige Monate ungenutzt um die Erde rasen, statt sonst über vier Jahre. Ferner gebe es in dieser Höhe deutlich weniger Weltraumschrott und die Zahl der dort geplanten Satelliten sei „signifikant“ geringer. Damit senke SpaceX also das Risiko einer Kollision mit potenziell katastrophalen Folgen („Kessler-Syndrom“).
Mehr Sicherheit, geringere Latenzen
Der Technikchef von Starlink verweist noch darauf, dass die eigenen Satelliten extrem zuverlässig seien, von über 9000 im Erdorbit seien nur zwei „tot“. Erst Mitte Dezember hat das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk aber einen nach einer mutmaßlichen Explosion verloren, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hat. Der Satellit hat demnach plötzlich vier Kilometer Höhe verloren und ist wohl in dutzende Teile zersplittert. Die bedeuten eine Gefahr für andere Satelliten, schlimmstenfalls können sie eine verheerende Kettenreaktion auslösen. Die jetzt angekündigte Verringerung des Orbits erfolgt jetzt aber zu kurzfristig, um eine Reaktion darauf zu sein. Trotzdem dürfte der Schritt die Sicherheit merklich erhöhen.
Dass SpaceX das Satellitennetzwerk in einem derart grundlegenden Punkt wie der Höhe der Umlaufbahn während des Betriebs ändern kann, ist ein enormer Vorteil. Noch gibt es aber keine Stellungnahmen von anderen Satellitenbetreibern, es ist also unklar, was die Branche davon hält. Während SpaceX die Sicherheit im Orbit erhöhen und das Risiko für alle Satelliten senken will, dürfte der Schritt auch für die Nutzer und Nutzerinnen von Starlink positive Folgen haben. Die geringere Entfernung zwischen den Satelliten und den Antennen dürfte die Latenz des Internetangebots zumindest geringfügig senken. Möglicherweise sinkt aber auch die Betriebszeit der Satelliten in dem niedrigeren Orbit, dann müssten diese in noch höherer Frequenz gestartet werden.
Starlink wird seit 2019 aufgebaut. Inzwischen liefern mehr als 9400 aktive Starlink-Satelliten auf allen Kontinenten schnelle Internetverbindungen. Geplant war zwischenzeitlich, dass allein diese Megakonstellation auf 30.000 Satelliten wachsen soll, hinzu kommen weitere etwa von Amazon oder aus China. Weil die aber alle – für geringe Latenzen – im niedrigen Erdorbit platziert werden, haben sie keine besonders lange Lebenszeit und müssen im Schnitt alle fünf Jahre ersetzt werden. Dafür werden die Satelliten abgebremst, bis sie unkontrolliert abstürzen und verglühen. Die Zahl dieser Abstürze steigt längst deutlich an, die Folgen für die Erdatmosphäre sind bislang unklar.
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(mho)
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Teslas Kathoden-Auftrag verpufft: Statt 2,9 Milliarden nur 7.000 Dollar
Neue Akkuzellen, die bei geringeren Kosten mehr Strom liefern, sollten ab 2023 den Elektroauto-Markt revolutionieren. Das hat Tesla-Chef Elon Musk 2020 am „Tesla Battery Day“ angekündigt. 2023 gab es zwar kein Volksauto, aber immerhin eine Bestellung für die notwendigen Kathoden für neue Akkuzellen im Format 4680. Das koreanische Unternehmen L&F sollte bis Ende 2025 Kathoden für 2,9 Milliarden US-Dollar liefern. Tatsächlich hat Tesla nur Kathoden für 7.386 Dollar abgenommen.
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Das hat L&F zwischen den Jahren bekanntgegeben. Für die Koreaner ist der verpuffte Vertrag schmerzhaft, hätte er doch eine Verfünffachung des Jahresumsatzes bedeutet. Weitere Umsätze aus dem Vertrag erwartet L&F nicht.
Tesla verbaut die Rundzelle bislang ausschließlich in seinem Cybertruck. Dieses Fahrzeug hat sich als Flop erwiesen. Teslas Gigafactory in Texas könnte 250.000 Stück pro Jahr bauen, der natürliche Absatz beläuft sich derzeit wohl auf weniger als ein Zehntel. Laut Electrek haben andere von Elon Musk gemanagte Firmen, SpaceX und xAI, jüngst mehr als 1.000 Cybertrucks abgenommen; das macht das Kraut nicht fett.
Heiße Ware
Möglich ist, dass Tesla andere, günstigere oder bessere Lieferanten für die hoch nickelhaltigen Kathoden gefunden hat, und deshalb L&F nichts abnimmt. Doch verbaut Tesla die wohlfeilen Akkuzellen in keinem anderen Fahrzeugtyp, und der Verkauf an Dritte dürfte sich bislang auf eine Ankündigung beschränken. Wahrscheinlich hat sich die energiesparende und damit günstigere Trockenbeschichtung der Folien bei der Massenfertigung als schwieriger herausgestellt, als Musk 2020 angenommen hat.
Übrigens: Wer sich für die Unterschiede zwischen Teslas zylindrischen 4680-Zellen und den von Mitbewerber BYD genutzten Flachzellen interessiert, kann sich in einen Vergleich vertiefen. Die Tesla-Zellen sind zwar bei der Energiedichte voran, produzieren aber deutlich mehr Abwärme, die verlässlich weggekühlt werden muss. Das deutet auf größere Innenwiderstände in.
Nicht nur Tesla und L&F
Unter anderem aus politischen Gründen herrscht im nordamerikanischen Markt für Elektrofahrzeuge Flaute. Tesla ist zusätzlich in anderen Erdteilen in die Defensive geraten. Einerseits hat die Konkurrenz, speziell aus China, aufgeholt, andererseits hat Musks politische Betätigung das Image der Marke Tesla abstürzen lassen. Ganz besonders hinter Musks Versprechen zurückgeblieben ist der Cybertruck.
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Die generelle Flaute trifft auch andere Hersteller. Nach General Motors hat auch Ford seine Elektrofahrzeug-Pläne zurückgestutzt und schreibt Milliarden ab. Das trifft ebenfalls einen südkoreanischen Zulieferer: LG Energy Solutions (LGES). Dieses Unternehmen sollte von Anfang 2027 bis Ende 2032 Akkus für insgesamt 75 Gigawattstunden oder rund 7,1 Milliarden Dollar (Wechselkurs bei Vertragsabschluss im Oktober 2024) liefern. Doch Ford wird jene Fahrzeuge, für es diese Akkus gebraucht hätte, nicht bauen. Für LGES ist außer Spesen nichts gewesen.
Ein Joint Venture zwischen LGES und Honda zur gemeinsamen Produktion von Akkus für den nordamerikanischen Elektroautomarkt hängt ebenfalls in den Seilen. Zwecks „Verbesserung der Betriebseffizienz“ kaufen die Japaner die Fabrik des gemeinsamen Unternehmens in Ohio. Das Joint Venture wird das Gebäude, das einen Buchwert von 2,9 Milliarden Dollar hat, zurückmieten.
Freudenberg Battery Power Systems schließt
Die deutsche Freudenberg-Gruppe wiederum stellt ihre Produktion von Lithium-Akkus in Michigan ein. Dort hat die Freudenberg-Tochter Xalt seit März 2024 von LGES gelieferte Zellen in Akkus für den E-Nutzfahrzeugmarkt verbaut. Doch dürften sich die Wachstumsphantasien dieses Marktes vorerst nicht erfüllen, weshalb Xalt zusperren muss.
LG Energy Solutions hätte bis Ende 2031 Module für insgesamt 19 Gigawattstunden oder 2,8 Milliarden Dollar an Freudenberg liefern sollen. Geworden sind es lediglich 110 Millionen Dollar, um den Rest fallen die Koreaner um.
(ds)
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Space Forge erhitzt erstmals Fertigungsofen im Weltall auf 1000 Grad
Das Unternehmen Space Forge aus Cardiff, Wales, hat seinen Fertigungsofen im Satelliten ForgeStar-1 erfolgreich angeschaltet und auf 1000 Grad erhitzen können. In solchen Öfen will Space Forge künftig Materialien für die Chipproduktion herstellen, die weniger Verunreinigungen aufweisen. Space-Forge-CEO Josh Western betonte gegenüber der BBC, dass ihre Arbeit dabei helfe, „Halbleitermaterialien im All mit bis zu 4.000-fach höherer Reinheit herzustellen als derzeit auf der Erde.“
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Der Satellit ForgeStar-1 sendete das folgendes Bild der erfolgreichen Erzeugung von Plasma zurück an Space Forge.
(Bild: Space Forge)
Die Bedingungen im Weltall sind durch die Schwerelosigkeit perfekt für die Herstellung von Chipmaterialien geeignet. Kristalle würden sich besser bilden und das Vakuum helfe dabei, dass weniger Unreinheiten eindringen.
Weitere Tests folgen
Der Satellit ForgeStar-1 mit dem etwa mikrowellengroßen Ofen wurde am 27. Juni vergangenen Jahres an Bord der Transporter-14 von SpaceX zusammen mit 70 weiteren Nutzlasten auf eine sonnensynchrone Umlaufbahn befördert.
Es ist noch nicht ganz klar, wie die erzeugten Materialien wieder zurück auf die Erde gelangen. Ein Hitzeschild mit dem Namen „Pridwen“, benannt nach dem Schild von König Arthur, soll in einer zukünftigen Mission getestet werden. Es könnte den Satelliten samt seiner wertvollen Fracht bei der Rückkehr schützen. ForgeStar-1 ist dieses Schicksal nicht beschert, es soll am Ende der Testphase kontrolliert in der Erdatmosphäre verglühen. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind die Auswirkungen auf die Umwelt: Es müssen nämlich mehrfach Raketen mit den Rohstoffen zu den Öfen hochgeschossen werden, die dann wiederum die produzierten Halbleitermaterialien zurückbringen.
(wid)
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