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Künstliche Intelligenz

Rokid Glasses im Test: Smart Glasses mit KI, Live-Übersetzung & Navigation


Als Smart Glasses bringen die Rokid Glasses sowohl ein AR-Display als auch eine KI-gestützte Live-Übersetzung mit, die beeindruckt.

Mit AR-Display ausgestattet, zeigen die Rokid Glasses Informationen direkt im Sichtfeld des Trägers der Smart Glasses an, ohne dabei die Sicht stark zu beeinträchtigen. Dank der KI-Integration greift man jederzeit auf einen Assistenten zu, der einem Sprachen in Echtzeit übersetzt, mit Bilderkennung Dinge über die integrierte Kamera identifizieren kann und auf Basis von ChatGPT oder Gemini jederzeit Informationen bereitstellt. Wie gut das Zusammenspiel von KI, AR-Display und kompakter Brille funktioniert, zeigen wir im Test. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Lieferumfang

Die Rokid Glasses kommen mit dreieckigem Brillenetui, einem Putztuch, zwei zusätzlichen Nasenpads, einem magnetischen Ladeadapter mit USB-C-Port sowie einer kurzen Betriebsanleitung samt Garantie- und Sicherheitshinweisen.

Ein USB-C-Kabel liegt nicht bei, zum Laden der Brille muss man entweder ein bereits daheim vorhandenes verwenden oder eines separat kaufen.

Design

Mit gerade einmal 49 g bei einer Bügellänge von 155 mm, einem Scharnierabstand von 146,3 mm, einer Glasbreite von 49 mm und einer Fassungshöhe von 44,4 mm ist die Brille angenehm leicht – bedenkt man die Technik, die in ihr steckt. Das Gestell ist aus Kunststoff und vollständig schwarz, die Scharniere bestehen aus Metall. Abseits von den etwas breiteren Bügeln würde man auf den ersten Blick nicht zwangsläufig erwarten, dass es sich um eine Smart-Brille handelt. Schaut man etwas genauer hin, fällt jedoch die Kameralinse auf, die neben dem linken Brillenglas ins Gestell eingelassen ist. Ist sie aktiv, leuchtet eine weiße LED.

Außen am rechten Bügel befindet sich ein Touchpad, markiert durch eine leicht hervorstehende Linie, oben auf dem Bügel ein Knopf, der unter anderem zum Aufnehmen von Fotos und Videos dient. Die Lautsprecher und Mikrofone der smarten Brille sind zum Ohr hin auf beiden Bügeln oben und unten positioniert. Die Brillengläser können aus dem Gestell herausgenommen und durch welche mit Sehstärke ausgetauscht werden. Dafür benötigt man einen zusätzlichen Rahmen, den man im Rokid-Shop für 40 Euro kaufen kann.

Bei der Verarbeitung gibt es für uns nichts zu beanstanden. Dank der robusten Scharniere aus Metall klappen die Bügel sicher zu. Hier wackelt nichts. Aufgrund des Kunststoffgehäuses würden wir aber nicht unbedingt empfehlen, sie fallen zu lassen oder sich je nach Unterlage versehentlich draufzusetzen.

Ausstattung

Die Rokid Glasses arbeiten mit Waveguides, eine ausführliche Erklärung der Technologie liefern die Kollegen bei heise online. Kurz und knapp: Eine im Rahmen verbaute Light Engine mit Micro-LED-Display sendet das Bild via Lichtstrahlen auf das spezielle Waveguide-Display. Das Display fängt die Lichtstrahlen ein und leitet sie weiter, um sie im Sichtfeld des Trägers zu platzieren und schlussendlich das Bild vergrößert auszugeben.

Die Darstellung des Interfaces erfolgt monochrom in Grün und erinnert direkt an die ebenfalls grüne Benutzeroberfläche des Pip-Boys aus der Fallout-Videospielreihe. Die hier verbaute 0,15cc Micro-LED-Engine arbeitet mit 1500 Nits. Anpassungen an der Farbe kann man nicht vornehmen, die Helligkeit lässt sich allerdings in 15 Stufen einstellen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man auf einen helleren Hintergrund wie den PC-Monitor schaut. Die Positionierung des projizierten Interfaces richtet man, wenn gewünscht, per App aus. Für uns war die Standardpositionierung zu weit oben, weswegen wir sie mittig platziert haben.

Bei der Kamera der Rokid Glasses handelt es sich um eine Sony IMX681, die 12 MP auflöst und Aufnahmen in 3:4, 9:16 und 4:3 erstellen kann. Videos nimmt sie in 9:16 (3K; 30 fps oder 2K; 30 fps), 3:4 (2,5K; 30 fps), 9:19,5 (2K; 30 fps) und 4:3 (2,5K; 30 fps) auf. Einmaliges kurzes Drücken des Auslösebuttons schießt ein Foto, während anschließendes Gedrückthalten die Videoaufnahme startet. Begleitet wird diese immer von einer weiß leuchtenden LED. Neben der Foto- und Videoaufnahme dient die Kamera auch zur Bilderkennung durch die KI.

Für die Rechenleistung der Rokid Glasses ist der Snapdragon AR1 Gen 1 verantwortlich. Der Prozessor wird von 2 GB RAM unterstützt und durch einen 210-mAh-Akku mit Strom versorgt. Drahtlose Verbindungen stehen in Form von Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 zur Verfügung. Vier Mikrofone an den beiden Bügeln sind für die Stimmaufnahme verantwortlich, während zwei Lautsprecher Audio direkt an den Ohren wiedergeben.

Ein Sensor, der zwischen den beiden Brillengläsern platziert ist, soll erkennen, wenn die Brille getragen wird. Das ist an und für sich ein super nützliches Feature, da die Bedienelemente an der Brille nicht reagieren, wenn man sie nicht aufgesetzt hat und die Brille so nicht aus Versehen aus dem Sleep-Modus erwacht. Während unseres Tests erwies sich der Sensor allerdings als sehr unzuverlässig. Sehr willkürlich stellt er plötzlich fälschlicherweise fest, dass die Brille nicht länger getragen wird, wodurch man sie nicht mehr bedienen kann.

Dabei ist es egal, ob man sich zuvor bewegt hat oder komplett ruhig saß. Teilweise verhält sich der Sensor dann wie ein USB-Port mit Wackelkontakt, bei dem die Brille dann abwechselnd zwischen wird getragen und wird nicht mehr getragen hin und her springt, stets begleitet von einem Signalton. Das frustriert nicht nur, sondern treibt einen fast in den Wahnsinn. Zum Glück lässt sich die Trageerkennung deaktivieren und die Brille danach ganz normal verwenden. Um die Brille dann in den Standby-Modus zu befördern, muss man beide Bügel einklappen.

Software

Für die Smart Glasses steht die App Hi Rokid im App Store und im Play Store zur Verfügung. Nachdem man die Rokid Glasses via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und in der App die WLAN-Zugangsdaten hinterlegt hat, bedarf es in unserem Fall zuerst einmal eines Firmware-Updates. Anschließend ist die Brille voll einsatzfähig.

Über die App kann man sowohl die Funktionen der Smart Glasses steuern (alternativ zu den Bedienelementen am Gerät) als auch diverse Einstellungen an der Brille vornehmen. Neben der Video- und Fotoaufnahme kann man die Live-Übersetzung starten, einen Teleprompter einrichten und aktivieren, die Navigation starten, eine Audioaufzeichnung beginnen oder Alipay einrichten und verwenden. Die Memo- und Kalenderfunktionen sind seltsamerweise hinter dem Menüpunkt Tipps versteckt.

Möchte man einfach so mit der KI sprechen, ist auch das möglich. Am einfachsten geht das allerdings, wenn man mit aufgesetzter Brille „Hi, Rokid“ sagt. Dann springt sie an und erwartet einen Input. Als KI-Modelle stehen ChatGPT und Gemini zur Verfügung. In den Einstellungen kann man jederzeit zwischen ihnen wechseln. Die App ermöglicht in diesem Zusammenhang auch, KI-Shortcuts einzurichten und via der Gestensteuerung zu aktivieren. Neben vordefinierten Prompts wie „Wie ist das Wetter heute?“ kann man auch eigene festlegen, dann mit maximal 300 Zeichen.

Hat man mit der Brille Fotos, Videos oder Audio-Dateien aufgenommen, werden diese zuerst auf dem Gerät selbst abgespeichert. Um sie sich ansehen zu können, muss man sie in die App importieren. Das klappt nicht immer auf Anhieb, da die Verbindung bei der Synchronisation gelegentlich abbricht. In der Regel reicht es, den Vorgang erneut zu starten. Das ist kein enormes Ärgernis, sollte bei dem Preis aber deutlich runder laufen.

Praxistest

Abgesehen von der bereits erwähnten Frustration durch die fehlerhafte Trageerkennung, machen die Rokid Glasses im Alltag einen mehr oder weniger soliden Job. Am spannendsten war für uns die Übersetzung anderer Sprachen in Echtzeit.

Wir lassen Rokid Japanisch, Chinesisch und Spanisch übersetzen. Per WLAN ist die KI in der Lage, 89 Sprachen zu übersetzen, offline sind es sechs. Die Funktion ist an sich praktisch, hat allerdings zwei Nachteile: Zum einen benötigt die KI kurz, um die Sprache zu analysieren und zu übersetzen, zum anderen passt sie die Übersetzung je nach Sprache in Abhängigkeit des Kontexts nachträglich noch einmal an. Man ist mit dem Lesen also schon ein Stückchen weiter, da verändert sich der Text obendrüber nachträglich noch einmal.

An und für sich ist das sinnvoll, da die Übersetzung so genauer sein sollte, schaut man sich aber Inhalte an oder spricht mit einer Person in Echtzeit, kann die Kombination aus Verzögerung und nachträglicher Anpassung der Übersetzung verwirren und überfordern. Praktisch ist hingegen, dass der übersetzte Text zusammen mit der Originalsprache in der App transkribiert wird und man ihn so auch nachträglich in Ruhe durchlesen kann.

Die Bilderkennung der KI via der integrierten Kamera funktioniert erstaunlich gut, sie braucht aber einige Sekunden, bis sie das Bild analysiert. Die anschließende Beschreibung ist dann allerdings sehr akkurat. Video- und Fotoaufnahmen sind passabel, jedoch nicht sonderlich berauschend. Fotos fehlt es an Detailtiefe, schon leichtes Heranzoomen macht sie pixelig. Videos sind ebenfalls nicht sonderlich hochauflösend. Insgesamt ist die Aufnahmequalität hier näher bei Tablet-Kameras als bei performanten Smartphone-Kameras angesiedelt.

Die Navigationsfunktion bedient sich des auf dem Smartphone installierten Google Maps und wirft die Route kompakt auf das AR-Display der Brille. Das ist tatsächlich enorm praktisch, da man das Smartphone dafür nicht permanent in der Hand halten muss, um regelmäßig auf den Bildschirm zu schauen. Die App warnt einen jedoch, dass man die Funktion auf keinen Fall beim Autofahren verwenden soll. Das erscheint uns sinnvoll, da die Animationen auf dem Display durchaus beim Fahren ablenken können.

Die Lautsprecher der Brille vollbringen keine akustischen Wunder, liefern den Sound aber verständlich ab. Bass ist nicht vorhanden, ein Scheppern zum Glück aber auch nicht. Wer gehofft hat, Musik relativ diskret über die Lautsprecher hören zu können, wird enttäuscht. Mitmenschen, die sich um einen herum befinden, können je nach eingestellter Lautstärke problemlos mithören.

Je nach Nutzungsverhalten holt man aus einer Akkuladung etwa sechs bis acht Stunden Laufzeit heraus. Das ist in Ordnung, Vielnutzer werden hier aber über den Tag laden müssen, da Funktionen wie die KI, Navigation sowie Foto- und Videoaufnahmen den Akku ordentlich beanspruchen.

Preis

Die UVP der Rokid Glasses liegt bei 699 Euro. Aktuell gibt es sie bei Amazon für 569 Euro.

Fazit

Die Rokid Glasses bringen vielversprechende und vor allem nützliche Funktionen mit, die aber stellenweise noch etwas unausgereift sind. Besonders beeindruckend ist die Live-Übersetzung via KI, die aufgrund von Verzögerungszeiten und nachträglicher Ausbesserung aber im Einsatz überfordert. Videos und Fotos aufzunehmen gelingt intuitiv, die Aufnahmequalität lässt allerdings zu wünschen übrig. Auch die Trageerkennung per Sensor schwächelt und funktioniert in unserem Fall nur sporadisch.

Für einen Preis von aktuell 569 Euro sind das viele Kompromisse, die man hier eingehen muss. Hervorzuheben ist jedoch die gute Einbindung der KI, die sich gut in das AR-Display der smarten Brille einfügt. Enthusiasten, denen fehlender Feinschliff nicht so wichtig ist, können hier zugreifen. Allen anderen empfehlen wir zu warten, bis die nächste Iteration der Brille erscheint.



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#TGIQF: Das Quiz rund um Grafikkarten


Die Speicherkrise treibt seltsame Blüten. Seitdem der KI-Hype die Speicherpreise fast mit dem in Goldpreis koppelt, reagieren Grafikkartenhersteller kreativ: Jüngst ist die über fünf Jahre alte Nvidia RTX 3060 wieder auf den Markt gekommen, nachdem sie Ende 2025 eigentlich aus den Regalen verschwunden war.

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Die mittlerweile veraltete und nur bedingt KI-taugliche Ampere-Architektur lockt gewiss keine Katze mehr hinter dem Ofen hervor, eher schon die verbauten 12-Gigabyte-Speicher. Dass der günstigere verbaute Speicher dem Ausschlag für die Wiederaufnahme der Produktion stand, liegt auf der Hand.

Dabei begleiten Grafikkarten die Computer daheim bereits seit den Pioniertagen des Homecomputings: Anfangs waren sie eine Möglichkeit einen Rechner für verschiedene Regionen oder Spezifikationen fit zu machen, waren sie insbesondere als IBM-PCs langsam im Gaming ankamen, eine Möglichkeit die Rechner länger aktuell zu halten. In den 1990ern begann das Wettrüsten: Erst um immer höhere Auflösungen und gleichzeitig darstellbare Farben, dann ab Mitte des Jahrzehnts zogen 3D-Technologien ein. Die Grafikkarten wuchsen mit ihren Aufgaben.

Der neueste Trend sind KI-Funktionen. Gerüchteweise ist für diesen Sommer ein nächstes Topmodell in der Planung. Doch welche Grafikkarte wurde so heiß, dass sie einen eigenen Spitznamen erhielt und deswegen von einem anderen Hersteller in einem Werbespot verulkt wurde? Das wollen wir von Ihnen in unserer letzten Hürde vor dem Sommerwochenende.

Auch in dieser Woche stellte Moderatorin Anna Bicker der heiseshow-Stammcrew Dr. Volker Zota und Redakteur Malte Kirchner drei Fragen vorab. Sie haben fast brasilianisch die Fallen des Quizmasters umdribbelt und souverän ihre Punkte geholt

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Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.

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Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster auch bekannt als Herr der fiesen Fragen.


(mawi)





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NASA-Weltraumteleskop Swift: Rettungsmission nach Rekordvorbereitung gestartet


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Die NASA hat eine bislang beispiellose Mission zur Rettung eines Weltraumteleskops gestartet: Das robotische Raumschiff LINK wurde von einer Rakete im Südpazifik ins All geflogen. LINK wurde um 10:36 Uhr MESZ am Freitag mit der Pegasus-XL-Rakete von einem speziellen Flugzeug in 12 km Höhe gestartet, hat die US-Weltraumagentur mitgeteilt. Damit ist LINK auf dem Weg zum Weltraumteleskop Swift, das so weit abgesunken ist, dass sein Absturz droht. Dort soll LINK in etwa zwei Wochen ankommen und das Instrument aus der Nähe inspizieren. Danach soll es das Gerät greifen und langsam in eine höhere Umlaufbahn schieben, damit es dort die Forschung wiederaufnehmen kann. Zuerst muss sich LINK aber auf der Erde zurückmelden, die NASA informiert über den Verlauf in einem Blog.

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Neil Gehrels Swift Observatory wurde 2004 gestartet, damals hieß das Gerät nur Swift. Das Weltraumteleskop untersucht primär Gammastrahlenblitze, „die stärksten Explosionen im Universum“. An Bord hat es drei verschiedene Forschungsinstrumente, die im sichtbaren, im ultravioletten, im Röntgen- und im Gammaspektrum arbeiten. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Burst Alert Telescope (BAT), das zu jeder Zeit etwa ein Sechstel des Himmels abdeckt und dort Gammablitze entdecken kann. Wenn einer entdeckt wird, kann es die anderen Instrumente rasch darauf ausrichten, Observatorien auf der Erde können direkt nachziehen. Während seines Betriebs hat das Gerät unzählige Ereignisse beobachtet. 2018 wurde es zu Ehren des verstorbenen Forschungsleiters umbenannt.

In den vergangenen Jahren hat die verstärkte Sonnenaktivität nun aber dafür gesorgt, dass die Ausläufer der Erdatmosphäre Swift stärker abbremsen als ursprünglich erwartet. Ohne Gegenmaßnahme würde es wahrscheinlich in Monaten abstürzen. Um das zu verhindern, hat die NASA Katalyst Space Technologies deshalb 30 Millionen US-Dollar bezahlt. Im Gegenzug sollte Katalyst in Rekordzeit ein Raumfahrzeug fertigstellen, das den Orbit von Swift anheben kann. Was normalerweise Jahre dauert, wurde danach innerhalb von Monaten erledigt. Im Winter hat die NASA Swift weitgehend deaktiviert, damit das Weltraumteleskop durch die Drehungen um sich selbst nicht zu stark absinkt. Damit es gerettet werden kann, darf es nicht unter 300 km sinken.


(mho)



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Microsoft stellt offenbar Surface Laptop Go und Surface Go ein


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Microsoft stellt offenbar die beiden Baureihen Surface Laptop Go und Surface Go ein. Sie würden sich damit in eine lange Liste von fallengelassenen Geräteserien einreihen: Surface Studio, Surface Laptop Studio, Surface Duo, Surface Hub, Surface Book, Surface Headphones und Surface Earbuds.

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Der Surface Laptop Go verschwindet bereits seit einiger Zeit aus dem deutschen Handel. Aus der letzten 3er-Generation ist nur noch eine Variante bei einem einzelnen Händler verfügbar. Aber auch dieses Gerät ist mit Intels Alder-Lake-Prozessor Core i5-1235U technisch veraltet. Das Tablet Surface Go 4 ist zumindest bisher noch bei zahlreichen Händlern verfügbar.

Die im Microsoft-Umfeld gut vernetzte Webseite Windows Central hat sich das Aus von eigenen Quellen bestätigen lassen. Einen weiteren Hinweis liefert Microsofts Surface-Webseite, die nur noch drei Geräteklassen auflistet: das Topmodell Surface Laptop Ultra, den normalen Surface Laptop und das High-End-Tablet Surface Pro.

Die Go-Geräte sind die günstigsten Notebooks und Tablets von Microsoft. Das Surface Go soll insbesondere im Unternehmenseinsatz beliebt gewesen sein. Ausschlaggebend für das Aus könnten die hohen Speicherpreise für RAM und NAND-Flash sein. Im Surface Laptop Go 3 befanden sich bis zu 16 GByte LPDDR5-RAM und eine 256-GByte-SSD. Das Surface Go 4 hat 8 GByte LPDDR5 und bis zu 256 GByte Universal Flash Storage (UFS).

Der Surface Laptop Go lebt derweil gewissermaßen als 13-Zoll-Version des normalen Surface Laptops weiter, allerdings mit besserer Ausstattung. Dazu zählen eine höhere Bildschirmauflösung und eine beleuchtete Tastatur. Der Startpreis liegt allerdings bei fast 1000 Euro.

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(mma)



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