Künstliche Intelligenz
Sharkoon Officepal K30W im Test: Kabellose und leise Tastatur fürs Büro
Die Sharkoon Officepal K30W kommt mit flachen und geräuscharmen Tasten zum attraktiven Preis.
Teilt man sich das Büro mit mehreren Leuten, ist eine geräuscharme Tastatur von Vorteil, um die Kollegen nicht auf die Palme zu bringen. Die Sharkoon Officepal K30W liefert genau das. Die ultraflache Tastatur fürs Büro kommt mit 2,4-GHz-Funkverbindung, ausdauerndem Akku und leisen Tasten. Wie sie sich tatsächlich im Einsatz schlägt, zeigt der Test.
Lieferumfang
Die Tastatur kommt mit einem 2,4-GHz-Funkdongle, einem USB-A-zu-USB-C-Verbindungskabel und einem Beipackzettel mit QR-Code zum Herunterladen der Betriebsanleitung.
Design
Die Sharkoon Officepal K30W ist mit etwa 550 g und den Maßen 435 x 130 x 15 mm nicht nur angenehm leicht, sondern auch ausgesprochen flach. Das Gehäuse der 100-Prozent-Tastatur kommt in Weiß daher. Die Tasten sind in Weiß und Grau gehalten. Alternativ gibt es die Office-Tastatur auch in Schwarz.
Am oberen rechten Rand der Tastatur befinden sich An-/Ausschalter, der USB-C-Port für die Kabelverbindung und eine magnetisierte Buchse zum Aufbewahren des Funkdongles. Vier LEDs über dem Numpad zeigen unter anderem an, ob die Tastatur gerade lädt, ob der Akku vollgeladen ist oder nur noch wenig Ladung hat und ob die Feststelltaste aktiviert ist. Zwei ausklappbare Füße auf der Rückseite ermöglichen, die Tastatur auch angewinkelt zu nutzen.
Die Verarbeitung ist dem Preis entsprechend in Ordnung. Grobe Fehler finden sich nicht, etwas breitere Spaltmaße finden sich an den oberen Kanten. Für den Preis ist das aber in Ordnung. Fallen lassen würden wir die Officepal K30W aber nach Möglichkeit nicht.
Ausstattung
Die kabellose 100-Prozent-Tastatur kommt mit flachen Tasten aus ABS-Kunststoff, was bei diesem Preis zu erwarten war. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass die Tastenkappen schnell speckig werden und aufgrund der natürlichen Öle der Haut zu glänzen anfangen. Die Beschriftung der Tasten ist aufgeklebt, wodurch die Gefahr besteht, dass sich der Sticker irgendwann lösen kann.
Die Tastatur bietet vier zusätzliche Tasten, mit denen man automatisch die Taschenrechner-App sowie die Favoriten-Seite des Webbrowsers öffnet und die Bildschirmsperre aktiviert. Welche Funktion die Wiederholen-Taste genau erfüllen soll, erschließt sich uns im Test nicht, da nichts passiert, wenn wir sie drücken.
Bei der Sharkoon Officepal K30W handelt es sich um ein Rubberdome-Keyboard. Die Technologie ist günstiger als mechanische Switches, dafür aber auch deutlich weniger langlebig. Die Officepal K30W unterstützt sowohl Windows- als auch Mac-Computer. Per Tastenkombination wechselt man problemlos zwischen den beiden Modi.
Man kann die Peripherie entweder kabelgebunden oder per 2,4-GHz-Funk verwenden, die kabellose Reichweite beträgt dann bis zu 10 m. Die Abtastrate liegt bei 125 Hz, was für das Büro problemlos ausreicht, möchte man die Officepal K30W auch zum Spielen verwenden, könnte die Verzögerung aufgrund der niedrigen Abtastrate allerdings den Spaß etwas dämpfen. Hier sollte man idealerweise auf ein Gerät mit mindestens 1000 Hz zurückgreifen.
Für die kabellose Stromversorgung ist ein 350-mAh-Akku zuständig. Dieser ermöglicht der Officepal K30W bis zu 110 Stunden Betriebszeit pro Ladung. Somit kommt man im Büro locker mehrere Wochen mit einer Ladung aus.
Software
Eine App, um die Tastatur zu konfigurieren, gibt es nicht.
Tippgefühl
Die Sharkoon Officepal K30W macht beim Tippen einen soliden Job. Die flachen Tasten sind Geschmackssache, persönlich arbeiten wir lieber mit hohen Tasten. Sie sind allerdings sehr geräuscharm, was vor allem in Mehrpersonenbüros ein großer Vorteil ist. Während die meisten Tasten zuverlässig reagieren, frustriert uns die Leertaste, da man sie ziemlich zentral anschlagen muss. Ist man etwas zu weit außen, registriert sie die Betätigung nicht. Daran kann man sich mit der Zeit sicher gewöhnen und das eigene Tippverhalten dementsprechend anpassen, ideal ist das aber nicht.
Preis
Die Sharkoon Officepal K30W gibt es in Weiß aktuell für 20 Euro. Auch für das schwarze Modell bezahlt man derzeit 20 Euro.
Fazit
Die Sharkoon Officepal K30W ist eine günstige und zuverlässige Tastatur, die mit einer langen Akkulaufzeit, leisem Tippen und Kompatibilität zu Windows- und Mac-Geräten ideal für den Einsatz im Büro ist – vorausgesetzt, dass man flache Tasten mag. Zusätzliche Funktionen wie die Taschenrechner-Taste sind zwar nett, aber im Alltag wahrscheinlich wenig kaufentscheidend.
Für leichten Frust sorgte bei uns lediglich die Leertaste, die ziemlich mittig getroffen werden muss, damit sie den Tastenanschlag registriert. Daran kann man sich mit der Zeit jedoch gewöhnen. Die Officepal K30W bietet aber ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Künstliche Intelligenz
Google Brazos: Flüssigkeitskühlung für luftgekühlte Rechenzentren
Google packt mit seinem neuen Kühlsystem Brazos ein wachsendes Problem in Rechenzentren an: Moderne Chips für künstliche Intelligenz und High-Performance Computing (HPC) überschreiten regelmäßig eine Thermal Design Power (TDP) von 1000 Watt. Herkömmliche Luftkühlung stößt bei dieser thermischen Last an ihre physikalischen Grenzen. Bisher blieb Betreibern oft nur der kostspielige und zeitintensive Umbau der Facility-Infrastruktur auf wassergekühlte Systeme.
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Brazos soll diesen Prozess drastisch vereinfachen. Das System ist als Rack-basiertes, geschlossenes Liquid-to-Air-Modul konzipiert. Es erlaubt den Einsatz von flüssigkeitsgekühlter Hardware mit hoher Leistungsdichte in bestehenden, luftgekühlten Rechenzentrumsumgebungen. Statt das gesamte Gebäude aufwendig mit Kühlwasserkreisläufen auszustatten, lassen sich einzelne Racks modular nachrüsten. Laut Google ermöglicht dies eine One-rack-at-a-time-Strategie, bei der die Installation so unkompliziert wie bei Standard-Luftkühlungen bleibt.
Funktionsweise und Integration

(Bild: Google)
Technisch fungiert Brazos als geschlossene Kühleinheit, die Wärme direkt an den Komponenten aufnimmt und über hocheffiziente Wärmetauscher an den Warmgang des Rechenzentrums abgibt, wo sie von der vorhandenen Luftführung aufgenommen wird. Die Trennung zwischen dem IT-internen Kühlkreislauf und der Facility-Infrastruktur ist dabei der entscheidende Vorteil: Der Betreiber muss keine neuen Wasserleitungen durch das Gebäude verlegen.
Das Design ist auf den OCP-Standard ausgelegt. Das Open Compute Project ist eine 2011 von Facebook angestoßene, branchenweite Initiative, die offene Hardware-Spezifikationen für Rechenzentren entwickelt. Ziel ist es, durch standardisierte Designs die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und die Skalierbarkeit für Hyperscaler und Enterprise-Anwender zu verbessern.
Technische Spezifikationen
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Jede Brazos-Einheit belegt 11 Open Units (OU) an Rack-Höhe und ist für die Integration in OCP-ORv3-Racks optimiert. Ein voll ausgebautes System aus drei Einheiten unterstützt eine thermische Last von bis zu 60 Kilowatt pro Rack. Als Kühlmittel kommen wahlweise deionisiertes Wasser oder ein 25-prozentiges Propylenglykol-Gemisch (PG25) zum Einsatz. Die Energieversorgung erfolgt über einen 40- bis 60-Volt-Gleichstromanschluss, der direkt mit den Busbars des Racks verbunden wird.
Für den Betrieb ist zudem ein Monitoring integriert. Das System lässt sich lokal über ein Human-Machine-Interface (HMI) bedienen; für die Fernwartung steht ein Modbus-over-TCP-Protokoll bereit. Google hat bei der Konstruktion zudem auf die Wartungsfreundlichkeit geachtet. Die Einheiten sitzen auf Gleitschienen und lassen sich für Reparaturen leicht aus dem Rack ziehen. Pumpen und Lüfter sind als hot-swappable Field Replaceable Units (FRUs) konzipiert, was die durchschnittliche Reparaturzeit (MTTR) minimieren soll.
Google plant, die technischen Spezifikationen, Design-Prinzipien und visuellen Assets in den kommenden Monaten über die Foren des Open Compute Project öffentlich zugänglich zu machen. Anschließend lassen sich die Entwürfe evaluieren, um die Kühlung für künftige Hochleistungsrechner-Architekturen zu skalieren. Darüber hinaus ist das System bereits allgemein verfügbar; die Fertigungspartner sind laut Google bereit, die Brazos-Designs für den breiteren Markt zu produzieren und anzubieten. Technische Details finden Interessierte in der offiziellen Vorstellung von Brazos.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Guter Jahrgang voraus: Apples 27er-Systeme und Siri AI | Mac & i-Podcast
Drei große und mehrere kleine Betriebssysteme hievt Apple im Herbst auf Version 27. Damit kommen Siri AI und schwerwiegende Änderungen an der viel diskutierten Liquid-Glass-Bedienoberfläche auf iPhones, Macs, iPads und Apple Watches. Zugleich verspricht Apple handfeste Leistungs- und Funktionsverbesserungen an vielen Ecken und Enden.
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In Episode 124 knöpfen sich Malte Kirchner und Leo Becker die neuen Betriebssysteme im Detail vor – von iOS, macOS und iPadOS über watchOS, tvOS, visionOS bis audioOS. Wir tauschen erste konkrete Erfahrungen aus und diskutieren über die tiefgreifenden Änderungen an Liquid Glass, besonders in macOS 27. Uns beschäftigt außerdem der radikale Schnitt, mit dem Apple relativ junge Uhren wie die Ultra 1 ausklammert und wo die Reise für die Systeme insgesamt hingeht. Zum Schluss blicken wir auf Siri AI, die im Alltagseinsatz für allerhand Überraschungen sorgt.
Apple-Themen – immer ausführlich
Der Apple-Podcast von Mac & i erscheint mit dem Moderatoren-Duo Malte Kirchner und Leo Becker im Zweiwochenrhythmus und lässt sich per RSS-Feed (Audio) mit jeder Podcast-App der Wahl abonnieren – von Apple Podcasts über Overcast bis Pocket Casts.
Zum Anhören findet man ihn auch in Apples Podcast-Verzeichnis (Audio) und bei Spotify. Wir freuen uns über Feedback, Kritik und Fragen an podcast@mac-and-i.de.
(lbe)
Künstliche Intelligenz
Zu teuer: Dells Neo-Konter XPS 13 kostet das Eineinhalbfache vom MacBook Neo
Das MacBook Neo räumt den Notebookmarkt um: Ein so wertiges Gerät im schicken Vollmetallgehäuse und mit gutem Bildschirm kostete bislang deutlich mehr als die je nach Ausstattung 700 oder 800 Euro, die Apple aufruft. Dementsprechend hoch fallen bisher die Verkaufszahlen aus, was wiederum bei anderen Herstellern Begehrlichkeiten geweckt hat: Sowohl Acer als auch Dell stellten ihre Neulinge Swift Air 14 beziehungsweise XPS 13 zu Monatsbeginn explizit als Neo-Konkurrenten vor.
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Dass beide nicht den niedrigeren der beiden Apple-Preispunkte angreifen werden, also die Ausstattung mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 256er-SSD, war schon bei der Ankündigung klar. Doch wiederum bei beiden war das erklärte Ziel, den höheren Preispunkt zu treffen – dann ebenfalls mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 512-GByte-SSD, aber eben auch mit weiteren Pluspunkten wie beleuchteten Tastaturen, mehreren flotten USB-C-Buchsen und matten Bildschirmen.
Dell löst sein Versprechen allerdings nur auf dem US-amerikanischen Heimatmarkt ein: Dort startet das XPS 13 für 700 US-Dollar, was der hiesigen 800-Euro-Stufe entspricht. Schüler und Studenten bekommen bei Apple wie Dell 100 US-Dollar Rabatt. In Deutschland zeichnet Dells Webshop seit dieser Woche ein völlig anderes Bild: Hierzulande lässt sich das XPS 13 erst ab satten 1050 Euro vorbestellen – also dem Eineinhalbfachen des Startpreises, mit dem das MacBook Neo antritt.
Und der Dell-Preis gilt für ein Notebook mit nur 8 GByte Arbeitsspeicher. Anders als das Neo bekommt man das XPS 13 zwar auch mit 16 GByte; damit steigt der Preis aber auf 1200 Euro.
Für 700 Euro bekommt man hierzulande bereits etliche andere Notebooks, die sogar 16 GByte Arbeitsspeicher mitbringen; in allen Fällen handelt es sich dabei jedoch um ältere Geräte, bei denen man andere Abstriche machen muss.
Studenten bekommen das Basismodell des XPS 13 für 800 Euro, aber das sind dann wiederum 100 Euro mehr als wenn man das Neo mit Studentenrabatt bei Apple kauft. Letzterer läuft zudem unbefristet, während Dells 800-Euro-Angebot schon Ende Oktober ausläuft; danach gibt es nur noch die üblichen, portfolioweiten 10 Prozent Studentenrabatt.
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Wir sprechen in allen Fällen obendrein über die offiziellen Preisempfehlungen der Hersteller; die Straßenpreise liegen beim Neo längst spürbar darunter.
Und Acer?
Acers Neo-Gegenstück Swift Air 14 ist derzeit noch nicht in Preisvergleichen aufgetaucht. Auf der Computex wurde uns allerdings von einem europäischen Mitarbeiter bestätigt, dass das Notebook sicher bei 800 Euro starten wird – und auch die notwendige Strategie dahinter erklärt: Stückzahlen, Stückzahlen, Stückzahlen. Obwohl das Swift Air 14 technisch mit 16 GByte ausgestattet werden könnte, wird es hierzulande ausschließlich in einer Ausstattungsvariante mit Intel Core 5, 8 GByte RAM und 512er-SSD zu kaufen sein. Varianz wird es nur bei der Gehäusefarbe geben.
Das Swift Air 14 (SFA14-I31) soll noch in diesem Monat in den Verkauf gehen. Bislang ist es noch nicht in Preisvergleichen oder bei Händlern aufgetaucht.
(mue)
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