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Social-Media-Trends 2026: Wenn KI Prozesse verändert und Haltung den Unterschied macht


Die Social-Media-Landschaft verändert sich schneller als je zuvor. Automatisierung, KI-Orchestrierung und Community-Zentrierung prägen die neue Realität. Doch während Technologien immer leistungsfähiger werden, rückt ein anderer Faktor in den Mittelpunkt: Human Relevance.

In einem Umfeld, in dem täglich Millionen Inhalte um Aufmerksamkeit konkurrieren, wird Vertrauen zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Marken müssen zeigen, dass sie Menschen verstehen – technologisch, emotional und sozial. Effizienz wird künftig zur Basis, nicht mehr zum Ziel. Relevanz entsteht dort, wo Technologie auf Haltung, Authentizität und Kontext trifft. Besonders spannend ist dabei, wie Social Media 2026 zu einem intelligenten Ökosystem wird, in dem KI Prozesse beschleunigt, während menschliche Glaubwürdigkeit den entscheidenden Unterschied macht.

Trend 1: Automatisierung und KI-Orchestrierung

Social Media Management ist 2026 weniger Handwerk als Systemsteuerung. KI automatisiert Routinen wie Planung, Reporting und Testing und verschiebt damit die Rolle von Social-Media-Managern hin zu strategischen Dirigierenden, die Workflows gestalten und Tools trainieren. Die KI-Studie von Metricool zeigt: 96 Prozent der Social-Media-Verantwortlichen nutzen bereits KI, 72 Prozent davon täglich. 79 Prozent berichten von gesteigerter Effizienz, doch nur ein Drittel dokumentiert Prompts systematisch. Dadurch wird deutlich, dass die Zukunft jenen Teams gehört, die KI nicht nur anwenden, sondern bewusst orchestrieren. Entscheidungen entstehen zunehmend in Echtzeit auf Basis von Performance-Daten und Audience-Signalen. Wer KI richtig führt, trifft präzisere Entscheidungen, spart Zeit und verlagert den Fokus von operativer Verwaltung auf strategische Kreativität.


AI Agents – Traumkolleg:innen oder Nervensägen?

© Digital Bash

Trend 2: Menschlichkeit als Differenzierungsfaktor

KI hat Social Media professionalisiert, aber zugleich auch Gleichförmigkeit geschaffen. In einer Welt voller generierter Inhalte bleibt Menschlichkeit das stärkste Differenzierungsmerkmal. 38 Prozent der Marketer sehen laut der KI-Studie von Metricool die Wahrung von Stil und Tonalität als größte Herausforderung bei KI-Content. Hier entscheidet sich, wer langfristig Vertrauen aufbaut. „Proof of Human“ wird 2026 zum neuen Qualitätsmerkmal. Gemeint ist Kommunikation, die erkennbar von echten Menschen geprägt ist. Das bedeutet nicht, auf Automatisierung zu verzichten. Vielmehr gilt es, sie mit redaktioneller Haltung zu steuern. KI ist Co-Pilot, aber Menschen bleiben der Kompass. Dadurch entsteht eine neue Balance zwischen Effizienz und Authentizität. Wer emotionale Intelligenz, Kontextverständnis und Branchenwissen kombiniert, verleiht Marken eine unverwechselbare Sprache.

Trend 3: Community ist das neue Marketing

Reichweite ist kein Selbstzweck mehr. Marken, die 2026 erfolgreich sind, investieren nicht in mehr Posts, sondern in tiefere Beziehungen. Community Management wird damit zum zentralen Marketing-Hebel. Es geht nicht um Krisenkommunikation, sondern um eine langfristige Bindungsstrategie. Die Daten unterstreichen diesen Wandel. Engagement-Metriken wie Saves, Shares und Watchtime sind laut der Metricool Social Ads Studie die zuverlässigsten Indikatoren für Markenbindung. Community-basierte Inhalte erzielen bis zu dreimal höhere Interaktionsraten. Hier zeigt sich, dass Marken zunehmend als Hosts agieren. Sie schaffen Räume für Co-Creation und Austausch, statt reine Sendeformate zu bespielen. Die Zukunft sozialer Kommunikation ist also kein Monolog mehr, sondern ein Netzwerk aus Dialogen.

Trend 4: Kurzvideos, Edutainment und Serien-Content

Kurzvideos bilden 2026 das Herz sozialer Plattformen. Reichweite entsteht nicht länger durch Perfektion, sondern durch Relevanz und durch Inhalte, die im richtigen Moment den richtigen Ton treffen.  Die Metricool-Kurzvideo-Studie zeigt: Die Zahl veröffentlichter Reels, Shorts und TikToks ist um über 70 Prozent gestiegen, die aktiver Accounts um rund 50 Prozent. Entscheidend ist dabei weniger die Menge der Inhalte, sondern deren strategische Führung. Mit dem neuen Kurzvideo-Tab zieht Google die Grenze zwischen Social und Search endgültig ein. Kurzvideos werden damit Teil der Informationssuche – und erhalten eine völlig neue Funktion im digitalen Ökosystem. Sie sind nicht mehr nur Mittel zur Unterhaltung oder Reichweitengenerierung, sondern entwickeln sich zu einem zentralen Bestandteil der SEO- und Markenstrategie. Wer diese Entwicklung versteht, kann Sichtbarkeit, Suchintention und Markenwahrnehmung erstmals strategisch miteinander verknüpfen. Das verändert nicht nur, wie Social Content geplant wird, sondern auch, wie Marken künftig ihre Themenführung im digitalen Raum aufbauen.


Digital-Report zeigt:
So viel Zeit verbringen wir im Internet

© Meltwater / We Are Social via Canva

Parallel gewinnen Serienformate und Edutainment an Gewicht. Virale Hits lassen sich kaum planen, nachhaltige Wirkung entsteht durch wiederkehrende Formate mit klarer Struktur und Wiedererkennungswert. Wissensreihen, Recruiting-Videos oder Branchen-Updates zahlen langfristig auf Sichtbarkeit und Markenvertrauen ein, weil sie vom Algorithmus als konsistent und relevant bewertet werden. Edutainment schließt dabei die Brücke zwischen Wissen und Unterhaltung. Es kombiniert Mehrwert mit Leichtigkeit, schafft Vertrauen und stärkt die Beziehung zwischen Marke und Community. Das Solarunternehmen Zenrise zeigt, wie Installationen humorvoll inszeniert werden können, ohne an Fachkompetenz zu verlieren.

Trend 5: Micro Communities und fragmentierte Plattformen

Der Wettbewerb im digitalen Raum nimmt stetig zu. Viele Unternehmen suchen daher nach neuen Wegen, um mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu bleiben. Dabei entstehen zunehmend fragmentierte Plattformen wie Threads oder Bluesky, die Raum für persönlicheren Austausch bieten. Micro Communities eröffnen in diesem Kontext neue Chancen. Sie setzen weniger auf Reichweite, sondern auf Vertrauen und fördern Beziehungen, die über reine Performance-Kennzahlen hinausgehen. Genau darin liegt ihr Potenzial. Micro Communities stärken Nähe, Glaubwürdigkeit und Markenbindung langfristig. Für Unternehmen bedeutet das: Erfolg bemisst sich künftig an Qualität statt Quantität. Wer Themenräume besetzt, authentische Dialoge pflegt und Inhalte kontextorientiert ausspielt, schafft nachhaltige Differenzierung.

Trend 6: Social Commerce und Discovery

Social Media wird zur Verkaufsplattform. Vom ersten Impuls bis zum Checkout findet der gesamte Kaufprozess auf TikTok, Instagram oder Pinterest statt. Social Commerce ist längst kein Zusatz mehr, sondern fester Bestandteil der Markenstrategie. Das Marktvolumen lag laut Statista 2024 bei rund 492 Milliarden US-Dollar und soll bis 2025 auf 1,23 Billionen steigen. Dieses Wachstum verdeutlicht, wie stark Content und Conversion verschmelzen. Damit wird Social Commerce zur Schnittstelle von Storytelling und Abverkauf und zu einem der wachstumsstärksten Felder im Marketing.

Trend 7: Social = Discovery Engine

Social Media wird zur Suchmaschine. Nutzer:innen suchen Antworten direkt auf TikTok, Instagram oder YouTube und zwar mit klarer Suchintention. Dadurch verändert sich, wie Content produziert wird. Captions, Audio und Keywords werden zu entscheidenden Sichtbarkeitsfaktoren. 61 Prozent der Millennials kombinieren klassische Suchmaschinen mit Social Media, 48 Prozent nutzen gezielt soziale Plattformen zur Recherche. Das beinhaltet die Umfrage „Erläutert: Wie verschiedene Generationen online suchen”mit über 700 Teilnehmenden. Das bedeutet, dass erfolgreiche Marken künftig in Suchlogiken denken und nicht in Algorithmustricks. Storytelling, Kontext und Keyword-Struktur verschmelzen. Social SEO wird zur neuen Content-Strategie.

Technologie skaliert, Haltung differenziert

Letztlich lässt sich sagen: Social Media 2026 ist datengetriebener, komplexer und schneller als je zuvor. Doch Zahlen allein schaffen keine Verbindung. Technologie kann Prozesse optimieren, aber keine Beziehungen aufbauen. Erfolg entsteht dort, wo technologische Intelligenz auf menschliche Haltung trifft und Social Media wieder sozial wird. Marken, die KI intelligent einsetzen, Haltung zeigen und Community ernst nehmen, setzen neue Standards. Und zwar nicht durch Lautstärke, sondern durch Relevanz und Vertrauen.


Dein Blick in die Glaskugel:
So sieht AI Marketing im Jahr 2030 aus

© Fabian Brennecke





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Oscar der Automobilbranche: Der Mercedes CLA ist das Auto des Jahres


In der Jury des Car of the Year Awards sitzen 59 internationale Branchenjournalistinnen und -journalisten aus 23 Ländern. Aus der DACH-Region sind dabei:
Österreich:
Michael Andrusio, Kurier
Wolfgang Hofbauer, Auto Revue
Dieter Hubmann, Kleine Zeitung

Deutschland:
Holger Appel, Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Alexander Bloch, Auto mobil (Vox Automagazin)
Hanno Boblenz, Freelance
Stefan Cerchez, Auto/Strassenverkehr
Frank Mertens, Electrified/Autogazette
Dennis Petermann, PS Automagazin / ntv mobil

Schweiz:
Ramon Egger, Automobil Revue | Revue Automobile
Andreas Faust, Ringier AG
Simon Tottoli, Automobil Revue



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Milano Cortina 2026: Samsung startet mit Team Galaxy in die Winterspiele


Elektronikhersteller Samsung setzt bei den olympischen und paralympischen Spielen auf Teamgeist

Samsung läutet den Countdown für die Olympischen Winterspiele 2026 ein: Das neue Team Samsung Galaxy mit 68 Athlet:innen aus 17 Ländern startet unter dem Motto „Open Always Wins“. Die Botschaft: Vielfalt, Offenheit und Innovation zählen – beim Sport genauso wie im Leben.

Mit dem Jahreswechsel hat der Countdown für die diesjährigen olympischen und paralympischen Winterspiele begonnen. Folgerichtig hat der Elektronikhersteller Samsung, der als weltweiter Partner der Spiele fungiert, gerade die Neuaufstellung seines Teams Samsung Galaxy für Milano Cortina 2026 bekanntgegeben. Es besteht aus 68 Athlet:innen aus insgesamt 17 Nationen, die in neun Wintersportdisziplinen antreten. Gemeinsam stehen sie für zentrale Botschaft „Open Always Wins“. Damit knüpft Samsung an die Kampagne an, die erstmals bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris vorgestellt wurde. Die Sportlerinnen sollen Fans weltweit inspirieren und die Werte Offenheit, Kreativität und Gemeinschaft betonen.

Langjähriges Engagement

Samsung unterstreicht mit der neuerlichen Initiative sein langjähriges Engagement für die olympische und paralympische Bewegung: Schon seit den Winterspielen 1998 in Nagano ist das Unternehmen aus Südkorea globaler Olympia-Partner, seit 2006 auch Partner des Internationalen Paralympischen Komitees. Und das soll auch erst einmal so weitergehen: Die Partnerschaft läuft bis mindestens 2028 und wird durch technologische Innovationen wie KI, VR, AR und 5G geprägt, die das Erlebnis der Spiele für Athlet:innen und Fans revolutionieren sollen.

Wie der Titel des Teams dabei schon zum Ausdruck bringt, stehen vor allem mobile Momente im Mittelpunkt der Zusammenarbeit mit den Sportler:innen. Diese sollen ihre persönlichen Geschichten und Vorbereitungen in sozialen Netzwerken teilen und sich dabei darauf konzentrieren, wie sie eine persönliche Offenheit unterstützt hat, sowohl im privaten Leben als auch in ihrer Karriere.

Stories aus dem Leben

Stoff dafür ist sollte genug vorhanden sein: Zum Team gehören etwa Ian Matteoli, der italienische Snowboard-Pionier, der nach einer schweren Verletzung mit mutiger Kreativität zurückkehrte und als erster Fahrer einen neuen Trick im Wettkampf landete. Alex Hall aus den USA verbindet Sport und Kunst: Der Freestyle-Skifahrer bringt seine multikulturelle Perspektive in den Sport ein und inspiriert mit kreativen Skifilmen, die seine Offenheit und Innovationskraft widerspiegeln. Auch Mike Schultz, ebenfalls aus den USA, steht für die Kraft der Offenheit: Nach einem schweren Unfall baute der Para-Snowboarder seine Karriere komplett neu auf. Er entwickelte sogar seine eigene Prothese, um wieder an Elitewettkämpfen teilzunehmen, und gewann paralympisches Gold und Silber.

Die meisten Teammitglieder, insgesamt 39 von 68, hat Samsung aus dem Gastgeberland Italien gewählt, am zweithäufigsten mit sieben Athlet:innen sind die USA vertreten. Aber auch zwei Deutsche gehören dazu. Einer davon ist Leon Vockensberger, der ebenfalls zeigt, wie Offenheit für neue Wege zum Erfolg führt: Nach einer fast aufgegebenen Karriere und einer schweren Verletzung kämpfte er sich zurück bis aufs Weltcup-Podest.

Die olympischen Winterspiele werden am Freitag, 6. Februar 2026, eröffnet, die paralympischen Spiele einen Monat später, am 6. März.



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PayPal bringt Instant AI Checkout zum Microsoft Copilot


Copilot User können mit PayPal künftig direkt über die KI einkaufen. Merchants können ihre Produktkataloge für die AI-Assistenz bereitstellen und aus den Ergebnissen Conversions erhalten.

Die Art und Weise, wie wir online einkaufen, ist gerade einem massiven Wandel unterworfen. Denn wenn mehr und mehr Menschen mithilfe von KI-Lösungen suchen und Inhalte generieren, sich informieren, ja sogar News und Kontexte auf diese Weise rezipieren, wird der Klick zu Dritt-Websites seltener werden. Deshalb haben Unternehmen wie OpenAI und Perplexity bereits unmittelbar in die KI-Tools wie ChatGPT und Perplexity Checkout-Optionen integriert. Mit diesen erhalten User die Möglichkeit, direkt aus dem KI-Chat heraus Produkte zu finden und zu kaufen. Davon können auch Marken und Händler:innen profitieren. Jetzt kooperiert Microsoft genau wie OpenAI und Perplexity mit PayPal, um eine weitere Checkout-Lösung für den Copilot bereitzustellen.


Perplexity und PayPal bringen den Checkout ins KI-Shopping

Holografische Einkaufstasche im digitalen Natur-Setting – Symbol für die neue Checkout-Integration von Perplexity und PayPal.
© Perplexity via Canva

Copilot Checkout: KI-Assistenz hilft bei Produktsuche und Einkauf

Wer mit dem Microsoft Copilot als Allround AI arbeitet, kann künftig nicht nur agentisch orientiert Einkäufe bei Drittseiten vorgeben oder planen, sondern sogar ohne Verlassen des AI Chats Shopping betreiben. Möglich macht es der neue Copilot Checkout, den Microsoft gemeinsam mit PayPal einführt.

Damit sollen User im AI Chat noch einfacher Produkte entdecken und evaluieren und bei Interesse mit einem Klick schnell kaufen können. PayPal wird in diesem Kontext das Inventar von beteiligten Händler:innen bereitstellen, die ihre Produktkataloge über PayPals Store-Synchronisation aus den agentischen Commerce Services hochladen können. Es wird dann gebrandete und Guest Checkouts direkt in Copilot geben. Neben PayPal als Bezahlmethode soll der Einkauf per Kreditkarte unterstützt werden.

Ein Checkout-Prozess bei Copilot Checkout mit PayPal als Zahlungsoption, © PayPal
Ein Checkout-Prozess bei Copilot Checkout mit PayPal als Zahlungsoption, © PayPal

Nayna Sheth, Head of Product für agentische Zahlungen bei Microsoft, meint:

PayPal’s leadership in commerce, payments and trusted relationships with hundreds of millions of consumers and merchants over 25 years make them an ideal partner. By integrating PayPal’s commerce expertise into Copilot, we’re enabling a simpler way to move from discovery to purchase while creating new opportunities for merchants and consumers alike.

Nutzer:innen können via Copilot kuratierte Shopping-Ergebnisse auf Basis der Inhalte von Händler:innen finden, die sie zum Kauf animieren mögen. Auf diese Weise können Merchants eine nahtlose Conversion-Option aufbauen, die keiner Weiterleitung auf die eigene Shop Website bedarf und den potentiellen Einkauf für User somit schneller und einfacher macht. Zunächst soll der neue Copilot Checkout für die Website Copilot.com bereitgestellt werden. Doch ein Roll-out für mehr Geräte und Kanäle ist geplant. Über PayPal.ai können sich interessierte Merchants bereits registrieren.


ChatGPT Shopping Checkout direkt in der App:

Shopify und Etsy starten

Einkaufstaschen-Icon mit Haken darin, Farbverlauf violett-blau im Hintergrund
© OpenAI via Canva





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