Apps & Mobile Entwicklung
Steam Controller reservierbar: Valve gibt Verkauf mit neuen Regeln wieder frei

Der neue Steam Controller war schnell vergriffen. Ab heute kann er wieder vorbestellt werden. Valve hat den Verkauf aber nicht völlig freigegeben, sondern mit neuen Regeln kombiniert, die Wiederverkäufer ausschließen sollen. Die Botschaft ist klar: Der Controller soll an die gehen, die ihn benutzen wollen.
Allenfalls ein paar Stunden lang ließ sich der neue Steam Controller bestellen, was auch daran lag, dass er gemäß erster Berichte als bester Ersatz für Tastatur und Maus und damit als bestes „PC-Gamepad“ gilt. Reparatur- und Bastel-Möglichkeiten sind inkludiert. Neugier und Nachfrage waren entsprechend groß, Preise auf Ebay ebenso.
Absage an Wiederverkäufer
Valve hat daran jedoch kein Interesse. Für das Unternehmen hängt am Controller viel, er ist integral für den Aufbau eines echten, auch Hardware umfassenden Ökosystems, für die die kommenden Steam Machines eine zentrale Stellung einnehmen sollen. Und dazu müssen die Controller genutzt werden, insbesondere zum regulären Preis. Denn für 200 Euro fällt das Urteil unter Umständen anders aus als für 100 Euro.
Neue Regeln sollen das nun unterbinden. Valve nimmt deshalb ab heute, dem 8. Mai um 19 Uhr über die Produktseite zunächst nur Reservierungen entgegen, um eine Warteschlange zu erstellen. Sobald Controller nachgeliefert werden, bekommen Kunden in der Reihenfolge der Reservierungen eine Mail mit einem Kaufangebot, das drei Tage lang gültig ist. Erst dann können sie einen Kauf abschließen – oder auch nicht. Auch das hilft gegen impulsive Hype-Nachfrage.
Reservierungen sind auf einen Controller pro Kunden, also Konto beschränkt. Darüber hinaus werden zumindest zum jetzigen Zeitpunkt alle Konten von Controller-Käufen ausgeschlossen, die bereits ein Exemplar erworben haben. Für Steam-Konto gelten zudem zwei weitere Voraussetzungen: Es darf nicht negativ aufgefallen sein und es muss vor dem 27. April 2026 ein Kauf auf Steam getätigt worden sein. Auf diese Weise unterbindet Valve das Erstellen zahlreicher „Geisterkonten“ nur zum Zwecke von Controller-Käufen in hoher Stückzahl.
Wie lange muss man warten?
Einen Zeitrahmen nennt Valve nicht. Zunächst sollen in den kommenden Wochen Reservierungen in den USA und Kanada abgearbeitet werden, danach folgen die Europäische Union, das Vereinigte Königreich und Australien. Damit sieht es so aus, als ob Interessenten wie erwartet nicht allzu viel Geduld mitbringen müssen.
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Neue Umfrage: Europäer versuchen verstärkt US-Techkonzerne zu meiden

Eine neue Umfrage deutet darauf hin, dass Europäer den US-Tech-Konzernen kritisch gegenüberstehen. Das Schweizer Unternehmen Proton hat insgesamt 3.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu dieser Thematik befragt.
Aktuell nutzen mehr als 74 Prozent der in Europa ansässigen Unternehmen Produkte von US-Technologiekonzernen wie Microsoft oder Google. Dabei wächst die Skepsis der europäischen Bürger offenbar zunehmend, wie aus einer neuen Proton-Studie hervorgeht. Hier sind die wichtigsten Inhalte dieser Untersuchung im Überblick.
US-Tech wird laut Umfrage zunehmend kritisch von europäischen Bürgern gesehen
So sagen 45 Prozent der Studienteilnehmer der Umfrage von Proton, dass sie Produkte und Dienste, die ihre Kundendaten über US-Unternehmen verwalten, wahrscheinlich vermeiden werden. Als Gründe hierfür werden ein Misstrauen gegenüber der Datennutzung und Sicherheitsbedenken genannt. Die größten Sorgen bereiteten den Umfrageteilnehmern Instant-Messaging-Dienste, Social-Media und E-Mail.
Darüber hinaus halten es 66 Prozent der Befragten, also zwei Drittel, für wichtig, dass kleine und mittelständische europäische Betriebe auch Tech-Produkte und -Dienste aus Europa statt aus den Vereinigten Staaten verwenden sollten. Und für 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmenden ist die Nutzung von europäischen Tech-Produkten und -Diensten ein Gesichtspunkt, der hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Unternehmen berücksichtigt wird.
Die Entwicklungen des vergangenen Jahres scheinen zudem deutliche Auswirkungen darauf zu haben, wie die Teilnehmenden der Proton-Studie zur Nutzung von europäischer Tech-Infrastruktur durch in Europa ansässige Unternehmen stehen. Demnach halten insgesamt 56 Prozent es im Vergleich mit einem Jahr zuvor für wichtiger, dass „European Tech“ der Vorzug vor den Angeboten der US-Tech-Konzerne gegeben wird.
So können europäische Alternativen gefunden werden
Wer eine Hilfe beim Umstieg auf europäische Tech-Produkte und Online-Dienste benötigt, dem sei ein Blick auf die Webseite European Alternatives empfohlen. Hier können Tech-Angebote aus Europa auf Basis von Kategorien wie „Suchmaschinen“ oder „Webbrowsern“ gefunden werden. Zudem können über eine gesonderte Seite auch direkt über bekannte Dienste von US-Konzernen wie Gmail, Microsoft Teams oder WhatsApp nach Alternativen aus Europa angezeigt werden.
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Erstmals 7 Jahre Garantie: Eizo bringt neue Business-Monitore EV3851X und EV3451X

Der Monitorhersteller Eizo ist bekannt für hohe Qualität und eine mit 5 Jahren überdurchschnittlich lange Garantie. Für sechs Monitore der Familie FlexScan EV gibt es jetzt sogar 7 Jahre Garantie. Das ist branchenweit die neue Höchstmarke. Die Ultrawide-Modelle EV3851X und EV3451X sind dabei neu.
Erstmals 7 Jahre Garantie bei Monitoren
Während die meisten Monitorhersteller bis zu 3 Jahre Garantie auf ihre Produkte geben, bietet der japanische Hersteller Eizo seit über 20 Jahren 5 Jahre Garantie. Das gilt aktuell sogar für alle 59 Modelle von Eizo, die im Preisvergleich aufgeführt werden.
Da das Thema Nachhaltigkeit gerade für Unternehmen immer wichtiger wird und sich die Zyklen für den Wechsel auf neue Hardware verlängern, geht Eizo jetzt noch einen Schritt weiter. In der EV-Serie werden künftig 7 Jahre Garantie geboten. Das gilt zunächst rückwirkend für die bereits eingeführten Modelle EV2740S, EV2720S, EV2410R und EV2400R sowie für die Neuheiten EV3851X und EV3451X. In Zukunft sollen alle neuen Modelle der EV-Serie mit 7 Jahren Garantie versehen sein.
EIZO betrachtet die langfristige Nutzbarkeit als einen zentralen Produktwert, auf den nun auch die neue 7-Jahres-Garantie einzahlt. Möglich wird diese durch die hauseigene Produktentwicklung und eine strenge Qualitätssicherung. Jeder Schritt von Komponentenauswahl und Schaltungs-Design bis hin zur Fertigung und Qualitätskontrolle wird mit hohem Engagement im eigenen Haus unter eng definierten Rahmenbedingungen durchgeführt. Das klare Ziel: Langlebigkeit. Die Produkte von EIZO durchlaufen umfangreiche Tests und Kontrollen, um eine gleichbleibende Leistung selbst bei jahrelangem Einsatz sicherzustellen.
Eizo
- FlexScan EV3851X (neu)
- FlexScan EV3451X (neu)
- FlexScan EV2740S
- FlexScan EV2720S
- FlexScan EV2410R
- FlexScan EV2400R
EV3851X und EV3451X
Die ersten Neuheiten mit 7 Jahren Garantie sind die Business-Monitore FlexScan EV3451X und FlexScan EV3851X. Beide besitzen ein gebogenes IPS-Panel und gehören zur Gattung „UltraWide“. Eine automatische Helligkeitssteuerung soll Energie einsparen, die entspiegelte Oberfläche und der Paper-Modus wiederum die Augen schonen. Kunden haben die Wahl zwischen einer weißen oder schwarzen Ausführung und können das Display optional auch ohne Standfuß erwerben.
Der größere FlexScan EV3851X macht dabei den Anfang. Sein IPS-Panel ist im Radius von 2,3 Metern gebogen und liefert 3.840 × 1.600 Pixel im seltenen 24:10 Format. Die Bildpunktdichte liegt aufgrund einer Bilddiagonale von 37,5 Zoll bei rund 111 ppi. Das Panel wird mit 16,7 Millionen Farben (8 Bit) angegeben und soll mit bis zu 300 cd/m² leuchten sowie einen für IPS hohen Kontrast von 2.000:1 liefern. Die Look-Up-Tabelle arbeitet mit 14 Bit. Die Bildwiederholrate liegt bei lediglich 60 Hz und die Reaktionszeit bei 5 ms (GtG).
Videosignale werden über DisplayPort, HDMI (2 Ports) oder den USB-C-Upstream-Port mit DP Alt Mode und 94 Watt eingespeist. Ein weiterer USB-C-Anschluss dient als Downstream mit 15 Watt. Hinzu kommen drei USB-A-Buchsen, ein 2,5-GbE-LAN-Anschluss und ein gängiger Audioausgang. Mehr Details liefern die Produktseiten bei Eizo. Der FlexScan EV3851X wird ab sofort ausgeliefert und kostet 1.784 Euro.
Beim FlexScan EV3451X kommt die UWQHD-Auflösung mit 3.440× 1.440 Pixeln im 21:9-Format zum Einsatz. Auf 34,1 Zoll Diagonale ergibt das eine Bildpunktdichte von 109 ppi. Das Panel ist im Radius von 3,8 Metern gebogen und damit nur sehr leicht gekrümmt. Helligkeit und Kontrast werden mit 350 cd/m² und 1.000:1 angegeben. Die Reaktionszeit liegt bei 5 ms (GtG) und die Farbtiefe bei 8 Bit. Die maximale Bildwiederholrate beträgt 101 Hz.
Als Videoeingänge sind zweimal HDMI und einmal DisplayPort sowie einmal USB-C mit DP Alt Mode vertreten. USB-C gibt es einmal als Upstream mit 5 Gbps und 94 Watt sowie einmal im Downstream mit 5 Gbps und 5 Watt. Hinzu kommen drei USB-A-Buchsen mit ebenfalls 5 Gbps; schnellere USB-Ports gibt es also nicht. Dafür arbeitet der Netzwerkanschluss (RJ-45) mit 2,5 Gbit/s relativ zügig.
Weitere Informationen zum EV3451X liefern die Produktseiten beim Hersteller. Der Marktstart ist für den Herbst 2026 geplant. Ein Preis wurde nicht genannt.
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Futter für die Steam-Wunschliste: Valve nennt die 50 meistgespielten Next-Fest-Demos

Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Indie-Games und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt. Die Juni-Ausgabe des Next Fests ging gestern Abend zu Ende. Im Nachgang nennt Valve jetzt die 50 meistgespielten Spiele-Demos des Events. Fast alle sind noch verfügbar.
Valve listet die beliebtesten Demos des Next Fests
Das Steam Next Fest versteht sich als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher Spiele anspielen können, die erst in ferner Zukunft verfügbar sein werden. Steam-Betreiber Valve betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten. Offiziell laufen derartige Events bloß eine Woche, gestern Abend um 19:00 Uhr war Schluss. Viele Indie-Publisher und -Entwickler lassen ihre Demo-Versionen aber noch einige Wochen oder gar Monate länger online. So ist es auch dieses Mal – und zwar sogar in der überwältigenden Mehrheit der Fälle.
Zumindest, wenn der Blick auf die 50 beliebtesten, sprich von den meisten Spielern heruntergeladenen und gespielten Demo-Versionen des Events fällt. Diesen hat Valve eine eigene Übersichtsseite im Steam-Store gewidmet. Die beliebtesten Spiele finden sich dort in absteigender Reihenfolge sortiert in einer Liste. Die allermeisten Spieler verzeichnete demnach die Demo zum Koop-Partyspiel Bombanana!, gefolgt von der Dieselpunk-Militärsimulation Iron Nest: Heavy Turret Simulator und dem JRPG Echoes of Aincrad. Die Demo-Versionen aller drei Spiele sind aktuell auch nach dem Ende des Next Fests noch herunterlad- und spielbar.
Fast alle Demos sind noch online
Das gleiche gilt für immerhin 43 der übrigen 47 beliebtesten Next-Fest-Spiele. Wer in den vergangenen sieben Tagen also nicht dazu kam, die zahlreichen Demo-Versionen auszuprobieren, kann das bei den allermeisten Spielen noch nachholen. Wie lange die Demos jedoch noch angeboten werden, unterscheidet sich von Spiel zu Spiel – und ist oftmals gar nicht konkret bekannt.
Das Gros der im Rahmen der Juni-Ausgabe des Steam Next Fests kuratierten Spiele erscheint im Laufe der kommenden Sommermonate regulär. Das nächste Steam Next Fest steht wiederum Ende Oktober 2026 an.
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