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Steam-Rabattaktion: Valve läutet eine Woche Rabatte auf PvP-Spiele ein

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. Immer wieder heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Multiplayer-Games mit PvP-Fokus gestartet. Die Angebote laufen bis zum 16. Februar um 19:00 Uhr.
PvP im Fokus
Heute geben sich zwei Steam-Aktionen die Klinke in die Hand: Direkt zum Ende des Spotlight-Events zu Tastaturspielen startet eine neue Genre-Rabattaktion. Diesmal geht es eine Woche lang um Multiplayer-Games mit Fokus auf PvP-Scharmützel. Das Event umfasst damit einerseits klassische Online-Shooter aller Subgenres und Facetten sowie Fighting-Games und Prügelspiele.
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Ja, das ist mein „Haupt-Genre“, ich spiele mehrmals die Woche PvP-Spiele.
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Ja, schon regelmäßig, aber andere Genres spiele ich häufiger.
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Na ja, immer mal wieder, meistens aber etwas anderes.
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Nein, kaum bis gar nicht – obwohl ich durchaus Multiplayer-Titel spiele.
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Nein, kaum bis gar nicht – aber ich spiele ohnehin keine Multiplayer-Titel.
Wie üblich stellt ein Trailer das Genre und ausgewählte Spiele kurz vor.
Neben rabattierten Games rückt Valve außerdem auch kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.
Zu bedenken ist wie üblich bei derartigen Rabattaktionen, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Nach der Rabattaktion zu PvP-Spielen geht es nur wenige Tage darauf schon mit dem nächsten Event weiter: Ab dem 19. Februar sind einige Tage lang Pferdespiele im Preis reduziert. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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HBM4 für Nvidia Vera Rubin: Samsung startet Massenproduktion und Auslieferung

Samsung geht medial in die Offensive und verkündet den Start der Massenproduktion und Auslieferung von HBM4 mit 11,7 Gbps. Hinter SK Hynix will man der größte Produzent werden, vor allem aber will man verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Denn auf dem Papier hat Samsung das beste Produkt, SK Hynix bekommt dennoch Vorrang.
Zuverlässigkeit hat Vorrang
Samsungs Worten müssen nun echte Taten folgen. Ankündigen konnte das Unternehmen in den letzten Jahren stets, und zum Teil auch medial sehr offensiv, doch das finale Endprodukt wurde dem selten gerecht. Bei HBM3e war es besonders schlimm, weshalb SK Hynix auch bei HBM4 nun den Vorrang für Nvidias Vera Rubin bekommt. Denn ein verlässlicher Lieferant ist wichtiger als einer, der nur auf dem Papier das bessere Produkt hat. Bis zu 70 Prozent Anteil bei Nvidia soll gemäß letzten Gerüchten so erneut auf SK Hynix entfallen, während sich Samsung und Micron um die restlichen Prozente streiten dürfen – hier jedoch mit Vorteil für Samsung, da Micron bei HBM4 speziell für Nvidia wohl leicht im Verzug ist.
Samsung stellt den neuen HBM4 im sogenannten 1c-Fertigungsprozess her. Es setzt die 12 Lagen für 24 oder auch 36 GByte dann zudem auf einen 4-nm-Base-Die, der ebenfalls aus eigener Herstellung stammt. Auf dem Papier ist das Produkt damit dem vom SK Hynix überlegen: Hier nutzt man noch den 1b-Prozess, dazu einen 12-nm-Base-die von TSMC. Fortschritt an allen Fronten birgt bei Samsung aber auch Risiken: Die zur Verfügung stehende neueste Fertigungskapazität ist noch eher gering, zudem könnte die Ausbeute geringer ausfallen. Bei SK Hynix wiederum ist das kein Problem, dort wird 1b schon lange genutzt, und 12 nm gibt es von TSMC seit einem Jahrzehnt.
Upgrades auf 13 Gbps und HBM4e in der Pipeline
Schenkt man Samsung Glauben, funktioniert das Produkt dieses Mal aber gleich zum Start wie gewollt. Zudem soll sich HBM4 in naher Zukunft von 11,7 Gbps auf 13 Gbps beschleunigen lassen. Die 11,7 Gbps gelten aktuell jedoch als der Sweet Spot, den alle drei HBM-Fertiger Samsung, Micron und SK Hynix erreichen können. Nvidia stellt sich so möglichst breit auf, um auch möglichst viel funktionsfähigen Speicher ohne Probleme erhalten zu können. Auch andere Unternehmen wie AMD, Google, Microsoft, Broadcom und weitere werden künftig für ihre AI-Lösungen auf HBM4 setzen.
Auch HBM4e steht schon vor der Tür. Ab Sommer sollen bereits die ersten Samples ausgeliefert werden, Custom-HBM folgt dann 2027 gemäß Kundenwünschen.
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Das zeichnet die neuen Mähroboter aus
Wer Rasenmähen bisher für eine lästige Pflicht gehalten hat, dürfte jetzt umdenken. Ein etablierter Hersteller von Mährobotern zeigt mit einer neuen Generation autonomer Geräte, wie intelligent und unkompliziert moderne Rasenpflege heute sein kann.
Schluss mit ewigem Einrichten und stressigem Nachjustieren. Die neue Generation kommt ganz ohne Kabel und Referenzstationen aus. Eine KI-gesteuerte Kamera sorgt dafür, dass die Roboter ihre Umgebung selbstständig erfassen, Hindernisse erkennen und ihnen souverän ausweichen.
Neue Stiga-Mähroboter mit neuem Ansatz
Das Unternehmen setzt bei der neuen Mähroboter-Generation auf eine punktgenaue Orientierung per Quad-Band-RTK-GNSS. Unterstützt wird das Ganze von einem aktiven Leitsystem (AGS), das für saubere Mähbahnen sorgt. Damit sollen die Roboter auch in anspruchsvollem Gelände zuverlässig und effizient zurechtkommen. Dabei sollen sie nicht nur Rasen erkennen, sondern unterscheiden ihn klar von Blumenbeeten, Wegen oder Sandflächen.
STIGA bringt die neue Vista-Serie gleich in acht Varianten an den Start: A 6v, A 8v, A 10v, A 15v, A 25v, A 50v, A 100v und A 140v. Damit deckt das Unternehmen alle Flächen ab, vom kleinen Siedlungsgarten bis hin zu großzügigen Grünflächen. Die kompakten Modelle A 6v und A 8v fühlen sich ab rund 600 Quadratmetern wohl und überzeugen mit schlanker Bauweise und smarter Navigation. Geräte wie der A 15v oder A 25v zielen auf klassische Familiengärten und kommen auch mit mehreren tausend Quadratmetern problemlos klar.
Die kräftigeren Modelle A 50v, A 100v und A 140v sind für große Grundstücke gemacht und liefern mehr Power, längere Laufzeiten und eine besonders präzise Steuerung. Und damit nicht genug: STIGA verbindet die smarte Technik mit einem cleveren Mulchsystem. Das Gras wird schonend geschnitten, fein verteilt und dient direkt als natürlicher Dünger für einen dichten, weichen Rasen. Dank Sensoren wissen die Roboter außerdem, ob es regnet oder der Rasen noch feucht ist, und legen nur dann los, wenn die äußerlichen Bedingungen wirklich passen.
Keine Antennen mehr notwendig
Im Zentrum der neuen Mähroboter steht eine KI-gesteuerte Kamera, die zuverlässig zwischen Rasen und Hindernissen unterscheidet und so für einen reibungslosen Mähbetrieb sorgt. Hinzu kommt, dass ein integriertes System Satellitensignale in Echtzeit auswertet. Dadurch passen die Roboter ihre Navigation selbst bei schwachem Empfang automatisch an. Dank der Antenna-FREE-Funktion kommen die Geräte zudem komplett ohne Kabel oder Referenzstationen aus.
Auch die Bedienung bleibt angenehm unkompliziert. Gesteuert werden die Mähroboter über die STIGA.GO-App, mit der sich Mähpläne jederzeit starten, anpassen oder pausieren lassen. Während der Roboter selbstständig seine Arbeit erledigt, sind auch Wartung, Reinigung und Updates einfach und schnell erledigt.
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Ausrüstung für SMIC in China: Applied Materials hat „versehentlich“ das Embargo gebrochen

Applied Materials hat die Exportrichtlinien der USA verletzt und Maschinen an SMIC in China geliefert. Nun zahlt das Unternehmen eine Strafe in Millionenhöhe, sie resultiert aber aus keiner Verurteilung, sondern aus einem Vergleich. Dies ist in den USA durchaus üblich, nun können die Geschäfte einfach weitergehen.
Applied Materials gehört zu den großen westlichen Fabrikausrüstern, ohne die in modernen Halbleiterwerken wenig geht, weshalb die Produkte auch bei quasi jedem namhaften Hersteller in den Fabriken anzutreffen sind. Und so gehörte traditionell auch China zum Kundenkreis, allen voran die größte Foundry des Landes: SMIC. Mit stetig strengeren Exportbestimmungen der US-Regierung musste sich Applied Materials jedoch von einem großen Kundenkreis verabschieden, hat es dabei aber wohl nicht ganz so genau genommen.
Kein Vorsatz, nur ein „misunderstanding“
Wie das Unternehmen heute selbst bekanntgab, hat der Konzern zwischen November 2020 und Juli 2022 die Exportrichtlinien verletzt, in dem Maschinen an einen „bestimmten Kunden“ geliefert wurden, obwohl das untersagt worden war. Namen werden offiziell hier nicht genannt, Reuters berichtete jedoch bereits 2023, dass es wohl SMIC sei.
Applied Materials spricht indessen nicht von einem bewussten Verstoß, sondern erklärt, dass ein „misunderstanding of the applicability of those regulations“ die Ursache gewesen sein; man also nicht in böser Absicht gehandelt habe. Solche Aussagen sind jedoch Normalität, damit ein Vergleich überhaupt erzielt werden kann und die Geschäfte danach weitergehen. Eine mutwillige Verletzung gibt letztlich kein Unternehmen zu, solange es keinen anderen Ausweg mehr gibt.
Nicht das erste Unternehmen (und wohl nicht das letzte)
Bei einem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 28,4 Milliarden US-Dollar und 7 Milliarden US-Dollar Nettogewinn im Geschäftsjahr 2025 ist die Strafe von 252 Millionen US-Dollar am Jahresende letztlich dann kaum mehr als eine Fußnote. Applied Materials ist auch nicht der erste Hersteller, der sich mit den USA verglichen hat. Im letzten Jahr zahlte Cadence 140,6 Millionen US-Dollar, da ebenfalls die Exportrichtlinien verletzt wurden. Lip-Bu Tan, nun Intel-CEO, war seinerzeit Chef bei Cadence, das Thema schlug deshalb im vergangen Jahr durchaus Wellen.
Dass die Geschäfte für Applied Materials weitergehen, will natürlich auch die USA. Zeitgleich zu dem Schuldeingeständnis gab das Unternehmen nämlich bekannt, dass Samsung Partner im nun 5 Milliarden US-Dollar teuren EPIC-Komplex im Silicon Valley wird. Die Einrichtung soll in diesem Jahr eröffnen und dann „world’s largest and most advanced facility for collaborative semiconductor process technology and manufacturing equipment R&D“ sein.
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