Apps & Mobile Entwicklung
Stranger Things kehrt mit einer achten Staffel zurück
Ihr dachtet, unsere Realität sei aktuell schon düster genug? Denkt noch einmal und macht Euch bereit: Die Serie, die unsere schlimmsten Tech-Albträume vorwegnahm, ist zurück und verspricht, düsterer zu werden als je zuvor.
Nach neun Monaten des Bangens und der Spekulationen hat das Warten für Fans ein Ende. In einer Zeit der unerbittlichen Content-Fluktuation hält Netflix erfreulicherweise an einem der intellektuell anspruchsvollsten Prestige-Projekte im Streaming-Universum fest. Die offizielle Bestätigung einer achten Staffel ist mehr als nur eine gute Nachricht. Sie ist ein strategischer Zug, der nach einer gefeierten siebten Staffel folgerichtig erscheint. Ihr habt es vielleicht schon erraten: Die Rede ist von “Black Mirror”
Serienschöpfer Charlie Brooker hat die Produktion gegenüber dem Netflix-Magazin Tudum persönlich bestätigt. Seine Worte lassen auf eine ambitionierte Fortsetzung hoffen, die keine Kompromisse eingeht:
Black Mirror kommt zurück, und hoffentlich wird es mehr Black Mirror sein als je zuvor.
Diese Nachricht dürfte Fans weltweit erfreuen, besonders weil die Verlängerung nicht selbstverständlich war. Obwohl die siebte Staffel bei den Abrufzahlen schwächer startete, ebnete ihr überwältigender Erfolg bei den Kritiker:innen und die zurückgewonnene Gunst der Fans den Weg für die Fortsetzung. Viel mehr Details über Umfang, Themen oder Ausstrahlungstermin wollte er jedoch noch nicht preisgeben.
Zurück zu den Wurzeln: Der Erfolg von Staffel 7 als Wegweiser
Nach der eher durchwachsenen sechsten Staffel fand die Serie erfolgreich zu ihren dystopischen Wurzeln zurück. Brooker selbst nennt die Episode „Gewöhnliche Leute“ die „destillierte Essenz“ der Serie. Der Erfolg spiegelte sich in mehreren Golden-Globe-Nominierungen wider (u.a. für die beste Mini-Serie).
Brooker vergleicht die Arbeit an einer Staffel mit der Produktion eines Musikalbums. Er stellt sich die entscheidende Frage: „Was haben wir noch nicht gemacht, und welchen Ton suche ich?“ Dieses Mal gab er einen tieferen Einblick in seine „Playlist“. Es sei, als würde man ein Album mit einer Punk-Single, einer Disco-Nummer, einem Stadionrock-Ding und einer gefühlvollen Akustikballade zusammenstellen.
Dystopie oder Gegenwart? Die Relevanz der Serie im Jahr 2026
Mit jeder neuen Staffel stellt sich unweigerlich die zentrale, provokante Frage: Wie relevant ist eine dystopische Serie in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Fiktion und Realität zunehmend verschwimmen? Die technologischen Entwicklungen, von allgegenwärtiger KI bis zur biometrischen Überwachung, die einst als ferne Schreckensszenarien galten, sind heute, also Anfang 2026, längst Teil unseres Alltags.
Kann eine Serie wie diese Euch heute überhaupt noch schockieren, oder hat die Wirklichkeit ihre einst so kühnen Visionen nicht längst überholt? Die Frage ist mehr als rhetorisch; sie trifft den Kern dessen, was die Faszination der Serie ausmacht.
Charlie Brooker selbst scheint sich dieser paradoxen Situation vollkommen bewusst zu sein. Seine Ankündigung schloss er mit einem ebenso vielsagenden wie beunruhigenden Kommentar: Die Serie kehre zurück, „gerade rechtzeitig, damit die Realität die Serie einholt.“
Mit diesem Gedanken entlässt er uns in die Wartezeit. Und lässt uns mit Fragen zurück: Wie weit werden wir in der realen Welt noch von dem entfernt sein, was uns Black Mirror in Staffel 8 erzählen wird? Und wann bekommen wir diese Staffel überhaupt? Mein vorsichtiger Tipp: Wenn er aktuell am Drehbuch schreibt, dann würde ich nicht vor 2027 mit der Ausstrahlung rechnen.
Apps & Mobile Entwicklung
Neue Macs im Frühjahr? Darum solltet ihr besser keinen kaufen
Euer Mac könnte schon bald so aussehen wie ein iPhone – und auch genauso zu bedienen sein. Apple plant für den kommenden Herbst ein wirklich großes Update, weshalb Ihr auf einen Kauf im Frühjahr vielleicht besser verzichten solltet.
In diesem Jahr dürfen sich Fans des MacBook gleich auf mehrere Updates freuen. Die Pro-Modelle sollen nach aktuellen Berichten nicht nur im Frühjahr, sondern auch ein weiteres Mal im Herbst überarbeitet werden. Während es sich beim Refresh in den kommenden Tagen angeblich nur um eine Frischzellenkur handeln soll, kommt das wirklich große Update bereits Ende des Jahres. Bloomberg-Reporter Mark Gurman nennt in einem aktuellen Bericht Details, die Euch zum Warten auf die neuen Macs bringen könnten.
MacBook Pro 2026: Die großen Neuheiten kommen im Herbst
Viele große Veränderungen werden in den Frühjahrs-Macs nicht erwartet. Das Design bleibt beim Alten. Im Inneren bekommt das MacBook Pro vermutlich neue Chips: M5 Pro und M5 Max. Das Basismodell wurde bereits im vergangenen Herbst überarbeitet.
Während es sich dabei in den kommenden Tagen und Wochen um eine Modellpflege handelt, ändert sich die Lage im Herbst 2026. Dann plant Apple bei den beliebten Macs grundlegende Veränderungen. Allen voran soll das M6 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro mit einem OLED-Display ausgestattet werden – dieselbe Technologie wie beim iPhone. Von Tandem-OLED, wie Apple es beim iPad Pro einsetzt, ist in Gurmans aktuellem Bericht allerdings keine Rede.
Die neuen Macs haben nicht nur einfach eine neue Display-Technik, es handelt sich dabei auch um einen Touchscreen. So etwas gab es beim Mac bislang nicht. Eine weitere Ähnlichkeit zum aktuellen iPhone: Statt der Displaykerbe sollen die neuen MacBooks über eine Dynamic Island in Form eines Punch-Hole-Designs verfügen.
Der erste Touchscreen im Mac
Laut Gurmans Bericht wird Apple die neuen Macs nicht als iPad-Ersatz positionieren oder die Touchscreens gar als primäre Eingabemethode anpreisen. Stattdessen will man es der Kundschaft überlassen, wie viel oder wenig sie ihre Finger zu Steuerung nutzen wollen.
Äußerlich gibt es im Blick auf die Touchscreens auch keine auffälligen Veränderungen. Das vollständige Keyboard bleibt genauso wie das große Trackpad für den Mauszeiger. Anpassungen gibt es jedoch bei der Software.
Wenn Ihr beispielsweise eine Schaltfläche mit dem Finger antippt, soll ein neuartiges Menü erscheinen. Hier werden Euch dann relevante Optionen für die Bedienung mit dem Finger angezeigt. Ziel ist es dabei, je nach Eingabemethode passende Optionen darzustellen.
Dazu gehört auch eine Anpassung zur besseren Steuerung. Tippt Ihr beispielsweise ein Element in der Menüleiste an, werden die Steuerelemente vergrößert, damit ihr sie einfacher mit dem Finger treffen könnt.
Wie beim iPad oder iPhone soll das Scrollen und Zoomen mit dem Finger möglich sein. Auch die Auswahl eines Emoji bei der Texteingabe soll dem Smartphone oder Tablet ähneln. Für ein Tippen auf dem Display soll die Software jedoch nicht optimiert sein.
Dynamic Island auf iPhone und Mac
Die Dynamic Island soll in Zukunft auch im Mac zu finden sein. Während Apple beim diesjährigen iPhone 18 Pro und Pro Max eine Reduzierung der Größe plant, soll sie beim MacBook Pro im Herbst rund um die Aussparung der Kamera zu finden sein. Damit ist die Dynamic Island im Mac kleiner als beim Apple-Smartphone.
Es kann also damit gerechnet werden, dass Timer, Benachrichtigungen, Musikwiedergabe und vieles mehr auch in den kommenden Macs rund um die kleine Aussparung im Display dargestellt werden. Die Dynamic Island ist bereits seit 2022 Teil des iPhone und wird mittlerweile von vielen Apps unterstützt.
Apps & Mobile Entwicklung
High Bandwidth Flash: Arbeiten am HBF-Standard starten im März

Gemeinsam wollen SK Hynix und Sandisk den vor einem Jahr vorgestellten High Bandwidth Flash (HBF) zu einem neuen Speicherstandard erheben. Jetzt wurde der nächste Schritt verkündet. Die Arbeiten am HBF-Standard sollen im Rahmen des Open Compute Project (OCP) im März begonnen werden.
„Indem wir HBF gemeinsam mit Sandisk zu einem Industriestandard machen, legen wir den Grundstein für das gemeinsame Wachstum des gesamten KI-Ökosystems. Ein eigener Arbeitsbereich im Rahmen von OCP wird zusammen mit Sandisk eingerichtet, um mit der Standardisierungsarbeit zu beginnen“, heißt es in der Pressemitteilung von SK Hynix.
Neue technische Informationen oder Spezifikationen gibt es an dieser Stelle allerdings nicht. Ebenso bleibt unklar, wann die Serienfertigung beginnt. Zumindest wird eingegrenzt, dass der Bedarf an Speicherlösungen wie HBF ab dem Jahr 2030 zunehmen soll. Somit dürften die Partner in etwa für diesen Zeitraum mit dem Marktstart planen.
Dass die Branche überhaupt einen Speicher wie HBF benötigen soll, wird mit den wachsenden Ansprüchen im Bereich der Künstlichen Intelligenz begründet.
Allmählich verlagere sich der Fokus vom Training der KI-Modelle hin zur Inferenz, also der Anwendung des „Erlernten“ in Echtzeit. Dafür sei nun insbesondere schneller, aber auch energieeffizienter Speicher nötig. Bisher fehle es an einer Lösung zwischen dem sehr schnellen High Bandwidth Memory (HBM) und dem Massenspeicher SSD. Genau diese Lücke soll HBF füllen, und zwar als Ergänzung der bestehenden Speicherlösungen und nicht als Ersatz, wird betont: „Während HBM die hohe Bandbreite verarbeitet, dient die HBF-Technologie als unterstützende Schicht in der Architektur“.
Das ist bisher zur Technik bekannt
Bei der ersten Ankündigung von HBF im Februar 2025 hatte Sandisk eine 8- bis 16-fache Speicherkapazität gegenüber HBM in Aussicht gestellt. Der Aufbau ist dabei dem von HBM sehr ähnlich, nur dass eben statt DRAM-Dies mehrere NAND-Flash-Dies übereinandergestapelt und mittels TSV vertikal verbunden werden. Bis zu 16 Schichten (16H Stacking) sind dabei angedacht.
- High Bandwidth Flash: SanDisk plant Riesenspeicher für KI-Beschleuniger
Im vergangenen Sommer wurde bekannt, dass Raja Koduri, der seinerzeit Pionierarbeit bei AMD für HBM geleistet hatte, auch beim High Bandwidth Flash mit Rat zur Seite stehen wird. Neben Koduri wird David Patterson, ein renommierter Professor der Computer Science und Google-Ingenieur, zum technischen Beirat zählen und diesen anführen.
Apps & Mobile Entwicklung
Piranha-Bytes-Fans ernüchtert: Cralon weiß als Demo noch nicht zu überzeugen

Das erste Spiel des Ehepaars Pankratz, das früher bei Piranha Bytes an Gothic-Titeln arbeitete, heißt Cralon. Die kürzlich erschienene Demoversion des Rollenspiels sorgt allerdings für Ernüchterung bei vielen Fans. Moniert wird der noch sehr roh wirkende Zustand mit hakeligem Gameplay und wenig überzeugender Synchronisierung.
Das Negative
Trotz der modernen Unreal Engine wird die Grafik in der Demo zum Teil als „altbacken“ bemängelt, wobei sich die Geschmäcker in diesem Punkt durchaus unterscheiden. Hier und dort ist von lieblos platzierten Assets die Rede. Ein großer Kritikpunkt ist auch das unpräzise und hakelige Kampfsystem. Ferner überzeuge das Menüdesign nicht und wirke unfertig. Auch die Synchronstimmen werden bemängelt: „Es ist ja ertragbar sich die Synchronsprecher zu sparen, aber darüber hinaus sich ein ordentliches Aufnahmemikrofon zu sparen ist dann meiner Meinung nach nicht mehr erträglich“, schreibt „Xenoczy“ in seiner ausführlichen Rezension auf Steam.
Das Positive
Gelobt wird wiederum das düstere Setting, das auch an alte Titel von Piranha Bytes erinnert. Auch die Musikuntermalung sorge für die passende Atmosphäre, da sind sich einige Rezensenten einig. Versteckter Loot und Fallen sorgen für Überraschung und zwingen den Spieler dazu, die Umgebung besonders gründlich zu erkunden. Als neue Idee, wird auch die Mut-Anzeige hier und dort positiv erwähnt.
Bewertungen noch „ausgeglichen“
Komplett vernichtend sind die Bewertungen auf Steam allerdings auch nicht. Von zur Stunde 273 abgegebenen Bewertungen fallen immerhin 67 Prozent positiv aus. Insgesamt wird die Demo damit „ausgeglichen“ bewertet.
Das von Jennifer und Björn Pankratz gegründete Pithead Studio hat also noch einiges zu tun, um an dem Titel weiter zu feilen. Einen offiziellen Release-Termin gibt es bisher noch nicht.
Folgende Features sind für das fertige Spiel geplant:
- Eine weitläufige Untergrundwelt mit nahtlos ineinander übergehenden frei begehbaren Ebenen und abwechslungsreichen Themengebieten
- Eine tiefgründige Hauptgeschichte mit Nebenaufgaben und Wendungen
- Originelle und bizarre Kreaturen, die sowohl feindlich als auch freundlich sein können
- Voll vertonte Dialoge mit Auswahlmöglichkeiten
- Nah- und Fernkampf
- Gegenstände zum Inspizieren und Sammeln
- Möglichkeiten zur Aufrüstung und Verbesserung
- Rezepte und Crafting
- Gruselelemente und unheimliche Situationen
- Versteckte Rätsel und Fallen
- Schriftstücke und Bilder mit Hinweisen und Hintergrundinformationen
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 2 WochenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Datenschutz & Sicherheitvor 3 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenGame Over: JetBrains beendet Fleet und startet mit KI‑Plattform neu
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 1 Woche
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
