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System76: Linux-Laptop Serval WS bekommt neue CPU-Optionen spendiert


System76: Linux-Laptop Serval WS bekommt neue CPU-Optionen spendiert

Bild: System76

System76 bietet den 16-Zoll-Laptop Serval-WS ab sofort mit Intel-CPUs der Core-Ultra-2-Reihe an. Zur Wahl stehen der Core Ultra 9 290HX Plus und Ultra9 275HX. Die Standardkonfiguration des High-End-Laptops mit Linux als Betriebssystem startet bei rund 3.600 US-Dollar.

System76 bietet Computersysteme an, die standardmäßig mit dem hauseigenen Linux-Distribution Pop!_OS ausgeliefert werden. Dabei gehört der Serval WS zu einem der leistungsstärksten Laptops im Produktportfolio des US-amerikanischen Herstellers, der sich insbesondere für Gaming, Forschung, Maschinenbau sowie maschinelles Lernen eignet. Und jetzt gibt es das High-End-Notebook mit neuen Intel-Prozessoren.

Serval WS jetzt mit Intel-Core-Ultra-CPUs

Dabei können Käufer des Serval WS zwischen zwei 24-Kern-Prozessoren wählen: In der Standardkonfiguration gibt es den Intel Core Ultra 9 290HX Plus, der einen Boost-Takt von bis zu 5,5 GHz bietet. Alternativ kann der High-End-Laptop gegen einen Abschlag von 300 US-Dollar mit einem Intel Core Ultra 9 275HX konfiguriert werden, der einen maximalen Boost-Takt von 5,4 GHz besitzt. Beide CPUS haben jeweils 8 Performance- sowie 16-Effizienzkerne.

Das 16-Zoll große und matte Display löst mit 2.560 x 1.600 Pixeln und ist im 16:10-Format ausgeführt, wobei die Bildwiederholrate bei maximal 240 Hertz liegt. Als Grafikkarte ist im Serval-WS-Refresh eine Nvidia GeForce RTX 5070 Ti verbaut, die 12 GB GDDR7-Videospeicher besitzt. Für KI-Anwendungen steht hinsichtlich der Grafikkarte eine Leistung von 1.406 TOPS (Tera Operations Per Second) zur Verfügung, während beide zur Wahl stehenden Intel-CPUs 36 TOPS bieten.

Standardmäßig ist der Serval WS zudem mit 32 GB DDR5-RAM mit 5.600 MHz ausgestattet. Zu einem Aufpreis von 499 US-Dollar kann der Linux-Laptop mit 64 GB Arbeitsspeicher konfiguriert werden, während 96 GB RAM mit einem Aufpreis von 1.099 US-Dollar zu Buche schlagen. Im Hinblick auf den Massenspeicher ist standardmäßig eine 1 TB großes PCI-Express-4.0-Laufwerk verbaut, das laut Hersteller bis zu 5.000 MB/s Lese- und 3.600 MB/s Schreibgeschwindigkeit erreicht.

Für die drahtlose Konnektivität sorgen WLAN 7 und Bluetooth 5.4, es ist aber auch ein regulärer Ethernet-Port mit RJ45-Anschluss verbaut (2.5 GbE Ethernet). Darüber hinaus verfügt der Serval WS über eine eingebaute 5-Megapixel Webcam plus Mikrofon, interne Lautsprecher und eine Audio-Buchse. Zudem gibt es einen HDMI-Anschluss und zwei Thunderbolt-4-Ports. Als Batterie kommt ein 8 Zellen großer Akku mit 80 Wh zum Einsatz.

Pop!_OS mit Cosmic-Desktop oder Ubuntu vorinstalliert

System76 liefert den Serval WS standardmäßig mit Pop!-OS 24.04 LTS mit der hauseigenen Cosmic-Desktopumgebung aus. Alternativ kann der Laptop auch mit Ubuntu 24.04 LTS oder 26.04 LTS konfiguriert werden, wobei natürlich auch die eigenständige Installation anderer Linux-Distributionen möglich ist.

Die Maße des High-End-Notebooks liegen bei 355,85 × 271,02 × 19,81 mm bei einem Gewicht von 2,25 kg für die Standardkonfiguration. Der Preis für die Standardkonfiguration des Serval WS liegt bei 3.599 US-Dollar, wobei hier noch Versandkosten aus den USA hinzukommen. Zudem bietet System76 aktuell nur eine Tastatur mit QWERTY-Layout an. Die vollständigen Details können in den technischen Spezifikationen des Modells eingesehen werden.



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Neue Initiative von OpenAI: „Patch the Planet“ soll kriti­sche Open-Source-Software stärken


OpenAI hat mit „Patch the Planet“ eine neue Initiative innerhalb des Daybreak-Programms gestartet, um die Sicherheit kritischer Open-Source-Projekte zu stärken. KI-gestützte Sicherheitsanalysen sollen dabei mit menschlicher Expertise kombiniert werden, um Schwachstellen schneller zu erkennen, zu prüfen und zu beheben.

Ein Zusammenschluss, um Software sicherer zu machen

Ziel des neuen Projekts sei es laut einer Mitteilung von OpenAI, überlastete Maintainer zu entlasten und die Sicherheit der Software-Infrastruktur langfristig zu verbessern. Dabei soll der gesamte Verteidigungszyklus abgedeckt werden, angefangen bei der Entdeckung einer Schwachstelle über deren Validierung und Offenlegung bis hin zur Entwicklung und Bereitstellung von Patches.

Um dies zu erreichen, sollen die Sicherheitsforscher von Trail of Bits, die weltweit führende Plattform für ethisches Hacking und Cyber-Sicherheit HackerOne sowie die Sicherheitsspezialisten von Calif direkt mit den Betreuern von Open-Source-Projekten zusammenarbeiten. Trail of Bits soll dabei die Rolle eines technischen Ersthelfers übernehmen und bei der Priorisierung sowie Analyse potenzieller Sicherheitsprobleme unterstützen.

Mithilfe von OpenAIs Sicherheitswerkzeugen sollen so mögliche Fehler und Schwachstellen identifiziert, bewertet und behoben werden. Statt Maintainer wie üblich mit einer Vielzahl von Meldungen zu überfluten, werden die Ergebnisse im Vorfeld von Experten geprüft. Darüber hinaus sollen Prozesse geschaffen werden, die langfristig zu einer höheren Sicherheit beitragen. Zu den ersten beteiligten Projekten zählen unter anderem cURL, NATS Server, pyca/cryptography, Sigstore, aiohttp, das Go-Projekt, freenginx, Python und python.org.

Projekt setzt nicht nur auf Automation

Im Raum steht allerdings die Frage, wie sich das Projekt langfristig skalieren lässt und wie viele Projekte gleichzeitig betreut werden können. Nach Angaben von OpenAI arbeitet Trail of Bits inzwischen mit GPT-5.5-Cyber und Codex an insgesamt 19 Open-Source-Projekten, um Bedrohungsmodelle, Angriffstaxonomien sowie invariante und eigenschaftsbasierte Tests zu entwickeln, die auf Projektspezifikationen und RFCs basieren. Auf diesem Weg sollen bereits mehrere hundert Sicherheitsprobleme entdeckt worden sein.

Darüber hinaus entstanden binnen kürzester Zeit wiederverwendbare Werkzeuge wie Fuzzing-Umgebungen, Testsysteme, Bedrohungsmodelle und Pipelines zur Analyse bekannter Sicherheitslücken. Ein vollständiger Fuzzing-Laboraufbau, der üblicherweise mehrere Wochen Entwicklungszeit beanspruchen würde, sei laut OpenAI mithilfe der KI innerhalb eines Tages entstanden. Trail of Bits arbeitet zudem daran, die Tests weiter auszubauen und zu verfeinern.

Eine weitere Entwicklung des Projekts ist ein automatisierter Prozess zur Suche nach Varianten bereits bekannter Schwachstellen. Dafür werden bekannte CVE-Daten analysiert, Muster extrahiert und ähnliche Fehler in aktuellen Code-Basen aufgespürt. Mehrere KI-Agenten filtern anschließend Fehlalarme und Duplikate heraus, bevor die Ergebnisse von Sicherheitsexperten überprüft werden. Jede gemeldete Schwachstelle wird zudem vor der Weitergabe an die Entwickler manuell überprüft, um Fehlalarme zu reduzieren.

Die Teilnehmer des Projekts erhalten von OpenAI zudem Zugang zu ChatGPT Pro, entsprechendes API-Guthaben sowie einen eingeschränkten Zugriff auf Codex Security.

Bereits erste Erfolge vorzuweisen

Erste Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen hat OpenAI ebenfalls veröffentlicht. So sollen allein im Linux-Kernel mehr als 30 Millionen Zeilen Code untersucht worden sein, wobei GPT-5.5-Cyber dabei zahlreiche sicherheitsrelevante Probleme erkannt und unter anderem acht Proof-of-Concepts für Speicherlecks sowie 24 lokale Privilegien-Eskalationen erzeugt haben soll. Im OpenBSD-Kernel wurde zudem ein 23 Jahre alter Use-after-Free-Fehler entdeckt, der Root-Rechte ermöglichen könnte. Für FreeBSD wurden insgesamt 34 Schwachstellen bestätigt und sieben lokale Privilegien-Eskalationen demonstriert.

Auch im Browser-Bereich war Daybreak erfolgreich: Innerhalb einer Woche wurden allein fünf ausnutzbare Schwachstellen in Googles V8-JavaScript-Engine sowie mehr als zehn Sicherheitsprobleme in Apples WebKit gefunden. Darüber hinaus entdeckte das Preparedness-Team eine WebAssembly-Schwachstelle in Firefox, die Mozilla noch vor dem Wettbewerb Pwn2Own Berlin schließen konnte. In der Folge zogen fünf von sechs angemeldeten Firefox-Teilnehmern ihre Angriffe zurück.

Nicht alle gefundenen Schwachstellen werden offengelegt

OpenAI macht allerdings deutlich, dass die Ergebnisse bewusst nur teilweise veröffentlicht werden. Details zu Exploit-Techniken und einzelnen Projekten sollen erst nach abgeschlossenen Offenlegungsprozessen bekanntgegeben werden. Damit verfolgt OpenAI einen ähnlichen Ansatz wie Google, die detaillierte Informationen zu Sicherheitslücken ebenfalls erst später veröffentlichen, um Anwendern ausreichend Zeit für Updates einzuräumen und potenziellen Angreifern keine zusätzlichen Informationen zu liefern. OpenAI kündigte zudem weitere technische Berichte an und will zusätzliche Open-Source-Projekte in das Programm aufnehmen. Maintainer können sich aktiv für eine Teilnahme bewerben.



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Zeitreise in das Jahr 1996: Neues Fan-Projekt macht Shooter-Legende Quake 1 im Browser spielbar


Zeitreise in das Jahr 1996: Neues Fan-Projekt macht Shooter-Legende Quake 1 im Browser spielbar

Bild: Steam/id Software

Ein neues Fan-Projekt macht Quake 1 erneut über einen Webbrowser spielbar. Dabei ist lediglich eine Maus und eine Tastatur notwendig, um den Singleplayer- und QuakeWorld-Online-Multiplayer-Modus des Retro-Klassikers zu spielen.

Quake erschien im Jahr 1996 und war einer der ersten First-Person-Shooter, der vollständig auf einer 3D-Umgebung mit Polygonen basierte. Rund 30 Jahre später kann das genreprägende Retro-Spiel im Rahmen eines neuen Fan-Projektes im Webbrowser der eigenen Wahl gespielt werden. Damit bekommen Spieler neben NetQuake und Co. eine weitere Option, Quake 1 über das Internet im Browser zu spielen.

So wird Quake 1 im Browser gespielt

Die Online-Version von Quake 1k kann über eine auf Pieter.com gehostete Website gespielt werden. Es handelt sich dabei um ein inoffizielles und nicht-kommerzielles Fan-Projekt, das nicht mit id Software zusammenhängt. Ferner wird für die Webbrowser-Ausgabe von Quake 1 hierbei FTE QuakeWorld genutzt, eine Open-Source-Engine mit Unterstützung für verschiedene idTech-Spiele. Den Quellcode von Quake 1 hat id Software zudem bereits im Jahr 1999 veröffentlicht.

Im Rahmen der Browser-Variante von Quake 1 kann der Singleplayer ausprobiert werden, wobei hier aus Lizenzgründen nur die Shareware-Version zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist es auch möglich, den Online-Multiplayer-Modus über QuakeWorld zu spielen, wodurch hierbei Matches mit bis zu 8 Spielern möglich sind. Wie bei einem Browser üblich erfolgt die Steuerung über Maus und Tastatur.

Die Steuerung im Detail

Die Steuerung ist dabei auch im Browser identisch mit der regulären Version von Quake 1, wie OS X Daily schreibt. Demnach wird die Maus zum Zielen genutzt, während ein Linksklick für das Schießen verwendet wird. Die Bewegung des eigenen Charakters erfolgt wie üblich mittels über WASD auf der Tastatur: Mit der W-Taste wird sich nach vorne bewegt und mit der S-Taste rückwärts. Bewegungen nach links und rechts erfolgen bekanntlich über die A- und D-Tasten.

Die Leertaste ermöglicht das Springen, um so gegnerischen Angriffen auszuweichen oder über Lücken zu gelangen. Mit der Escape-Taste öffnet sich das Hauptmenü, wo unter anderem der Single- und Multiplayer-Modus ausgewählt werden kann sowie das Options-Menü aufgerufen wird. In den Optionen können beispielsweise die Tasten neu belegt oder das Field-of-View (FOV) und die Mausgeschwindigkeit angepasst werden.



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Bis zu 10 GB/s: Samsungs stellt neuen UFS-5.0-Speicher vor


Samsung hat nach eigenen Angaben den ersten UFS-5.0-Speicher der Branche entwickelt. Die Lösung soll deutlich höhere Übertragungsraten als UFS 4.1 liefern und richtet sich laut Samsung vor allem an künftige Geräte, auf denen KI-Funktionen lokal ausgeführt werden.

Bis zu 10,8 GB/s beim Lesen

Der neue Speicher basiert auf dem aktuellen UFS-5.0-Standard der JEDEC und erreicht laut Samsung eine sequenzielle Leserate von bis zu 10,8 GB/s. Beim Schreiben nennt der Hersteller bis zu 9,5 GB/s. Damit soll der Speicher mehr als doppelt so schnell arbeiten wie Lösungen nach UFS 4.1.

Samsung positioniert UFS 5.0 vor allem mit Blick auf lokale KI-Anwendungen. Große Sprachmodelle und andere generative KI-Funktionen werden zukünftig vermehrt direkt auf Endgeräten ausgeführt, statt ausschließlich in der Cloud. Dadurch steigen auch die Anforderungen an Speicherbandbreite und Reaktionszeiten.

Geringere Abmessung, höhere Effizienz

Neben der Geschwindigkeit nennt Samsung auch eine verbesserte Energieeffizienz. Der neue Speicher soll mehr als 40 Prozent effizienter arbeiten als Samsungs bisherige UFS-4.1-Lösung. Erreicht werde das unter anderem durch Techniken wie Clock Gating und unterschiedliche Spannungsbereiche.

Auch beim Platzbedarf gibt es Änderungen. Der UFS-5.0-Speicherbaustein misst 7,5 × 13 × 0,9 Millimeter und fällt damit 16,7 Prozent kleiner aus als beim Vorgänger. Das soll Herstellern mehr Spielraum beim internen Aufbau mobiler Geräte geben.

Serienproduktion ab Ende 2026

Die Massenproduktion von UFS 5.0 soll im vierten Quartal 2026 beginnen. Samsung plant Varianten mit Kapazitäten von bis zu 1 TB. Als Zielgeräte werden unter anderem Flaggschiff-Smartphones, XR-Headsets und KI-Wearables genannt. Konkrete Endgeräte mit UFS 5.0 nennt Samsung bisher aber noch nicht. Entsprechend bleibt offen, wann der neue Speicher erstmals in Smartphones oder anderen Geräten für Endkunden auftauchen wird.



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