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Künstliche Intelligenz

Tado ergänzt Smart-Home-App um Lademanagement für E-Autos von 15 Marken


Wenn die PV-Anlage gerade viel Sonnenlicht umwandelt oder der dynamische Stromtarif aktuell günstige Preise bietet, ist der Akku des E-Autos ein sinnvoller Abnehmer für den Energieüberschuss. Mithilfe von Software lässt sich derart kostensparendes Tanken besser timen. Tado will das automatisierte Lademanagement von privaten Elektrofahrzeugen für die eigene Smart-Home-Kundschaft noch einen Tick einfacher machen.

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Das, was bisher eine separate „Smart Charging“-App des Herstellers bot, ist ab heute in dessen „normaler“ Anwendung für Android und iOS verfügbar. Darin kann man bisher neben Heiz- und Kühlthermostaten ohnehin schon Stromtarife managen. Nun lassen sich dort zusätzlich für E-Autos Ladeautomatiken für Zeiten mit besonders niedrigen Strompreisen aktivieren. Dazu brauchte man zuvor die Smart-Charging-App. Wie dort sollen in Tados Hauptanwendung abrufbare Profile kompatibler Fahrzeugmarken den Vorgang vereinfachen. Autos von 15 Herstellern seien kompatibel, darunter Audi, Mercedes, Tesla, Volkswagen sowie BMW respektive Mini.

Um Smart Charging zu nutzen, wählt man in der Tado-App eine Fahrzeugmarke aus und legt eine gewünschte Abfahrtszeit fest. Ein Algorithmus analysiert dann die Preise der kommenden Tage und plant den Ladevorgang während der günstigsten und grünsten Zeitfenster, verspricht Tado. Damit man nicht im Ungewissen bleibt, soll ein eingeblendeter Ladeplan transparent prognostizieren, wann der Akku voll ist.

Anders als bisher knüpft Tado das Feature an ein Bezahlmodell. Nach einer sechsmonatigen, kostenlosen Testphase werden 2,99 Euro pro Monat fällig. Nichts extra überweisen muss, wer bereits einen Stromtarif des Anbieters gebucht hat, entweder einen der Marke Tado Energy oder der Firma aWATTar, die zu Tado gehört. Die zusätzlichen Kosten werden dann eben darauf umgelegt.

Inwiefern und zu welchen Konditionen die Smart-Charging-App verfügbar bleibt, ließ das Unternehmen zunächst offen. Auf Nachfrage erklärte der Anbieter, dass die Smart-Charging-App am 30. Juni eingestellt wird. Über die Funktionsübernahme in die Hauptanwendung freut sich, wer tief in der Tado-Welt steckt und vom gleichen Hersteller auch vernetzte Thermostate für klassische Heizungen und Wärmepumpen sowie Infrarot-WLAN-Funkbrücken für Klimaanlagen nutzt. Für alles, was Tado bietet, reicht nun eine Bedienoberfläche.

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(dahe)



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BenQ Creative Pro PV3250U: Kontraststarker Profi-Monitor mit hoher Farbtreue


Das bislang überschaubare Angebot an farbtreuen High-End-Monitoren mit 4K-Auflösung und 120 Hertz bekommt Zuwachs. BenQ will voraussichtlich ab September den Creative Pro PV3250U ausliefern, an dessen Spezifikationen bislang nur zwei andere Modelle herankommen.

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Die Basis bildet ein für IPS-Verhältnisse ungewöhnlich kontraststarkes 31,5-Zoll-Panel, das ein Verhältnis von 3000:1 schafft. Diesen Wert erreicht erst eine Handvoll neuere Panels, häufig unter der Bezeichnung IPS Black. Früher war das Territorium von VA-Panels mit geringerer Blickwinkelstabilität.

Laut BenQ fiel die Entscheidung gegen OLED bewusst, da der PV3250U primär für Inhalte mit normalem Dynamikumfang (SDR) gedacht ist. IPS stelle SDR-Farben originalgetreuer wieder, ohne sie ungewollt aufzubauschen.

Der PV3250U stellt 3840 x 2160 Pixel dar und deckt den sRGB-Farbraum komplett ab; DCI-P3 nahezu vollständig mit 99 Prozent. Der Monitor ist ab Werk vorkalibriert. BenQ nennt eine durchschnittliche Farbgenauigkeit von Delta E < 1, was selbst für vorkalibrierte Profi-Monitore ein guter Wert ist. Häufiger sind Maxima von 2 oder 1,5 anzutreffen. Die kalibrierten Werte werden in einer Lookup-Tabelle (LUT) auf dem Gerät gespeichert. Die durchschnittliche Helligkeit beziffert der Hersteller auf bis zu 450 Candela pro Quadratmeter (cd/m²), den Maximalwert auf 600. Eine Blende lässt sich über Magnete befestigen.

Als Bildeingänge stehen Displayport 1.4 und HDMI 2.1 bereit. Alternativ gibt es einen Thunderbolt-4-Anschluss, der neben einem Displayport-Signal auch Daten überträgt und ein Gerät mit bis zu 96 Watt laden kann. Über einen Thunderbolt-4-Ausgang lassen sich weitere Monitore in Reihe schalten.

Ein integrierter USB-Hub umfasst vier Downstream-Ports mit je 10 Gbit/s (USB 3.2 Gen 2), darunter dreimal Typ A und einmal Typ C. Ein Typ-C-Anschluss mit USB 3.2 Gen 2 stellt als Alternative zu Thunderbolt 4 die Upstream-Verbindung zum Host her.

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Der PV3250U integriert zwei Funktionen, die die Bildbearbeitung erleichtern können. Zum einen kann der Monitor Rahmen-Overlays in verschiedenen Seitenformaten über Bilder legen, zum anderen erhöht „Shadow Check“ die Details in dunklen Bildinhalten. Dazu erhöht der Monitor temporär die Gammakurve.

Das Monitormenü (OSD) lässt sich über Tasten und einen Joystick am Display steuern. Alternativ gibt es einen kleinen, runden Zusatzcontroller, den Nutzer auf den Schreibtisch stellen können.

Über die Preisgestaltung des Creative Pro PV3250U schweigt sich BenQ bislang aus. Der vergleichbare HP Series 7 Pro 732xk kostet fast 1000 Euro – in diesem Bereich dürfte auch das BenQ-Modell liegen.


(mma)



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Künstliche Intelligenz

3I/ATLAS: Interstellarer Komet ist wohl sogar 10 bis 12 Milliarden Jahre alt


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der interstellare Komet 3I/ATLAS ist offenbar noch einmal deutlich älter als bislang angenommen und vor 10 bis 12 Milliarden Jahren unter Bedingungen entstanden, die sich von jenen in unserem Sonnensystem deutlich unterscheiden. Darauf deuten Untersuchungen mit dem Weltraumteleskop James Webb hin, deren Ergebnisse jetzt vorgestellt wurden. Demnach gibt es auf dem Himmelskörper beispielsweise 30-mal mehr Deuterium als auf Kometen im Sonnensystem. Das deute darauf hin, dass er in einem sehr kalten Sternsystem und viel früher in der Geschichte unserer Galaxie entstanden sei, fasst die Europäische Weltraumagentur ESA die Forschungsergebnisse zusammen.

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Vergleiche der Verhältnisse verschiedener Stoffe zueinander auf 3I/ATLAS und auf Kometen aus dem Sonnensystem

(Bild: NASA, ESA, CSA, M. Cordiner, L. Hustak (STScI))

Das Material, aus dem 3I/ATLAS einst entstanden ist, sei dabei wahrscheinlich reichlich Strahlung ausgesetzt gewesen, schreibt die Forschungsgruppe. Gleichzeitig habe es damals aber wohl keine „langfristige Wärme“ gegeben, die das Eis aus dem schweren Wasser Deuterium in jenes Eis umgewandelt hätte, das wir von der Erde kennen. Auf den extrem frühen Ursprung deutet demnach auch das Verhältnis der Kohlenstoff-Isotope 12C und 13C hin. Zusammengenommen würden die Spuren nahelegen, dass der interstellare Komet in einer Epoche entstanden ist, die als „kosmische Mittagsstunde“ bezeichnet werde. Damals habe die Sternentstehungsrate im Kosmos ihren Höhepunkt erreicht. Unsere Sonne ist dagegen erst gerade einmal vor 4,5 Milliarden Jahren entstanden.

Dass 3I/ATLAS wohl deutlich älter ist als unser Sonnensystem, war bereits kurz nach seiner Entdeckung ermittelt worden. Damals hieß es aber noch, dass der interstellare Komet vor mindestens 7,6 Milliarden Jahren entstanden sein dürfte. Dieser Wert wurde nun noch einmal deutlich nach hinten verschoben, bis zu 12 Milliarden Jahre könnte der Komet alt sein. Dazu passt auch eine ebenfalls jetzt verfügbar gemachte Analyse, die bestätigt, dass 3I/ATLAS um einen vergleichsweise primitiven Stern in den Randbereichen der Milchstraße entstanden sein dürfte. Diese Studie ist vorab auf Arxiv einsehbar, die Studie zu den Isotopen wurde im Wissenschaftsmagazin Nature publiziert.

Die Analyse sei überhaupt erst möglich gewesen, weil viele Dinge ideal zusammengekommen seien, allen voran die frühzeitige Entdeckung des Himmelskörpers. 3I/ATLAS wurde Anfang Juli 2025 mit dem Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System (ATLAS) in Chile entdeckt, daher sein Name. Der interstellare Komet war überhaupt nur der dritte Besucher in unserem Sonnensystem, der während des Durchflugs entdeckt wurde. Auf seiner Bahn durchs Sonnensystem befand er sich im Herbst aus der Perspektive der Erde hinter der Sonne. Deshalb mussten vorübergehend Sonden aus verschiedenen Ecken des Sonnensystems einspringen und die Beobachtung übernehmen. Später konnte er dann auch wieder von der Erde aus beobachtet werden.


(mho)



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Moderner Leierkasten: DIY-Spieldose im Eigenbau


Von Kindertagen an üben Drehorgeln eine besondere Anziehungskraft auf mich aus. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass diese Geräte es auch einem musikalischen Analphabeten wie mir auf wundersame Weise ermöglichen, zauberhafte Melodien hervorzubringen. Diese Faszination überträgt sich bei mir ebenfalls auf die Drehorgel des kleinen Mannes, namentlich Spieldosen.

Deren Funktionsprinzip basiert darauf, dass unterschiedlich lange Stahlzinken, die Tonzungen, jeweils gestimmt auf eine bestimmte Note, über eine Stiftwalze oder -platte gleiten und durch kleine Erhebungen zum Schwingen angeregt werden. Angetrieben wird das Ganze durch eine Kurbel, die meist über ein Schneckengetriebe die Walze zum Drehen bringt.

  • Töne erzeugen mit Piezo-Lautsprecher
  • Motor als Generator zur Stromversorgung
  • PIC16-Mikrocontroller programmieren

Checkliste

Zeitaufwand: 1 Tag

Kosten: 10 Euro

Werkzeug

Material

  • Mikrocontroller PIC16F18346 oder PIC16F18326
  • DC-Getriebemotor 3  V, 50 RPM
  • 4 × Schottky-Dioden
  • 1 × Zener-Diode 5,1 V
  • Kondensatoren 1 × 1000 µF Elektrolyt, 1 × 0,1 µF Keramik
  • RGB-LED (alternativ drei einzelne LEDs)
  • Widerstand 470 Ω
  • Taster
  • Piezo-Buzzer
  • Flanschkupplung passend zum Motor
  • M3-Hardware Schrauben, Muttern, Scheiben
  • Leim, Heißkleber, Superkleber
  • 3D-Druck-Filament PLA/PETG, ggf. TPU
  • Sperrholz zum Lasern

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Inzwischen gibt es Walzenspieldosen für wenig Geld bei den üblichen Online-Marktplätzen zu erwerben. In der Regel werden sie in einem Holzgehäuse, aber auch als blankes Spielwerk angeboten. Vor einiger Zeit hielt ich es für eine gute Idee, eine Vielzahl an unterschiedlichen Spieldosen aus China zu importieren. „Ein nettes Geschenk für diverse Anlässe“ war mein Hintergedanke. Allerdings breitete sich nach Erhalt der Instrumente schnell Ernüchterung aus, da bei einem Großteil der Teile die beworbene Melodie unkenntlich und bestenfalls zu erahnen war. So reifte in mir der Entschluss, das doch selbst besser hinzubekommen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Moderner Leierkasten: DIY-Spieldose im Eigenbau“.
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