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TKG-Reform: Wie Mieter von neuen Glasfaserregeln profitieren können
Von der Reform des Telekommunikationsgesetz (TKG) könnten Mieter profitieren. Für Gebäude mit mehreren Wohneinheiten ist Vollausbaupflicht geplant. So eine Vorgabe erleichtert es, Mehrfamilienhäuser vollständig zu erschließen.
Dass der Ausbau in den Häusern – also die sogenannte Netzebene 4 – mehr in den Fokus rückt, zeigt die Fortschritte beim Glasfaserausbau. Beobachten ließ sich das auch bei der Glasfasermesse Fiberdays, die der Breko am 25. und 26. März in Frankfurt am Main veranstaltet hat. Während es in den letzten Jahren vor allem um das Verlegen der Kabel ging, ist der Ausbau in Gebäuden ein neuer Schwerpunkt.
Diskutiert und in Workshops behandelt wurde daher auch die Reform des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Einen Entwurf hatte das Bundesdigitalministerium Anfang März vorgelegt. Ein zentraler Punkt: Der Ausbau im Gebäude soll insbesondere durch ein Recht zum Vollausbau und verbindliche technische Mindestvorgaben effizienter erfolgen.
Widerstand für Gebäudeeigentümer wird schwieriger
Bislang hatten Mieter das Recht, einen Glasfaseranschluss zu erhalten. Komplett musste ein Gebäude aber nicht ausgebaut werden. Dementsprechend umständlich und wenig attraktiv war es daher für Netzbetreiber, nur einzelne Wohnungen anzuschließen.
Das soll sich mit der TKG-Reform ändern. Die geplanten Regelungen sehen vor: Wenn ein Gebäude eine Glasfaseranbindung hat (oder der Ausbau kurz bevorsteht), besteht das Recht, die Anschlüsse für sämtliche Wohnungen im Haus auszubauen. Das Zustimmungsrecht der Eigentümer existiert zwar weiterhin, wenn diese allerdings nicht wollen, dass ein Netzbetreiber tätig wird, müssen diese selbst tätig werden. Die Optionen sind dann, eigenständig im Haus die Kabel zu verlegen oder einen anderen Telekommunikationsanbieter zu beauftragen. Dafür besteht eine Frist von 20 Monaten.
Im Endeffekt heißt es: Wenn Glasfaser vorhanden ist, erfolgt der Ausbau auch – zumindest irgendwann. Das Widerspruchsrecht der Gebäudeeigentümer wird auf alle Fälle erschwert, was Mietern die Verhandlungen erleichtern dürfte.
Bundesnetzagentur als Schiedsrichter in Streitfragen
Einige Probleme und Hürden wird es aber weiterhin geben. Dazu zählt etwa die Frage, ob und inwieweit ein Netzbetreiber die bestehende Infrastruktur im Haus nutzen kann. Für solche Streitfragen ist die Bundesnetzagentur als Schiedsrichter vorgesehen.
Relevant dürfte das etwa für Häuser sein, die einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gehören. Je größer die Anzahl der Eigentümer und je unterschiedlicher die Interessen , desto komplexer ist es, sich auf eine einfache Lösung zu verständigen.
Viele Wohneinheiten auf einmal erleichtern den Glasfaserausbau
Für Netzbetreiber ist es wichtig, möglichst viele Wohnungen pro Gebäude anzuschließen. Das senkt die Preise pro Kunden, wie eine Kostenanalyse des Breko zeigt, von der ComputerBase im Januar berichtet hat.
- Analyse: Wie hoch die Mehrkosten des Glasfaserausbaus auf dem Land sind
Ein Haus in der Stadt mit sechs Wohneinheiten mit Glasfaser auszustatten, kostet demnach im Durchschnitt 3.330 Euro. Davon entfallen 2.750 Euro auf die Glasfaseranbindung, danach sind nochmals 580 Euro für die Inhouse-Verkabelung (Netzebene 4) fällig. Weil auf diese Weise sechs Wohneinheiten erschlossen werden, sinkt der Preis pro Wohneinheit aber auf 555 Euro.
Damit ist der Ausbau in der Stadt deutlich günstiger als ein Einfamilienhaus auf dem Land, bei dem die Glasfaserversorgung im Durchschnitt 3.000 Euro kostet. Der entscheidende Faktor in der Rechnung ist die Anzahl der Wohneinheiten.
Branchenverband bewertet Vollausbaurecht als positiv
Der Breko bewertet das Vorhaben an sich positiv. „Das vorgeschlagene Vollausbaurecht kann den Ausbau in Gebäuden schneller und effizienter machen“, heißt es in der Stellungnahme. Kritisch sieht man hingegen die geplante Pflicht, dass ausbauende Unternehmen einem Dritten einen passiven Zugang zu Gebäudenetzen einräumen müssen. Das reduziere Anreize für den Ausbau und förderte zudem einen potenziellen Doppelausbau in der Straße.
In der Branche gibt es aber unterschiedliche Ansichten zu dem Punkt. Andere Netzbetreiber sprechen sich dafür aus, dass beim Ausbau in Gebäuden solche Kapazitäten geschaffen werden, dass mehrere Anbieter die Chance haben, eigene Infrastrukturen zu betreiben.
Die TKG-Reform befindet sich derzeit noch in der Abstimmungsphase. Bis zum 27. März hatten Länder und Verbände Zeit, um Stellung zu nehmen. Ebenso konnten sich weitere Ressorts aus der Bundesregierung dazu äußern. Als nächstes steht der Kabinettsbeschluss für einen finalen Entwurf an, der dann in den Bundestag geht.
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Fünf Varianten: AIDA64 wappnet sich konkreter für AMD Zen 6

Das Monitoring-Tool AIDA64 wird weiter auf das Erscheinen der neuen Zen-6-Prozessoren von AMD vorbereitet. Eine Beta-Version erhielt nun „vorläufige Unterstützung“ für die Produktfamilien Medusa, Mustang Peak, Olympic Ridge und Venice.
Bereits vor zwei Monaten hatte AIDA64 v8.30 erste Unterstützung für Zen-6-APUs mit sich gebracht, ohne jegliche Details zu nennen. Jetzt wird es konkreter, denn in den Release Notes zur am Wochenende veröffentlichten 8.30.8332 Beta wird jetzt der Oberbegriff „Zen 6“ auf einzelne Produktfamilien aufgeteilt.
- Vorläufige Unterstützung für die AMD K1A.18 Mustang Peak CPU
- Vorläufige Unterstützung für die AMD K1A.88 Olympic Ridge CPU
- Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.8 Medusa APU
- Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.9 Venice SP8 CPU
- Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.14 Medusa 2/3 APU
- Erweiterte CPUID-Funktionen (ACE)
- Erkennung der Intel-Prozessornummer für Xeon 6971E+C, 6982E+C, 6991E+C
- Mainboard-spezifische Sensorinformationen für Asus Prime H610M-A WiFi D4, TUF Gaming B850M-Plus WiFi7
- Verbesserte Mainboard-spezifische Sensorinformationen für ASRock-Mainboards
Mustang Peak und Olympic Ridge
In der Familie K1A.18 wird demnach AMD Mustang Peak geführt. Der Codename steht für die neue Generation Ryzen Threadripper, also die CPU-Familie für den Workstation-Bereich. In der nächsten Zeile wird die Kennung K1A.88 der Familie Olympic Ridge zugeordnet. Alles deutet bisher darauf hin, dass Olympic Ridge für die neuen Desktop-Prozessoren steht, die Granite Ridge alias Ryzen 9000 im Sockel AM5 beerben.
Venice ist dem Marktstart am nächsten
Unter K1A.9 steht die Venice-CPU für den Sockel SP8. Dieser Codename ist am längsten und auch schon ganz offiziell bekannt. Er steht für die neue Generation Server-CPUs, die als AMD Epyc vermarktet werden. Venice wird voraussichtlich als wichtiges Produkt für den Data-Center-Bereich den Anfang machen und soll bereits seit rund einem Monat in Serie hergestellt werden. Der Marktstart könnte noch diesen Sommer erfolgen. Eine entsprechende Ankündigung zur Veranstaltung AMD Advancing AI am 22. Juli wäre also keine Überraschung.
Zweimal Medusa als APU
Der Codename Medusa ist wiederum doppelt vertreten: einmal als „K1A.8 Medusa APU“ und einmal als „K1A.14 Medusa 2/3 APU“. Worin der Unterschied besteht, bleibt abzuwarten. Für den klassischen Notebook-Sektor wurde bisher mit der Familie Medusa Point als Nachfolger von Strix Point und Gorgon Point gerechnet.
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4,3 Sterne
AIDA64 ist ein umfangreiches System-, Diagnose- und Benchmark-Programm für Windows.
- Version v8.30.8300 Deutsch
- Version v8.30.8332 Beta Deutsch
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Erlaubnis der Trump-Administration: Erste Gruppen erhalten wieder Zugang zu Claude Mythos 5

Eine Auswahl von US-Organisationen darf wieder auf Claude Mythos 5 zugreifen. Die Trump-Administration hat Anthropic die entsprechende Freigabe erteilt, der Exportbann von Mitte Juni wurde damit erstmals ein wenig gelockert.
Wie Anthropic mitteilte, handelt es sich um Organisationen, die kritische Infrastruktur betreiben. Diese erhalten wieder den Zugang zu Mythos 5 für Tätigkeiten im Bereich Cybersicherheit.
Vertreter der Trump-Administration äußerten sich ebenfalls. „Ich habe festgestellt, dass angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, um vertrauenswürdigen Partnern einen Zugang zu dem Modell Claude Mythos 5 zu gewähren“, schrieb US-Handelsminister Howard Lutnick in einem Brief von Ende letzter Woche, der CNBC vorliegt.
Warten auf die Freigabe von Fable 5 und GPT-5.6
Wenige Tage nach dem Start hatte die Trump-Administration die Modelle Fable 5 und Mythos 5 sperren lassen. Mit Verweis auf die nationale Sicherheit wurde ein Exportbann erlassen, der grundsätzlich nur ausländische Staatsbürger der USA betrifft. Weil Anthropic nicht zwischen US-Bürgern und anderen Nutzern unterscheiden kann, wurde der Zugang zu den Modellen komplett gesperrt.
Während Mythos 5 nur für ausgewählte Organisationen bereitgestellt wird, war Fable 5 für die Allgemeinheit verfügbar. Es handelt sich aber um ein Modell, das im Funktionsumfang begrenzt ist. So beantwortete es etwa keine Fragen in Bereichen wie Cybersicherheit und Biologie. Nutzer wechselten in solchen Fällen automatisch auf das weniger leistungsfähige Modell Claude Opus 4.8.
Nach den ersten Freigabeschritten für Mythos 5 soll Fable 5 auch bald wieder verfügbar sein. Anthropic bestätigt, dass entsprechende Gespräche laufen.
- Wie bei Mythos 5 und Fable 5: US-Administration verzögert OpenAIs neues GPT-5.6-Modell
Neben Anthropic betreffen die Exportkontrollen auch OpenAI. Die Preview-Version vom neuen Modell GPT-5.6 – das in den Varianten Sol, Terra und Luna angekündigt wurde – darf ebenfalls zuerst nur Testern bereitgestellt werden, die die Trump-Administration genehmigt hat. OpenAI-Chef Sam Altman hofft auf einen allgemeinen Start in einigen Wochen.
Branchenbeobachter sprechen angesichts der Entwicklung mittlerweile von einem Lizenzregime, das die Trump-Administration de facto etabliert hat. Eine Anfang Juni von Präsident Trump erlassene Executive Order sieht zwar nur eine freiwillige Kooperation vor. Wenn Sperren wie die von Mythos 5 und Fable 5 im Raum stehen, hat die US-Regierung im Endeffekt das letzte Wort, ob Modelle verfügbar sein können.
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Rainbow Six Siege: Ubisoft reagiert auf Kritik an Operation System Override
Mit Operation System Override hat Rainbow Six Siege im Mai größere Änderungen erfahren, nicht alle kamen gut an. Jetzt hat Ubisoft erklärt, wie das Feedback in weitere Anpassungen einfließen soll. Im Mittelpunkt stehen das überarbeitete Ranked-System, die umstrittene Dokkaebi-Neuausrichtung und die neue Karte Calypso Casino.
Ranked 3.0 soll verständlicher werden
Ranked 3.0 zählt zu den größten Eingriffen in den kompetitiven Teil von Rainbow Six Siege. Ubisoft wollte das Rangsystem transparenter machen und versteckte MMR-Werte (Matchmaking Ratings), also interne Bewertungen der Spielstärke für das Matchmaking, abschaffen. Stattdessen sollen sichtbare Wertungen und ein überarbeitetes Matchmaking dafür sorgen, dass Spieler häufiger mit und gegen ähnlich starke Teams antreten. Neu war außerdem, dass Spieler zum Start einer Saison fünf Platzierungsspiele absolvieren, aus denen sich der anfängliche Rang ergibt.
Im Community Checkpoint räumte das Entwicklerteam nun ein, dass in diesem Punkt noch nachjustiert werden muss. Die Platzierungsspiele sollen künftig mehr Gewicht erhalten, damit sie sich für Spieler aussagekräftiger anfühlen. Gleichzeitig betont Ubisoft, dass der höchste Rang nicht allein durch gute Platzierungsspiele erreichbar sein soll. Spitzenränge sollen langfristige Leistung abbilden und nicht nur eine kurze Momentaufnahme.
Die KDA, also das Verhältnis aus Abschüssen, Toden und Unterstützungen (Kill-Death-Assist-Ratio), soll aber weiterhin nicht direkt in die Rangwertung einfließen. Ubisoft begründet das damit, dass Rainbow Six Siege nicht nur von Abschüssen lebt. Unterstützung, Informationsbeschaffung, Flankensicherung und Operator-Auswahl seien ebenfalls wichtig, würden sich aber nicht immer sauber in klassischen Statistiken abbilden lassen. Außerdem wurden bereits Anpassungen an Mindestgewinnen bei Rangpunkten und an der Fairness zwischen Teammitgliedern vorgenommen.
Dokkaebi wird schrittweise abgeschwächt
Auch die Angreiferin Dokkaebi steht weiter unter Beobachtung. Ihre neue Fähigkeit Jegeo Payload erlaubt es, einen Verteidiger gezielt anzurufen. Wird der Anruf nicht rechtzeitig abgewiesen, explodiert das Telefon, verursacht direkten Schaden und löst ein kleines Feuer aus. Aus der Community kam dazu deutliches Feedback: Die neue Variante gilt vielen Spielern als zu stark.
Ubisoft reagiert deshalb nicht mit einem einzigen großen Schnitt, sondern mit mehreren Schritten. Mit Patch 2.1 erhält Jegeo Payload zunächst eine globale Abklingzeit, damit Verteidiger nicht zu schnell hintereinander unter Druck gesetzt werden können. Zum Mid-Season-Patch soll daraus eine operator-spezifische Abklingzeit werden. Für Jahr 11, Season 3 plant Ubisoft außerdem eine größere Änderung: Die Fähigkeit soll dann als aufrechterhaltenes Signal funktionieren. Die Operator Mute und Tubarão sollen diese Verbindung kappen können.
Calypso Casino darf gebannt werden
Die neue Karte Calypso Casino basiert auf Rainbow Six Vegas und wurde für Siege angepasst. Zum Start der Saison war die Karte besonders präsent, damit möglichst viele Spieler sie ausprobieren konnten.
Genau das ging laut Ubisoft aber zulasten der gewünschten Kartenvielfalt. Mit Patch 2.1 soll Calypso Casino deshalb ausgeschlossen werden können. Gleichzeitig wird auch Dokkaebi wieder in die Bannphase aufgenommen. Damit reagiert Ubisoft auf zwei Punkte, die in den ersten Wochen von Operation System Override allem Anschein nach besonders stark diskutiert wurden.
1v1-Playlist kehrt im Juli zurück
Zusätzlich bringt Ubisoft die 1v1-Playlist zurück. Der Modus soll mit dem Mid-Season-Update am 16. Juli wieder verfügbar sein. Geplant sind ein größerer Kartenpool mit fünf Maps, verbessertes Matchmaking auf Basis der Ranked-Fähigkeitstabelle, automatisch aufgedeckte Bombenplätze und kürzere Vorbereitungszeiten. Ein neues System soll außerdem verhindern, dass ständig dieselben Operator gewählt werden.
Ein gewerteter 1v1-Modus ist vorerst nicht geplant. Ubisoft will das Thema aber prüfen, sobald die grundlegende Variante weiter verfeinert wurde.
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