Künstliche Intelligenz
Top 10: Das beste kleine Smartphone bis 6,3 Zoll – Xiaomi vor Apple und Samsung
Xiaomi 17
Kleiner als das Ultra, aber kaum schwächer: Das Xiaomi 17 überzeugt mit starker Kamera, viel Leistung und kompakten 6,3 Zoll. Mehr im Test.
- sehr lange Akkulaufzeit
- starke Performance
- exzellente Kamera
- tolles Display
- teuer
- etwas Bloatware
- Benchmark-Ergebnisse etwas niedriger
Xiaomi 17 im Test: Das beste kleine Android-Smartphone
Kleiner als das Ultra, aber kaum schwächer: Das Xiaomi 17 überzeugt mit starker Kamera, viel Leistung und kompakten 6,3 Zoll. Mehr im Test.
Im Schatten des großen Bruders: Während das Xiaomi 17 Ultra meist im Rampenlicht steht, spielt das Basismodell überraschend groß auf. Auf den ersten Blick verwirrend, aber strategisch clever: Xiaomi überspringt die Version 16 bewusst, um sich namentlich auf Augenhöhe mit Apples iPhone-17-Reihe zu positionieren – ein klarer Marketing-Schachzug.
Für alle, die ein kompaktes Smartphone bis 6,3 Zoll suchen, bietet das Xiaomi 17 trotzdem ein starkes Gesamtpaket: viel Rechenleistung, eine hochwertige Ausstattung, eine überzeugende Kamera und einen 6300-mAh-Akku, der im Alltag zuverlässig durchhält. Wie sich das kompakte Flaggschiff im Vergleich zum wuchtigen 17 Ultra mit 6,9 Zoll schlägt und für wen es die praktischere Wahl ist, klärt dieser Test.
Design
Das Design hat sich gegenüber dem Vorgänger Xiaomi 15 deutlich verändert. Statt eines quadratischen Kamerablocks kommen nun vier einzelne Metallringe zum Einsatz, die drei Objektive und den LED-Blitz einfassen. Sie sitzen auf einem abgerundeten, quadratischen Element und ragen aus dem Gehäuse hervor. Das wirkt organischer, weniger wuchtig – und gibt der Rückseite eine weichere Note.
Die Ecken des Gehäuses sind ebenfalls stark abgerundet – Xiaomi nennt diese Form „Squircles“. Dahinter stecken mathematisch berechnete Kurven, die fließende Übergänge zwischen geraden Kanten und Rundungen schaffen. Das Gehäuse bleibt trotzdem flach. In der Hand funktioniert das erstaunlich gut: Die Rundungen schmiegen sich an die Handfläche, die flachen Seiten sorgen für sicheren Halt. Einhändiges Bedienen ist problemlos möglich.
Hinter dem Design steckt das „Alive“-Konzept des japanischen Designers Kenya Hara: Technologie soll sich lebendig anfühlen, nicht wie ein kalter Technikblock. Der „Goldene Schnitt“ bestimmt dabei die Proportionen – vom Display-Rahmen-Verhältnis bis zur Platzierung des Kameramoduls. Klingt nach Marketing-Poesie, fühlt sich in der Praxis aber tatsächlich stimmig an. Dank IP68-Zertifizierung ist es zudem staub- und wasserdicht.
Das Gehäuse besteht aus einem Metallrahmen mit flachem Glas vorn und hinten. Die Verarbeitung ist erstklassig – hier knarzt nichts, hier wackelt nichts. Mit 151,1 × 71,8 × 8,1 mm fällt das Xiaomi 17 nur minimal größer und etwas dicker aus als das Samsung Galaxy S26. Wer ein kompaktes Smartphone sucht, das in jede Hosen- oder Handtasche passt, wird hier fündig. Auf der Waage zeigt sich allerdings ein Unterschied zum Galaxy: Mit 190 g bringt das Xiaomi 17 rund 12 Prozent mehr auf die Waage.
Display
Das 6,3 Zoll große AMOLED-Display nutzt die Fläche dank sehr schmaler Ränder effizient aus – für ein kompaktes Smartphone bekommt man hier erfreulich viel Bildschirmfläche. Die Auflösung von 2656 × 1220 Pixeln ergibt scharfe 464 PPI – einzelne Pixel sucht man vergeblich.
Dank LTPO-Technologie regelt der Bildschirm die Bildwiederholrate in einzelnen Hertz-Schritten zwischen 1 und 120 Hz. Das sorgt für geschmeidige Animationen und schont gleichzeitig den Akku, wenn sich auf dem Display gerade nichts bewegt.
Im Freien ist die Anzeige auch bei direktem Sonnenschein leicht ablesbar – bis zu 3500 Nits sollen kurzzeitig im HDR-Modus möglich sein. Farben sind kräftig, Kontraste ausgeprägt und Schwarztöne so tief, wie man es von einem AMOLED erwartet. Dazu kommen stabile Blickwinkel.
Kamera
Das Kamera-Set-up des 17er-Basismodells fällt im Vergleich zum Ultra erwartungsgemäß abgespeckter aus. Es umfasst eine Hauptkamera mit 50 Megapixel und f/1,67 samt optischer Bildstabilisierung (OIS), ein Weitwinkelobjektiv mit 50 Megapixel und f/2,4 (ohne OIS) sowie eine Telelinse mit 50 Megapixel bei f/2,0 und OIS. Der optische Zoom liegt hier bei 2,6-fach. Eine deutliche Aufwertung erfährt hingegen die Selfiekamera, die nun ebenfalls 50 Megapixel bietet.
Mit der Hauptkamera gelingen exzellente Aufnahmen: Bilddetails sind sehr ausgeprägt, der Dynamikumfang breit gefächert, Schärfe und Kontraste gut abgestimmt. Wie üblich steuert Leica zwei Standard-Farbmodi bei: „Leica Vibrant“ für kräftige Farben und „Leica Authentic“ für einen gedämpften Look. Weitere Filter von Leica sind ebenfalls wählbar.
Selbst bei Dunkelheit hellt die Hauptkamera gekonnt auf – scharfe Aufnahmen ohne nennenswertes Bildrauschen sind das Ergebnis, sofern genug Restlicht vorhanden ist. Die Weitwinkellinse liefert ebenfalls detailreiche Aufnahmen und weicht farblich nicht von den übrigen Linsen ab – schwächelt allerdings bei Dunkelheit mangels OIS spürbar.
Die Telelinse bietet 2,6-fachen optischen Zoom und liefert bei Tageslicht exzellente Ergebnisse, die auch beim hybriden 5-fach-Zoom faktisch keine Einbußen zeigen. Selbst 10-fach sieht noch gut aus, mit Abstrichen sogar 30-fach – maximal sind 60-fach möglich. Bei Dunkelheit nimmt das Bildrauschen zu, mit 2,6-fach gelingen aber noch ordentliche, wenn auch leicht grobkörnige Aufnahmen.
Für den Supermakromodus kommt ebenfalls die Telelinse zum Einsatz, statt der Weitwinkellinse wie bei anderen Herstellern – man hält das Smartphone also etwas weiter weg, bekommt dafür aber gute Ergebnisse.
Selfies sind scharf, das Bokeh im Porträtmodus sauber erzeugt. Videos sehen ebenfalls klasse aus. Möglich sind 4K mit 60 FPS oder 8K mit 30 FPS. Das Xiaomi 17 kann zwar nicht ganz mit dem Ultra mithalten, liefert aber eine der besten Kameras in kompakten Smartphones ab.
Xiaomi 17 – Originalaufnahmen
Ausstattung
Als Antrieb kommt das Beste zum Einsatz, das Qualcomm derzeit zu bieten hat: der Snapdragon 8 Elite Gen 5. Über Jahre dürfte das Xiaomi 17 damit genügend Leistungsreserven haben – und ja, es ist auch voll spieletauglich. Das System läuft stets schnell und flüssig.
In den Benchmarks zeigt sich das deutlich: 6500 Punkte bei 3DMark Wild Life Extreme zeugen von ordentlicher Grafikleistung. Minimal stärker war hier das Xiaomi 17 Ultra. Im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra und seinen rund 8000 Punkten fallen die Werte allerdings spürbar niedriger aus. Der Grund dafür ist einfach: Qualcomm beliefert Samsung mit übertakteten Snapdragons. Dafür arbeitet die Variante im Xiaomi 17 etwas effizienter: Im Stresstest hält das Gerät solide 65 Prozent und wird dabei nur warm, aber nicht heiß. Bei Solar Bay von 3DMark kommt es auf starke 12.000 Punkte.
Als Speicher kommen 256 oder 512 GB zum Einsatz – von der schnellen Sorte UFS 4.1. Einen microSD-Slot gibt es nicht, was bei Premium-Smartphones mittlerweile kaum noch üblich ist. Der Arbeitsspeicher fällt mit 12 GB RAM üppig aus.
Für mobiles Surfen steht 5G zur Verfügung, das Gerät unterstützt sowohl zwei E-SIMs als auch zwei Nano-SIMs. Ins heimische Netzwerk geht es per Wi-Fi 7. Auch bei den übrigen Schnittstellen ist alles auf Top-Niveau: USB-C 3.2, Bluetooth 6.0, NFC sowie ein Infrarot-Port. Die Ortung per GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic fällt laut GPS-Test mit rund drei Metern sehr genau aus.
Eine Besonderheit ist Xiaomis Astral Communication: Damit können zwei kompatible Xiaomi-Geräte Sprachanrufe direkt untereinander führen – ganz ohne Mobilfunknetz oder WLAN, per Punkt-zu-Punkt-Verbindung über bis zu 1,5 Kilometer in freier Umgebung. Praktisch beim Wandern oder in Funklöchern. Neben der Xiaomi-17-Serie beherrschen auch die Xiaomi-15-Serie sowie das Poco F8 Pro und Ultra diese Technologie.
Der Klang des Lautsprechers ist für das kompakte Gehäuse erstaunlich gut. Dazu kommt ein flott arbeitender Fingerabdruckscanner unter dem Display.
Software
Als Software läuft Hyper OS 3 auf Basis von Android 16 – der Sicherheits-Patch war zum Testzeitpunkt nur einen Monat alt, was absolut in Ordnung geht. Bei der Oberfläche orientiert sich Xiaomi stilistisch stark an Apples iOS – vom typischen Android-Flair ist wenig zu sehen. Auf Wunsch lässt sich aber der App-Drawer aktivieren.
Bei der Update-Politik gibt sich Xiaomi solide, aber nicht überragend: Fünf Jahre Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches sind gut – die Konkurrenz von Samsung, Honor und Google liefert bei ihren Flaggschiffen mit jeweils sieben Jahren aber längere Zyklen.
Positiv: Xiaomi hat beim Xiaomi 17 die Bloatware-Flut im Vergleich zu günstigeren Modellen eingedämmt. Ganz ohne kommt es aber auch nicht aus – vorinstallierte Shopping-Apps und Spiele sind noch zuhauf zu finden. Der Mi Store nervt zudem mit aufdringlichen App-Empfehlungen. In dieser Preisklasse muss das nicht sein.
Akku
Erstaunlich groß ist der Akku für ein so kompaktes Smartphone: Dank Silizium-Kohlenstoff-Technologie presst Xiaomi satte 6300 mAh in das Gehäuse. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S26 kommt auf nur rund 4300 mAh.
Das sorgt für große Ausdauer beim kleinen Xiaomi 17 – was das Handy zum Ausdauerkönig macht. Beim PCMark Battery Test erreichen wir einen Top-Wert von 20 Stunden. Auf solch eine große Ausdauer kommen bei unseren Tests bislang primär Outdoor-Handys. Mit nur einer Ladung sollte das Gerät problemlos zwei Tage durchhalten – zumindest wenn man es nicht exzessiv nutzt.
Dank Xiaomi Hypercharge ist der Akku kabelgebunden mit 100 W sehr flott wieder aufgeladen. Eine volle Ladung benötigt etwa 40 Minuten, in einer Viertelstunde ist er bereits halb aufgeladen. Kabellos ist das Laden mit üppigen 50 W möglich. Und auch als Powerbank eignet sich das Xiaomi 17: Umgekehrtes Laden funktioniert mit 22,5 W – mit und ohne Kabel.
Preis
Im Vergleich zum Vorgänger ist die UVP unverändert: Das Xiaomi 17 gibt es mit 256 GB ab 999 Euro. Für 512 GB wird nur ein Aufpreis von 100 Euro fällig – angesichts der drastisch steigenden Speicherpreise eine erfreuliche Sache.
Die Preise purzeln trotzdem: Mittlerweile ist das Xiaomi 17 mit 256 GB schon ab 869 Euro mit dem Rabattcode DESKXIAOMI1780 bei Alza zu haben, mit 512 GB dort ab 949 Euro. Als Farben stehen Schwarz, Hellblau, Grün und Pink zur Wahl – allerdings derzeit nur mit 512 GB.
Fazit
Das Xiaomi 17 gehört zu den Smartphone-Highlights des Jahres – und steht zu Unrecht im Schatten des großen Bruders. Denn in diesem kompakten Formfaktor gibt es kaum Geräte mit vergleichbarer Ausstattung.
Die Leistung ist hervorragend und voll gamingtauglich, das Display exzellent, die Kamera stark. Sie reicht zwar nicht ganz an das Ultra heran – aber das Samsung Galaxy S26 kann bei den Fotos nicht mithalten. Beeindruckend ist zudem die Akkulaufzeit. Die UVP liegt auf Niveau des Vorgängers und der Konkurrenz, die Preise fallen bereits.
Schwächen gibt es wenige: Die Software neigt leicht zur Bloatware und wirkt optisch sehr iOS-lastig. Betriebssystem-Updates gibt es für fünf Jahre, Sicherheitspatches für sechs – Mitbewerber bieten bis zu sieben. Wer ein leistungsstarkes, kompaktes Smartphone mit fantastischer Kamera sucht, bekommt mit dem Xiaomi 17 eine valide Option.
Künstliche Intelligenz
Playstation: Sonys Studios setzen verstärkt KI in der Entwicklung ein
Sonys Playstation-Studios setzen bei der Spieleentwicklung KI-Werkzeuge ein, um wiederkehrende Arbeitsschritte zu automatisieren. Das beschreibt Sony im aktuellen Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr.
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Konkret nennt Sony in seinem Strategiebericht die Bereiche Softwareentwicklung, Qualitätssicherung, 3D-Modellierung und Animation. Die KI-Werkzeuge sollen die Teams von manuellen Routineaufgaben entlasten, damit sie mehr Zeit in Spieldesign, Spielwelten und Gameplay stecken können.
Erstmals im Mai vorgestellt
Neu ist diese KI-Strategie nicht: Sony hat sie bereits Anfang Mai bei der Präsentation der Jahreszahlen umrissen. Der Geschäftsbericht führt die Pläne nun weiter aus und unterlegt sie mit konkreten Beispielen. Dabei betont Sony, dass KI menschliche Kreativität nicht ersetzen soll. Die Technik biete neue Chancen für Wertschöpfung und Wachstum und bleibe „ein Werkzeug, um menschliches Potenzial freizusetzen, kein Ersatz für Künstler oder Kreative“.
Als Beispiel für generative KI verweist Sony auf ein laufendes Pilotprojekt mit Bandai Namco. Dabei habe das Unternehmen in der Videoproduktion deutliche Verbesserungen bei der Produktivität pro Person gemessen.
Mehr Spiele, mehr Kuratierung
Wenn KI die Hürden für die Spieleentwicklung senkt, dürfte die Zahl der veröffentlichten Titel weiter steigen, führt Sony aus. Genau darin sieht Sony eine wachsende Rolle für die eigene Plattform: Je mehr Inhalte auf den Markt drängen, desto wichtiger werde es, Spielern die passenden Titel zu empfehlen.
Sonys Vorstoß fällt in eine angespannte Phase der Branche. Die Produktionskosten steigen, weil die Spieleentwicklung länger dauert. Das Wachstum während der Coronapandemie ist abgeflacht, was zu zahlreichen Entlassungswellen bei Spielefirmen geführt hat. Der Einsatz von KI schürt zusätzliche Sorgen um Arbeitsplätze. Laut einer Umfrage ist mehr als die Hälfte der Spieleentwickler überzeugt, dass generative KI der Branche schadet.
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Auch andere Publisher setzen KI ein: Activision etwa nutzt generative KI in der Entwicklung von „Call of Duty“. Epic-Chef Tim Sweeney hat sich sogar gegen die Offenlegung von KI-Einsatz in der Spieleentwicklung ausgesprochen.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Montag: Ubisoft-Gründer tödlich verunglückt, Steam Controller erst wieder 2027
Nach dem Absturz einer Propellermaschine in Frankreich trauert das große Spiele-Unternehmen Ubisoft um einen seiner Gründer. Der Eigentümer des Flugzeugs war Claude Guillemot, der Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen Brüdern gegründet hat. Die Behörden ermitteln. Derweil haben die Bestellungen des neuen Steam Controllers Valve offenbar überwältigt. Schon wenige Stunden nach der Verfügbarkeit war das Steam-Gamepad ausverkauft. Kunden können sich zwar weiterhin ein Exemplar reservieren, aber dürfen mit einer Lieferung erst im nächsten Jahr rechnen. Deutlich länger ist die Zeit seit dem Erscheinen von Quake, das heute sein 30. Jubiläum feiert. Mit diesem Spiel kam im Jahr 1996 der Durchbruch für 3D-Ego-Shooter. Nicht nur die Technik, auch das Gameplay von Quake setzte Maßstäbe. Selbst nach 30 Jahren haben wir noch einige interessante neue Fakten gefunden – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Beim Absturz eines Propellerflugzeugs in der westfranzösischen Gemeinde La Baule sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter der Mitgründer der weltweit bekannten Videospielfirma Ubisoft. Das Kleinflugzeug sei auf einem Feld abgestürzt, als es sich im Anflug auf den Flugplatz in La Baule befand, teilte die zuständige Staatsanwältin mit. Die genauen Umstände und Ursachen des Unfalls stehen bislang nicht fest, aber es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet. Ubisoft schrieb, dass es mit großer Trauer vom Tod von Claude Guillemot erfahren habe, „der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.“ Das französische Unternehmen ist unter anderem für Spieleserien wie „Assasin’s Creed“ und „Far Cry“ bekannt: Ubisoft-Mitgründer stirbt bei Flugzeugabsturz in Frankreich.
Valve hat das eigene Bestellsystem für Steam-Hardware erneut überarbeitet. Dieses zeigt jetzt eines von drei Zeitfenstern an, in denen Kunden, die einen Steam Controller reserviert haben oder bestellen wollen, mit ihrem Gerät rechnen dürfen. Abhängig vom Zeitpunkt der Reservierung heißt es dort entweder „bis September 2026“ oder „bis Dezember 2026“. Dabei wird deutlich, dass die Firma die Nachfrage deutlich unterschätzt hat. Der Steam Controller kann zwar auch weiterhin reserviert werden, aber neue Besteller müssen geduldig sein, denn für diese gilt das dritte Zeitfenster: 2027. Damit will Valve Transparenz zeigen. Gleichzeitig verspricht die Firma, die Produktion des Steam Controllers weder zu drosseln noch einzustellen: Valves Steam Controller wird bei neuen Bestellungen wohl erst 2027 ausgeliefert.
Mit dem Steam Controller lassen sich auch Klassiker wie „Quake“ spielen, das in diesen Tagen 30 Jahre alt wird. In dieser Zeit wurde viel geschrieben über das Actionspiel, das die ersten bezahlbaren PC-Grafikkarten mit 3D-Beschleunigung so richtig ausreizen konnte und das Gewaltorgien mit Monstern in einer Horror-Atmosphäre zu einem grob überzeichneten Spaß machte. Und – natürlich – in Deutschland auf dem Index landete. Wir haben zum Jubiläum des Spiels ein paar weniger bekannte Fakten zu Quake ausgegraben. Selbst für Gaming-Veteranen, die das Spiel als „Quake Deathmatch TEST“ schon im Februar 1996 als frühe Fassung mit drei Deathmach-Levels ausprobiert haben, dürfte es neben Erinnerungen auch einige interessante neue Zusatzinformationen geben: 30 Fakten zu 30 Jahren Quake.

Screenshot Quake/René Meyer
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Die rund sechs Millionen installierten Solarstromanlagen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren großen volkswirtschaftlichen Nutzen gebracht. Nach Berechnungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wurden zwischen 2020 und 2025 fossile Energieimporte im Wert von rund 20 Milliarden Euro ersetzt und zugleich Klimaschadenskosten von bis zu 250 Milliarden Euro vermieden. Laut Zahlen des Umweltbundesamtes wurden in diesem Zeitraum knapp 390 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugt. Laut BSW-Solar verdrängte diese Strommenge im deutschen Stromsystem vor allem Erdgas- und Steinkohlekraftwerke und verringerte damit sowohl den Bedarf an fossilen Brennstoffimporten als auch die damit verbundenen Treibhausgasemissionen: Hunderte Milliarden Euro an Klimaschäden durch deutschen Solarstrom gespart.
Norwegen gilt seit Jahrzehnten als Vorreiter der digitalen Bildung. Schon in den 1990er-Jahren hielten Computer Einzug in die Klassenzimmer, ab 2010 ersetzten Tablets wie das iPad zunehmend klassische Schulbücher und das Schreiben mit der Hand. Doch nun vollzieht das skandinavische Land eine Kehrtwende. Die norwegische Regierung reagiert auf sinkende Testergebnisse bei Schülern und erlässt ein weitreichendes Verbot für den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) im Unterricht. Denn der unbedarfte Einsatz von KI berge das Risiko, dass Kinder essenzielle Schritte in ihrer Bildungsbiografie einfach übersprängen. Das Wichtigste in der Schule sei nach wie vor, dass der Nachwuchs verlässlich Lesen, Schreiben und Rechnen lernt. Deshalb greifen Schulkinder zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen.
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Auch noch wichtig:
(fds)
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Valves Steam Controller wird bei neuen Bestellungen wohl erst 2027 ausgeliefert
Valve hat das eigene Bestellsystem für Steam-Hardware erneut überarbeitet. Dieses zeigt jetzt eines von drei Zeitfenstern an, in denen Kunden, die einen Steam Controller reserviert haben, mit ihrem Gerät rechnen dürfen. Dabei wird deutlich, dass die Firma die Nachfrage deutlich unterschätzt hat. Denn jetzt neu bestellte Steam-Gamepads werden voraussichtlich erst 2027 zu den Spielern gelangen.
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Anfang Mai war der für 99 Euro angebotene Steam Controller direkt zum Marktstart ausverkauft. Wegen vermutlich hoher Nachfrage kam es zu massiven Störungen im Steam Store. Schon am nächsten Tag war das Steam-Gamepad als „nicht vorrätig“ gelistet. Offenbar haben auch Scalper versucht, das Gerät zum schnellen Wiederverkauf per Kleinanzeige zu erwerben. Wenige Tage darauf führte Valve ein neues Reservierungssystem ein, sodass der Steam Controller nur noch mit sauberem Steam-Account gekauft werden darf.
Quartale als Zeitfenster für Auslieferungen
Jetzt hat das Unternehmen dieses Reservierungssystem für den Steam Controller erweitert. Wer dieses Gamepad bereits reserviert hat, bekommt nun ein Zeitfenster angezeigt. Abhängig vom Zeitpunkt der Reservierung heißt es dort entweder „bis September 2026“ oder „bis Dezember 2026“. Der Steam Controller kann auch weiterhin reserviert werden, aber neue Besteller müssen geduldig sein, denn für diese gilt das dritte Zeitfenster: 2027.
„Wir haben natürlich nicht vor, die Produktion des Steam Controller zu drosseln oder gar einzustellen, aber wenn wir die aktuelle Nachfrage mit den Stückzahlen vergleichen, die wir bis Ende dieses Jahres herstellen können, möchten wir die bestmögliche Transparenz herstellen, wann Kunden die Auslieferung ihres Gerätes erwarten können“, schreibt Valve.
Von Verspätungen betroffen sind auch Valves neues Komplettsystem und eine neue VR-Brille, die ursprünglich Anfang 2026 erscheinen sollten. Zuletzt hieß es seitens der Firma, dass Steam Machine und Steam Frame im Sommer erscheinen sollen. Bislang hat Valve allerdings keinen Preis genannt. Aufgrund der Speicherkrise dürfen Spieler aber keinen günstigen Gaming-Einstieg erwarten. Das gilt auch für bereits erhältliche Geräte: Ende Mai hat Valve die Preise für das Steam Deck erheblich erhöht.
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