Künstliche Intelligenz
Top 10: Das beste Mini-Handy im Test – kleine Top-Smartphones bis 6,4 Zoll
Samsung Galaxy S23
Das kleinste Modell der neuen Galaxy-S-Reihe macht vieles wett, was der Vorgänger versäumt hat. Wie gut das Samsung Galaxy S23 wirklich ist, zeigt der TechStage-Test.
- extrem starke Leistung
- hervorragendes Display
- tolle Kamera
- elegantes Design
- teuer
- kein Netzteil
- lädt langsamer als Konkurrenz
Samsung Galaxy S23 im Test
Das kleinste Modell der neuen Galaxy-S-Reihe macht vieles wett, was der Vorgänger versäumt hat. Wie gut das Samsung Galaxy S23 wirklich ist, zeigt der TechStage-Test.
In diesem Testbericht widmen wir uns dem kleinsten Modell der Reihe – dem Samsung Galaxy S23. Auf den ersten Blick scheinen die Unterschiede zum Vorgänger nur minimal zu sein. Der Teufel steckt wie immer im Detail und hat es in sich – um schon ein wenig vorwegzunehmen. Das Galaxy S22 war ein tolles Smartphone, allerdings waren wir enttäuscht von der Akkulaufzeit, zudem konnte der Exynos 2200 nicht mit dem Snapdragon 8 Gen 1 aus anderen Top-Smartphones mithalten.
Den größten Fortschritt verspricht der neue Chipsatz. Samsung verzichtet endlich auf einen eigenen Prozessor und arbeitet bei seinem Flaggschiff eng mit Qualcomm zusammen. Zum Einsatz kommt der brandneue Snapdragon 8 Gen 2 in einer auf das Gerät zugeschnittenen Ausführung mit dem Namenszusatz „for Galaxy“. Wie stark dieser Chip ist und wo Samsung sonst noch beim Galaxy S23 nachgebessert hat, zeigt unser Test.
Design
Geht es um die Größe, hat sich nichts geändert. Das Samsung Galaxy S23 bietet erneut ein Display mit 6,1 Zoll und kommt auf nahezu die gleichen Abmessungen wie der Vorgänger: 146,3 × 70,9 × 7,6 mm bei einem Gewicht von 167 g. Damit liegt es gut in der Hand, dank der kompakten Ausmaße kann man es auch einhändig bedienen. Die Power-Taste sowie die Lautstärkewippe rechts sind wie der Fingerabdrucksensor im Display gut erreichbar.
Der Rahmen ist erneut aus Metall, die Rückseite besteht aus Glas. Lackiert ist das Testgerät, das uns Gomibo zur Verfügung gestellt hat, in einem matten Schwarz („Phantom Black“). Die Oberfläche zeigt sich erfreulich unempfindlich für Fingerabdrücke. Damit wirkt das Galaxy S23 für unseren Geschmack noch eine Spur edler als der Vorgänger.
Die Verarbeitung ist tadellos. Weder Spaltmaße noch wackelige Komponenten stören das Erlebnis – was bei dem Preis auch inakzeptabel wäre. Das Galaxy S23 wirkt allerdings fast schon zerbrechlich, sodass wir den Kauf einer Schutzhülle nahelegen. Dabei dürfte das Galaxy S23 mehr einstecken können als bisherige Generationen. Samsung schützt das Display und die Rückseite mit dem neuen Gorilla Glass Victus 2 von Corning. Laut Hersteller übersteht das Display den Sturz auf Asphalt auch noch aus 2 Meter Höhe – sogar bei ungünstigen Aufprallwinkeln. Wir haben es aber nicht übers Herz gebracht, das auszuprobieren. Vor Staub und Wasser ist es erneut nach IP68 geschützt.
Die größte sichtbare Änderung betrifft das Design der Kameralinsen auf der Rückseite. Diese ragen nun jeweils einzeln von einem Ring umfasst hervor. In diesem Jahr orientiert sich der kompakte Vertreter der Reihe damit am Design des Ultra-Modells. Dadurch wirkt das S23 nochmals filigraner. Beim Galaxy S22 waren die drei Linsen noch in einem größeren Element eingefasst. An der Anordnung selbst hat sich nichts geändert.
Display
Wie bereits angesprochen, bleibt es bei 6,1 Zoll. Die Auflösung des OLED-Displays beträgt erneut 2340 × 1080 Pixel, was auf der kompakten Anzeige zu einer hohen Pixeldichte von 423 Pixel pro Zoll (ppi) führt. Das Bild ist bei der Größe stets messerscharf, Farben erscheinen kräftig und Schwarzwerte dunkel wie die Nacht. Kontraste sind perfekt abgestimmt und die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls toll. Noch besser ist hier nur das Top-Modell Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) dank weiterer automatischer Optimierungen.
Die maximale Bildwiederholrate beträgt 120 Hz. Es gibt die Wahl zwischen „Standard“ mit 60 Hz oder „Adaptiv“ mit einer automatischen Anpassung zwischen 48 und 120 Hz. Höhere Bildwiederholraten erlauben flüssigere Animationen beim Scrollen oder bei Spielen, erhöhen aber den Stromverbrauch.
Hell genug ist das Display, um bei Sonnenlicht im Freien ablesbar zu sein. Stellt man die Helligkeit manuell aufs Maximum, leuchtet es noch zurückhaltend mit 465 cd/m². Bei aktiver Helligkeitsanpassung schnellt dieser Wert aber auf etwa 885 cd/m² hoch. Das ist ein starker Wert, auch wenn es nicht an die 1350 cd/m² des Ultra-Modells heranreicht.
Kamera
Allein vom Datenblatt her hat sich wenig getan bei der Kamera des Galaxy S23. Die Hauptkamera bietet erneut 50 Megapixel mit f/1.8-Blende, Phasenvergleich-Autofokus und optischer Bildstabilisierung (OIS). Das Objektiv fasst vier Pixel in einem Raster zu einem zusammen (Pixel Binning) – die späteren Bilder entsprechen also 12,5 Megapixel. Durch das Zusammenfassen der Bildpunkte erlangen die Aufnahmen eine bessere Bildschärfe und höheren Detailgrad, gerade bei schlechten Lichtbedingungen. Auf Wunsch kann man auch die vollen 50 Megapixel für ein Bild abrufen.
Identisch erscheinen zudem das Weitwinkelobjektiv mit 12 Megapixeln und f/2.2-Blende sowie die Telelinse mit 10 Megapixeln, OIS und F/2.4-Blende. Der einzige auf den ersten Blick erkennbare Fortschritt betrifft die Frontkamera. Diese hat jetzt 12 statt 10 Megapixel. Die übrigen Verbesserungen stecken im Detail. So hat Samsung die Kamera-Software optimiert und die optische Bildstabilisierung wurde ebenfalls verbessert. Sie stabilisiert Bewegungen nur bis zu 3 Grad statt zuvor 1,5 Grad.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Vorgänger war schon exzellent, aber das Galaxy S23 ist nochmals besser geworden. Trotz trister Lichtverhältnisse eines wolkenverhangenen Winterhimmels bieten unsere Test-Schnappschüsse eine ausgeprägte Dynamik, Bildschärfe und hohe Bilddetails. Die Farbgebung und der Weißabgleich bei den Aufnahmen sind ansprechend, wirken aber stets natürlich. Weitwinkelaufnahmen weichen bei der Farbgebung so gut wie gar nicht von der Hauptlinse ab.
Das Teleobjektiv bietet einen dreifachen optischen Zoom mit hervorragenden Ergebnissen. Wer es noch näher benötigt, kombiniert den Digitalzoom mit der optischen Vergrößerung. Selbst bei 30-facher Vergrößerung erkennt man noch, was die Kamera da eingefangen hat – auch wenn hier Bildrauschen nicht zu verhindern ist und etwas Schärfe verloren geht. Bis zu einer zehnfachen Vergrößerung bekommt man noch brauchbare Aufnahmen mit wenig Qualitätsverlust. Selfies mit der Frontkamera sind zudem scharf und natürlich, mit ausgeprägtem Dynamikumfang.
Sehr beeindruckend ist die Kamera des Galaxy S23 bei Nachtaufnahmen – hier ist das Ergebnis dank Software-Optimierung noch besser geworden. Wenn genügend Restlicht vorhanden ist, etwa durch eine Laterne, wirken Fotos im Nachtmodus fast wie bei Tag. Lediglich mit der Telelinse oder dem Weitwinkelobjektiv kommt es zu stärkerem Bildrauschen bei Dunkelheit. Dank des starken Prozessors sind sogar Videos mit 8K bei 30 fps (Frames pro Sekunde) möglich. Wir raten eher zu 4K mit 60 fps – die Hi-Res-Videos wirken knackscharf, stabil und geschmeidig.
Samsung Galaxy S23 – Originalaufnahmen
Ausstattung
Endlich der Top-Prozessor, den ein Flagship verdient: Samsung setzt bei der Galaxy-S23-Reihe auf den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2. Der Exynos 2200 beim Vorgänger konnte späteren Smartphones mit Snapdragon 8 Gen 1 im Hinblick auf Top-Performance nicht das Wasser reichen. Jetzt feiert der Nachfolger des Super-Chipsatzes Premiere und wurde mit einem etwas höheren Takt für den Hochleistungs-Kern sowie die integrierte GPU nochmals für die Modelle optimiert.
Für den digitalen Vortrieb sorgen acht Kerne. Das Zugpferd ist der Hauptkern (Kryo Prime) mit 3,2 GHz, der von vier Kernen (Kryo Gold) mit 2,8 GHz und drei Kernen (Kryo Silver) mit 2 GHz flankiert wird. Für die Grafik ist die neue Adreno 740 als GPU zuständig. Zudem beträgt der Arbeitsspeicher 8 GB. Für Laien ausgedrückt: Das Galaxy S23 bietet Leistung satt – mehr, als die meisten Menschen vermutlich benötigen. Das Smartphone reagiert super flott und geschmeidig. Mit dieser Ausstattung ist das Galaxy S23 sogar ein echtes Gaming-Smartphone.
Die großen Leistungsreserven bestätigen auch die Benchmarks. Bei Work 3.0 von PCmark erreicht unser Galaxy S23 etwa 15.000 Punkte – was ein bärenstarker Wert ist. Das Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) war hier nochmals besser – bei gleicher RAM-Größe. Top ist auch die Grafikleistung. Bei 3Dmark musste der Test „Wild Life Extreme“ herhalten, da der Prozessor für unseren Standard-Benchmark „Wild Life“ zu schnell ist. Das war aber auch schon bei der ersten Generation des Snapdragon 8 so. Die Animationen aus dem Benchmark flitzen einfach nur geschmeidig über die Anzeige. Satte 3800 Punkte hat das S23 hier erreicht – gemeinsam mit dem Ultra-Modell der beste bisher gemessene Wert.
Die restliche Ausstattung lässt ebenfalls wenig Wünsche offen. Die Datenübertragung über den Typ-C-Steckplatz ist flott dank USB 3.2, der interne Speicher beträgt wahlweise 128 GB nach UFS 3.1 oder 256 GB nach UFS 4.0. Eine Erweiterung über Micro-SD-Karte ist aber nicht möglich. Der Rest ist auf dem neuesten Stand: Bluetooth 5.3, Wi-Fi 6E sowie NFC. Richtig gut klingen die Stereolautsprecher, sie wirken nochmals voluminöser als beim Vorgänger.
Software & Updates
Samsung ist mittlerweile der Klassenprimus in Hinblick auf Software. Ausgeliefert wird das Samsung Galaxy S23 mit Android 13. Die Koreaner versprechen monatliche Sicherheits-Patches für 5 Jahre sowie bis zu vier Version-Upgrades – das beinhaltet also auch noch Android 17.
Als Bedienoberfläche kommt One UI 5.1 zum Einsatz. Wer schon ein Samsung-Handy genutzt hat, wird sich sofort heimisch fühlen. Im Vergleich zu Stock-Android weicht One UI stärker ab, für nahezu jeden Google-Dienst bietet Samsung eine eigene Alternative. Ab Werk kommen dazu noch ein paar Microsoft-Anwendungen.
Größere Neuheiten gibt es bei Bixby – im Prinzip Samsungs Antwort auf Alexa, Siri und Google Assistant. Dafür benötigt man zum Google-Konto noch einen Samsung-Account. Neu sind die Bixby-Routinen, mit denen man das Verhalten des Smartphones wie von Smart Home gewohnt für bestimmte Situationen programmieren kann. Das Smartphone schlägt automatisch neue Routinen vor, Nutzer können aber auch selbst welche anstoßen. Den Sprachassistenten von Bixby hat Samsung ebenfalls erweitert.
Akku
Die vielleicht größte Schwachstelle des Galaxy S22 war die nur mittelmäßige Akkulaufzeit. Samsung hat hier nachgebessert – auf den ersten Blick allerdings moderat. Der Akku bietet jetzt eine Kapazität von 3900 mAh statt 3700 mAh. Zugegeben: Wir waren zunächst etwas skeptisch, ob die 200 mAh so viel bewirken.
Glücklicherweise hat Samsung viel Arbeit in die Optimierung der Software gesteckt. Wir vermuten auch, dass der Snapdragon 8 Gen 2 eher auf Effizienz, denn bloße Leistung getrimmt ist. Denn das Ergebnis war eine unerwartet positive Überraschung: Beim Battery Test erreicht das Gerät eine Akkulaufzeit von fast 14 Stunden. Der Test ermittelt diesen in einem simulierten Dauerbetrieb mit verschiedenen Anwendungen bei einer fest eingestellten Bildhelligkeit.
Das Galaxy S23 übertrifft damit sogar noch das Ultra-Modell – eine echte Überraschung. Der Vorgänger erreichte beim gleichen Test nur eine halb so lange Akkulaufzeit von etwa 7 Stunden. Wie lange der Akku wirklich durchhält, hängt natürlich vom Nutzerverhalten ab. Spiele oder Videos verbrauchen mehr Energie. Im Alltag dürfte das Galaxy S23 aber zwei Tage locker durchhalten.
Einziger Kritikpunkt wäre hier das Fehlen eines Netzteils im Lieferumfang – sowie die im Vergleich zur chinesischen Konkurrenz relativ langsame Ladegeschwindigkeit. Mit Netzteil lädt das Galaxy S23 maximal mit 25 Watt. Per Induktion sind 10 Watt möglich. Anker hat uns als Ladegerät das neue Power Port III zur Verfügung gestellt, das für die Galaxy-S-Reihe optimiert wurde. Damit war der Akku von 20 auf 100 Prozent in exakt einer Stunde aufgeladen. Weitere Ladegeräte zeigen wir in der Top 10: Die besten USB-C-Ladegeräte – billig lädt schneller als teuer.
Preis
Die UVP ist gegenüber dem Vorgängermodell um etwa 100 Euro gestiegen. Die Basis-Version mit 128 GB hat eine UVP von 949 Euro, mit 256 GB sind es 1009 Euro. Größere Speichervarianten gibt es nicht. Zu haben ist das Galaxy S23 mit 128 GB mittlerweile schon ab 500 Euro. Die Version mit 256 GB kostet rund 560 Euro.
Als Farben stehen Schwarz („Phantom Black“), Grün („Green“), Flieder („Lavender“) sowie Weiß („Cream“) zur Auswahl. Exklusiv im Online-Shop von Samsung gibt es noch die Farben Anthrazit („Graphite“), Rot („Red“), Gelb („Lime“) und Hellblau („Skye Blue“).
Fazit
Samsung ist mit dem Galaxy S23 ein wirklich großer Wurf gelungen. Es ist das derzeit beste kompakte Smartphone und bügelt nahezu alle Ärgernisse des Vorgängers aus. Die Leistung wirkt schier unerschöpflich, das OLED-Display ist brillant und die Kamera ist vorwiegend dank Software-Optimierungen noch mal ein bisschen besser geworden.
Es gibt nur wenig zu beanstanden, etwa den Preisanstieg, der aber auch bei der Konkurrenz zu erwarten ist sowie das Fehlen eines Netzteils. Zudem lädt das Galaxy S23 verglichen mit der Konkurrenz deutlich langsamer. Das wäre es aber auch schon mit den Schwächen.
Künstliche Intelligenz
Qualcomm wird primärer Halbleiterlieferant für VWs E-Autos
Volkswagen und Qualcomm vertiefen ihre Partnerschaft. Qualcomm soll eine relevante Rolle bei der „Einführung fortschrittlicher Infotainment- und Konnektivitätsfunktionen“ auf Basis der Snapdragon Digital Chassis-Technologie spielen. Der US-Halbleiterhersteller soll ab 2027 „leistungsstarke System-on-a-Chip (SoCs) für Infotainment-Funktionen“ ausliefern und „damit ein wichtiger Technologieanbieter zum Start der zonalen SDV-Architektur des Volkswagen-Konzerns“ werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von beiden Unternehmen auf der CES 2026 unterzeichnet.
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Mehr zur CES 2026
ID.Every1 erstes Fahrzeug mit neuer Architektur
Zonale SDV-Architektur steht dabei für „Software-Defined Vehicle“, also stark vernetzte Fahrzeuge. Diese will Volkswagen in Kooperation mit dem US-Startup Rivian im Joint Venture „RV Tech“ entwickeln. Die Technologie basiert dabei auf Rivians Elektronik-Architektur. Volkswagen hatte die Partnerschaft mit Rivian im Juni 2024 angekündigt und mitgeteilt, dass die Technologie ab 2027 nach und nach in allen kommenden Elektroautos auf Basis der Scalable Systems Platform (SSP) einziehen soll. Ziel sei es, „technologisch führende Produkte in unterschiedlichen Segmenten, Preisklassen und internationalen Märkten anzubieten“, erklärt VW.
Der erste Volkswagen mit der neuen SDV-Architektur wird das Serienmodell des ID.Every1, das voraussichtlich ab 2027 auf den Markt kommen wird und ID.1 oder ID.Up heißen könnte. Bei der Namensgebung orientiert sich VW bei seinen kommenden E-Auto-Modellen, angefangen mit dem ID.Polo, offenbar wieder an seinen vertrauten Modellnamen, statt sie wie bisher von ID.3 bis ID.7 durchzunummerieren.
Fahrzeuge auf Basis der SDV-Architektur sollen laut VW unter anderem „moderne Infotainment-Lösungen sowie hochautomatisierte Fahrfunktionen erhalten, die sich per Over-the-Air-Update aktualisieren und erweitern lassen“. Auf diesem Wege können Fahrzeuge stets auf dem neuesten Stand gehalten werden – zudem spricht der Konzern von einem sich kontinuierlich verbesserten Fahrerlebnis. Zur Steuerung sämtlicher Fahrzeugfunktionen sollen „leistungsstarke, modulare Zentralrechner“ zum Einsatz kommen.
KI-Funktionen und automatisiertes Fahren
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Weiter spricht VW davon, dass künftige Fahrzeuge mit der Snapdragon Cockpit Plattform auch über KI-gestützte Funktionen verfügen würden. Diese sollen „Bedürfnisse der Insassen vorausschauend erkennen und in Echtzeit aktive Unterstützung leisten“. Als Beispiele nennt der Konzern etwa personalisierte Klima- und Sitzkomfort-Einstellungen, optimierte Routenplanung und eine intuitive Sprach- und Gestensteuerung.
Gleichzeitig beabsichtigt die Automated Driving Alliance (ADA), eine Initiative von Cariad und Bosch, die Snapdragon Ride Elite Plattform einzusetzen. Mit dieser wolle man die Entwicklung des automatisierten Fahrens vorantreiben. Ziel von ADA sei ein KI-basiertes Gesamtsystem für hochautomatisiertes Fahren, das marken- und modellübergreifend skalierbar und vollständig kompatibel mit der SDV-Architektur ist, so Volkswagen. Damit spielt VWs Softwaremarke Cariad auch eine gewisse Rolle bei der Entwicklung der künftigen SDV.
Die angestrebte Lieferkooperation wird aktiv von Audi und der Marke VW Pkw vorangetrieben. Das Ziel sei jedoch eine „konzernweite Wirkung“. Im Zuge der Absichtserklärung beabsichtigen die Konzernmarken zudem, Qualcomms Snapdragon 5G Modem-RF und V2X-Technologie in ihre kommenden SDV-basierten Fahrzeuge für Konnektivität und Echtzeit-Kommunikation zu integrieren.
Android Automotive als Softwarebasis
Die Softwarebasis für das Infotainmentsystem, auf das sowohl VW/Cariad als auch Rivian setzen, ist Googles Android Automotive (AAOS – Android Automotive OS). Dabei setzen beide nicht auf das komplette Google-Paket, sondern auf das quelloffene Android (AOSP) ohne Google-Dienste, aber mit eigenen App-Stores und Services.
Qualcomm und Google haben im Zuge der CES 2026 auch das Thema Android Automotive inklusive Updates adressiert. Der Ankündigung zufolge wird Android Automotive an den Release-Zyklus von Android angeglichen und die Entwicklung der Infotainment-Plattform durch weitere Schritte beschleunigt. Unter anderem bringt Google Project Treble in AAOS, das seit 2017 und Android 8.0 Oreo Teil des Betriebssystems ist und Updates vereinfachen soll.
Automobilhersteller würden „von erheblich vereinfachten Android-Updates, einer optimierten Integration, geringeren Entwicklungskosten und einer schnelleren Markteinführung“ profitieren, argumentiert Qualcomm. Zudem versprechen Qualcomm und Google für einen Zeitraum von zehn Jahren wichtige Software-Updates. Ob das für ein Autoleben genügt?
(afl)
Künstliche Intelligenz
Elektro-Kleinsttransporter Fiat Tris: Lokal emissionsfrei bienenfleißig
Die Ape (zu Deutsch „Biene“) ist in Italien längst automobiles Kulturgut, bei meist jungen Enthusiasten weltweit inzwischen sogar Kult. 2025 hat Piaggio die Produktion des seit 1947 auf Vespa-Basis gebauten Dreirads in Pontedera endgültig beenden müssen und bietet stattdessen den elektrischen Porter NPE auf Suzuki-Basis an. Angeblich waren die Zulassungsvorschriften der EU zu streng geworden für das minimalistische Fahrzeug, es soll jedoch in Indien weitergebaut werden. Italien hat wohl die höchste Dichte enger Altstadtgassen in Europa. Doch auch anderswo auf der Welt gibt es offenbar genügend Nachfrage für solche stadttauglichen Kleinsttransporter.
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Der Fiat Tris, dahinter sein technischer Verwandter, der Citroën Ami, alias Fiat Topolino, alias Opel Rocks auf der Brüsseler Motor Show 2026
(Bild: Stellantis)
Mit Technik aus dem Fiat Topolino
Gewissermaßen im Anschluss legt Fiat Professional nun mit dem Fiat Tris ein frappierend ähnlich dimensioniertes Dreirad mit Elektroantrieb neu auf, um es in Afrika und „anderen Schwellenregionen“ zu vermarkten. Entworfen vom Fiat Style Centre und produziert in Marokko, wird er von dort auch nach Europa exportiert. Das Elektrodreirad mit Pritsche und Kabine setzt auf die im Konzern bereits vorhandene Technik der Stellantis-Kleinkraftwagenmodelle Fiat Topolino, Opel Rocks und Citroën Ami. Fiat zeigt das Minimalmobil auf der Brüssel Motor Show vom 9. bis 18. Januar 2026.
Mit Kabine, Pritsche oder als Koffer
Fiat bietet den Tris in den drei Versionen Kabine, mit Pritsche und als Koffer an. Die Abmessungen sind, ähnlich wie bei der Ape, mit 3,17 m Länge und dank des einzelnen Vorderrads konkurrenzlosen Wendekreises von 3,05 m auf engste urbane Verhältnisse ausgelegt. Er kann eine Europalette transportieren und bietet eine Nutzlast von 540 kg, passgenau für die Last-Mile-Logistik. Der Antrieb mit dem 6-kW-Motor und einer Spitzenleistung von 9 kW sowie einer statt 5,5 wie im Fiat Topolino 6,9 kWh fassenden Lithiumbatterie soll unter den Bedingungen des WMTC 90 km Reichweite ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt die für Leichtkraftwagen einigermaßen unglücklich festgesetzten 45 km/h. An der Steckdose soll eine Ladung von leer auf 80 Prozent in 3,5, von null auf 100 Prozent in 4,4 Stunden möglich sein. Laden an der Wallbox ist nicht möglich.

Fiat / Piaggio
)
Niederschwelliger Einstieg in die Mobilität
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Der Fiat Tris überführt so das geistige Erbe der Ape in die Zukunft nachhaltiger Mobilität. In Afrika, wo es auch gebaut wird, verspricht das Mikromobil einen niederschwelligen Einstieg in die Mobilität. In Europa könnte eine Kombination aus dem ansteigenden Last-Mile-Transportbedarf und strengen urbanen Emissionsvorschriften sowohl bei Lärm als auch beim Abgas dem elektrifizierten Dreirad zu einem 1947 sicher unvorhergesehen langen Leben verhelfen. Der Tris wird 2026 in den relevanten europäischen Märkten eingeführt, beginnend in Italien, schreibt Stellantis heute.
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(fpi)
Künstliche Intelligenz
Mini-PC Acemagic M1 für 599 € im Test: Intel i9 mit starker Leistung ist leise
Acemagic liefert einen weiteren Mini-PC mit dem Namen „M1“, dieses Mal mit dem älteren Spitzen-SoC Intel i9-13900HK.
Dem treuen Leser unserer Artikel wird auffallen, dass wir den Acemagic M1 bereits getestet haben. Allerdings hat sich die Mini-PC-Union, genauer Acemagic, dazu entschieden, auch eine Version des Mini-PCs mit Intel-CPU anzubieten. So werkelt jetzt der Intel Core i9-13900HK mit 14 Kernen und 20 Threads in dem kompakten Gehäuse. Zudem gibt es satte 32 GB Arbeitsspeicher (RAM) und eine SDD mit 1 TB Kapazität zum Preis von 599 Euro. Die beiden Varianten des M1 kämpfen allerdings in verschiedenen Preisklassen. So stellt sich nur die Frage, wie gut sich der ältere i9 heutzutage noch schlägt. Antworten gibt unser Testbericht.
Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.
Ausstattung: Welche Hardware bietet der Acemagic M1?
Der Acemagic hat mit dem Intel Core i9-13900HK einen leistungsfähigen Prozessor mit 14 Threads und 20 Kernen. Dabei kommt die bigLITTLE-Architektur zum Einsatz, wobei der Chip über 6 Leistungskerne (P-Cores) mit Hyperthreading und 8 Effizienzkerne (E-Cores) ohne Hyperthreading verfügt. Die Leistungskerne takten mit bis zu 5,4 GHz, bei den Effizienzkernen sind es maximal 4,1 GHz.
Die CPU ist bereits seit 2023 erhältlich, als Speerspitze der erstmaligen Auflage von Raptor Lake-H. Die CPU ist im 10-Nm-Verfahren, auch bekannt als Intel 7, gefertigt und damit nicht so effizient, wie neueste Chips im 5-Nm-Verfahren. Das SoC wird mit einer TDP von 45 Watt angegeben, wobei diese auf maximal 115 Watt vom Systemkonfigurator angehoben werden kann.
Als Grafikeinheit kommt die alte, hauseigene Iris Xe zum Einsatz und nicht eine moderne und leistungsfähigere Arc-iGPU. Der Grafikchip verfügt über 96 Kerne (Compute Units) mit einem maximalen Takt von 1,5 GHz.
Der CPU stehen zudem 32 GB RAM in Form von zwei DDR4-Modulen zur Seite. Leider wird hier auf namhafte Hersteller verzichtet. Die Module liefern eine Übertragungsrate von 3200 MT/s (Megatransfers/s). Damit stellen sie zwar die maximal unterstützte Datenrate für die CPU in puncto DDR4 bereit, der Prozessor unterstützt allerdings auch den neueren DDR5-Standard. Hier hat man also grundsätzlich Leistung ungenutzt gelassen, vor allem iGPUs profitieren von schnellem RAM. Mit üblichen DDR5-SO-DIMM-Modulen wären schon 5200 MT/s möglich gewesen. Immerhin kann der RAM laut Hersteller auf bis zu 64 GB aufgerüstet werden.
Beim Speicher gibt es 1 TB in Form einer M.2-NVMe-SSD – leider wieder No-Name-Hardware. Im Crystaldiskmark erzielt die SSD Geschwindigkeiten von 3481 MB/s (Megabyte/s) im Lesen und 3391 MB/s im Schreiben. Zudem bietet der Mini-PC noch einen weiteren M.2-Port, allerdings nur mit SATA-Geschwindigkeit (B-Key). Beide M.2-Anschlüsse sind für den Formfaktor 2280 ausgelegt und unterstützen offiziell eine Kapazität bis insgesamt 4 TB.
Der M1 stellt nur einen USB-C-Anschluss im USB4-Standard mit 40 Gb/s (Gigabit/s) auf der Vorderseite bereit. Dieser unterstützt zwar die Bildübertragung via Displayport (4K bei 120 Hz), lässt sich aber nicht für die Stromversorgung des Mini-PCs nutzen – diese erfolgt wie so oft nur per DC-Buchse. Zum Anschließen von Monitoren stehen zudem HDMI in der Version 2.0 (4K bei 60 Hz) und Displayport 1.4 (4K bei 120 Hz) bereit. Der RJ45-Ethernet-Anschluss auf der Rückseite überträgt Daten mit bis zu 2,5 Gb/s und wird von dem Chipsatz RTL8125 Gaming von Realtek verwaltet.
Drahtlos funkt der Mini-PC über den Mediatek MT7922 mit Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 – ziemlich aktuell, wobei Wi-Fi 7 ideal wäre.
Performance: Wie schnell ist der Acemagic M1?
Der Intel i9-13900HK war einer der stärksten mobilen Prozessoren seiner Zeit. Seit dem Release vor fast drei Jahren hat sich in der Technikwelt allerdings etwas getan, und gerade AMD hat die Effizienz ihrer Chips noch einmal deutlich steigern können. Es ist nicht verwunderlich, dass der i9 in PCMark 10 durchschnittlich 7520 Punkte einfährt. Das ist ein sehr starkes Ergebnis, das nur knapp hinter den Ryzen AI 9 370 HX im Geekom A9 Max (Testbericht) zurückfällt (7684 Punkte).
In 3DMark Time Spy macht sich die schwache Grafik des i9 allerdings deutlich bemerkbar. Das Ergebnis liegt nur bei 1543 Punkten, davon 1347 Punkte für die Grafik und 8971 für den Prozessor. Der A9 Max erzielt hier etwa 3868 Punkte aus 3466 Grafik- und 11305 CPU-Punkten und ist folglich deutlich besser für Gaming und grafikintensive Aufgaben gewappnet.
Die CPU alleine zeigt auch in Cinebench R24 ihre Klasse und erreicht 122 Punkte im Single- und 807 Punkte im Multicore. Abschließend attestiert der Cross-Plattform-Benchmark Geekbench 6.5 der CPU 2813 Punkte im Single- und 9429 Punkte im Multicore. Der OpenGL-Grafikscore beläuft sich auf magere 13.609 Punkte.
Acemagic M1 (i9-13900HK) – Bilderstrecke
Trotz der vergleichsweise schwachen Grafik haben wir uns an die üblichen Spiele getraut: Anno 1800 und Cities Skylines 2. Wir spielen ersteres in Full HD mit aktiviertem FSR (FidelityFX Super Resolution) im Modus „Leistung“ und wählen das niedrige Einstellungspreset. So erhalten wir im fortgeschrittenen Endlosspiel beim Blick auf unsere 50.000-Einwohner-Stadt durchschnittlich 40 FPS. Anno hat aber eine wunderschöne Grafik, die so natürlich nicht mehr ersichtlich ist.
Deshalb wechseln wir zu hohen Einstellungen und FSR im Modus „Qualität“. So sind es im Schnitt nur noch 15 FPS, was das Spielerlebnis trotz schöner Grafik erneut trübt und wir als nahezu unspielbar betiteln müssen. Zum Vergleich: Der Geekom A9 Max erreicht selbst bei ultrahohen Einstellungen und deaktiviertem FSR noch 18 FPS.
Cities Skylines 2 ist noch einmal leistungshungriger, sodass selbst bei niedrigsten Einstellungen und aktiver dynamischer Auflösungsskalierung (Modus „Konstant“) nicht mehr als 11 FPS im Schnitt möglich sind. Die GPU-Auslastung liegt konstant bei 100 Prozent, die der CPU allerdings nur bei rund 15 Prozent – ein klares Bottleneck. Damit ist Cities Skylines 2 in Full HD mit dieser Hardware unspielbar.
Verbrauch: Wie hoch ist die Leistungsaufnahme des Acemagic M1?
Leistungstechnisch konnte der i9 noch ganz gut mit den aktuellen Top-Prozessoren mithalten, doch geht das nur auf Kosten einer hohen Leistungsaufnahme? Wir sehen bereits im Idle einen Verbrauch von 20 Watt, was doch deutlich über den 10 bis 15 Watt der aktuellen Systeme liegt. Unter Volllast steigt der Verbrauch direkt auf 95 Watt an und verweilt dort für rund 90 Sekunden. Der Prozessortakt liegt in dieser Zeit bei 2,7 bis 2,8 GHz, über alle Kerne gemittelt. Anschließend sinkt der Verbrauch dauerhaft auf knappe 81 Watt – dabei liegt die durchschnittliche Taktrate nur mehr bei 2,4 GHz.
Der Geekom A9 Max verhält sich hier sehr ähnlich, bei langer Auslastung liegt der Verbrauch jedoch bei 70 Watt mit 2,9 GHz CPU-Takt – 1 zu 1 lässt sich das aber natürlich nicht vergleichen.
Lüfter: Wie laut ist der Acemagic M1?
Auch die Kühlung macht eine gute Figur, so ist der Lüfter im Idle nicht zu hören. Unter längerer Volllast schafft es die Kühlung, die CPU stets unter 85 Grad zu halten. Dabei messen wir mit dem Smartphone nur 30 dB(A) direkt am Gehäuse des Mini-PCs – ein sehr starkes Ergebnis. In einem Meter Entfernung sind es dann noch 19,5 dB(A) im Schnitt. Damit ist das System gerade in Anbetracht der hohen CPU-Leistung unter Last enorm leise. Die Temperaturen sind zudem im guten Bereich.
Software: Welches Betriebssystem ist auf dem Acemagic M1 installiert?
Auf dem Acemagic M1 ist Windows 11 Pro vorinstalliert. Ein vollständiger Virenscan mit dem Windows Defender bleibt ohne Befund. Das System verzichtet zudem auf jegliche Bloatware mit Ausnahme der Microsoft-Apps und -Dienste.
Auch Linux läuft auf dem System problemlos, so wie es der Hersteller bewirbt. Wir haben Ubuntu 24.04.1 LTS über unseren USB-Stick mit Ventoy gebootet. Dazu sind wir zuvor über das erweiterte Startmenü von Windows in das BIOS gegangen und haben dort die Boot-Reihenfolge angepasst und Secure Boot deaktiviert.
In Ubuntu angekommen, sehen wir, dass die Auflösung unseres Monitors korrekt erkannt ist. Zudem funktionieren Audio via AUX, WLAN, Bluetooth und Ethernet ohne weiteres Zutun. Sogar aus dem Stand-by wacht der Mini-PC zuverlässig auf – besser geht es nicht.
Gehäuse: Wie ist die Verarbeitung des Acemagic M1?
Beim Gehäuse setzt der M1 vollständig auf Kunststoff. Das ist hier in einem dunkleren Grauton gefärbt, als bei der AMD-Version. Die Aufteilung der Anschlüsse und die generelle Form sind allerdings identisch. Wir können nur einen wirklichen Unterschied festmachen: Der USB-C-Port auf der Vorderseite hat eine leichte Einbuchtung.
Die Verarbeitung ist in Ordnung, wobei sich das Gerät nicht so hochwertig anfühlt, wie es mit einem Metallgehäuse der Fall wäre. Die hohe Empfindlichkeit der Beschichtung, wie es bei der AMD-Version der Fall ist, ist uns hier nicht so deutlich aufgefallen. Das Gehäuse misst 128,2 × 128,2 × 41 mm und ist damit üblich groß.
Zur Wartung oder Aufrüstung der Hardware lässt sich das Gehäuse mit etwas Vorsicht öffnen. Dazu entfernen wir die vier Gummifüße auf der Unterseite und lösen die darunterliegenden, aber tief eingesetzten Schrauben. An diese gelangt man im Zweifel nur mit einem langen, dünnen Bit, wie von einem elektrischen Präzisionsschraubendreher (Bestenliste). Anschließend müssen wir den Boden aufhebeln und zudem auf der Rückseite die Rahmen der Anschlüsse vom Gehäuse separieren. So können wir den Boden vom Rest des Mini-PCs trennen, wobei nur das Kabel der DC-Buchse mit dem Mainboard verbunden bleibt.
Um an RAM, SSD und die CMOS-Batterie zu gelangen, nehmen wir das gesamte Mainboard aus der übrigen Gehäusehälfte. Wir biegen den Rahmen seitlich, sodass die Platine an den Vorrichtungen vorbeipasst – dabei ist bei uns schon ein Teil am Gehäuse ausgebrochen. Beim Zusammenbau ist zudem darauf zu achten, dass die Antennenkabel nicht zwischen Gehäuse und Mainboard eingequetscht werden – hier gibt es extra eine Aussparung an der Platine. Der Mini-PC ist in unseren Augen also nicht sonderlich wartungsfreundlich, wenn man mehr als nur den Lüfter vom Staub befreien möchte.
Preis: Was kostet der Acemagic M1?
Der Acemagic ist in der getesteten Ausstattung mit 32 GB RAM und 1 TB Speicher aktuell zum Preis von 599 Euro auf Amazon erhältlich.
Fazit:
Der M1 mit Intel Core i9-13900HK bietet erstaunlich viel Prozessorleistung und kann in diesem Punkt sogar noch mit modernen Chips der Oberklasse mithalten. Auch der Stromverbrauch ist nicht viel höher. Das Defizit liegt hier vor allem bei der Grafikeinheit, die der CPU nicht gerecht wird. Dadurch ist das System etwa für Gaming sehr unausgewogen und die Grafik hält die restliche Hardware stets zurück. Neue Systeme, sowohl von AMD als auch von Intel, legen einen starken Fokus auf eine solide integrierte GPU, die dann gut und gerne doppelt so stark ist.
Nicht gerade hilfreich ist es in diesem Zusammenhang auch, dass nur DDR4-RAM zum Einsatz kommt. Ansonsten macht die Kühlung eine enorm gute und vor allem leise Figur. Wer also vor allem auf der Suche nach einem Mini-PC mit starker CPU ist, für den zählt der Acemagic M1 als echter Geheimtipp. Für die alltägliche Nutzung gibt es aber Alternativen, die ausgewogener und mit DDR5-RAM zukunftssicherer sind, wie etwa den Minisforum UM760 Slim (Testbericht).
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