Künstliche Intelligenz
Top 10: Der beste In-Ear-Kopfhörer im Test – Noise Cancelling schon ab 89 Euro
Innovationssieger
Google Pixel Buds Pro 2
Die Google Pixel Buds Pro 2 sind die aktuell besten In-Ear-Kopfhörer für Android-Smartphones. Wir zeigen im Test, warum.
- hervorragender Klang & gutes ANC
- unkomplizierte Einrichtung & App
- sehr kompakt & angenehm zu tragen
- lange Akkulaufzeit
- Lautsprecher im Case
Google Pixel Buds Pro 2 im Test: Die besten In-Ear-Kopfhörer für Android
Die Google Pixel Buds Pro 2 sind die aktuell besten In-Ear-Kopfhörer für Android-Smartphones. Wir zeigen im Test, warum.
Die Google Pixel Buds Pro 2 sind entgegen der Benennung bereits Googles dritter Aufschlag im Segment der Premium-ANC-In-Ears. Im Vergleich zum direkten Vorgänger sind sie deutlich geschrumpft und bieten eine Reihe neuer Extras – Google hat an nahezu jeder Schraube geschraubt. Das Wichtigste: Der Sound ist auf Top-Niveau, genauso die Akkulaufzeit mit bis zu 30 Stunden. Wir haben die Kopfhörer nun seit mehreren Monaten im Einsatz und ganz genau unter die Lupe genommen.
Design & Tragekomfort
Die Pixel Buds Pro 2 kommen in einem für Google typischen, organischen Design. Es gibt wieder vier verschiedene Farben, die mehr oder weniger auffällig sind: Porcelain (creme-weiß), Hazel (anthrazit), Wintergreen (grün) und Peony (rot). Auf den ersten Blick erscheint der Unterschied zu den Böhnchen-förmigen Vorgängern gering, doch bei genauerem Hinsehen sind die Buds Pro 2 etwas kleiner und stehen weniger aus dem Ohr. Für die Form hat Google die Anatomie vieler Ohren analysiert und laut eigener Aussage über 45 Millionen Datenpunkte aufgezeichnet. So soll der Kopfhörer in möglichst viele Ohren passen, egal ob klein oder groß. Und ja, sie sitzen richtig bequem – wir könnten sie glatt vergessen. Sogar im Bett können wir sie im Ohr lassen und uns darauf legen, ohne dass das weh tut.
Google hat zudem auf die Nutzer (und Tester) gehört und den Halt der Kopfhörer mithilfe eines kleinen Gummiflügelchens verbessert, das sich im Ohr gewissermaßen festkeilt. Etwas, das Google auch schon einmal bei den Pixel Buds A-Series, also den Budget-Kopfhörern für unter 100 Euro, umgesetzt hatte. Dort empfanden wir die Flügel allerdings als unangenehm drückend, zumindest bei unserer Ohr-Anatomie. Die Pixel Buds Pro 2 setzen hier auf dezentere, aber genauso wirksame Silikon-Flügel. Sind die Vorgänger uns teils fast (oder tatsächlich) aus den Ohren gefallen, insbesondere beim Laufen, gilt das für die neuen Buds Pro nicht. Im Gegenteil: So gut saßen bei uns noch keine Kopfhörer, die so klein sind. In Zahlen ausgedrückt hat Google die Ohrhörer um 27 Prozent verkleinert und deren Gewicht um 24 Prozent reduziert. Beide Kopfhörer wiegen 4,7 g, das Case mit den Kopfhörern 65 g. Dennoch haben sich Klang und ANC verbessert, doch mehr dazu später.
Die Ohraufsätze aus Silikon lassen sich wie beim Vorgänger austauschen, sodass man auch eine andere der beiliegenden Größen XS, S, L oder XL wählen kann. Standardmäßig ist die Größe M auf den Buds.
Das weiße, matte Case hat Google weitgehend unbearbeitet vom Vorgänger übernommen. Warum auch nicht? Schließlich ist es nach wie vor einfach, kompakt und gut. Durch die abgerundete Eier-Form wirkt es kompakt und zeitlos schick. Neu hinzugekommen ist nur eine Aussparung für einen Lautsprecher. Das Innere des Cases hat Google der neuen Form angepasst, die Buds präsentieren sich nun nach dem Öffnen erhöht, sodass man sie besser herausnehmen kann. Die Verarbeitung von Buds und Case ist hochwertig, der Klappmechanismus des Deckels fühlt sich wertig an. Im Laufe einiger Wochen hat sich lediglich das matte Gehäuse des Cases abgenutzt, das inzwischen eher glatt als matt-stumpf anmutet. Das passierte uns auch bei der ersten Generation. Schlimm ist das nicht, denn das Material nutzt sich gleichmäßig ab und die Veränderung fällt optisch nicht auf. Daher betrachten wir das nicht als Manko, sondern nur als interessante Auffälligkeit. Hier ist sicherlich auch die Farbwahl hilfreich, die solche Dinge gut kaschiert.
Während das Ladecase nach IPX4 vor Spritzwasser geschützt ist, setzt Google beim Case auf IP54 für Spritzwasser- und Schweiß-Beständigkeit.
Google Pixel Buds Pro 2 – Bilderstrecke
Klang & ANC
Neben einem guten Sitz im Ohr können die Pixel Buds Pro 2 auch in einer weiteren für Kopfhörer wichtigen Kategorie Maßstäbe setzen: bei Klang und ANC. Konnten hier die Vorgänger schon punkten, hat Google den Sound verfeinert und bietet etwa für Instrumente einen deutlich differenzierteren Klang. Wir mochten zwar auch den wärmeren, bassigen Sound der ersten Generation, der räumliche und offene Klang der Nachfolger klingt aber erwachsener.
Ob Rap mit kräftigen Kick-Drums, Orchester-Instrumente oder rockige Gitarren – die Pixel Buds Pro 2 lassen alle Genres glänzen. Auch Sprache in Videos oder Podcasts kommt gut zur Geltung, die Latenz zwischen Sprache und Bild hat Google im Vergleich verbessert.
Angenehm ist auch die breite, räumliche Wiedergabe. Musik klingt so, als würde die Band direkt vor einem spielen. Dazu trägt das Feature Spatial-Audio bei. Es sorgt dafür, dass Ton nicht nur von links oder rechts, sondern auch von vorn, hinten oder oben kommen kann. Zusätzlich gibt es eine optionale Kopfbewegungs-Erkennung, wodurch man sich im Audio gewissermaßen umsehen kann. Das halten wir aber eher für eine Spielerei, einen wirklich sinnvollen Mehrwert bietet es kaum.
Das ANC haben wir ebenfalls in unterschiedlichsten Umgebungen ausprobiert, von der Fahrt im Zug bis zum Einsatz neben dem laufenden 3D-Drucker. Vorab: Für einen In-Ear-Kopfhörer, vor allem in dieser Größe, ist das ANC ausgezeichnet. Zwar hört man ohne laufende Musik ein minimales Rauschen und Gespräche oder Tastaturanschläge sind minimal zu hören, was für ANC allerdings typisch ist. Die Stärke der Technologie liegt in der Filterung von gleichmäßigen oder tieffrequenten Geräuschen. Das gelingt den Pixel Buds Pro 2 auch sehr gut – für einen In-Ear-Kopfhörer. Beim gleichmäßigen Rauschen der Lüfter unseres 3D-Druckers reduziert sich die Lautstärke zwar spürbar, zu hören ist das Staubsauger-artige Geräusch aber weiterhin. Für solche Situationen verwenden wir lieber unsere Over-Ear-Kopfhörer, die noch weniger durchlassen.
Schalten wir Musik an, werden Umgebungsgeräusche sehr gut ausgeblendet. In jedem Fall hat sich die ANC-Qualität abermals gebessert im Vergleich zum Vorgänger, der zwar gut, aber der Konkurrenz unterlegen war. Die nun verbesserte Hardware beschreibt Google mit dem Begriff Silent Seal 2.0. Im Vergleich zu den Bose QC Ultra etwa, dem Spitzenmodell des für gutes ANC bekannten Herstellers, ist die Google-Umsetzung auf nahezu gleichem Level.
Der Transparenzmodus gefällt ebenso, ist inzwischen so gut, dass wir mitunter fast vergessen, dass wir Kopfhörer tragen. Umgebungsgeräusche werden nicht unnatürlich laut durchgereicht, dieser verstärkende Effekt durch die Mikrofone war noch ein kleines Problem des Vorgängers. Auch die automatische Unterhaltungserkennung, die bei Erkennung von Geräuschen den Transparenzmodus aktiviert und Musik pausiert, ist wieder an Bord. Das klappt gut, Fehlerkennungen haben wir kaum – etwa wenn jemand im Hintergrund laut spricht.
Ausstattung
Bei den Pixel Buds Pro 2 kommen wieder große 11-mm-Treiber zum Einsatz. Neu ist der Tensor-A1-Prozessor, der eine besonders schnelle Verarbeitungsgeschwindigkeit erlaubt. So werden die Signale für die Geräuschunterdrückung schneller umgesetzt. Auch Google verwendet zusätzlich beim Mikrofon einen Knochenschallsensor für bessere Verständlichkeit. Im Test können wir hier keine Probleme feststellen. Im Case findet sich nun außerdem ein Lautsprecher, dank welchem sich auch das Case per Klingelton finden lässt – und nicht bloß die Kopfhörer. Diese mussten bisher außerhalb des Cases liegen, damit man sie anfunken konnte. Wir haben unsere Pixel Buds Pro der ersten Generation so schon über Monate gesucht, eine echte Verbesserung also.
Der Bluetooth-Standard ist jetzt auf Version 5.4, statt nur AAC gibt es nun auch LC3/LE-Audio. Multipoint ist wieder mit von der Partie und erlaubt das Verbinden mit zwei Geräten gleichzeitig.
Bedienung & App
Bedient werden die Kopfhörer zumeist direkt über die Oberfläche des Smartphones oder die berührungsempfindlichen Seitenflächen der Earbuds. Auf beiden Wegen kann man die ANC-Modi umstellen, Pause/Wiedergabe auslösen und selbstredend die Lautstärke anpassen. Die Erkennung erfolgt tadellos, an die Wisch- und Druckgesten gewöhnt man sich schnell.
Zur Einrichtung und Steuerung benötigt man bei aktuellen Android-Smartphones meist keine zusätzliche App, da die Bedienoberfläche direkt in Android integriert ist. Sollte das nicht der Fall sein, bietet Google die Pixel-Buds-App auch im Play Store zum Download an. Die erste Kopplung erfolgt dank Pop-up-Fenster via Google Fast Pair. Alle notwendigen Einstellungen kann man hier direkt festlegen, alles wird einfach erklärt. Unter iOS kann man sie zwar verbinden, es gibt aber keine App – wodurch sich die Einstellungen, wie Bedienung der Touchflächen oder der Equalizer nicht verändern lassen.
Im Test hatte die Einrichtung und Nutzung zunächst massive Probleme bereitet, die Kopfhörer haben sich nicht richtig mit unserem Google Pixel 8 Pro verbunden. Auf dieses hatten wir im Frühsommer die Android-15-Beta installiert, waren aber längst zur stabilen Version gewechselt. So waren in der Buds-App wichtige Optionen ausgegraut und wir konnten nicht mehr manuell die Verbindung trennen, ohne die Kopfhörer ins Case zurück zu packen. Mit einem anderen Pixel 8 Pro, das nicht zuvor in der Beta war, gab es keine Probleme. Das Android-Quartals-Update im Dezember hat die Probleme aber behoben – gut so!
In der App hat sich wenig getan im Vergleich zum letzten Stand beim Vorgänger, für den Google seit dessen Release fleißig Funktionen nachgeliefert hat. Entsprechend ist das Potpourri an Features inzwischen bei Generation zwei bereits ab Werk riesig. Neben den bereits zuvor angesprochenen Funktionen gibt es einen Equalizer, Anpassungsmöglichkeiten für die Touchbedienung sowie die Einstellungen für Gemini. Richtig gelesen, denn der Google Assistant hat ausgedient und wurde durch Gemini ersetzt. Stattdessen ist nun Googles KI für das Vorlesen von Benachrichtigungen zuständig.
Hinzugekommen ist auch die volle Einbindung der Buds in die Find-my-Device-App von Google im Rahmen des Community-Netzwerks. So kann man mithilfe anderer Android-Nutzer nun die verlorenen Kopfhörer orten. Die Smartphones tauschen dabei mit den Buds anonyme Verbindungsschlüssel aus, wodurch sie ihren aktuellen Standort weitergeben können – ganz ohne eigene Internetverbindung.
Akku
Die Akkulaufzeit hat Google nach oben geschraubt, so erreichen die Kopfhörer mit aktiviertem ANC jetzt bis zu acht Stunden statt zuvor sechs Stunden – und das trotz kleinerem Gehäuse. In Verbindung mit dem Case steigt die Akkulaufzeit auf etwa 30 Stunden, wir müssen so bei regelmäßiger Verwendung nur alle ein bis zwei Wochen aufladen. Ein Nachladen von fünf Minuten erlaubt den Weiterbetrieb für ganze eineinhalb Stunden.
Geladen werden die Pixel Buds Pro 2 über den USB-C-Port im Case oder per kabellosem Ladegerät mit Qi.
Preis
Die Pixel Buds Pro 2 kosten 203 Euro (Amazon). Das ist im Vergleich zur direkten Konkurrenz um Apple, Bose, Sony & Co. ein guter Preis. Nachdem es sich hier aber um die aktuell besten Kopfhörer für Android-Smartphones handelt, ist der Preis umso angemessener. Zudem ist der Preis inzwischen seit unserem Test am 17. Januar 2025 um knapp 40 Euro gefallen.
Fazit
Mit Pixel Buds Pro 2 ist Google zweifellos der große Wurf gelungen. Zwar sind die Verbesserungen der zweiten Generation eher kleine Details, doch sie alle schieben die Earbuds vor die Konkurrenz. Angefangen bei der kompakten Größe und der neuen Form der Kopfhörer, die das Tragen enorm angenehm macht. Dennoch ist die Akkulaufzeit auf acht Stunden (Buds) gestiegen. Die Verarbeitung ist weiterhin gewohnt hochwertig. Google hat außerdem das Problem behoben, dass die Kopfhörer mitunter rausgefallen sind.
Durch den neuen Tensor-A1-Chip hat die Qualität des ANC deutlich zugelegt und ist nun mindestens auf einer Ebene mit der Konkurrenz. Das Klangbild ist differenziert, angenehm und sehr räumlich. Ein Komfort-Feature ist die Verfügbarkeit eines Lautsprechers im Case, das so zum Suchen klingeln kann. Obendrein funken die Buds Pro 2 nun über das Google-Gerät-finden-Netzwerk, wodurch man sie mit der Hilfe von anderen Android-Nutzern suchen kann.
Insgesamt hat Google hier ein sehr rundes Gesamtpaket auf den Tisch gelegt und Probleme der ersten Generation abgearbeitet. Für uns sind die Pixel Buds Pro 2 die besten Kopfhörer im Android-Ökosystem. Sie kosten 203 Euro (Amazon).
Künstliche Intelligenz
SAP will mit Sparmaßnahmen KI-Ausbau finanzieren
Der Software-Konzern SAP will an bestimmten Stellen weiter Kosten sparen, um Mittel für den Ausbau seiner KI-Technologien freizumachen. Dabei hat SAP vor allem Ausgaben für Neueinstellungen und Dienstreisen im Blick. Einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigte ein SAP-Sprecher am Donnerstag.
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„SAP überprüft fortlaufend seine Investitionen, um Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten langfristigen Mehrwert für Kunden schaffen“, hieß es in einem Statement des Konzerns. „Daher investieren wir verstärkt in KI-bezogene Kompetenzen, Talente und Technologien. Gleichzeitig gehen wir bei Neueinstellungen, externen Ausgaben und internen Reisen bewusster und gezielter vor.“ Kundennahe Aktivitäten sowie wichtige KI-Initiativen würden weiterhin vollständig unterstützt.
Dienstreisen nur mit KI-Bezug?
Bloomberg hatte zuvor unter Berufung auf eine E-Mail des Managements an die Beschäftigten berichtet, dass sich künftige Neueinstellungen ausschließlich auf ausgewählte Profile konzentrieren würden, mit Fokus vor allem auf zentrale KI-Rollen. Dienstreisen für interne Veranstaltungen ohne Bezug zur KI-Entwicklung würden ausgesetzt. Zudem prüfe Europas größter Software-Konzern Einsparpotenziale bei Lieferanten.
SAP-Chef Christian Klein hat sein Unternehmen schon länger auf KI-Kurs eingeschworen. Bei der Hausmesse Sapphire stellte SAP etwa seine Vision des autonomen Unternehmens vor, bei dem KI-gestützte Assistenzen Hand in Hand mit dem gewöhnlichen Personal arbeiten. Bislang scheint SAPs KI-Strategie bei der Kundschaft aber nur bedingt zu zünden. Laut einer durchgesickerten internen Umfrage vertrauen auch nur noch 54 Prozent der SAP-Angestellten dem Unternehmensvorstand. Seit Jahresbeginn hat die SAP-Aktie rund 30 Prozent an Wert verloren.
(axk)
Künstliche Intelligenz
Kompressor-Kühlbox Mobicool MCF32 im Test: Kühlt stationär und mobil bis -10 °C
Die Mobicool MCF32 Kompressor-Kühlbox bietet 31 l Volumen, kühlt bis -10 °C und läuft an 12/24 V sowie 230 V. Wir zeigen, wie sie sich im Alltag schlägt.
Mobicool zählt seit Jahren zu den bekannten Namen bei mobilen Kühllösungen. Mit der MCF32 schickt der Hersteller eine handliche Kompressor-Kühlbox ins Rennen, die sich besonders an Camper, Wohnmobilisten, Bootsfahrer und Vielfahrer richtet.
Das Fassungsvermögen von 31 l reicht für Getränke und Lebensmittel für einen Wochenendausflug, gleichzeitig bleibt die Box kompakt genug für den Kofferraum. Dank der flexiblen Stromversorgung per 12 V, 24 V und 230 V ist die MCF32 sowohl im Fahrzeug als auch zu Hause einsatzbereit. Im Test zeigt sich, ob der mobile Kühlschrank ab 160 Euro hält, was Mobicool verspricht – und wo die Grenzen liegen.
Design & Verarbeitung
Optisch gibt sich die MCF32 klassisch: blau-weißes Kunststoffgehäuse, ein stabiler Klappgriff und ein klappbarer Deckel. Das Material wirkt nicht besonders hochwertig, ist aber sauber verarbeitet und robust genug für den mobilen Einsatz. Positiv fällt der abnehmbare Deckel auf, der die Reinigung erleichtert. Ein Wasserablauf im Innenraum fehlt allerdings – Schmelzwasser oder Reinigungsflüssigkeit muss man mit einem Tuch aufnehmen.
Die noch kompakten Abmessungen und die niedrige Bauhöhe eignen sich besonders für beengte Räume, etwa im umgebauten Transporter oder im vollgepackten Kofferraum. Im Inneren bietet die Box Platz für bis zu 52 Getränkedosen oder sechs 1,5-l-Flaschen. Auch 1-l-Flaschen lassen sich aufrecht lagern. Eine praktische LED-Innenbeleuchtung sorgt dafür, dass man den Inhalt auch im Dunkeln zuverlässig findet. Die stabilen Tragegriffe erleichtern den Transport – Rollen oder einen Teleskopgriff wie bei größeren Modellen gibt es hier aber nicht.
Bilderstrecke – Mobicool MCF32
Bedienung & Ausstattung
Die Bedienung erfolgt über ein simples Bedienfeld an der Front. Neben einer digitalen Temperaturanzeige gibt es die Tasten „On/Off“, „Set“ sowie „Up“ und „Down“. Damit stellt man die gewünschte Zieltemperatur präzise ein – der Bereich reicht laut Hersteller von +20 °C bis -10 °C. Das Display zeigt die aktuelle Temperatur klar ablesbar an, eine App-Steuerung oder WLAN-Anbindung sucht man vergeblich. Für den Preisbereich ist das aber verschmerzbar.
Ein großes Plus ist die flexible Stromversorgung: Die MCF32 arbeitet an 12 V und 24 V per Zigarettenanzünder (12-/24-V-Steckdose) sowie an 100 bis 240 V Wechselstrom über die Steckdose. Damit eignet sie sich für PKW, LKW, Wohnmobil, Boot und den Heimgebrauch gleichermaßen. Die passenden Kabel liegen bei. Der vollhermetische, kompakte Kompressor mit integrierter Steuerelektronik arbeitet effizient und zuverlässig. Zubehör wie einen Akku oder Solar-Anschluss bietet Mobicool bei diesem Modell nicht – wer autark kühlen möchte, muss auf eine externe Powerstation zurückgreifen.
Kühlleistung
Im Praxistest zeigt die Mobicool MCF32 eine solide, aber keine rekordverdächtige Leistung. Von einer Raumtemperatur von 22 °C auf eine Innentemperatur von 5 °C benötigt die leere Box exakt 30 Minuten. Nach 47 Minuten erreicht sie -5 °C, und die niedrigste Temperatur von -10 °C ist nach einer Stunde und 26 Minuten erreicht. Damit liegt sie im Mittelfeld, manche Konkurrenten sind hier nicht nur schneller, sondern schaffen zudem -18 °C oder sogar -20 °C.
Wer echtes Gefriergut wie Speiseeis oder tiefgefrorenes Fleisch lagern möchte, sollte diese Limitationen beachten. Für gekühlte Getränke, Wurst, Käse, Obst und Gemüse reicht die Leistung der Mobicool MCF32 dagegen locker aus.
Positiv fällt die Temperaturstabilität auf: Ist die Zieltemperatur einmal erreicht, hält die MCF32 diese über Stunden zuverlässig, sowohl an der Steckdose als auch am 12-V-Anschluss im Auto. Der Kompressor schaltet dann nur noch periodisch nach und läuft nicht dauerhaft.
Auch bei sommerlichen Außentemperaturen bleibt die Kühlleistung konstant, größere Schwankungen im Innenraum konnten wir nicht feststellen. Legt man warme Getränke oder Lebensmittel nach, benötigt die Box entsprechend etwas Zeit, um wieder auf die Zieltemperatur zu kommen – ein typisches Verhalten bei Kompressorboxen dieser Größenklasse.
Beim Stromverbrauch zeigt sich die MCF32 sparsam. Im Kühlbetrieb bei 5 °C liegt die Leistungsaufnahme im Durchschnitt bei rund 40 Watt, im Gefrierbetrieb bei -10 °C sind es etwa 45 Watt – jeweils gemessen bei sommerlicher Raumtemperatur.
Da der Kompressor nach Erreichen der Zieltemperatur nur noch nachregelt, liegt der tatsächliche Verbrauch über den Tag deutlich niedriger. Damit eignet sich die Box auch gut für den Betrieb an einer Powerstation oder einem Solar-Setup unterwegs. Ein integrierter Batteriewächter schützt zudem die Fahrzeugbatterie vor Tiefentladung und schaltet die Kühlbox bei geringer Ladung automatisch ab.
Die Lautstärke des Kompressors empfinden wir als gut erträglich. Im Wohnzimmer oder Büro stört das Betriebsgeräusch nicht wesentlich, direkt neben dem Bett würden wir die Box aber nicht platzieren.
Preis
Die Mobicool MCF32 ist aktuell bei diversen Shops reduziert und schon ab 159 Euro erhältlich – der Normalpreis liegt zwischen 200 und 260 Euro. So liegt sie jetzt im unteren Preissegment und bietet mit Blick auf den großen Innenraum ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Die sonst üblichen 200 Euro sind zwar angemessen, aber eben kein Schnäppchen.
Fazit
Die Mobicool MCF32 ist eine solide Kompressor-Kühlbox für alle, die eine kompakte und auch bezahlbare Kühllösung suchen. Mit einem Volumen von 31 l bietet sie ausreichend Platz für Wochenendausflüge, Campingtrips oder lange Abende mit Freunden. Verarbeitung, Bedienung und Lautstärke gehen in Ordnung, die flexible Stromversorgung an 12/24 V und 230 V macht sie zum echten Allrounder.
Die Kühlleistung ist in der Praxis locker ausreichend, auch wenn die Box mit -10 °C nicht ganz an Gefriertruhen heranreicht und beim Herunterkühlen etwas länger benötigt als manche Konkurrenten.
Wer Wert auf App-Steuerung, Akkubetrieb oder tiefe Minusgrade legt, sollte zu einem anderen Modell greifen. Für alle anderen bietet die MCF32 ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Künstliche Intelligenz
Cloud wird zur Achillesferse der deutschen Wirtschaft
Cloud Computing ist in deutschen Unternehmen praktisch flächendeckend angekommen – und damit auch Risiken bei der Ausfallsicherheit. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) geht laut dem Cloud-Report 2026 des Digitalverbands Bitkom davon aus, dass ein länger anhaltender Cloud-Ausfall den Geschäftsbetrieb letztlich zum Erliegen bringen würde. 9 Prozent müssten ihre Arbeit nach eigener Einschätzung sofort einstellen.
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Im Durchschnitt könnten Cloud-Nutzer noch rund drei Tage ohne die Dienste arbeiten. „Eine funktionsfähige Cloud ist für Unternehmen so wichtig wie stabile Stromversorgung und Zugang zum Internet. Büro-Software, Kommunikation, Datenbanken oder auch KI-Lösungen sind bei einer Cloud-Störung nicht verfügbar, dabei sind sie unverzichtbar für den Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst.
Er verweist zugleich auf die Vorteile: „Gleichzeitig ist die Nutzung von Cloud-Diensten häufig sicherer und stabiler, als auf eigene Server zu setzen. Wichtig ist deshalb, die Cloud in ein Sicherheitskonzept für das Unternehmen zu integrieren.“
Die Zahlen aus dem Bitkom-Cloudreport untermauern die Bedeutung von Cloud-Computing für deutsche Firmen deutlich: 86 Prozent nutzen demnach bereits Cloud-Dienste. Unternehmen verlagern zunehmend Anwendungen dorthin und setzen verstärkt auf KI-Dienste.
Unternehmen rüsten sich gegen Ausfälle
Die zunehmend zentrale Bedeutung der Cloud spiegelt sich auch in den Vorsorgemaßnahmen wider. 28 Prozent der Cloud-Nutzer berichten von gravierenden Cloud-Ausfällen innerhalb der vergangenen zwölf Monate. 82 Prozent verfügen inzwischen über Notfall- und Wiederanlaufpläne. Drei Viertel sichern wichtige Daten zusätzlich außerhalb der Cloud. Zwei Drittel (69 Prozent) überwachen ihre Cloud-Dienste selbst, ebenfalls zwei Drittel (66 Prozent) können bei Bedarf auf lokale Systeme ausweichen.
Dagegen setzen bislang nur 8 Prozent zur Absicherung auf einen zweiten Cloud-Anbieter. Generell arbeiten zwar 38 Prozent der Unternehmen mit Multi-Cloud-Lösungen und 34 Prozent mit Hybrid-Cloud-Ansätzen – doch das primäre Motiv ist dabei selten die Ausfallsicherheit.
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Grundlage des Cloud Report 2026 ist eine repräsentative telefonische Befragung von 603 Unternehmen in Deutschland mit mindestens 20 Beschäftigten, die Bitkom Research zwischen Kalenderwoche 14 und 20 des Jahres 2026 durchgeführt hat.
(fo)
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