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Spieleentwicklung: KI hätte Destiny 2 gerettet, denkt Epic-CEO


Spieleentwicklung: KI hätte Destiny 2 gerettet, denkt Epic-CEO

Bild: Bungie

Destiny 2 musste eingestellt werden, weil seine Entwicklung zu teuer war. Epic-CEO Tim Sweeney hat dafür eine Lösung: KI. In einer Branche, die von Kreativität lebt und deren Kunden tendenziell noch negativ auf den Einsatz der LLMs reagieren, haben die Aussagen Brandpotential.

Für das Ende von Destiny 2 waren hohe Kosten verantwortlich, hieß es schon vor Wochen von Insidern. Forbes geht noch etwas mehr ins Detail und destilliert die Gründe für das Scheitern auf eine einfache Formel: „hohe Kosten, schlechte Entscheidungen“.

Destiny 2 habe eine Menge neuer Inhalte benötigt um Spieler bei der Stange zu halten und sei deshalb während seiner Lebensdauer nur selten profitabel gewesen. Gewinne habe die Studioleitung zudem nicht sinnvoll verwendet, etwa für zu viele Konzeptideen oder ein unnötiges neues Unternehmensgebäude. Auch deshalb seien Erweiterungen hinter den Erwartungen geblieben: Selbst The Final Shape habe sie trotz Rekordverkäufen nicht erfüllt, weil die Erwartungen nicht von den Möglichkeiten, sondern den Kosten diktiert worden seien.

KI als Spaßmaßnahme

In diesem Kontext steht die ironische Anmerkung von Tim Sweeney, es möge doch irgendeine neumodische Technologie geben, die bei der Erstellung vieler neuer Inhalte helfe. Gemeint ist natürlich Künstliche Intelligenz. Sweeney vertritt damit eine Position, die im Mainstream großer Konzerne liegt. Dort wird KI als Möglichkeit gesehen, die explodierenden Kosten der Spieleentwicklung im Zaum zu halten oder, am Rande, auch neue Spielerlebnisse zu ermöglichen. Aufgrund der kritischen Haltung von Konsumenten wird aktuell aber noch eingeschränkt: KI soll unterstützen, prüfen und Ideen liefern, nicht ausführen.

Kosten sparen, schneller mehr Inhalte erstellen: Sweeney geht mit seinen Äußerungen in die aktuell extremere Vision von Spieleentwicklung, bei der KI einen aktiven Teil übernimmt. Zynisch mag man anmerken, dass sich das Genre dafür tatsächlich hervorragend eignet: Generische Slop-Service-Shooter lösen dann generische Live-Service-Shooter ab, die eben häufig viel Austauschbares und Ähnliches bieten – was mitunter keinen großen Unterschied machen darf. Das wirft ein Schlaglicht auf die Problemzone des Genres und von KI: Fehlender Kreativität, einer Perspektive, die gleichwohl aus der Sicht von Bilanzen und Gewinnkalkulationen nur bedingt berücksichtigt wird.





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Mit Fedora 44 als Basis: Ultramarine Linux 44 erscheint mit KDE Plasma 6.7 und mehr


Mit Fedora 44 als Basis: Ultramarine Linux 44 erscheint mit KDE Plasma 6.7 und mehr

Bild: Fyra Labs

Ultramarine Linux 44 steht zum Download bereit, die standardmäßig KDE Plasma in der aktuellen Version 6.7 verwendet. Zudem gibt es Editionen mit den Desktop-Umgebungen GNOME 50, Budgie 10.10 und Xfce 4.20. Dabei setzt die Linux-Distribution auf den Kernel 7.0.

Die KDE-Plasma-Edition von Ultramarine Linux 44 bietet neben Performance-Verbesserungen und Fehlerbehebungen die neue Theme-Engine „Union“. Demgegenüber wechselt die Budgie-Variante dieser Fedora-44-basierten Linux-Distribution erstmals zu Wayland, während die GNOME-Edition einige Verbesserungen des Fenster-Managements erfahren hat.

Die Neuerungen von Ultramarine Linux 44

Die Plasma-Edition von Ultramarine Linux 44 bringt dabei neben dem KDE Plasma 6.7 als Desktop-Umgebung KDE Gear 26.04.2 und KDE Frameworks 6.27 mit. Die GNOME-50-Variante der Linux-Distribution aktiviert standardmäßig die Buttons für Minimieren und Maximieren, zeigt auf Laptops die Batterieladung in Prozent an, bietet einen Taschenrechner in der Übersichtssuche und entfernt eine störende „Fenster ist bereit“-Benachrichtigung.

Neben dem Wechsel zu Wayland umfasst die Budgie-10.10-Edition von Ultramarine Linux 44 eine neue Bluetooth-App und bietet nun den aus KDE Plasma bekannten Login-Manager SDDM. Allerdings schreiben die Entwickler von Fyra Labs in einem aktuellen Blogbeitrag, dass der Wechsel zu SDDM „aus Stabilitätsgründen“ manuell erfolgen muss, wofür es eine gesonderte Anleitung gibt. Ferner kommt derzeit für alle Editionen von Ultramarine 44 laut Distrowatch der Linux-Kernel in Version 7.0.14 zum Einsatz.

Die KDE-Plasma-Edition von Ultramarine Linux.
Die KDE-Plasma-Edition von Ultramarine Linux. (Bild: Fyra Labs)
Dies ist die GNOME-Edition von Ultramarine Linux.
Dies ist die GNOME-Edition von Ultramarine Linux. (Bild: Fyra Labs)
Ein Blick auf die Xfce-Edition.
Ein Blick auf die Xfce-Edition. (Bild: Fyra Labs)
Hier ist die Budgie-Variante von Ultramarine Linux abgebildet.
Hier ist die Budgie-Variante von Ultramarine Linux abgebildet. (Bild: Fyra Labs)

Zu den weiteren Neuerungen von Ultramarine 44 gehören zusätzliche Bildschirmhintergründe, eine Überarbeitung der Out-of-Box-App „Taidan“ sowie ein Nix-Installer-Tweak der über das Kommandozeilentools umcli mittels „um tweaks enable nix“ aktiviert wird. Darüber hinaus arbeiten die Entwickler von Fyra Labs an einem Skript, das Asahi-Linux-Installationen auf Apple-Silicon-Macs in Ultramarine Linux umwandelt und an der Unterstützung für Asus-ROG-Handheld-PCs. Zudem wird Ultramarine Linux 44 für das Windows Subsystem for Linux (WSL) und für den Raspberry-Pi-Imager erscheinen.

Schnellere Veröffentlichung von Funktionen

Zwar bleibt Ultramarine Linux 44 dem Release-Zyklus von Fedora treu, doch soll es neue Funktionen jetzt zeitnah geben, sobald diese fertiggestellt sind, statt nur anlässlich der großen Veröffentlichungen wie bisher. Dabei soll es den Entwicklern zufolge bereits in diesem Sommer neue Funktionen geben, wozu neue Hardware-Ports und eine öffentliche Vorschauversion der Atomic-Edition von Ultramarine gehören.



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„Red Line of Death“: Bericht über erste Steam Machine mit GPU-Fehler


„Red Line of Death“: Bericht über erste Steam Machine mit GPU-Fehler

Bild: Valve

Ein erster Bericht dokumentiert einen mutmaßlichen GPU-Fehler bei Valves neuer Steam Machine. Der Spieler hat nach eigenem Bekunden für einige Minuten No Man’s Sky gespielt und dann ein Update eingespielt, danach zeigte die LED an der Vorderseite eine „Red Line of Death“ an.

Konsolen zeigen Hardwarefehler häufig in Form von LED-Anzeigen an, wobei insbesondere der „Red Ring of Death“ der Xbox 360 und das „Yellow Light of Death“ der PS3 unrühmliche Bekanntheit erlangt haben. Jetzt gibt es auf Reddit den ersten Anwenderbericht zu einer neuen Steam Machine mit einem mutmaßlichen Hardwarefehler: Ein Foto von Valves Wohnzimmer-PC zeigt eine „Red Line of Death“, die einem offiziellen Support-Dokument zufolge in diesem Fall einen GPU-Fehler anzeigt.

Erste Steam Machine mit Hardwarefehler?

So schreibt der Reddit-Nutzer „me_hill“ in r/steammachine, dass seine „Steam Machine ziemlich cool für die 20 Minuten war, die sie funktionierte“. Dazu postet er ein Bild der unteren Vorderseite einer Steam Machine, das ein sich über die rechte Hälfte der LED-Leiste erstreckendes rotes Licht zeigt. Der Reddit-User hat laut eigenen Aussagen zunächst fünf Minuten No Man’s Sky gespielt, um danach ein nicht näher bezeichnetes Update zu installieren. Anschließend funktionierte seine Steam Machine nicht mehr.

Dabei ist ein sich über die rechte Hälfte der LED-Leiste pulsierendes rotes Licht zusammen mit einem rot leuchtenden Power-Button nur eines von mehreren Leuchtmustern, die Systemfehler anzeigen können:

  • Ein durchgehend über die gesamte LED-Leiste leuchtendes rotes Licht zeigt eine Überhitzung der CPU (mehr als 95 °C) oder der GPU (mehr als 90 °C) an.
  • Demgegenüber deutet ein im rechten Viertel der LED-Leiste pulsierendes rotes Licht an, dass kein Arbeitsspeicher erkannt werden konnte.
  • Ein rot-pulsierendes Licht im zweiten Viertel der LED-Leiste von links offenbart hingegen einen SSD-Fehler.
  • Und ein rot-pulsierendes Licht auf der linken Seite der LED-Leiste zeigt einen negativ ausgefallenen Speichertest an.
Das Bild der Steam Machine mit dem vermuteten GPU-Defekt.
Das Bild der Steam Machine mit dem vermuteten GPU-Defekt. (Bild: Reddit/me_hill)

Noch keine offizielle Bestätigung von Valve

Wie immer sollten solche Anwenderberichte mit einer gewissen Portion Skepsis betrachtet werden. Bislang hat Valve diesen vermuteten Fall eines GPU-Defektes bei der Steam Machine auch noch nicht offiziell bestätigt oder kommentiert. Der Reddit-Nutzer „me_hill“ hat den Steam-Support entweder bereits kontaktiert oder wird dies bald tun.

Sollte ihm die Antwort des Steam-Supports zu lange dauern, wird der Reddit-User wohl die Neuinstallation von SteamOS über einen USB-Stick versuchen, die in einem gesonderten Support-Dokument von Valve beschrieben wird. Weitere Informationen dazu, ob Valve sich bereits auf die Anwenderanfrage gemeldet hat oder der Nutzer SteamOS neu installieren konnte, liegen zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht vor.



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Mini-PC mit Core Ultra 300: Asus NUC 16 Pro ist ab sofort für 631 bis 2.542 Euro erhältlich


Mini-PC mit Core Ultra 300: Asus NUC 16 Pro ist ab sofort für 631 bis 2.542 Euro erhältlich

Bild: Asus

Asus hat den Verkaufsstart des NUC 16 Pro mit Core Ultra 300 „Panther Lake“ bekanntgegeben. Als Barebone ohne RAM, SSD und Betriebssystem geht es mit kleinem Core Ultra 5 325 bei 631 Euro los. Das Topmodell mit Core Ultra X9 388H inklusive Arc B390, RAM, SSD und Windows 11 Pro kostet als „Kit“ 2.542 Euro.

Endlich ist der Marktstart erfolgt

Asus hat den NUC 16 Pro auf Basis der Intel Core Ultra 300-Prozessoren mit Panther-Lake-Architektur erstmals auf der CES 2026 im Januar dieses Jahres vorgestellt. Nach Beilegung des Patentrechtsstreits mit Nokia vor einer Woche kommen die Systeme jetzt auch in der DACH-Region auf den Markt.

Diese Modelle gibt es hierzulande

Asus verspricht für die neue NUC-16-Pro-Reihe einen bis zu 50 Prozent niedrigeren Stromverbrauch bis 20 Prozent mehr Leistung und eine bis zu anderthalb Mal schnellere 3D-Grafikbearbeitung verglichen mit den Vorgänger-Modellen. Auf die Modelle mit Arc B390 wird das zweifelsohne zutreffen, wie unzählige Tests dieser iGPU bereits gezeigt haben:

  • iGPU vs. dGPU 2026 im Test: Intel Arc B390 vs. RTX 5060 Laptop GPU in Spiele-Benchmarks

Als Kit oder Barebone

Es gibt den NUC Pro 16 als Kit mit RAM, SSD und Windows 11 Pro, aber auch als Barebone. Bei den Modellen mit Arc B390 ist auch dann aber der RAM schon mit im Paket, da er als LPDDR5X-9600 fest verlötet werden muss.

Das Topmodell ist die Konfiguration mit Intel Core Ultra X9 388H mit Arc B390, 32 GB LPDDR5X-9600 und einer 1 TB großen PCIe-Gen4-SSD zum empfohlenen Verkaufspreis von 2.542 Euro. Der günstigste Einstiegt gelingt wiederum mit dem Barebone mit Core Ultra 5 325, hier werden 631 Euro aufgerufen.

Die Rückseite des Asus NUC 16 Pro.
Die Rückseite des Asus NUC 16 Pro. (Bild: Asus)

Weitere technische Spezifikationen

Der Asus NUC 16 Pro bietet immer WiFi 7 und Bluetooth 6.0 für die drahtlose Konnektivität und ist darüber hinaus mit zwei 2,5G-LAN-Anschlüssen ausgestattet. Dank zwei HDMI-2.1-Ports und auf Wunsch verfügbarem DisplayPort kann Asus neuer Mini-PC auch in Multi-Monitor-Setups integriert werden. Ferner sind zwei USB-3.2-Gen2-Anschlüsse mit 10 Gbit/s und zwei Thunderbolt-4-Ports an der Rückseite verbaut, während sich an der Vorderseite drei weitere USB-3.2-Gen2-10-Gbit/s-Ports befinden.

Asus neuer Mini-PC lässt sich ohne Werkzeug öffnen.
Asus neuer Mini-PC lässt sich ohne Werkzeug öffnen. (Bild: Asus)

Aufgrund einer Zertifizierung nach dem US-Teststandard MIL-STD-810H soll der Asus NUC 16 Pro auch unter widrigen Bedingungen mit niedrigen Ausfallzeiten aufwarten. Zudem kann das vom Format 4 × 4 auf 5 × 4 (Zoll) veränderte Gehäuse ohne Werkzeuge geöffnet werden, wodurch ein leichter Austausch von M.2-SSDs möglich ist. Hierbei misst das Gehäuse 144 × 122 × 44 mm bei einem Volumen von 0,7 Litern. Dabei sorgen drei Heatpipes, spezielle Kühlrippen und zwei Lüfter für die Wärmeableitung.



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