Künstliche Intelligenz
Top 5: Der beste Adventskalender 2025 – für Bastler, Schlaumeier, Nerds & Geeks
Für Heimwerker
Werkzeug-Adventskalender 2025
Advent, Advent, die Schraube klemmt … Wir zeigen unsere liebsten Werkzeug-Adventskalender von Bosch über Einhell bis Wera und blicken hinter die Türchen.
- hochwertige Werkzeuge bekannter Marken
- vielseitige Auswahl für viele Anwendungen
- festliche Gestaltung passend zur Weihnachtszeit
- Geschenkidee für Handwerker, Heimwerker und Bastler
- teilweise höherer Preis im Vergleich zu regulären Werkzeugsets
- nicht alle enthaltenen Werkzeuge mögen für jeden relevant sein
- jährlich ähnliche Zusammenstellung, wenig Abwechslung für Sammler
Werkzeug-Adventskalender 2025 im Test: Schrauben, Drehen, Basteln
Advent, Advent, die Schraube klemmt … Wir zeigen unsere liebsten Werkzeug-Adventskalender von Bosch über Einhell bis Wera und blicken hinter die Türchen.
Eine ordentliche Werkzeugausstattung ist für jeden wichtig, der gelegentlich oder auch regelmäßig Dinge repariert, aufbaut, optimiert und so weiter. Kurz gesagt: Werkzeug ist im Haushalt essenziell. Dass Werkzeug viel Freude bereiten kann, wissen auch die Werkzeughersteller und bieten entsprechende Werkzeug-Adventskalender an. Wir haben uns Werkzeugkalender von Wera, Einhell und Bosch angeschaut und zeigen, was sich hinter den Türchen versteckt. Außerdem geben wir einen Ausblick auf weitere Werkzeug-Adventskalender.
Bosch Adventskalender 2025
Unser diesjähriger Favorit ist der Bosch Adventskalender 2025 im charakteristischen Bosch-Grün. Er kommt in der typischen grünen Markenoptik und richtet sich primär an Heimwerker, die ihre Ausstattung mit hochwertigen Basics erweitern wollen. Der Bosch Adventskalender 2025 kostet bei Alternate 38 Euro inklusive Versand. Damit gehört er zu den günstigen Werkeug-Adventskalendern am Markt.
Bosch Adventskalender 2025 Bilder
Hinter den 24 Türchen verbergen sich insgesamt 41 Teile, darunter ein Bit-Schraubendreher mit T-Griff, eine Kombizange mit 180 mm Länge für Greif-, Schneid- und Biegearbeiten sowie eine Bügelsäge mit 150 mm Blattlänge für Schnitte in Holz oder Kunststoff. Ergänzt werden diese Kernwerkzeuge durch einen Tiefloch-Markierungsstift mit sechs mehrfarbigen Minen.
Zusätzlich umfasst das Set 10 Inbussschlüssel, 18 Schraubendreher-Bits mit gängigen Profilen wie Phillips, Pozidriv und Schlitz sowie zwei Ersatz-Bügelsägeblätter. Eine Stofftasche mit Reißverschluss sorgt für Ordnung. Im Vergleich zum Vorjahresmodell erweitert die 2025-Ausgabe das Angebot um Greif- und Markierwerkzeuge.
Bosch Adventskalender 2024
Das Herzstück des Bosch Adventskalenders 2024 für 55 Euro ist der Bit-Ratschenschraubendreher. Dieser hat einen ergonomisch geformten T-Griff mit Softgrip und einen starken magnetischen Bithalter. Die Knarrenfunktion mit 36-Zahn-Getriebe eignet sich für bis zu 46 Nm Drehmoment. Er wechselt die Richtung über einen Metallschalter. Wer ihn einzeln kauft, zahlt schon 12 Euro.
Außerdem liegen dem Adventskalender ein kurzer Bit-Schraubendreher, drei Präzisionsschraubendreher, ein Korkenzieher, eine magnetische Verlängerung, drei Steckschlüssel und 18 Bit sowie eine Aufbewahrungstasche bei. Angesichts der vielen Werkzeuge geht der Preis völlig in Ordnung. Geht es um Werkzeug-Adventskalender, gehört der von Bosch zu unseren Favoriten.
Bosch Werkzeug-Adventskalender 2023
Im Bosch Werkzeug-Adventskalender 2023 verbergen sich eine ¼-Zoll-Ratsche, ein Universal-Schraubendreher, ein Klappmesser, ein Flaschenöffner sowie Bits und Steckschlüsseleinsätze. Die kleine Aufbewahrungsbox erinnert an ein Federmäppchen aus Schulzeiten. Der 2023er-Adventskalender ist nicht mehr erhältlich.
Bosch Werkzeug-Adventskalender 2023 Bilder
Einhell Adventskalender 2025
Der Einhell Adventskalender 2025 im markentypischen roten Design kostet ab 50 Euro (Cornad) und versteckt insgesamt 37 Teile hinter 24 Türchen.
Als Kernstücke dienen die Mini-Ratsche aus Chrom-Vanadium-Stahl (CrV) mit 1/4-Zoll-Aufnahme für Schraubarbeiten in engen Räumen, der ergonomische Schraubendrehergriff und der Schiebe-T-Griff aus CrV-Stahl. Die Kombizange (kompakt, CrV-Stahl mit Federmechanismus) eignet sich für Greif-, Schneid- und Biegeaufgaben, während das 3-Meter-Maßband mit Stahlband, Gummigriff und Entriegelungsfunktion Messaufgaben übernimmt. Der Cutter (Taschenmesser) mit Aluminium-Griff, klappbarer Klinge, Sicherungsstift und Gürtelclip kommt mit 10 Trapezklingen in einem Kunststoffspender. Alle Werkzeuge entsprechen dem Einhell-Standard. So bitet er sich besonders für Einsteiger an, die ohne große Investitionen starten wollen.
Uns gefällt besonders die schicke und stabile Werkzeugtasche mit Reißverschluss und Schaumstoffeinlage in Carbon-Optik. Sie schützt und ordnet die Werkzeuge und bietet sich für mobile Einsätze an. Verglichen mit vielen Konkurrenzprodukten bietet Einhell eine breitere Palette für einfache Handarbeiten.
Einhell Adventskalender 2025 Bilder
Wera Werkzeug-Adventskalender 2025
Hinter 24 Türchen des Wera Adventskalender 2025 für 40 Euro verbergen sich insgesamt 28 Teile, darunter 15 Schraubendreher für 18 verschiedene Profile, wie VDE-isolierte Modelle für sichere Arbeiten bis 1.000 Volt, Stubby-Varianten für enge Räume und Micro-Schraubendreher für Feinmechanik. Highlights sind der Chiseldriver mit Schlagkappe und durchgehender Klinge aus zähem Stahl für Hammereinsatz ohne Splitterrisiko. Ergänzt werden diese durch einen T-Griff-Bithalter für 1/4-Zoll-Bits mit Kraftform-Design für hohes Drehmoment. Die Qualität mit legiertem Stahl und Softgrip-Elementen entspricht dem Wera-Standard, ideal für Werkstatt und Präzisionsarbeiten.
Zusätzlich umfasst das Set drei lange Bits (89 mm, Größen 4, 5, 6) aus robustem Z-Stahl, zwei Schraubengreifer (4,5-6 mm und 6-8,5 mm) für sicheren Halt an Schrauben sowie einen Flaschenöffner in neuer Farbkombination. Für Ordnung sorgen zwei montierbare Racks aus Top-Teilen (A und B) und vier Seitenteilen, die stehend oder hängend genutzt werden können. Im Vergleich zu Vorjahresmodellen erweitert die 2025-Ausgabe das Angebot um VDE- und Micro-Tools.
Wera Werkzeug-Adventskalender 2024
Der Wera Adventskalender 2024 steht unter dem Motto Schraubwerkzeuge. Er bietet eine Auswahl an hochwertigen Werkzeugen zum Preis von 74 Euro.
Hinter den 24 Türchen verbergen sich insgesamt 42 Teile, die eine umfangreiche Schraubendreher-Ausrüstung bilden. Das Herzstück des Kalenders ist der Kraftform Kompakt 20 mit Tasche. Dieser vielseitige Schraubendreher-Satz enthält einen Handhalter und 20 Wechselklingen. Der Kraftform Micro-Schraubendreher bietet sich für Präzisionsarbeiten an. Ergänzt wird das Set durch einen Rapidaptor Bithalter für einen schnellen Bitwechsel. Für Flexibilität soll ein Winkeladapter sorgen, der das Schrauben an schwer zugänglichen Stellen erleichtert.
Wie in den Vorjahren setzt Wera auf ein Farbcodierungssystem. Die verschiedenen Schraubendreher-Profile sind farblich gekennzeichnet, was die schnelle Identifikation des richtigen Werkzeugs erleichtert.
Qualitativ entsprechen die Werkzeuge dem gewohnten Wera-Standard. Die Schraubendreher und Bits sind aus hochwertigem Stahl gefertigt und versprechen eine lange Lebensdauer. Ein besonderes Schmankerl für Wera-Fans: Der Adventskalender kommt in der typischen grün-schwarzen Farbgebung.
Wera Werkzeug-Adventskalender 2023 Bilder
Wera Werkzeug-Adventskalender 2023
Im Wera Adventskalender 2023 (75 Euro) liegen neun gestellverchromte Winkelschlüssel mit Aufbewahrung im Rack zum Hinstellen auf den Tisch oder zur Befestigung an der Wand. Das Rack enthält einen abnehmbaren Magnetisierer, mit dem Schrauben und auch Werkzeugspitzen magnetisiert (und entmagnetisiert) werden können.
Ebenfalls enthalten: fünf Wechselklingen mit Doppelspitze sowie passendem Handgriff und einiges mehr. Kenner sehen es sofort: Das Werkzeug im Adventskalender zeigt sich in grün-roten Weihnachtsfarben. Im letzten Türchen versteckt sich wie immer ein Flaschenöffner für Kronkorken mit klassischem Werkzeuggriff. Prost!
Wera Werkzeug-Adventskalender 2022 Bilder
Im Wera Werkzeug-Adventskalender 2022 befinden sich die Maulschlüssel Doppelmaul Joker, die jeweils einen geringen Rückholwinkel von nur 15 Grad haben. Außerdem findet sich ein Maulschlüssel-Clip. Zusätzlich ist im Wera Werkzeug-Adventskalender 2022 ein Handhalter mit Bit-Magazin im Griff enthalten. Dieser fasst bis zu sechs Bits. Dafür liegen hinter den Türchen insgesamt 15 Edelstahl-Bits. Zudem der Klassiker: ein Flaschenöffner mit Wera-Griff.
Makita Adventskalender
Der Makita Adventskalender kommt im charakteristischen Makita-Blau, richtet sich an Fans der japanischen Kult-Marke und kostet bei Amazon knapp 100 Euro.
Das Herzstück des Kalenders ist das 47-teilige Ratschen-Bit-Set, das eine breite Palette von Schraubendreher-Aufsätzen für verschiedene Anwendungen bietet. Ergänzt wird dies durch ein fünfteiliges Torsion-Bit-Set, das speziell für Schlagschrauber ausgelegt ist. Diese Sets decken die meisten gängigen Schraubtypen ab und sind für viele Heimwerkerarbeiten nützlich.
Für Bohrarbeiten enthält der Kalender drei verschiedene Bohrer-Sets: ein fünfteiliges Steinbohrer-Set, ein fünfteiliges Holzbohrer-Set und ein sechsteiliges HSS-G Metallbohrer-Set. Diese Auswahl ermöglicht Bohrarbeiten in den häufigsten Materialien und ist eine sinnvolle Ergänzung für die Werkstatt.
Die LED-Stiftlampe mit 0,5 W Leistung ist ein praktisches Werkzeug für Arbeiten in schlecht beleuchteten Bereichen. Das dreiteilige Stichsägeblatt-Set erweitert die Einsatzmöglichkeiten für Besitzer einer Stichsäge.
Neben den Werkzeugen enthält der Kalender auch einige Makita-Werbeprodukte wie einen Flaschenöffner in Akkuform, einen Schlüsselbund, einen Gliedermaßstab, einen Schlüsselanhänger in Form eines Akku-Bohrschraubers, eine kleine Wasserwaage, einen Kühlschrankmagnet und einen Einkaufswagenlöser. Diese Artikel haben eher einen Werbe- als einen praktischen Nutzen, können aber für Makita-Fans durchaus attraktiv sein.
Der Kalender eignet sich besonders für Heimwerker, die ihre Grundausstattung erweitern möchten, oder für Makita-Fans, die sowohl praktische Werkzeuge als auch Sammlerstücke schätzen. Für den professionellen Einsatz oder für Personen mit bereits umfangreicher Werkzeugausstattung bietet er möglicherweise weniger Mehrwert.
Flex Adventskalender 2025
Der Flex Adventskalender 2025 für 64 Euro kommt in Rot-Schwarz-Design und richtet sich an Profi-Handwerker sowie DIY-Enthusiasten, die hochwertige Basics für Schraub- und Bohrarbeiten schätzen. Hinter 24 Türchen verbergen sich zahlreiche Teile, darunter der kompakte 4-V-Akku-Schraubendreher SD 7-320 4, eine Bit-Box DB 15 mit Stack-Pack-Kompatibilität, enthaltend Torx-Bits (T20, T25 x2, T30, T40), PH2-Bit, Steckschlüssel (7, 8, 10 mm), magnetischen Bithalter (60 mm) sowie Multimaterial-Bohrer (Ø 4×100, 5×100, 6×100, 8×120, 10×120 mm). Ergänzt werden diese durch einen Tieflochmarker mit 6 Ersatzminen und Anspitzer für präzise Markierungen in engen Bereichen.
Zusätzlich umfasst das Set ein Cuttermesser-Set (18 mm) mit 10 Abbrechklingen, einen 2-m-Meterstab sowie einen Flaschenöffner im Werkzeugdesign. Eine Taschenlampe aus Metall mit 5 Helligkeitsstufen, Blink- und SOS-Funktion inklusive USB-C-Ladekabel sorgt für Beleuchtung in dunklen Ecken. Im Vergleich zu Vorjahresmodellen erweitert die 2025-Ausgabe das Angebot um Bohrer und Bits.
Gedore Red Adventskalender 2025
Hinter 24 Türchen des Gedore Red Adventskalender 2025 für 45 Euro verbergen sich 51 Teile, darunter ein magnetischer Bit-Schraubendreher, ein Schnellwechseladapter sowie ein Winkel-Schraubendreher-Set für enge Stellen. Ergänzt werden diese durch 1/4-Zoll-Steckschlüsseleinsätze und Bits in Profilen wie PH, PZ, SL, IN, TX in Längen von 25, 50 und 90 mm.
Zusätzlich umfasst das Set diverse Bits wie Schlitz-, Kreuzschlitz-, Torx- und Inbus-Bits in Größen wie 3-6 mm (kurz und lang), Stecknüsse (z.B. 8, 10, 13 mm) sowie einen gummierten Griff. Eine Kunststoffbox in Gedore-Red-Design sorgt für Ordnung. Im Vergleich zu Vorjahresmodellen erweitert die 2025-Ausgabe das Angebot um längere Bits und Adapter.
Fazit
Werkzeug-Adventskalender bieten eine spannende Mischung aus vorweihnachtlicher Freude und praktischem Nutzen. Sie eignen sich hervorragend als Geschenk für Hobby-Handwerker und Technik-Enthusiasten. Die Qualität der enthaltenen Werkzeuge ist üblicherweise hoch.
Wer seine Werkzeugsammlung erweitern oder einfach jeden Tag im Advent eine kleine Werkzeugüberraschung erfahren möchte, für den sind diese Adventskalender eine tolle Option.
Künstliche Intelligenz
eHealth: iOS‑App zeigt Störungen in der Telematikinfrastruktur
Wenn das E‑Rezept nicht abrufbar ist oder die elektronische Patientenakte (ePA) zeitweise nicht funktioniert, betrifft das nicht nur Arztpraxen und Apotheken, sondern auch Versicherte. Für sie bleibt häufig unklar, ob gerade eine größere Störung der Telematikinfrastruktur (TI) vorliegt oder ob das Problem lokal begrenzt ist. Eine kürzlich veröffentlichte iOS‑App soll mehr Transparenz schaffen.
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Native App mit SwiftUI
Nach der Veröffentlichung von „TI-Monitoring.de“ – unter anderem auf GitHub – steht jetzt auch eine native App für iPhone, iPad und Macs zur Verfügung, die den aktuellen Status zentraler TI‑Dienste übersichtlich darstellt. Die Anwendung basiert auf öffentlich zugänglichen Statusdaten der Gematik und bereitet diese in einer mobil nutzbaren Form auf. Die Daten werden automatisch alle 5 Minuten aktualisiert.
Die iOS‑App entstand laut Angaben des Entwicklers, Lukas Schmidt-Russnak, unter anderem aus dem Wunsch heraus, ergänzend zu der Open-Source-Web-Anwendung (ti-monitoring.de) eine native Anwendung mit SwiftUI zu entwickeln und die bestehende Funktionalität auf die Apple‑Plattform zu übertragen.
Auf der Startseite der App, die heise online vorab getestet hat, werden sämtliche relevanten TI‑Komponenten nach Produkttyp gruppiert angezeigt, jeweils mit ihrem aktuellen Verfügbarkeitsstatus. Dazu zählen unter anderem Verzeichnisdienste, VPN-Zugangsdienste, der E-Mail-Dienst KIM, ePA‑Aktensysteme oder Dienste rund um das E‑Rezept. Einzelne Gruppen können aufgeklappt werden, um Details zu den jeweiligen Komponenten einzusehen. Die Darstellung ist dabei bewusst reduziert gehalten und auch ohne tiefere technische Vorkenntnisse nachvollziehbar.
App zeigt TI-Status an
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Ergänzend bietet die App eine Übersicht auf Ebene konkreter TI‑Anwendungen. Dort wird zusammengefasst, wie sich der aktuelle Zustand der Infrastruktur auf bekannte Anwendungen wie E‑Rezept, ePA oder KIM auswirkt. Bei gemeldeten Störungen lassen sich zusätzliche Informationen abrufen, etwa ob es sich um einen Teil‑ oder Totalausfall handelt, ob Wartungsarbeiten laufen und welche Funktionen konkret betroffen sind.
Für Nutzerinnen und Nutzer mit höherem Informationsbedarf, etwa in medizinischen Einrichtungen oder IT‑Abteilungen, lassen sich Benachrichtigungen individuell konfigurieren. So können Statusänderungen gezielt für ausgewählte Komponenten oder Anbieter gemeldet werden, ohne dass alle Meldungen pauschal ausgelöst werden. Wie bei vergleichbaren Monitoring‑Diensten gilt, dass die Daten ohne Gewähr bereitgestellt werden und aufgrund komplexer Abhängigkeiten innerhalb der TI nicht jede Einschränkung eindeutig abgebildet werden kann.
Die Basisversion der App ist kostenlos. Eine erweiterte Pro‑Version mit zusätzlichen Detailansichten und konfigurierbaren Benachrichtigungen ist als Einmalkauf für 4,99 Euro erhältlich.
(mack)
Künstliche Intelligenz
Auf Meta Quest grassiert die Piraterie
Das größte VR-Ökosystem steht derzeit an mehreren Fronten unter Druck. Die Verkaufszahlen der Meta Quest sind rückläufig und Nutzer geben deutlich weniger Geld für Spiele aus als noch vor einigen Jahren. Auch das Publikum hat sich gewandelt: Meta Quest wird heute besonders intensiv von Kindern und Jugendlichen genutzt, die kostenlose Multiplayer-Erlebnisse bevorzugen. Studios, die klassische Singleplayer-Spiele entwickeln, haben mit einbrechenden Umsätzen zu kämpfen und sind vielfach von Entlassungen oder Schließungen betroffen.
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Die aktuelle Situation ist nach Ansicht einiger Entwickler nicht allein auf Marktdynamiken zurückzuführen. Sie sehen in der schrankenlosen Piraterie einen Mitgrund für die Krise der VR-Branche und werfen Meta Passivität gegenüber einem Problem vor, das eine ohnehin angeschlagene Industrie weiter aushöhlt.
Eine florierende Piraterie-Szene
In den Medien wurde bislang kaum über Piraterie auf Meta Quest berichtet, was angesichts der Größe und Professionalität der Szene überrascht. Eine zentrale Rolle spielt die mit Abstand meistgenutzte Plattform „Rookie Sideloader“. Das PC-Programm listet tausende VR-Spiele, die sich per Mausklick auf Meta Quest herunterladen lassen. Selbst Updates von Spielen sind mit der Anwendung möglich. „Es gibt unter VR-Entwicklern den Scherz, dass die Nutzererfahrung und Zuverlässigkeit besser sind als die des Quest Stores“, sagt ein VR-Entwickler, der anonym bleiben möchte.

Die Bedienoberfläche des in Entwicklung befindlichen „Rookie Sideloader“ 3.0.
(Bild: Github)
Die Aussage ist überspitzt, verweist jedoch auf einen wahren Kern. Rookie Sideloader erfordert einen PC und eine Kabelverbindung sowie das Hinzufügen einer Ausnahme für Windows Defender. Aber ist das Programm einmal eingerichtet, ist es ausgesprochen nutzerfreundlich. Und am „Rookie Sideloader“ wird weiterhin aktiv gearbeitet: Derzeit befindet sich Version 3.0 in Entwicklung, die laut Github-Beschreibung eine „vollständige Überarbeitung der Bedienoberfläche, deutliche Leistungsverbesserungen und erweiterte Funktionen bringen soll“.
Die dahinterstehende Gruppe nennt sich „VRPirates“ und betreibt ein gut strukturiertes, detailliertes Wiki, das Einsteiger Schritt für Schritt an Installation und Nutzung des Programms heranführt. Neben einer FAQ enthält es Listen von Spielen, die im Multiplayer funktionieren, sowie von Titeln, die bislang nicht „gecrackt“ werden konnten.
Die Anhänger der Plattform tauschen sich auf dem offiziellen Discord-Server der Gruppe aus, der Tausende aktive Nutzer versammelt. Eine weitere zentrale Anlaufstelle ist das Reddit-Subforum r/QuestPiracy mit mehr als 100.000 Mitgliedern. Eine beachtliche Zahl angesichts der vergleichsweise kleinen Größe des VR-Markts.
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Das Ausmaß des Problems
In welcher Größenordnung illegal kopiert wird, lässt sich nicht exakt beziffern. Es gibt jedoch Anhaltspunkte. Bis vor etwa einem Jahr zeigte „Rookie Sideloader“ die exakten Downloadzahlen einzelner Titel an und ermöglichte Entwicklern damit einen direkten Vergleich mit den eigenen Absätzen. Inzwischen haben die Betreiber auf ein relatives Beliebtheitsranking umgestellt, das diese Daten nicht mehr offenlegt.
„Selbst auf Basis dieser relativen Werte zeichnet sich ein klarer Trend ab“, sagt ein VR-Entwickler. „Premiumspiele verschwinden oft bereits nach einer Woche aus den Verkaufscharts, halten sich jedoch monatelang in den Top 10 des Rookie Sideloader“. Ein prominentes Beispiel ist das 2025 erschienene Singleplayer-Abenteuer „Ghost Town“, das zu den besten VR-Spielen des Jahres zählt. Es fiel frühzeitig aus den Top 50 der meistverkauften Quest-Titel und war bei Raubkopierern gleichzeitig sehr populär. Weit vorn in der Beliebtheit rangiert auch das VR-Spiel „Pistol Whip“, dessen Studio Cloudhead Games in dieser Woche Entlassungen von 70 Prozent der Belegschaft ankündigte.

Das Studio hinter dem VR-Kultspiel „Pistol Whip“ musste in der aktuell schwierigen Marktsituation einen Großteil der Mitarbeiter entlassen.
(Bild: Cloudhead Games)
Eine weitere Datenquelle lieferte Meta versehentlich selbst. Im vergangenen November tauchte in Metas Analysewerkzeugen für Entwickler für kurze Zeit ein neues Dashboard auf, das Daten zu App-Sideloads enthielt und Rückschlüsse auf die Zahl illegaler Downloads zuließ. Auch wenn Meta das Dashboard rasch wieder entfernte, konnten einige Entwickler ihre eigenen Daten sichten und mit Verkaufszahlen abgleichen. Dabei ergaben sich je nach Titel Raubkopierraten zwischen 1:1 und 1:4. Die branchenweit bekannte VR-Spieleschmiede Vertical Robot bestätigte dies auf Nachfrage. Ein Vertreter sagte, dass den Zahlen zufolge auf jede verkaufte Kopie der Titel „Red Matter“ und „Red Matter 2“ etwa vier illegale Downloads entfallen würden.
„Ich kann nachvollziehen, dass es immer eine Nachfrage nach so etwas geben wird“, sagt der CEO eines anderen VR-Studios in einer Stellungnahme. „Aber als jemand, der auf Verkäufe angewiesen ist, um Mitarbeitende zu bezahlen, ist es schmerzhaft zu sehen, wie einfach Rookie Sideloader es einem sehr großen Publikum macht.“
Meta lässt Entwickler im Dunkeln
Selbst unter der Annahme, dass ein Teil verhinderter Raubkopien nie zu einem Kauf geführt hätte, bleibt Piraterie für Entwickler mit einem messbaren Schaden verbunden. Ein Schaden, der sich durch wirksamere Schutzmaßnahmen seitens Meta reduzieren ließe. Dass die bestehenden Mechanismen derzeit deutlich unter dem Standard klassischer Spielkonsolen und anderer geschlossener App-Ökosysteme liegen, darin sind sich Entwickler einig.
Meta verwies auf Nachfrage auf zwei Schutzmaßnahmen: eine Systemprüfung („Attestation API“), die die Integrität von Gerät und Software sicherstellen soll, sowie eine Kaufprüfung („Entitlement Check“), mit der festgestellt wird, ob ein Nutzer eine App tatsächlich erworben hat.

Piraterie dürfte vor allem bei jungen Nutzern verbreitet sein. Das ist nach Ansicht einiger Entwickler jedoch kein Grund, nichts dagegen zu unternehmen.
(Bild: Meta)
Während Letztere laut einem VR-Entwickler von Raubkopierern automatisch umgangen werden kann, greife die Systemprüfung nur bei Titeln, die zum Spielen zwingend eine Online-Komponente benötigen. Reine Singleplayer-Spiele würden damit nicht effektiv geschützt und seien entsprechend überproportional von Piraterie betroffen. Doch selbst bei Multiplayer-Titeln gelte dieser Mechanismus eher als Anti-Cheat-Maßnahme denn als wirksamer Schutz vor Piraterie. Im Reddit-Subforum r/QuestPiracy finden sich keinerlei Berichte über anhaltende Konsequenzen mit abschreckender Wirkung.
Mit Blick auf die Zukunft bleibt Meta vage und erklärt, man arbeite weiterhin an Schutzmaßnahmen und werde über entsprechende Lösungen informieren, sobald sie verfügbar seien. Ob und wann diese erscheinen, bleibt weiterhin offen. Klar ist, dass Entwickler seit Langem auf eine Reaktion des Unternehmens warten, die über Lippenbekenntnisse hinausgeht.
Schattenseiten einer offenen Plattform
Ein häufig geäußerter Vorwurf seitens Entwickler lautet, dass Meta Nutzeraktivität und Bindungsrate derzeit über alle anderen Erfolgsfaktoren stellt und ein konsequentes Vorgehen gegen Piraterie daher als kontraproduktiv betrachtet. Zudem wird befürchtet, dass Meta der Kategorie der Singleplayer-Spiele ohnehin keine hohe Priorität mehr einräumt. Die aktuell aktivste Nutzergruppe bevorzugt Multiplayer-Titel mit Free-to-Play-Geschäftsmodell, die weniger oder kaum raubkopiert werden. Ein weiterer möglicher Grund für Metas Zögern liegt darin, dass die auf Android basierende Meta Quest als vergleichsweise offene Plattform positioniert wurde, die Sideloading zulässt. Restriktivere Schutzmaßnahmen stünden mit dieser Politik potenziell im Konflikt.
An Ideen zur Verbesserung der Situation mangelt es Entwicklern nicht. Sie reichen von konkreten Vorschlägen für wirksamere Schutzmaßnahmen über Analysewerkzeuge, mit denen sich Piraterie besser nachverfolgen und Raubkopierer konvertieren lassen, bis zu einer restriktiveren Plattformpolitik, die Sideloading stärker einschränkt. Zudem sprechen sich einzelne Entwickler für deutlich schärfere Maßnahmen aus. „Meta sollte konsequent gegen Rookie Sideloader vorgehen und es der Plattform nicht so leicht machen. Eine Abmahnung („Cease-and-Desist“) könnte die Webseite, den GitHub-Auftritt und das Reddit-Subforum unterbinden. Ich bin schockiert, dass ein solcher Schritt bislang ausgeblieben ist“, sagt ein VR-Entwickler.
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„Rookie Sideloader“ beschwichtigte betroffene VR-Entwickler zunächst damit, Spiele auf Anfrage von der Plattform zu entfernen. Von dieser Möglichkeit machten bislang knapp zwei Dutzend Entwickler und Studios Gebrauch. Inzwischen berichten jedoch mehrere Entwickler, dass dieses Angebot für neue Anfragen nicht mehr gewährt wird.
Auf der Webseite der Betreiber heißt es, dass „Rookie Sideloader“ Kosten für Server und Bandbreite verursache, weshalb die Piraten auf Spenden angewiesen seien. Um mehr über die Motivation hinter dem Projekt zu erfahren, haben wir versucht, die Betreiber zu kontaktieren, was über Discord problemlos möglich ist. Eine Stellungnahme oder ein Gespräch, selbst unter Zusicherung von Anonymität, wurde jedoch abgelehnt.
(tobe)
Künstliche Intelligenz
Peugeot 408: Facelift bringt veränderte Antriebe
Seit 2022 leistet sich Peugeot den Luxus eines Nischenmodells. Der 408 ist eine Fließheck-Limousine, die mit beplankten Radläufen SUV-Elemente ins Design integriert. Der ganz große Durchbruch blieb bislang aus, und die kleine Modellpflege wird daran kaum etwas ändern. Denn mindestens ein Schritt bleibt aus.
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Etwas mehr Leistung im Plug-in-Hybrid
Die Optik wurde mit einem geänderten Kühlergrill nur leicht angepasst, wobei die beleuchteten Schriftzüge an Front und Heck noch die auffälligsten Veränderungen sind. Im Vergleich dazu sind die Veränderungen bei den Antrieben weitreichender. Der 1,2-Liter-Basisbenziner, ein 48-Volt-Mildhybrid, leistet nach wie vor 107 kW. Der Verbrauch im WLTP sinkt minimal auf fünf Liter. Nachgelegt hat Peugeot beim Plug-in-Hybrid: Zwar leisten der 1,6-Liter-Benziner mit 132 kW und der E-Motor mit 92 kW einzeln nicht mehr als bisher, die freigegebene Systemleistung steigt allerdings von 165 auf 177 kW. Auch die Reichweite steigt leicht von 77 auf 85 km.

Die Modellpflege hat den Peugeot 408 äußerlich kaum verändert.
(Bild: Peugeot)
Doch das Laden bleibt im Plug-in-Hybrid zäh. Serienmäßig ist nach wie vor ein einphasiger Lader mit 3,7 kW. Gegen Aufpreis sind wenigstens 7,4 kW zu haben, doch auch die nimmt der 408 PHEV nur auf einer Phase entgegen. An einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox, die ihre Gesamtleistung aufteilt, ändert sich damit nichts. Einen Vorteil bringt der optionale Lader an einigen öffentlichen Ladestationen.
E-Auto bleibt auch intern zurück
Im Elektroauto e-408 beschränken sich die Neuerungen auf eine nun endlich mögliche Vorkonditionierung der Batteriezellen. Sie hilft, die maximale Ladeleistung auch im Winter abrufen zu können, sofern die Anfahrt zur Ladestation lang genug ist. Im Sommer will Peugeot für den e-408 auch Plug & Charge sowie Vehicle-to-Load anbieten. Dann kann die Traktionsbatterie für den Betrieb externer Verbraucher angezapft werden. Die Batterie selbst und auch das Laden werden nicht verbessert. Es bleibt bei 58,2 kWh netto, 456 km WLTP-Reichweite und 120 kW DC-Ladeleistung. Von 20 auf 80 Prozent lädt der e-408 in 30 Minuten. Das sind im Schnitt knapp 70 kW DC-Nettoladeleistung. Insgesamt bleibt der e-408 mit diesen Werten auch intern weit zurück. In einigen Modellen bietet Peugeot inzwischen mehr als 90 kWh Energiegehalt und 160 kW DC-Laden an.
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Neu im Innenraum sind veränderte 3D-Grafiken im Kombinnstrument.
(Bild: Peugeot)
Vorab verrät Peugeot noch nicht, was der überarbeitete 408 kosten soll. Die bisherige Preisliste aus dem Dezember 2025 sah für das Basismodell 40.970 Euro vor, die Einstiegsversionen von Plug-in-Hybrid und Elektroauto lagen bei 47.600 und 46.300 Euro. Daran wird sich vermutlich nicht viel ändern, denn das Umfeld wird absehbar eher dichter besetzt, der Konkurrenzdruck nimmt also zu. Ein Mazda 6E (Test) beispielsweise kostet ähnlich viel wie der e-408, bietet aber einen höheren Energiegehalt in der Traktionsbatterie und in einer Version auch eine höhere Ladeleistung.
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(mfz)
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