Apps & Mobile Entwicklung
Top-Apps der Woche: Labyrinth – The War on Terror und Pet Memo
Was habt ihr derzeit in eurer App-Bibliothek? Egal, ob ihr ein Produktivitäts-Tool braucht, oder euch einfach nur weiterbilden wollt, wir geben euch jede Woche zwei grandiose Empfehlungen. Hier sind unsere neuesten Favoriten.
Es ist schon eine Weile her, dass wir eine App nur für Android vorgestellt haben, und diese Woche haben wir Pet Memo. Die App hilft euch, den Überblick über alles, was ihr für euer Haustier tun müsst, zu behalten. Dazu gehören geplante Impfungen, Besuche beim Hundefriseur und dergleichen mehr. Bei all den kleinen Details, an die man im Alltag denken muss, wird es sonst schnell hektisch, oder? Was das Spiel betrifft, präsentieren wir Labyrinth: The War on Terror, eine spannende Simulation, die von einem Experten auf dem Gebiet der Geheimdienste entwickelt wurde.
Wenn ihr euch fragt, was wir letzte Woche im Angebot hatten, schaut mal hier rein. Und hier findet ihr nun die Top-Tipps dieser Woche, die jetzt sowohl für iOS- als auch für Android-Plattformen verfügbar sind.
Pet Memo (nur Android)
Habt ihr ein Haustier (oder mehr als eins)? Wenn ja, dann wisst ihr, wie schnell der Kalender voll sein kann und wie schnell man mal vergessen kann, sich um wichtige Dinge für euer Haustier zu kümmern. Pet Memo ist ein überzeugend einfaches Tool, das dieses Problem angeht. Es befreit euch von der mentalen Belastung, ständig für euer pelziges Familienmitglied zu planen.
Mir gefällt das saubere, intuitive Layout der Benutzeroberfläche, das Geschwindigkeit über Spektakel stellt. Pet Memo bietet seinen Besitzern die Möglichkeit, Fütterungspläne, Erinnerungen an die Einnahme von Medikamenten und die üblichen kleinen Gesundheitsbeobachtungen aufzuschreiben, die sonst verloren gehen. Ich schätze die Möglichkeit, schnell einen Tierarzttermin oder eine Pflegesitzung zu protokollieren, ohne mit der Benutzeroberfläche zu kämpfen. Durch solche kleinen Details fühlt es sich weniger wie eine lästige Pflicht an und mehr wie eine natürliche Erweiterung der täglichen Routine.
Mir gefiel der Fokus der App auf die Lebensgeschichte meines Haustiers. Sie ist mehr als nur eine digitale Ablage für Impfungen. Sie dient auch als chronologisches Tagebuch, in dem das Wachstum und die Meilensteine meiner pelzigen Schützlinge festgehalten werden. Diese zuverlässige Ablage von Informationen, die jederzeit zugänglich ist, ist sehr willkommen.
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Vergesst High-End-Cloud-Synchronisationsfunktionen, die in teureren, aufgeblähten Konkurrenzprodukten zu finden sind. Pet Memos Leichtgewichtigkeit ist seine größte Stärke. Es erfüllt die grundlegenden Anforderungen und ist eine unkomplizierte Möglichkeit, um sicherzustellen, dass ihr Tier die angemessene Pflege erhält, die es verdient. Letztendlich denke ich, dass diese App das Konzept „weniger ist mehr“ auf den Punkt bringt.
Labyrinth: The War on Terror
Als ich das Spiel zum ersten Mal geladen habe, war ich erstaunt, wie effektiv Playdek eine dichte, auf einem Brettspiel basierende Simulation der globalen Geopolitik auf ein mobiles System übertragen hat. In Anbetracht der turbulenten Zeiten, in denen wir leben, fühlt sich das Spiel sehr realitätsnah an. Diese seltene Art von digitaler Adaption hat es geschafft, sowohl schwergewichtig in ihrer Thematik als auch unglaublich flink in ihrer Ausführung zu sein. Sie steht in krassem Gegensatz zu den sinnlosen Ablenkungen, die mein Smartphone normalerweise überfluten.
Ich mag das asymmetrische Design dieses Spiels, das mich herausfordert, den vielschichtigen Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und islamischen Extremistenzellen mit einer Präzision zu steuern, die ans Akademische grenzt. Es spielt keine Rolle, für welche Ideologie ich spiele, das digitale Spielbrett bietet eine überwältigende Menge an Informationen. Das reicht von Truppenaufmärschen bis hin zu Meinungsumschwüngen in der Welt, und es funktioniert auch auf einem kleineren Bildschirm, ohne dass man sich eingeengt fühlt.
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Die „Ereigniskarten“ des Spiels spiegeln die Unvorhersehbarkeit realer Schlagzeilen wider, die mir manchmal zu nahe gingen. Jede Entscheidung hat eine erschreckend genaue Reichweite. Wobei ein einziger Zug in einer Ecke des Globus eine Kaskade von Konsequenzen auf der ganzen Karte auslösen kann. Das erinnerte mich an die komplizierten Abwägungen, über die Freunde und Familie oft diskutieren. Ich fand die KI trügerisch scharfsinnig, was eine zermürbende Herausforderung für Strategen darstellt.
Das Spiel hat mich dazu gebracht, den „Krieg gegen den Terror“ nicht als eine Reihe von Schlagwörtern zu betrachten, sondern als ein komplexes, miteinander verbundenes System von Ideologie, Ressourcen und Regierungsführung. Ich hatte das Gefühl, dass es meine Intelligenz respektiert und nochmal zeigt, dass mein Smartphone zu weit mehr fähig ist als nur zu sozialen Medien und einfachen Puzzles. Für jeden, der in eine tiefgründige, zum Nachdenken anregende Simulation eintauchen möchte, die Geduld und taktische Voraussicht belohnt, ist dies eine unverzichtbare Ergänzung seiner digitalen Sammlung.
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Neue Optionen in Windows 11: Wie sich Startmenü und Taskleiste künftig anpassen lassen

Teil der Runderneuerung von Windows 11 sind ein Startmenü und eine Taskleiste, die sich wesentlich stärker an die Wünsche der Nutzer anpassen lassen. Das komplette Upgrade lässt sich bereits im Windows Insider Program testen. Möglich ist damit sogar ein Startmenü komplett ohne Inhalt.
Ab dem Insider Experimental Preview Build 26300.8493 vom April 2026 stecken die Neuerungen im Code, sind aber noch nicht von Haus aus für alle Nutzer freigeschaltet. Wer die neuen Optionen testen will, muss diese also entweder über die Funktionskennzeichnungen-Option in den Einstellungen zum Windows Insider Program oder mit externen Apps wie ViVeTool als versteckte Funktion aktivieren. Letzteres erfolgt aber immer auf eigenes Risiko.
Wie sich ViVeTool nutzen lässt, wird auf der entsprechenden GitHub-Seite erklärt. Nachdem das Download-Archiv entpackt wurde, muss die Eingabeaufforderung als Administrator geöffnet und mit dem cd-Befehl in den ViVeTool-Ordner gewechselt werden. Dort lassen sich die versteckten Funktionen dann mit dem Befehl vivetool /enable /id:xxxxxx aktivieren. Die IDs für das neue Startmenü und die Taskleiste liefert der bekannte X-Nutzer phantomofearth.
- Neues Startmenü: vivetool /enable /id:61754985,61225604,61596616,61596617,61596618,61596619 (IDs jeweils einzeln freischalten)
- Neue Taskleisten-Positionen: vivetool /enable /id:59213768
- Kleinere Taskleiste: vivetool /enable /id:61090762
Damit können aber auch Probleme auftreten. Als Microsoft das Startmenü erstmals im Herbst 2025 überarbeitete, ließ es sich auch mit ViVeTool als versteckte Funktion aktivieren. Im Test der Redaktion öffnete sich das Startmenü ab einem gewissen Zeitpunkt jedoch nicht mehr. Der Fehler ließ sich beheben, indem die jeweiligen IDs wieder deaktiviert wurden.
Wenn das neue Startmenü aktiviert ist, erstaunt es zunächst, wie viel Freiheiten Microsoft den Nutzern nun lässt. Die Auswahl erfolgt in den Einstellungen über den Abschnitt „Start“ im Bereich „Personalisierung“. Wer dort sämtliche Schalter deaktiviert, erhält ein Startmenü ohne einzelne Abschnitte.
Es lassen sich aber auch sinnvollere Anpassungen vornehmen. Wer einfach nur einen Überblick über sämtliche Apps haben möchte, kann lediglich die Option „Alle“ aktivieren. Dann erhält der Anwender eine einfache Übersicht. Es lassen sich aber auch nur angeheftete Apps anzeigen, was das Startmenü ebenfalls überschaubarer wirken lässt. Der Bereich Empfehlungen lässt sich schon länger abschalten.
Zusätzlich lässt sich noch mit der Größe des Startmenüs spielen. Je nach Anzahl der aktivierten Abschnitte im Startmenü sowie der Taskleisten-Position bietet das wesentlich mehr Freiheiten.
Taskleiste lässt sich an den linken, rechten und oberen Bildschirmrand verschieben
Interessant wird es ohnehin, wenn die Startmenüoptionen mit den neuen Taskleisten-Einstellungen kombiniert werden. Dann ist es etwa möglich, das Startmenü von der Mitte auf die linke Seite zu ziehen. Mit reduzierten Startabschnitten erhält das System wieder einen klassischeren Windows-Vibe.
Außerdem ist es nun möglich, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu packen. Dass diese in den Vorgängern von Windows 11 gängige Option erst gestrichen wurde, galt als erstaunlich.
Dass sich die Taskleiste dauerhaft verkleinern lässt, kann je nach Vorlieben ebenfalls hilfreich sein.
Allgemeinheit muss noch warten
Noch befinden sich die neuen Optionen für das Startmenü sowie die Taskleiste in der Testphase. Es dauert also noch, bis diese für die Allgemeinheit freigeschaltet werden.
Es zeichnet sich aber ab, dass Microsoft an diversen Punkten ansetzt, die für Nutzer – insbesondere zur Anfangszeit von Windows 11 – ein Ärgernis waren. Selbst der Kontenzwang steht nun auf der Kippe.
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iPhone 18 erst 2027?: Lieferketten-Bericht deutet Verspätung an

Das iPhone 18 soll erst im Frühjahr 2027 erscheinen, wie ein neuer Lieferketten-Bericht andeutet. Im September 2026 sollen die iPhone-18-Pro-Modelle und das iPhone „Fold“ auf den Markt kommen, wodurch Apple nach langer Zeit von seiner üblichen Veröffentlichungsstrategie abweichen würde.
Die Verschiebung des iPhone 18 auf das kommende Jahr, wodurch das Standard-iPhone im gleichen Zeitraum wie ein mögliches iPhone 18e auf den Markt kommen würde, geht bereits aus mehreren Insider-Berichten hervor. Und nun hat Apple-Lieferant Largan Precision im Rahmen einer Aktionärskonferenz erklärt, dass ein „bedeutsamer Kunde aus den USA“ den Start eines neuen Modells auf das Jahr 2027 verschoben habe, wie BigGo Finance schreibt.
Marktstart des iPhone 18 erst im Jahr 2027?
Zwar wird in der Stellungnahme von Largan Precision kein Name genannt, allerdings gilt das taiwanische Unternehmen als maßgeblicher Zulieferer für die Kameralinsen des iPhone. Zudem spricht Chairman Lin En-Ping davon, dass die Werksauslastung Ende 2026 dadurch höher als angenommen ausfällt, damit bestimmte Bauteile Anfang 2027 zur Verfügung stehen. Damit gilt ein Marktstart des iPhone 18 im Frühjahr 2027 als wahrscheinlich.
Eine Veröffentlichung der iPhone 18 Pro und des neuen faltbaren iPhone „Fold“/„Ultra“ im September 2026 sowie ein Start des iPhone 18 zusammen mit dem iPhone 18e und einem iPhone Air 2 im Frühjahr 2027 würde für eine Entzerrung des Release-Zyklus sorgen. Zudem ermöglicht ein Marktstart der verschiedenen Modelle mit einem Abstand von rund sechs Monaten konstantere Verkäufe über das Jahr gesehen.
Erste Abweichung des Veröffentlichungszyklus seit dem iPhone 4S
Sollten sich die aktuellen Gerüchte bewahrheiten und Apple das iPhone 18 erst Anfang 2027 auf den Markt bringen, wäre dies die erste Abweichung des Veröffentlichungszyklus seit dem iPhone 4S, das 2011 erschienen ist. Bislang nutzte Apple das Frühjahr lediglich für die Vorstellung der Einsteiger-Smartphones iPhone 16e und 17e, die erwartungsgemäß jedoch weniger Aufsehen erregen als die Standard-Smartphones.
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Linux-Distribution: SteamOS 3.8 mit erster Unterstützung für die Steam Machine

Valve hat die Gaming-fokussierte Linux-Distribution SteamOS 3.8 veröffentlicht, die mit weitreichenden Änderungen aufwartet. Dabei macht der Hinweis auf einen „ersten Support für die kommende Steam Machine“ in den Patchnotes Hoffnung auf einen baldigen Release der Steam Machine.
Bislang hat Valve lediglich bestätigt, dass die Steam Machine im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen soll, ohne einen konkreten Erscheinungstermin zu nennen. Insider-Berichte gehen von einer Ankündigung von Valves Wohnzimmer-PC im Zeitraum zwischen dem 22. und 30. Juni aus. Die Veröffentlichung von SteamOS 3.8, die erstmals Unterstützung für die kommende Steam Machine bietet, lässt erneut Spekulationen über einen baldigen Marktstart hochkochen. Im aktuellen Podcast konnten Fabian und Jan auch bestätigen, das Muster im Umlauf sind.
SteamOS 3.8 mit aktuellerem Linux-Kernel und frischer Paketbasis
SteamOS 3.8 wechselt zum Linux-Kernel 6.16, während in der Vorgängerversion noch der Kernel 6.11 zum Einsatz kam. Zudem wird KDE Plasma auf Version 6.4.3 aktualisiert und auch im Desktop-Modus standardmäßig Wayland verwendet, das zuvor nur im Game-Modus aktiviert war. Darüber hinaus hat Valve die Arch-Linux-Paketbasis aktualisiert, wie es in den Patchnotes heißt.
Valve bringt mit SteamOS 3.8 umfangreiche Änderungen im Bereich Displays und Grafikdarstellung. So gibt es erstmals eine vorläufige Unterstützung von HDMI-VRR für Geräte mit nativem HDMI-Ausgang und der Grafiktreiber soll mit einer höheren Performance und Stabilität aufwarten. Ferner soll die Leistung des Desktop-Modus nun dank Korrekturen weniger Performance-Einbrüche zeigen und Unterstützung für VRR- und HDR-Displays bieten.
Darüber hinaus ist jetzt das Aufwachen aus dem Ruhezustand mit einem Steam Controller möglich, kommende SteamOS-Updates werden zügiger installiert und der Game-Mode unterstützt das Teilen des Bildschirms über OBS, Discord und Co. Zudem hat Valve Probleme mit schlechterer WLAN-Leistung nach dem Standby korrigiert und die Videoausgabe friert dank Fehlerkorrekturen nicht mehr bei Verwendung von Remote Play ein.
Bessere Unterstützung für Gaming-Handhelds abseits des Steam Deck
Erfreulich ist, dass Valve mit SteamOS 3.8 die Unterstützung für Gaming-Handhelds von Drittanbietern weiter ausbaut. So gibt es jetzt erstmals Controller-Support für das Lenovo Legion Go 2 und die OneXPlayer X1-Reihe, während andere Handhelds wie der GPD Win 5 oder das ursprüngliche Legion Go eine bessere Controller-Unterstützung spendiert bekommen. Zudem sinkt die Eingabelatenz nun deutlich.
Für eine ganze Reihe an Gaming-Handhelds, darunter auch das Asus ROG Xbox Ally und das MSI Claw, sollen SD-Karten zuverlässiger funktionieren. Allgemein verbessert SteamOS 3.8 die Kompatibilität mit aktuellen AMD- und Intel-Chips, während der Videospeicher bei diskreten Grafikkarten deutlich besser verwaltet werden soll. Wer weitere Informationen zu den umfangreichen Änderungen von SteamOS 3.8 erfahren möchte, dem sei ein Blick in die englischsprachigen Patchnotes empfohlen.
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