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Künstliche Intelligenz

Transform 2026: Was tun gegen den Transformation Overload?


Etliche Unternehmen haben bereits KI-Pilotprojekte gestartet oder setzen KI schon auf breiter Basis ein. Allerdings bleiben Rollenmodelle, Verantwortungsstrukturen und Talentarchitekturen häufig unverändert. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Deloitte zeigt, dass der Engpass der KI-Transformation nicht mehr in der Technologie selbst liegt, sondern im Organisationsdesign, in der Governance-Reife und in der Neudefinition von Arbeit.

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Nina Moeller, Geschäftsführerin, Materna TMT, beschreibt es schon im Titel ihres Talks auf der Transform. Es herrscht vielerorts „Transformation Overload“. Transformation ist nicht mehr nur ein zeitlich und organisatorisch begrenztes Projekt, sondern der Dauerzustand quer durchs Unternehmen, in dem etliche Transformations- und Veränderungsinitiativen parallel laufen.

Die Folge ist Transformation Overload: Orientierungslosigkeit, Überforderung und sinkende Wirksamkeit, weil Change-Projekte um Zeit, Aufmerksamkeit und Ressourcen konkurrieren. Ihrer Ansicht nach gilt es zukünftig nicht mehr um die erfolgreiche Steuerung einzelner Change-Projekte. Unternehmen müssten vielmehr Change als dauerhaften Zustand orchestrieren.

Josephine Hofmann, stellvertretende Leiterin des Forschungsbereiches Arbeitsgestaltung und Unternehmensorganisation beim Fraunhofer IAO, ging in ihrem Talk darauf ein, was der vermehrte Einsatz von KI mit Mitarbeitern macht, insbesondere mit Führungskräften.

So führe Kollege KI-Agent zu einer allgemeinen Verunsicherung. Mitarbeiter fragten sich, was sie und ihre Arbeit noch wert seien, wenn die KI ihre Tätigkeiten oft schneller und rund um die Uhr erledige. Wenn KI Tätigkeiten von Menschen übernehme, bestehe auch die Gefahr von De-Skilling: Wenn der Mitarbeiter aus Fleisch und Blut Tätigkeiten nicht mehr regelmäßig ausführt, kann er Fertigkeiten verlernen. Last not least könne KI im Team auch zu einem veränderten Sozialverhalten unter Mitarbeitern führen, wie aktuelle Studien zeigen.

Um diese und weitere Veränderungen zu bewältigen, schlägt Hofmann ein ganzes Bündel an Maßnahmen vor. Dazu zählen zum Beispiel ein gemeinsamer Wissenspool sowie eine gemeinschaftlich gepflegte Promptbibliothek – viel in Eigeninitiative im Team aufbereitetes und bereitgestelltes Know-how.

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Was die Fortbildung von Mitarbeitern zu Digitalthemen „von oben“ betrifft, herrscht nach einer Umfrage von Bitkom Research noch viel Verbesserungspotenzial. So bieten die meisten Unternehmen für ausgewählte Mitarbeiter Weiterbildungen zu Digitalthemen an – aber nur 14 Prozent schulen alle oder fast alle Beschäftigten.

Zwei Drittel der befragten Unternehmen schulen immerhin vereinzelt in der Belegschaft. 40 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Beschäftigten keine Lust auf Weiterbildungen zu Digitalthemen haben, ebenso vielen fehle die Zeit, Beschäftigte weiterzubilden, und 28 Prozent sagen, es mangele dafür an Geld.


(jo)



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Künstliche Intelligenz

Guter Jahrgang voraus: Apples 27er-Systeme und Siri AI | Mac & i-Podcast


Drei große und mehrere kleine Betriebssysteme hievt Apple im Herbst auf Version 27. Damit kommen Siri AI und schwerwiegende Änderungen an der viel diskutierten Liquid-Glass-Bedienoberfläche auf iPhones, Macs, iPads und Apple Watches. Zugleich verspricht Apple handfeste Leistungs- und Funktionsverbesserungen an vielen Ecken und Enden.

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In Episode 124 knöpfen sich Malte Kirchner und Leo Becker die neuen Betriebssysteme im Detail vor – von iOS, macOS und iPadOS über watchOS, tvOS, visionOS bis audioOS. Wir tauschen erste konkrete Erfahrungen aus und diskutieren über die tiefgreifenden Änderungen an Liquid Glass, besonders in macOS 27. Uns beschäftigt außerdem der radikale Schnitt, mit dem Apple relativ junge Uhren wie die Ultra 1 ausklammert und wo die Reise für die Systeme insgesamt hingeht. Zum Schluss blicken wir auf Siri AI, die im Alltagseinsatz für allerhand Überraschungen sorgt.

Der Apple-Podcast von Mac & i erscheint mit dem Moderatoren-Duo Malte Kirchner und Leo Becker im Zweiwochenrhythmus und lässt sich per RSS-Feed (Audio) mit jeder Podcast-App der Wahl abonnieren – von Apple Podcasts über Overcast bis Pocket Casts.

Zum Anhören findet man ihn auch in Apples Podcast-Verzeichnis (Audio) und bei Spotify. Wir freuen uns über Feedback, Kritik und Fragen an podcast@mac-and-i.de.


(lbe)



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Künstliche Intelligenz

Zu teuer: Dells Neo-Konter XPS 13 kostet das Eineinhalbfache vom MacBook Neo


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das MacBook Neo räumt den Notebookmarkt um: Ein so wertiges Gerät im schicken Vollmetallgehäuse und mit gutem Bildschirm kostete bislang deutlich mehr als die je nach Ausstattung 700 oder 800 Euro, die Apple aufruft. Dementsprechend hoch fallen bisher die Verkaufszahlen aus, was wiederum bei anderen Herstellern Begehrlichkeiten geweckt hat: Sowohl Acer als auch Dell stellten ihre Neulinge Swift Air 14 beziehungsweise XPS 13 zu Monatsbeginn explizit als Neo-Konkurrenten vor.

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Dass beide nicht den niedrigeren der beiden Apple-Preispunkte angreifen werden, also die Ausstattung mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 256er-SSD, war schon bei der Ankündigung klar. Doch wiederum bei beiden war das erklärte Ziel, den höheren Preispunkt zu treffen – dann ebenfalls mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 512-GByte-SSD, aber eben auch mit weiteren Pluspunkten wie beleuchteten Tastaturen, mehreren flotten USB-C-Buchsen und matten Bildschirmen.

Dell löst sein Versprechen allerdings nur auf dem US-amerikanischen Heimatmarkt ein: Dort startet das XPS 13 für 700 US-Dollar, was der hiesigen 800-Euro-Stufe entspricht. Schüler und Studenten bekommen bei Apple wie Dell 100 US-Dollar Rabatt. In Deutschland zeichnet Dells Webshop seit dieser Woche ein völlig anderes Bild: Hierzulande lässt sich das XPS 13 erst ab satten 1050 Euro vorbestellen – also dem Eineinhalbfachen des Startpreises, mit dem das MacBook Neo antritt.

Und der Dell-Preis gilt für ein Notebook mit nur 8 GByte Arbeitsspeicher. Anders als das Neo bekommt man das XPS 13 zwar auch mit 16 GByte; damit steigt der Preis aber auf 1200 Euro.

Für 700 Euro bekommt man hierzulande bereits etliche andere Notebooks, die sogar 16 GByte Arbeitsspeicher mitbringen; in allen Fällen handelt es sich dabei jedoch um ältere Geräte, bei denen man andere Abstriche machen muss.

Studenten bekommen das Basismodell des XPS 13 für 800 Euro, aber das sind dann wiederum 100 Euro mehr als wenn man das Neo mit Studentenrabatt bei Apple kauft. Letzterer läuft zudem unbefristet, während Dells 800-Euro-Angebot schon Ende Oktober ausläuft; danach gibt es nur noch die üblichen, portfolioweiten 10 Prozent Studentenrabatt.

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Wir sprechen in allen Fällen obendrein über die offiziellen Preisempfehlungen der Hersteller; die Straßenpreise liegen beim Neo längst spürbar darunter.

Acers Neo-Gegenstück Swift Air 14 ist derzeit noch nicht in Preisvergleichen aufgetaucht. Auf der Computex wurde uns allerdings von einem europäischen Mitarbeiter bestätigt, dass das Notebook sicher bei 800 Euro starten wird – und auch die notwendige Strategie dahinter erklärt: Stückzahlen, Stückzahlen, Stückzahlen. Obwohl das Swift Air 14 technisch mit 16 GByte ausgestattet werden könnte, wird es hierzulande ausschließlich in einer Ausstattungsvariante mit Intel Core 5, 8 GByte RAM und 512er-SSD zu kaufen sein. Varianz wird es nur bei der Gehäusefarbe geben.

Das Swift Air 14 (SFA14-I31) soll noch in diesem Monat in den Verkauf gehen. Bislang ist es noch nicht in Preisvergleichen oder bei Händlern aufgetaucht.


(mue)



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Künstliche Intelligenz

Ab Raspberry-Pi-Format: Einplatinencomputer mit Intel Core 300 „Wildcat Lake“


Die im April von Intel vorgestellte CPU-Baureihe Core 300 alias Wildcat Lake nutzen immer mehr Hersteller als Nachfolger der ältlichen N-Prozessoren. Der taiwanische Hersteller kündigt mehrere Einplatinencomputer (UP-Boards) und Minirechner an, die mit Core-300-Chips bestückt sind. Die Vorgänger nutzten x86-Prozessoren wie Intel N100 (Alder Lake-N), N150 oder Core 3 N355 (Twin Lake).

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Die Platine des Aaeon UP WCL hat wie beim Raspberry Pi ungefähr das Format einer Bezahlkarte. Er soll mit Core 3 304 (1 P- und 4 E-Kerne), Core 5 320 (2P/4E) oder Core 7 350 (2P/4E) bestellbar sein sowie mit bis zu 24 GByte LPDDR5-RAM und 256 GByte UFS-Flash.

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Auf den Produktfotos von Aaeon fehlt der Kühlkörper. Allerdings kann der Core 300 auf 10 bis 15 Watt TDP eingestellt werden, und Aaeon nennt 30 bis 36 Watt typische Leistungsaufnahme. Daher dürfte ein Lüfter nötig sein, den das Datenblatt auch erwähnt (Active cooling).

Dank der bis zu zwei P-Kerne verspricht der Aaeon UP WCL wesentlich höhere Rechenleistung als bei einem Raspberry Pi 5. Außerdem hat das Board leistungsfähigere Schnittstellen: 3 × USB-A mit 10 Gbit/s, Ethernet mit 2,5 Gbit/s und eine M.2-Fassung. Leider verrät Aaeon bisher nicht, wie viele PCIe-Lanes welcher PCIe-Generation zum Einsatz kommen.

Eine USB-C-Buchse hat der UP WCL nicht und auch nur eine HDMI-2.1-Buchse. Es gibt auch nur 10 GPIO-Anschlüsse. Die Stromversorgung erfolgt mit 12 Volt Gleichspannung.

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Preise und Lieferterrmine nennt Aaeon bisher nicht.

Der deutlich größere Aaeon UP Nexus WCL hat vor allem mehr Anschlüsse und Schnittstellen, darunter USB-C. Allerdings liefert die Buchse keine DisplayPort-Signale an einen Monitor, beherrscht aber immerhin USB 3.2 Gen 2×2 mit 20 Gbit/s. Den im Core 300 integrierten Controller für USB4/Thunderbolt 4 nutzt Aaeon nicht.


(ciw)



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