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Von hinten wie von vorne: Philips bringt Business-Monitor mit Doppel-Display

An manchen Einsatzorten wäre ein beidseitig nutzbarer Monitor praktisch. Philips führt ein solches Modell ein. Der 24B2D5300 besitzt ein IPS-Display mit 24 Zoll, Full HD und 120 Hz und zwar im Doppelpack auf beiden Seiten. USB-C, HDMI und Audio sind ebenfalls „gespiegelt“.
Dual-Displays zur beidseitigen Betrachtung gibt es schon länger, diese werden zum Beispiel als digitale Schaufenster im Einzelhandel eingesetzt. Philips wirbt aber damit, dass es sich beim 24B2D5300 um den ersten eigenständigen Monitor mit einem „Dual-Screen“ handelt.
Vom Format her erinnert das Gerät an tragbare Monitore ohne klassischen Standfuß. Im breiteren unteren Teil befindet sich ein Großteil der Elektronik inklusive der Anschlüsse. Weiter oben ist dafür auch kein Platz, denn dort ist der schmale Display-Rahmen beidseitig mit einer Anzeige bestückt.
Dual-Screen für Arbeit und im Kundenumgang
Der Monitor richtet sich an Geschäftskunden und soll zum Beispiel die Zusammenarbeit fördern. Doch auch der Einsatz in einer Bibliothek, an Schulen oder einer Rezeption im Hotel ist denkbar, denn Mitarbeiter wie Kunde können so gleichzeitig auf die gleichen Inhalte schauen. Es ist aber auch möglich unterschiedliche Inhalte anzuzeigen. Dafür sind entsprechende Anschlüsse vorhanden.
Doppeltes IPS-Display mit 24″ und 120 Hz
Die beiden Displays sind identisch und nutzen die IPS-Technik, die aufgrund der hohen Blickwinkelstabilität bei seitlicher Betrachtung Vorteile bietet. Auf einer Diagonale von 23,8 Zoll werden 1.920 × 1.080 Pixel dargestellt. Daraus resultiert eine Bildpunktdichte von 93 ppi. Das LED-Backlight soll eine Helligkeit von bis zu 300 cd/m² ermöglichen. Philips nennt außerdem 8 Bit Farbtiefe, ein Kontrastverhältnis von 1.500:1 sowie 4 ms Reaktionszeit. Die Schutzfolie auf den Displays soll Reflexionen mindern und besitzt den Härtegrad 3H.
Die Stromversorgung des 5,32 kg schweren Dual-Screen-Monitors übernimmt ein externes Netzteil. Philips gibt die typische Leistungsaufnahme mit knapp 24 Watt an. In den Fuß ist eine USB-Anschlussbox integriert, die jeweils einen USB-C-Upstream-Port pro Display sowie jeweils zwei USB-A-Downstream-Ports pro Display bietet.
USB-C und HDMI für jede Seite
Auf beiden Seiten sind zudem die gleichen „Front“-Anschlüsse mit je einmal HDMI 1.4, USB-C Upstream und einem Audioausgang zu finden. Via USB-C können angeschlossene Geräte mit bis zu 65 Watt versorgt werden. Der Monitor verfügt außerdem über integrierte Lautsprecher und lässt sich über ein Drehgelenk um 180 Grad um die eigene Achse schwenken.
Preis und Verfügbarkeit
Der Philips 24B2D5300 soll im Laufe des Monats zur unverbindlichen Preisempfehlung von 429 Euro erhältlich werden.
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Company of Heroes 3: Final Stand kommt Ende Juli
Relic Entertainment kündigt mit Company of Heroes 3: Final Stand einen eigenständigen Ableger der Echtzeitstrategieserie an. Statt klassischer Kampagne oder Gefechte gegen andere Spieler steht ein Überlebensmodus im Mittelpunkt, der alleine oder zu zweit im Koop gespielt werden kann.
Company of Heroes als Wellenverteidigung
Final Stand übernimmt die Grundidee von Company of Heroes, verschiebt den Fokus aber deutlich. Spieler bauen Stellungen auf, halten ihre Linie und müssen immer stärker werdende Angriffswellen abwehren. Hinzu kommen Bossgegner und dynamische Ereignisse auf dem Schlachtfeld, die einzelne Durchläufe voneinander unterscheiden sollen.
Der Company-of-Heroes-3-Ableger wird zur Roguelite-Erfahrung. Gemeint ist damit, dass Spieler ihre Strategie von Runde zu Runde anpassen und mit Fortschritt, Upgrades und wechselnden Situationen umgehen müssen. Der Modus soll damit stärker auf Wiederholbarkeit ausgelegt sein als eine klassische Einzelspieler-Kampagne.
Vier Fraktionen und eigenständiger Release
Zum Start stehen vier Fraktionen zur Auswahl: US Forces, Wehrmacht, British Forces und Deutsches Afrikakorps. Jede Fraktion soll eigene Strategien, Fähigkeiten und Fortschrittswege bieten. Der Ableger richtet sich damit nicht nur an erfahrene Company-of-Heroes-Spieler, sondern soll auch ohne Vorwissen funktionieren.
Wichtig ist dabei: Final Stand benötigt kein installiertes oder gekauftes Company of Heroes 3. Es handelt sich um eine eigenständige Veröffentlichung für den PC via Steam. Der Start ist für den 29. Juli 2026 geplant. Parallel dazu soll auch Update 2.5.0 für Company of Heroes 3 erscheinen.
Relic experimentiert mit der Marke
Mit Final Stand probiert Relic einen ungewöhnlichen Weg aus. Company of Heroes steht traditionell für taktische Echtzeitstrategie mit Deckungssystem, Einheitenmanagement und Frontverläufen. Der neue Ableger nutzt diese Grundlagen, verpackt sie aber in ein schnelleres und leichter zugängliches Format.
Das kann auch als Versuch gelesen werden, die Marke für neue Spieler zu öffnen, ohne die Kernmechaniken vollständig aufzugeben. Wellenverteidigung und Roguelite-Elemente sind bekannte Muster aus anderen Genres, treffen hier aber auf das taktische Fundament von Company of Heroes. Ob dieser Ansatz bei der bestehenden Community ankommt, dürfte stark davon abhängen, wie viel strategische Tiefe Final Stand trotz des kompakteren Formats bewahrt.
Laut der Ankündigung soll Final Stand 28,99 Euro kosten. Zum Start ist ein Rabatt von 10 Prozent geplant, Besitzer von Company of Heroes 3 sollen zusätzlich 20 Prozent Bundle-Rabatt erhalten.
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GeForce Now: Zwölf neue Spiele im Juli

Zum Start in den Juli erweitert Nvidia den Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now um weitere Titel. Den Anfang machen Monopoly: Star Wars Heroes vs. Villains und Meccha Chameleon, im Laufe des Monats folgen zehn weitere Spiele aus unterschiedlichen Genres.
Star Wars auf dem Spielbrett
Im Mittelpunkt des aktuellen GFN-Thursdays steht Monopoly: Star Wars Heroes vs. Villains. Die Neuauflage des Brettspiel-Klassikers setzt auf bekannte Schauplätze, Fraktionen und Fähigkeiten aus dem Star-Wars-Universum. Gespielt wird wahlweise auf der hellen oder dunklen Seite.
Für GeForce Now ist der Titel seit dieser Woche über Steam und Ubisoft verfügbar. Ebenfalls neu hinzugekommen ist Meccha Chameleon, das auch bei der Redaktion gut ankam. Wie üblich setzt der Dienst voraus, dass die Nutzer die jeweiligen Spiele in einem unterstützten Store besitzen.
Weitere Spiele folgen im Monatsverlauf
Für den restlichen Juli nennt Nvidia zehn weitere Neuzugänge. Zu den bekannteren Namen zählt Assassin’s Creed Black Flag Resynced, das am 9. Juli über Steam und Ubisoft Connect folgen soll. Am 15. Juli sind Denshattack! und The Mound: Omen of Cthulhu vorgesehen, einen Tag später soll Heave Ho 2 starten. Außerdem kommen im Juli:
- FogpiercerJuly – 17. Juli
- ZeroSpace July – 20. Juli
- The Planet Crafter – 21. Juli
- Carnival Hunt – 23. Juli
- The Ranchers – 30. Juli
- Corsair Cove – 31. Juli
Nachträge aus dem Juni und Rabattaktion
Neben der Juli-Liste nennt Nvidia auch zehn Spiele, die im Juni zusätzlich zur zuvor angekündigten Auswahl auf GeForce Now gelandet sind. Dazu gehören unter anderem Doom Eternal aus dem Epic Games Store, The Elder Scrolls Online über Xbox und World of Tanks: Heat.
Weiterhin läuft noch bis zum 8. Juli der Summer Sale für GeForce Now. Auf Premium- und Ultimate-Jahrses-Abo wird ein Rabatt von 35 Prozent gewährt.
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Mit Fedora 44 als Basis: Ultramarine Linux 44 erscheint mit KDE Plasma 6.7 und mehr

Ultramarine Linux 44 steht zum Download bereit, die standardmäßig KDE Plasma in der aktuellen Version 6.7 verwendet. Zudem gibt es Editionen mit den Desktop-Umgebungen GNOME 50, Budgie 10.10 und Xfce 4.20. Dabei setzt die Linux-Distribution auf den Kernel 7.0.
Die KDE-Plasma-Edition von Ultramarine Linux 44 bietet neben Performance-Verbesserungen und Fehlerbehebungen die neue Theme-Engine „Union“. Demgegenüber wechselt die Budgie-Variante dieser Fedora-44-basierten Linux-Distribution erstmals zu Wayland, während die GNOME-Edition einige Verbesserungen des Fenster-Managements erfahren hat.
Die Neuerungen von Ultramarine Linux 44
Die Plasma-Edition von Ultramarine Linux 44 bringt dabei neben dem KDE Plasma 6.7 als Desktop-Umgebung KDE Gear 26.04.2 und KDE Frameworks 6.27 mit. Die GNOME-50-Variante der Linux-Distribution aktiviert standardmäßig die Buttons für Minimieren und Maximieren, zeigt auf Laptops die Batterieladung in Prozent an, bietet einen Taschenrechner in der Übersichtssuche und entfernt eine störende „Fenster ist bereit“-Benachrichtigung.
Neben dem Wechsel zu Wayland umfasst die Budgie-10.10-Edition von Ultramarine Linux 44 eine neue Bluetooth-App und bietet nun den aus KDE Plasma bekannten Login-Manager SDDM. Allerdings schreiben die Entwickler von Fyra Labs in einem aktuellen Blogbeitrag, dass der Wechsel zu SDDM „aus Stabilitätsgründen“ manuell erfolgen muss, wofür es eine gesonderte Anleitung gibt. Ferner kommt derzeit für alle Editionen von Ultramarine 44 laut Distrowatch der Linux-Kernel in Version 7.0.14 zum Einsatz.
Zu den weiteren Neuerungen von Ultramarine 44 gehören zusätzliche Bildschirmhintergründe, eine Überarbeitung der Out-of-Box-App „Taidan“ sowie ein Nix-Installer-Tweak der über das Kommandozeilentools umcli mittels „um tweaks enable nix“ aktiviert wird. Darüber hinaus arbeiten die Entwickler von Fyra Labs an einem Skript, das Asahi-Linux-Installationen auf Apple-Silicon-Macs in Ultramarine Linux umwandelt und an der Unterstützung für Asus-ROG-Handheld-PCs. Zudem wird Ultramarine Linux 44 für das Windows Subsystem for Linux (WSL) und für den Raspberry-Pi-Imager erscheinen.
Schnellere Veröffentlichung von Funktionen
Zwar bleibt Ultramarine Linux 44 dem Release-Zyklus von Fedora treu, doch soll es neue Funktionen jetzt zeitnah geben, sobald diese fertiggestellt sind, statt nur anlässlich der großen Veröffentlichungen wie bisher. Dabei soll es den Entwicklern zufolge bereits in diesem Sommer neue Funktionen geben, wozu neue Hardware-Ports und eine öffentliche Vorschauversion der Atomic-Edition von Ultramarine gehören.
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