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Vorratsdatenspeicherung: Aktuelle Regelung verlängert die Speicherfristen für IP-Adressen


Wenn das neue Gesetz für die Vorratsdatenspeicherung der IP-Adressen wie geplant umgesetzt wird, werden IP-Adressen nicht nur für drei Monate, sondern wesentlich länger gespeichert. Das erklären die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone und 1&1 in einer Stellungnahme, berichtet Netzpolitik.org.

Das zentrale Problem ist demnach, dass die Speicherung beginnt, wenn die IP-Adresse einem Kunden zugeordnet wurde. Drei Monate nach Ende der Zuweisung muss die IP-Adresse dann gelöscht werden. Offenbar ist die Regelung mit dem Hintergedanken erfolgt, dass alle 24 Stunden aufgrund der Zwangstrennung eine neue IP-Adresse vergeben wird. Das ist aber insbesondere bei modernen Anschlüssen längst nicht mehr Standard.

So heißt es dann auch in der Stellungnahme: „In vielen Netzen, insbesondere bei modernen Glasfaseranschlüssen, gibt es keine Zwangstrennung mehr. Es kommt nur noch selten zu einer Trennung der Verbindung, zum Beispiel bei Wartungsarbeiten im Netz.“ Verbindungszeiten von mehreren Wochen und Monaten wären daher die Regel. „Besteht die Verbindung bei einem solchen Anschluss beispielsweise über zehn Monate, führt dies zu einer Speicherdauer von insgesamt 13 Monaten bei der bislang im Gesetzestext formulierten Speicherzeit“, lautet die Feststellung.

Damit gehen die in dem Gesetz festgelegten Speicherfristen deutlich über die geplanten drei Monate hinaus und verletzen zudem die Auflagen des Europäischen Gerichtshof (EuGH). Diese sehen vor, dass die Speicherfristen auf das notwendige Minimum begrenzt sind.

Bundesregierung soll nachbessern

Nötig wäre daher laut Telekom, Telefónica, Vodafone und 1&1 eine Anpassung des Gesetzes. Demnach müssen Anbieter verpflichtet werden, den Beginn der Zuteilung einer IP-Adresse nach drei Monaten zu löschen. Ohne diese Daten wäre es demnach nicht möglich, ältere IP-Adressen einem Kunden zuzuordnen.

Netzbetreiber sehen das als entscheidend an, um das Gesetz rechtssicher zu gestalten. Und die Rechtssicherheit ist etwas, auf das man nach dem Hin-und-Her rund um die letzten Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung großen Wert legt.

Technische Hürden beim Löschen der Daten

Verbesserungen wären auch in weiteren Bereichen erforderlich. Dass etwa die Speichervorgaben der Vorratsdatenspeicherung technisch herausfordernd sind, war absehbar. Probleme gab es mit dem alten Gesetz. Und auch bei der aktuellen Regelung sind wieder Vorgaben enthalten, die zu hohem Aufwand im Alltag führen. So wird etwa eine „unverzügliche und irreversible Löschung der gespeicherten Daten gefordert“. Das gilt sowohl für die Sicherheitsanordnungen als auch für die IP-Adressen. „Mit üblichen Datenbanksystemen und skalierbaren Speicherlösungen ist diese Verpflichtung schlichtweg technisch nicht umsetzbar“, heißt es in der Stellungnahme.

Die Aussage erfolgt unter Verweis auf das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die IT-Sicherheitsbehörde erklärt in einem Grundschutz-Kompendium, Datenträger würden sich nur in ihrer Gesamtheit effektiv und sicher löschen lassen. Bei „einzelnen Dateien (ist es) meist nur mit Einschränkungen möglich“, so das BSI.

Wenn die Regel so bleibt, sind etwa keine Backups möglich und Implementierungs- und Betriebskosten würden sich enorm erhöhen. Netzbetreiber wünschen sich daher Löschregeln, die den DSGVO-Vorgaben besprechen. Diese sind alltagstauglicher.

Ohnehin umstritten, ob drei Monate überhaupt legitim sind

Wie Netzpolitik.org analysiert, gibt es noch weitere Kritikpunkte. Generell ist etwa schon die dreimonatige Speicherfrist umstritten. Es wird demnach nicht präzise genug begründet, warum die Daten so lange erfasst werden müssen. Aussagen von Mitarbeitern des Bundeskriminalamts (BKA) legen nahe, dass ein Monat ausreichen würde.

Streit um die Vorratsdatenspeicherung

Der Deutschen Anwaltverein (DAV) beschreibt das Gesetz in einer Stellungnahme als europarechtswidrig, weil der Verwendungszweck – also die Liste der Straftaten – nicht ausreichend begrenzt sei. Andere Organisationen wie die der Verband D64 kritisieren zudem, dass man keine „grundrechtsschonende und zielgerichtete Ermittlungsinstrumente“ wie Quick-Freeze nutzt.



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Der Messenger wird viel praktischer


Der beliebte Messenger erweitert seine Features, die ihr auch ohne Handy benutzen könnt. WhatsApp hilft euch dabei, nun noch besser mit Freunden und Kollegen in Kontakt zu bleiben – ganz ohne Smartphone.

WhatsApp ist und bleibt primär eine App, die ihr auf eurem Smartphone benutzt. Doch manchmal ist die Nutzung am PC deutlich bequemer – nicht nur dann, wenn ihr im Büro seid oder das Handy mal wieder verschollen ist. Abhilfe schafft hier seit langer Zeit die Web-Version des beliebten Messengers. Genau diese haben die Entwickler laut WABetaInfo jetzt um nützliche Features erweitert.

WhatsApp Web: Anrufe und Videochats jetzt ohne Handy

Wenngleich die wichtigste Nutzung von WhatsApp in normalen Text-Chats zu finden ist, nutzen viele Anwender den Messenger auch für Anrufe. Egal ob Sprach- oder Videoanrufe: Die App ist eine gute Alternative zum klassischen Telefon. Das Problem war aber bislang, dass ihr für diese Anrufe zur App greifen musstet.

Das ändert sich nun mit der bereits bekannten Web-Version von WhatsApp. Diese könnt ihr schon seit langer Zeit mit eurem Konto über einen QR-Code im Browser mit der App auf dem Smartphone verbinden, um zum Beispiel Textchats zu führen. Ist die Verbindung einmal eingerichtet, könnt ihr das Handy dann beiseitelegen.

Wie WABetaInfo berichtet, haben die Entwickler WhatsApp Web in der Beta-Version um Sprach- und Videoanrufe erweitert. Dabei handelt es sich aktuell nur um direkte Anrufe mit einem einzelnen Kontakt. An Gruppenanrufen wird derzeit noch gearbeitet. Die Installation einer separaten App ist nicht länger nötig, ihr müsst lediglich die Webseite web.whatsapp.com aufrufen und dort euren Account verknüpfen.

Wie bei WhatsApp üblich, sind auch die Anrufe Ende-zu-Ende verschlüsselt. Die neuen Web-Anrufe geben euch des Weiteren die Möglichkeit, euren Bildschirm mit dem Gegenüber zu teilen. Ihr müsst zunächst einen Videochat starten, bevor ihr diese Funktion nutzen könnt.

Über die Chat-Funktion in WhatsApp Web könnt ihr nun eure Kontakte auch anrufen
Über die Chat-Funktion in WhatsApp Web könnt ihr nun eure Kontakte auch anrufen Bildquelle: WABetaInfo

Beta-Version macht den Anfang

Wie bereits erwähnt, bekommen zunächst nur Nutzer der Beta-Version von WhatsApp Zugriff auf die neuen Telefonfunktionen. Im Gegensatz zu den Apps für iOS oder Android ist der Zugang zu diesen Vorabversionen deutlich einfacher. Ihr müsst nach der Anmeldung lediglich unter Einstellungen > Hilfe und Feedback die Beta aktivieren. Danach kann es allerdings noch einige Zeit dauern, bis ihr die neuen Features in euren Chats seht.

Wie WABetaInfo weiter schreibt, ist die Erweiterung der Anruffunktionen auch eine wichtige Verbesserung für Linux-Nutzer. Für das alternative Betriebssystem gibt es keine eigene App, sodass ihr zur Nutzung der Webseite – oder eures Handys – gezwungen seid. Aber auch Windows-Nutzer, die die neue App nicht mögen, greifen lieber auf die Alternative im Browser zurück. Und genau diese hat nun eine nützliche Verbesserung erhalten.



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Kurzgesagt-Strategie­spiel: Star Birds erhält Pflanzen, Tiere und eine neue Roadmap


Kurzgesagt-Strategie­spiel: Star Birds erhält Pflanzen, Tiere und eine neue Roadmap

Bild: Toukana

Star Birds, das Early-Access-Strategiespiel der Berliner Entwickler von Toukana Interactive, wird weiter ausgebaut. Mit einer neuen Roadmap konkretisieren die Entwickler die nächsten Schritte der Early-Access-Phase und geben zugleich erstmals einen Zeitrahmen für die Veröffentlichung der finalen Version bekannt.

Seit September im Early Access

Das Strategiespiel ist am 10. September im Early Access auf Steam erschienen und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Edutainment-Animations­studio Kurzgesagt. Seit der Veröffentlichung wird Star Birds von den Spielern auf Steamsehr positiv“ bewertet. Aktuell liegt der Anteil positiver Rezensionen bei rund 96 Prozent, allerdings auf Basis von nur einigen hundert Bewertungen.

Pflanzen, Tiere und Spinnenenten

Ein erster größerer Schritt in diese Richtung war das Flora-&-Fauna-Update, das zunächst in einem Beta-Zweig erprobt und anschließend ordentlich veröffentlicht wurde. Mit ihm wurden neue Level und das Sternensystem Paradeira eingeführt, das erstmals Pflanzen und tierische Lebensformen ins Spiel bringt.

Pflanzen lassen sich anbauen und weiter­verarbeiten, wodurch neue Produktions­ketten entstehen, etwa zur Nahrungs­versorgung der Vogelcrew. Gleichzeitig sorgen neue Lebensformen für zusätzliche Herausforderungen beim Ausbau der Asteroiden. Auch der Level-Generator für den freien Spielmodus wurde in diesem Zuge erstmals erprobt.

Star Birds – Update Flora & Fauna (Bild: Toukana)

Der nächste konkrete Meilenstein ist Level 11 mit den sogenannten Spider Ducks, das sich derzeit noch im Beta-Test befindet. Die neue Spezies erlaubt es, Transportwege unter bestehenden Rohrleitungen zu verlegen und damit Layouts flexibler zu gestalten. Hintergrund ist ein häufiger Wunsch aus der Community nach mehr Freiheit beim Platzieren von Produktionsketten. Der offizielle Release von Level 11 steht laut den Entwicklern kurz bevor.

Roadmap für 2026

Darüber hinaus arbeitet das Team am nächsten großen Inhaltsupdate, das unter anderem Verbesserungen am Ressourcenfluss in Fabriken bringen soll. Ziel sei es, den Spielern mehr Kontrolle darüber zu geben, wie Rohstoffe verteilt und weiter­verarbeitet werden. Außerdem ist die Einführung von Controller-Unterstützung geplant, inklusive erster Optimierungen für das Steam Deck. Auch der freie Spielmodus soll weiter ausgebaut werden und künftig ein eigenes Belohnungssystem erhalten.

Star Birds: Roadmap für 2026
Star Birds: Roadmap für 2026 (Bild: Toukana)

Mit Blick auf die weitere Entwicklung haben die Entwickler erstmals auch einen Zeitplan für den vollständigen Release genannt. Das kommende große Update soll zugleich das letzte größere Inhaltsupdate vor dem finalen Start sein. Die Vollversion soll ein weiteres Sternensystem einführen und die Geschichte rund um die Kurzgesagt-Vögel und die Strangelets zu einem Finale bringen. Aktuell peilt das Studio das Ende des Early Access und damit die Spielversion 1.0 für den Herbst 2026 an.



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Profi-Drohne über 200 Euro günstiger!


Ihr möchtet zum neuen Steven Spielberg werden oder statt einer Diashow das wohl schönste Urlaubsvideo der Welt aufnehmen? Dann hat MediaMarkt den perfekten Deal auf Lager. Aktuell bekommt Ihr mit der DJI Mini 4 Pro eine der wohl besten Kameradrohnen zum extrem guten Kurs geboten.

Egal, ob unglaubliche Aufnahmen von Pinguinkollonien in der Antarktis oder atemberaubenden Bildern direkt von der Spitze des Mount Everest – mit einer Drohne macht Ihr jedem Regisseur Konkurrenz. Mit einer Kameradrohne wirken Bildaufnahmen immer spektakulär. Mit der DJI Mini 4 Pro schnappt Ihr Euch bei MediaMarkt jetzt ein echtes Premium-Modell, das nicht einmal 300 Gramm auf die Waage bringt und sogar ohne Drohnen-Führerschein gesteuert werden darf. Dank einer aktuellen Aktion haut der Elektrofachmarkt das Gerät jetzt wieder mit sattem Rabatt und toller Ausstattung aus dem Lager.

DJI Mini 4 Pro Fly More Combo: So werdet Ihr zum Top-Regisseur

Bei einem solchen Gerät ist nicht nur das Gewicht relevant, sondern auch die Leistung der Kamera. Videos werden in 4K mit bis zu 60 fps sowie in FHD mit maximal 200 fps aufgenommen und mit den Codecs H.264 (nicht bei 4K) bzw. H.265 komprimiert. Der maximale interne Speicher beträgt 2 GB, kann aber durch eine microSD-Karte erweitert werden. Die Kamera, mit einer Brennweite von 24 Millimetern, löst Fotos zudem mit 8.064 x 6.048 Pixel auf und bietet einen dreifachen digitalen Zoom.

Vor allem die ausgezeichnete omnidirektionale Hinderniserkennung, durch die dualen Sichtsensoren und den 3D-Infrarotsensor, machen den Flug deutlich angenehmer. Die maximale Flugzeit beträgt laut DJI 34 Minuten und die RF-Reichweite (Radio Frequency) liegt bei 10 Kilometern. Dies führt uns auch direkt zur Fernbedienung der Mini 4 Pro. Über ein 5,5-Zoll-Display seht Ihr auf der DJI RC 2 genau das, was auch Euer Gerät erspäht. Die Steuerung hingegen ist recht intuitiv durch Sticks geregelt.

Da Ihr Euch hier die „Fly More Combo“ schnappt, winkt natürlich noch einiges an Zubehör. Den gesamten Lieferumfang haben wir Euch nachfolgend noch einmal aufgelistet:

  • 1x DJI Mini 4 Pro
  • 1x DJI RC 2 Fernsteuerung
  • 3x DJI Mini 4 Pro Intelligent Flight Battery
  • 3x DJI Mini 4 Pro/Mini 3 Pro Propeller (Paar) (Schrauben enthalten)
  • 1x Schraubendreher
  • 1x DJI Mini 4 Pro Gimbal-Schutz
  • 1x DJI Mini 4 Pro-Propellerhalter
  • 1x Dokumente (Kurzanleitung und Sicherheitsrichtlinien)
  • 1x USB-C auf USB-C PD-Kabel,
  • 1x USB-C-Kabel
  • 1x DJI Mini Umhängetasche
  • 1x Zweiwege-Ladestation der DJI Mini 4 Pro/Mini 3 Serie

Premium-Drohne im Preissturz?

Möchtet Ihr direkt zuschlagen, solltet Ihr natürlich noch wissen, was Euch der ganze Spaß kosten soll. Die unverbindliche Preisempfehlung für das DJI-Paket liegt bei 959 Euro. Allerdings zieht MediaMarkt während der laufenden Rabattaktion mehr als 200 Euro davon ab, wodurch noch 749 Euro auf der Rechnung stehen bleiben. Falls Ihr also nur mal in die Drohnenwelt „reinschnuppern“ möchtet, ist das definitiv zu viel. Hier bietet MediaMarkt mit der DJI Neo Fly More 259 Euro ein deutlich günstigeres Modell an.

Falls Ihr allerdings bereits Erfahrung habt und Euch auf das nächste Drohnen-Level heben möchtet, ist dieses Angebot richtig spannend. Der Deal gilt zudem für alle Kunden, nicht nur für eingeloggte Mitglieder des MediaMarkt-Treueprogramms.

Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist die DJI Mini 4 Pro interessant für Euch oder greift Ihr doch lieber zur einsteigerfreundlicheren Neo? Lasst es uns wissen!





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