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Datenschutz & Sicherheit

Welt-Passwort-Tag: Passkeys, Mehr-Faktor-Authentifizierung, alles ist besser


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Der Welt-Passwort-Tag erinnert daran, dass Zugangsdaten sicher sein sollten. Was ursprünglich mal lediglich Komplexität und Wiederverwendung bedeutet, inzwischen jedoch deutlich bessere Sicherheitsmechanismen meint.

Die ewige Statistik listet bei allen möglichen Passwort-Datenlecks noch immer die „123456“ und ähnliche Passwörter als häufig verwendet auf. Natürlich sollten Passwörter komplexer sein und längere Zeichenfolgen mit Groß- und Kleinschrift sowie Sonderzeichen und Zahlen umfassen. Und für jeden Zugang bitte eine eigene Variante. Hierbei helfen unter anderem auch kostenlos verfügbare Passwort-Manager, die sich um die Merkarbeit kümmern und nach Eingabe des Masterpassworts oder nach biometrischer Authentifizierung die Zugangsdaten freigeben.

Da jedoch immer wieder Einbrüche in IT-Systeme und dabei abfließende Informationen wie Zugangsdaten stattfinden, sollte das Sicherheitskonzept sich nicht auf die einfache Kombination aus Username und Passwort beschränken. Sonst können Angreifer damit direkt in die Konten von Betroffenen eindringen.

Wo es möglich ist, sollten Nutzer und Nutzerinnen daher eine Mehr-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Durch den Nachweis des Besitzes eines weiteren Faktors muss sich der Kontoinhaber bei Logins ausweisen. Das ist etwa eine Zahlenkombination aus einem Authenticator, der auf dem Smartphone läuft. Die schlechteren Alternativen wären Zweifaktoren mittels E-Mail oder SMS. Auf die sollten Angreifer keinen Zugriff haben und der Zugang dadurch verwehrt bleiben.

Allerdings sind Kriminelle da schon länger drauf vorbereitet. Sie setzen bei Phishing-Kampagnen darauf, in Echtzeit mit potenziellen Opfern in Kontakt zu stehen und dabei die Freigabe mittels Zusatzfaktor auszuhebeln.

Ideal ist daher der Umstieg auf Passkeys. Die bieten immer mehr Unternehmen an, um sicherer auf die Online-Konten zuzugreifen. Dabei kommen keine Passwörter mehr zum Einsatz, sondern es handelt sich um einen Schutz basierend auf kryptografischen Zertifikaten. Gegenstellen weisen sich damit als echt aus. Angreifer können sich mangels privaten Schlüssels nicht als die Person ausgeben, die sie gerade angreifen. Inzwischen können auch zahlreiche Passwort-Manager mit Passkeys umgehen und sie sogar geräteübergreifend nutzbar machen.

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(dmk)



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Sicherheitslücken gefährden Verbindungen über libssh2


Die Open-Source-SSH-Bibliothek libssh2 ist verwundbar. Angreifer können an zwei Sicherheitslücken ansetzen, um Systeme zu attackieren. Im schlimmsten Fall kann Schadcode Computer kompromittieren. Der Patchstatus ist den derzeit verfügbaren Informationen zufolge undurchsichtig. Zum Zeitpunkt dieser Meldung gibt es keine Berichte, dass Angreifer die Schwachstellen bereits ausnutzen.

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Unternehmen setzen die Bibliothek an empfindlichen Stellen im Netzwerk ein, um etwa Router und IoT-Feräte fernzusteuern und Server zu managen. Demzufolge könnten erfolgreiche Attacken weitreichende Folgen haben.

Beide Lücken (CVE-2026-55200kritisch“, CVE-2026-55199hoch“) sind auf GitHub dokumentiert. Angreifer können über präparierte SSH-Pakete Speicherfehler auslösen und Schadcode ausführen. Außerdem sind DoS-Attacken vorstellbar.

Davon sind den Entwicklern zufolge alle libssh2-Versionen bis einschließlich 1.11.1 bedroht. Das Problem ist, dass beide Sicherheitspatches derzeit nur in Form von GitHub-Commits (7acf3df, 1762685) existieren. Offensichtlich sind die Fixes bereits im Master-Branch verfügbar, aber eine neue Version steht noch aus. Stichproben bei Linux-Distributoren haben Folgendes ergeben: Laut dem Debian Security Tracker wird die reparierte Ausgabe 1.11.1-3 derzeit getestet. In Kali Linux ist diese Version wohl schon seit Mai dieses Jahres enthalten.


(des)



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Jetzt patchen! Angriffe auf WordPress-Websites mit Gravity-SMTP-Plug-in


Derzeit haben es Angreifer auf WordPress-Websites mit Gravity-SMTP-Plug-in abgesehen und attackieren Instanzen. Ein Sicherheitspatch ist bereits seit Ende dieses Jahres verfügbar, aber offensichtlich noch nicht flächendeckend installiert.

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Vor den Attacken warnen Sicherheitsforscher von Wordfence in einem Beitrag. Ihnen zufolge ist die Lücke (CVE-2026-4020 „mittel“) seit März dieses Jahres bekannt. Seitdem gibt es auch die reparierte Ausgabe 2.1.5. Alle vorigen Versionen sind verwundbar.

Die Forscher geben an, dass das Plug-in derzeit rund 100.000 aktive Installationen aufweist.

Ansatzpunkt für Angreifer ist ein nicht ausreichend sicher konfigurierter REST-API-Endpoint. So können sie ohne Authentifizierung darauf zugreifen, um über einen HTTP-GET-Request detaillierte Systemkonfigurationen abzurufen und diese Informationen für weiterführende Attacken zu nutzen.⁣

Die Sicherheitsforscher geben an, bereits 17 Millionen Angriffsversuche dokumentiert zu haben. Admins sollten dementsprechend zügig handeln und ihre Instanzen absichern. In ihrem Beitrag führen sie detaillierte Informationen zur Lücke auf. Zusätzlich finden Admins dort konkrete Hinweise (Indicators of Compromise, IoC), wie IP-Adressen, an denen sie bereits attackierte Systeme erkennen können.


(des)



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Bamboo, Confluence & Co.: Atlassian schließt 100 Sicherheitslücken


Admins von Atlassian-Anwendungen sollten, um möglichen Attacken vorzubeugen, die ab sofort verfügbaren Sicherheitsupdates für verschiedene Produkte des Softwareherstellers installieren. Geschieht das nicht, können Angreifer Sicherheitslücken in etwa Bitbucket, Confluence und Jira Service Management ansetzen. Bislang gibt es keine Berichte, dass Angreifer die Schwachstellen bereits ausnutzen.

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Wie aus dem Sicherheitsbereich der Atlassian-Website hervorgeht, haben die Entwickler in aktuellen Versionen insgesamt 100 Lücken geschlossen. Davon sind neben dem eigenen Code auch Abhängigkeiten zu etwa Apache Tomcat betroffen.

Weil eine Auflistung der Schwachstellen und reparierten Ausgaben den Rahmen dieser Meldung sprengt, müssen sich Admins auf der verlinkten Seite des Softwareherstellers einen Überblick verschaffen. Im Folgenden finden sich einige besonders bedrohliche Lücken.

Unter den geschlossenen Schwachstellen sind auch einige „kritische“ Lücken – darunter sogar welche mit maximalem CVSS Score 10 von 10 (etwa CVE2026-40175). Das ist zum Beispiel der Fall in Axios im Zusammenhang von Jira Data Center and Server. Die Atlassian-Entwickler schreiben, dass aufgrund der Form der Abhängigkeit in diesem Kontext eine weniger bedrohliche Einstufung als kritisch gilt. Bei dieser Prototype-Pollution-Schwachstelle können Angreifer manipulierend eingreifen und etwa eigenen Code ausführen. Dagegen sollen die Versionen 11.3.7 (LTS) recommended Data Center Only und 10.3.22 (LTS) Data Center Only gerüstet sein.

Der Großteil der verbleibenden Lücken ist mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft. An diesen Stellen können Angreifer unter anderem für DoS-Attacken (etwa CVE-2026-33388) ansetzen oder sogar Schadcode aus der Ferne ausführen (CVE-2026-41044).


(des)



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