Apps & Mobile Entwicklung
Windows 11: Microsoft bestätigt Installationsfehler beim regulären Mai-Update

Auf manchen Geräten kann die Installation des regulären Mai-Sicherheitsupdates für Windows 11 scheitern, Nutzer erhalten dann die Fehlermeldung 0x800f0922. Microsoft hat den Fehler offiziell in der Fehler-Dokumentation bestätigt und liefert erste Workarounds.
Ausgelöst wird der Fehler durch zu wenig Platz auf der EFI System Partition (ESP). Er tritt vor allem auf, wenn auf dem Laufwerk nur noch 10 MB oder weniger Speicherplatz verfügbar sind.
Kommt es dann zum Installationsfehler, fällt dieser nicht sofort auf. Betroffene Geräte durchlaufen noch die Anfangsphase der Installation. Erst bei der Neustartphase, die normalerweise bei einem Fortschritt von 35 bis 36 Prozent startet, scheitert das Update. Nutzer erhalten dann den Fehlercode und die Nachricht „Something didn’t go as planned. Undoing changes“. Die Installation wird dabei zurückgesetzt.
Auf den betroffenen Geräten finden sich dann in der Protokolldatei unter C:\Windows\Logs\CBS\CBS.log die Hinweise, dass die EFI System Partition nicht ausreichend Speicherplatz hat. Die Fehlermeldungen lauten etwa „SpaceCheck: Insufficient free space“ oder „ServicingBootFiles failed. Error = 0x70“.
Mit Workarounds lässt sich Fehler umgehen
Eine finale Lösung für das Problem existiert noch nicht, Microsoft nennt aber zwei Workarounds, um die Installation des Mai-Updates auf betroffenen Systemen zu ermöglichen. Eine Option ist eine Änderung in der Registry, durch die die Prüfung für Speicherplatz auf dem ESP-Laufwerk gelockert wird. Details dazu liefert Microsoft in der Dokumentation, Registry-Anpassungen sind aber immer mit gewissen Risiken verbunden.
Die zweite Lösung ist ein Known Issue Rollback (KIR), bei dem Microsoft problematische Code-Teile im Update deaktivert. Den Fix verteilt Microsoft automatisch an alle privaten Nutzer und nicht-verwaltete Geräte in Unternehmen. Für die verwalteten Geräte erhalten Administratoren eine angepasste Gruppen-Richtlinie. Wie Windows Central anmerkt, ist der KIR-Fix für die betroffene Nutzer der empfehlenswerte Weg.
Von dem Fehler betroffen sein können sowohl Windows 11 25H2 als auch 24H2. Microsoft kündigt an, an einer finalen Lösung zu arbeiten, die mit den nächsten Windows-Updates verteilt wird.
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Asus Strix Morph 96 Wireless im Test
ABS-Tastenkappen. Für 150 Euro. Wirklich, Asus? Die Strix Morph 96 antwortet „Ja!“ – und präsentiert im Test am Ende trotzdem Überzeugendes: Eine extreme Ausführung des platzsparenden 96%-Layouts, das die Papierform übertrifft. Läuft gut, macht Spaß. Nachbessern sollte der Hersteller an anderer Stelle.
Eine wesentliche Zutat des Konzepts ist – ROG zum Trotz – das Zusammenstreichen von Gaming-Features. Die weniger breite Feature-Palette, die teureren Asus-Produkten vorbehalten bleibt, erlaubt es dem Hersteller, Ressourcen auf den Rest zu konzentrieren. Den will man bei einer Tastatur eigentlich auch in erster Linie. So wird auch die Strix Morph 96 (schon wieder) „leider geil“ – trotz ABS-Tastenkappen.
- Saubere Akustik
- Gute Taster
- Homogene Abstimmung
- Funktionale Web-App
- ABS-Tastenkappen, einfache Beschriftung
- Anmutung Drehregler & Modus-Taste
- FN-Taste fest
Die Strix Morph 96 Wireless im Überblick
Was der Strix fehlt, ist das, was eigentlich mehr nett als nützlich ist: 8.000 Hz Abfragerate, aufwändige Sonder-Features wie der zuschaltbare Gasket-Mount einer Azoth Extreme (Test) und das Display, was wiederum Platz für normale Tasten über dem Nummernblock schafft. Um Blicke einzufangen müssen der Strix seitliche Leuchtstreifen reichen.
Der an die linke Seite der Tastatur verlegte Multi-Mode-Drehregler bleibt wiederum. Seine Funktion wechselt ein Taster direkt daneben, er kann so je nach Bedarf die Lautstärke und Tastenhelligkeit regeln, den Medienplayer bedienen, scrollen oder individuell programmiert werden. Dafür sowie für Tasten und LEDs ist die noch junge GearLink-Webapp im Browser zuständig, die ansonsten nur bei der Azoth X verwendet werden kann. Zur Software-Ausstattung gehört außerdem Speed Tap, Asus‘ Shooter-Modus, der unter anderem beim seitlichen Ausweichen unterstützt.
Daten überträgt die Strix-Tastatur auch an Mac-Rechner, eine entsprechende Tastenkonfiguration ist hinterlegt, der Anschluss erfolgt per Kabel, Bluetooth oder 2,4-GHz-Funk mit einer Laufzeit laut Hersteller von 590 Stunden im 2,4-GHz-Modus ohne Hintergrundbeleuchtung. Mit Tastenbeleuchtung werden daraus 100 Stunden und damit gut ein Sechstel. Bei einer Bluetooth-Verbindung kann die Strix Morph 96 bis zu 750 respektive 110 Stunden ohne Laden verwendet werden. Auf dem Papier bleibt die Strix damit deutlich hinter ihren teureren Brüdern. Im Alltag tippt sie aber definitiv lange genug.
Taster: Gewusst wie
Angeboten wird die Tastatur in Deutschland ausschließlich mit linearen NX Snow der zweiten Generation. Die leichtgängigen Taster machen eine gute Figur und sind ein wesentlicher Grund, warum die Papierform wenig Aussagekraft hat.
So tippen NX Snow
Taster kann Asus, das war unter anderem schon in der Falchion RX Low Profile (Test) so. NX Snow agieren dank neuer Polyketon-Stempel geschmeidig und präzise, aber auch agil. Der Eindruck entsteht durch den reduzierten Hub und den etwas vorverlegten Auslösepunkt, aber auch eine ordentlich zurückdrückende Feder. Ein weiterer Baustein, der noch ein wenig mehr „Zackigkeit“ verspricht, ist der übereinandergelegte Signal- und Rücksetzpunkt. Der Taster muss damit nach dem Auslösen für die nächste Eingabe nur eine Winzigkeit anstatt einer Mini-Keit angehoben werden. Die neue Taster-Variante soll zudem mit mehr alternativen Tastenkappen kompatibel sein.
So treffen die NX Snow einen Sweet Spot. Sie fühlen sich recht leichtgängig, aber auch kontrollierbar und präzise an. Dazu kommt eine durch ein neues POM-Gehäuse recht tiefe „Thocky“ Akustik mit einem soliden Soundprofil, die Anschläge hörbar, aber nicht nervig-präsent hervorhebt. Das alles ist nicht übertrieben „Game-y“ mit lautem Plopp, sondern tatsächlich gut und universell abgestimmt.
Für die Tastenkappen nutzt Asus jedoch lediglich ABS-Kunststoff in einfacher Wandstärke und mit Infill-Beschriftung, die sich bei längerem Einsatz verfärben kann. Beim Austausch der Kappen braucht man für die Stabilisatoren separate Halter oder die angefügten, wie an der Leertaste ersichtlich. Warum? Der Vorteil der verwendeten Drahtbügel-Lösung ist, dass der Widerstand der stabilisierten Taste zum Preis etwas größerer Beweglichkeit kaum verändert wird.
Beleuchtung im Tastenbett
Da die dünnwandigen Tastenkappen der Strix kein Licht passieren lassen, leuchten die unterhalb der Taster („South Facing“) platzierten LEDs das Tastenbett aus. Ausnahme sind die alternativen, durchsichtigen Tastenkappen mit technischem Strix-Design. Maximale Helligkeits-Settings führen hier schnell zu Blendeffekten.
Wie alle volltransparenten Kappen bestehen sie aus Polycarbonat, das eine sehr glatte Oberfläche besitzt. Sie fühlt sich dadurch rutschig an, was jedoch erst dann eine Rolle spielt, wenn Finger regelmäßig auf den entsprechenden Tasten aufliegen – was sie bei Eingabe- und Escape-Taste nie tun. Stilistisch unterstreichen die Kappen als Akzent dafür vor allem mit oranger Beleuchtung das technisch angehauchte Strix-Design: Der dezente Blickfang steht der Tastatur gut zu Gesicht und schafft kleine Hingucker.
Alltag & Akustik
Akustisch gefällt die Strix. Mit dem Layout muss man sich jedoch anfreunden können, es ist keine Lösung für jedes Bedürfnis.
Akustik: Gediegenes Klacken
Dass nur zwei statt den drei oder fünf Lagen Schalldämpfung der Azoth-Serie in Form von Schaumstoff- und Silikoneinlagen verwendet werden, macht sich nur geringfügig bemerkbar. Dafür bleibt das Aluminium-Oberteil mit Kunststoff-Unterbau. Der Verzicht auf Vollmetall muss bei sorgsamem Design kein prinzipieller Nachteil sein, wie etwa die Sony Inzone KBD-H75 (Test) zeigt, ist aber auf jeden Fall ein deutlicher Vorteil gegenüber reinem Kunststoff und erleichtert die Schaffung eines gehobenen Klangprofils.
Das gelingt Asus. Für recht gleichmäßigen Klang sorgen Schaumstoff-Polster unter großen Tasten zur Reduzierung des Volumens, dazu kommen eine Anschläge und Akustik dämpfende Polycarbonat-Plate sowie flachere, also im Volumen verkleinerte Tastenkappen. Sie leisten ganze Arbeit. Der Wechsel auf dicke PBT-Kappen nimmt den „Thack“ am Anschlag aus der Tastatur und färbt das Klangbild tiefer. Die gleiche Wirkung hat der Austausch der Taster auf Gateron G Pro 3.0. Wer mag, kann die Tastatur weiter modifizieren: Der Alu-Rahmen ist seitlich verschraubt, die Tastatur lässt sich von oben demontieren.
Im Vergleich mit anderen Tastaturen trifft Asus einen guten Mittelweg. Die Strix hat klare, differenzierbare Anschlagsgeräusche ohne sie übermäßig präsent oder lärmend werden zu lassen. Akustisch gefällt sie damit besser als etwa eine Keychron K2 HE aber auch eine teurere Keychron Q5 Max (Test), die metallischen Hall nicht immer eliminiert, oder eine viel stärker „ploppende“ Monsgeek M1 V5, die stärker Richtung „Gaming“-Klang getrimmt ist. Auch Corsairs teurere Vanguard Pro 96 (Test) lässt Asus hinter sich, sie klingt weniger hallig und produziert vollere Töne – ein Produkt des umschließenden Gehäuses.
Alltag: Das Layout im Blick
Die Güte des Layouts entpuppt sich im Alltag als bedürfnisabhängig: Wer eher Funktionstasten als Nummernblock benötigt, wird mit einem 75%- oder einem herkömmlichen 96%-Layout besser zurechtkommen, bei dem Funktionstasten zwischen Buchstaben- und Nummernblock liegen.
Optimieren lässt sich teils selbst. Funktionen und Tastenkappen zu tauschen und „Entfernen“ auf Pos1 zu legen ergibt im eigenen Szenario Sinn. Die am häufigsten genutzte Taste lässt sich dann am einfachsten „finden“. Wünschenswert wäre zudem etwas mehr Abstand zu den Pfeiltasten. Seitlich werden sie ein wenig separiert, nach oben jedoch noch nicht.
Diese Tasten erfordern eine Neupositionierung des Drehreglers. Seitlich lässt er sich ebenfalls gut greifen. Berufsmäßig gemeckert würde etwas größerer Abstand zum Gehäuse nach oben die Nutzung verbessern. Funktional ist auch der Mehrfunktionen-Modus, den Asus über Status-LEDs visualisiert.
Trotzdem macht der Regler keinen Spaß, denn die Anmutung entspricht keinesfalls derjenigen, die einem dreistelligen Preisbereich zuzurechnen wäre. Ein ziemlich klappriges Rad mit Kunststoff-Haube gehört nicht an eine 150-Euro-Tastatur. Richtig machen oder weglassen bitte.
Software: Als Anfang okay
Zur Konfiguration nutzt auch Asus eine Web-App. Gear Link kommt mit solidem Fundament für die Konfiguration der Tastatur.
FN-Belegungen von Asus sind allerdings ebenso wie die Position der FN-Taste weiterhin fest vorgegeben. Eine Möglichkeit zum Export von Profilen fehlt ebenso, Backups gibt es nicht. In den meisten Fällen dürfte das kaum ein Hindernis sein. Im Hinterkopf bleibt aber, dass eine quelloffene Lösung mehr kann und auch für weit weniger Geld verwendet wird.
Fazit
Die Asus Strix Morph 96 überzeugt als Gesamtpaket. Eine wesentliche Zutat des Konzepts ist – ROG zum Trotz – tatsächlich das Zusammenstreichen von Gaming-Features. Die weniger breite Feature-Palette, die teureren Asus-Produkten vorbehalten bleibt, erlaubt es dem Hersteller, Ressourcen auf den Rest zu konzentrieren. Den will man bei einer Tastatur eigentlich auch in erster Linie. So wird auch die Strix Morph 96 (schon wieder) „leider geil“ – trotz ABS-Tastenkappen.
Auf dem Papier müsste man die Tastatur eigentlich genau deshalb direkt aussortieren. ABS-Tastenkappen für rund 150 Euro gehen eigentlich nicht, der klapprige Drehregler ebenso und die Web-App Asus Gear Link hat noch etwas Feature-Bedarf. Als Paket überzeugt die Strix Morph 96 aber durch ihren Alltagsnutzen.
Die wohlgeformte Akustik und richtig guten Taster sind dafür in erster Linie verantwortlich, dazu eine ungewöhnliche, aber nicht aufdringliche Optik. Das erzeugt im Gesamtpaket eine besseren Eindruck als man meinen möchte. Am Ende vermisst man nichts, vor allem nicht dem Gaming-Tand, den Asus einfach wegstreicht.
Passt also, diese Strix Morph 96, und stellt die Frage, wo der große Mehrwert im Luxus-Segment eigentlich ist. Bei Corsair gibt es das 96%-Format mit analoger Technik, aber hellerem Klang für mehr Geld, wahlweise mit flachen Tasten für sehr viel „Mehrgeld“. Keychron bietet mehr Material und bessere Software, aber auch hier für einen Aufpreis. Darin liegt am Ende die größte Stärke der Tastatur: Nichts ist alternativlos, für die rund 150 Euro liefert Asus aber eine Menge Premium-Feeling im Alltag für einen hohen, aber nicht gigantischen Preis. Emotional ist das einfach rund.
- Saubere Akustik
- Gute Taster
- Homogene Abstimmung
- Funktionale Web-App
- ABS-Tastenkappen, einfache Beschriftung
- Anmutung Drehregler & Modus-Taste
- FN-Taste fest
ComputerBase hat die Strix Morph 96 Wireless von Asus leihweise zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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Ryzen 7 5800X3D: Anniversary Edition wird in Indien bereits verkauft
Die Neuauflage des AMD Ryzen 7 5800X3D zum 10-jährigen Bestehen der AM4-Plattform zeigt sich jetzt in voller Pracht. In Indien wurde sie nämlich bereits für 30.000 Rupien verkauft, das sind etwa 270 Euro. Weiterhin unklar ist aber, welche Regionen AMD bedienen wird. Die Verpackung ist zumindest international gestaltet.
Zumindest hierzulande hat AMD bisher nichts Offizielles zur Rückkehr der besonders populären Gaming-CPU Ryzen 7 5800X3D als Jubiläumsausgabe verlauten lassen. Somit blieb es bisher bei Hinweisen, die aus Asien stammten.
5800X3D Anniversary Edition im Online-Shop
Doch jetzt hat der aufmerksame X-User @momomo_us die Anniversary Edition in einem indischen Online-Shop entdeckt. Dort werden diverse Bilder der Verpackung gezeigt. Die Beschriftung ist eindeutig international ausgelegt, denn auf der Rückseite finden sich zum Beispiel auch Deutsch und Englisch. Das weckt Hoffnung für hiesige Fans auf eine Einführung jenseits von Asien.
Eine Abbildung weckt dabei den Anschein, dass die CPU einen goldenen Heatspreader besitzt. Ein Kommentar dazu merkte zudem an, dass hier augenscheinlich einfach ein Bild einer alten Verpackung verwendet (und angepasst?) wurde.
Um keinem Fake aufzusitzen wartete die Redaktion zunächst ab. Doch heute folgte die Bestätigung in Form eines Fotos direkt aus dem Laden.
Spezifikationen unverändert
Die Produktbeschreibung bestätigt die bisherige Vermutung, dass es aufseiten der Spezifikationen keine Änderung gegenüber dem Original gibt, das im April 2022 auf den Markt kam. Somit stehen 8 Kerne und 16 Threads zur Verfügung. Der maximale Boost-Takt liegt bei 4,5 GHz. Als seinerzeit erster Prozessor überhaupt bot der 5800X3D einen zusätzlichen, gestapelten L3-Cache (3D V-Cache, wie ihn AMD nennt). Damit lag er bei der Spieleleistung weit vor dem Wettbewerb.
- AMD Ryzen 7 5800X3D im Test: Effizienter Gaming-Spezialist
Inzwischen sind X3D-Modelle bei AMD zur Regel geworden. Das jüngste Beispiel ist der Ryzen 9 9950X3D2 für die aktuelle AM5-Plattform.
Im Januar hatte AMD angedeutet, ältere Produkte für AM4 zurückbringen zu wollen, damit Spieler nicht zwingend komplett auf die neue AM5-Plattform umsteigen müssen, was heutzutage allein wegen der horrenden Speicherpreise kostspielig ist.
Es bleibt nun aber abzuwarten, ob die Jubiläumsausgabe auch hierzulande erscheint und in welchen Stückzahlen es sie geben wird. Bei dem indischen Händler ist sie bereits ausverkauft.
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Retro-Handheld: Anbernic bringt den Play Store auf das RG Vita Pro

Anbernic hat die Firmware-Version 1.14 für das RG Vita Pro veröffentlicht, die dem Retro-Handheld erstmals native Unterstützung für den Google Play Store spendiert. Besitzer des Geräts sind damit künftig nicht mehr auf alternative App-Stores angewiesen, zusätzlich bringt das Update weitere Optimierungen und Fehlerkorrekturen.
Bislang fehlte dem RG Vita Pro ab Werk der Google Play Store. Vielen Nutzern dürfte dies allerdings kaum aufgefallen sein, da zahlreiche Besitzer direkt nach dem Kauf alternative Systeme wie die zeitgleich mit dem Handheld veröffentlichte neue Version von GammaOS Next installiert hatten.
Warum Anbernic das eigene Android-Build ursprünglich nicht direkt mit Googles App-Marktplatz ausgeliefert hat, ist bislang nicht bekannt. Mit der neuen Firmware liefert der auf Retro-Gaming spezialisierte Hersteller die Unterstützung nun aber nach. Darüber hinaus will das chinesische Unternehmen weitere, nicht näher benannte Optimierungen am System vorgenommen sowie verschiedene Fehler behoben haben.
Die neue Firmware wird ab sofort per OTA-Update („Over The Air“) verteilt, dafür muss lediglich die FOTA-Update-App aufgerufen werden. Vielerorts dürften Besitzer eines RG Vita Pro die Benachrichtigung zur Aktualisierung bereits erhalten haben.
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