Digital Business & Startups
27 Journalist:innen, die Gründer:innen 2026 kennen sollten
Startups sind zentrale Treiber von Innovation und technologischer Transformation. Gleichzeitig befindet sich die Branche in einer Phase tiefgreifender Veränderungen: KI, neue Plattform-Ökonomien, geopolitische Entwicklungen und ein verändertes Finanzierungsumfeld prägen die Agenda vieler Gründer:innen – und damit auch das Informationsbedürfnis von Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft.
„Die Medienlandschaft hat sich stark verändert. Neben klassischen Redaktionen spielen heute Newsletter, Podcasts, LinkedIn und spezialisierte Tech-Medien eine immer wichtigere Rolle“, sagt Tilo Bonow, CEO und Gründer von PIABO Communications. „Für Startups bedeutet das: Kommunikation muss strategisch gedacht werden – mit langfristigen Beziehungen zu Journalist:innen und relevanten Stories.“
Hinzu kommt ein neuer Faktor: Inhalte werden zunehmend über KI-Systeme entdeckt. „Wer in LLMs auftauchen will, muss in glaubwürdigen Medien stattfinden“, so Bonow. „Deshalb ist strategisches Storytelling heute wichtiger denn je.“
Die folgenden 27 Journalist:innen sollten Startups 2026 auf dem Radar haben. Die Liste ist alphabetisch nach Medium sortiert – kein Ranking, sondern ein Ausschnitt jener, die uns ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben haben.
Niklas Wirminghaus – Capital
Niklas Wirminghaus ist leitender Redakteur bei Capital, wo er seit 2017 vor allem die Auswirkungen neuer Technologien auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft covert. Ein besonderer Fokus seiner Berichterstattung liegt auf Fintech, digitaler Transformation und der Frage, wie technologische Innovation etablierte Branchen verändern.
Alex Hofman – CEO.Table
Alex Hofmann leitet die Wirtschaftsredaktion von Table.Briefings, wo er sich mit maßgeblichen wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Entwicklungen befasst und dabei einen starken Fokus auf Technologiethemen setzt. Seine Themen reichen von Digitalwirtschaft und Innovation bis zu strategischen Fragen rund um Unternehmertum und Leadership.
Christoph Dernbach – dpa
Christoph Dernbach ist der Chefkorrespondent Digitales der Deutschen Presse-Agentur dpa und damit so etwas wie der Digitalminister der Nachrichtenagentur. Die dpa bedient ein breites Kundenspektrum von klassischen Medien bis hin zu Onlineportalen und er zielt damit eine riesige Reichweite. Dernbach berichtet über zentrale Entwicklungen der digitalen Wirtschaft. Seine Themen reichen von Plattformunternehmen über Regulierung bis zu gesellschaftlichen Auswirkungen technologischer Innovationen.
Alexander Hüsing – deutsche startups
Alexander Hüsing ist Gründer und Chefredakteur von deutsche-startups.de. Seit vielen Jahren berichtet er über die deutsche Startup-Szene, Finanzierungsrunden und die wichtigsten Entwicklungen im Gründungsökosystem. 2024 rief er das Event Startupland im Kölner Rheinenergie Stadion ins Leben, welches auch dieses Jahr wieder das Ökosystem zusammenbrachte.
Nils Heck – Dreimaldrei Journalisten
Nils Heck ist Gründer des Journalistenbüros dreimaldrei. Er beschäftigt sich am liebsten mit Skandalen und der Frage, wie Banking und Payment in der Zukunft aussehen. Seine Texte erscheinen unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, der brandeins, bei Zeit für Unternehmer und in Fachmagazinen wie „Payment & Banking”.
Holger Schmidt – FAZ
Holger Schmidt leitet die Redaktion „Newsletter & Verticals“ der F.A.Z. und das wöchentliche Digitalwirtschaft-Briefing. Seine Themen sind Künstliche Intelligenz und Plattformökonomie. Zudem analysiert er regelmäßig die strategischen Entwicklungen großer Technologieunternehmen.
Caspar Schlenk – Finance Forward Magazin & Manager Magazin
Seit Anfang 2025 arbeitet Caspar Tobias Schlenk als Redakteur beim manager magazin. Er kümmert sich um Techunternehmen wie den Softwarekonzern SAP und Start-ups. Zuvor hat er das Fintech-Portal Finance Forward aufgebaut, als Joint Venture von „Capital“ und OMR, seit 2025 gehört es zum manager magazin.Ausgezeichnet u. a. mit dem Herbert Quandt-Medienpreis und dem Deutschen Journalistenpreis.
Leo Ginsburg – Gründerszene
Leo Ginsburg ist seit Juni 2025 Chefredakteur von Gründerszene und berichtet über Startups, Venture Capital und die deutsche Tech-Szene. Seine Berichterstattung umfasst Finanzierungsrunden, Wachstumsstrategien junger Unternehmen und Entwicklungen im europäischen VC-Markt. Zudem ist er Host des Interview-Podcasts „Business Class“.
Nadine Schimroszik – Handelsblatt
Seit 2022 arbeitet Nadine Schimroszik als Start-up- und Technologiekorrespondentin für das Handelsblatt. Neben Venture Capital und technologischer Innovation berichtet sie inzwischen viel über Rüstungs-Start-ups. In ihren Artikeln analysiert sie Finanzierungsrunden, Investorenstrategien sowie Trends im europäischen Startup-Ökosystem.
Eva-Maria Weiß – heise online
Eva-Maria Weiß berichtet bei heise online über künstliche Intelligenz, digitale Trends und Internetkultur. In ihrer Berichterstattung ordnet sie technologische Entwicklungen kritisch ein und beleuchtet, wo Innovation echten Nutzen bringt – und wo sich hinter neuen Technologien vor allem Hype verbirgt.
Rebekka Reinhard – HUMAN Magazin
Rebekka Reinhard schreibt für das Magazin HUMAN über gesellschaftliche Auswirkungen technologischer Innovationen. Ihre Beiträge beschäftigen sich insbesondere mit den kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen durch Digitalisierung und KI.
Hannah Schwär – manager magazin
Hannah Schwär schreibt über die deutsche Tech- und Gründerszene. Ihr Spezialgebiet: Fintech und digitale Geschäftsmodelle. Ihre Beiträge analysieren strategische Entwicklungen im Technologie- und Finanzsektor. Sie wurde mit dem Medienpreis Mittelstand ausgezeichnet und bekam die „Top 30 bis 30“-Ehrung des „Medium Magazin“.
Matthias Kremp – SPIEGEL
Matthias Kremp war in den Neunzigerjahren dabei, als das Internet laufen lernte. Seit 2007 ist er in verschiedenen Rollen zuerst bei SPIEGEL ONLINE, dann beim SPIEGEL tätig. Er berichtet über Technologieunternehmen, Internetökonomie und globale Tech-Trends. Um ganz nah dran zu sein, an neuen Entwicklungen und den Entscheidern der Branche, reist er regelmäßig zu internationalen Technologie- und Entwicklerkonferenzen.
Hans Luthardt – StartingUp
Hans Luthardt ist seit über 20 Jahren im Start-up-Bereich journalistisch tätig und hat unter anderem die Gründungsplattform StartingUp mit aufgebaut, die er seit 2019 als Chefredakteur leitet. Als fester Bestandteil der Start-up-Community ist StartingUp die Online-Anlaufstelle für Gründer:innen, um täglich neues Wissen über die deutsche Start-up-Szene sowie über Innovationen und Disruptionen in der digitalen Wirtschaft aufzusaugen.
Jan Thomas – Startup Insider
Jan Thomas ist Gründer und Host der Medienplattform Startup Insider. In seinen Podcasts und Newslettern spricht er regelmäßig mit Gründer:innen, Investor:innen und Branchen-Expert:innen über Trends, Finanzierungsrunden und Entwicklungen im Startup-Ökosystem. Als Speaker und Thought Leader steht er für fundierte Marktanalysen, operative Erfahrung und strategische Wachstumsimpulse.
Sabine Elsässer – startup valley
Sabine Elsässer ist eine erfahrene Unternehmerin sowie Medien- und Startup-Expertin. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin und CEO von StartupValley Media & Publishing. In dieser Rolle verantwortet sie die Unternehmensführung sowie die strategische Ausrichtung der Medien- und Publishing-Aktivitäten. Sabine Elsässer unterstützt mit großer Leidenschaft Menschen und Unternehmen dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten. Ihre Expertise im Aufbau von Vertriebsorganisationen sowie ihre Begeisterung für Innovation machen sie zu einer wertvollen Unterstützerin für Startups und Unternehmer.
Malte Mansholt – STERN
Malte Mansholt schreibt als Redakteur für Digitalthemen beim STERN über die großen Entwicklungen der Branche und denkt dabei immer an seine Leser. Sein Fokus liegt auf Consumer-Produkten und den gesellschaftlichen Folgen des digitalen Wandels. Für die besten Geschichten hält er die Augen stets nach guten Gesprächspartnern offen und hört betroffenen Verbrauchern genauso zu wie Apple-Chef Tim Cook.
Jannis Brühl – Süddeutsche Zeitung
Jannis Brühl leitet das Team Geld, Arbeit, Tech. Seine Berichterstattung verbindet wirtschaftliche Entwicklungen der Tech-Branche mit ihren gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen. 2026 erschien sein Buch „Disruption – Die Ideologie der Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen“.
Lisa Oder – Tagesspiegel Background
Lisa Oder ist stellvertretende Leiterin des Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI. Seit ihrem Start bei Tagesspiegel Background Mitte 2024 berichtet sie über digitale Infrastruktur, nachhaltige Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
Thomas Heuzeroth – WELT
Thomas Heuzeroth ist Wirtschaftsredakteur bei WELT, WELT AM SONNTAG und Business Insider. Seit mehr als 25 Jahren berichtet er für WELT über die Themen Telekommunikation, Internet, Technologie und Mobilfunk. In seiner Berichterstattung verbindet er wirtschaftliche Entwicklungen der Tech-Branche mit praxisnahen Einordnungen für Verbraucher:innen.
Lisa Ksienrzyk – WirtschaftsWoche
Lisa Ksienrzyk ist seit 2024 Redakteurin bei der WirtschaftsWoche. Sie berichtet für die WirtschaftsWoche über die Startup-Szene und digitale Geschäftsmodelle. Ihre Artikel beschäftigen sich häufig mit Finanzierungsrunden, Wachstumsstrategien junger Unternehmen und Trends im Startup-Ökosystem.
Lisa Hegemann – Die ZEIT
Lisa Hegemann leitet seit 2021 das Digital-Ressort bei ZEIT ONLINE. Seit Mai 2018 ist sie für ZEIT ONLINE tätig – zunächst als Redakteurin, bevor sie die Ressortleitung übernahm. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Technologien und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen, darunter Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Darüber hinaus ist sie Co-Hosterin des ZEIT-Podcasts „Geht da noch was?“.
Andreas Munk Holm – EU.VC
Andreas Munk Holm ist Gründer von EUVC, einer von Praktiker:innen geführten Medienplattform für europäisches Venture Capital und Tech. Seine Arbeit konzentriert sich auf Kapitalallokation, Fondsstrategien, Pensionskapital sowie auf das übergeordnete Narrativ rund um Europas technologische Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit. Im Jahr 2026 liegt sein besonderer Fokus darauf, institutionelles Kapital stärker mit Venture Capital zu verknüpfen und Europas langfristiges strategisches Selbstvertrauen durch einen hochwertigen, investorengetriebenen Dialog zu stärken.
Benoit Zante – Maddyness
Benoit Zante berichtet über die Schnittstelle von Technologie, Medienwandel und Creator Economy. In seiner Berichterstattung geht es zudem um Innovationen und europäische Startup-Ökosysteme, mit besonderem Fokus auf die gesellschaftlichen und menschlichen Auswirkungen technologischer Entwicklungen.
Mike Butcher – Pathfounders
Mike Butcher ist Gründer und Editor von Pathfounders, einem auf die Tech- und Startup-Welt spezialisierten Medienformat. Zuvor war er 18 Jahre lang Editor-at-large bei TechCrunch. Seit 1995 berichtet er als Technologiejournalist und wurde von Wired UK als einer der einflussreichsten Journalisten der europäischen Tech-Szene ausgezeichnet. Bei Pathfounders beleuchtet er Startups, Venture Capital und die globale Innovationslandschaft – mit besonderem Fokus auf Europa.
Anne Sraders – Sifted
Anne Sraders ist Senior Reporterin beim Financial-Times-unterstützten Medium Sifted, wo sie von Berlin aus über Venture Capital und Deeptech-Startups berichtet. Im Jahr 2026 konzentriert sich ihre Berichterstattung vor allem auf die Trends, die die Venture-Capital-Landschaft in ganz Europa prägen, sowie auf die schnell wachsende Defence-Tech-Branche. Außerdem schreibt sie den wöchentlichen VC-Newsletter von Sifted „Up Round“.
Cate Lawrence – Tech.eu
Als leitende Journalistin bei Tech.eu berichtet Cate Lawrence über die Menschen, politischen Rahmenbedingungen und Technologien, die Europas Innovationsökonomie prägen. Ihre Berichterstattung umfasst Startups und Investitionen in den Bereichen KI, Climate Tech, Defence Tech, Space, Healthtech, Frontier Hardware und digitale Souveränität. In ausführlichen Q&As und Longform-Features gibt sie Gründerinnen und Gründern Raum, nicht nur zu erklären, was sie bauen, sondern auch warum es relevant ist.
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Foto (oben): Shutterstock
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8 To-dos an Merz – mit freundlichen Grüßen, die Startup-Szene
Mehr als 100 Gründer wenden sich mit einem Brandbrief an Friedrich Merz – und fordern weniger Bürokratie und einen Kurswechsel.
Mehr als 100 Gründer und Manager deutscher Tech-Unternehmen wenden sich mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz. Ihre Botschaft: Deutschland verliere im internationalen Wettbewerb zunehmend an Boden und brauche dringend Reformen, um wieder attraktiver für Gründer, Investoren und Talente zu werden.
Initiiert wurde der Brief vom Startup-Verband. Zu den Unterzeichnern gehören Vertreter einiger der bekanntesten deutschen Technologieunternehmen, darunter Flix, Zalando und Home24. Sie eint die Sorge, dass hohe Energiekosten, ausufernde Bürokratie und langsame Behörden den Standort Deutschland ausbremsen.
Was die Gründer von Merz wollen
Die konkreten Forderungen an die Bundesregierung:
- Rente investiert in Startups: Wer fürs Alter spart, soll sein Geld künftig auch in junge Wachstumsunternehmen stecken dürfen.
- Mehr Großinvestoren ins Boot: Banken, Versicherungen und Fonds sollen leichter in Startups investieren können.
- Flexiblere Kündigungsregeln für Topverdiener: Startups sollen Spitzenkräfte leichter einstellen und bei Bedarf auch kündigen können.
- Mitarbeiter zu Miteigentümern machen: Wer im Startup arbeitet, soll unkompliziert Firmenanteile bekommen. Heute sei das steuerlich viel zu kompliziert.
- Weniger Bürokratie, schnelleres Gründen: Neue Belastungen stoppen, alte abbauen. Firmengründungen sollen in 24 Stunden möglich sein.
- Mehr Ausgründungen aus Uni und Forschung: Deutschlands Labore stecken voller Ideen, so die Gründer. Die müssen raus in den Markt – mit besseren Anreizen für Startups.
- Staat kauft bei Startups ein: Die öffentliche Hand soll innovative Unternehmen gezielt als Auftragnehmer wählen.
- Eigene KI-Infrastruktur aufbauen: Deutschland braucht eigene Server, eigene Rechenkapazitäten, eigene KI-Modelle – unabhängig von US-Konzernen.
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Die Forderungen selbst sind in der Startup-Szene nicht neu und richten sich dabei nicht ausschließlich an die aktuelle Bundesregierung. Sie beschreiben Probleme, die sich über Jahre aufgebaut hätten – von den Folgen der Corona-Pandemie über den Ukraine-Krieg bis hin zu neuen Handelskonflikten und dem internationalen Wettbewerb mit China. Deutschland drohe, wichtige Zukunftsbranchen an andere Standorte zu verlieren, wenn Reformen weiter aufgeschoben würden. Ob die Politik daraus konkrete Maßnahmen ableitet, wird sich zeigen.
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„So schlimm kann Berlin gar nicht sein“: Kai Wegners Spitze gegen Söder
Kaum eine deutsche Stadt wird so oft kritisiert wie Berlin. Im Royal-GS-Podcast wehrt sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner dagegen.
Kaum eine deutsche Stadt wird so oft kritisiert wie Berlin. Zu viel Bürokratie, zu viele Baustellen, zu wenig Wohnungen, zu langsame Verwaltung. Für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner greift dieses Bild jedoch zu kurz.
Im Podcast Royal GS rechnete der CDU-Politiker mit dem aus seiner Sicht übertriebenen Berlin-Bashing ab. Besonders deutlich wurde er mit Blick auf Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
Hört rein auf Spotify und Apple Podcasts
„So schlimm kann Berlin gar nicht sein, du hast doch selbst zweimal versucht, hierherzukommen“, sagte Wegner in Richtung Söder.
Für ihn sei die Debatte symptomatisch für ein größeres Problem. Während innerhalb Deutschlands oft vor allem über die Schwächen Berlins gesprochen werde, nehme er international ein völlig anderes Bild wahr. Im Ausland werde Berlin weiterhin als kreative, internationale und dynamische Metropole wahrgenommen.
Tatsächlich wächst die Hauptstadt weiter. Die Bevölkerung nähert sich der Marke von vier Millionen Einwohnern, die Stadt bleibt Deutschlands wichtigster Startup-Standort und zieht weiterhin internationale Talente an.
Wegner fordert deshalb einen Perspektivwechsel. Natürlich gebe es Probleme bei Wohnungsbau, Infrastruktur oder Verwaltung. Gleichzeitig werde zu selten über die Stärken gesprochen: die Hochschulen, die Startup-Szene, die Kreativwirtschaft und die internationale Anziehungskraft.
Für den Regierenden Bürgermeister ist klar: Berlin müsse selbstbewusster werden. Nicht trotz seiner Probleme, sondern gerade weil die Stadt trotz dieser Herausforderungen weiterhin Menschen aus aller Welt anzieht.
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+++ Metaloop +++ Cortea +++ FinTech +++ André Schürrle +++ Venture Capital +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Recycling-Scaleup Metaloop schlittert in die Insolvenz +++ StartupsToWatch: Cortea (FinTech aus Berlin) +++ So investiert (und gründet) Weltmeister André Schürrle+++ Wie Startups Investor:innen jetzt finden +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 19. Juni).
#STARTUPLAND: Super Early Bird-Tickets sind live!

STARTUPLAND is where the future begings
+++ Schnell sein lohnt sich! Die Zahl der Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln (RheinEnergieStadion) ist begrenzt. Wer zuerst kommt, profitiert vom günstigsten Preis. Nutze diese Chance!
#STARTUPTICKER
Metaloop
+++ Bitter! Das Grazer Recycling-Scaleup Metaloop, früher als Schrott24 bekannt, ist insolvent und hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Wie brutkasten berichtet, weist das Unternehmen Verbindlichkeiten von rund 11 Millionen Euro auf. Bemerkenswert dabei: Anfang 2026 schrieb das Unternehmen laut AKV erstmals schwarze Zahlen und arbeitet seitdem „leicht“ profitabel. „Die Liquidität blieb jedoch angespannt, da weitere Eigenkapitalzuführungen ausblieben. Dies führt zu erhöhtem Aufwand im Tagesgeschäft, eingeschränkter Geschäftsentwicklung und Vertrauensverlust bei Partnern. Zusätzlich belasten eine schwache Industriekonjunktur, volatile Rohstoffmärkte und strengere regulatorische Vorgaben das wirtschaftliche Umfeld“, heißt es weiter. Noch 2023 sammelte das Startup 16 Millionen Euro von Investoren wie FirstMark Capital, Statkraft Ventures und FJ Labs ein. Die Sanierung reiht sich in eine Entwicklung ein, die sich zuletzt im Recycling-Segment abzeichnete. Nach Jahren mit hohen Erwartungen und millionenschweren Finanzierungsrunden geraten erste Unternehmen unter Druck. Zuletzt musste bereits das Hamburger Recycling-Startup Cirplus liquidiert werden. Gleichzeitig fließt weiter viel Kapital in junge Unternehmen wie WeSort.AI, Eeden, Metycle oder ScrapBees. Das Interesse an Kreislaufwirtschaft ist damit ungebrochen. Der Fall Metaloop zeigt jedoch, wie schwierig Anschlussfinanzierungen selbst für Unternehmen geworden sind, die operativ bereits auf dem Weg in die dauerhafte Profitabilität sind. (Brutkasten, AKV) Mehr über Metaloop
Cortea
+++ StartupsToWatch! Während viele KI-Startups auf Vertrieb, Marketing oder Kundenservice setzen, nimmt sich Cortea einen der konservativsten Bereiche der Wirtschaft vor: Die Wirtschaftsprüfung. Das Berliner FinTech entwickelt KI-Agenten für Audits und adressiert damit einen Markt, der unter Fachkräftemangel, steigenden regulatorischen Anforderungen und immer komplexeren Berichtspflichten leidet. Investoren wie Dawn Capital und Cherry Ventures trauen dem 2024 gegründeten Unternehmen dabei einiges zu. Insgesamt flossen bereits mehr als 15 Millionen Euro in die Jungfirma. Bemerkenswert: Gerade in der Wirtschaftsprüfung sind Nachvollziehbarkeit und Vertrauen entscheidend – zwei Eigenschaften, an denen viele KI-Anwendungen bislang scheitern. Gelingt der Ansatz, könnte Cortea einen milliardenschweren Markt verändern. Mehr über Cortea
André Schürrle
+++ Weltmeister mit Exit-Gespür! André Schürrle investierte in den vergangenen Jahren unter anderem in das E-Bike-Startup Dance, das Cannabis-Unternehmen Sanity Group, das FinTech Bling, das Food-Startup Lanch und das Fantasy-Manager-Spiel Sorare. Bemerkenswert: Mit Dance und Sanity Group landeten gleich zwei seiner Beteiligungen bereits erfolgreiche Exits. Gemeinsam mit David Rost gründete der ehemalige Nationalspieler zudem das Berliner Getränke-Startup DRYLL. Darüber hinaus engagiert sich Schürrle auch bei den Venture-Capital-Investoren Planet A Ventures, Visionaries Club und Whitewater Ventures. Mehr über Startup-Investments von Fußball-Weltmeistern
Investor:innen
+++ Ich habe in den letzten Jahren viele Founder erlebt, die Investor:innen wie ein notwendiges Übel behandeln. So ein Modus kann funktionieren. Problematisch wird es, wenn daraus ein Dauerzustand wird. Mehr im Gastbeitrag von Jasper Roll (Haufe Group Ventures)
#JOBS
Malteser
+++ Unser Job des Tages! Malteser sucht einen Junior-Projektmitarbeiter (m/w/d) Online Marketing. Sie interessieren sich für digitale Projekte, holen das Beste aus einer Website heraus und möchten Ihre Expertise in einer modernen Hilfsorganisation einbringen? Dann sind Sie bei uns richtig. Bewerben Sie sich als Junior-Projektmitarbeiter (m/w/d) in Vollzeit (39 Stunden) für das Online Marketing in der Malteser Zentrale in Köln.
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