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AMD Ryzen 5 7500X3D im Test
AMD Ryzen 5 7500X3D heißt die überraschende CPU-Vorstellung. Doch der kleinste X3D-Einstieg muss es mit vielen Gegnern aufnehmen und vor allem über den Preis angreifen. Der Vergleich mit Ryzen 5 7600X3D, Ryzen 7 7800X3D, Ryzen 5 9600X und Intel Core Ultra 5 245K(F) im Test zeigt, warum das so ist.
Einen neuen X3D-Prozessor auf Basis von Ryzen 7000 hatte Ende 2025 wohl kaum jemand noch auf der Rechnung. Doch mit dem AMD Ryzen 5 7500X3D startet der kleinste X3D-Prozessor im bekannten Sockel AM5 in den Handel. Die Details des AMD Ryzen 5 7500X3D sind aber auch schnell erklärt, schließlich gibt es seit über einem Jahr einen AMD Ryzen 5 7600X3D (Test). Mit einem Preis ab 269 Euro kostet dieser deutlich weniger als die 329 Euro, die zum Start aufgerufen wurden. Der 7500X3D soll sich noch unter dem 7600X3D beweisen, doch der kleinste X3D-Einstieg trifft im Test in diesem Bereich auf viel Konkurrenz.
Für den 7500X3D ist noch Platz! Oder?
Aber AMD findet, dass unter dem 7600X3D noch Platz ist. Mit 100 bis 200 MHz weniger Takt bei ansonsten identischen Parametern soll der 7500X3D der neue X3D-Gaming-Einstieg werden. Dass letztlich dem Preis im Handel im Vergleich zum 7600X3D ein gewichtiges Entscheidungsmerkmal zukommt, ist naheliegend, denn die Leistung lässt sich schnell hochrechnen: In Spielen dürfte er sehr nah am 7600X3D liegen, in Anwendungen der Abstand vielleicht etwas größer sein.
Bei der unverbindlichen Preisempfehlung auf dem Papier funktioniert das auch halbwegs: 299 USD für den 7600X3D und 269 USD für den 7500X3D, in Deutschland auf dem Papier sogar 329 vs. 279 Euro. Da der 7600X3D im Handel aber aktuell auch 269 Euro kostet, muss der 7500X3D schnell Richtung 220 Euro oder besser, noch darunter wandern. Denn die Alternative ist unter anderem ein Zen-5-Prozessor in Form des Ryzen 5 9600X, der oft mehr Leistung bietet und deutlich günstiger ist.
Das Problem ist noch größer, wenn über den Tellerrand des Gamings hinausgeblickt wird. Sechs Kerne der Vorgängerarchitektur für 280 Euro stellen dann das bei Weitem schlechteste Angebot überhaupt dar. Denn hier ist beinahe jede andere CPU viel, viel günstiger und/oder mit stärkeren Spezifikationen unterwegs. Allen voran der nun schon berühmte AMD Ryzen 5 7500F für weniger als die Hälfte des Preises. Aber auch beim Mitbewerber Intel gibt es gute Angebote, denn modernste Arrow-Lake-Prozessoren bieten mehr und kosten weniger.
Auf mehrmalige Nachfrage von ComputerBase bei AMD, ob vielleicht eine andere CPU ausläuft oder sich im Portfolio etwas ändert, wollte der Hersteller bis zum NDA-Fall nicht antworten.
Rückblick: AMDs bisheriges Leistungsgefüge in Spielen
AMD hat mittlerweile eine ganze Menge auf Spiele spezialisierte Prozessoren, die sich auch untereinander Konkurrenz machen, da sie bei der Leistung sehr nah beieinander liegen. Der Blick auf das bisherige Gefüge zeigt, wo ein Neuling hin soll und muss, damit er überhaupt eine Chance hat. Denn auch die regulären Prozessoren sind vor allem im Einstieg ziemlich günstig geworden, können dafür aber von einer neueren Architektur samt höherem Takt profitieren.
Vor dem Test gilt es deshalb, die bisherigen CPUs in dem Preisbereich anzusehen, primär von AMD, aber auch CPUs des Konkurrenten Intel. AMD stellt den Neuling 7500X3D nur gegen den Intel Core i5-14600K und Intel Core Ultra 5 245K(F), erwähnt die eigenen CPUs in dem Bereich gar nicht.
Laut AMD schlägt der neue Ryzen 5 7500X3D die beiden Intel-Mitbewerber 245K und 14600K deutlich. Da das bisher aber kaum dem 7600X3D gelang, darf dies bezweifelt werden, selbst wenn der 7500X3D ganz nah am 7600X3D rangieren sollte. Und dann ist auch der 9600X wieder ganz nah, der jedoch andere Vorteile wie den geringeren Preis und die viel bessere Anwendungsleistung bietet.
Wo liegt der 7500X3D? Der Test.
Seit den Tests der zuvor genannten CPUs ist viel Zeit vergangen. Windows 11 25H2 wurde veröffentlicht, fast jedes Spiel hat einen oder mehrere Patches erhalten und auch neue Treiber für Mainboards und die Grafikkarte sind erschienen. Um den neuen AMD Ryzen 5 7500X3D hier und heute fair einzuordnen, wurde ein Teil der bisher bekannten Spiele mit dem 7800X3D, 7600X3D und 9600X komplett neu getestet und daraus ein aktualisiertes Endergebnis in Spielen erstellt. Dabei profitieren alle nachgetesteten CPUs von den Neuerungen, allen voran aber auch von der etwas leistungsstärkeren Asus ROG Astral RTX 5090 – die reguläre FE stand nicht zur Verfügung. Der AMD Ryzen 5 7500X3D lässt sich so mit aktuellen Vergleichswerten perfekt einordnen.
Einen technischen Unterschied gibt es, wenn der Blick auf das Packaging wandert: Auf der Oberseite des neuen Chips sind in den Aussparungen des Heatspreaders deutlich weniger Teile verbaut. AMD hat hier anscheinend das Packaging etwas optimiert.
Spielebenchmarks
Auch ohne die jahrzehntelange Erfahrung im CPU-Testen, wie sie die Redaktion hat, war die Leistung des Neulings von AMD schnell und richtig vorhersagbar. In Spielen sortiert er sich einige Prozent hinter dem bisherigen AMD Ryzen 5 7600X3D ein. Dass die X3D dabei mit schnellerer Grafikkarte mit aktuellstem Treiber, neuem BIOS und Chipsatztreiber unter Windows 11 25H2 gegenüber regulären CPUs letztlich sogar noch etwas schneller werden, ist ihr Bonus heute.
AMDs selbst auferlegtes Ziel, einen Intel Core Ultra 5 245K(F) deutlich in die Schranken zu weisen, wird jedoch nur halb erreicht. Intels Prozessoren sind seit Start im vergangenen Herbst nämlich stetig schneller geworden – und nun auch noch günstiger. Und so ist der 7500X3D zwar 8 Prozent schneller als der 245K(F), kostet dafür aber auch 90 Euro Aufpreis, was bei 190 zu 280 Euro fast 50 Prozent Mehrkosten entspricht.
Der AMD Ryzen 5 7500X3D kann auch keinen Joker mehr ziehen, der beim 5800X3D und 5700X3D noch stach: die alte und sehr günstige AM4-Plattform. Nein, der 7500X3D muss auf ein aktuelles Sockel-AM5-Board gesetzt werden, ein BIOS mit AGESA 1.2.0.3f oder neuer ist Pflicht. Damit ist er kein Aufrüst-Prozessor oder etwas für Umsteiger, denn Kunden der AM5-Plattform können bisher kaum von etwas Langsamerem kommen. Und das wird bei den folgenden Anwendungstests noch gravierender.
Anwendungstests
Maximal 4,5 GHz Boost-Takt – das gab es lange nicht bei AMD im Desktop. Selbst kastrierte APUs, die eigentlich aus dem Notebook stammen und als CPU zurück in den Desktop gesetzt wurden, können in Form des kaum 100 Euro teuren AMD Ryzen 5 8400F mehr Takt auffahren. Und der 120 Euro teure 7500F? 5 GHz Maximaltakt bietet der. Hier gibt es für die 280 Euro teure neue CPU nichts zu gewinnen.
Nebenbei gut zu wissen: Windows 11 25H2 verhält sich im Anwendungstest genau so wie Windows 11 24H2, die Prozessoren verlieren keine Leistung, gewinnen im Schnitt aber auch keine.
Auch ein AMD Ryzen 5 9600X kostet zum Start des 7500X3D aktuell 90 Euro weniger, leistet in Anwendungen wiederum aber 20 und in Einzelfällen wie Single-Core-Anwendungen auch über 30 Prozent mehr. Gepaart mit ebenfalls mehr als ausreichender Spieleleistung, die wiederum weniger hinter dem 7500X3D zurückliegt, ist auch er das viel rundere Gesamtpaket.
Und Intel? Auch der Intel Core Ultra 5 245K(F) passt einfach besser. In Anwendungen ist er dank hoher Single-Core-IPC mit hohem Takt schneller als der 7500X3D, im Multi-Core liegt er dank zusätzlichen E-Cores mit über 60 Prozent Mehrleistung deutlich vorn. Dass der 7500X3D im Gegenzug in Spielen nur einstellige Prozente gegenüber dem 245K(F) gewinnt, ist im Gesamtpaket komplett vernachlässigbar, denn auch der 245K(F) ist, wie bereits erwähnt, auch noch viel günstiger.
Leistungsaufnahme und Temperatur
Auch die Leistungsaufnahme des neuen AMD Ryzen 5 7500X3D ist ganz nah beim 7600X3D. Das gilt sowohl für jedes Sub-Szenario als auch für die Temperaturmessung.
Preis/Leistungsrating
Spiele sind nach der Testreihe das einzige, wofür sich der AMD Ryzen 5 7500X3D überhaupt lohnt. Doch wird der Preis mit einbezogen, geht das selbst in Spielen noch nicht auf. Der Intel-Prozessor entscheidet das dank eines Preises von aktuell rund 190 Euro im Handel für sich.
Setzt man den Preis ins Verhältnis zur Anwendungsleistung, wird es für den nun kleinsten X3D ein noch schlechteres Bild. Hier liegen 8400F und 7500F aus gleichem Hause vorn, der Intel Core Ultra 245K(F) manifestiert seine gute Gesamtposition des vorherigen Ergebnisses. Dem Prozessor hat die Preissenkung um 60 Euro im Sommer sehr gut getan und zeigt, welchen Weg AMD für den 7500X3D gehen muss.
Fazit und Empfehlung: Finger weg von sechs alten Kernen für 280 Euro
Der neue AMD Ryzen 5 7500X3D ist der neue Spiele-Prozessor für den Einstiegsbereich. Nur weil jedoch X3D draufsteht, entsteht daraus noch lange kein guter Prozessor – das war zuletzt der primäre Glaube und auch der Bonus für AMD. Das funktioniert beim 7500X3D vor allem aufgrund des zu hohen Preises gepaart mit alter Technik nicht. 279 Euro sind als UVP Ende 2025 schlicht zu viel für einen Prozessor mit nur sechs Kernen und Vorgängertechnologie, der nur eine Nische bedient. Da gibt es Allrounder, die das Gaming nebenbei einfach gut mit erledigen, dazu aber in regulären Alltagsaufgaben zum Teil viel schneller und auch noch viel günstiger sind.
Beim 7500X3D kommen letztlich mehrere Faktoren zusammen. Die Zen-4-Architektur ist per se nicht schlecht, bei maximal 4,5 GHz Takt aber in so einigen Bereichen nicht mehr konkurrenzfähig. In Spielen reißt es der gestapelte Cache dann heraus, aber so richtig weg kommt die CPU trotzdem nicht, insbesondere, wenn der Blick auch noch zu Anwendungen schweift. Dort verliert der Neuling nahezu jedes Duell. Dass die CPU wenig verbraucht, ist löblich, aber letztlich auch schlichtweg primär der Physik geschuldet.
- Gute Spieleleistung
- Geringer Durchschnittsverbrauch
- Vergleichsweise geringer Takt
- Mit sechs Zen-4-Kernen nur bedingt zukunftssicher
- In Anwendungen langsam
- Hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf
Ohne das X3D wäre der 7500X3D nur ein 7500F – für viel weniger als den halben Preis. Für 125 Euro ist dieser nach wie vor das beste Angebot für einen günstigen Allround-AMD-Rechner. Der Markt braucht keine zwei X3D-Prozessoren mit sechs Zen-4-Kernen, die auch noch fast gleich viel kosten. Ob der 7600X3D und/oder 7800X3D eventuell bald eingestellt werden oder sich sonst etwas im Portfolio ändert, wollte AMD auch auf mehrmalige Nachfrage von ComputerBase aber noch nicht beantworten.
Was 140 Euro Aufpreis bedeuten können, zeigt der Blick zur Grafikkarten-Rangliste: Der Aufpreis von einer AMD Radeon 7600 zur neuen AMD Radeon 9060XT ist geringer. Mit der Investition des Gesparten in die bessere Grafikkarte hat ein Gamer weitaus mehr Freude als beim gleich teureren CPU-Upgrade auf den 7500X3D.
ComputerBase hat den Ryzen 5 7500X3D von AMD unter NDA zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin.
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Amazon schmeißt 8-kg-Waschmaschine zum Sparpreis raus
Große Haushaltsgeräte zu kaufen, ist oft eine echte Herausforderung. Wer nach einer bezahlbaren Komplettlösung bestehend aus Waschmaschine und Trockner sucht, sollte einen Blick auf die Midea V3 Series werfen. Alles, was Ihr wissen müsst, erfahrt Ihr hier.
Das Duo aus Waschmaschine und passendem Trockner richtet sich an alle, die solide Technik, komfortable Bedienung und ein faires Preisniveau miteinander verbinden möchten. Trotz des günstigen Gesamtpreises bietet die Serie zahlreiche Programme und praktische Funktionen für den Alltag. Wir stellen Euch die Geräte mal im Detail vor.
Waschmaschine von Midea: Bei Amazon aktuell mit Rabatt
Die Midea V3 Series Waschmaschine punktet mit einem großen Fassungsvermögen über acht Kilogramm. Ihr könnt sie also nicht nur in Singlehaushalten, sondern auch in Familien verwenden. Wenn Euch das nicht ausreicht, gibt es die Maschine ebenfalls mit zehn Kilogramm.
14 unterschiedliche Programme sorgen für optimale Waschergebnisse, je nachdem, welches Bedürfnis Eure Kleidung hat. Solltet Ihr Haustiere besitzen, könnt Ihr beispielsweise das Tierhaar-Entfernungsprogramm einstellen. Dank intensiver Vorwäsche und einem extra Spülvorgang soll so das Fell Eurer Lieblinge von Hosen, Oberteilen und Co. beseitigt werden. Wenn Ihr es eilig habt, könnt Ihr Eure Klamotten ebenfalls einfach nur im Schnellwaschprogramm innerhalb von 15 Minuten reinigen lassen. Mit einem Verbrauch von 0,462 kWh pro Waschzyklus landet die Maschine in der Energieeffizienzklasse A, was langfristig nicht nur die Umwelt, sondern auch Euren Geldbeutel schont.
Bei Amazon kostet die Waschmaschine normalerweise 379,99 Euro. Bis zum 15. Februar bekommt Ihr sie aber noch mit einem Rabatt von 18 Prozent. Für Euch stehen damit nur noch 311,59 Euro auf der Rechnung, was für eine Maschine mit einem Fassungsvermögen von acht Kilogramm ziemlich fair ist. Das Modell mit zehn Kilogramm kostet 349,99 Euro (UVP: 419,99 Euro).
Den passenden Trockner gibt’s gleich dazu
Wie eingangs bereits erwähnt gibt’s von Midea auch direkt den passenden Trockner der V3 Series. Das Gerät fasst ganze zehn Kilogramm, womit Ihr auch große Wäschemengen in einem Durchgang trocknen könnt. Hier stehen Euch 13 verschiedene Programme zur Auswahl. Außerdem lassen sich noch der Trocknungsgrad sowie die Startzeit manuell einstellen.
Je nachdem, welche Kleidung Ihr zum Trocknen in das Gerät gebt, könnt Ihr beispielsweise den Modus für Sportwäsche oder Bettwäsche einstellen. Auch empfindliche Hemden und Blusen sind im Nu trocken und bereit für den nächsten Arbeitstag. Ein großer Vorteil des V3-Series-Trockners ist der integrierte Knitterschutz, der die Bügelzeit im Anschluss deutlich reduzieren soll. Für besondere Hygiene sorgt ein UV-Licht, das laut Midea Bakterien und Allergene effizient aus der Wäsche beseitigt.
Der Trockner ist damit nicht nur praktisch, sondern kann auch eine echte Erleichterung sein, wenn Ihr mit Allergikern zusammenlebt, Euch der Platz zum Wäscheaufhängen fehlt oder Ihr einfach keine Lust auf stundenlange Bügelsessions habt. Mit einem UVP von 499,99 Euro ist der Wärmepumpentrockner von Midea etwas teurer als die Waschmaschine, im Vergleich mit anderen Geräten aber noch immer ein echtes Schnäppchen. Aktuell könnt Ihr ihn Euch im Angebot für 424,98 Euro schnappen.
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Diablo feiert 30. Jubiläum: Hexenmeister und neue Inhalte für alle Ableger
Die Rollenspielserie Diablo wird 30 Jahre alt. Blizzard feiert dieses Jubiläum und spendiert eine Vielzahl neuer Inhalte. Allen voran erhält das Remake Diablo II: Resurrected (Test) einen neuen DLC, mit dem eine neue Klasse (der Hexenmeister) Einzug in das Spiel erhält.
Historie
Es gibt nur wenige Spiele, die ihr Genre revolutionieren oder gar grundlegend mit begründen – oder über Jahrzehnte beides tun. Unter den Action-Rollenspielen, insbesondere der Unterkategorie Hack and Slay, zählt ohne Zweifel Diablo mit zu dieser Kategorie. Neben den Universen von StarCraft, Warcraft und – zuletzt – Overwatch ist Diablo einer der wesentlichen Eckpfeiler bei Blizzard. In diesem Jahr feiert die Serie ihr 30. Jubiläum, konkret am 31. Dezember. Parallel begeht auch die Spieleschmiede Blizzard selbst in diesen Tagen ihr 35. Jubiläum. Einen umfangreichen Einblick in die Geschichte der Serie des Spieleentwicklers gewähren die Rückblicke der letzten Jubiläen:
- Rückblick: 20 Jahre Diablo
- Blizzard Entertainment: 25 Jahre Meilensteine der Spielegeschichte
Diablo II: Resurrected
Knapp 25 Jahre nachdem der Druide und die Assasine mit dem damaligen Add-on Lord of Destruction ihren Weg in die Welt von Diablo 2 gefunden haben, erhält das Spiel nun eine weitere Charakterklasse. Mit dem DLC Reign of the Warlock kann in Diablo II: Resurrected fortan der Hexenmeister gewählt werden. In einem kurzen Video zeigt Blizzard erste Spielszenen, in denen sich die neue Klasse als Mischung aus Zauberin und Druide zeigt.
Der DLC beinhaltet außerdem aktualisierte Terrorzonen und eine äußerst schwierige Version der Quest „Die Uralten“. Auch 30 neue Gegenstände sowie ein neues Runenwort (Leere, bestehend aus den Runen Zod, Thul und Ist) werden in das Spiel implementiert. Eine verbesserte Beutetruhe sortiert automatisch den Inhalt und ordnet aufwertbare Gegenstände in der entsprechenden Reihenfolge an. Die Beuteansicht, die auf dem Boden liegende Gegenstände anzeigt, kann zudem fortan gefiltert werden, sodass beispielsweise herkömmliche Gegenstände ausgeblendet werden können.
Diablo II: Resurrected – Reign of the Warlock ist ab sofort verfügbar. Einzeln wird ein Preis von rund 25 Euro ausgerufen. Im Bundle mit dem Hauptspiel werden rund 40 Euro verlangt. In beiden Versionen erhalten Käufer obendrein zwei Beutetruhenfächer, zwei Charakterplätze für Diablo II: Resurrected, die Rückentrophäe „Verbotene Fesseln“ und den Gefährten „Kervek der Faulige“ für Diablo IV, sowie den Dekorationsgegenstand „Sanktuarios Horadrimwürfel“ für World of Warcraft.
Diablo Immortal
Auch der mobile Ableger Diablo Immortal (Bericht) wird mit neuen Inhalten bedacht. Neben neuen Gebieten wird unter anderem auch die Stadt Lut Gholein weiterentwickelt. Größte Neuerung ist jedoch auch hier die Einführung des Hexenmeisters, die für den Zeitraum April bis Juni angedacht ist.
Diablo IV
Der neueste Teil der Diablo-Serie erhält mit Lord of Hatred seine mittlerweile zweite Erweiterung. Während die grobe Geschichte zu Diablo IV: Lord of Hatred bereits zur Bekanntgabe erläutert wurde, war bislang nicht bekannt, welche Charakterklasse neben dem Paladin noch eingeführt wird.
Nach den übrigen Ankündigungen lautet die Antwort nunmehr wenig überraschend auch hier: der Hexenmeister. Neben einem ausführlichen Entwicklereinblick wird indes auf den 5. März verwiesen, an dem Blizzard ein Update zur neuen Erweiterung geben will.
Die Spieleserie Diablo gilt als Wegbereiter des Hack-and-Slay-Genres und ist mittlerweile sage und schreibe drei Jahrzehnte am Markt. Welche Erinnerungen verbindet die ComputerBase-Community mit Diablo? Mit welchem Titel der Serie hattet ihr zuallererst Kontakt und die ebenso wichtige Frage, welcher Teil der Serie ist euer Liebling? Die Redaktion freut sich auf eine rege Diskussion im Kommentarbereich.
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Diablo I (1996/1997)
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Diablo II (2000)
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Diablo II: Lord of Destrction (2001)
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Diablo III (ab 2012)
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Diablo II: Resurrected (2021)
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Diablo IV (2023)
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Diablo IV: Vessel of Hatred (2024)
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Das Warten auf AI-Siri geht weiter
Seit fast zwei Jahren warten iPhone-Nutzer auf eine Reihe von Apple versprochener Features. Mit iOS 26.4 schienen zumindest Teile davon in greifbarer Nähe. Ein neuer Bericht bringt jedoch erneut schlechte Nachrichten.
Schon im Sommer 2024 zeigte der iPhone-Hersteller stolz diverse Fähigkeiten von Apple Intelligence. Eine der eindrucksvollsten Funktionen war das überarbeitete Siri, das dank Zugriff auf persönliche Daten hilfreiche Informationen erkennen und zusammenfassen konnte. Damit sollten Antworten auf Fragen wie „Wann kommt meine Mutter am Flughafen an?“ von dem Assistenten auf Basis von Textnachrichten und Mails erfolgreich beantwortet werden können.
iOS 18 kam und ging – Apple musste Verzögerungen eingestehen. Werbespots mit den angekündigten Features wurden wieder entfernt. Zuletzt war die Hoffnung groß, dass zumindest einige der Funktionen zeitnah als Teil von iOS 26.4 erscheinen würden. Doch Bloombergs üblicherweise gut informierter Apple-Insider Mark Gurman hat erneut schlechte Nachrichten im Gepäck.
Gurman: Das Warten auf Apples AI-Siri geht weiter
In seinem aktuellen Bericht schreibt Gurman, dass das geplante Upgrade für Siri in den vergangenen Wochen erneut für Probleme gesorgt hat. Diese internen Tests könnten nun dafür sorgen, dass Apple-Nutzer abermals länger warten müssen.
Ursprünglich war der Plan, erste neue Funktionen als Teil von iOS 26.4 vorzustellen. Das Update wird im März erwartet. Glaubt man dem neuen Bericht, plant Apple die Vorstellung dieser Features zu verteilen. Das bedeutet, dass zumindest einige Neuheiten erst Teil von iOS 26.5 oder später sein würden. 26.5 wird im Mai erwartet. Sogar eine Verschiebung auf iOS 27, das im September erscheinen soll, gilt laut dem Bericht als möglich.
Ursprünglich sollten Features wie die Sprachsteuerung von Apps via Siri bereits Anfang 2025 Teil von Apples Betriebssystemen sein. Diesen Zeitplan konnte das Unternehmen nicht einhalten und kündigte eine Verzögerung an. Stattdessen sollen sie im Jahr 2026 erscheinen. Ein Ziel, das immerhin noch möglich ist – selbst wenn die AI-Features erst Teil von iOS 27 sein werden.
Intern hatte Apple sich aber laut Gurman das Ziel mit iOS 26.4 im März 2026 gesetzt. Ein Ziel, das noch im vergangenen Monat fest im Visier war. Der Grund für die neuen Verzögerungen sind angeblich weiterhin Probleme mit Siri. So werden Anfragen nicht korrekt bearbeitet oder Antworten dauern zu lange.

Diese Funktionen sind betroffen
Statt iOS 26.4 soll jetzt 26.5 ein wichtiger Punkt sein. Apples Entwickler wurden laut Gurman angewiesen, diese Version zum Test der neuen Siri-Funktionen zu nutzen.
Eine der betroffenen Funktionen ist Siris Zugriff auf die persönlichen Informationen des Nutzers. Diese erlaubt es dem Assistenten zum Beispiel in Textnachrichten Antworten auf eure Fragen zu finden. Apples Mitarbeiter können eine „Vorschau“ auf diese Funktion in iOS 26.5 aktivieren. Gurman vermutet, dass der iPhone-Hersteller auch seinen Nutzern beim Start des Features vielleicht einen Hinweis zeigen könnte, dass es unvollständig ist oder unter Umständen fehlerhaft sein könnte. Ähnliches gibt es schon heute bei den Beta-Tests der Betriebssysteme.
Neben dem Zugriff auf eure Daten bereitet offenbar auch die Sprachsteuerung von Apps Probleme. Das Feature ist Teil von iOS 26.5, arbeitet jedoch nicht zuverlässig. Diese Sprachkontrolle würde es euch erlauben, in einem Sprachbefehl Siri nach einem Bild zu fragen, welches es dann an einen Kontakt schickt.
In den Tests gab es jedoch Probleme mit der Zuverlässigkeit. Außerdem wurden Tester von Siri unterbrochen, wenn sie zu schnell sprechen. Längere Anfragen sollen ebenfalls für Probleme mit längeren Bearbeitungszeiten gesorgt haben.
Zu guter Letzt kommt es hin und wieder vor, dass Siri auf OpenAIs ChatGPT zurückgreift, obwohl Apples eigene Lösung die Antwort liefern könnte.
Apple plant zwei bislang unbekannte Neuheiten
Es gibt jedoch auch gute Nachrichten. So arbeiten Apples Entwickler an zwei neuen Features, die bislang unbekannt waren. Dabei handelt es sich um eine neue Web-Suche sowie ein neues Werkzeug zur Bilderstellung.
Die neue Web-Suche funktioniert ähnlich wie die KI-Unterstützung in der Google Suche. Eure Anfragen werden also analysiert und ihr bekommt eine Zusammenfassung der wichtigsten Details. Zu der neuen Bilderstellung hat Gurman nur wenige Details. Sie benutzt dieselbe Technologie wie die bekannte Image Playground-App.
Diese beiden Features sind aktuell Teil von iOS 26.5, wurden jedoch auch in 26.4 getestet und könnten somit vielleicht doch schon im März erscheinen.
Das vollständig neue Siri, an dem Apple in Kooperation mit Google arbeitet und das auf Google Gemini basiert, bleibt dagegen Teil von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27. Dieser Assistent soll sich stärker an Chatbots wie ChatGPT orientieren und deutlich kontextbezogener arbeiten.
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