Online Marketing & SEO
Green Sunday: Kleinanzeigen und The Goodwins machen Secondhand „grünstig“
Die „Green Sunday“ Kampagne von Kleinanzeigen und The Goodwins soll die Vorteile von Secondhand-Shopping präsentieren.
Rund um Black Friday und die Weihnachtszeit überschlagen sich viele Marken mit Rabatten und Sonderangeboten. Dabei ist dieser Konsumrausch gar nicht gut für die Umwelt, finden Kleinanzeigen und ihre Kreativagentur The Goodwins und präsentieren daher zum fünften Mal ihre nachhaltige Alternative: den „Green Sunday“.
2020 riefen die Re-Commerce-Plattform und ihre Kreativagentur den grünen Aktionstag zum ersten Mal aus. Dieses Jahr findet der Green Sunday, der
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Online Marketing & SEO
Warum GEO mehr Digital PR als SEO ist
Generative Suchsysteme verschieben Markenwahrnehmung von der Website in die Antwort des Sprachmodells. Dadurch reichen klassische Kennzahlen aus der Suchmaschinenoptimierung immer häufiger nicht mehr aus, um Sichtbarkeit und Markeneinordnung zu steuern.
Eine Person fragt einen KI-Assistant nach einer Alternative in deiner Produktkategorie. Die Antwort kommt sofort, aber deine Marke taucht nicht auf. Keine Nennung, keine Quellenangabe, kein Klick. Die Person hat deine Website nie gesehen, hätte aber von dir erfahren können. KI-gestützte Suche ist damit nicht einfach ein weiterer Vertriebskanal. Sie ist ein Wahrnehmungsfilter zwischen Marke und Zielgruppe. Das System entscheidet, welche Anbieter:innen vorkommen, wie sie eingeordnet werden und welche Aussagen als Wissen wirken. Während SEO traditionell die Website als zentralen Kontaktpunkt optimiert, liefern generative Systeme synthetisierte Antworten direkt in der Oberfläche. Zero Click ist damit weniger Ausnahme als Standardarchitektur. Die Konsequenz: Wenn KI-Systeme über deine Branche sprechen, repräsentieren sie deine Marke entweder korrekt, verzerrt oder gar nicht.
Das Problem: Warum klassische SEO-Kennzahlen in der Zero-Click-Umgebung versagen
Rankings, Click-Through-Rate und organischer Traffic sind im klassischen SEO Cockpit zentrale Steuerungsinstrumente. In generativen Suchoberflächen verlieren diese Metriken jedoch an Aussagekraft, weil die Entscheidung für oder gegen deine Marke oft vor dem Klick fällt. Drei Entwicklungen machen das greifbar:
- Sinkende Klickwahrscheinlichkeit trotz Platz eins: Eine Ahrefs-Studie ergab, dass Google AI Overviews in Suchergebnissen die Klickraten für Seiten mit Top-Rankings im Vergleich zu ähnlichen informativen Keywords ohne AI Overviews deutlich senkten.
- Verlagerung von Suchnutzung: Gartner prognostiziert, dass bis dieses Jahr noch das Volumen traditioneller Suchmaschinen um bis zu 25 Prozent sinkt, weil Nutzer:innen stärker auf KI-Chatbots und virtuelle Assistants ausweichen.
- In ausgewählten Branchen verwenden bereits knapp 60 Prozent der Nutzenden Generative KI im Kaufprozess.
Das ist nicht nur weniger Traffic. Es entsteht ein Messproblem. Du siehst in vielen Fällen nicht klar, warum deine Marke in einer KI-Antwort auftaucht oder warum nicht. Dazu kommt eine Prozessverschiebung, die klassische SEO-Annahmen untergräbt:
- Inhalte werden aggregiert, nicht nur gerankt.
- Kontext entsteht im Sprachmodell, nicht nur auf der Suchergebnisseite.
- Attribution bleibt oft opak: Du erkennst nicht eindeutig, welche Quelle oder welches Signal die Nennung ausgelöst hat.
Das heißt, selbst wenn dein Content technisch sauber und relevant ist, kann er in der generativen Antwort unsichtbar bleiben, wenn deine Marke für das System nicht eindeutig, konsistent und vertrauenswürdig genug verankert ist.
Die neue Zielgröße: Vom Share of Voice zum Share of Model
Share of Voice (SOV) misst, wie oft deine Marke im öffentlichen Diskurs im Verhältnis zum Wettbewerb vorkommt. In der generativen Suche wird ein anderes Konzept wichtiger: Share of Model. Share of Model meint den Anteil deiner Marke an:
- Erwähnungen in generativen Antworten,
- Quellenangaben/Zitationen,
- wiederkehrenden Einordnungen (zum Beispiel preiswert, premium, sicher, regional).
Das ist mehr als eine neue Kennzahl. Es ist ein Frühindikator dafür, wie ein System deine Marke verstanden hat und ob du im Moment der Entscheidung überhaupt vorkommst.
Warum GEO eher ein Digital-PR-Projekt ist
Generative Engine Optimization (GEO) ist kein reines SEO-Derivat. GEO ist in vielen Fällen Digital PR mit neuen Messgrößen, weil die entscheidenden Hebel nicht nur auf deiner Website liegen. Sprachmodelle und KI-Suchsysteme beziehen Vertrauen und Kontext aus einem breiten Quellenspektrum, unter anderem aus:
- journalistischen Erwähnungen,
- Drittplattformen und Verzeichnissen,
- Nutzer:innen-Beiträgen wie Bewertungen und Diskussionen,
- konsistenter Multi-Plattform-Präsenz.
Ein Beispiel: Du veröffentlichst eine faktenstarke, sauber zitierbare Pressemitteilung zu einem Produkt-Update. Mehrere Fachmedien greifen diese auf und nennen deine Marke in einem klaren Kontext (Kategorie, Nutzen, Abgrenzung, Zahlen). Wird später in einer KI-Suche nach Alternativen gefragt, steigt die Chance, dass dein Name als relevante Option genannt wird, nicht weil du für ein Keyword rankst, sondern weil deine Marke im Modellkontext plausibel und belegbar verankert ist.
Drei Hebel, die du operationalisieren kannst
Hebel eins: Entity-Optimierung – deine Marke maschinenlesbar machen
KI-Systeme arbeiten stark über Entitäten (eindeutige Dinge mit Eigenschaften und Beziehungen), nicht nur über Keywords. Praktisch heißt das:
- Strukturierte Daten konsistent einsetzen: Du kannst zum Beispiel Schema.org per JSON-LD für Organisation, Produkte und redaktionelle Inhalte.
- Basisinformationen verifizieren: Name, Adresse und Telefonnummer sollten überall identisch sein.
- Entitätsattribute explizit machen: Wenn du für nachhaltig, B2B, DACH oder Enterprise stehen willst, muss das wiederholt, konsistent und belegbar in geeigneten Kontexten auftauchen.
Der Unterschied zur klassischen SEO besteht darin, dass du weniger auf einzelne Suchbegriffe, sondern auf eindeutige Zuordnungen und semantische Beziehungen optimierst, die ein Sprachmodell benötigt, um dich korrekt einzuordnen.
Hebel zwei: Multi-Plattform-Autorität – Konsistenz schlägt Lautstärke
KI-Systeme aggregieren Informationen aus vielen Quellen. Je konsistenter deine Marke dort mit Substanz erscheint, desto stabiler wird ihre Einordnung. Das heißt:
- Fachmedienerwähnungen priorisieren: Eine Einordnung in einem relevanten Branchenkontext wirkt oft stärker als zusätzliche eigene Blog-Beiträge.
- Pressearbeit als Wissensarbeit betreiben: Fakten, Zitate, Zahlen und Abgrenzungen solltest du so formulieren, dass sie als verlässliche Referenz taugen.
- Fachprofile und Expertise sichtbar machen: Autor:innenprofile mit überprüfbaren Stationen, Publikationen und Themenfokus helfen, Expertise zuzuordnen.
- Third-Party-Signale pflegen: Auszeichnungen, Zertifizierungen und belastbare Bewertungen funktionieren als externe Vertrauensmarker.
Eine korrekt dargestellte Marke auf zehn passenden Plattformen ist wertvoller als eine verwässerte Präsenz auf hundert.
Hebel drei: Halluzinationsprävention – Lücken schließen, bevor das Modell sie füllt
Ein unterschätztes Risiko ist, dass KI-Systeme können Informationen erfinden, wenn die Datenlage unklar ist. Das betrifft auch Marken. Falsche Produktdetails, falsche Einordnungen, falsche Behauptungen sind möglich. So gehst du pragmatisch vor:
- Content-Lücken identifizieren. Welche Fragen werden zu deinem Unternehmen häufig gestellt, und wo ist deine Marke dabei unklar oder widersprüchlich dargestellt?
- Autorisierte Inhalte platzieren. Korrigierende, faktenprüfende Inhalte auf der Website und in externen Referenzräumen veröffentlichen.
- Häufige Missverständnisse präventiv beantworten. Häufige Fragen und typische Irrtümer strukturiert in FAQ-Bereichen beantworten.
- Expertise sauber ausweisen: Experience, Expertise, Autorität und Vertrauen (E-E-A-T) steigen nicht durch Behauptungen, sondern durch Nachweise, konsistente Autor:innenidentitäten und überprüfbare Fakten.
Share of Model messen, obwohl es noch unperfekt ist
Share of Model ist aktuell nicht vollständig standardisiert. Trotzdem kannst du heute schon ein arbeitsfähiges Monitoring aufsetzen:
- Prompt-Tests für erste Signale. Definiere wiederholbare Prompts (Kategoriefrage, Vergleichsfrage, „beste Anbieter:innen“-Fragen), dokumentiere Nennungen, Reihenfolge und Kontext und wiederhole das regelmäßig. Nutze auch Variationen von ähnlichen Prompts um ein breites Verständnis für die Suchintention der Nutzer:innen aufzubauen.
- Quellen- und Kontext-Monitoring. Wenn deine Marke genannt wird, notiere, welche Quellen dabei auftauchen und welche Aussagen wiederkehren. Dieser Prozess sollte laufend wiederholt werden, da einige Quellen nur sehr selten verwendet werden, während andere in deutlich mehr Antworten erscheinen.
- Kontextbewertung statt reinen Zählens. Entscheidend ist nicht nur, ob du genannt wirst, sondern wie: Welche Attribute werden dir zugeschrieben, welche Use Cases, welche Abgrenzung?
Fazit: Sichtbarkeit heißt Einordnung
In der generativen KI-Suche wird die Website als zentraler Mittelpunkt der Markenwahrnehmung schwächer. Entscheidend wird, ob und wie KI-Systeme deine Marke korrekt einordnen und in relevanten Antworten berücksichtigen. Wenn du GEO so verstehst, verschiebt sich die Arbeit von Rankings optimieren zu Marke verankern. Entitäten klären, Autorität über passende Drittquellen aufbauen und Risiken durch falsche Modellannahmen aktiv reduzieren. Das ist weniger eine rein technische Disziplin und häufig näher an Digital PR, als viele SEO Playbooks heute abbilden.
So krass senken AI Overviews die Klickrate

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Präventionskampagne: Scholz & Friends warnt Jecken humorvoll vor Alkohol am Steuer
Die humorvoll gestaltete Kampagne hat einen ernsten Hintergrund
Alaaf und Helau: Zur Karnevalszeit wird traditonell ausgelassen gefeiert, getrunken – und mitunter auch alkoholisiert gefahren. Pünktlich zum Start des Straßenkarnevals erinnert die Initiative #mehrAchtung deshalb daran, Auto & Co betrunken lieber stehen zu lassen und setzt für ihren Appell auf das einzig passende Stilmittel.
Mit einer großangelegten Außenwerbe-Offensive wird dieser Tage im Rheinland vor der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gewarnt. In Karnevalshochburgen wie unter anderem Düsseldorf, Köln und Bonn sind vom 12. bis zum 25. Februar auf zahlreichen digitalen Werbeflächen Motive zu sehen, die passend zur fünften Jahreszeit absurd-närrische Situationen unter der Überschrift „Wenigstens ist er nicht mehr gefahren“ zeigen. Hinter der Präventionskampagne stehen das Bundesministerium für Verkehr (BMV) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit ihrer langjährigen Initiative #mehrAchtung.
Damit die Botschaft, das Auto und andere selbst gesteuerte Verkehrsmittel nach überhöhtem Alkoholkonsum besser stehen zu lassen in der allgemeinen Feierlaune den richtigen Ton trifft, setzt die Kampagne bewusst auf einen augenzwinkernden Ansatz. Gezeigt werden daher Situationen, in denen sich der eine oder andere Jeck so oder so ähnlich schon mal wiedergefunden haben dürfte. Auf den mithilfe von KI erstellten DOOH-Plakaten sind etwa ein als Katze verkleideter Mann schlafend auf einer Parkbank umgeben von Bierflaschen oder eine Frau mit Partyhut und Sektflasche hoch zu Ross auf einem Statuen-Pferd zu sehen. Alle Motive ziert der Schriftzug „Wenigstens ist er nicht mehr gefahren“ (beziehungsweise „sie“), teils auch auf Englisch, um die vielen internationalen Karnevalsgäste ebenfalls zu erreichen. Für die Kreation der Kampagne zeichnet Scholz & Friends verantwortlich. Marielle Wilsdorf, Partnerin und Kreativgeschäftsführerin bei der Agentur, sagt: „Im Karneval, wo das Leben pulsiert und die Stimmung auf dem Höhepunkt ist, braucht es eine Botschaft, die sich vom Trubel abhebt, ohne den Spaß zu verderben. Genau das schafft unsere Kampagne: Sie ist ein humorvolles Augenzwinkern, das daran erinnert, dass die klügste Entscheidung der Nacht oft die ist, das Auto stehen zu lassen. Eine kreative Idee entfaltet ihre volle Wirkung aber erst, wenn sie die Menschen im richtigen Moment erreicht. Unser besonderer Dank gilt daher unserem Partner Hygh, der diese wichtige Botschaft auf seinen digitalen Out-of-Home-Flächen in Köln, Düsseldorf und den anderen Karnevalshochburgen direkt in die Lebenswelt der Feiernden trägt und so maßgeblich zum Erfolg der Prävention beiträgt.“
Scholz & Friends
Diese witzige Kampagne warnt zu Silvester vor Alkohol am Steuer
Zum Jahreswechsel wird traditionell die eine oder andere Flasche Sekt geleert. Wer danach noch ins Auto steigt, riskiert sein Leben und das anderer. Dass man an Silvester dennoch Spaß haben kann, zeigt eine witzige Kampagne des Bundesministeriums für Verkehr und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats. …
Online Marketing & SEO
Quo vadis, Google Discover? | OnlineMarketing.de
Über Discover generieren Publisher enorm viel Traffic, was gerade in Zeiten der KI-Suche von Vorteil sein kann. Mit diesen Tipps bist du für den Discover Feed gerüstet.
Für viele Publisher in Deutschland ist Google Discover zu einer der wenigen zuverlässigen Traffic-Quellen aus dem Google-Ökosystem geworden, wo sonst grundlegende Algorithmus-Updates regelmäßig die Referral-Strategien auf den Kopf stellen. Discover ist dabei bemerkenswert stabil: SEO-Agenturen, die auf Publishing spezialisiert sind, berichten, dass der Discover-Anteil am gesamten Google Traffic für viele Publisher in den vergangenen Jahren von 61 auf 70 Prozent gestiegen ist.
Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass es bald turbulenter zugehen könnte. Als im Juli 2025 die ersten KI-Zusammenfassungen im Discover-Feed in den USA auftauchten, um zunächst beliebte Lifestyle-Themen wie Sport und Unterhaltung abzudecken, fragten sich viele, ob Discover seine Performance halten kann und eine wertvolle Reichweitenquelle bleibt. In einem Zeitalter der Zero-Click-Suchen, in dem Nutzer:innen zunehmend auf zusammengefasste oder KI-generierte Inhalte zugreifen, ohne die Websites der Publisher zu besuchen, ist das eine berechtigte Sorge.
Überdies hat Google das Spektrum von Discover erweitert und im November vergangenen Jahres bei Search Central Live in Zürich angekündigt, dass Content und Creator im Feed angezeigt werden. Mittlerweile teilen sich Publisher den Feed mit YouTube (was wie erwartet, Vorrang vor anderen Quellen geniest), sowie mit Beiträgen von X – Google deutet zudem an, dass weitere Social-Media-Integrationen in Planung sind.
Mag sein, dass sich Discover von einem sicheren Hafen zu einem Spielfeld und Tummelplatz für soziale Medien entwickelt, aber Publisher können es sich nicht leisten, in diesem Spiel aufzugeben. Zum einen ist die Discover-Reichweite potenziell riesig: Googles Android hat in Deutschland einen Marktanteil von rund 58 Prozent bei Smartphones. Da Discover fester Bestandteil der Google App und der mobilen Chrome-Startseite ist, erreicht der Feed potenziell Millionen Nutzer:innen in Deutschland. Der Feed bietet außerdem eine proaktive Sichtbarkeit ohne Suchanfrage. Und dank der neuen Follow-Funktion wird Discover neuerdings zum Tool für die Leserbindung.
Also: Quo vadis, Google Discover? Oder sollte die Frage besser lauten: „Wohin zieht es dich, liebe:r Nutzer:in?”
Gute Gründe, warum Publisher Google Discover nicht aus den Augen verlieren sollten
Es gibt zwei gute Gründe, um weiterhin optimistisch auf Discover zu blicken. Punkt eins: Google ist auch bisher nicht als Produzent:in von Nachrichteninhalten in Erscheinung getreten. Und wenn Google bei dieser Position bleibt, ist es viel wahrscheinlicher, dass die hauseigene KI-Power im Discover Feed verstärkt zum Einsatz kommt, um den Usern noch relevantere und ansprechendere Inhalte zu präsentieren. Zweitens hatte Google schon immer Schwierigkeiten mit der Verweildauer seiner User auf der eigenen Website. Die User über längere Zeit auf der Search Site zu halten, fällt dem globalen Player schwer – ganz im Gegensatz zu den konkurrierenden Social-Media-Plattformen.
Hier kommt Discover ins Spiel: Beim Buhlen um die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen ist der Feed für den Konzern ideal, denn hier werden User angesprochen, die nicht aktiv nach etwas Bestimmten suchen, sondern sich gerne überraschen, unterhalten und ablenken lassen. Hier kann Google zukünftig seine eigenen Produkte noch besser mit den aktuellsten und unterhaltsamsten Inhalten aus dem offenen Web kombinieren.
Es gibt außerdem Anzeichen dafür, dass Google sein Discover-Angebot ausbaut – sowohl auf dem Desktop als auch in der mobilen App. Der Discover Rollout für den Desktop ist seit Sommer vergangenen Jahres in Deutschland verfügbar. Und im Discover Feed der Google App können Nutzer:innen seit September 2025 ihre Content-Interessen stärker personalisieren, indem sie Publishern direkt folgen.
Was den Konsum digitaler Inhalte angeht, bei dem sich die Nutzer:innen zunehmend in Content Feeds, KI-Schnittstellen und Apps orientieren, wäre es verfrüht, Google Discover ad acta zu legen. Publisher müssen allerdings auf Veränderungen im Klickverhalten und Modifikationen der Discover-Funktionalitäten vorbereitet sein.
Um Google Discover auch weiterhin erfolgreich einzusetzen, sollten Publisher diese Tipps beherzigen
- Tipp 1: Wer ein Thema in seiner inhaltlichen Tiefe behandelt, hat die besten Chancen, um als Autorität wahrgenommen zu werden. KI-Systeme benötigen diesen thematischen Tiefgang, um ihre Antworten zu validieren. Publisher sollten Inhalte erstellen, die eine tiefgründige Analyse, einzigartige Perspektiven oder exklusive Daten bieten und somit über reine Zusammenfassungen hinausgehen. Solche Inhalte regen zum Klick im Discover Feed an.
- Tipp 2: Die visuelle Optimierung macht’s. Google Discover ist vor allem ein visuell orientierter Feed und der Mensch nimmt seine Umwelt primär visuell wahr. In Discover wird der wichtigste unserer fünf Sinne über großformatige und hochwertige Bilder angesprochen. Auch Videos können die Klickrate deutlich erhöhen.
- Tipp 3: Technisch einwandfreie UX punktet. Websites, die in Discover gut abschneiden, zeichnen sich durch eine sichere Nutzer:innenerfahrung sowie fehlerfreie technische Strukturen aus. Die Google Recommendation Engine wählt schnelle, gut strukturierte Websites deutlich häufiger aus, wenn sie folgende Merkmale aufweisen:
- Sauberes, minimalistisches Layout mit einfacher Navigation
- Mobile-First-Responsivität über alle Screen-Größen hinweg
- Schnellladende Pages, die die Core Web Vitals-Standards erfüllen oder übertreffen
- Tipp 4: Fokus auf Google E-E-A-T und Originalität. Da KI-Modelle Inhalte zusammenfassen, werden ihre Glaubwürdigkeit und Einzigartigkeit immer wichtiger. Publisher sollten ihre Inhalte daher auf der Grundlage von echtem Fachwissen, gesammelter Erfahrung, natürlicher Autorität und Vertrauenswürdigkeit produzieren.
Discover durchläuft sicherlich seinen ganz eigenen, KI-getriebenen Wandel. Dabei deuten die Signale von Google darauf hin, dass dieser Kanal zur Steigerung der Sichtbarkeit von Publishern innerhalb des sich weiterentwickelnden KI-gestützten Google-Ökosystems relevant bleibt. Und wer weiß, vielleicht schlägt jetzt erst die Stunde von Discover und der Feed wird bedeutender als je zuvor.
Google rollt February 2026 Discover Core Update aus

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