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Luftreiniger für Allergiker und Haustierbesitzer
Das deutsche Start-up Klyqa hat mit dem Air Klyna S seinen ersten Luftreiniger vorgestellt. Der Air Klyna S richtet sich an Kunden, die Luftreiniger für kleine und mittelgroße Räume suchen. Wie schneidet der Klyqa Air Klyna S im Praxistest ab?
Der Air Klyna S von Klyqa ist ein günstiger Luftreiniger, der sich an Allergiker an Haustierbesitzer richtet. Zudem bietet er einen Luftionisator, der optional aktiviert werden kann und die Reinigungsleistung erhöhen soll. Wie üblich für ein solches Gerät gibt es einen HEPA-H13-Filter zur Entfernung von Allergenen, Bakterien, Viren, Rauch, Feinstaub und Tierhaaren. Wie gut der Klyqa Air Klyna S in der Praxis funktioniert, zeigt der nextpit-Test.
Design und Funktionen des Klyqa Air Klyna S
Der Air Klyna S ist ein 2,75 kg schwerer Luftreiniger. Er hat ein rundes Gehäuse mit einem Durchmesser von 22,5 cm und einer Höhe von 36,2 cm. Somit ist er kompakt und leicht transportierbar. Auf der Oberseite gibt es ein Display für die Bedienung. Das Gerät hat einen 9,4 cm-Durchmesser. Rundherum gibt es ein Luftgitter, aus dem gefilterte Luft von einem im Gehäuse positionierten Ventilator geblasen wird.

Mithilfe eines LED-Rings signalisiert Euch der Luftreiniger in unterschiedlichen Farben den aktuellen Verschmutzungsgrad. Andere Modelle nutzen dafür das verbaute Display.

Abgesehen vom Netzteil findet Ihr im Lieferumfang, abhängig vom Modell, einen grünen oder bunten Überzug, den man über den oberen Teil zieht. Der grüne Bezug zeigt Pflanzenmotive. Beim bunten, den wir im Test hatten, sind Katzen und Hunde abgebildet.
Klyqa-App im Detail
Die Steuerung des Luftreinigers klappt via Klyqa-App. Die Einrichtung ist denkbar einfach. Jedoch ist für die Nutzung ein Benutzerkonto erforderlich. In der App wählt Ihr zwischen drei Lüfterstufen, einem Automatik-Modus und einem Schlafmodus. Abgesehen davon gibt es einen Tier-Modus, der sich in der Praxis als eine noch leistungsstärkere Einstellung entpuppt. Damit sollen auch Tierhaare aus der Luft geholt werden.

Klyqa bezeichnet eine Feinstaubkonzentration von bis zu 36 µg/m3 als „Sehr gut“. Von 36 bis 76 µg/m3 ist die Luftqualität laut Herstellerangabe „gut“ – und von 76 bis 115 µg/m3 „leicht verschmutzt“ und erst über 115 µg/m3 gilt für den Hersteller die Luft als „stark verschmutzt“. In der Software könnt Ihr Zeitpläne erstellen und Szenen definieren. Wer weitere Geräte des Herstellers nutzt, kann diese in Automationen kombinieren.
Im Alltag dauert es nicht lange, bis der Luftreiniger einen Raum mit „leicht verschmutzter“ Luft in den grünen Bereich bringt. Außerdem fällt positiv auf, dass Gerüche schnell bereinigt werden. Nach dem Kochen dauert es keine 15 Minuten, bis etwa strenger Gyros-Geruch beseitigt ist.
Die Lautstärke auf der höchsten Lüfterstufe empfanden wir als nicht störend. Lediglich auf der niedrigsten Stufe, ist die Lautstärke meines Erachtens zu laut, um ihn wirklich nutzen zu können.
Klyqa Air Klyna S: Wie gut klappt die Smart-Home-Anbindung?
Der wohl größte Nachteil des Klyqa Air Klyna S ist die fehlende Unterstützung für Smart-Home-Zentralen. Via App ist lediglich die Sprachsteuerung über Amazon Alexa, Google Assistant möglich. Alternativ sind Siri Shortcuts möglich. Nutzer von Apple Home bleiben dagegen komplett ausgeschlossen.

Fazit: Lohnt sich der Klyqa Air Klyna S?
Insgesamt hinterlässt der Klyqa Air Klyna S einen gemischten Eindruck. Die Luftreinigung klappt gut und schnell. Zudem hilft die integrierte LED-Beleuchtung visuell enorm, ohne in die App gucken zu müssen. Allerdings lohnt sich dieser Luftreiniger nicht, wenn man plant, ihn ins bestehende Smart Home zu integrieren.
Der Klyqa Air Klyna S kostet bei Amazon nach unverbindlicher Preisempfehlung 149,99 Euro. Kunden können sich zwischen zwei Bezügen entscheiden: einem grünen mit Pflanzenmotiven und einem zweiten mit Haustiermotiven. Ersatzfilter gibt es ebenfalls bei Amazon. Diese kosten pro Stück 34,99 Euro.
Pro:
- Günstige Alternative für Allergiker
- Minimalistische App
- Einfache Bedienung
Contra:
- Keine vernünftige Smart-Home-Anbindung
- Wenige Funktionen in der App
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GameMax N90 BG: Der Gehäuse-Trend 2026 ist der „Schwebe-Look“

Langsam zeichnet sich der Gehäuse-Trend 2026 ab. Nach mehr Licht, mehr Glas und mehr Holz ist es dieses Jahr ein schwebendes Design, bei dem der Mainboard-Bereich etwas abgehoben wird. Am deutlichsten macht das aktuell das GameMax N90 BG.
Kammern auch äußerlich sichtbar trennen
Seit Jahren trennen Midi-Tower Netzteil und Festplatten in einem eigenen Abteil ab. Separiert wird es mit einer Blende vom Rest des Innenraums. Beim GameMax N90 wird daraus ein vollständig eigenes Abteil, das auf Abstand gehalten wird. Kabel werden durch einen schmalen Schlitz von der Breite der Hauptplatine zwischen beiden Bereichen hin- und hergeführt, was den „schwebenden“ Look erzeugt.
Das „schwebende“ Design wird dabei in das Kühlkonzept integriert. Lüfter können so durchgehend an Ober- und Unterseite der Hauptkammer gesetzt werden. Der Grafikkarte verschafft dies direkte Frischluft-Zufuhr, während zugleich die Front geschlossen werden kann. In diesem Fall erfolgt dies durch ein L-förmiges Fenster.
Mitgeliefert werden sechs beleuchtete 120-mm-PWM-Lüfter, drei weitere Exemplare können nachgerüstet werden. Die Modelle des Typs Tornado T12 drehen mit maximal 2.200 U/Min, erreichen eine Lautstärke nach Herstellerangaben von maximal rund 32 db(A) und können über Daisy-Chain-Stecker hintereinander geschaltet werden. Am Rahmen sitzen 24 LEDs, die ein ungewöhnliches Leuchtmuster erzeugen. Fünf der Lüfter kommen dabei mit invertierten Lüfterblättern.
Integriertes Display
Zehn Lüfter und Leuchtmittel können mit einem integrierten Controller verbunden werden, der über eine mitgelieferte Fernbedienung oder einen 5V-3-pin-ARGB-Port gesteuert wird. Angesprochen werden sie auch über GameMax-Software.
Sie steuert zudem ein weiteres Design-Element des Towers: An der Seite des unteren Segments befinden sich 512 einzeln ansteuerbare LEDs, die ein Display ergeben, das auf den Produktbildern den Hersteller-Namen abbildet.
Festplatten werden hinter das Mainboard sowie vor das Netzteil gesetzt. Maximal können im Tower fünf Datenträger untergebracht werden. Für CPU-Kühler und Grafikkarten gibt es im Grunde keine Einschränkungen.
Preis und Verfügbarkeit
Händler listen das GameMax N90 bereits in Weiß für rund 225 Euro, in Schwarz kostet das Gehäuse aktuell knapp 250 Euro.
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Diese Xiaomi-Handys bekommen Android 17
Xiaomi hat zwar noch keine offizielle Android-17-Roadmap veröffentlicht, aber eine kürzlich erfolgte Zertifizierung gibt uns einen klaren Blick darauf, welche Mi-, Redmi- und Poco‑Handys für das Upgrade vorgesehen sind und welche beliebten Modelle leer ausgehen.
Google hat offiziell das Android 17 Beta-Update für Pixel-Geräte veröffentlicht und signalisiert damit, dass die großen Android-Hersteller in Kürze mit ihren eigenen Adoptionsprozessen beginnen werden. Bislang hat Xiaomi weder für die eigenen Modelle noch für die Konzerntöchter Poco und Redmi eine offizielle Liste veröffentlicht. Durch das Android Enterprise Recommended (AER) Zertifizierungsprogramm des Unternehmens, können wir nun aber mehrere Update-Kandidaten bestätigen.
AER ist ein von Google geführtes Kennzeichnungssystem, das sicherstellen soll, dass mobile Geräte strenge Compliance-Standards für den geschäftlichen Einsatz erfüllen, einschließlich konsistenter Softwareunterstützung und rechtzeitiger Sicherheits-Patches.
Die neuesten AER-Listen von Xiaomi enthalten spezifische Angaben zu den geplanten Software-Lebenszyklen für die aktuelle Flotte (via XiaomiTime). Dies gibt klaren Aufschluss darüber, wie lange diese Xiaomi-, Redmi- und Poco-Geräte unterstützt werden. So können wir sehen, welche Modelle für Android 17 infrage kommen, das wahrscheinlich als Teil von HyperOS 4.0 erscheinen wird.
Die meisten HyperOS-3.0-Geräte erhalten Android 17
Die gesammelten Daten deuten darauf hin, dass eine beträchtliche Anzahl von Geräten, die derzeit mit HyperOS 3.0 laufen, für den Übergang zu Android 17 vorgesehen sind, darunter auch die Flaggschiff-Geräte der Xiaomi 17-Serie. Der Bericht hebt jedoch auch mehrere beliebte Modelle hervor, die das Ende ihrer großen Update-Zyklen erreicht haben, was bedeutet, dass Android 16 ihre letzte Firmware sein wird.
Xiaomi-Geräte, die Android 17 erhalten könnten
- Xiaomi 13, 13 Pro, 13 Ultra
- Xiaomi 13T, 13T Pro
- Xiaomi 14, 14 Pro, 14 Ultra
- Xiaomi 14 Civi
- Xiaomi 14T
- Xiaomi 15, 15 Pro, 15 Ultra
- Xiaomi 15S Pro
- Xiaomi 15T, 15T Pro
- Xiaomi 17, 17 Pro, 17 Pro Max, 17 Ultra
- Xiaomi Civi 4 Pro
- Xiaomi Civi 5 Pro
- Xiaomi Mix Flip
- Xiaomi Mix Flip 2
- Xiaomi Mix Fold 3
- Xiaomi Mix Fold 4
- Xiaomi Pad 6S Pro 12.4
- Xiaomi Pad 7, Pad 7 Pro, Pad 7 Ultra
- Xiaomi Pad 7S Pro 12.5
- Xiaomi Pad 8, Pad 8 Pro
- Xiaomi Pad Mini
Redmi-Geräte, die Android 17 erhalten könnten
- Redmi 14R 5G
- Redmi 15, 15 4G
- Redmi 15C 4G, 15C 5G
- Redmi A5 4G
- Redmi K60 Ultra
- Redmi K70, K70 Ultra
- Redmi K70e
- Redmi K80, K80 Pro, K80 Ultra
- Redmi K90m, K90 Pro Max
- Redmi K Pad
- Redmi Note 14 4G
- Redmi Note 14 Pro, Note 14 Pro 4G, Note 14 Pro+
- Redmi Note 14S
- Redmi Note 15, Note15 5G
- Redmi Note 15 Pro, 15 Pro 4G, 15 Pro+
- Redmi Pad 2, Pad 2 4G
- Redmi Pad 2 Pro, Pad 2 Pro 5G
- Redmi Turbo 3
- Redmi Turbo 4, Turbo 4 Pro
- Redmi Turbo 5, Turbo 5 Max
POCO-Geräte, die Android 17 erhalten könnten
Welche Xiaomi-Geräte mit HyperOS 3.0 werden nicht auf Android 17 aktualisiert?
Zu den HyperOS-3.0-Geräten, die das Update auf Version 4.0 voraussichtlich nicht erhalten werden, gehören das Redmi Note 14 5G und das Redmi 14C, die beide bereits ihre zweijährigen Verpflichtungen für große Betriebssystem-Updates erfüllt haben. Auch das Redmi Pad SE 8.7 und das Redmi Pad Pro 5G werden in der aktuellen AER-Dokumentation als Geräte aufgeführt, die ihren Major-Software-Support mit Android 16 abgeschlossen haben.
Wann wird Android 17 veröffentlicht?
Von Android 17 werden im Allgemeinen eher weniger weitreichende Änderungen erwartet, als es bei der Vorgängerversion der Fall war. Dennoch soll es spürbare Verbesserungen bringen, einschließlich tiefgreifender Optimierungen für die Langlebigkeit des Akkus, verbesserter Systemreaktion und detaillierterer Datenschutz- und Sicherheitskontrollen. Es wird erwartet, dass Xiaomis benutzerdefinierter Skin wie immer seine eigenen ästhetischen und funktionalen Schichten zum Basis-Android-17-Erlebnis hinzufügen wird.
Der Beta-Zyklus von Android 17 wird voraussichtlich in den Sommermonaten fortgesetzt, wobei eine stabile öffentliche Version irgendwann nach der Google I/O 2026 erscheinen wird. Kurz nach diesem Meilenstein wird erwartet, dass Drittanbieter wie Xiaomi mit der Auslieferung ihrer angepassten stabilen Versionen beginnen.
Ist euer Xiaomi- oder Redmi-Gerät noch auf der Liste der Android 17-Berechtigten? Lasst es uns in den Kommentaren unten wissen!
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Mehr Transparenz: WhatsApp bekommt Liquid Glass Design von iOS 26

WhatsApp stellt das App-Design auf Apples Liquid Glass um. Den Anfang macht WhatsApp Business, bei dem einige Nutzer nach dem jüngsten Update bereits das neue Design angezeigt bekommen. Das neue Design von WhatsApp bietet unter anderem durchsichtige Elemente und neue Effekte, die Flüssigkeiten simulieren und so zu iOS 26 passen.
Schon im vergangenen Oktober 2025 zeigte eine Betaversion der normalen WhatsApp-App ein Liquid-Glass-Interface. Warum sich die Veröffentlichung schlussendlich so lange verzögert und sich WhatsApp nun darüber hinaus dazu entschieden hat, das neue Design zunächst für WhatsApp Business einzuführen, ist öffentlich aber nicht bekannt.
Die neuen Tiefen- und Transparenzeffekte sowie die Animationen im Liquid Glass Design lassen dahinterliegende Inhalte durchschimmern, die Tastatur soll den dahinter liegenden Chat-Inhalt reflektieren. Inwiefern es auch in WhatsApp erneut Probleme mit der Lesbarkeit einzelner Schaltflächen je nach Hintergrund gibt, wie sie auch weiterhin in iOS 26 und einigen Apps auftreten, bleibt abzuwarten. Einige Nutzer berichten bereits mit Problemen bei der Tab-Leiste am unteren Rand.
Nach Informationen von WABetaInfo hat WhatsApp derzeit noch nicht mit der allgemeinen Verfügbarkeit des neuen Designs gestartet, sondern spielt es zunächst nur an ausgewählte Benutzer aus. Um das neue Design bereits zu erhalten, soll aber auch das Löschen des eigenen Accounts und dessen Neuerstellung möglich sein. Da dabei alle Chatverläufe und nicht zusätzlich gesicherte Medien verloren gehen, sollte dieser Weg aber nicht eingeschlagen werden.
Wann WhatsApp das neue Design auch in die normale App-Version überträgt, ist unklar. Zuletzt haben viele Neuheiten lange benötigt, bis sie für alle Nutzer zugänglich gemacht wurden. Ein neues Design, das bereits bei iOS für zahlreiche Probleme gesorgt hat, dürfte deshalb nicht überhastet ausgerollt werden.
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