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Apps & Mobile Entwicklung

Die besten Schlösser im Test und Vergleich


Neben intelligenten Lampen und smarten Steckdosen gehören elektronische Türschlösser zu den beliebtesten Geräten aus dem Smart-Home-Bereich. Besonders ein Hersteller sticht hierbei heraus. Warum, lest Ihr in diesem Artikel.

Smart Locks von Nuki gehören seit Jahren zu den beliebtesten Nachrüstlösungen. Mit den aktuellen Modellen Smart Lock Pro, Smart Lock Ultra und Smart Lock Go deckt der österreichische Hersteller verschiedene Bedürfnisse ab und bietet aus diversen Gründen die besten Smart Locks auf dem Markt.

Testsieger: Nuki Smart Lock Pro

Ein Nuki Smart Lock Pro, montiert an einer Holztür.
Geladen wird das Smart Lock Pro mit einem Kabel, das magnetisch an der Unterseite des Türschlosses angebunden wird. Image source: nextpit

Das derzeit beste Smart Lock von Nuki ist das Smart Lock Pro. Die Montage gelingt in nur wenigen Minuten, da kein Zylindertausch notwendig ist. Stattdessen wird das Türschloss auf den bestehenden Türzylinder gesetzt. Besonders beeindruckend ist das Öffnungs- und Schließtempo des Geräts. Kein anderes Smart Lock öffnet die Tür so schnell wie dieses Nuki-Modell.

Nuki-typisch ist das Design edel und die Verarbeitung wirklich hochwertig. Zudem wird das Smart Lock nicht von Batterien, sondern von einem wiederaufladbaren Akku betrieben. Für den Ladevorgang muss das Schloss nicht entfernt werden. Das Laden gelingt bequem mittels eines magnetischen Ladekabels. Außerdem unterstützt das Pro Matter und fügt sich somit problemlos in Euer bestehendes Smart-Home-System ein. Das Nuki Smart Lock Pro kostet nach unverbindlicher Preisempfehlung 269 Euro und ist unter anderem bei Amazon erhältlich.

Beste Testsieger-Alternative: Nuki Smart Lock Ultra

Nuki Smart Lock Ultra
Nuki Smart Lock Ultra mit Universalzylinder Image source: nextpit / Thomas Kern

Das Nuki Smart Lock Ultra hingegen erfordert einen Zylinderwechsel, was bei Mietwohnungen oder für Leute ohne Erfahrung ein Manko ist. Abseits davon ist es noch kompakter als das Smart Lock Pro, was für einen minimalistischen und eleganten Look sorgt.

In puncto Technik entspricht es aber weitgehend dem Pro: Es bietet ebenfalls drei Schließgeschwindigkeiten, darunter das rasante Öffnungstempo, Matter-Support, Auto-Unlock und ein integriertes WLAN-Modul. Für das Nuki Smart Lock Ultra müsst Ihr zudem Euren Geldbeutel locker machen. Denn das Modell nach unverbindlicher Preisempfehlung 349,00 Euro.

Preistipp: Nuki Smart Lock Go

Nuki Smart Lock Go
Nuki Smart Lock Go Image source: nextpit / Thomas Kern

Zu guter Letzt gibt es das Nuki Smart Lock Go, das sich an Einsteiger richtet. Auch dieses Modell wird auf den vorhandenen Zylinder gesetzt. Bauliche Veränderungen sind nicht notwendig. Allerdings setzt das Modell auf klassische AA-Batterien statt auf einen integrierten Akku. Zudem ist das Gehäuse nicht so hochwertig wie bei den anderen genannten Modellen.

Schließlich erinnert das Go-Modell an alte Modelle wie das Nuki Smart Lock Pro 4.0 (Test). Trotz des geringeren Preises, sind sämtliche Kernfunktionen an Bord. Matter-Unterstützung und Fernzugriff sind ebenfalls enthalten. Bei Amazon könnt Ihr das Nuki Smart Lock Go für 147,99 Euro kaufen.

Das macht Nuki-Schlösser so beliebt

Im Alltag haben alle drei Modelle ihre Stärken. Das Pro punktet durch eine einfache Montage und seine hohe Geschwindigkeit. Das Ultra besticht vor allem durch sein kompaktes Design. Und das Go bietet schließlich den günstigsten Einstieg in die Welt der Smart Locks und ist ideal für Einsteiger, die dennoch viele moderne Funktionen nutzen möchten. Alle Smart Locks unterstützen das Matter-Protokoll. Und das Beste: Für die Nutzung der Schlösser müsst Ihr keinen Account anlegen.

Nuki-Alternativen im Überblick

Natürlich gibt es nicht nur Nuki auf dem Markt. Zahlreiche Hersteller bieten ebenfalls solide Modelle, teils zu geringeren Preisen, aber mit weniger Funktionen. Vor allem Aqara und SwitchBot möchte ich hier hervorheben. Im Folgenden findet Ihr eine Liste weiterer aktueller Smart Locks, die wir getestet haben.





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„Substanz“ statt „Spektakel“: Microsoft-Chef will nicht mehr über AI-Slop reden


„Substanz“ statt „Spektakel“: Microsoft-Chef will nicht mehr über AI-Slop reden

Microsofts Chef Satya Nadella nutzt den Jahresauftakt für einen persönlichen Ausblick. Was er in seinem Blog ankündigt, ist zunächst wenig überraschend: Auch 2026 wird das Jahr von AI. Über AI-Slop möchte er aber nicht mehr reden, tatsächlich sollen KI-Assistenten nun tatsächlich nützliche Helfer werden.

Die Aussage ist insofern erstaunlich, weil Microsoft sowohl Windows 11 als auch praktisch alle Apps und Dienste des Konzerns mit dem Copilot-Assistenten ausgestattet hat. Laut Nadella habe man nun aber die Phase des „Entdeckens“ verlassen, die Technologie verbreite sich. „Wir beginnen zu unterscheiden zwischen ‚Spektakel‘ und ‚Substanz‘“, so Nadella.

Was er daher hinter sich lassen will, ist die Diskussion zwischen „Slop“ und „Sophisticated“ – also, ob die KI-Dienste Schrott sind oder dem Menschen völlig überlegen. Das Ziel müsse stattdessen sein, alltagstaugliche Tools zu entwickeln, die die Nutzer unterstützen. Seiner Ansicht nach gehe es nun weniger um Modell-Leistung, sondern um die Art, wie Menschen die Tools nutzen. Das wäre aber vor allem eine Frage des Produktdesigns.

Die KI-Tools sollen zu sicheren Werkzeugen werden, die einen Einfluss auf die echte Welt haben. Dabei müsse man auch den Ressourcenverbrauch berücksichtigen.

Den Weg dahin prognostiziert er aber als chaotischen Entwicklungsprozess. Das wäre aber schon immer bei der Technologie- und Produktentwicklung der Fall gewesen.

Agenten-Betriebssystem und mehr: Microsoft baut weiter um

Was Nadella also in Aussicht stellt, sind passgenauere Tools, weil die Industrie die Technologie nun besser verstehe. Worte, die erstaunlich sind, wenn man die Neuerungen und Umbauten bei Microsoft betrachtet. Den Copilot-Assistenten präsentierte man bereits als neue Art der PC-Nutzung, die verstärkt über Spracheingabe laufen soll. Windows 11 will Microsoft hingegen zu einem Agenten-Betriebssystem umbauen. KI-Assistenten sollen künftig in der Lage sein, autonom Aufgaben im Auftrag der Nutzer zu erledigen.

  • Microsoft Ignite: Windows als Betriebssystem für Menschen und KI-Agenten
  • Windows Insider Preview: KI-Agenten erobern Windows 11

Handlungsbedarf besteht bei Microsoft aber auch. Zuletzt war der Konzern verstärkt mit Berichten über Rückschläge bei der KI-Entwicklung konfrontiert. Das Geschäft mit den KI-Agenten soll nicht in die Gänge kommen, der Copilot-Assistent liegt nicht nur hinter ChatGPT, sondern hat auch den Anschluss an Gemini verloren. So lässt sich Nadellas Versprechen von mehr „Substanz“ auch als Zielmarke für Microsoft lesen.



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Steam Awards 2025: Silksong ist GOTY, Kingdom Come II geht wieder leer aus


Die Gewinner der Steam Awards 2025 stehen fest. Gleich zweimal gewonnen hat Hollow Knight: Silksong, unter anderem als Spiel des Jahres. Zu den weiteren Siegern gehören unter anderem Arc Raiders, Clair Obscur: Expedition 33 und Hades 2. Schon wieder leer aus ging damit das mehrfach nominierte Kingdom Come: Deliverance II.

Zwei Steam Awards für Hollow Knight: Silksong

Team Cherry kann als einziger Entwickler gleich zwei Steam Awards für sich verbuchen: Hollow Knight: Silksong war sowohl als „bestes Spiel“ als auch als „bestes Spiel, in dem Sie schlecht sind“ nominiert – und hat beide Kategorien gewonnen. Als Spiel des Jahres konnte es sich unter anderem gegen Arc Raiders, Clair Obscur: Expedition 33 und Kingdom Come: Deliverance II durchsetzen.

Embarks Extraction-Shooter und das schon bei den Game Awards als Game of the Year ausgezeichnete Indie-RPG konnten aber immerhin die Kategorien für innovatives Gameplay respektive den besten Soundtrack für sich entscheiden. Warhorse Studios‘ Mittelalter-Rollenspiel ging hingegen wie schon bei den Game Awards leer aus. Nominiert war Kingdom Come: Deliverance II auch als „Herausragendes Spiel mit tiefgründer Story“, den Preis gewonnen hat mit Dispatch das Superhelden-Adventure des Indie-Studios AdHoc.

Das sind alle nominierten Spiele und die Sieger

Im Nachfolgenden sind alle Gewinner der insgesamt elf Kategorien sowie die übrigen Nominierten in alphabetischer Sortierung aufgeführt.

Preis für das Spiel des Jahres

Vielleicht war es das immersive Gameplay oder die packende Geschichte, die gut gestalteten Charaktere, ein makelloses Design oder ein süchtig machender Mehrspielermodus. Wie dem auch sei, der Gewinner für das beste Spiel des Jahres hat das Zeug zum Klassiker.

  • ARC Raiders (Embark Studios)
  • Clair Obscur: Expedition 33 (Sandfall Interactive / Kepler Interactive)
  • Dispatch (AdHoc Studio)
  • Hollow Knight: Silksong (Team Cherry) (Sieger)
  • Kingdom Come: Deliverance II (Warhorse Studios / Deep Silver)

Preis für das VR-Spiel des Jahres

Das VR-Spiel des Jahres tarnt sich nicht einfach als normale Realität. Dieses Spiel verbessert die Realität, nutzt das Medium VR und überschreitet die Grenzen virtueller Erlebnisse.

  • EA Sports F1 25 (Codemasters / Electronic Arts)
  • Emissary Zero (Ravenhood Games)
  • Le Mans Ultimate (Studio 397)
  • Pavlov (Vankrupt Games)
  • The Midnight Walk (MoonHood / Fast Travel Games) (Sieger)

Preis für das „Werk der Liebe“

Dieses Spiel ist bereits seit einer ganzen Weile auf dem Markt. Seit es das Licht der Welt erblickte, haben die Entwickler ihr kreatives Baby gehegt und gepflegt, wie es sich für gute Eltern gehört. Dieses Spiel wird bis heute unterstützt und bekommt nach all den Jahren noch immer neue Inhalte.

  • Baldur’s Gate 3 (Larian Studios) (Sieger)
  • Dota 2 (Valve)
  • Helldivers 2 (Arrowhead Game Studios / Sony Interactive Entertainment)
  • No Man’s Sky (Hello Games)
  • Rust (Facepunch Studios)

Preis für das beste Spiel auf dem Steam Deck

Dieses Spiel ist so gut, dass Sie es überallhin mitnehmen wollten. Was Sie mit dem Steam Deck auch getan haben. Und glücklicherweise war das, was am Schreibtisch endlos viel Spaß gemacht hat, unterwegs sogar noch besser.

  • Balatro (LocalThunk / Playstack)
  • Clover Pit (Panic Barn)
  • Deep Rock Galactic: Survivor (Funday Games / Ghost Ship Publishing)
  • Digimon Story: Time Stranger (Media.Vision / Bandai Namco Entertainment)
  • Hades II (Supergiant Games) (Sieger)

Preis für „Besser mit Freunden“

Es gibt Spiele, die ein besseres Erlebnis bieten, wenn man sie nicht allein spielt. Vielleicht brauchen Sie einen Freund, der Ihnen den Rücken freihält. Vielleicht haben Sie einen Freund, dem Sie einen Dolch in den Rücken stoßen möchten. Wie dem auch sei, wenn man diese Spiele mit Freunden spielt, ist Freude vorprogrammiert.

  • Battlefield 6 (DICE / Electronic Arts)
  • Peak (Landfall) (Sieger)
  • R.E.P.O. (semiwork)
  • Schedule I (TVGS)
  • Split Fiction (Hazelight Studios / Electronic Arts)

Preis für herausragenden visuellen Stil

Visueller Stil hat keinen Anspruch auf Realitätsnähe (obwohl das durchaus ein nobles Unterfangen ist), sondern verfügt vielmehr über ein einzigartiges Aussehen und eine besondere Atmosphäre, die sich durch das gesamte Spiel ziehen und die Vorstellungskraft der Spieler sprengen.

  • DOOM: The Dark Ages (id Software / Bethesda Softworks)
  • Dream BBQ (Dream BBQ Team)
  • Final Fantasy VII Rebirth (Square Enix)
  • My Little Puppy (Dreamotion)
  • Silent Hill f (NeoBards Entertainment / Konami) (Sieger)

Preis für innovativstes Gameplay

Die experimentierfreudigen Designer dieses Spiels zählen zur kreativen Avantgarde. Sie zeigen neue Perspektiven und Gehirn-verknotende Überraschungen. Dieses Spiel begeistert, inspiriert und erstaunt mit einem unvergleichlichen Spielerlebnis.

  • ARC Raiders (Embark Studios) (Sieger)
  • Blue Prince (Dogubomb / Raw Fury)
  • Escape from Duckov (Team Duckov)
  • Europa Universalis V (Paradox Interactive)
  • Mage Arena (Little Nook)

Preis für das beste Spiel, in dem Sie schlecht sind

Dieses Spiel belohnt Beharrlichkeit und ist nichts für schwache Nerven. Es ist das härteste Spiel, das wir gleichzeitig bedingungslos lieben und abgrundtief hassen.

  • Elden Ring: Nightreign (FromSoftware / Bandai Namco Entertainment)
  • Hollow Knight: Silksong (Team Cherry) (Sieger)
  • Marvel Rivals (NetEase Games)
  • Path of Exile: The Last of the Druids (Grinding Gear Games)
  • Where Winds Meet (Everstone Studio / NetEase Games)

Preis für den besten Soundtrack

Dieser unbesungene Held verdient es, für seine herausragende musikalische Leistung anerkannt zu werden. Und wir erlauben keine Misstöne!

  • Clair Obscur: Expedition 33 (Sandfall Interactive / Kepler Interactive) (Sieger)
  • Deltarune (Toby Fox)
  • Marvel’s Spider-Man 2 (Insomniac Games / Sony Interactive Entertainment)
  • Rift of the NecroDancer (Brace Yourself Games)
  • Xtreme Racer (Genki)

Preis für „Herausragendes Spiel mit tiefgründiger Story“

An manchen Tagen tut es nur ein Spiel mit tiefgründiger Story und dieses Spiel ist Story pur. So ergreifend wie eine Seifenoper, so fein abgestimmt wie ein preisgekrönter Fernsehfilm – Hut ab! Wir fühlen mit!

  • Dispatch (AdHoc Studio) (Sieger)
  • Dying Light: The Beast (Techland)
  • Kingdom Come: Deliverance II (Warhorse Studios / Deep Silver)
  • No, I’m Not a Human (Trioskaz)
  • The Last of Us Part II Remastered (Naughty Dog / Sony Interactive Entertainment)

Preis für „Zurücklehnen und entspannen“

Dieses Spiel ist die beste Medizin für arbeitsreiche Tage. Der Geist entspannt, die Sorgen schmelzen – das perfekte Zen-Erlebnis.

  • Chill With You – Lo-Fi Story (Mushroomallow Studio)
  • Megabonk (Tooth & Tail Games)
  • PowerWash Simulator 2 (FuturLab)
  • RV There Yet? (Drop Rate Studio) (Sieger)
  • Slime Rancher 2 (Monomi Park)

Ein Gegenentwurf zu den Game Awards

Ausgewählt wurden die nominierten Spiele und jetzt die Gewinner einzig und allein von den Steam-Nutzern weltweit. Bis zum 1. Dezember konnten Spieler ihre favorisierten Titel vorschlagen, am 3. Januar um 19:00 Uhr endete die Abstimmung zwischen den Finalisten. Die Preise sind somit auch dieses Jahr ein Gegenentwurf zu den Game Awards, deren Sieger für das Jahr 2025 bereits seit Mitte Dezember feststehen. Verantwortlich zeichnete dabei maßgeblich eine Jury, bestehend aus einflussreichen Gaming-Medien und -Influencern. Spieler selbst konnten für die nominierten Titel bloß mit einem reinen Stimmgewicht von nur 10 Prozent abstimmen.

Beide Ansätze bringen Vor- und Nachteilen mit sich. Bei den Steam Awards können etwa kategorisch keine Spiele berücksichtigt werden, die gar nicht auf Steam erschienen sind – logisch. Ins Hintertreffen geraten aber ebenso häufig Spiele, die zum Release weniger Trubel und Hype erzeugt haben oder schlicht und ergreifend nicht genügend Spieler über Influencer mobilisieren können. Schlimmstenfalls wird in erster Linie Popularität bewertet, nicht Qualität. Angesichts der bei Unterhaltungs­­­medien immer wieder auftretenden Phänomene Review Bombing und Vote Brigading laden publikums­basierte Preise jedoch außerdem zu Missbrauch ein. Des Weiteren öffnet eine unkuratierte Abstimmung auch Tür und Tor für Trolle: Vor zwei Jahren hat etwa ausgerechnet Starfield den Preis für das innovativste Gameplay erhalten.

Gänzlich unumstritten und per se aussagekräftiger als die Game Awards sind Valves virtuelle Trophäen also auch nicht. Dass dieses Jahr viele Indie-Titel bei den Finalisten und Gewinnern vertreten sind und keine offensichtlichen Scherze getrieben wurden, stärkt die Steam Awards indes.



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KI-Bildbearbeitung auf X: Grok erstellt sexualisierte Inhalte von Frauen und Minderjährigen


KI-Bildbearbeitung auf X: Grok erstellt sexualisierte Inhalte von Frauen und Minderjährigen

Bild: X

Wer derzeit auf X unterwegs ist, kann es nicht übersehen: Es kursieren eine Vielzahl von Bildern, die Nutzer mit dem integrierten KI-Chatbot Grok bearbeiten lassen. Genutzt wird es aber auch für sexualisierte Darstellungen von Prominenten, Frauen und sogar Minderjährigen. Alles erfolgt ohne Einverständnis der Betroffenen.

Von dem Trend, der auf der Plattform läuft, berichtete unter anderem Copyleaks. Jemand postet ein Bild und ein Nutzer fordert Grok auf, die entsprechende Person in einem Bikini darzustellen. Möglich ist das über eine neue Bildbearbeitungsfunktion des KI-Chatbots, die kürzlich integriert wurde.

Fehlende Sicherheitsrichtlinien

Sicherheitsrichtlinien scheint es kaum zu geben. Laut The Verge ist es nicht möglich, mit Grok völlig explizite Darstellungen generieren zu lassen. Frauen und auch Kinder in Bikinis oder sexuellen Posen zu veröffentlichen, geht aber. Solche Inhalte kursieren nun massenweise auf der Plattform. Die Betroffenen erfahren davon nichts. Selbst wenn sie das Ausgangsbild – also etwa ein harmloses Urlaubsfoto – gepostet haben, wird ihnen nicht mitgeteilt, dass per KI ein Deepfake von ihnen generiert wurde.

Beispiele für die Bearbeitungen liefert unter anderem auch der Bericht von Reuters.

Erotikdarsteller machten den Anfang

Wie The Verge berichtet, waren Bildmanipulationen schon vor der neuen Bild-KI möglich. Mit den überarbeiteten KI-Funktionen entdeckten aber Ersteller von Erotikinhalten die Möglichkeiten. Diese forderten Grok auf, von sich selbst sexualisierte Inhalte zu erstellen. Das war laut Copyleaks der Anfang des Trends.

X reagiert nicht auf Vorfälle

Weder xAI noch X haben eine offizielle Stellungnahme abgegeben. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters sowie von weiteren Medien gab es lediglich die Antwort: „Legacy Media lies“. Musk scheint die Vorfälle nicht allzu ernst zu nehmen, er hat ein Bild gepostet, bei dem er selbst in einen Bikini editiert wurde.

Grok erklärte auf Anfrage von Nutzern mittlerweile, es gebe Schwachstellen in den Sicherheits­vorkehrungen. Inwieweit es sich bei den KI-Antworten um eine relevante Position von xAI handelt, lässt sich aber nicht nachvollziehen.

Sexualisierte KI-Inhalte sind bei Grok ohnehin nicht neu. Im Sommer präsentierte xAI die Companions, also KI-Avatare. Eine davon war die Anime-Figur Ani, die explizit auf sexuelle Konversationen ausgelegt war. The Verge beschrieb diese nach einem Testlauf als eine moderne Variante von Telefon-Sex.

Behörden in Frankreich wollen Ermittlungen ausweiten

Deepfakes gelten als eines der großen Risiken bei der aktuellen KI-Entwicklung. Führende KI-Firmen hatten sich ursprünglich darauf verständigt, Schutz­maßnahmen einzuführen. Politiker aus verschiedenen Staaten wollten entsprechende Inhalte ebenfalls unter Strafe stellen.

Dass auf X nun massenhaft sexualisierte Inhalte von Erwachsenen ohne Einwilligung und von Kindern kursieren, kann sowohl für die Plattform als auch für xAI Konsequenzen haben. Erste Ermittlungen kündigten Behörden in Frankreich an. Diese wollen laut einem Bericht von Politico ein bestehendes Verfahren ausweiten.

Interessant wird es, wie die Vorfälle in den USA bewertet werden. Realistisch wirkende KI-Darstellungen, die identifizierbare Personen und Kinder in sexuellen Darstellungen zeigen, können laut The Verge ebenfalls illegal sein.



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