Künstliche Intelligenz
MacBook Pro M5: Apple erleichtert Akkuwechsel
Teuer und wenig nachhaltig war bislang der Akkuwechsel von MacBook-Pro-Geräten, wenn Nutzer Apples sogenanntes Self-Service-Repair-Programm (SSRP) verwenden wollten. Der Grund: Für die Profi-Notebooks war es im Gegensatz zu den Air-Modellen stets notwendig, ein gesamtes „Gehäuseoberteil mit Batterie und Tastatur“ zu erwerben, womit man dann auch gleich ein neues Keyboard samt gesamtem Topcase erhielt. Preis pro Einheit: Schlappe knapp 600 Euro – nur dann um 100 Euro reduzierbar, wenn man das defekte ersetzte Teil zurückgab. Mit dem MacBook Pro M5 tut sich hier nun endlich etwas: Erstmals im Rahmen des SSRP können Interessierte nur den Akku allein erwerben und austauschen.
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Billiger, dafür komplexer
Dies lässt sich Apples offiziellem Vertriebsangebot für Ersatzteile, dem Self-Service-Repair-Store, entnehmen, wo die Produkte auch bereits aufgeführt sind. Weiterhin hat Apple eine Reparaturanleitung (auch) in deutscher Sprache samt Animationen für komplexere Schritte publiziert. Der Preis schrumpft dank der weggelassenen Komponenten deutlich: Knapp 240 Euro werden nur für die Batterie fällig, rund 217 Euro bei Rückgabe des Altteils.
Allerdings muss man zusätzlich nochmals jeweils 30 Euro in die Hand nehmen: Für die sogenannte Batteriepressplatte und die Batteriekappe aus Kunststoff. Zudem ist für knapp 55 Euro ein Werkzeugset zu leihen, in dem unter anderem der Roller zur Aktivierung des Batterieklebers samt Batteriepresse enthalten ist.
Eigentlich nur für Bastler
Apples Anleitung zum Tausch des Akkus demonstriert, dass dies immer noch kein Job für Anfänger ist: Ganze 14 Schritte beim Auseinanderbau und 27 Schritte beim neuerlichen Zusammensetzen samt neuem Akku sind notwendig. Die Frage ist, für wen sich das lohnt. Denn: Apple selbst verlangt laut Kostenvoranschlag-Website für einen neuen Akku für das MacBook Pro M5 nur 289 Euro, ohne dass man selbst einen Finger krumm machen müsste. Ersatzteile plus Werkzeugset-Leihe liegen also darüber.
Nur wer wirklich Freude am basteln hat, dürfte den SSRP wählen. Hinzu kommt: Aktuell ist ein Batteriewechsel für Nutzer noch kein Thema, da sich jedes erworbene MacBook Pro M5 im ersten Jahr der Gewährleistung (beziehungsweise Apples einjähriger Garantie) befindet. Sollte der Akku jetzt schon nachlassen, dürfte Apple mit großer Wahrscheinlichkeit kostenlos tätig werden.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Schwachstellen aufdecken – Pentesting mit Open-Source-Tools
Hacken wie die Hacker: Im iX-Workshop Sich selbst hacken – Pentesting mit Open-Source-Werkzeugen lernen Sie, wie Angreifer vorgehen, um Fehlkonfigurationen und andere Schwachstellen in der Unternehmens-IT aufzuspüren und auszunutzen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen fällt es Ihnen leichter, Ihre eigenen Systeme effektiv abzusichern.
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Ethical Hacking
Unter dem Stichwort OSINT (Open Source Intelligence) lernen Sie zunächst jene Techniken kennen, mit deren Hilfe sich öffentlich verfügbare Informationen über eine Organisation oder ein Unternehmen sammeln und auswerten lassen – und damit auch mögliche Hintertüren ins System, wie etwa kompromittierte Passwörter. Mit verschiedenen frei verfügbaren Open Source-Werkzeugen und Audit-Tools können im nächsten Schritt Untersuchungen auf Netzwerkebene durchgeführt, Web-Applikationen überprüft oder auch Möglichkeiten der Privilegien-Eskalation unter Windows und Linux aufgedeckt werden.
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März 25.03. – 27.03.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 25. Feb. 2026 |
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Juni 08.06. – 10.06.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 11. Mai 2026 |
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September 15.09. – 17.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 18. Aug. 2026 |
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November 18.11. – 20.11.2026 |
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Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Überprüfung von Microsofts zentralem Verzeichnisdienst Active Directory, da dieser ein beliebtes Angriffsziel für Hacker ist. Erfahren Sie, wie Sie Schwachstellen in diesem zentralen Element der Unternehmens-IT aufdecken und gezielt beheben können. Ebenso kommen Maßnahmen wie die Implementierung einer Mehr-Faktor-Authentifizierung und die differenzierte Vergabe von Berechtigungen zur Sprache, um Ihre IT-Systeme effektiv abzusichern.
Anhand von realen Fallbeispielen und praktischen Übungen erläutert Thomas Kudlacek die verschiedenen Phasen eines Cyberangriffs. Er zeigt Ihnen die Vorgehensweisen und Werkzeuge, die in den verschiedenen Phasen zum Einsatz kommen und vermittelt Ihnen die Grundlagen für den sicheren Umgang mit Open-Source-Tools. Aus Zeit- und Effizienzgründen führen Sie nur ausgewählte Übungen selbst durch. Der Trainer gibt Ihnen Empfehlungen, wie Sie im Anschluss selbstständig üben können und stellt Ihnen entsprechende Unterlagen zur Verfügung.
Ihr Trainer Thomas Kudlacek ist Cyber-Security-Specialist bei der Cyber Security Academy von Oneconsult. Zuvor war er als Penetrationstester für einen internationalen Dienstleister tätig.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
#TGIQF: Das Quiz rund um Feuerwehr und Rettungsdienste
In dieser Woche war der Europäische Tag des Notrufs: Mit der Euronotrufnummer 112 erreicht man überall in der EU und in vielen weiteren Ländern der Welt Feuerwehr und Rettungsdienste.
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Dabei ist die 112 bereits seit über 50 Jahren in Deutschland bekannt. 1991 wurde die 112 dann europaweit zum Notruf und und ist sogar in vielen weiteren Ländern entweder offizielle Notrufnummer oder eine Weiterleitung zur Notleitstelle eingerichtet. Da das Datum 11. Februar so gut zur 112 passt, wird der Tag des Euronotrufs zelebriert, um den Notruf bekannter zu machen.

„Thank God It’s Quiz Friday!“ Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen:
Dabei kann das Antreffen einer hilflosen Person oder eines Unfalls erst mal Ängste auslösen: „Wie ging das nochmal? Was muss man sich merken?“ Dabei kann man nichts falsch machen: Die Disponenten, die den Anruf entgegennehmen, sind geschulte Profis, die oftmals eine Feuerwehrwehr- und Rettungssanitäter-Ausbildung in sich vereinen. Die helfen Ihnen in der Notsituation und stehen Ihnen (aber bitte NUR im Notfall) mit Rat und Tat zur Seite.
Wichtig ist auch, dass Sie Notrufe oftmals absetzen können, obwohl das Smartphone „kein Netz“ anzeigt: Bei einem Notruf ist die Netzanbindung aufgehoben, und das Smartphone greift automatisch auf das Netz zu, das die beste Sendeleistung hat.
In unserem Quiz stellen wir Ihnen rund um die 112 einige Fragen zu Feuerwehr und Rettungsdiensten.
Auch in dieser Woche gab die #heiseshow einen Einblick auf das Quiz: Moderatorin Anna Bicker stellte der Stammcrew Dr. Volker Zota und Malte Kirchner vorab vor: Sie waren nicht ganz sattelfest in ihren Antworten
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Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.
Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.
Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.
(mawi)
Künstliche Intelligenz
Entwicklungsumgebung Eclipse Theia 1.68 integriert GitHub-Copilot-Anbindung
EclipseSource hat die Veröffentlichung von Eclipse Theia 1.68 bekanntgegeben, einer quelloffenen Entwicklungsplattform für Web- und Cloud-basierte Tools. Das aktuelle Release erlaubt das Verwenden von GitHub Copilot out-of-the-box und lässt KI-Agenten – noch als Alpha-Feature – Skills verwenden. Neben zahlreichen KI-bezogenen Updates gibt es auch weitere Neuerungen, unter anderem zur Verbesserung der Accessibility.
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Aufgabenplanung zum Mitverfolgen
KI-Agenten können in Eclipse Theia durch das neue Tool todo_write den Fortschritt mehrstufiger Aufgaben visuell darstellen: Sie können To-do-Listen erzeugen, die im Chatfenster angezeigt und aktualisiert werden. Die Aufgaben erhalten, ihrem Status entsprechend, Icons für „noch nicht erledigt“, „in Arbeit“ oder „erledigt“. Um das Feature nutzen zu können, muss der neue Agenten-Modus „Agent Mode (Next)“ aktiviert sein. Dieser soll sich dadurch auszeichnen, dass er Coding-Aufgaben effektiver, zuverlässiger und autonomer durchführt.
Das Entwicklungsteam zeigt ein Beispiel: Ein Prompt fordert den KI-Agenten auf, eine To-do-Liste für das Kochen einer Mahlzeit zu erstellen und so zu tun, als würde er die dafür nötigen Schritte ausführen.

Der KI-Agent arbeitet eine virtuelle To-do-Liste ab.
(Bild: EclipseSource)
GitHub Copilot in Eclipse Theia 1.68
Entwicklerinnen und Entwickler mit aktivem GitHub-Copilot-Abo können dieses nun direkt innerhalb der Theia IDE sowie in mit Theia AI erstellten Tools verwenden. Sie benötigen dafür weder zusätzliche API-Keys noch Abos. Dahinter steht technisch das neue Package @theia/ai-copilot, das GitHub Copilot als Language-Model-Anbieter in Eclipse Theias KI-Framework integriert, mitsamt Authentifizierung per OAuth.
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Wie der Authentifizierungsvorgang aussieht, demonstriert das EclipseSource-Team:

GitHub Copilot lässt sich direkt aus Eclipse Theia 1.68 heraus nutzen.
(Bild: EclipseSource)
Skills für KI-Agenten
Als Alpha-Feature können KI-Agenten in Eclipse Theia nun Agent Skills nutzen. Diese bestehen aus wiederverwendbaren Anweisungen und Domänenwissen, die Agenten aus SKILL.md-Dateien beziehen. Unter anderem können Agenten im Verzeichnis ~/.theia/skills/ vorhandene Skills automatisch entdecken, spezifische Skills per Entwickleranweisung mithilfe des Befehls /skillName nutzen oder Skills nach Bedarf laden. Für Letzteres dient die Variable {{skills}}, die Entwicklerinnen und Entwickler in Agenten-Prompts einfügen können.
Das Erstellen von Skills mithilfe des CreateSkill-Agenten befindet sich ebenfalls im Alpha-Status. Um projektspezifische Skills festzulegen, dient das KI-Chat-Interface. Dort können Developer den gewünschten Skill beschreiben, und der Agent wird eine korrekt strukturierte SKILL.md-Datei mitsamt entsprechendem YAML-Frontmatter und Markdown-Inhalt erstellen.
Updates für Accessibility und VS-Code-Kompatibilität
Für eine verbesserte Barrierefreiheit sind im Chat nun Fokusnavigationsbefehle verwendbar, um per Tastatur zwischen Input und Antworten zu navigieren (Strg/Cmd+oben/unten). Auch sind alle Chat-Buttons jetzt per Tastatur zugänglich, und für Screenreader stehen umfassende ARIA-Attribute bereit.
Daneben wurde die Kompatibilität mit Erweiterungen für Visual Studio Code auf die API-Version 1.108.0 erhöht und das Theia-Team hat einige Bugs behoben, wie der Blogeintrag zur Ankündigung aufführt.
(mai)
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