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NUC 16 Pro: Asus bricht mit Tradition und integriert RAM-Lüfter


Asus zeigt zur Technikmesse CES den Mini-PC NUC 16 Pro. Er setzt auf Intels taufrische Mobilprozessor-Baureihe Panther Lake alias Core Ultra 300. Vier Prozessorvarianten gibt es im NUC 16 Pro, die sich erheblich bei der Speicherausstattung unterscheiden. Bei allen sind die CPUs fest angelötet.

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Die beiden Topversionen kommen mit den 16-Kernern Core Ultra X9 388H beziehungsweise Core Ultra X7 358H. Ersterer taktet lediglich 300 MHz höher (5,1 statt 4,8 GHz). Beide Prozessoren integrieren Intels größte Grafikeinheit mit 12 Xe-Kernen. Bei diesen zwei Mini-PCs verlötet Asus bis zu 96 GByte RAM mit hoher LPDDR5X-9600-Geschwindigkeit, um die Übertragungsrate zu maximieren. Die CPUs laufen mit einer maximalen Turbo-Leistung von 65 Watt.


Tabelle mit den CPU-Konfigurationen für Asus NUC 16 Pro

Tabelle mit den CPU-Konfigurationen für Asus NUC 16 Pro

CPU- und RAM-Konfigurationen des Asus NUC 16 Pro.

(Bild: Asus)

In der dritten Variante sitzt der Core Ultra 7 356H. Er hat zwar ebenfalls 16 CPU-Kerne, allerdings eine deutlich schwächere GPU mit vier Xe-Kernen. Er läuft ebenfalls mit bis zu 65 Watt. Im vierten NUC setzt Asus den Achtkerner Core Ultra 5 325 mit bis zu 45 Watt ein.

Die zwei letztgenannten Varianten verwenden Speicherriegel vom Typ CSO-DIMM. Wie bei CU-DIMMs für Desktop-PCs sitzt auf den Riegeln ein Takttreiber (Clock Driver, CKD), der das Signal an die Speicherchips verstärkt. Asus nennt hier keine Taktfrequenzen; anhand von Intels Spezifikationen erscheinen jedoch DDR5-7200 und DDR5-6400 realistisch.

Dank der Riegelbauweise haben die zwei günstigeren NUC-Varianten einen Vorteil: Sie laufen auf Wunsch mit bis zu 128 statt 96 GByte RAM.

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Zwischen den Konfigurationen mit 65 und 45 Watt unterscheidet sich die Kühlung. In den stärkeren Mini-PCs bringt Asus einen zweiten Radiallüfter an der Unterseite unter, der primär für das RAM gedacht ist.


Explosionsdarstellung des NUC 16 Pro

Explosionsdarstellung des NUC 16 Pro

Explosionsdarstellung des NUC 16 Pro mit zwei Lüftern.

(Bild: Asus)

Erstmals in einem klassischen NUC ist das Mainboard nicht mehr 110 x 110 mm beziehungsweise 4 x 4 Zoll groß. Asus verbreitert die Platine auf 127 x 110 mm. Bisheriges Zubehör wie Fremdanbieter-Gehäuse sind somit nicht mehr immer kompatibel. Das Standardgehäuse lässt sich weiterhin werkzeuglos öffnen. Per VESA-Halterung kann man den Mini-PC hinten an einem Monitor befestigen.

Für Massenspeicher gibt es zwei M.2-Steckplätze, je einer ist mit PCI Express 5.0 beziehungsweise 4.0 angebunden (je vier Lanes). Zudem ist ein Funkkärtchen mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0 vorinstalliert.

An der Rückseite befinden sich je zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse (USB-C), USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) Typ A, HDMI 2.1 und 2,5-Gbit/s-Ethernet. Mindestens für Unternehmen soll es eine Option auf Displayport 2.1 statt HDMI 2.1 geben. Vorn gibt es dreimal 10-Gbit/s-USB, zweimal als Typ A und einmal als Typ C ausgeführt. Die Stromzufuhr erfolgt über ein externes DC-Netzteil.


Beschriftete Anschlüsse des Asus NUC 16 Pro

Beschriftete Anschlüsse des Asus NUC 16 Pro

Die Anschlüsse des NUC 16 Pro. Asus verdoppelt das 2,5-Gbit/s-Ethernet.

(Bild: Asus)

Zu den Preisen und Verfügbarkeitsterminen des NUC 16 Pro hat sich Asus bislang nicht geäußert.

heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.


(mma)



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Künstliche Intelligenz

Google-Update sorgt für Probleme auf Pixel-Smartphones – so werden sie behoben


Ende des vergangenen Jahres hat Google für Pixel-Nutzer noch einmal ein großes Update bereitgestellt. Durch den Pixel-Drop können die Smartphones seither KI-Zusammenfassungen in Chats nutzen und profitieren von verbesserten Energiesparfunktionen. Jetzt bringt ein neues Update aber einige Probleme mit sich, wie 9to5Google berichtet.

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Demnach treten die Probleme auf, seitdem Google vor wenigen Tagen ein Update für das Play-System ausgerollt hat. Die Aktualisierung, die lediglich 15 Megabyte groß ist, hält unter anderem den aktuellen Security-Patch von Google bereit. Nach der Installation kommt es allerdings vornehmlich auf Googles Pixel-10-Reihe zu Problemen. Nach dem Neustart eines Pixel 10 Pro blieb der Bildschirm zunächst dunkel.

Lediglich der Power-Button an der Seite des Pixel-Smartphones lieferte noch ein haptisches Feedback, als er länger gedrückt wurde. Alle anderen Eingaben blieben auf dem Gerät unerkannt. Das Standardmodell, das Google Pixel 10, konnte nach dem Neustart ganz normal mit einem Code entsperrt werden. Allerdings wurde der Pixel-Launcher, also die Oberfläche des Betriebssystems, nicht komplett geladen. So zeigte das Pixel-Smartphone lediglich das festgelegte Hintergrundbild. Sämtliche Icons und UI-Elemente fehlten.

Auf anderen Pixel-10-Geräten, wie dem Foldable und der Pixel-9-Reihe, sollen die Probleme nicht ganz so gravierend ausfallen. Hier ist den Testern lediglich aufgefallen, dass der Neustart nach der Installation des Google-Play-Updates etwa länger als normal gedauert hat. Danach funktionierten die Geräte aber ohne spürbare Fehler. Ältere Pixel-Generationen wurden nicht getestet.

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Glücklicherweise lassen sich die Probleme recht schnell beheben, wenn das Smartphone davon betroffen sein sollte. Sollte ein schwarzer Bildschirm sichtbar sein, hilft laut 9to5Google, das Gerät per Kabel und Netzteil mit Strom zu versorgen. Anschließend sollte ein weiterer Neustart durchgeführt werden. Selbiges gilt für Geräte, bei denen die UI-Elemente nicht richtig geladen werden. Nach dem Neustart sollten die Pixel-Smartphones wieder reibungslos arbeiten und die Probleme dauerhaft verschwunden sein.

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Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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Blutzuckerüberwachung: Isaac kontrolliert den Blutzucker ohne Nadelstiche


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das US-Unternehmen PreEvnt hat ein nicht invasives Blutzuckerkontrollgerät auf der CES 2026 in Las Vegas vorgestellt. Das berichtet das US-Magazin Wired. Laut Hersteller eignet sich das Gerät sowohl für Menschen mit Diabetes Typ 1 und 2 als auch für Menschen, die ihren Blutzuckerspiegel aus gesundheitlichen Gründen überwachen wollen.

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Das Isaac genannte Gerät ist in etwa so groß wie eine 2-Euro-Münze und misst den Biomarker Aceton im menschlichen Atem, schreibt Wired. Der süßlich-fruchtige Acetongeruch im Atem ist ein häufiges Symptom der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus und steht in Verbindung mit einem steigenden Glucoseanteil im Blut. Der Isaac kann laut PreEvnt folglich nur auf erhöhten Blutzucker hinweisen und keine exakten Messwerte liefern. Eine kontinuierliche Überwachung der Blutzuckerwerte dürfte das Gerät also nicht gänzlich ablösen. Das Gerät reduziert aber laut Hersteller die Frequenz klassischer Blutzuckermessungen.

Fortschrittlich ist, dass das kleine Kontrollgerät ohne Nadelstiche unter der Haut auskommt. Es eignet sich deshalb besonders für Kinder und ältere Menschen. Gängige Blutzuckermessmethoden arbeiten bislang invasiv. Die Messung erfolgt klassischerweise mittels einer kleinen Menge Blut, die durch einen Nadelstich entnommen wird. Die Blutprobe wird anschließend auf einen Messstreifen aufgetragen, der von einem Messgerät auf der Basis einer chemischen Reaktion zwischen Blut und Teststreifen ausgelesen wird.

Auch modernere Messmethoden wie die beim Continuous Glucose Monitoring (CGM) eingesetzten Sensoren arbeiten meist mit einer subkutanen Nadel. CGM-Sensoren überwachen allerdings die Glucosekonzentration im Gewebe, nicht im Blut.

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Das Konzept des Isaac wurde von PreEvnt bereits auf der CES 2025 vorgestellt. Seit Ende vergangenen Jahres durchläuft das Gerät eine erste klinische Studie an Menschen in Zusammenarbeit mit der Indiana University. Die Studie vergleicht die Leistung von Isaac im Vergleich zu klassischen Methoden zur Überwachung des Blutzuckerspiegels. 2027 soll Isaac von der Food and Drug Administration (FDA), der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel, im Rahmen eines De-Novo-Verfahrens zugelassen werden. Eine De-Novo-Klassifizierung ist ein Zulassungsverfahren von Medizinprodukten in den USA, für die keine vergleichbaren Vorgängerprodukte existieren.

Für den Isaac von PreEvnt wird auch eine Smartphone-App entwickelt, die Blutzuckerwerte und zu sich genommene Lebensmittel protokollieren und auf einer Zeitachse darstellen können soll. Innerhalb der App können Menschen mit Diabetes Notfallkontakte hinterlegen, die bei Bedarf kontaktiert werden sollen. Die App befindet sich laut Wired aktuell in der Endphase der Entwicklung, konnte auf der CES aber bereits getestet werden.

heise online ist offizieller Medienpartner der CES 2026.

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(rah)



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Totaler Internet-Blackout: Sorge vor staatlicher Gewalt gegen Proteste im Iran


Inmitten massiver Proteste gegen die autoritäre Staatsführung ist der Iran fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Nur sehr wenige Informationen dringen nach außen. Die Bevölkerung ist vom Internet abgeschnitten. Damit reagiert die Staatsführung auf die bislang heftigsten Demonstrationen seit Beginn der Unruhen Ende Dezember.

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Wie bei früheren Protestwellen wächst die Sorge vor brutaler staatlicher Repression. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei stellte einen harten Kurs gegen die Demonstrierenden in Aussicht. Menschenrechtsorganisationen zufolge sind schon jetzt Dutzende Menschen von Sicherheitskräften getötet worden. Auch auf Seite der Staatskräfte soll es Todesopfer geben.

Am Donnerstag waren die Proteste im Iran eskaliert. Nachdem in den Tagen zuvor vor allem in ländlichen Regionen im Westen des Landes demonstriert worden war, erfassten die Unruhen nun auch die Metropolen. In Teheran und in Maschhad strömten Menschenmassen auf Plätze und Hauptverkehrsadern. Aufgerufen zu dem jüngsten Protest hatte Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der aus dem Exil eine Führungsrolle in der Opposition für sich beansprucht.

Wegen der Internetsperre war am Freitag zunächst unklar, wie sich die Proteste im Land weiterentwickelten. Airlines strichen vorübergehend Flüge in das Land. In sozialen Medien kursierten Videos von Aktivisten, die verletzte und blutüberströmte Demonstrierende zeigen sollen. Unabhängig überprüfen ließen sich die Aufnahmen zunächst nicht. Bilder aus den Millionenmetropolen zeigten Menschenmassen auf den Straßen – in einem Ausmaß, wie es seit Jahren nicht mehr zu sehen war.

Nur der staatliche Rundfunk veröffentlicht auf seinem Telegram-Kanal noch offizielle Nachrichten aus dem Land. Andere Medien mussten ihre Arbeit einstellen. Daten des IT-Unternehmens Cloudflare zeigten einen Einbruch des Web-Traffics um 99,9 Prozent. Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dürfte das Internet weiter frei nutzen können. Auch per Telefon waren Kontakte im Iran zunächst nicht mehr erreichbar.

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Die vollständige Internetsperre weckt Erinnerungen an das staatliche Vorgehen vor rund sechs Jahren: Damals protestierten Menschen wegen stark gestiegener Benzinpreise. Der Staat verhängte eine fast einwöchige Internetsperre, während der nach Schätzungen von Menschenrechtlern Hunderte Demonstrierende getötet wurden. In sozialen Medien äußerten viele Iranerinnen und Iraner die Sorge vor einer Wiederholung der Gewalt.

Irans oberster Führer Chamenei verurteilte die Proteste. In einer am Freitag veröffentlichten Rede sprach der 86-Jährige von „Unruhestiftern“ und „dem Land schädlichen“ Menschen. „Es gibt auch Leute, deren Arbeit Zerstörung ist“, sagte er. Sie richteten Zerstörung an, „nur damit sich der Präsident der Vereinigten Staaten freut“, sagte das Staatsoberhaupt mit Blick auf Donald Trump. Der US-Präsident hat der iranischen Führung bereits mehrfach mit einem Einschreiten gedroht, sollte die Staatsmacht Demonstranten töten.

Noch am Mittwoch hatte Irans Präsident Massud Peseschkian die Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung aufgerufen und betont, der Staat werde bei friedlichen Protesten maßvoll reagieren. Doch nun signalisierte Chamenei, der zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte sowie politisches und religiöses Oberhaupt des Landes ist, ein hartes Vorgehen. „Die Islamische Republik ist mit dem Blut von mehreren Hunderttausend ehrenhaften Menschen an die Macht gekommen“, zitierte ihn der staatliche Rundfunk. „Zerstörerischem Handeln“ werde man nicht nachgeben.

Ausgelöst wurden die Demonstrationen Ende Dezember durch eine massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der landeseigenen Währung Rial. In Teheran gingen daraufhin wütende Händler auf die Straße. Inzwischen haben sich die Proteste auf das ganze Land ausgeweitet. Schon davor war die Unzufriedenheit in der Bevölkerung angesichts von Dauerkrisen gestiegen. Auch für Freitagabend hatte Pahlavi zu weiteren Protesten aufgerufen.


(mho)



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