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Künstliche Intelligenz

Notebooks für 2026: Geräte mit neuen Prozessoren von der CES


Die drei großen Chiphersteller kündigten auf der CES in Las Vegas neue Notebookprozessoren für 2026 an. Allen voran ist Intels Baureihe Panther Lake zu nennen, die offiziell als dritte Core-Ultra-Serie enthüllt wurde. Die grundlegende Technik hatte Intel bereits im Herbst verkündet, doch konkrete Modellbezeichnungen sowie deren Chiplet-Zusammenstellung, Taktraten und Abwärmeklassen kamen erst jetzt. Auf der CES waren zahlreiche kommende Notebooks von Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und anderen Firmen ausgestellt – viele mit Panther Lake, aber auch mit AMD Ryzen 400 und dem ARM-Chip Qualcomm Snapdragon X2. Im Vergleich zu den noch aktuellen Vorgängern zeichnen sich einige Änderungen ab.

Bei allen Core Ultra 300 hebt Intel die nominelle elektrische Leistungsaufnahme (Processor Base Power, PBP) auf 25 Watt an. Es gibt keine 15-Watt-Versionen mehr, das waren bisher die „U“-Typen. Es ist also mehr Kühlung nötig, ein Nachteil für besonders kompakte und leise Notebooks. Im Gegenzug sinkt die maximale elektrische Leistungsaufnahme (Maximum Turbo Power, MTP) von 115 Watt bei Core Ultra 200H (Arrow Lake-H) auf standardmäßig 65 Watt. Die kleineren Prozessoren mit maximal acht CPU-Kernen begnügen sich mit 55 Watt. Das deutet auf höhere Effizienz hin, doch das können erst Messungen an Seriengeräten zeigen.


Viele Notebooks

Viele Notebooks

(Bild: 

heise medien

)

Panther Lake beerbt sowohl Lunar Lake (Core Ultra 200V) als auch Arrow Lake (Core Ultra 200U/H) und soll das beste aus den vormals getrennten Welten vereinen, nämlich lange Akkulaufzeit mit hoher Rechenleistung. Ein Lenovo IdeaPad mit dem neuen Topmodell Core Ultra X9 388H hält beim Netflix-Streaming laut Intel 27 Stunden durch. Wie bei Desktopprozessoren gibt es Modelle ganz ohne Suffix und zusätzlich H-Typen mit neuer Bedeutung: Sie verwenden das größere CPU-Chiplet mit 12 bis 16 Kernen und unterstützen optional eine erhöhte Basis-Power von 45 Watt sowie einen Turbo bis 80 Watt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Notebooks für 2026: Geräte mit neuen Prozessoren von der CES“.
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Doch kein Zwang zu digitalem Ausweis und Handy im Vereinigten Königreich


Die Regierung des Vereinigten Königreichs lässt ihren Plan fallen, alle Einwohner zu digitalen Ausweisen und Smartphones zu zwingen. Die im Herbst angekündigte Maßnahme war unpopulär. Auch Abgeordnete der regierenden Arbeiterpartei lehnten sie ab.

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Begründet wurde der ursprüngliche Plan mit dem Kampf gegen Schwarzarbeit. Aber auch sonst sollten die digitalen Ausweise am Handy für staatliche und private Leistungen herangezogen werden.

Am Kampf gegen Schwarzarbeit hält die Regierung fest. Sie will aber nicht mehr alle Bürger zu digitalen Ausweisen und Smartphones zwingen. Stattdessen sollen ab 2029 alle Arbeitnehmer ihre Arbeitsberechtigung online nachweisen müssen. Dabei werden sie traditionelle Ausweise verwenden müssen. Ausländer werden wahrscheinlich ihren biometrischen Reisepass einscannen müssen.


(ds)



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Trump erlaubt Ausfuhr, doch Peking verbietet Einfuhr von Nvidias H200-Chips


Die Volksrepublik China möchte sich nicht mit zweitklassigen KI-Chips abspeisen lassen. Peking hat seine Zöllner angewiesen, Nvidias H200-Prozessoren nicht ins Land zu lassen.

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Das berichtet Reuters. Den Verkauf der besseren Chips der Blackwell-Serie (GB100, GB102, GB200) nach China hat US-Präsident Donald Trump untersagt. Bis Anfang der Woche galt zudem ein Verbot der Lieferung von H200-Prozessoren und konkurrierender Produkte wie AMDs Radeon Instinct MI325X.

Der Präsident begründet die Exportverbote mit Sorge um die Nationale Sicherheit. Vor fünf Wochen hat Trump jedoch angekündigt, diese Bedenken im Austausch gegen eine 25-prozentige Strafsteuer fallen zu lassen. Am Dienstag hat das US-Handelsministerium mitgeteilt, ab Donnerstag Anträge auf Exportlizenzen für H200 und MI325X zum Verkauf Nicht-Militärs in China zu prüfen. Plötzlich „stärken” solche Exporte die Nationale Sicherheit der USA.

Es ist keine allgemeine Genehmigung. Das generelle Verbot wird durch Einzelfallprüfungen ersetzt. Voraussetzung für eine Exporterlaubnis ist unter anderem, dass die Ausfuhr die Verfügbarkeit für US-Käufer nicht einschränkt, sowie dass der chinesische Abnehmer Wiederausfuhr-Compliance erfüllt und auch alle Kunden identifiziert (KYC), die die Prozessoren online nutzen möchten. Die Importeure müssen den US-Behörden alle Nutzer offenlegen, die sich in einem der folgenden Länder befinden oder deren Firmenzentrale dort liegt: China (samt Macau), Kuba, Iran, Nordkorea, Russland, Venezuela und Weißrussland.

Außerdem muss der Hersteller für jeden nach China (samt Macau) gelieferten Chip mindestens ein Stück an einen US-Endnutzer liefern. Überdies müssen Stichproben der in Taiwan hergestellten Chips eine Sicherheitsüberprüfung in den USA bestehen. Das neue Verfahren gilt für alle Schaltkreise, die unter einer bestimmten Rechenleistung bleiben und deren DRAM-Bandbreite unter 6.500 Gigabyte pro Sekunde liegt.

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Doch China macht Trump einen doppelten Strich durch die Rechnung. Laut The Information hat Peking inländische Organisationen angewiesen, die H200-Chips nur unter speziellen Umständen zu nutzen, beispielsweise für Forschung an Universitäten. Hinzu tritt nun der Importstopp. Nvidia-Aktien haben am Mittwoch leicht nachgegeben.


(ds)



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Aus Fotos werden 3D-Umgebungen: Apples neues KI-Modell mit iPhone ausprobieren


Das KI-Modell hat den Namen SHARP (Single-image High-Accuracy Real-time Parallax) und wurde im Dezember zusammen mit einer Forschungsarbeit veröffentlicht. Der Quellcode ist bei Github verfügbar.

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Bislang waren grundlegende Programmierkenntnisse erforderlich, um das Modell auf einem Mac oder Windows-PC zu nutzen. Nun lässt sich SHARP mit der iOS-App „Sapling“ kostenlos auf dem iPhone ausprobieren. Die Berechnung erfolgt lokal auf dem Gerät und nimmt auf neueren iPhones etwa eine Minute pro Foto in Anspruch.

Bei der Entwicklung des KI-Modells verfolgten Apples Forscher mehrere Ziele: Zum einen sollte eine möglichst schnelle 3D-Rekonstruktion aus Einzelbildern gewährleistet sein, um künftig etwa eigene Fotobibliotheken immersiv erkunden zu können. Zum anderen sollten die 3D-Umgebungen in Echtzeit gerendert werden und Perspektivwechsel ermöglichen, wie sie beim Umsehen mit einer VR-Brille auftreten. Die Darstellung erfolgt per 3D Gaussian Splatting, einer Technik, die Apple auch für seine Personas auf der Apple Vision Pro nutzt.

Nach Angaben der Forscher liefert SHARP eine deutlich höhere Bildqualität als andere KI-Modelle und benötigt dafür gleichzeitig nur einen Bruchteil der Rechenzeit. Ob und in welcher Form das KI-Modell in Apples Produkte einfließen wird, ist derzeit nicht bekannt.

SHARP unterscheidet sich von bereits verfügbaren immersiven Apple-Funktionen wie räumlichen Fotos und Videos sowie räumlichen Szenen. Bei ersteren handelt es sich um stereoskopische Aufnahmen mit zwei leicht versetzten Bildern für das linke und rechte Auge, die ihre Tiefenwirkung nur auf Geräten wie Apple Vision Pro und Meta Quest entfalten. Räumliche Szenen wiederum wurden mit visionOS, iOS und iPadOS 26 eingeführt und gehen einen Schritt weiter, indem sie leichte Perspektivwechsel erlauben. Auf iPhones lässt sich diese Funktion ausprobieren, indem man auf das sechseckige Icon in der oberen rechten Ecke eines Fotos tippt. SHARP erweitert diesen Ansatz deutlich und erzeugt eine 3D-Umgebung, die eine umfassendere Rekonstruktion sowie größere Perspektivänderungen erlaubt.

Die 3D-Scanning-App „Sapling“ gehört zu den ersten Anwendungen, die Apples KI-Modell integriert haben und eine kostenlose Nutzung über eine grafische Nutzeroberfläche ermöglichen. Nutzer wählen dazu die Funktion „Image to 3D Scene“, wählen ein Foto aus der Fotos-App aus und starten die Generierung. Auf einem iPhone 15 Pro dauert die 3D-Rekonstruktion etwa eine Minute. Anschließend lässt sich die Szene auf dem iPhone rendern: entweder als interaktive Darstellung vor schwarzem Hintergrund oder als AR-Ansicht direkt im Raum.

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Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.

Ein YouTuber hat Apples KI-Modell SHARP auf offizielle macOS-Wallpapers angewendet.

In puncto Auflösung und Schärfe überzeugt das Ergebnis. Wie beeindruckend die 3D-Rekonstruktion ausfällt, hängt jedoch stark vom Motiv ab: Bilder mit Tiefenstaffelung und viel Raum gelingen besser als Nahaufnahmen von Personen oder Objekten. Wie andere KI-gestützte Rekonstruktionsverfahren hat auch SHARP Schwierigkeiten mit nicht sichtbaren Bereichen, etwa hinter fotografierten Personen. Sobald man sich zu stark von der ursprünglichen Perspektive entfernt, werden Artefakte und Verzerrungen sichtbar, die die Illusion zerstören.

Nutzer können die resultierenden Gaussian Splats zur Weiterverarbeitung im Originaldateiformat exportieren. In Zukunft möchte Entwickler Matthew Waller das KI-Modell auch auf der Vision-Pro-Version seiner App unterstützen. Mit „Splat Studio“ existiert bereits eine Third-Party-App, die gezielt für diesen Anwendungszweck entwickelt wurde. Programme für macOS oder Windows, die Apple SHARP in eine grafische Nutzeroberfläche integrieren, konnten wir bislang nicht ausfindig machen.


(tobe)



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