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Germ auf Bluesky zeigt moderne Messaging-Lösung


Auf Bluesky können User jetzt nativ über die App in den geschützten und unabhängigen Messenger Germ DM wechseln. Das Besondere: Die verschlüsselten Nachrichten bieten eine Alternative zu WhatsApp und Co., während die Integration eine Dienstkombination widerspiegelt, die Big Tech nicht ermöglicht.

So kann Messaging auch funktionieren. Auf der X- und Threads-Alternative Bluesky können User jetzt nicht nur den plattformeninternen Chat nutzen, sondern bei Interesse auch auf die innovative Lösung Germ DM zugreifen. Diese bietet Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats und baut wie Bluesky auf das offene Ökosystem des AT Protocols. Auch andere Dienste können sich mit Germ verbinden, das von Tech-Expert:innen im Silicon Valley erdacht wurde. So entsteht eine ganz neue Art, Dienste unabhängig voneinander zu nutzen. Das könnte die Abhängigkeit von einzelnen Plattformen minimieren.

Was Germ DM bietet und wie es funktioniert

Das Germ Network bietet private Chats an und setzt dabei auf eine Invite-only-Basis. Das soll ebenso für Sicherheit bei der Kommunikation sorgen wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Gegründet von Tessa Brown, die zuvor an der Stanford University unterrichtete, und Mark Xue, der für Apple unter anderem an iMessage arbeitete, soll Germ mit dem Messaging-Dienst Germ DM eine moderne Lösung für den Nachrichtenaustausch bieten. Das Besondere ist dabei, dass die User über einen QR Code auf die Instant App zugreifen oder über mehrere editierbare Profile ihre Kommunikation mit unterschiedlichen Menschen verwalten können.

Mehrere Profile für Germ DM, © Germ Network
Mehrere Profile für Germ DM, © Germ Network

User können selbst entscheiden, wer sie findet, alle Verbindungen sind mit einem Opt-in gesichert und nicht einmal die Kontaktinformation kann von Dritten ohne eigene Einwilligung weitergegeben werden.

Während Germ DM auf diese Sicherheits-Layer setzt, ist der Gedanke hinter dem Dienst einer der Offenheit. Zwar gibt es bisher nur eine Betaversion der iOS App – eine Variante für Android soll bald folgen, „because Germ is for everyone.“ Doch die Messaging-Option ist jetzt schon in die ebenfalls offene Social-Media-Plattform Bluesky integriert. Diese basiert auf dem AT Protocol, das als offenes Netzwerkprotokoll die Verbindung verschiedener sozialer Dienste ermöglichen soll. Germ DM greift auf dieses Protokoll zu und auch die Blacksky Community unterstützt inzwischen Germ DM als Integration. Blacksky bietet ebenfalls eine Möglichkeit zur dezentralisierten Verbreitung von Feeds und Inhalten.

Neben Bluesky und Blacksky können daher auch andere über das AT Protocol ihre Dienste mit Germ DM verknüpfen. Entsprechende Richtlinien und Hinweise dafür hat das Unternehmen bereitgestellt.

The Germ DM button is supported in the blacksky.community client.
Note: Germ is available on iOS but you will see this button on any device if the user has it enabled.

[image or embed]

— Blacksky Algorithms (@blackskyweb.xyz) 12. Februar 2026 um 22:40

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt Bluesky. Dort können Germ DM User einen Button im Profil ergänzen, der direkt zum integrierten Chat führt. Das hat Blueskys Head of Product Alex Benzer in einem Post erklärt. Genauso wie Germ DM mit anderen Diensten verknüpft werden kann möchte Bluesky die Verbindung zu weiteren Apps fördern, so Benzer weiter.

we just rolled out an experimental integration with @germnetwork.com, an E2E encrypted chat app that integrates with atproto.

Germ users can add a button to their profile so others can message them from Bluesky.

we’re exploring ways to connect your profile with other apps in the Atmosphere.

[image or embed]

— alex benzer (@alexbenzer.com) 12. Februar 2026 um 20:23

Eine alternative Art der Social- und Chat-Nutzung, aber mit weniger Usern

Spannend ist diese Tech-Integration unter dem Gesichtspunkt, dass einzelne, auch kleinere Dienste ihre Funktionen kombinieren und offen bereitstellen, um ein Gegengewicht zu den geballten Ökosystemen riesiger Tech Player wie Meta zu schaffen. Die Verknüpfung von Diensten über das AT Protocol könnte sich als gangbare Alternative zur Nutzung von etablierten Plattformen und Diensten etablieren, die von Big Tech kontrolliert werden. Allerdings weisen Alternativen wie Bluesky und Germ DM im Vergleich deutlich weniger User auf – und bieten damit oft weniger Kommunikationspotential für Nutzer:innen und Creator. Bluesky, das immer wieder neue Features integriert, kommt auf knapp über 40 Millionen User – bei Metas Threads sind es schon über 400 Millionen. Germ DM hatte zunächst nur einige Tausend Downloads vorzuweisen, konnte nach der Ankündigung der Integration bei Bluesky und im AT Protocol aber laut eigenen Angaben auf TechCrunch die Zahl der User um das Fünffache steigern.

Noch ist Germ DM indes auf die Optimierung der eigenen Chat-Erfahrung bedacht. Künftig könnten aber bezahlte Features hinzukommen, die Power Usern mehr Möglichkeiten geben sollten. Wer Interesse an der Messaging-Erfahrung hat, kann sie via iOS App und Bluesky jetzt testen.


Bluesky:

Super Bowl Spike und endlich Drafts

Bluesky Post auf Smartphone Mockup, Wolken im Hintergrund
© Bluesky via Canva





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Google Chrome bekommt Vertical Tabs


Deine Google Chrome-Nutzung wird noch besser. Du kannst Tabs jetzt nicht nur im Split Screen, sondern auch in der vertikalen Ansicht für mehr Übersicht beim Browsen nutzen. Dazu kommt ein Lesemodus, der visuelle Ablenkungen ausblendet und vollen Fokus erlaubt.

Sei ehrlich: Hast du im Google Chrome Browser auch gern mal 20 oder mehr Tabs geöffnet? Das kann die Übersicht in der horizontalen Reihung am oberen Bildschirmrand beeinträchtigen, selbst wenn Tab-Gruppen zur Einordnung genutzt werden. Deshalb rollt Google für Chrome jetzt vertikale Tabs aus, die neuen Optionen zur Ansicht – darunter zum Beispiel auch die Ansicht von Tabs im Split Screen – ergänzen. Für eine bessere Übersicht bei der Rezeption auf Websites sorgt indes der immersive Lesemodus, der ein Full Page Interface ohne störende visuelle Elemente verspricht.


Split Screen, PDF direkt in Chrome bearbeiten und E-Mails mit Geschichte:

Chrome und Gmail rüsten auf

Mehrere Google Chrome-Logos auf weißen Blöcken, verbunden
© Growtika – Unsplash

Vertikale Tabs: Ganze Seitentitel lesen für die bessere Übersicht im Chrome Browser

Ob in Tab-Gruppen oder einzeln, eines der Probleme bei der Reihung vieler Tabs im Chrome Browser ist, dass User nicht immer auf den ersten Blick erkennen, welcher Tab welchem Inhalt zugeordnet werden kann. Immerhin lassen sich die Seitentitel nicht direkt in Gänze lesen, auch wenn das Hovern über die Tabs das ermöglicht. Bei der Verschiebung der Tabs in eine vertikale Ansicht am linken Bildschirmrand ist deutlich mehr vom Titel zu erkennen. Die Vertical Tabs sollen ohnehin mehr Übersicht schaffen und die Ansicht optimieren. Auch die Verwaltung der Tab-Gruppen soll im vertikalen Anzeigebereich noch einfacher sein. Googles Chrome Product Manager Alex Tsu und Jess Carpenter meinen:

[…] This layout is perfect for multitasking, saving you time by making sure you never lose a tab.

Die Vertical Tabs werden ab sofort für alle User ausgerollt. In unserem Test konnten wir die Funktion allerdings noch nicht nutzen.

Der Reading Mode für ungestörtes Lesen – oder Hören

Der Lesemodus für Chrome soll Usern die Rezeption von Text ohne große Ablenkungen ermöglichen. Er erhält jetzt ein Full Page Interface. Dabei werden visuelle Ablenkungen wie Videos oder Fotos ausgeblendet. So wird eine Website mit Text zum immersiven Leseerlebnis. User können den Lesemodus öffnen, indem sie auf einer Website mit Text per Rechtsklick den passenden Reiter anwählen. In diesem Modus können sie ebenso alternative Schriftarten und -größen auswählen, Farbschemata ändern oder die Option nutzen, sich einen Text vorlesen zu lassen.

Was im Lesemodus gut für die User, aber schlecht für Publisher sein kann: Auch Ads sind in diesem Kontext ausgeblendet. Das unterstützt die optimierte Rezeptionserfahrung, kann aber dem Monetarisierungsmodell der Publisher schaden.

Googles Chrome Updates reihen sich unterdessen in einen Reigen der Neuerungen bei Google ein. Für den Chrome Browser gab es jüngst diverse Optimierungen, von der PDF-Bearbeitung im Browser bis hin zum automatischen AI Browsing.


Nano Banana und automatisches Browsing in Chrome:

Gemini Update erinnert an Atlas

Chrome-Logo und Gemini-Logo vor Raum mit Tisch, blaue Linie darum
© Google via Canva





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Lead Management: Marketing und Vertrieb lassen Umsatz liegen


Leads sind da – Abschlüsse fehlen? Warum Marketing und Vertrieb aneinander vorbeiarbeiten und wie du dein Lead Management 2026 optimierst. [Anzeige]

Leads sind nicht das Problem – sondern was danach passiert: Die Kampagne läuft. Die Leads kommen rein. Die KPIs im Marketing stimmen. Und trotzdem bleibt der Umsatz hinter den Erwartungen zurück.

Viele Marketing Teams im D-A-CH-Raum stehen genau vor diesem Problem. Leads sind vorhanden – aber sie werden nicht konsequent weiterverarbeitet. Ein zentraler Grund: Marketing und Vertrieb arbeiten in getrennten Systemen. Während Marketing Leads generiert, beginnt für den Vertrieb oft ein neuer Prozess – mit eigenen Tools, eigenen Daten und eigenen Abläufen.

Genau hier setzen integrierte Plattformen wie Bitrix24 an: Sie verbinden Lead-Erfassung, CRM, Aufgaben-Management und Kommunikation in einem durchgängigen System. Die eigentliche Herausforderung liegt also nicht in der Lead-Generierung, sondern in der Struktur danach.

Wo Lead Management in der Praxis scheitert

In der Theorie ist der Ablauf klar:

  1. Marketing generiert Leads
  2. Vertrieb qualifiziert und bearbeitet sie
  3. Deals werden abgeschlossen

In der Praxis entstehen Brüche. Ein typisches Szenario:

  • ein Lead kommt über ein Formular
  • er wird ins CRM übertragen
  • der Vertrieb erhält eine Benachrichtigung
  • es gibt keine klare Priorisierung
  • der Lead wird verzögert oder gar nicht kontaktiert

In integrierten Systemen wie Bitrix24 laufen diese Schritte anders:

  • Leads werden automatisch im CRM angelegt
  • Verantwortliche werden direkt zugewiesen
  • Follow-ups entstehen als Aufgaben im System
  • Pipeline-Stufen sind klar definiert
  • Statusänderungen sind für alle sichtbar

Hier entsteht kein Übergabeprozess – sondern ein kontinuierlicher Workflow.

Typische Brüche entlang der Lead-Strecke

1. Übergabe ohne Kontext

Ein Lead wird übergeben aber ohne vollständige Informationen:

  • Welche Kampagne hat ihn generiert?
  • Welche Inhalte wurden angesehen?
  • Welche Aktionen wurden ausgeführt?

Ohne diese Daten verliert der Vertrieb wertvolle Zeit. In Plattformen wie Bitrix24 werden solche Informationen direkt am Kontakt gespeichert und sind für alle Beteiligten einsehbar.

2. Keine klare Priorisierung

Nicht jeder Lead ist gleich relevant. Ohne Struktur passiert Folgendes:

  • heiße Leads warten zu lange
  • kalte Leads blockieren Ressourcen

Mit integrierten Automatisierungen lassen sich in Bitrix24 beispielsweise Regeln definieren:

  • bestimmte Aktionen lösen Priorisierungen aus
  • Leads werden automatisch kategorisiert
  • Aufgaben werden entsprechend verteilt

So entsteht eine klare Bearbeitungslogik.

3. Fehlende Transparenz für Marketing

Marketing sieht oft nur den oberen Funnel:

  • Klicks
  • Leads
  • Conversion Rates

Was danach passiert, bleibt unklar. In einer integrierten Umgebung kann Marketing nachvollziehen:

  • welche Leads zu Deals werden
  • wie lange der Prozess dauert
  • an welchen Stellen Leads verloren gehen

Diese Transparenz ist entscheidend für Optimierung.

Warum Geschwindigkeit über Umsatz entscheidet

Je schneller ein Lead kontaktiert wird, desto höher die Abschlusswahrscheinlichkeit. In vielen Unternehmen scheitert das nicht an Motivation, sondern an Prozessen:

  • Leads werden manuell verteilt
  • Aufgaben werden verzögert erstellt
  • Zuständigkeiten sind unklar

In Bitrix24 lassen sich solche Abläufe automatisieren:

  • neue Leads erzeugen sofort Aufgaben
  • Benachrichtigungen erfolgen in Echtzeit
  • Pipeline-Status ändern sich automatisch

Das reduziert Reaktionszeiten erheblich.

Was modernes Lead Management 2026 leisten muss

Ein funktionierendes System verbindet Marketing und Vertrieb nicht nur technisch, sondern strukturell. Dazu gehören:

  • automatische Lead-Erfassung
  • klare Pipeline-Strukturen
  • Aufgaben- und Verantwortlichkeitslogik
  • transparente Statusverläufe
  • gemeinsame Datenbasis

In integrierten Plattformen wie Bitrix24 greifen diese Elemente ineinander, sodass kein Schritt isoliert bleibt.

Praxisbeispiel: Vom Lead zum Abschluss ohne Systembruch

Ein durchgängiger Prozess kann so aussehen:

  1. ein Interessent füllt ein Formular aus
  2. der Lead wird automatisch im CRM gespeichert
  3. ein:e Vertriebsmitarbeiter:in erhält sofort eine Aufgabe
  4. der Lead wird anhand definierter Kriterien priorisiert
  5. alle Interaktionen werden zentral dokumentiert
  6. Marketing sieht in Echtzeit, ob daraus ein Deal entsteht

Der entscheidende Unterschied: Alle Schritte passieren innerhalb eines Systems.

So kann ein Formular zur Lead-Generierung bei Bitrix24 aussehen, © Bitrix24
So kann ein Formular zur Lead-Generierung bei Bitrix24 aussehen, © Bitrix24

Warum eine gemeinsame Datenbasis entscheidend ist

Wenn Marketing und Vertrieb in getrennten Systemen arbeiten, entstehen:

  • unterschiedliche Bewertungen von Leads
  • fehlendes Vertrauen
  • ineffiziente Abstimmungen

Eine Plattform wie Bitrix24 schafft eine gemeinsame Grundlage:

  • alle arbeiten mit denselben Daten
  • Status ist jederzeit sichtbar
  • Entscheidungen basieren auf echten Ergebnissen

Das verbessert nicht nur Prozesse, sondern auch die Zusammenarbeit.

Drei Fragen, die du dir jetzt stellen solltest

  1. Wie schnell werden neue Leads bei dir kontaktiert?
  2. Weiß dein Marketing Team, welche Leads zu Umsatz werden?
  3. Gibt es eine klar definierte, transparente Pipeline?

Wenn du diese Fragen nicht eindeutig beantworten kannst, liegt das Problem nicht bei den Leads, sondern im System.

Fazit: Lead Management ist kein Marketing-Problem

Viele Unternehmen versuchen, mehr Leads zu generieren, um ihren Umsatz zu steigern.

Der größere Hebel liegt jedoch woanders:

  • in der Struktur
  • in der Geschwindigkeit
  • in der Systemarchitektur

Integrierte Plattformen wie Bitrix24 helfen dabei, Lead Management als durchgängigen Prozess abzubilden – vom ersten Kontakt bis zum Abschluss. Denn am Ende entscheidet nicht die Anzahl der Leads über den Erfolg.





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Exklusiv-Interview: Warum Tim Alexander das Marketing von Swiss Life radikal auf Social dreht


Tim Alexander ist Head of Marketing und & Corporate Communications bei Swiss Life Asset Managers

Der frühere Deutsche-Bank-CMO Tim Alexander führt bei Swiss Life die beiden Bereiche Marketing und PR zusammen – und setzt dabei konsequent auf Social Media. Das erfordert ein radikales Umdenken bei dem Schweizer Konzern. Im Exklusiv-Interview mit HORIZONT erläutert Alexander seine Strategie.

Die Finanzbranche befindet sich im Umbruch: Kundenerwartungen verändern sich, technologische Innovationen beschleunigen Marketingprozesse und Ver

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