Künstliche Intelligenz
Top 10: Der beste Adapter für Android Auto Wireless – Handy kabellos verbinden
Wer das Android-Smartphone drahtlos mit dem Auto verbinden will, kann dieses Feature nachrüsten. Wir zeigen die besten Adapter für Android Auto Wireless.
Android Auto bringt smarte Smartphone-Features direkt ins Auto. Die Schnittstelle verbindet das Android-Gerät mit dem Infotainment-System und stellt Apps in einem speziell für den Fahrbetrieb angepassten Layout auf dem Bildschirm dar. Damit stehen etwa Google Maps zum Navigieren oder Spotify für Musik bequem zur Verfügung. Auch die Sprachsteuerung per Google Assistant ist möglich – und eingehende Nachrichten liest das System auf Wunsch einfach vor.
Allerdings müssen Halter älterer Fahrzeuge dafür meistens eine Verbindung per USB-Kabel zwischen Auto und Mobilgerät herstellen. Zwar gibt es seit Android 11 bereits eine Unterstützung für Android Auto Wireless, viele ältere Pkw unterstützen das aber nicht über das Infotainment-System. Speziell bei regelmäßigen Kurzstreckenfahrten ist es nervig, das Smartphone jedes Mal einzustöpseln. Nicht selten streikt dann Android Auto trotzdem.
Viele Nutzer unterschätzen, wie viel Komfort ein kabelloses Android Auto im Alltag bringt. Gerade auf Kurzstrecken entfällt das lästige Hantieren mit dem USB-Kabel, das nicht nur stört, sondern auf Dauer auch den USB-C-Anschluss am Smartphone beschädigen kann. Ein passender Wireless-Dongle übernimmt diese Aufgabe und macht den Umstieg auf Android Auto Wireless einfach.
In unseren Tests haben sich vor allem Adapter von Carlinkit, Ottocast und AA Wireless bewährt – sowohl bei der Verbindungsstabilität als auch bei der Einrichtung per Begleit-App oder Direktkopplung. Wer regelmäßig zwischen mehreren Smartphones wechselt, sollte auf Modelle mit Multi-Device-Unterstützung achten. Für Gelegenheitsnutzer reicht ein günstiger Einsteiger-Dongle. Unsere Bestenliste zeigt, welcher Adapter sich lohnt.
Wichtig: Keiner der Adapter funktioniert garantiert mit jeder Kombination aus Smartphone und Fahrzeug – die Ergebnisse variieren je nach Infotainment-System und Android-Version. Besonders bei BMW-Modellen treten häufig Probleme auf. Ein Blick auf die Kompatibilitätslisten der Hersteller lohnt sich daher vor dem Kauf.
Da in unserer Redaktion leider kein Autohaus steht, bilden unsere Tests nur einen Ausschnitt ab. Alle Modelle haben zudem gelegentlich „zickige“ Tage, an denen Android Auto den Dienst verweigert – um beim nächsten Start wieder tadellos zu laufen. Im Zweifel sollte man vorab die Rückgabemodalitäten des Händlers prüfen.
Welcher Adapter für Android Auto Wireless ist der beste?
Testsieger bleibt der Ottocast Mini Cube für 36 Euro (Code: TS20). Der Adapter ist winzig klein, koppelt recht flott und bietet neben einem Anschluss für USB-A auch einen Adapter für USB-C.
Den Titel Technologiesieger holt sich der neue Ottocast Mini Pico für rund 38 Euro (Code: TS20). Der winzige Adapter besitzt zudem eine Taste zum Trennen der Bluetooth-Verbindung, was den Wechsel zwischen zwei Smartphones erleichtert.
Preis-Leistungs-Sieger ist der winzige Carlinkit Mini Ultra. Klein ist auch der Preis von 20 Euro bei Proshop, zudem gibt es einen praktischen Adapter für USB-C.
Anmerkung: Wer das Gerät direkt beim Hersteller in China oder über Plattformen wie Aliexpress bestellt, sollte sich bewusst sein, dass der Käuferschutz häufig eingeschränkt ist. Ansprüche auf Gewährleistung oder Umtausch entsprechen in der Regel nicht den Standards, die man in Europa gewohnt ist.
Der Ottocast Mini Cube ist ein besonders kompakter und unauffälliger Adapter, um Carplay und Android Auto kabellos zu nutzen – ideal für Fahrzeuge ohne integrierte Wireless-Unterstützung. Die Einrichtung gelingt unkompliziert, die Verbindung bleibt stabil und erfolgt schnell.
Der Mini Cube ist eine preiswerte Lösung für drahtloses Carplay und Android Auto – mit dem Code TS20 kostet er 36 Euro.
- winzig
- baut Verbindung schnell auf
- beherrscht Carplay und Android Auto
- Adapter für USB-C enthalten
- geht leicht verloren
- Einrichtung mit Android Auto gelang erst beim zweiten Versuch
Der Ottocast Mini Pico macht CarPlay und Android Auto kabellos. Der kompakte Dongle verschwindet unauffällig im Cockpit und passt dank beiliegendem Adapter an USB‑C‑ wie USB-A-Buchsen. Wer ein anderes Smartphone koppeln will, trennt die Bluetooth-Verbindung per Knopfdruck – im Test funktionierte das allerdings nicht immer zuverlässig.
Wer aufs Einstöpseln verzichten will, bekommt hier eine solide Option – mit kleinen Schwächen im Detail. Beim Hersteller kostet das Gerät knapp 37 Euro (Code: TS20).
- sehr kompakt
- startet Carplay und Android Auto flott
- Knopf zum Trennen der Verbindung für Gerätewechsel
- günstig
- Einrichten bei Android Auto benötigte zwei Anläufe
- Wechsel zwischen zwei Geräten klappte nicht auf Anhieb
Der Carlinkit Mini Ultra rüstet kabelloses Carplay und Android Auto zuverlässig nach – ideal für Fahrzeuge mit wenig Platz. Das extrem kompakte Design passt selbst in enge Cockpits und funktioniert stabil mit iPhones und Android-Smartphones. Ein USB-C-Adapter liegt zudem bei.
- benötigt kaum Platz im Cockpit
- unterstützt Wireless Carplay und Android Auto
- einfache Einrichtung
- geht schnell verloren
- Blinklicht schwer zu sehen
Ratgeber
Was ist Android Auto Wireless?
Android Auto Wireless ist die kabellose Variante von Android Auto. Die Funktion erlaubt es, das Smartphone drahtlos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. Apps wie Google Maps, Spotify, Audible, Whatsapp oder der Google Assistant sind so direkt auf dem Bildschirm im Auto jederzeit zu verwenden – ganz ohne USB-Kabel. Die Verbindung erfolgt über Bluetooth zur Authentifizierung und anschließend über ein 5-GHz-WLAN, das entweder vom Fahrzeug oder vom Dongle bereitgestellt wird.
Die Grundvoraussetzung ist, dass das Fahrzeug Android Auto unterstützt und vorab das Smartphone auch erkannt wird, wenn man es per Kabel einstöpselt. Hierzu steckt man den Adapter in das Fahrzeug und stellt eine Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und dem Gerät her. Im Falle des AA Wireless steht eine App zur Verfügung, die diesen Schritt übernimmt.
Smartphones ab Android-Version 11 unterstützen prinzipiell Android Auto Wireless, Smartphones von Samsung sogar schon ab Android 10. Spielt bei älteren Fahrzeugen das Infotainment-System nicht mit, funktioniert das jedoch häufig nicht.
Android Auto zeigt nicht alle Apps auf dem Infotainment-Display an. Youtube für Videos oder Netflix zum Streamen sind bewusst nicht dabei, da sie Fahrzeugführende ablenken könnten. Wer in der Pause auf dem Parkplatz dennoch darauf zugreifen will, benötigt ein anderes Gerät – etwa eine smarte Box oder einen Car-Monitor, der auch diese Apps unterstützt. Passende Geräte zeigen wir in der Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen.
Wie kann ich Android Auto auf Wireless umstellen?
Fehlt dem Fahrzeug die native Unterstützung für Android Auto Wireless, bleibt entweder die kostenintensive Nachrüstung der Head-Unit oder der deutlich einfachere Weg über einen Dongle.
Adapter für Android Auto Wireless sind kleine Dongles, die per USB-A oder USB-C an das Infotainment-System angeschlossen werden. Sie übernehmen als Platzhalter für das Smartphone die Funktion eines „virtuellen USB-Kabels“ und ermöglichen die kabellose Kommunikation zwischen Smartphone und Auto. Einmal eingerichtet und per Handy gekoppelt, aktivieren diese dann Android Auto nach dem Start des Fahrzeugs automatisch und kabellos. Nicht immer ist die Verbindung stabil, wie unsere Tests zeigen. Aber im Alltag funktioniert das dennoch meistens gut.
Die Verbindung benötigt etwa 30 Sekunden bis eine Minute. Danach stehen alle Funktionen von Android Auto zur Verfügung, wie man es schon von der kabelgebundenen Verbindung her gewohnt war. Das ist deutlich komfortabler, allerdings entlädt sich der Akku des Smartphones bei der kabellosen Verbindung deutlich schneller. Für eine Langstreckenfahrt sollte man das Smartphone eher direkt einstöpseln.
Bei vielen Fahrzeugen bleibt der USB-Anschluss auch nach dem Abschließen unter Strom. Wer in der Nähe stehen bleibt, aktiviert oft ungewollt das Infotainment-System per Bluetooth – die Batterie wird weiter belastet.
Unser Rat: USB-Adapter und andere Verbraucher nach dem Abstellen abziehen – besonders bei längeren Standzeiten. Das schützt vor Entladung, vor allem bei älteren oder wenig genutzten Autos.
So haben wir getestet
Beide Testfahrzeuge bieten von Haus aus kein kabelloses Android Auto. Für eine Verbindung mit dem Smartphone steht ein USB-A-Anschluss parat. Das häufige Einstecken nervte uns, zudem ging nach einiger Zeit beim Smartphone der USB-C-Eingang kaputt, was eine teure Reparatur nach sich zog.
Fazit
Das lästige Einstöpseln des Smartphones für Android Auto gehört dank preiswerter Adapter der Vergangenheit an. Gerade bei kurzen Strecken steigt der Komfort enorm. Passende Dongles gibt es bei Amazon & Co. bereits ab rund 20 Euro.
Testsieger ist der Ottocast Mini Cube 3.0. Der extrem kompakte Adapter unterstützt sowohl Android Auto als auch Apple Carplay und ist damit für die meisten Einsatzszenarien bestens gerüstet. Dazu kommen ein fairer Preis und ein mitgelieferter USB-C-Adapter.
Der Ottocast Mini Pico ermöglicht per Knopfdruck den Wechsel zwischen zwei Smartphones – ebenso wie der AA Wireless Two+. Im Alltag ist das praktisch, allerdings klappte der Wechsel in unseren Tests nicht immer zuverlässig. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der winzige Carlinkit Mini Ultra, der ebenfalls kompatibel zu Android Auto und Apple Carplay ist.
Ottocast Mini Cube 3.0
Winzig und günstig: Der Ottocast Mini Cube macht Carplay und Android Auto drahtlos.
- winzig
- baut Verbindung schnell auf
- beherrscht Carplay und Android Auto
- Adapter für USB-C enthalten
- geht leicht verloren
- Einrichtung mit Android Auto gelang erst beim zweiten Versuch
Ottocast Mini Cube im Test: Wireless-Adapter für Carplay und Android Auto
Winzig und günstig: Der Ottocast Mini Cube macht Carplay und Android Auto drahtlos.
Mit diesem Dongle muss man nie wieder sein iPhone oder Android-Smartphone einstecken. Der winzige Ottocast Mini Cube ergänzt die Verbindung per Carplay oder Android Auto im Fahrzeug um eine drahtlose Option. Gerade ältere PKW bieten oft nur eine kabelgebundene Verbindung für die Schnittstellen Android Auto oder Carplay. Wie sich der kleine Dongle in der Praxis schlägt, zeigen wir im Test.
Hinweis: Der Adapter fügt Android Auto oder Carplay nicht hinzu, sondern ergänzt eine drahtlose Verbindungsmöglichkeit. Das Infotainment-System des Fahrzeugs selbst muss die Standards bereits unterstützen.
Design & Lieferumfang
Der Name ist Programm beim Mini Cube: Der ultrakleine USB-Dongle für drahtloses Carplay und Android Auto ist kaum größer als ein Daumennagel. Das Gehäuse ist etwa so dick wie ein Finger und misst 1,6 × 21,6 × 23,5 mm. Damit bleibt er deutlich kompakter als frühere Box‑Lösungen mit Kabel – ideal fürs Cockpit, weil er unauffällig ist.
Der Dongle besitzt einen USB-A-Stecker. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter liegt praktischerweise bei, sodass er in Fahrzeugen mit beiden Anschlussvarianten eingesetzt werden kann.
Zur Auswahl stehen drei Gehäuseformen: Modell A hat ein quadratisches Gehäuse samt Kerbe in der Mitte sowie abgerundeten Ecken. Als Farben gibt es Silber mit Schwarz oder für Apple-Fans auch Cosmic Orange. Modell B bietet geriffelte Kanten, Modell C hat eine oktogonale Form. Diese Varianten gibt es in Schwarz oder Silber.
Einrichtung & Funktionen
Getestet haben wir den Ottocast Mini Cube mit dem Honor Magic V3 sowie iPhone 12 Pro Max in einem Opel Astra K (2017). Auf der Herstellerseite finden sich Informationen zu kompatiblen Fahrzeugen. Wichtig: Das Auto darf werksseitig kein kabelloses Carplay oder Android Auto bieten – sonst funktioniert der Adapter nicht. Er wäre in dem Fall aber ohnehin überflüssig.
Die Einrichtung ist einfach: Dongle einstecken, die LED unter dem Logo leuchtet dann auf. Anschließend erscheint auf dem Infotainment-System eine Anleitung zum Verbinden des Handys per Bluetooth mit der exakten Bezeichnung des Produkts – sehr praktisch. Eine knappe Anleitung auf Deutsch gibt es auch.
Beim iPhone klappte die Kopplung sofort, nach erfolgter Erstverbindung war Carplay nach knapp über 10 Sekunden schon startklar. Mit Android Auto gab es zunächst Probleme – vermutlich, weil zuvor der Dongle per Carplay verbunden war. Die genaue Ursache kennen wir nicht. Erst beim zweiten Versuch gelang die Verbindung zum Honor Magic V3. Nach längerer Standzeit braucht der Aufbau etwa 45 Sekunden, später dann ebenfalls nur noch rund 10 Sekunden – was sehr flott ist für solch einen Adapter. Die Verbindung wurde im Test stabil aufrechterhalten.
Preis
Der Ottocast Mini Cube kostet direkt beim Hersteller 50 Euro. Mit dem Code TS20 gibt es einen dauerhaften Rabatt von 20 Prozent – damit kostet der Adapter nur 36 Euro.
Hinweis: Der Hersteller sitzt in China, auch wenn die Ware aus deutschen Lagern versendet wird. Kaufbedingungen können daher von EU-Verbraucherschutzrechten abweichen (Gewährleistung, Widerruf, Käuferschutz). Die 30-Tage-Rückgabe ist möglich, kann aber Versandkosten verursachen. Für Transportversicherung und Garantie kommen zusätzliche Gebühren hinzu.
Fazit
Der Ottocast Mini Cube ist eine praktische Ergänzung fürs Auto – ideal für alle, die Carplay oder Android Auto kabellos nutzen möchten, deren Infotainment-System dies aber ab Werk nicht unterstützt. Der kompakte Dongle zählt zu den kleinsten Modellen im Test und bleibt dadurch unauffällig im Cockpit.
Die Einrichtung ist einfach. Die Verbindung mit dem iPhone klappte auf Anhieb, und Carplay ist nach gut 15 Sekunden startklar. Mit Android Auto brauchte es zur Erstkopplung zwei Versuche, danach funktionierte die Verbindung jedoch dauerhaft, zuverlässig und stabil.
Insgesamt überzeugt der Ottocast Mini Cube als unauffällige, günstige und verlässliche Lösung für drahtloses Carplay und Android Auto – eine der besten Optionen in seiner Klasse.
Ottocast Mini Pico
Der Mini Pico von Ottocast rüstet bei Android Auto und Carplay die Wireless-Option nach. Per Knopfdruck ist zudem der Wechsel zwischen zwei Smartphones möglich.
- sehr kompakt
- startet Carplay und Android Auto flott
- Knopf zum Trennen der Verbindung für Gerätewechsel
- günstig
- Einrichten bei Android Auto benötigte zwei Anläufe
- Wechsel zwischen zwei Geräten klappte nicht auf Anhieb
Ottocast Mini Pico im Test: Wireless Carplay & Android Auto mit Wechseltaste
Der Mini Pico von Ottocast rüstet bei Android Auto und Carplay die Wireless-Option nach. Per Knopfdruck ist zudem der Wechsel zwischen zwei Smartphones möglich.
Wer genug vom lästigen Einstöpseln von iPhone oder Android-Smartphone im Auto hat, kann mit dem Ottocast Mini Pico die kabellose Anbindung an Android Auto und Apple Carplay nachrüsten. Teilen sich zwei Personen dasselbe Auto, kann der Wechsel allerdings mühsam sein. Der Ottocast Mini Pico bietet hierzu – ähnlich wie der AA Wireless Two+ (Testbericht) – eine Taste. Diese trennt die Bluetooth-Verbindung, damit der Weg für die Verbindung mit einem anderen Smartphone frei ist.
Wichtig: Laut Herstellerangaben ist der Ottocast Mini Pico mit den meisten Fahrzeugen ab Baujahr 2016 kompatibel – ausgenommen BMW und Mitsubishi. Der Dongle funktioniert nur mit Infotainmentsystemen, die Carplay und Android Auto bereits kabelgebunden unterstützen, aber noch keine Wireless-Option bieten. Der Adapter rüstet also nicht die Schnittstellen selbst nach, sondern ergänzt lediglich die kabellose Anbindung – dabei dient er als Platzhalter für ein Smartphone.
Ob das alles so klappt, wie es der Hersteller verspricht, klären wir in diesem Test.
Design & Lieferumfang
Der Ottocast Mini Pico ist mit Abmessungen von 22,5 × 22,5 × 28,55 mm für einen Adapter sehr kompakt. Damit ist er nur etwas größer als ein Daumennagel eines Mannes. Dank des kompakten Formats verschwindet der Adapter unauffällig im Cockpit.
Das Kunststoffgehäuse ist quadratisch gestaltet und hat stark abgerundete Ecken. Vorn befindet sich eine LED-Leuchte, die in ein Ottocast-Logo eingebettet ist. Darunter sitzt der Knopf zum Trennen der Verbindung.
Auf der Rückseite befindet sich ein USB-A-Stecker. Ottocast legt zudem einen Adapter von USB-A auf USB-C bei. Es gibt ferner eine kurze Gebrauchsanweisung – allerdings nur auf Englisch, Französisch und Spanisch.
Einrichtung
Getestet haben wir den Mini Pico in einem Opel Astra K (Baujahr 2017). Als Mobilgeräte kamen ein Honor Magic V3 sowie ein iPhone 12 Pro Max zum Einsatz. Wir werden künftig noch weitere Mobilgeräte ausprobieren und Fahrzeuge der Kollegen hinzuziehen.
Steckt man den Adapter ein, zeigt das Infotainmentsystem sofort an, wie man das Gerät verbinden kann. Auf dem Bildschirm erscheint direkt der Bluetooth-Name des Adapters – das ist praktisch, denn in der Gebrauchsanweisung findet man diese Bezeichnung oft nur mit Mühe.
Zunächst haben wir das Honor Magic V3 genutzt. Die Bluetooth-Kopplung funktionierte auf Anhieb, doch beim anschließenden Aufbau der WLAN-Verbindung zwischen Smartphone und Infotainmentsystem hakte es: Android Auto erschien nicht auf dem Bildschirm des Autos – obwohl das Handy behauptete, eine Verbindung aufzubauen. Erst nach erneutem Trennen und einem zweiten Verbindungsversuch startete Android Auto binnen 20 Sekunden ohne Probleme.
Wir werden das noch mit weiteren Android-Geräten testen, um zu prüfen, ob es am Honor-Handy lag – was wir vermuten – oder ob es sich um ein generelles Android-Problem handelt. Mit dem iPhone lief die Einrichtung dagegen reibungslos.
Weitere Funktionen
Um die Verbindung mit dem Smartphone zu trennen, genügt ein kurzer Druck auf den Knopf an der Vorderseite des Adapters. Hält man die Taste hingegen länger als zehn Sekunden gedrückt, setzt man das Gerät komplett auf Werkseinstellungen zurück.
Im Test trennte das Gerät die Bluetooth-Verbindung zwar zuverlässig – allerdings verband es sich danach nicht immer automatisch mit dem zuvor eingerichteten Smartphone. Ausprobiert haben wir das mit dem iPhone und dem Honor Magic V3. Wir werden diese Prozedur noch mit weiteren Android-Geräten ausprobieren und den Test entsprechend aktualisieren.
Firmware-Updates sind ebenfalls möglich: Dazu verbindet man sich am besten per Wi-Fi Direct mit dem Dongle – die Anleitung beschreibt das Vorgehen Schritt für Schritt. Anschließend lässt sich das Update über das Smartphone auf den Adapter übertragen.
Preis
Regulär kostet der Mini Pico bei Ottocast derzeit 47 Euro. Mit dem Code TS20 gibt es einen Rabatt von 20 Prozent – damit kostet der Dongle dann nur noch knapp 37 Euro. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen innerhalb von drei bis sieben Tagen.
Hinweis: Der Hersteller sitzt in China – auch wenn die Ware aus deutschen Lagern versendet wird, können Kaufbedingungen von EU-Verbraucherschutzrechten abweichen (Gewährleistung, Widerruf, Käuferschutz). Der Hersteller bietet eine 30-Tage-Rückgabe an, diese kann aber Versandkosten verursachen. Für Transportversicherung und Garantie fallen zusätzliche Gebühren an.
Fazit
Der Ottocast Mini Pico ist ein besonders kompakter Adapter, um bei Fahrzeugen mit Carplay oder Android Auto eine kabellose Verbindung zum Smartphone nachzurüsten. Das Gerät ist so klein, dass es im Cockpit kaum auffällt. Die Zeiten großer Boxen samt Kabelgewirr sind vorbei.
Dank eines beiliegenden Adapters lässt sich der Dongle sowohl an USB‑C‑ als auch an USB-A-Anschlüssen nutzen. Praktisch ist der Knopf auf der Vorderseite: Er trennt die bestehende Bluetooth-Verbindung, um den Weg für ein weiteres Smartphone freizumachen – zumindest in der Theorie. In der Praxis klappte das nicht immer so zuverlässig wie erhofft. Auch die Einrichtung mit Android Auto benötigte in unserem Test einen zweiten Anlauf.
Insgesamt ist der Ottocast Mini Pico eine empfehlenswerte Möglichkeit für iPhone- und Android-Nutzer, die für Carplay oder Android Auto auf das Einstöpseln des Handys verzichten möchten – und sich das Fahrzeug gegebenenfalls mit einer weiteren Person teilen.
Carlinkit Mini Ultra
Der Carlinkit Mini Ultra ist der bisher kleinste Dongle zur Nachrüstung von kabellosem Carplay und Android Auto. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.
- benötigt kaum Platz im Cockpit
- unterstützt Wireless Carplay und Android Auto
- einfache Einrichtung
- geht schnell verloren
- Blinklicht schwer zu sehen
Winziger Adapter Carlinkit Mini Ultra im Test: Wireless Carplay & Android Auto
Der Carlinkit Mini Ultra ist der bisher kleinste Dongle zur Nachrüstung von kabellosem Carplay und Android Auto. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.
Wer ein Fahrzeug ohne kabelloses Carplay oder Android Auto besitzt, kennt das Problem: Ohne Wireless-Support ist stets ein Kabel nötig. Der Carlinkit Mini Ultra verspricht hier eine einfache und kompakte Lösung. Der winzige Dongle ist sogar noch kleiner als ein USB-Stick und unterstützt sowohl Wireless Carplay als auch Android Auto.
Design
Der Carlinkit Mini Ultra misst nur 32,85 × 20 × 6,55 mm und ist damit deutlich kompakter als viele vergleichbare Adapter. Er erinnert optisch an einen USB-Stick: An einem Ende sitzt ein USB-A-Stecker, daran schließt sich ein kleiner, flacher Adapter mit abgerundeten Ecken an – etwa so groß wie ein Daumennagel. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter liegt bei, sodass der Dongle auch in Fahrzeugen mit USB-C-Anschluss verwendet werden kann.
Die extrem platzsparende Bauweise fällt im Fahrzeug kaum auf, bringt aber auch einen Nachteil mit sich: Aufgrund seiner geringen Größe kann der Mini Ultra leicht verloren gehen. Dennoch sind wir beeindruckt, wie platzsparend moderne Technologie inzwischen sein kann.
Carlinkit Mini Ultra Wireless Carplay Android Auto Adapter – Bilder
Einrichtung & Features
Das Fahrzeug muss Carplay oder Android Auto bereits unterstützen – der Adapter rüstet nur das kabellose Feature nach. Die Einrichtung des Carlinkit Mini Ultra gelingt schnell und unkompliziert: Einfach in den USB-Port stecken, das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter koppeln (VehiConn_Exxx) – die Datenübertragung läuft anschließend über WLAN Direct. Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das Symbol für Carplay oder Android Auto auf dem Fahrzeugdisplay. Ein vorheriger, einmaliger Kabelanschluss kann die automatische Erkennung beschleunigen.
Im Test funktionierte der Mini Ultra weitgehend reibungslos. Manchmal war beim ersten Koppeln ein zweiter Versuch nötig, danach klappte die Verbindung zuverlässig innerhalb von rund 30 Sekunden – sowohl mit iPhone als auch Android-Smartphone. Gelegentliche kurze Aussetzer, etwa bei Spotify, traten sporadisch auf und verschwanden meist schnell. Sollte es mal zu Problemen kommen, kann man das Gerät aus- und wieder einstöpseln.
Im Alltag liefert der Adapter ein Erlebnis auf dem Niveau der kabelgebundenen Lösung: Navigation, Musikstreaming, Sprachsteuerung und Telefonie laufen stabil. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die winzige Status-LED ist kaum sichtbar. Trotz des kompakten Formats ist die Technologie auf dem neuesten Stand. So nutzt der Mini Ultra bereits Bluetooth 5.4 sowie WLAN mit 5 GHz.
Hinweis: Ein Leser beklagte Probleme mit dem Adapter bei einem Motorrad Honda NT1100 (2025) sowie einem Mercedes-Benz 220d (2018) im Zusammenspiel mit einem Samsung Galaxy S24.
Preis
Normalerweise kostet der Adapter beim Hersteller rund 45 Euro. Mit dem Code TechStage gibt es dauerhaft einen Rabatt von 20 Prozent. Damit kostet der Dongle rund 38 Euro.
Bei Proshop kostet er derzeit sogar nur 20 Euro statt 40 Euro. Das Angebot ist zeitlich befristet. Hier profitieren Käufer auch vom EU-Käuferschutz mit einer Rückgabemöglichkeit binnen 14 Tagen.
Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, gelten die üblichen EU-Rechte wie Rückgabe, Umtausch oder Gewährleistung nur eingeschränkt. Bei einer Rücksendung könnten zudem Portogebühren anfallen. Käufer sollten das vor dem Kauf überprüfen.
Fazit
Der Carlinkit Mini Ultra ist eine gelungene Lösung für alle, die kabelloses Carplay oder Android Auto nachrüsten möchten, aber nur wenig Platz im Cockpit haben. Noch nie haben wir ein so kleines Gerät dieser Art getestet – gerade in Kleinwagen ein klarer Vorteil.
Die Verbindung klappt in der Regel problemlos, sowohl mit iPhones als auch Android-Smartphones. Das macht den Adapter besonders interessant für Nutzer, die ein Fahrzeug mit unterschiedlichen Handy-Systemen teilen. Praktisch: Ein USB-C-Adapter liegt bei.
Einziger Nachteil bleibt die extrem kompakte Bauweise – das Gerät kann leicht verloren gehen. Der Preis ist mehr als fair, hier kann man bedenkenlos zugreifen.
Ottocast Mini
Klein wie ein USB-Stick: Der Ottocast Mini erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay im Auto. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
- sehr kompakt
- Android Auto & Apple Carplay
- Adapter für USB-C vorhanden
- je nach Anschluss im Cockpit unterschiedlich sinnvoll
Winziger Adapter für Carplay & Android Auto Wireless: Ottocast Mini im Test
Klein wie ein USB-Stick: Der Ottocast Mini erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay im Auto. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
Wer es leid ist, das iPhone oder Android-Smartphone täglich per Kabel mit dem Fahrzeug zu verbinden, bekommt mit dem Ottocast Mini einen winzigen Dongle, der eine kabellose Anbindung an diese Schnittstellen mit dem Infotainment-System ermöglicht. Der Adapter unterstützt sowohl Android Auto als auch Apple Carplay.
Wichtig: Der Adapter rüstet kein Android Auto oder Carplay nach – er dient lediglich als Platzhalter, um eine kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment zu ermöglichen. Der Adapter funktioniert nur, wenn das Fahrzeug auch Android Auto oder Apple Carplay unterstützt. Ob das der Fall ist, kann man testen, indem man das Handy per Kabel mit dem Fahrzeug verbindet. Verfügt das Auto bereits über eine kabellose Anbindungsmöglichkeit für Android Auto oder Apple Carplay, ist der Dongle unnötig.
Design & Lieferumfang
Der Ottocast Mini ist sehr kompakt und nur rund 5 cm lang und 2 cm breit. Damit würde er auch als USB-Stick noch durchgehen. Das bietet einen großen Vorteil bei Autos, in denen sich der Steckplatz direkt unterhalb der Armaturen befindet.
Standardmäßig bietet der Dongle einen USB-A-Stecker. Zusätzlich liegt ein rechtwinkliger Adapter (90 Grad) für USB-A bei, falls der Port ungünstig im Cockpit sitzt. Ferner gibt es noch einen Adapter für USB-A auf USB-C bei Fahrzeugen, die nur über den Typ-C-Stecker verfügen. Je nach Fahrzeug eignet sich damit der Adapter besonders gut – oder eben weniger, wenn ein Risiko besteht, dass man mit dem Knie oder der Hand beim Schalten an den Dongle gerät.
Ottocast Mini Wireless Carplay & Android Auto Adapter – Bilder
Einrichtung & Funktionen
Den Dongle von Ottocast stöpselt man zunächst im Fahrzeug ein. Anschließend betätigt man die Zündung und sucht mit dem Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät. Den Ottocast Mini findet man unter CAR2-XXXX.
Hatte man bereits vorab das iPhone oder Android-Smartphone mit dem Fahrzeug per Kabel verbunden, startet man Carplay oder Android Auto anschließend wie gewohnt. Bei einer erstmaligen Einrichtung muss man allen Schritten auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems folgen. Die Einrichtung mit Apple Carplay funktionierte auf Anhieb.
Bei einem Android-Smartphone mussten wir den Schritt nochmals wiederholen, bevor die Verbindung via Bluetooth zustande kam. Danach koppelte sich das Smartphone über den Dongle zuverlässig mit dem Fahrzeug innerhalb von knapp 20 Sekunden. In einem Fall fror die Musikwiedergabe über Spotify ein, was einen Neustart des Fahrzeugs vonnöten machte.
Eine Beobachtung hat uns stutzig gemacht: Offenbar wird der USB-Anschluss bei vielen Fahrzeugen nicht vom Stromkreis getrennt, wenn das Auto abgeschlossen wird. Bleibt man etwa nach dem Abstellen des Wagens längere Zeit daneben stehen und telefniert, baut das GEärt eine Bluetooth-vErbidung zum Handy auf – was viel Storm fressen kann. Dann besteht die Möglichkeit, dass die Starterbatterie schneller entladen wird.
Wir raten daher dazu, USB-Adapter oder ähnliche Verbraucher nach dem Abstellen des Fahrzeugs und insbesondere bei längeren Standzeiten sicherheitshalber zu entfernen. Das schont die Batterie – gerade bei älteren oder selten genutzten Fahrzeugen.
Preis
Der 2-in-1-Adapter Ottocast Mini kostet direkt beim Hersteller 47 Euro, mit dem Code TS20 sinkt der Preis auf 38 Euro. Das ist ein fairer Preis, auch wenn es noch günstigere Alternativen von anderen Marken sowie No-Name-Anbietern gibt.
Allerdings hat das Unternehmen seinen Sitz in China. Bestimmungen zum Käuferschutz – etwa Gewährleistung oder ein Rückgaberecht – entsprechen daher in der Regel nicht den Vorgaben innerhalb der EU. Wer dort bestellt, sollte sich bewusst sein, dass Reklamationen, Rücksendungen oder die Durchsetzung von Ansprüchen deutlich schwieriger bis unmöglich sein können.
Fazit
Der Ottocast Mini gehört zu den kleinsten Dongles für Wireless Android Auto und Apple Carplay, wenn das Fahrzeug diese Option nicht unterstützt. Damit ist er schnell und unauffällig im Cockpit eingestöpselt.
Dank der Kompatibilität für beide großen Plattformen eignet er sich sowohl für Android als auch iPhone-Nutzer – einzige Voraussetzung ist, dass das Infotainment-System auch Android Auto oder Apple Carplay unterstützt. Die Verbindung mit Apple Carplay funktioniert reibungslos, bei Android Auto benötigten wir einen zweiten Anlauf – danach erfolgte die Kopplung aber ebenfalls einwandfrei.
Wie sinnvoll ein Dongle im USB-Stick-Format ist, hängt letztendlich von der Position des USB-Anschlusses im Auto ab. Wir raten dazu, sich das vor dem Kauf anzusehen, da der Adapter etwa 5 cm herausragt.
AA Wireless Two+
Der preiswerte AA Wireless Two+ kann jetzt mehr: Er rüstet im Fahrzeug nicht nur kabelloses Android Auto nach, sondern auch Apple Carplay.
- kompakt
- Firmware-Updates per App möglich
- Wechsel des Smartphones per Button und App
- unterstützt Wireless Android Auto und Carplay
- kein Kabel für USB-C auf USB-C
AA Wireless Two+ im Test: Adapter für kabelloses Android Auto kann jetzt Carplay
Der preiswerte AA Wireless Two+ kann jetzt mehr: Er rüstet im Fahrzeug nicht nur kabelloses Android Auto nach, sondern auch Apple Carplay.
Die neue Generation des Adapters heißt AA Wireless Two+ und bringt erstmals neben kabellosem Android Auto auch Apple CarPlay ins Fahrzeug. Damit lassen sich Smartphones ohne Kabel schnell und komfortabel mit dem Infotainment-System verbinden – ideal für Autos, die keine drahtlose Anbindung ab Werk bieten.
Wichtig: Der Adapter selbst rüstet Android Auto oder Carplay nicht nach – das Infotainment-System des Fahrzeugs muss die entsprechenden Schnittstellen bereits unterstützen.
Design & Lieferumfang
Optisch ist das Plus-Modell nicht vom AA Wireless Two (Testbericht) zu unterscheiden. Von oben betrachtet ist das Gerät rechteckig, mit stark abgerundeten Rändern. Die Abmessungen sind wieder kompakt: 2 × 3,5 × 5,5 cm – also etwa wie ein Feuerzeug. Zudem wiegt der Adapter nur 18 g. Auffälligstes Detail ist wieder der kreisförmige Button mit LED-Leuchte ringsum, über den sich die Bluetooth-Verbindung trennen und schnell ein anderes Smartphone koppeln lässt.
Mit der Größe eines Feuerzeugs verschwindet der Adapter unauffällig im Cockpit. Er wird per USB-C angeschlossen. Es liegt nur ein USB-A-auf-USB-C-Kabel bei, ein reines USB-C-Kabel muss bei Bedarf separat erworben werden.
Einrichtung & Funktionen
Die Einrichtung des AA Wireless Two+ ist unkompliziert: Adapter ins Fahrzeug stecken, Smartphone per Bluetooth koppeln – fertig. Am einfachsten gelingt der Start, wenn Android Auto oder Apple Carplay zuvor einmal kabelgebunden eingerichtet wurde. Nach dem ersten Pairing verbindet sich der Adapter künftig automatisch kabellos, was rund 30 Sekunden dauert. Das dauert zwar etwas länger, als ein Kabel einzustecken, ist dafür aber deutlich komfortabler.
Eine optionale App steht zur Verfügung und ermöglicht unter anderem Firmware-Updates für den Adapter. Wer darauf verzichten möchte, kann sein Smartphone auch direkt per Bluetooth koppeln – ganz ohne App.
Über die runde Taste am Gehäuse lässt sich die Verbindung trennen oder ein anderes Smartphone mit dem Adapter koppeln. Ein kurzer Druck wechselt zum nächsten Gerät, längeres Drücken startet den Pairing-Modus. Mit längerem Halten wird ein Werksreset ausgelöst.
Im Test mit einem Opel Astra K, einem Honor Magic V3 sowie einem iPhone 12 Pro Max funktionierte der Adapter zuverlässig – sowohl mit Android als auch mit iOS. Beim Ersteinrichten kann es sein, dass man ohne die App die Kopplung ein weiteres Mal versuchen muss.
Bei einem neuen VW Polo hatten wir Probleme, was vermutlich daran lag, dass das Infotainment-System ab Werk eine Wireless-Verbindung beherrscht. Der Adapter ist für Fahrzeuge gedacht, deren Infotainment-System keine drahtlose Verbindung ab Werk unterstützt.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet das neue AA Wireless Two+ derzeit 60 Euro. Bei Amazon liegt der Preis aktuell ebenfalls bei 60 Euro.
Fazit
Der AA Wireless Two+ ist ein kompakter Adapter, der Android Auto und erstmals auch Apple CarPlay kabellos im Fahrzeug ermöglicht. Voraussetzung ist, dass das Infotainment-System CarPlay oder Android Auto bereits unterstützt.
Die Verbindung zwischen Smartphone und System steht nach etwa 30 Sekunden. Praktisch ist die Taste, mit der man schnell zwischen mehreren gekoppelten Smartphones wechseln kann. Der Preis bleibt attraktiv. Im Lieferumfang liegt ein USB-A-auf-USB-C-Kabel bei – wer einen USB-C-Port im Auto nutzt, benötigt ein separates Kabel.
Carlinkit Mini SE Pro
Der Carlinkit Mini SE Pro unterstützt jetzt Wireless CarPlay und Android Auto. Wie gut der USB-Stick-Adapter ist, klärt unser Test.
- einfache Einrichtung
- kompakte Bauweise
- unterstützt Android Auto und Apple Carplay
- relativ lang: nicht für jedes Cockpit ideal
Carlinkit Mini SE Pro im Test: Wireless-Carplay-Adapter kann jetzt Android Auto
Der Carlinkit Mini SE Pro unterstützt jetzt Wireless CarPlay und Android Auto. Wie gut der USB-Stick-Adapter ist, klärt unser Test.
Wer Android Auto oder Apple Carplay im Auto nutzt, kennt das Problem: Ohne drahtlose Unterstützung durch das Infotainmentsystem bleibt nur das lästige Einstecken per Kabel. Abhilfe schaffen Adapterlösungen, die als Dongle in den USB-Anschluss des Fahrzeugs gesteckt werden. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt dann kabellos per Bluetooth und WLAN.
Der neue Carlinkit Mini SE Pro beherrscht nun beides – neben Wireless Carplay unterstützt er erstmals auch Android Auto kabellos. Wie gut der kompakte Adapter für 35 Euro (Code: TechStage) funktioniert, zeigt unser Test.
Design
Der Carlinkit Mini SE Pro ist kompakt gebaut: Mit Abmessungen von 81,24 × 20,59 × 11,4 mm und einem Gewicht von nur 23 Gramm erinnert er äußerlich an einen klassischen USB-Stick. Dank seiner dualen Schnittstellen für USB-A und USB-C lässt sich der Adapter flexibel in unterschiedlichsten Fahrzeugen einsetzen. Praktisch: Eine mitgelieferte Schutzkappe verdeckt jeweils den gerade nicht verwendeten Anschluss.
Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff ist schlicht gehalten und wirkt sauber verarbeitet. Im Fahrzeug fällt der Dongle damit kaum auf – zumindest, solange der USB-Port gut zugänglich ist. Bei schlecht platzierten Anschlüssen, etwa tief im Armaturenbrett, kann die Länge des Adapters jedoch zum Problem werden: Mit gut 8 cm Ausladung steht er deutlich hervor.
Einrichtung
Die Einrichtung des Carlinkit Mini SE Pro ist unkompliziert und schnell erledigt: Der Adapter wird einfach in den USB-Port des Fahrzeugs gesteckt. Zur Ersteinrichtung koppelt man das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter, der unter dem Namen VehiConn_Exxx angezeigt wird. Anschließend erfolgt die Datenübertragung über WLAN Direct.
Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das jeweilige Symbol auf dem Fahrzeugdisplay. Wir empfehlen, das Infotainmentsystem vorab einmal kabelgebunden mit dem Smartphone zu verbinden – das beschleunigt die automatische Erkennung später. Wichtig: Das Fahrzeug muss die jeweilige Funktion bereits unterstützen. Der Dongle dient ausschließlich dazu, das fehlende kabellose Feature nachzurüsten – ohne Carplay- oder Android-Auto-Unterstützung ist er nutzlos.
Sowohl mit einem iPhone als auch mit einem Android-Smartphone klappt die drahtlose Verbindung nach dem Einsteigen zuverlässig – die Dauer bis zum Verbindungsaufbau liegt bei rund 30 Sekunden. Anfangs kann es vereinzelt zu kurzen Aussetzern bei der Audioübertragung kommen, etwa bei Spotify. Diese verschwinden jedoch nach kurzer Zeit, vermutlich bedingt durch Netz- oder Störquellen in der Umgebung.
Im Betrieb bietet der Carlinkit Mini SE Pro ein Nutzererlebnis, das sich kaum von der kabelgebundenen Variante unterscheidet. Navigation per Google Maps oder Apple-Karten, Musikstreaming, Sprachassistenz und Telefonie laufen reibungslos. Einziger kleiner Kritikpunkt: Der Adapter verfügt nur über eine winzige Status-LED. Eine deutlich sichtbare Anzeige für eine bestehende Verbindung wäre wünschenswert.
Preis
Der Aufpreis gegenüber dem reinen Carplay-Modell beträgt nur knapp 5 Euro. Die UVP liegt bei 45 Euro direkt beim Anbieter. Mit dem Code TechStage erhalten unsere Leser einen Rabatt von 20 Prozent, mit dem der Dongle nur knapp 36 Euro kostet. Das ist ein echt guter Preis. Achtung: Nur das Pro-Modell unterstützt neben Carplay auch Android Auto, das gewöhnliche Mini SE bietet lediglich Carplay.
Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, greift der in der EU übliche Käuferschutz – etwa bei Umtausch, Rückgabe oder Gewährleistung – in der Regel nicht oder nur eingeschränkt.
Fazit
Der Carlinkit Mini SE Pro überzeugt durch seine einfache Einrichtung, das kompakte Stickformat und die flexible Anschlussmöglichkeit via USB-A und USB-C. Besonders praktisch ist die neue Unterstützung für kabelloses Android Auto, womit der Adapter nun nicht mehr nur für iPhone-Nutzer interessant ist. Er ist auch praktisch, wenn sich zwei Personen ein Fahrzeug teilen, aber jeweils ein iPhone oder Android-Handy bevorzugen.
Für Fahrzeuge mit bereits vorhandenem, aber kabelgebundenem Carplay oder Android Auto ist der Dongle eine sinnvolle Nachrüstlösung, um störende Kabel im Cockpit zu vermeiden. Wer auf eine drahtlose Verbindung nicht verzichten will, findet im Mini SE Pro eine alltagstaugliche und kostengünstige Lösung – mit spürbarem Komfortgewinn und minimalem Installationsaufwand.
Carlinkit 5.0
Mit dem Carlinkit 5.0 rüsten Fahrzeughalter sowohl Apple Carplay als auch Android Auto Wireless als nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt der Test.
- beherrscht Android Auto und Apple Carplay
- einfache Einrichtung
- günstiger Preis
- Wechsel zwischen zwei Smartphones umständlich
- sehr knappe Anleitung
- Adapter schaltet sich bei manchen Fahrzeugen nicht aus, wenn man in der Nähe ist.
Carlinkit 5.0 im Test: Adapter für Apple Carplay und Android Auto und Wireless
Mit dem Carlinkit 5.0 rüsten Fahrzeughalter sowohl Apple Carplay als auch Android Auto Wireless als nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt der Test.
Android Auto Wireless ermöglicht es, das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. So können Nutzer Funktionen wie Navigation, Musik-Streaming und Anrufe ohne lästige Kabel im Auto nutzen. Das macht das Fahrerlebnis komfortabler, da man das Smartphone nicht ständig an- und abstecken muss. Für Fahrzeuge, die diese Funktion nicht von Haus aus unterstützen, gibt es praktische Adapter, die die drahtlose Verbindung nachrüsten.
Was tun, wenn das Infotainment-System des Fahrzeugs die kabellose Verbindung nicht beherrscht? Dann ist ein Adapter zum Nachrüsten eine gute Option. Ein günstiges Modell, das die Plattformen Apple Carplay oder Android Auto Wireless unterstützt, ist Carlinkit 5.0. Wir haben den Adapter für nur 44 Euro (Code: TechStage) getestet und zeigen in diesem Artikel, wie er in der Praxis funktioniert.
Design
Der Carlinkit 5.0 präsentiert sich in einem schlichten, aber funktionalen Design. Das quaderförmige Gerät mit abgerundeten Ecken misst 43 × 76 × 13 Millimeter und kommt in dezentem Schwarz daher. Dieses unauffällige Design passt gut zu den meisten Fahrzeuginterieurs und integriert sich nahtlos ins Gesamtbild des Autos.
Neben seiner schlichten Ästhetik punktet der Adapter auch mit praktischen Anschlüssen für USB-C und USB-A, was ihn vielseitig einsetzbar macht. Kabel für USB-C auf USB-A sowie USB-C auf USB-C liegen bei. Der Schriftzug auf dem Gehäuse leuchtet bunt, wenn das Gerät in Betrieb und gekoppelt ist.
Einrichtung
Die Einrichtung des Carlinkit 5.0 könnte kaum einfacher sein. Nach dem Einstecken des Adapters ins Infotainment-System wird das Smartphone per Bluetooth mit dem Gerät verbunden, indem man sich mit AutoKit_B2F koppelt. Im Test verlief die Einrichtung reibungslos, ohne jegliche Verbindungsprobleme oder Ausfälle. Der Adapter überzeugt mit einer stabilen und zuverlässigen Verbindung, die sofort einsatzbereit ist. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra, Hyundai i20, einem Samsung Galaxy S23, Honor Magic V2 sowie einem iPhone 12.
Wer den Adapter mit zwei verschiedenen Smartphones nutzt, muss jedes Mal eines der Geräte entkoppeln, damit das andere sich wieder koppeln kann.
Hinweis: Ein Leser berichtete uns von einem Problem mit einem Renault Zoe: Wenn das Fahrzeug geparkt, abgeschlossen und geladen wird, bleiben die USB-Ports aktiv. Da das Auto neben seinem Haus steht, verbindet sich sein Smartphone ständig mit dem WLAN des Adapters, anstatt mit dem heimischen Netzwerk. Selbst wenn er die Verbindung manuell trennt, stellt das Handy sie immer wieder her. Die einzige Lösung besteht darin, den Adapter auszustecken. Mit dem Motorola MA1 bestand dieses Problem nicht.
Tatsächlich empfehlen wir, den Adapter herauszunehmen, wenn das Fahrzeug vor einem Café steht, in dem man sich aufhält. Nicht alle Fahrzeuge trennen den USB-Anschluss automatisch vom Stromkreislauf. Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass sich die Autobatterie entlädt.
Preis
Mit einem Preis von regulär 55 Euro liegt der Carlinkit 5.0 im mittleren Preissegment. Dank des Rabattcodes TechStage reduziert sich der Preis auf 45 Euro, was den Adapter zu einer preislich attraktiven Option macht. Angesichts der gebotenen Leistung und Vielseitigkeit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend, besonders im Vergleich zu anderen Adaptern auf dem Markt.
Fazit
Der Carlinkit 5.0 ist ein vielseitiger und zuverlässiger Adapter für Android Auto und Apple CarPlay Wireless. Er punktet mit einfacher Einrichtung, stabiler Verbindung und einem fairen Preis. Seine Kompatibilität mit verschiedenen Smartphones und die Möglichkeit, sowohl USB-C als auch USB-A zu nutzen, machen ihn zur idealen Lösung für Nutzer, die ihr Infotainment-System unkompliziert und kostengünstig aufrüsten möchten.
Motorola MA1
Der Motorola MA1 ermöglicht Android Auto Wireless einfach und zuverlässig. Kompakter Dongle, unkomplizierte Einrichtung, aber mit Einschränkungen bei älteren Systemen.
- preiswert
- einfache Einrichtung
- nur USB-A-Anschluss
- nicht kompatibel zu Apple Carplay
Motorola MA1 im Test: Adapter für Android Auto Wireless
Der Motorola MA1 ermöglicht Android Auto Wireless einfach und zuverlässig. Kompakter Dongle, unkomplizierte Einrichtung, aber mit Einschränkungen bei älteren Systemen.
Android Auto Wireless ermöglicht, das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. Das erleichtert die Nutzung von Navigation, Musik-Streaming und anderen Smartphone-Funktionen, ohne dass lästige Kabel erforderlich sind. Für Fahrzeuge, die diese Funktion nicht ab Werk unterstützen, gibt es Adapter wie den Motorola MA1, der das Smartphone drahtlos ins Auto bringt. Wir haben den Adapter ausführlich getestet und erklären, ob sich die Investition für Android-Nutzer lohnt.
Design
Der Motorola MA1 Wireless Android Car Adapter ist ein kompakter, abgerundeter Dongle mit einem USB-A-Stecker, der optisch an einen Google Chromecast erinnert. Durch sein minimalistisches Design passt er unauffällig in jedes Fahrzeug. Der Adapter kommt ohne viel Zubehör aus, da er einfach an den USB-Port des Fahrzeugs angeschlossen wird, um sofort einsatzbereit zu sein. Einziger Nachteil: Es steht lediglich ein USB-A-Anschluss parat. Wer ein Fahrzeug nur mit USB-C nutzt, benötigt dann einen Adapter.
Einrichtung
Die Einrichtung des Motorola MA1 gestaltet sich unkompliziert. Zunächst muss das Android-Smartphone per Kabel mit dem Auto verbunden und eingerichtet werden. Ist dies erledigt, übernimmt der Adapter die Verbindung per Bluetooth automatisch. Das Auto erkennt den Adapter wie ein verbundenes Smartphone, was im Test zuverlässig funktionierte.
Allerdings zeigte sich, dass ältere Infotainment-Systeme, wie im Fall eines Opel Insignia, Probleme mit der Verbindung zu bestimmten Smartphones wie dem Xiaomi Mi 11 Ultra haben. Mit einem Motorola-Smartphone und dem aktuellen Xiaomi 12 Pro funktionierte die Verbindung jedoch problemlos. Der Fehler lag hier aber eher am Infotainment und nicht am Adapter.
Preis
Der Motorola MA1 ist aktuell für rund 56 Euro erhältlich, während der reguläre Preis zwischen 80 und 90 Euro liegt.
Fazit
Der Motorola MA1 Wireless Android Car Adapter ist eine praktische und unkomplizierte Möglichkeit, Android Auto kabellos im Auto zu nutzen. Er überzeugt durch sein kompaktes Design, einfache Einrichtung und zuverlässige Verbindung, vorausgesetzt das Infotainment-System des Autos kompatibel ist. Insgesamt bietet der Adapter ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist besonders für Nutzer mit kompatiblen Fahrzeugen eine lohnende Investition.
AA Wireless Two
Der AA Wireless Two rüstet kabelloses Android Auto preiswert im Fahrzeug nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt dieser Test.
- günstig
- kompaktes & schickes Design
- Button zum Wechseln zwischen zwei Smartphones
- kein Kabel für USB-C auf USB-C
- unterstützt nur Android Auto
- Verbindung steht erst nach rund 30 Sekunden
AA Wireless Two im Test: Adapter für kabelloses Android Auto
Der AA Wireless Two rüstet kabelloses Android Auto preiswert im Fahrzeug nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt dieser Test.
Die zweite Generation des Adapters von AA Wireless ermöglicht es, Smartphones kabellos via Android Auto mit dem Auto zu verbinden. Wer noch ein Infotainment-System ohne Wireless-Anbindung nutzt, kann mit dem AA Wireless Two dieses Feature günstig nachrüsten. Für Fahrzeuge mit bereits integriertem kabellosem Android Auto ist der Adapter nicht gedacht.
Das Design ist komplett überarbeitet. Neu ist der Button, um die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone zu trennen. Das erlaubt den raschen Wechsel zwischen zwei Smartphones. Wie gut sich der neue Adapter in der Praxis schlägt, zeigen wir in diesem Test.
Achtung: Das Gerät rüstet Android Auto nicht nach, das Infotainment-System des Fahrzeugs muss diese Schnittstelle bereits unterstützen.
Design & Lieferumfang
War der Vorgänger AA Wireless (Testbericht) noch quadratisch mit abgerundeten Ecken gestaltet, ist das Two-Modell jetzt von oben betrachtet rechteckig. Die Ränder sind stark abgerundet, sodass der Adapter einem elliptischen Zylinder entspricht. Das Design des Gehäuses ist gelungen und ansehnlich.
Auffälligstes Merkmal ist der kreisförmige Button, der von einer LED-Leuchte umrundet wird. Damit trennt man die Bluetooth-Verbindung mit dem bestehenden Mobilgerät, um zu einem anderen Smartphone wechseln zu können. Der Adapter ist etwa so groß wie ein Feuerzeug und lässt sich so unauffällig im Cockpit verstauen. Als Anschluss dient USB-C, ein Kabel für USB-A auf USB-C ist im Lieferumfang enthalten. Alternativ kann man auch ein USB-C auf USB-C-Kabel nutzen, das muss man aber separat erwerben.
Einrichtung & Funktionen
Die Einrichtung ist denkbar einfach: Man stöpselt das Gerät im Fahrzeug ein und verbindet anschließend das Smartphone per Bluetooth mit dem AA Wireless. Wir empfehlen vorab, Android Auto mit einer Kabelverbindung mit dem Smartphone komplett einzurichten. Anschließend übernimmt der Adapter als Platzhalter die Rolle des Handys, damit eine kabelgebundene Verbindung via Bluetooth möglich ist. Bis die Verbindung steht, vergehen etwa 30 Sekunden. Das dauert zwar länger, als das Smartphone selbst einzustöpseln – ist auf Dauer aber komfortabler. Carplay beherrscht der AA Wireless Two nicht. Das ist schade, da es Adapter in der Preisklasse gibt, die beide Plattformen unterstützen.
Per Taste ist es möglich, die Verbindung zum bestehenden Mobilgerät zu trennen, damit sich der Adapter mit einem anderen Smartphone verbinden kann. Zum Aktivieren des Pairing-Modus hält man die Taste standardmäßig 2 Sekunden lang gedrückt. Um zum nächsten gekoppelten Gerät zu wechseln, genügt ein einfacher Tastendruck. Der Stand-by-Modus zur Trennung des Adapters erfolgt standardmäßig, wenn kein weiteres Gerät gekoppelt ist. Für einen Werksreset muss man die Taste 10 Sekunden lang gedrückt halten.
Zur Nutzung ist die Companion App nicht nötig, optional können Anwender diese aber über den Google Play Store beziehen. Die App erleichtert die Einrichtung der Verbindung zwischen Handy und Adapter. In der App stehen den Nutzern zudem weitere Optionen zur Verfügung. Hier kann man etwa die Taste mit alternativen Funktionen belegen (Drücken, doppeltes Drücken, langes Drücken) und Firmware-Updates installieren. Der Hersteller verspricht zudem regelmäßige OTA-Updates.
Getestet haben wir den Adapter mit einem Opel Astra K sowie einem Honor Magic V2 und einem Samsung Galaxy S23. Probleme hatten wir bislang keine bei der Einrichtung. Wir werden den Adapter weiter nutzen und diesen Testbericht bei Bedarf aktualisieren.
Preis
Den AA Wireless Two gibt es derzeit nur direkt beim Hersteller zu kaufen. Er kostet aktuell 50 Euro.
Fazit
Der AA Wireless Two ist ein kompakter Adapter, um nachträglich eine kabellose Verbindung zwischen Smartphone und dem Infotainment-System eines Fahrzeugs zu ermöglichen. Das Gerät unterstützt ausschließlich Android Auto und stellt die Verbindung in rund 30 Sekunden her. Praktisch ist die Taste, mit der Nutzer zwischen mehreren Smartphones hin und her wechseln können. Der Preis ist zudem fair. Das im Lieferumfang enthaltene Kabel eignet sich nur für USB-C auf USB-A. Wer einen USB-C-Port im Auto hat, benötigt ein weiteres Kabel, welches nicht zum Lieferumfang gehört.
Anmerkung: Der Testbericht stammt vom 16.12.2024. Letztes Preis-Update erfolgte am 02.02.2026.
Technaxx TX-346
Der Technaxx TX-346 rüstet als USB-Dongle drahtloses Android Auto und Apple Carplay im Auto nach.
- einfache Installation
- weitgehend zuverlässige Verbindung
- gute Reichweite
- LED-Statusanzeige
- spürbare Latenz
- gelegentliche Verbindungsabbrüche
- keine Multi-User-Funktion
Technaxx TX-346 Adapter im Test: Android Auto und Carplay drahtlos nutzen
Der Technaxx TX-346 rüstet als USB-Dongle drahtloses Android Auto und Apple Carplay im Auto nach.
Wer Apple Carplay oder Android Auto ohne störenden Kabelsalat nutzen möchte, benötigt entweder ein kompatibles Autoradio oder einen kompakten Dongle zum Nachrüsten. Der Technaxx TX-346 USB-Dongle für Carplay und Android Auto verspricht genau das: Der preiswerte Adapter soll bestehende Infotainment-Systeme auch kabellos per Handy nutzbar machen. Ob das im Alltag zuverlässig funktioniert, klärt der Test.
Der Technaxx TX-346 rüstet Wireless Carplay und Android Auto dort nach, wo Carplay grundsätzlich bereits unterstützt wird. Als Platzhalter für das Smartphone am USB-Anschluss rüstet er aber eine drahtlose Verbindung auf – zunächst per Bluetooth, dann baut er ein lokales WLAN auf.
Design & Lieferumfang
Der Technaxx TX-346 sieht aus wie ein USB-Stick – und genau das ist er auch: In dem kleinen, nur 40 g leichten Modul steckt auf einer Seite ein USB-A-Stecker, der direkt in den USB-Port des Autos passt. Alternativ lässt sich der TX-346 über USB-C betreiben – ein passender Adapter von USB-A auf USB-C liegt bei.
Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein 90-Grad-Winkeladapter für USB-A, der den Einsatz auch bei beengten oder ungünstig platzierten Anschlüssen erleichtert. Das erhöht die Kompatibilität mit verschiedenen Fahrzeugmodellen erheblich. Da der sonst übliche Kabelsalat von kabelgebundenem Carplay oder Android Auto entfällt, wirkt der Innenraum deutlich aufgeräumter.
Folgendes gehört zum Lieferumfang:
- USB-Dongle TX-346
- 90-Grad-USB-Adapter
- USB-C-Adapter
- Gebrauchsanleitung
Einrichtung & Funktionen
Nach dem Einstecken wird der Technaxx TX-346 per Bluetooth mit Android-Smartphone oder iPhone gekoppelt. Nach dieser Ersteinrichtung wechselt die Datenübertragung automatisch auf eine schnelle WLAN-Verbindung. Bluetooth wird für die eigentliche Nutzung von Carplay oder Android Auto nicht mehr benötigt. Gegenüber dem Autoradio tritt der Adapter wie ein klassisch kabelgebundener Carplay-Sender auf.
Was technisch aufwendig klingt, ist schnell erledigt: Smartphone per Bluetooth verbinden, die Carplay- oder Android-Auto-Abfrage bestätigen und optional den Zugriff auf Kontakte erlauben. Kurz darauf zeigt sich Carplay oder Android Auto auf dem Display im Auto. Eine LED am Gehäuse zeigt den Verbindungsstatus an und erleichtert die Fehlersuche; zudem signalisiert sie Updates.
Die Ersteinrichtung dauerte im Test rund 25 Sekunden. Danach stellt der TX-346 die Verbindung zu einem iPhone in etwa 8 bis 10 Sekunden her, bei Android-Smartphones in rund 15 Sekunden. Das liegt im Mittelfeld, fällt im Alltag aber kaum ins Gewicht. Positiv ist die insgesamt hohe Zuverlässigkeit, auch wenn es in zwei Fällen zu unerklärlichen Verbindungsabbrüchen kam – sowohl mit einem iPhone 14 Pro als auch mit einem Samsung Galaxy S23.
Durch die Funkübertragung entsteht eine leichte Latenz zwischen Touch-Eingabe und Reaktion. Bei Musik- oder Podcast-Apps ist das kaum relevant, beim Zoomen oder Verschieben der Kartenansicht in Google Maps oder Apple Karten jedoch spürbar. Die Verzögerung liegt bei etwa einer halben Sekunde.
Die vom Hersteller angegebene Reichweite von bis zu zehn Metern bestätigte sich im Test: Selbst bei drei bis vier Metern Abstand blieb die Verbindung stabil. Nach kurzer Eingewöhnung erweist sich der TX-346 als alltagstauglich. Die automatische Verbindung beim Fahrzeugstart klappte in rund 95 Prozent der Fälle, gelegentlich war ein manueller Neuaufbau nötig. Bei längeren Fahrten wird der Adapter deutlich warm, bleibt aber berührbar.
Ein klarer Nachteil ist der Nutzerwechsel: Das aktuell verbundene Smartphone muss manuell getrennt werden, bevor ein anderes Gerät gekoppelt werden kann. Eine komfortable Verwaltung mehrerer Benutzerprofile bietet der Technaxx TX-346 nicht.
Preis
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 60 Euro ist der Adapter zwar nicht der günstigste, bietet dafür aber eine ordentliche Leistung und größtenteils stabile, unproblematische Verbindungen. Die Straßenpreise liegen aber bereits bei knapp 40 Euro. Bei Amazon kostet er aktuell nur 39 Euro.
Fazit
Der Technaxx TX-346 ist ein ordentlicher Wireless-Adapter für CarPlay und Android Auto, der sein Versprechen einer einfachen Installation und weitgehend unkomplizierten Nutzung größtenteils einlöst. Die Einrichtung ist schnell und einfach. Dank des Adapters lässt sich das Gerät sowohl an USB-A als auch an USB-C-Anschlüssen nutzen. Bis auf eine leichte Latenz und seltene Abbrüche lief er zuverlässig.
ZUSÄTZLICH GETESTET
Ottocast P3 Carplay AI Box
Ottocast P3 Carplay AI Box
Apps wie Netflix und Youtube auch im Auto nutzen? Die Ottocast P3 Carplay rüstet ein Infotainment-System über Carplay mit Android nach. Wie das gelingt, zeigt der Test.
- ermöglicht nahezu alle Android-Apps auf dem Infotainment-System
- Youtube, Netflix oder Disney+ möglich
- Slot für SIM-Karte für unabhängigen Betrieb
- benötigt Schnittstelle für Apple Carplay
- relativ teuer
- läuft nicht immer stabil
Ottocast P3 Carplay AI Box im Test
Apps wie Netflix und Youtube auch im Auto nutzen? Die Ottocast P3 Carplay rüstet ein Infotainment-System über Carplay mit Android nach. Wie das gelingt, zeigt der Test.
Wer sein Auto smart machen möchte, ohne zwingend das Smartphone dafür nutzen zu müssen, sollte einen Blick auf die Ottocast P3 AI Box werfen. Der Adapter bietet ein autarkes Betriebssystem mit Android 12 samt Apps und einem Slot für eine SIM-Karte. Damit stehen dann Android-Apps zur Verfügung, die man auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems abspielt.
Grundvoraussetzung ist jedoch, dass das Fahrzeug über eine Schnittstelle für Apple Carplay verfügt. Zusätzlich dient das Gerät auch als Adapter für eine kabellose Verbindung über Carplay oder Android Auto, sollte das Fahrzeug das nicht von selbst anbieten.
Wie sich die P3 Carplay AI Box für 176 Euro (Code: TS20) in der Praxis schlägt, zeigen wir in diesem Test.
WICHTIG: Unter keinen Umständen sollte man während der Fahrt Videos konsumieren! Das sollte nur beim Parken geschehen, mit abgestelltem Motor.
Design & Lieferumfang
Die Ottocast P3 AI Box ist kreisrund und wirkt wie ein etwas überdimensionierter Adapter für Wireless Carplay oder Android Auto. Mit einem Durchmesser von fast 8 cm ist es etwas wuchtig und deutlich größer als einfache Adapter für die kabellose Anbindung des Smartphones an das Auto. Dafür handelt es sich im Prinzip um einen autarken Computer mit Android. Die glänzende Oberseite ist dem Stil einer analogen Uhr nachempfunden, in der Mitte steht das Ottocast-Logo. LEDs darunter sorgen für Leuchteffekte, wenn das Gerät im Auto eingestöpselt ist.
Als Anschluss steht USB-C zur Verfügung, dazu kommt noch ein Ausgang für Mini-HDMI (Typ C). Zum Verbinden mit dem Fahrzeug steht je ein Kabel mit USB-C auf USB-A sowie USB-C auf USB-C zur Verfügung. Zusätzlich gibt es ein Bypass-Stromkabel mit USB-A-Anschlüssen, das man in einen Adapter für den 12-Volt-Stecker einstöpseln kann, sollte die Stromverbindung über die vorhandenen USB-Anschlüsse nicht ausreichen.
Ottocast P3 Carplay AI Box – Bilderstrecke
Ausstattung & Funktionen
Die Ottocast AI Box ist im Prinzip ein richtiger Computer mit einem Qualcomm Snapdragon 665 als Prozessor. Dazu kommen 128 GB interner Speicher und 8 GB RAM. Als Software läuft ein angepasstes Android 12 mit der Bezeichnung Ottodrive OS 2.0. Das Gerät unterstützt Wi-Fi 5 und Dual-Bluetooth zur Verbindung mit zwei Geräten gleichzeitig.
Das Gerät stöpselt man per Kabel ins Auto und startet die Zündung. Je nach Fahrzeug startet die Verbindung mit dem Gerät automatisch, in unserem Fall mussten wir bei einem VW T-Roc über „Phone“ die AI Box per Carplay auswählen. Anschließend startet das Betriebssystem mit einem Ottocast-Logo und offenbart einen Homescreen mit Widgets und Apps.
Zur Navigation durch das System befinden sich auf der linken Seite Icons, um in den App-Drawer zu gelangen oder die Einstellungen aufzurufen. Dort kann man auch einige personalisierte Einstellungen für den Homescreen vornehmen. Zur Verbindung mit dem Internet kann die AI Box von Ottocast eine SIM-Karte nutzen, womit das Gerät autark war. Wer keine zur Hand hat, kann einen WLAN-Hotspot mit dem Smartphone erzeugen und sich mit der Box darin einwählen.
Wie bei einem Tablet steht nun der Google Play Store zur Verfügung. Es ist lediglich erforderlich, sich mit einem Google-Account einzuloggen. Zusätzlich steht auch der sowie App-Store APK Pure zur Verfügung. Einige Apps wie Youtube, Spotify, Google Maps oder Disney+ und Netflix sind bereits vorinstalliert.
Einige Anwendungen sind auch per Split-Screen-Modus anzeigbar. Wie sinnvoll das insgesamt ist, sei dahingestellt. Viele Infotainment-Systeme haben eine niedrige Auflösung, wodurch Videos pixelig darauf wirken. Das Android-System ist nicht sonderlich aktuell, die User-Experience erinnert eher an ein preiswertes Tablet von vor fünf Jahren. Gelegentlich hängen sich Apps auch im Betrieb auf. Aber im Prinzip bekommt man hier eine Möglichkeit, um in der Pause auf dem Autobildschirm Videos, Filme oder Serien anzuschauen.
Gewissermaßen als Nebenfunktion bietet das Gerät auch die kabellose Anbindung an Apple Carplay oder Android Auto. Über diese Schnittstellen werden bestimmte Inhalte und Apps in für die Fahrt gerechter Form auf das Infotainment-System des Autos gespiegelt, etwa Maps oder Spotify. Die Option ruft man über die App Multiplay auf. Man kann schnell und einfach von der Carplay- und Android-Auto-Ansicht zurück zum Android der Box wechseln, im Hintergrund läuft Carplay oder Android Auto weiter.
Preis
Der Ottocast P3 kostet aktuell beim Hersteller 240 Euro. Mit dem Code TS20 sinkt der Preis auf 159 Euro.
Achtung: Auch wenn der Hersteller aus europäischen Lagerbeständen verschickt, hat das Unternehmen seinen Sitz in China. Bestimmungen zum EU-Käuferschutz gelten daher möglicherweise nicht. Wir raten, die AGB vor dem Kauf sorgfältig zu prüfen.
Fazit
Die Ottocast P3 Carplay AI Box ist eine spannende Lösung für alle, die richtiges Android auf ihr Infotainment-System bringen wollen. Das erlaubt etwa das Streamen per App am Fahrzeugbildschirm. Dank SIM-Karten-Slot kann das System auch unabhängig vom Smartphone genutzt werden und erlaubt anders als bei Carplay und Android Auto das Abspielen nahezu aller Android-Apps im Auto. So kann man etwa in der Mittagspause Youtube oder Netflix auf dem Auto-Display schauen. Der Fahrer sollte von solchen Späßen – vor allem während der Fahrt – aber unbedingt die Finger lassen.
Sehr ungewöhnlich: Carplay ist als Schnittstelle Pflicht im Auto – um damit das Gerät mit Android darzustellen. Unterstützt das Fahrzeug von Haus aus kein Carplay, kann man die AI Box auch nicht nutzen. Obendrein gibt es die Möglichkeit, sowohl Apple Carplay als auch Android Auto kabellos zu nutzen.
Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter
Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter
So klein wie ein USB-Stick und doch so vielfältig: Der Wireless-Adapter von Robofun erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto und Apple Carplay – und das zum Spottpreis.
- sehr kompakt
- günstig
- unterstützt Android Auto und Apple Carplay
- Adapter-Kabel im Lieferumfang
- einfache Verarbeitung
- Einrichtung mit Carplay erst nach zweitem Versuch erfolgreich
Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter im Test
So klein wie ein USB-Stick und doch so vielfältig: Der Wireless-Adapter von Robofun erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto und Apple Carplay – und das zum Spottpreis.
Wer ein Fahrzeug ohne kabellose Option für Apple Carplay und Android Auto hat, kann diese Funktion mit dem Robofun-2-in-1-Adapter für nur 26 Euro günstig nachrüsten. Der Adapter ist dabei so kompakt wie ein USB-Stick. Damit kann man das Gerät auch bequem mit sich führen, falls man ein anderes Fahrzeug – etwa Car-Sharing – nutzt. Auch Personen, die sich ein Fahrzeug teilen, aber jeweils ein iPhone und Android-Smartphone nutzen, benötigen damit keine zwei separaten Adapter mehr. Wie gut sich der kleine und preiswerte Adapter schlägt, zeigt dieser Test.
Design & Lieferumfang
Der Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter ist gerade einmal so groß wie ein USB-Stick. Auf dem rechteckigen Gehäuse befindet sich das Logo für Android Auto. Davon sollten sich iOS-Nutzer aber nicht abschrecken lassen, denn der Adapter funktioniert für Android Auto und Apple Carplay gleichermaßen. Die Verarbeitung des Sticks wirkt sehr einfach, bei dem Preis gibt es aber auch nichts zu meckern.
Als Anschlussmöglichkeit bietet der Adapter einen Slot für USB-A. Der Hersteller legt zudem zwei Verlängerungskabel mit USB-A und USB-C bei, falls die Stick-Form für das jeweilige Cockpit ungünstig sein sollte – das ist sehr löblich. Eine rudimentäre Gebrauchsanweisung, für die man definitiv eine Lesebrille benötigt, ist auch dabei.
Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter – Bilder
Einrichtung & Funktionen
Die Installation ist denkbar einfach: Man steckt den Stick in den USB-Anschluss im Fahrzeug ein. Anschließend sucht man mit dem iPhone oder Android-Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät, koppelt es und wartet dann, bis die Verbindung steht. Danach sollte auf dem Infotainment-System das Icon für jeweils Android Auto oder Apple Carplay erscheinen.
Bei Android funktionierte das auf Anhieb, was aber damit zusammenhängen könnte, dass mit dem Fahrzeug mehrheitlich Android Auto genutzt wurde. Mit dem iPhone haben wir mehrere Anläufe benötigt, bis die Verbindung stand. Es ist vor der ersten Nutzung empfehlenswert, zunächst das Smartphone per Kabel einzustecken und dann Apple Carplay oder Android Auto zu konfigurieren. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra K und einem Samsung Galaxy S23, Honor Magic V2 sowie einem iPhone 12 Pro. Wir werden den Adapter noch mit anderen Fahrzeugen der Kollegen ausprobieren.
Preis
Der Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter kostet bei Amazon derzeit nur 26 Euro – das ist ein hervorragender Preis.
Fazit
Der Robofun 2-in-1-Adapter bietet eine günstige Möglichkeit, kabelloses Android Auto und Apple Carplay in Fahrzeugen nachzurüsten. Das kompakte Gerät überzeugt mit einfacher Einrichtung, universeller Kompatibilität und praktischen Extras wie Verlängerungskabel mit USB-C und USB-A. Die Einrichtung funktionierte bei Android Auto auf Anhieb, bei Carplay haben wir zwei Anläufe benötigt. Angesichts des Preises und der Funktionalität ist der Adapter eine klare Empfehlung für preisbewusste Nutzer.
Carlinkit Tbox Plus
Carlinkit Tbox Plus
Mehr als kabellos: Die Carlinkit Tbox Plus löst Carplay und Android Auto vom Smartphone und bringt Streaming, Apps und Navigation direkt ins Auto.
- eigenes Android-System mit App Store und Streaming-Diensten
- Wireless Carplay und Android Auto
- benutzerfreundliche Oberfläche mit einfacher Navigation
- erweiterbar mit microSD-Karte
- Internetverbindung über Hotspot oder SIM-Karte notwendig
- kein HDMI
Carlinkit Tbox Plus im Test: Carplay & Android Auto Wireless mit Streaming-Apps
Mehr als kabellos: Die Carlinkit Tbox Plus löst Carplay und Android Auto vom Smartphone und bringt Streaming, Apps und Navigation direkt ins Auto.
Die Carlinkit Tbox Plus will mehr sein als nur ein Adapter für kabelloses Carplay und Android Auto. Sie bringt ein vollwertiges Android-Betriebssystem ins Auto – mit eigener Oberfläche, App-Store und Streaming-Diensten wie Netflix, Youtube oder Prime Video. So wird das Infotainmentsystem zum eigenständigen Entertainment-Hub, der auch ohne Smartphone auskommt.
Der Ansatz ähnelt Smartboxen von Atoto oder Lamtto, doch Carlinkit setzt auf leistungsstärkere Hardware, breite Kompatibilität und ein besonders aufgeräumtes Interface. Ob das System im Alltag überzeugt, klärt unser Test.
Design
Die Carlinkit Tbox Plus präsentiert sich als flache, quadratische Box mit abgerundeten Ecken und texturierter Oberfläche. Mit ihren kompakten Abmessungen von rund 8 × 8 × 1,2 cm passt sie problemlos in jedes Ablagefach. Zwei Status-LEDs auf der Oberseite zeigen an, ob die Box verbunden ist oder sich im Pairing-Modus befindet. Alle Anschlüsse befinden sich auf einer Seite: ein USB‑C‑Port für die Verbindung zum Fahrzeug, ein MicroSD‑Steckplatz sowie ein SIM‑Karten‑Slot.
Das Gehäuse ist solide verarbeitet und setzt auf ein schlichtes, funktionales Design. Zum Lieferumfang gehören zwei Kabel (USB-A-auf-C und USB-C-auf-C) sowie eine kurze Anleitung. Vier gummierte Punkte auf der Unterseite sorgen für sicheren Halt auf glatten Flächen.
Einrichtung
Die Einrichtung der Carlinkit Tbox Plus gelingt schnell und weitgehend intuitiv. Nach dem Anschluss über den USB‑Port erkennt das Infotainmentsystem die Box automatisch und zeigt daraufhin ein Symbol für Android Auto oder Carplay an. Nach wenigen Sekunden startet das integrierte Android-System. Bereits beim ersten Start können Smartphone und Adapter gekoppelt werden – zunächst per Bluetooth, anschließend wird eine lokale WLAN-Verbindung hergestellt. Die auf Android basierende Oberfläche ist übersichtlich gestaltet und lässt sich sowohl über die Fahrzeugtasten als auch per Touchscreen bedienen.
Für Streaming-Apps oder den Webbrowser ist eine aktive Internetverbindung nötig – entweder über den Hotspot des Smartphones oder über eine eingelegte SIM-Karte. Die Apps für kabelloses Carplay und Android Auto waren bereits vorinstalliert und arbeiteten im Test zuverlässig. Positiv: Nach dem Einschalten stellt die Box automatisch die letzte Verbindung wieder her, sodass kein erneutes Pairing erforderlich ist. Nur beim ersten Start benötigt das System rund 20 Sekunden zum Hochfahren; danach geht es deutlich schneller.
Funktionen
Das Android-System der Carlinkit Tbox Plus läuft flüssig und reagiert ohne merkliche Verzögerungen. Die Bedienoberfläche erinnert an ein klassisches Android-Tablet und wirkt dadurch sofort vertraut. Besonders praktisch: Der Google Play Store ist zugänglich, sodass sich neben den vorinstallierten Apps wie YouTube, Netflix, Spotify, Google Maps, Waze oder Chrome problemlos weitere Anwendungen installieren lassen. Ein integrierter Mediaplayer ermöglicht zudem das Abspielen lokaler Dateien – ideal für Musik und Videos von der MicroSD-Karte.
Für die integrierte Karten-App wird kein Smartphone benötigt. Die GPS-Daten bezieht die Box direkt über das integrierte GPS-Modul. Auch Musik lässt sich über Bluetooth vom Smartphone streamen.
Selbstverständlich unterstützt die Carlinkit Tbox Plus auch Apple Carplay und Android Auto – beide lassen sich nach einer einmaligen Kopplung automatisch und drahtlos starten. Damit wird jedes kompatible Fahrzeug ohne großen Aufwand um kabelloses Carplay oder Android Auto erweitert.
Rechtlicher Hinweis:
Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet; bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Videos dürfen ausschließlich im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor angesehen werden.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet die Carlinkit Tbox Plus mit 8/128 GB regulär 145 Euro, ist aktuell jedoch günstiger erhältlich. Mit dem Rabatt-Code TechStage kostet die Box dauerhaft reduziert 115 Euro. Das Modell mit 4/64 GB bekommt man mit dem Code schon für 101 Euro. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen. Nur für kurze Zeit gibt es den Rabatt-Code TechStage25, damit kostet die Box nur 111 Euro.
Da der Hersteller in China ansässig ist, greift der EU-Käuferschutz dennoch nicht. Käufer müssen daher mit eingeschränkten Garantie- und Serviceleistungen rechnen und im Garantiefall das Rücksenderisiko nach China tragen. Immerhin gewährt Carlinkit eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie mit Geld-zurück-Option.
Fazit
Die Carlinkit Tbox Plus zählt zu den vielseitigsten Lösungen für kabelloses Carplay und Android Auto. Sie macht das Infotainmentsystem zum vollwertigen Android-Display mit Streaming, Navigation und App-Store. Besonders überzeugen die flüssige Bedienung, der stabile Betrieb und die einfache Einrichtung.
Dank SIM-Slot und microSD-Erweiterung bleibt das System flexibel – auch ohne Smartphone. Zwar fehlen HDMI-Ausgang und integrierter Sprachassistent, doch das fällt im Alltag kaum ins Gewicht. Wer sein Fahrzeug um ein schnelles, modernes und vielseitiges Smart-System erweitern möchte, findet in der Carlinkit Tbox Plus eine empfehlenswerte Lösung.
Ottocast A2Air Pro
Ottocast A2Air Pro
Der Ottocast A2Air Pro erlaubt die kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment-System im PKW über Android Auto Wireless. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
- preiswert
- Knopf zum Trennen der Verbindung
- zwei Kabel im Lieferumfang
Ottocast A2Air Pro im Test: Adapter für Android Auto Wireless
Der Ottocast A2Air Pro erlaubt die kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment-System im PKW über Android Auto Wireless. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
Mit Android Auto Wireless entfällt das lästige Anschließen des Smartphones per USB-Kabel an das Infotainment-System. Stattdessen koppelt sich das Gerät automatisch per Bluetooth mit dem Auto, was den Funktionsumfang der kabelgebundenen Version vollständig erhält. Allerdings unterstützt nicht jedes Auto diese kabellose Nutzung, was gerade bei älteren Fahrzeugen vor 2019 häufig zutrifft.
Mit dem A2Air Pro bietet Ottocast den Nachfolger des beliebten Adapters Ottocast A2Air. Mit einem derzeit reduzierten Preis von 36 Euro (Code: TS20) beim Hersteller ist es eine preiswerte und verlässliche Lösung.
Design
Der rechteckige Formaktor mit abgerundeten Ecken entspricht weitgehend dem Vorgänger, das Design ist jedoch etwas zurückhaltender und nüchterner. Damit passt es gut zu gängigen Armaturen in Kraftfahrzeugen. Fast identisch sind die Abmessungen von 50 × 50 × 15 mm. Neu hinzugekommen ist ein runder Button, um die bestehende Verbindung zwischen Smartphone und Adapter zu trennen. Das erleichtert den Wechsel von einem Mobilgerät zu einem anderen. Als Anschluss dient USB-C, Ottocast liefert jeweils ein Kabel mit USB-C und USB-A am anderen Ende mit.
Einrichtung & Funktion
Die Einrichtung des Ottocast A2Air Pro ist grundsätzlich einfach. Man verbindet das Gerät per Bluetooth mit dem Smartphone über Ottocast-XXXX. Anschließend baut das Infotainment-System eine Verbindung zu Android Auto auf. Der Adapter dient sozusagen als Platzhalter. Das funktioniert innerhalb von 25 Sekunden schnell und zuverlässig. Ausprobiert haben wir es mit einem Samsung Galaxy S23, einem Honor Magic V2 sowie einem Google Pixel 9 Pro in einem Hyundai und einem Opel.
Preis
Mit dem Code TS20 bekommen unsere Leser einen exklusiven Rabatt von 20 Prozent direkt beim Hersteller aus China. Damit sinkt der Preis auf 36 Euro.
Fazit
Der Ottocast A2Air Pro ist ein preiswerter und zuverlässiger Adapter, um bei älteren Fahrzeugen mit Android Auto eine kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment-System herzustellen. Gegenüber dem Vorgänger bringt der kleine Adapter einen Vorteil mit: Per Taste kann man die bestehende Verbindung trennen, wenn man etwa das Auto mit einem anderen Handy verbinden will. Der Preis ist zudem fair.
Carlinkit Tbox UHD
Carlinkit Tbox UHD
Youtube und Netflix im Auto? Carplay und Android Auto blockieren das – die Carlinkit Tbox UHD macht Streaming trotzdem möglich.
- 4G-Modem mit SIM-Kartenslot
- Kabel für USB-C und USB-A
- microSD-Kartenslot
- Android Auto und Carplay kabellos nutzen
- System wirkt etwas träge
- kein HDMI-Eingang – nur Ausgang
- Software nicht mehr aktuell
Carlinkit Tbox UHD im Test: Smarte Box bringt Youtube, Netflix & Co. ins Auto
Youtube und Netflix im Auto? Carplay und Android Auto blockieren das – die Carlinkit Tbox UHD macht Streaming trotzdem möglich.
Carplay und Android Auto blockieren Apps wie Youtube oder Netflix – und das ist aus Sicherheitsgründen vollkommen nachvollziehbar. Schließlich sollte niemand während der Fahrt Filme schauen. Trotzdem ist es schade, dass damit auch im Stand – etwa in der Pause oder im Urlaub – die Entertainment-Funktionen des Infotainment-Systems brachliegen.
Genau hier setzt die Carlinkit Tbox UHD an. Die kleine Box bringt ein vollwertiges Android 13 ins Auto – inklusive Zugriff auf den Google Play Store und damit auf nahezu alle Apps. Sie wird per Kabel über die Carplay-Schnittstelle verbunden und nutzt diese, um Bild und Ton ins Infotainment-System zu schicken. Nebenbei dient die Box als Adapter für kabelloses Carplay und Android Auto.
Wie gut das Streaming im Auto klappt, wie flott die Box reagiert und was sie sonst noch bietet, klären wir in unserem Praxistest. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra K von 2017 und einem Hyundai Ioniq 6 von 2023. Als Smartphones kamen ein Honor Magic V3 und ein iPhone 16 Pro Max zum Einsatz.
Achtung: Bei BMW-Fahrzeugen funktioniert diese Lösung in der Regel nicht. Laut Hersteller Carlinkit werden jedoch bis zu 98 Prozent aller Fahrzeuge mit Carplay-Unterstützung kompatibel sein.
Design
Die Tbox UHD erinnert entfernt an eine Mini-Playstation und unterscheidet sich im Design deutlich von anderen Boxen dieser Art – ebenso wie von den Wireless-Adaptern für Carplay und Android Auto, die wir bereits getestet haben. Das beginnt schon bei der Farbe: Carlinkit setzt auf Weiß, was im Autozubehör eher ungewöhnlich ist – dort dominiert sonst Schwarz.
Mit Abmessungen von 90 × 84,9 × 17,1 mm ist die Tbox UHD deutlich größer als vergleichbare Produkte – etwa so groß wie eine kleine Powerbank oder externe SSD. Bei einem Kleinwagen hat man möglicherweise keinen idealen Platz dafür im Cockpit.
Diverse Anschlüsse und Steckplätze sind links und rechts an den Seiten untergebracht – dazu später mehr. An der Front sitzt eine blaue LED, die aufleuchtet, sobald das Gerät mit dem Internet verbunden ist und das Signal an die Anzeige überträgt.
Carlinkit Tbox UHD – Bilder
Einrichtung
Die Tbox UHD wird per Kabel an den USB-Anschluss des Fahrzeugs gesteckt – genau dort, wo man sonst das Smartphone für Android Auto oder CarPlay anschließen würde. An der Box selbst sitzt ein USB-C-Ausgang; im Lieferumfang liegen Kabel für USB-C auf USB-A sowie USB-C auf USB-C bei.
Nach dem Einstecken erscheint im Infotainment-System das CarPlay-Symbol – keine Verwirrung: Das wird hier nur als Schnittstelle genutzt, um Bild- und Audiosignal aus der Box ins System zu leiten. Wählt man das Symbol, startet das eigene Benutzerinterface der Box auf Basis von Android 13.
Nun hat man zwei Optionen für den Internetzugang: Entweder man erstellt einen Hotspot mit dem Smartphone, oder man steckt eine SIM-Karte direkt in die Tbox. Sobald die Verbindung steht, kann man sich mit seinem Google-Konto im Play Store anmelden und Apps installieren.
Features
Als Antrieb dient Qualcomms Snapdragon 660, ein Achtkern-SoC mit vier Kryo-Gold-Kernen (2,2 GHz) und vier Kryo-Silver-Kernen (1,8 GHz). Der Chip stammt allerdings schon aus dem Jahr 2017. Entsprechend sollte man keine Wunderdinge erwarten: Das System reagiert teils etwas verzögert und träge – ähnlich wie ein älteres, günstiges Tablet. Für grafisch aufwendige Spiele ist das weniger geeignet, zum Streaming reicht die Leistung aber aus, sofern man etwas Geduld mitbringt.
Der interne Speicher beträgt 128 GB, dazu kommen 8 GB RAM. Ein microSD-Kartenslot unterstützt Karten mit bis zu 512 GB. Außerdem bietet die Box Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.0 – nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber für den Einsatz im Auto, etwa via Smartphone-Hotspot, vollkommen ausreichend. Ein 4G-Modem ist integriert und unterstützt gängige Nano-SIM-Karten – auch wenn das Einlegen etwas fummelig ist, da die Karten leicht wieder herausspringen. Zur Positionsbestimmung stehen GPS, Glonass und Beidou bereit.
Bei den Anschlüssen bietet die Box USB-C sowie einen SIM-Kartenslot. Hinzu kommt ein USB-A-Eingang für externe Geräte wie Maus oder Gamepad. Zusätzlich gibt es einen Micro-HDMI-Ausgang (Typ D) samt Adapter auf HDMI Typ A – damit lässt sich die Box theoretisch auch mit einem Fernseher oder anderen Displays verbinden. Als Eingang für HDMI-Zuspieler dient der Steckplatz jedoch nicht.
Dank des vollwertigen Android-Systems steht auch der Google Play Store zur Verfügung und erlaubt die Installation nahezu jeder Android-App. Wir haben Youtube, Netflix, Disney+ und Magenta TV ausprobiert – das funktionierte problemlos, solange eine Internetverbindung bestand. Das System wirkte im Test aber insgesamt träge. Zudem ist Android 13 nicht mehr aktuell. Mit Software-Updates ist nicht zu rechnen.
Wer während der Fahrt lieber klassisch auf Android Auto oder Apple Carplay setzen möchte – und zwar kabellos –, kann das ebenfalls tun. Dazu genügt im Startbildschirm ein Tipp auf das „Autokit“-Icon. Anschließend erscheint die gewohnte Oberfläche von Android Auto oder Carplay, je nach verbundenem Smartphone.
Preis
Regulär kostet die Tbox UHD 176 Euro. Mit dem Code TechStage gibt es dauerhaft einen Rabatt von 20 Prozent, was zu einem Preis führt von 149 Euro. Für den versicherten Versand kommen rund 5 Euro hinzu.
Aktion: Bis zum 1.12.2025 giobt es mit dem Code TechStage25 sogar 25 Prozent Nachlass. Damit kostet die Samrt Box dann nur 140 Euro.
Da der Hersteller in China sitzt, gilt der EU-Käuferschutz nicht – auch wenn die Ware aus einem EU-Lager kommt. Garantie und Service sind daher eingeschränkt, im Garantiefall muss das Gerät möglicherweise nach China zurückgeschickt werden. Immerhin gibt es eine 30-tägige Rückgabemöglichkeit sowie ein Jahr Garantie.
Fazit
Wer im Auto auf dem Infotainment-Display Netflix, Youtube oder andere Android-Apps nutzen möchte, bekommt mit der Carlinkit Tbox UHD eine einfache Lösung. Dank eines SIM-Slots funktioniert sie sogar autark, alternativ lässt sich ein Hotspot über das Smartphone einrichten.
Die Box ist zwar recht groß und im weißen Gehäuse optisch auffällig, bietet aber ein ansprechendes Design. Mit Android 13 und Zugriff auf den Google Play Store steht eine breite App-Auswahl bereit. Einen HDMI-Eingang für externe Zuspieler gibt es nicht – nur einen Ausgang für Monitor oder Fernseher.
Die Leistung reicht fürs Streaming, wirkt aber durch den älteren Prozessor etwas träge. Auch Updates sind keine zu erwarten. Wer das System vorwiegend im Stand, etwa in Pausen oder im Urlaub, zur Unterhaltung nutzen will, findet hier dennoch ein praktisches Gerät. Obendrein dient es auch als kabelloser Adapter für Carplay und Android Auto.
Während der Fahrt zu streamen oder fernzusehen ist verboten – und gefährlich. Es verstößt gegen das Handy- und Ablenkungsverbot (§ 23 Abs. 1a StVO).
Creasono Wireless Adapter für Apple Carplay und Android Auto
Creasono Wireless Adapter für Apple Carplay und Android Auto
Mit dem Adapter von Creasono rüstet man für 30 Euro eine drahtlose Anbindung an Android Auto oder Apple Carplay nach.
- sehr kompakte Bauweise
- günstiger Preis
- USB-C und USB-A-Anschluss vorhanden
- spürbare Latenz
- gelegentliche Tonaussetzer
- reduzierte Sprachqualität
- kein Smartphone-Wechsel möglich
Wireless Carplay & Android Auto nachrüsten: Adapter von Creasono im Test
Mit dem Adapter von Creasono rüstet man für 30 Euro eine drahtlose Anbindung an Android Auto oder Apple Carplay nach.
Wer ein älteres Auto mit Carplay oder Android Auto besitzt, muss in aller Regel das Smartphone per Kabel mit dem Fahrzeug verbinden. Doch mit einem kleinen Adapter lässt sich das Kabel sparen. Eine günstige Lösung verspricht der Stick der Pearl-Marke Creasono.
Design
Der Wireless Carplay und Android Auto Adapter von Creasono (ZX-5497) ist mit 55 × 27 × 11 mm winzig, beherbergt jedoch die gesamte Technik, um im Auto Wireless Carplay oder kabelloses Android Auto nachzurüsten.
Das Gehäuse wirkt recht günstig, die Verarbeitungsqualität passt zum niedrigen Preisniveau von 30 Euro. Im Lieferumfang ist ein USB-C-Verlängerungskabel, damit der Adapter nicht senkrecht in den Port des Autos gesteckt werden muss. Gerade bei USB-Anschlüssen unter Klappen und Deckeln ist oftmals nicht genügend Platz für einen senkrecht eingesteckten Stick.
Der Lieferumfang umfasst den Auto-Adapter mit 2,4 und 5 GHz, zwei USB-Kabel (USB-A zu USB-C sowie USB-A zu USB-A) und eine gedruckte Anleitung.
Funktionsweise
Zur kabellosen Nutzung von Carplay/Android Auto wird der Stick per USB-C oder USB-A mit dem Kfz verbunden. Einmal eingerichtet, baut er dann eine Funkverbindung zum Smartphone auf und verbindet es so mit dem Entertainment-System des Autos. So spart man sich das Kabel bei der Nutzung. Die Kommunikation erfolgt über Bluetooth sowie Dual-Band-WLAN (2,4 und 5 GHz). So lassen sich auch etwas ältere Autoradios, die oft nur kabelgebundene Smartphone-Integration bieten, kabellos nutzen. Der Stick verfügt einerseits über USB-C und andererseits über USB-A und ist so ohne zusätzlichen Adapter zu beiden Anschlusstypen kompatibel.
Installation
Der Adapter funktioniert nach dem Plug-and-play-Prinzip. Zuerst wird dieser in den USB-Port des Autoradios gesteckt. Das Smartphone muss nun per Bluetooth mit dem Stick verbunden werden und zeigt daraufhin den Carplay- oder Android-Auto-Bestätigungsdialog an, in dem auch gefragt wird, ob die Kontakte aus dem Telefonbuch synchronisiert werden sollen. Damit ist die Verbindung zum Smartphone und dem Autoradio hergestellt.
Am Anfang hat es etwa eine Minute gedauert, bis die Kopplung zwischen Stick, Smartphone und Autoradio stand. Bei weiteren Verbindungsversuchen dauert es etwa 25 Sekunden, bis die Verbindung hergestellt wird.
Leider gibt es keine Funktion, zwischen zwei Smartphones hin- und herzuschalten. Der Stick kann sich nur eine Verbindung merken, sodass bei einem Smartphone-Wechsel die komplette Anmeldeprozedur neu durchlaufen werden muss.
Updates können nicht direkt über den Stick eingespielt werden, dafür kann man sich per WLAN mit dem Adapter verbinden und eine IP-Adresse aufrufen, um eine Weboberfläche zu öffnen, über die Updates eingespielt werden können.
Praxis-Test
Die automatische Verbindung ist grundsätzlich zuverlässig, dauert aber etwas länger als bei Premiumgeräten. Das kann beim Losfahren nerven, wenn es schnell gehen soll, etwa um noch ein Navigationsziel einzugeben. Im Testzeitraum gab es mehrere Verbindungsabbrüche, was vor allem während des Navigierens sehr störend sein kann.
Apropos Navigieren: Die größte Herausforderung für die Funkverbindung sind Anwendungen, bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt – und das sind Google Maps und Apple Maps. Die Touch-Eingaben werden leicht verzögert umgesetzt: Es dauert etwa 0,3 bis 0,5 Sekunden länger als bei einer Kabelverbindung. Aber nicht nur das: beim Streaming über Spotify oder Apple Music hatten wir gelegentliche Mikroaussetzer bei der Tonwiedergabe zu verzeichnen. Interessanterweise traten die Aussetzer vornehmlich in der Stadt auf. Beim Telefonieren gab es mitunter ein leichtes Echo, berichteten uns Telefonpartner.
Preis
Der Creasono-Adapter kostet 30 Euro und gehört damit zu den günstigen Geräten auf dem Markt. Die teilweise verhältnismäßig schlechte Verbindungsqualität gegenüber Top-Modellen könnte damit zusammenhängen.
Fazit
Der Creasono Wireless Carplay/Android-Auto-Adapter ist ein Einsteigermodell für alle, die für ihr Autoradio die Wireless-Konnektivität nachrüsten wollen. Details wie Latenz, Verbindungsstabilität und etwas reduzierte Telefonie-Sprachqualität sind angesichts des Preises notwendige Kompromisse bei einem Budget-Gerät.
Ärgerlich ist, dass ein Wechsel zwischen zwei Smartphones nicht ohne komplette Neuanmeldung möglich ist. Wenn ein Auto von mehreren Personen genutzt wird, ist das umständlich.
Atoto Carwave CB6B Wireless Car Smart Box
Atoto Carwave CB6B Wireless Car Smart Box
Vom Dongle zum Entertainment-Center: Der Carwave-Adapter von Atoto kombiniert Carplay, Android Auto und ein vollwertiges Android-System im Auto.
- eigenes Android-System mit Apps wie Netflix, Prime Video und Youtube
- Unterstützung für Wireless Carplay und Android Auto
- Kabel für USB-C auf USB-C sowie USB-A auf USB-C
- Bildschirmanpassung für Carplay und Android bei kleinen Displays
Test: Atoto Carwave CB6B – Youtube ohne Handy, Android Auto & Carplay Wireless
Vom Dongle zum Entertainment-Center: Der Carwave-Adapter von Atoto kombiniert Carplay, Android Auto und ein vollwertiges Android-System im Auto.
Apple Carplay und Googles Android Auto sind seit Jahren feste Größen im Infotainment-Bereich von Fahrzeugen. Adapter wie der Atoto Carwave CB6 sind daher praktische Lösungen, um diese Funktionen auch in älteren Fahrzeugen kabellos zu nutzen.
Doch der Adapter kann viel mehr: Er rüstet das Auto mit einem Android-System aus und bietet zusätzlich den Zugriff auf Apps wie Youtube, einen Webbrowser und sogar einen auf ChatGPT basierenden KI-Assistenten fürs Auto. Doch stellt sich die Frage: Taugt das wirklich etwas in der Praxis? Das beantwortet unser Testbericht.
Mit dem Rabatt-Code LCLZL33I kostet der Adapter bei Amazon nur 143 Euro statt 286 Euro.
Design
In der kleinen Pappbox liegen neben dem Adapter mehrere Kabel: ein USB-C-Kabel, ein USB-C-auf-USB-A-Kabel sowie ein Splitkabel mit zwei USB-A-Steckern und Adapter für schwächere Stromquellen. Dazu gibt es eine Kurzanleitung, ein SIM-Werkzeug und eine SIM-Karte mit 100 MB Datenvolumen.
Der Adapter ist handtellergroß und rund, mit einer abgeflachten Seite. Dort sitzt der einzige Anschluss: USB-C zur Verbindung mit dem Fahrzeug. Links davon sind zwei Slots – einer für eine SIM-Karte, der andere für eine microSD‑Karte. Auf der gegenüberliegenden Seite leuchten kleine Status‑LEDs. Die dunkelgraue Oberfläche zeigt ein Rautenmuster und in der Mitte eine kreisrunde LED zur Statusanzeige. Auf zusätzliche Anschlüsse wie HDMI verzichtet Atoto.
Atoto Carwave CB6B Wireless Car Smart Box – Bilder
Einrichtung
Eigentlich ist das Setup sehr einfach, wenn man sich an die Anleitung hält und auch auf der offiziellen Website überprüft, ob das System auch für das eigene Fahrzeug geeignet ist. Konkret werden Hersteller wie BMW (mit iDrive 7 und 8) nicht unterstützt.
Sobald die SIM‑Karte eingesetzt und der Adapter per USB-Kabel mit dem Auto verbunden ist, lässt sich das Smartphone koppeln. Wir haben dazu ein iPhone 17 Pro sowie ein Google Pixel 9a in einem Mercedes-Benz Vito verwendet, um die drahtlose Verbindung sowohl für Carplay als auch Android Auto überprüfen zu können. Alternativ war der Adapter auch in einem Hyundai Ioniq 6 mit einem iPhone 16 Pro sowie Honor Magic V3 im Einsatz.
Nach der Kopplung startet das Gerät ein integriertes Android-Betriebssystem, das zahlreiche Zusatzfunktionen bietet und eine Internetverbindung benötigt, um korrekt zu funktionieren – entweder über eine SIM-Karte oder einen WLAN-Hotspot per Smartphone. Allerdings hatten wir beim ersten Versuch mit dem Vito Probleme, da der Adapter eine SIM-Karte verlangte und den WLAN-Hotspot ignoriert hat. Beim zweiten Versuch klappte es dann reibungslos.
Das integrierte Betriebssystem des Adapters erlaubt Zugriff auf vorinstallierte Apps, aber man kann auch eigene Apps aus dem Google Play Store installieren. Alternativ dazu kann man das Smartphone auch via Apple Airplay oder Google Cast spiegeln und sämtliche Smartphone-Inhalte und Apps auf dem Infotainment-System wiedergeben. Oder man aktiviert einfach nur die drahtlosen Varianten von Carplay und Android Auto mit einem Fingertipp. Wie man den Atoto Carwave verwendet, bleibt einem selbst überlassen.
Funktionen
Bevor wir zu den vielfältigen Möglichkeiten des Adapters kommen, sei erwähnt, dass es im Test mit dem Vito kleinere Probleme mit Carplay und Android Auto gab. Während iPhone und Android-Gerät bei einer Direktverbindung Fahrzeugdaten auslesen können, funktioniert dies bei der kabellosen Verbindung nicht immer reibungslos.
Im Test am Vito passten sich beide Systeme nicht optimal an das Display an, wodurch die Anzeigen teilweise zu klein wirkten. Beim Test mit dem Hyundai Ioniq 6 und einem riesengroßen Display hatten wir hingegen keine Probleme bei der Darstellung von Android Auto oder Apple Carplay.
Der Adapter lässt sich dank integrierter SIM-Karte, ausreichend Arbeitsspeicher, internem Speicher und Snapdragon-Chip mit Android-Betriebssystem auch ganz ohne Smartphone nutzen. Dann kommt das integrierte Android-System zum Tragen anstatt Android Auto oder Carplay. Als Arbeitsspeicher stehen wahlweise 8 GB RAM oder 4 GB RAM zur Auswahl. Der interne Speicher beträgt 128 GB oder 64 GB.
Navigation ist über das integrierte GPS möglich, ebenso die Verwendung eines Webbrowsers als App. Weitere Apps können installiert werden, und Filme oder Serien laufen über Streaming-Apps. Außerdem steht ein gut funktionierender KI-Assistent auf ChatGPT-Basis zur Verfügung, der auf Fragen reagiert, jedoch keine Fahrzeugfunktionen steuert. Verglichen mit anderen Boxen anderer Hersteller reagierte das Modell von Atoto in diesem Modus sehr flott.
Rechtlicher Hinweis
Achtung: Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist streng verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Wer dagegen verstößt, muss mit mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg rechnen – bei Gefährdung sogar mit 150 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot. Das Ansehen von Videos ist nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor erlaubt.
Preis
Mit dem Rabatt-Code LCLZL33I bekommen unsere Leser einen exklusiven Nachlass von 50 Prozent! Damit kostet der Adapter mit 8/128 in Schwarz nur 143 Euro. Das silbergraue Modell mit 4/64 GB kostet mit dem Code nur 110 Euro. Die Variante mit 4/64 GB in Schwarz liegt dann bei 105 Euro. Direkt beim Hersteller kostet der Adapter mit 8/128 GB und dem Code ATODEJL06 etwa 216 Euro.
Fazit
Der Atoto Carwave CB6 ist mehr als nur ein Adapter für drahtloses Carplay oder Android Auto. Mit eigenem Android-Betriebssystem, SIM-Slot, GPS und vorinstallierten Streaming-Apps verwandelt er das Fahrzeug in ein kleines Multimedia-Center. Besonders praktisch: Auch ohne verbundenes Smartphone kann man Streaming-Dienste oder Apps direkt über das integrierte Android-System verwenden.
Kleine Schwächen zeigen sich bei der Darstellung im Falle des Infotainment-Systems eines Mercedes-Benz Vito – Carplay und Android Auto passen sich nicht immer optimal an das Display an, und ohne SIM-Karte oder Hotspot funktionieren viele Funktionen nur eingeschränkt. Bei einem Hyundai Ioniq 6 hatten wir dagegen keine Probleme. Mit einem BMW ist der Adapter inkompatibel.
Wer sich auf die Eigenheiten des Systems einlässt, erhält eine technisch starke, vielseitige und moderne Lösung für kabellose Konnektivität und Unterhaltung im Fahrzeug. Das gilt besonders, wenn man auf Streaming-Apps im Auto zugreifen möchte.
Lamtto RC23 3-in-1 Magic Video Carplay Box
Lamtto RC23 3-in-1 Magic Video Carplay Box
Kompakt, schnell und vielseitig: Die Lamtto RC23 macht Carplay und Android Auto kabellos – und bringt zusätzlich Streaming-Apps sowie einen HDMI-Ausgang mit.
- eigenes Betriebssystem mit Apps wie Netflix, Disney+ und Youtube
- sehr kompakt
- HDMI-Anschluss
- unkomplizierte Bedienung
- Mini-HDMI-Port (Typ C) als Ausgang
- Hotspot notwendig für Apps
- kein integrierter Sprachassistent
- kein App Store
Lamtto RC23 im Test: Carplay und Android Auto kabellos – sogar mit Netflix
Kompakt, schnell und vielseitig: Die Lamtto RC23 macht Carplay und Android Auto kabellos – und bringt zusätzlich Streaming-Apps sowie einen HDMI-Ausgang mit.
Alles wird immer smarter – nur das eigene Auto nicht? Die Lamtto Smart AI Box RC23 will das ändern und bietet gleich mehrere Lösungen: drahtloses Apple Carplay, drahtloses Android Auto und ein eigenes Betriebssystem, mit dem sich unabhängig vom Smartphone Android-Apps ausführen und Inhalte per HDMI streamen lassen. Egal, welches Feature man nutzen will – die kleine Box macht es möglich. Doch wie zuverlässig funktioniert das und wie intuitiv ist die Bedienung? Wir haben es ausprobiert.
Design
Bereits die Verpackung lässt erahnen: Der Hersteller konzentriert sich auf das Wesentliche. Im Karton liegen neben der Box eine ausführliche englischsprachige Anleitung, ein USB-A-auf-USB-C-Kabel und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel. Beide Varianten sind jeweils etwa 20 cm lang, sodass der Kabelweg im Fahrzeug möglichst kurz gehalten werden sollte.
Die Lamtto RC23 3-in-1 Magic Video Carplay Box ist rechteckig mit abgeschrägten Ecken und misst nur rund fünf mal acht Zentimeter bei einer Höhe von 1,5 cm. Das ist ein wunderbar kompaktes Maß, das in Ablagen oder Ähnlichem nur wenig stört. Insgesamt ist die Box in Schwarz-Grau gehalten und hat ein großes Kreismuster auf der Oberseite, das abhängig von der genutzten Funktion anders leuchtet. Die LED lässt sich über eine integrierte App allerdings anpassen, sodass man das Licht nach eigenen Vorstellungen gestalten kann.
Während sich seitlich großzügige Luftauslässe befinden, sind an den beiden kurzen Seiten die Anschlüsse verbaut. Für den Betrieb setzt man dabei auf einen USB-C-Anschluss. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Mini-HDMI-Port (Typ C) integriert, um ein externes Display anzuschließen. Daneben befindet sich ein USB-A-PortX für USB-Sticks.
Lamtto Smart AI Box RC23 – Bilder
Einrichtung
Einfacher geht es kaum: Eine SIM-Karte oder besondere Vorbereitung sind nicht nötig. Kabel in die Box stecken, das andere Ende mit dem passenden Anschluss im Auto verbinden – und nach wenigen Sekunden startet das System. Die Bedienoberfläche ist übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen.
In den Einstellungen kann man die Sprache anpassen und eine Verbindung zu einem Hotspot herstellen, um integrierte Apps wie Youtube zu nutzen. Wer die Box ausschließlich für Android Auto oder Apple Carplay verwenden möchte, kann festlegen, dass die entsprechende App beim Systemstart automatisch geöffnet wird. Insgesamt gelingt die Einrichtung problemlos – lediglich eine deutsche Anleitung wäre wünschenswert.
Funktionen
Aus kabelgebundenem Carplay und Android Auto macht der RC23 eine zuverlässig arbeitende drahtlose Lösung. Die Verbindung erfolgt über die integrierte Speedplay-App, nach dem einfachen Koppeln des Smartphones per Bluetooth.
Ansonsten bietet Lamtto zahlreiche Zusatzfunktionen. Das auf Android basierende Betriebssystem ist übersichtlich gestaltet und bringt Apps wie Youtube, Prime Video, Tiktok, Netflix und Disney Plus bereits mit. Einen eigenen App-Store oder Zugriff auf den Google Play Store gibt es aber nicht.
Über den HDMI-Ausgang lässt sich ein externes Display anschließen, um etwa Mitfahrende auf der Rückbank mit Inhalten zu versorgen. Weitere Videodateien können über einen USB-Stick und den integrierten Player wiedergegeben werden.
Auch ohne Carplay oder Android Auto kann die Box als Freisprecheinrichtung oder Musikplayer genutzt werden. Zudem unterstützt sie Apple Airplay und Google Cast, um Smartphone-Inhalte direkt auf das Infotainment-System zu spiegeln. Auf einen eigenen Sprachassistenten verzichtet Lamtto allerdings.
Rechtlicher Hinweis:
Das Ansehen von Videos oder Streams während der Fahrt ist streng verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet, bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Videos dürfen nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor angesehen werden.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet der Adapter Lamtto RC23 regulär rund 87 Euro direkt beim Hersteller. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen. Lamtto gewährt 24 Monate Garantie sowie ein Rückgaberecht von 30 Tagen. Es ist keine gesetzliche Gewährleistung nach EU-Recht, sondern eine Herstellergarantie. Beim Umtausch können allerdings zusätzliche Versandgebühren anfallen. Bei Amazon kostet der Adapter etwa 100 Euro.
Fazit
Die Lamtto Smart AI Box RC23 überzeugt mit einer gelungenen Kombination aus einfacher Bedienung, hoher Kompatibilität und umfangreichen Funktionen. Besonders das übersichtliche Android-System mit vorinstallierten Streaming-Apps sowie der HDMI-Ausgang heben sie von vielen Konkurrenzprodukten ab. Dank schneller Verbindung und stabiler Performance laufen kabelloses Carplay und Android Auto zuverlässig.
Kleinere Schwächen wie der Mini-HDMI-Port, der fehlende App-Store und die nicht vorhandene Sprachsteuerung sind kaum ein Nachteil. Wer eine kompakte, günstige und vielseitige Lösung sucht, um sein Infotainment-System aufzurüsten, findet in der RC23 eine der interessantesten Smart-Boxen fürs Auto.
AA Wireless 2023
AA Wireless 2023
Der AA Wireless Adapter ermöglicht Android Auto Wireless für Autos ohne integrierte Unterstützung. Das kompakte Design und die einfache Einrichtung machen ihn zu einer praktischen Lösung.
- kompakt und unauffällig
- Wechsel zwischen Smartphones per App möglich
- Firmware-Updates per App zu installieren
- Kopplung über App
- einige Leser berichten über Probleme
AA Wireless im Test
Der AA Wireless Adapter ermöglicht Android Auto Wireless für Autos ohne integrierte Unterstützung. Das kompakte Design und die einfache Einrichtung machen ihn zu einer praktischen Lösung.
Android Auto ermöglicht die nahtlose Verbindung eines Android-Smartphones mit dem Infotainment-System eines Autos. Dadurch können Apps wie Google Maps, Spotify oder WhatsApp direkt über das Fahrzeugdisplay gesteuert werden, sei es per Touchscreen, Sprachbefehle oder Lenkradbedienung. Die Plattform bietet eine sichere und benutzerfreundliche Oberfläche, die Ablenkungen minimiert, und ermöglicht das Tätigen von Anrufen, Versenden von Nachrichten und Hören von Musik ohne direkte Smartphone-Nutzung.
Android Auto Wireless erweitert diese Funktionalität um eine kabellose Verbindung, die über Bluetooth erfolgt und den gleichen Komfort bietet wie die kabelgebundene Variante. Doch speziell ältere Fahrtzeuge bieten nicht immer eine drahtlose Option für Android Auto an, was lästig sein kann. In diesem Fall kommt ein Adapter ins Spiel.
Der AA Wireless 2023 Adapter ist eine kompakte Lösung für alle, die Android Auto kabellos in ihrem Auto nutzen möchten. Wie das funktioniert, zeigt dieser Testbericht.
Design
Der AA Wireless 2023 bietet ein minimalistisches und kompaktes Design. Der quadratische Adapter mit abgerundeten Ecken in Schwarz misst lediglich 50 × 50 × 12 mm und gehört damit zu den kompaktesten Vertretern dieser Kategorie. Mit seinen kompakten Maßen passt der Adapter problemlos in die Mittelkonsole und fügt sich unauffällig ins Cockpit des Fahrzeugs ein. Dank der geringen Größe ist der Adapter sehr unauffällig. Der Anschluss erfolgt über das beiliegende USB-C-auf-USB-A-Kabel, das eine einfache und flexible Installation ermöglicht.
Einrichtung
Die Einrichtung des AA Wireless 2023 Adapters ist etwas ungewöhnlich, da sie über eine spezielle App aus dem Google Play Store erfolgt. Ein QR-Code in der Anleitung führt den Nutzer direkt zur App, die ihn durch den gesamten Einrichtungsprozess leitet. Diese App-basierte Einrichtung ist intuitiv und auch für Laien leicht durchführbar. Innerhalb weniger Minuten ist der Adapter betriebsbereit.
Ein weiteres Highlight der App ist die Möglichkeit, Firmware-Updates zu installieren sowie den Status der Verbindung und der gekoppelten Geräte zu überwachen. Sobald die Einrichtung abgeschlossen ist, verbindet der Adapter das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System – dies dauert etwa 30 Sekunden. Praktisch für Mehrnutzerfahrzeuge: Über die App kann man einfach zwischen zwei Smartphones wechseln.
In unserem Test zeigte der AA Wireless 2023 keine Verbindungsabbrüche. Ausprobiert haben wir es mit verschiedenen Smartphones – darunter das Galaxy S21 FE, S23 und Honor Magic V2 – in einem Opel Astra K. Aktuell testen wir das Produkt in einem Hyundai mit einem Pixel 8 Pro. Bislang lief alles reibungslos. Allerdings gibt es auch Berichte von Lesern über Verbindungsprobleme, insbesondere mit Fahrzeugen von Audi und Smartphones wie dem Samsung Galaxy S21 Ultra oder dem Google Pixel 6a.
Preis
Der AA Wireless 2023 ist bei Amazon für 63 Euro erhältlich. Angesichts der gebotenen Funktionalität und der benutzerfreundlichen Einrichtung ist der Preis angemessen. Der Adapter bietet ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis für all jene, die den Komfort einer kabellosen Verbindung nutzen möchten.
Fazit
Der AA Wireless 2023 Adapter ist eine durchdachte Lösung für alle, die Android Auto kabellos nutzen möchten. Mit seinem dezenten Design, der einfachen Einrichtung und dem fairen Preis, ist der Adapter eine vielversprechende Möglichkeit, um das Infotainment-System im Auto aufzurüsten. Die Einrichtung erfolgt per App – was etwas ungewöhnlich ist für Adapter dieser Art. Dort können auch Firmware-Updates nachgezogen werden. Zudem ist es möglich, das gekoppelte Smartphone per App zu wechseln. Im Test konnten wir keine Probleme mit dem Adapter feststellen. Allerdings hatten einige Leser über Schwierigkeiten mit dem Modell berichtet.
Mini Carplay & Android Auto Box Dongle
Mini Carplay & Android Auto Box Dongle
Der Mini CarPlay & Android Auto Box Dongle bietet kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment-System per Apple Carplay oder Android Auto. Ob das funktioniert, zeigt der Test.
- Kompatibel zu Android Auto und Apple Carplay
- Kabel für USB-A und USB-C
- sehr günstig
- Probleme beim Einrichten für Apple Carplay
- relativ wuchtig
- Anleitung in winziger Schrift
Mini Carplay & Android Auto Box Dongle im Test
Der Mini CarPlay & Android Auto Box Dongle bietet kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment-System per Apple Carplay oder Android Auto. Ob das funktioniert, zeigt der Test.
Mit Apple Carplay oder Android Auto entfällt das lästige Anschließen des Smartphones per USB- oder Lightning-Kabel an das Infotainment-System. Stattdessen koppelt sich das Gerät automatisch per Bluetooth mit dem Fahrzeug und bietet den vollen Funktionsumfang der kabelgebundenen Version. Doch nicht alle Fahrzeuge unterstützen diese kabellose Funktionalität – insbesondere bei älteren Modellen ist dies häufig nicht gegeben. Der Mini CarPlay & Android Auto Box Dongle schafft hier Abhilfe für Nutzer von iPhones und Android-Smartphones gleichermaßen.
Design & Lieferumfang
Der kompakte, rechteckige Formfaktor mit abgerundeten Ecken ist dezent und fügt sich unauffällig in die meisten Fahrzeugarmaturen ein. Mit Abmessungen von 60 × 60 × 13 mm bleibt das Gerät noch gut zu verstauen, auch wenn es größer ist als einige Mitbewerber. Als Anschluss dient USB-C, im Lieferumfang sind jedoch auch Kabel mit USB-C und USB-A-Stecker enthalten.
Auf der Oberseite befindet sich ein Carplay-Logo. Das könnte für Android-Nutzer verwirrend sein, denn der Adapter unterstützt beide Systeme. Die englischsprachige Anleitung liefert alle wichtigen Informationen, ist aber knapp und vor allem mit winziger Schrift geschrieben.
Einrichtung & Funktion
Die Installation des Adapters ist grundsätzlich unkompliziert: Er wird per Kabel in den jeweiligen USB-Anschluss des Fahrzeugs gesteckt, anschließend sucht man mit dem iPhone oder Android-Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät namens Smartbox, koppelt es und wartet, bis die Verbindung hergestellt ist. Danach sollte auf dem Infotainment-System das Symbol für Android Auto oder Apple CarPlay erscheinen.
Mit Android Auto verlief die Einrichtung in unserem Test reibungslos. Beim iPhone hingegen gestaltete sich der Verbindungsaufbau schwieriger: Erst nach mehreren Versuchen ließ sich Carplay starten. Möglicherweise liegt das daran, dass das Fahrzeug zuvor überwiegend mit Android Auto genutzt wurde. Wir werden in Kürze die Einrichtung mit einem iPhone in weiteren Fahrzeugen der Redaktion erneut testen.
Der Adapter wurde in einem Opel Astra K mit einem Samsung Galaxy S23, einem Honor Magic V2 und einem iPhone 12 Pro getestet.
Preis
Der Adapter für Android Auto und Apple Carplay kostet derzeit bei Aliexpress nur 19 Euro.
Fazit
Der Mini Carplay & Android Auto Box Dongle punktet mit einer einfachen Installation, einem dezenten Design. Er ist eine sehr preiswerte Möglichkeit, um ältere Fahrzeuge mit drahtloser Anbindung an Android Auto oder Apple Carplay nachzurüsten. Besonders Android-Nutzer profitieren von einer zuverlässigen Verbindung und einfacher Handhabung.
Allerdings zeigte der Test auch Schwächen: Die Einrichtung mit einem iPhone erwies sich als problematisch. Die knappe, schwer lesbare Anleitung könnte insbesondere für weniger technikaffine Nutzer problematisch sein.
Carpuride H02
Carpuride H02
Der Carpuride H02 punktet als vielseitiger Adapter, um das Auto kabellos mit dem Smartphone zu verbinden. Er unterstützt sowohl Apple Carplay als auch Android Auto.
- einfache Montage
- niedriger Preis
- unterstützt Apple Carplay und Android Auto
- relativ groß
- mehrere Anläufe beim Test erforderlich
Carpuride H02 im Test
Der Carpuride H02 punktet als vielseitiger Adapter, um das Auto kabellos mit dem Smartphone zu verbinden. Er unterstützt sowohl Apple Carplay als auch Android Auto.
Zwar bieten Android Auto und Apple Carplay schon länger auch eine kabellose Verbindung mit dem Smartphone, aber nicht jedes Infotainment-System im Fahrzeug unterstützt dieses Feature. Die Lösung sind hier Adapter zum Nachrüsten, diese verkabelt man mit dem Fahrzeug und verbindet diese dann per Bluetooth mit dem Handy. Dank der Wireless-Funktion entfällt dann die Notwendigkeit, das Smartphone jedes Mal per Kabel anzuschließen, was den Komfort und die Flexibilität während der Fahrt erheblich steigert.
Design
Im Vergleich zu anderen Adaptern ist der Carpuride H02 mit seiner nahezu quadratischen Form und einer Seitenlänge von etwa 8 cm deutlich größer, wenn auch sehr flach. Das kann je nach Fahrzeugmodell eine Herausforderung sein, den Adapter so zu platzieren, dass er nicht stört. In unserem Testfahrzeug, einem Opel Astra K von 2017, konnten wir ihn aber günstig in einer Box in der Mittelkonsole platzieren.
Zum Lieferumfang gehören zwei Kabel mit Anschlüssen für USB-C auf USB-C oder USB-C auf USB-A. Am H02 selbst befindet sich eine USB-C-Buchse. Zwei kleine LEDs zeigen an, wenn eine Verbindung mit dem Handy und Fahrzeug besteht.
Einrichtung
Die Einrichtung ist simpel: Adapter ans Auto anschließen, danach muss das Gerät per Bluetooth mit dem iPhone oder Android-Smartphone verbunden werden. Die erstmalige Verbindung erforderte in unserem Test mehrere Versuche, was möglicherweise auf die Firmware des Adapters oder spezifische Android-Versionen des Handys zurückzuführen ist. Anschließend richtet man Carplay oder Android Auto auf dem Infotainment-System ein, sofern es bisher nicht genutzt wurde. Einmal eingerichtet, lief die kabellose Verbindung jedoch reibungslos und zuverlässig, ohne nennenswerte Verzögerungen.
Preis
Der Carpuride H02 ist beim Hersteller derzeit vergriffen. Bei Amazon kostet er 60 Euro, aktuell bekommt man mit einem Coupon einen Rabatt von 20 Prozent – damit sinkt der Preis auf 48 Euro.
Fazit
Der Carpuride H02 ist eine praktische Lösung für all jene, die auf kabellosen Komfort setzen, ohne sich auf ein Betriebssystem festlegen zu müssen. Egal, ob Android Auto oder Apple Carplay – der Adapter bedient beide Plattformen. Der Preis ist zudem erschwinglich, was zu einer empfehlenswerten Lösung für ein Android-Smartphone und iPhone macht. Allerdings ist das Gerät etwas größer als die Konkurrenz. Die Einrichtung ist einfach, zwei Kabel liegen bei. Bei Android Auto benötigten wir zwar mehrere Anläufe, danach funktionierte die Verbindung mit dem Auto aber zuverlässig.
Ottocast Play2Video Ultra
Ottocast Play2Video Ultra
Der Ottocast Play2Video Ultra bringt Netflix, Prime Video und Youtube direkt auf den Fahrzeugbildschirm – drahtlos und in wenigen Schritten startbereit.
- eigenes Android-System mit Apps wie Netflix, Prime Video & Youtube
- USB-A-Anschlüsse mit Typ-C-Adapter für flexible Nutzung
- kompakte Bauform, schnelle Einrichtung
- gute Performance und kurze Ladezeiten
- Carplay & Android Auto Wireless
- kein HDMI
- Hotspot notwendig für integrierte Apps
- kein Google Play Store
- inkompatibel mit BMW
Ottocast Play2Video Ultra im Test: Carplay & Android Auto Wireless sowie Youtube
Der Ottocast Play2Video Ultra bringt Netflix, Prime Video und Youtube direkt auf den Fahrzeugbildschirm – drahtlos und in wenigen Schritten startbereit.
Der Ottocast Play2Video Ultra vereint kabelloses Carplay und Android Auto mit einem eigenständigen Android-System für Streaming und Apps. So lassen sich Netflix, Prime Video oder Youtube direkt über das Infotainmentdisplay nutzen – ganz ohne Smartphone-Spiegelung.
Das kompakte Gerät richtet sich an alle, die ihr Auto um Entertainment-Funktionen erweitern möchten, ohne gleich das Navi-System zu ersetzen. Dank USB-A-Anschluss und USB-C-Adapter ist der Dongle flexibel einsetzbar und in wenigen Minuten eingerichtet. Doch wie zuverlässig läuft das System im Alltag – und rechtfertigt sich der Aufpreis gegenüber günstigeren Alternativen?
Design
Der Ottocast Play2Video Ultra zeigt sich als kompakter Adapter im Taschenformat. Das mattschwarze Kunststoffgehäuse misst rund 8 × 4 cm und wirkt durch die glänzende Oberseite überraschend hochwertig. Eine kleine LED an der Front zeigt den Betriebszustand an – rot bei Stromzufuhr, blau bei aktiver Verbindung.
An einer Seite sitzt ein fest integrierter USB-A-Stecker mit rund 10 cm langem Kabel, wodurch sich der Adapter in nahezu jedem Fahrzeug einsetzen lässt. Die gummierte Unterseite verhindert ein Verrutschen auf glatten Flächen. Zum Lieferumfang gehören ein USB-Split-Kabel, ein USB-C-Adapter und eine mehrsprachige Anleitung. Trotz des kompakten Formats hinterlässt die Box einen soliden Eindruck – einzig die Hochglanzoberfläche erweist sich als Fingerabdruckfalle.
Einrichtung
Die Einrichtung des Ottocast Play2Video Ultra verläuft erfreulich unkompliziert. Nach dem Anschluss an den USB-Port erkennt das Fahrzeug die Box automatisch und zeigt den Startbildschirm des Systems. Auf Wunsch lässt sich die Verbindung auch per Bluetooth herstellen – nach erfolgreicher Kopplung baut der Adapter ein eigenes WLAN auf, über das Carplay oder Android Auto drahtlos laufen.
Das Gerät nutzt ein eigenständiges Android-System, das sich in wenigen Schritten konfigurieren lässt. Sprache, WLAN und Autostart-Optionen sind schnell eingestellt. Für Streaming-Dienste wie Netflix, Youtube oder Prime Video ist eine aktive Internetverbindung erforderlich, die über einen Hotspot per Smartphone hergestellt werden muss, da das Gerät keine eigene SIM-Karte unterstützt.
Der Wechsel zwischen dem integrierten System und der Smartphone-Spiegelung erfolgt direkt über den Touchscreen des Fahrzeugs. Im Test funktionierte die Verbindung sowohl mit einem iPhone 17 Pro als auch mit einem Google Pixel 9a ohne nennenswerte Aussetzer.
Positiv fallen die kurze Startzeit von rund zehn Sekunden und die flüssige Bedienung auf. Die Reaktionszeiten sind angenehm direkt, Apps starten ohne spürbare Verzögerung. Lediglich bei einigen Fahrzeugdisplays tritt eine suboptimale Skalierung auf, wodurch schmale Ränder rund um das Bild entstehen können. Insgesamt überzeugt der Adapter mit stabiler Verbindung, einfacher Handhabung und schneller Reaktivierung beim Fahrzeugstart.
Im Testfahrzeug – einem Mercedes-Benz Vito – zeigte sich vereinzelt ein Display-Freeze, bei dem der Bildschirm kurzzeitig einfror, im Hintergrund aber weiterhin Eingaben annahm. Ein Wechsel ins Fahrzeugmenü und zurück löste das Problem. Da der Fehler ausschließlich mit dem Ottocast Play2Video Ultra auftrat, ist von einem Kompatibilitätsproblem auszugehen.
Wichtiger Hinweis: Der Ottocast Play2Video Ultra ist inkompatibel mit Fahrzeugen von BMW.
Funktionen
Trotz der kompakten Bauweise bietet der Ottocast Play2Video Ultra ein erstaunlich breites Funktionsspektrum. Mit 4 GB RAM und 32 GB internem Speicher ist die Ausstattung solide, der Speicher lässt sich bei Bedarf per USB-Stick erweitern – etwa, um eigene Videos über den integrierten Mediaplayer abzuspielen.
Ab Werk sind Streaming-Apps wie Netflix, Prime Video, Youtube, Spotify und IPTV bereits installiert. Über den integrierten App-Hub können zusätzliche Anwendungen nachgeladen werden. Sowohl diese als auch die Streaming-Dienste erfordern eine aktive Internetverbindung, die sich über den Hotspot des Smartphones herstellen lässt. Eine eigene SIM-Karte kann nicht eingesetzt werden. Auf den Google Play Store und eine Karten-App muss man verzichten.
Neben dem eigenen Android-System unterstützt der Adapter auch kabelloses Apple Carplay und Android Auto – praktisch für Fahrzeuge, die sonst nur eine kabelgebundene Verbindung ermöglichen.
Rechtlicher Hinweis:
Das Ansehen von Videos oder Streams während der Fahrt ist nach § 23 Abs. 1a StVO verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar. Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet, bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Erlaubt ist Videowiedergabe ausschließlich im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet der Ottocast Play2Video Ultra regulär 169 Euro, ist derzeit aber schon für 99 Euro zu haben. Mit dem exklusiven Rabatt-Code TS20 sinkt der Preis auf 79 Euro. Der Versand ist kostenlos und erfolgt aus deutschen Lagerbeständen.
Hinweis: Da der Hersteller in China sitzt, greift der EU-Käuferschutz auch dann nicht, wenn Lagerbestände innerhalb der EU verfügbar sind. Käufer tragen im Garantiefall das Rücksende-Risiko nach China. Der Hersteller bietet immerhin eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie mit Geld-zurück-Option sowie eine Garantie für ein Jahr.
Fazit
Der Ottocast Play2Video Ultra zeigt, wie vielseitig moderne Carplay-Adapter inzwischen geworden sind. Er kombiniert kabelloses Carplay, Android Auto und ein eigenständiges Android-System mit gängigen Streaming-Apps in einem kompakten Gehäuse. Die Einrichtung ist unkompliziert, die Box überzeugt im Alltag mit kurzen Ladezeiten und stabiler Verbindung.
Mit Netflix, Prime Video und YouTube wird das Fahrzeug schnell zum kleinen Entertainment-Hub – zumindest im Stand. Kleinere Schwächen wie der fehlende Play-Store, der nicht vorhandene HDMI-Ausgang und die notwendige Hotspot-Verbindung fallen kaum ins Gewicht. Wer eine einfache, flexible und dabei noch preisgünstige Lösung für kabelloses Infotainment sucht, trifft mit dem Play2Video Ultra eine gute Wahl.
Ottocast Nano Ai
Testsieger
Ottocast Nano Ai
In der Ottocast Nano Ai steckt ein komplettes Android-System samt Play Store. Damit wird das Infotainment-Display im Auto smart.
- Android mit Google Play Store
- Streaming auf Auto-Display
- cooles & praktisches Design
- Wireless-Adapter für Android Auto & Carplay
- Sprachsteuerung nur auf Englisch und Japanisch
- nur Kabel mit USB-A-Anschluss
- teuer
Ottocast Nano Ai im Test: Smarte Box für Netflix, Youtube & Co. im Auto
In der Ottocast Nano Ai steckt ein komplettes Android-System samt Play Store. Damit wird das Infotainment-Display im Auto smart.
Android Auto und Apple Carplay ermöglichen es, Inhalte vom Smartphone zuverlässig auf das Infotainment-System zu spiegeln. Allerdings bleiben Streaming- und Video-Apps außen vor. Mit der Ottocast Nano Ai bringt der Hersteller vollwertiges Android direkt aufs Fahrzeug-Display. Gleichzeitig dient die Smart Box als kabelloser Adapter für Android Auto und Apple CarPlay. Wie sich das kleine Gerät im Alltag schlägt, zeigt unser Test.
Design
Optisch hebt sich die Ottocast Nano Ai (auf der Schachtel steht hingegen der Name Ottoaibox Nano) deutlich von der Konkurrenz ab. Statt eines flachen Adapters oder halbmondförmigen Kunststoffplättchens erinnert das Modell von Ottocast an einen kleinen Bildschirm. Auf dem Display erscheint ein Emoji-Gesicht, sobald das Gerät aktiviert ist.
Auch die Befestigung ist clever gelöst. Während die meisten Smart-Boxen fürs Auto lose im Fahrzeug liegen, wird die Aibox mit einem Clip am Lüftungsgitter befestigt. Wer in einem kleineren Fahrzeug wenig Platz im Cockpit hat, kann die Box so sicher fixieren, ohne dass sie beim Fahren verrutscht oder durch den Innenraum fliegt.
Als Anschluss dient ein USB-C-Port. Ein Kabel von USB-C auf USB-A liegt bei. Wer allerdings ein Fahrzeug mit USB-C-Anschluss besitzt, benötigt einen Adapter. An der Box selbst befinden sich ein USB-C-Steckplatz, ein Schacht für eine microSD‑Karte sowie für eine SIM‑Karte. Einen Eingang für Zuspieler oder einen Ausgang für ein weiteres Display gibt es nicht.
Ottocast Ottoaibox Nano – Bilder
Einrichtung
Nachdem man die Box an der Lüftung im Auto befestigt und eingestöpselt hat, startet das System. Auf dem Infotainment-System wählt man dann üblicherweise das Icon für Carplay aus, um das Android-Betriebssystem des Geräts auf dem Bildschirm im Cockpit anzuzeigen. Dabei handelt es sich um eine angepasste Version von Android 13 mit dem Namen Ottodrive OS.
Möchte man die Box als drahtlosen Adapter für Android Auto oder Carplay nutzen, muss man das Smartphone per Bluetooth mit dem Gerät verbinden. Anschließend wählt man auf dem Infotainment-System das Icon Multiplay aus – das Gerät startet dann recht flott die Ansicht von Android Auto oder Carplay.
Für den Betrieb des Systems wird eine eigene Internetverbindung benötigt. Dazu legt man entweder eine SIM-Karte ein oder baut mit dem Smartphone einen WLAN-Hotspot auf. Die Nano AI verfügt außerdem über eine integrierte eSIM. Ab Werk stehen 1 GB Datenvolumen kostenlos zur Verfügung, danach lassen sich weitere Pakete hinzubuchen. Ein Jahresabo mit 10 GB pro Monat kostet rund 75 Euro, ein Monatspaket etwa 9 Euro.
Einige Google-Apps sind bereits vorinstalliert oder lassen sich über den Play Store nachladen. Für die Nutzung des Play Store sowie von Google-Apps wie Maps, Chrome oder YouTube ist ein Google-Konto notwendig, mit dem man sich am Infotainment-System anmeldet. Streaming-Apps wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video sind ebenfalls vorinstalliert, erfordern jedoch ein eigenes Konto und ein aktives Abo.
Wichtig: Die Ottocast Nano Ai ist – wie die meisten Boxen dieser Art – nicht mit Fahrzeugen von BMW kompatibel. Die einzige bekannte Alternative ist die Ottocast Aibox i3.
Features
Der größte Vorteil der Aibox Nano ist das offene Android-System, das die Installation nahezu aller Android-Apps ermöglicht. Bei vielen anderen Geräten dieser Art sind nur wenige Apps vorinstalliert oder es gibt lediglich einen alternativen App-Store mit Fokus auf den chinesischen Markt.
Im Prinzip verwandelt die Nano Ai das Auto in ein Android-Tablet. Zusätzlich lässt sich weiterhin kabellos das fürs Autofahren optimierte Android Auto oder Apple CarPlay nutzen. Verwendet man die Box mit einer SIM-Karte, erhält man im Fahrzeug ein autarkes System, das sich über GPS und Apps wie Google Maps auch als Navi einsetzen lässt. Eine Sprachsteuerung ist ebenfalls integriert, unterstützt derzeit aber nur Englisch und Japanisch.
Damit lässt sich auch Streaming direkt auf dem Fahrzeug-Display nutzen – etwa in der Pause oder beim Camping. Dabei sollte man jedoch niemals den Motor laufen lassen, wenn man im Auto Videos ansieht, und selbstverständlich nicht während der Fahrt.
Software-Updates können installiert werden, sobald eine Internetverbindung besteht. Der Hersteller verspricht regelmäßige OTA-Updates. Als Mobilfunkstandard nutzt die Box LTE. Alternativ zum Emoji lässt sich auf dem Display auch eine Uhrzeit anzeigen – es gibt zahlreiche Optionen zur Personalisierung. Das System reagiert insgesamt schnell und läuft ohne nennenswerte Ruckler, was vorwiegend dem großzügigen Arbeitsspeicher von 8 GB RAM zu verdanken ist. Der interne Speicher beträgt 128 GB.
Rechtlicher Hinweis
Achtung: Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist verboten und verursacht eine erhebliche Ablenkung (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg geahndet – bei Gefährdung drohen 150 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Das Ansehen von Videos ist nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor erlaubt.
Preis
Regulär liegt der Preis im Onlineshop bei 354 Euro, derzeit ist das Produkt aber stark reduziert. Mit dem Rabatt-Code TS20 kostet die Ottocast Nano Ai aktuell nur 175 Euro statt 219 Euro.
Hinweis: Wer bei Ottocast bestellt, sollte beachten, dass die EU-Verbraucherschutzrichtlinien nicht gelten, da das Unternehmen seinen Sitz in China hat. Eine einjährige Garantie lässt sich für rund 10 Euro zusätzlich erwerben. Eine Rückgabe ist innerhalb von 30 Tagen zwar möglich, jedoch können für den Rückversand nach China erhebliche Versandkosten anfallen. Käufer sollten diesen Punkt vor dem Kauf unbedingt einkalkulieren.
Fazit
Die Ottocast Nano Ai hat uns als smarte Lösung fürs Auto überzeugt. Nicht nur das Design ist gelungen, auch die Befestigung am Lüftungsgitter erweist sich in der Praxis als besonders praktisch. Fahrzeughalter erhalten hier ein vollwertiges Android-System mit Zugriff auf fast alle gängigen Apps. Über eine SIM-Karte oder eSIM lässt sich das Gerät unabhängig vom Smartphone nutzen – inklusive der Möglichkeit, Videos, Filme oder Serien direkt über das Infotainment-Display zu streamen.
Wer lieber klassisch während der Fahrt Android Auto oder Apple CarPlay verwenden möchte, kann das ebenfalls tun – kabellos und ohne zusätzliche Hardware. Einziger Wermutstropfen: Ein Adapter von USB-A auf USB‑C fehlt im Lieferumfang, falls das eigene Fahrzeug nur über einen Typ‑C‑Anschluss verfügt. Solche Adapter sind jedoch günstig erhältlich. Eine Sprachsteuerung auf Deutsch gibt es bisher nicht.
Trotzdem zählt die Ottocast Nano Ai zu den ausgereiftesten Lösungen ihrer Art – und rechtfertigt damit auch den vergleichsweise hohen Preis.
Ottocast Play2Video Pro
Ottocast Play2Video Pro
Youtube oder Netflix im Auto? Mit dem Ottocast Play2Video Pro lässt sich nicht nur das Smartphone kabellos verbinden, sondern direkt im Fahrzeug streamen.
- eigenes Betriebssystem mit Apps wie Netflix, Prime Video und Youtube
- Unterstützung für Wireless Carplay und Android Auto
- Kabel für USB-C auf USB-C sowie USB-A auf USB-C
- Hotspot für Internetverbindung nötig
- eingeschränkter App-Umfang
- kein HDMI-Eingang
Ottocast Play2Video Pro im Test: Wireless-Carplay-Adapter mit Youtube & Netflix
Youtube oder Netflix im Auto? Mit dem Ottocast Play2Video Pro lässt sich nicht nur das Smartphone kabellos verbinden, sondern direkt im Fahrzeug streamen.
Auto-Adapter ermöglichen die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay. Apps wie YouTube oder Netflix sind dort jedoch aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen. Wer in der Pause auf dem Parkplatz trotzdem einen Stream starten möchte, kann dafür den Ottocast Play2Video Pro nutzen.
Der Adapter bietet neben den bekannten Wireless-Optionen für das Smartphone auch ein eigenes Betriebssystem auf Android-Basis. Dieses bietet ausgewählte Apps wie Amazon Prime Video, Netflix oder YouTube zur Verfügung. Wir haben den Adapter ausprobiert und zeigen, ob das zuverlässig funktioniert.
Design
Der Ottocast Play2Video Pro ist eine kleine, rechteckige Kunststoffbox, die in etwa die Größe eines Benzinfeuerzeugs hat. Er verfügt über einen USB-A- und einen USB-C-Anschluss. Im Lieferumfang enthalten sind jeweils ein Kabel von USB-C auf USB-C sowie von USB-A auf USB-C. Eine Kurzanleitung liegt in englischer und deutscher Sprache bei und erläutert die grundlegenden Einrichtungsschritte.
Neben dem USB-A-Port befindet sich ein kleiner Schalter. Dieser dient zum Start der Kopplung mit dem Smartphone sowie zum Umschalten zwischen zwei verbundenen Geräten. Eine LED-Anzeige informiert über den Betriebszustand: Rot steht für „Strom erhalten, aber keine Verbindung“, Blau für eine „aktive Bluetooth-Verbindung“ und Grün für den „Upgrade-Modus“, der Firmware-Updates über das Smartphone ermöglicht.
Ottocast Play2Video Pro – Bilderstrecke
Einrichtung
Zuerst wird die Box per Kabel mit dem Auto verbunden. Theoretisch sollte das Infotainmentsystem das Gerät dabei automatisch erkennen – auf dem Display erscheint dann ein Carplay-Icon, da der Adapter diese Schnittstelle nutzt. Im Praxistest passierte jedoch zunächst nichts. Deshalb haben wir den Adapter zusätzlich per Bluetooth sowohl mit einem Honor Magic V3 als auch mit einem Apple iPhone 15 Pro Max gekoppelt.
Nach erfolgreicher Kopplung baut das Gerät eine lokale WLAN-Verbindung auf. Anschließend startet auf dem Bildschirm der Homescreen des Betriebssystems der Box, das auf Android basiert. Danach muss man noch eine Verbindung zum Internet aufbauen, da diese nicht automatisch über das Smartphone erfolgt. In unserem Fall haben wir einen Hotspot auf dem Handy eingerichtet und den Play2Video Pro damit verbunden.
Sobald die Internetverbindung stand, konnte das System wie gewohnt genutzt werden. Wer in den Modus für Android Auto oder Carplay wechseln möchte, kann dies über entsprechende Schaltflächen direkt auf dem Homescreen tun. In diesem Fall fungiert die Box lediglich als Schnittstelle, die die Inhalte des Smartphones kabellos im bekannten Carplay- oder Android-Auto-Layout auf dem Fahrzeug-Display darstellt.
Bleibt man hingegen im eigenen Homescreen des Adapters, lassen sich die vorinstallierten Apps wie Netflix, Youtube oder Amazon Prime Video direkt nutzen. Ottocast gibt an, dass der Adapter mit rund 98 Prozent aller Fahrzeuge mit Carplay kompatibel ist. Allerdings gilt das nicht für BMW. Wir haben den Adapter mit einem Opel Astra von 2017 getestet.
Funktionen
Der Ottocast Play2Video Pro ist mit Dual-Band-WLAN und einem Dual-Core-Prozessor ausgestattet. Die Kopplung erfolgt innerhalb von 15 Sekunden, das System arbeitet insgesamt stabil und weitgehend reibungslos. Der Adapter verfügt weder über ein eigenes Modem noch über einen Steckplatz für SIM-Karten. Für die Internetverbindung ist daher stets ein lokaler WLAN-Hotspot notwendig.
Das Betriebssystem ist nicht vollständig offen – ein Zugriff auf den Google Play Store oder vergleichbare App-Marktplätze ist nicht vorgesehen. Stattdessen steht ein eigener App-Store der Box zur Verfügung, in dem lediglich eine Auswahl an Anwendungen bereitsteht. Dazu gehören unter anderem Netflix, Amazon Prime Video, IPTV, Spotify, Tiktok Lite und Google Maps sowie Waze zur Navigation. Neben dem eigenen Betriebssystem unterstützt die Box, wie eingangs erwähnt, auch Wireless CarPlay sowie Android Auto.
Achtung: Videos oder Streams während der Fahrt sind streng verboten und stellen eine gefährliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Wer dagegen verstößt, riskiert mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg, bei Gefährdung sogar 150 Euro, 2 Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. Erlaubt ist das Ansehen von Videos ausschließlich im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor.
Preis
Direkt beim Hersteller kostet der Adapter Play2Video Pro regulär 160 Euro, ist derzeit aber schon für 90 Euro zu haben. Mit dem Code TS20 sinkt der Preis auf faire 72 Euro. Der Versand ist kostenlos und erfolgt aus deutschen Lagerbeständen.
Da der Hersteller in China sitzt, greift der EU-Käuferschutz auch dann nicht, wenn Lagerbestände innerhalb der EU verfügbar sind. Käufer müssen daher mit eingeschränkten Garantie- und Serviceleistungen rechnen. Käufer tragen im Garantiefall das Rücksende-Risiko nach China. Der Hersteller bietet immerhin eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie mit Geld-zurück-Option.
Fazit
Wer mehr möchte, als nur das iPhone oder Android-Smartphone kabellos mit dem Infotainmentsystem zu verbinden, findet im Ottocast Play2Video Pro eine nützliche und zuverlässige Lösung. Dank des integrierten Betriebssystems, auf dem Apps wie Netflix, YouTube oder Prime Video vorinstalliert sind, lassen sich Inhalte direkt auf dem Fahrzeug-Display streamen. Wichtig ist jedoch: Das darf selbstverständlich nie während der Fahrt, sondern ausschließlich im Stand bei ausgeschaltetem Motor erfolgen.
Für die Internetverbindung ist ein über das Smartphone eingerichteter WLAN-Hotspot erforderlich. Selbst bei bestehender Bluetooth-Verbindung baut die Box die Verbindung nicht automatisch auf. Anschlüsse für externe Zuspieler sind nicht vorhanden, und das eigene Betriebssystem ist auf eine kleine Auswahl unterstützter Apps beschränkt.
Ottocast Car TV Mate Pro
Beste TV-Stick-Lösung
Ottocast Car TV Mate Pro
Netflix und Fernsehen im Auto: Der Ottocast Car TV Mate Pro Max dient als HDMI-Adapter zur Verbindung von Streaming-Geräten wie dem Fire TV Stick. Wir haben das Gerät getestet.
- Abspielen von Inhalten via HDMI am Autobildschirm
- Wireless Carplay und Android Auto (je nach Modell)
- fairer Preis
- Fahrzeug muss Carplay-Schnittstelle bieten
- Keine Touch-Bedienung bei HDMI-Inhalten
- Internetverbindung über Smartphone notwendig
Ottocast Car TV Mate Pro Max im Test
Netflix und Fernsehen im Auto: Der Ottocast Car TV Mate Pro Max dient als HDMI-Adapter zur Verbindung von Streaming-Geräten wie dem Fire TV Stick. Wir haben das Gerät getestet.
Fernsehen im Auto klingt nach Science-Fiction, ist technisch aber längst möglich – auch wenn es während der Fahrt ausdrücklich nicht zu empfehlen ist. Beim Ottocast Car TV Mate Pro Max handelt es sich um einen Adapter, der als Dongle mit dem Fahrzeug verbunden wird. Am Gerät selbst befindet sich ein HDMI-Eingang für externe Zuspielgeräte, insbesondere Streaming-Sticks wie Fire TV, Roku TV, Apple TV, Waipu TV, Magenta TV oder Google Chromecast sowie Spielkonsolen.
Zusätzlich ermöglicht der Adapter auch die kabellose Verbindung mit dem Smartphone via Apple Carplay oder Android Auto. Wie das alles genau funktioniert und warum wir davon begeistert sind, klären wir im Test.
Achtung: Während der Fahrt ist es strikt verboten, fernzusehen oder Videos zu streamen. Dies gilt als gefährliche Ablenkung und verstößt gegen das Handy- und Ablenkungsverbot (§ 23 Abs. 1a StVO). Es drohen mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg, bei Gefährdung sogar 150 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Generell sollten Videos nur im stehenden Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor geschaut werden.
Design
Der Ottocast Car TV Mate Pro Max erinnert optisch an einen herkömmlichen Wireless-Adapter für Android Auto und Apple Carplay. Das Gehäuse besteht aus hochwertig verarbeitetem Kunststoff und ist quadratisch geformt. Die Kantenlänge beträgt jeweils 58 mm, die Dicke 14 mm. Auch das mit Stoff ummantelte Kabel mit USB-A-Stecker macht einen soliden Eindruck. Eine praktische Klettschlaufe hilft dabei, das Kabel ordentlich zu verstauen – ideal, wenn man den Adapter mitnehmen möchte.
Ausstattung
Der Adapter verfügt über einen HDMI-Ausgang zur direkten Verbindung mit einem Streaming-Stick oder einer Spielkonsole. Zusätzlich gibt es einen USB-A-Port, der allerdings ausschließlich zur Stromversorgung externer Geräte dient. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter für das Kabel liegt im Lieferumfang bei.
Als Schnittstelle nutzt das Gerät die Carplay-Verbindung des Fahrzeugs – allerdings auf unkonventionelle Weise. Der Dongle „zweckentfremdet“ die Carplay-Schnittstelle, um Audio- und Videosignale per HDMI ins Infotainmentsystem einzuspeisen. Nach dem Einstecken erscheint daher zunächst das gewohnte Carplay-Logo auf dem Fahrzeug-Display.
Der Adapter kann weder eigenständig Apps ausführen noch eine Internetverbindung aufbauen. Für den Betrieb benötigt der Nutzer also ein HDMI-Zuspielgerät und muss einen mobilen Hotspot vom Smartphone aus bereitstellen.
Einrichtung
Laut Hersteller ist der Ottocast-Adapter mit den gängigsten TV-Sticks sowie dem Chromecast kompatibel. Auch Spielkonsolen können Nutzer anschließen. Im Test funktionierte das Setup mit dem Amazon Fire TV Stick 4K Max (Testbericht) sowie dem Waipu TV Streaming Stick (Testbericht). Unverzichtbar ist zudem die Fernbedienung des Streaming-Sticks, da das Fahrzeug-Display keine Touch-Eingaben unterstützt – es wird lediglich das HDMI-Bild angezeigt.
Nach dem ersten Einstecken wählt man im Infotainmentsystem das Carplay-Symbol aus. Dann startet ein schwarzer Startbildschirm mit zwei Symbolen: Carplay/Android Auto (CP/AA) und HDMI. Unten führt ein Icon mit Zahnrad zu den Einstellungen. Dort legt man fest, ob beim Start automatisch der HDMI-Eingang aktiviert ist.
Ottocast Car TV Mate Pro Max – Bilder
Wählt man HDMI als Quelle, erscheint das Bildsignal des angeschlossenen Geräts – in unserem Fall das Interface des Streaming-Sticks. Nach dem Verbinden mit dem mobilen Hotspot steht der gewohnte Homescreen bereit. Die Bedienung erfolgt ausschließlich per Fernbedienung.
Die Darstellung auf dem Fahrzeug-Display entspricht möglicherweise nicht der nativen Auflösung eines Fernsehers. Im Test war die Bildqualität für Videoinhalte ausreichend, kleinere Texte in Menüs wirkten jedoch teils unscharf.
Zusätzlich bietet der Ottocast-Dongle die Möglichkeit, das Smartphone kabellos mit dem Infotainmentsystem zu verbinden – via Apple Carplay oder je nach Variante auch Android Auto Wireless. Die Kopplung erfolgt per Bluetooth und ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Alternativ zur HDMI-Quelle lässt sich dann auch das Smartphone als Signalquelle wählen, um beispielsweise Google Maps, Spotify oder andere Apps kabellos im Fahrzeug zu nutzen.
Preis
Mit dem Rabattcode TS20 kostet der Dongle nur 56 Euro statt 80 Euro – in der Variante, die sowohl Wireless Android Auto als auch Apple Carplay unterstützt. Die Version, die ausschließlich mit Carplay kompatibel ist, gibt es mit dem Code bereits für 48 Euro. Der Versand erfolgt kostenfrei aus Lagerbeständen in Frankfurt am Main.
Achtung: Der Hersteller hat seinen Sitz in der Volksrepublik China. Daher gelten abweichende Regelungen beim Käuferschutz, die nicht den EU-Standards entsprechen. Immerhin gewährt der Anbieter ein 30-tägiges Rückgaberecht sowie eine einjährige Garantie.
Fazit
Der Ottocast TV Mate Pro Max ist ein interessanter Adapter für alle, die etwa im Urlaub oder bei längeren Standzeiten über das Fahrzeug-Display Streaming-Inhalte nutzen möchten. Voraussetzung ist ein separater Streaming-Stick oder ein vergleichbares Gerät. Der Adapter nutzt die Carplay-Schnittstelle, um HDMI-Signale ins Infotainmentsystem zu übertragen – das funktioniert überraschend unkompliziert. Eine Touch-Bedinung ist für Quelle über den HDMI-Anschluss nicht möglich, beim TV-Stick bedarf es deshalb immer der Fernsteuerung.
Zusätzlich lässt sich der Dongle auch als kabellose Schnittstelle für Apple Carplay oder je nach Variante auch Android Auto Wireless nutzen. Die Einrichtung ist einfach und schnell erledigt. Wichtig: Ein Streaming-Stick sowie eine mobile Internetverbindung per Hotspot sind erforderlich. Auch darf das System selbstverständlich nur im stehenden Fahrzeug genutzt werden. Der aufgerufene Preis geht angesichts der gebotenen Funktionen in Ordnung.
Ottocast A2Air
Ottocast A2Air
Mit dem Ottocast A2Air können Fahrzeughalter das Android-Smartphone auch kabellos mit dem Auto verbinden. Wir haben den Adapter für Android Auto Wireless getestet.
- fairer Preis
- schickes Design
- nur USB-C-Anschluss
- Anschluss sitzt recht tief im Gehäuse
Ottocast A2Air im Test: Android Auto Wireless nachrüsten
Mit dem Ottocast A2Air können Fahrzeughalter das Android-Smartphone auch kabellos mit dem Auto verbinden. Wir haben den Adapter für Android Auto Wireless getestet.
Android Auto ermöglicht es als Software-Schnittstelle, das Android-Smartphone nahtlos mit dem Infotainment-System eines Autos zu verbinden. Dadurch können Fahrer Apps wie Google Maps, Spotify oder Whatsapp direkt über das Display des Fahrzeugs steuern, entweder per Touchscreen, Sprachbefehle oder Bedienelemente am Lenkrad. Android Auto sorgt für eine sicherere Nutzung des Smartphones während der Fahrt, indem es eine benutzerfreundliche und ablenkungsarme Oberfläche bietet. Zudem werden Benachrichtigungen übersichtlich dargestellt. Man kann auch Anrufe tätigen, Nachrichten versenden und Musik hören, ohne das Telefon in die Hand nehmen zu müssen.
Android Auto Wireless ist eine Erweiterung, um das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. Anstatt das Gerät über ein USB-Kabel anzuschließen, verbindet sich das Smartphone automatisch per Bluetooth mit dem Fahrzeug. Diese drahtlose Verbindung bietet den gleichen Funktionsumfang wie die kabelgebundene Version. Android Auto Wireless sorgt so für eine noch bequemere und flexiblere Nutzung während der Fahrt.
Allerdings unterstützen nicht alle Infotainment-Systeme eine kabellose Verbindung zu Android Auto. Mit einem Adapter können Fahrzeughalter hier aber schnell und günstig nachrüsten. In diese Kategorie gehört der Ottocast A2Air. Der Adapter ermöglicht es, Android Auto kabellos zu nutzen. Für Fahrer, deren Fahrzeuge keine drahtlose Verbindung von Haus aus unterstützen, verspricht der A2Air damit eine einfache und kompakte Lösung. Wir haben uns den Adapter von Ottocast genauer angesehen, um zu prüfen, ob er das hält, was er verspricht.
Design
Der Ottocast A2Air bietet ein auffälliges Design. Das kantige, quadratische Gerät hat eine kompakte Größe von 58 × 58 × 16 Millimetern und passt damit problemlos in jedes Fahrzeug. Besonders ins Auge fällt die Maserung in zwei Violetttönen, die dem Adapter einen einzigartigen Look verleiht. Der USB-C-Anschluss des A2Air ist allerdings etwas tief im Gehäuse verbaut, was die Nutzung kurzer, abgewinkelter USB-Kabel erschwert. Dies könnte für einige Nutzer ein Nachteil sein, wenn das vorhandene Kabel nicht passt.
Einrichtung & Funktion
Die Einrichtung des Ottocast A2Air ist grundsätzlich einfach, erfordert jedoch manchmal mehrere Anläufe. Den Ottocast findet man als AUTO-B55A. In unserem Test gelang es erst beim zweiten Versuch, eine stabile Bluetooth-Verbindung zwischen dem Adapter und dem Smartphone herzustellen. Der Adapter verbindet sich über Bluetooth mit dem Smartphone und ermöglicht danach die kabellose Nutzung von Android Auto im Auto. Hat die Verbindung einmal funktioniert, bleibt sie stabil und bietet ein zuverlässiges Benutzererlebnis.
Preis
Beim Hersteller selbst gibt es den Ottocast A2Air derzeit für nur 35 Euro statt 59 Euro. Bei Proshop sind 57 Euro fällig. Damit liegt der Adapter preislich im mittleren Segment und bietet eine attraktive Möglichkeit, kabelloses Android Auto nachzurüsten, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.
Fazit
Der Ottocast A2Air ist eine praktische und optisch ansprechende Lösung, um kabelloses Android Auto im Auto nachzurüsten. Trotz kleinerer Schwächen, wie dem tief sitzenden USB-C-Anschluss und der gelegentlich schwierigen Ersteinrichtung, überzeugt der Adapter durch sein modernes Design und seine stabile Funktion im Alltag. Wer auf der Suche nach einem preiswerten Adapter ist, findet im Ottocast A2Air eine empfehlenswerte Option.
Xuda Drahtloser CarPlay Android Auto Wireless Adapter
Xuda Drahtloser CarPlay Android Auto Wireless Adapter
Der drahtlose Adapter für Apple Carplay und Android Auto von Xuda ist so klein wie ein USB-Stick und kostet nur 12 Euro. Doch funktioniert der Adapter auch? Das zeigt der Test.
- sehr kompakt
- Adapter für USB-C
- Support für Android Auto und Apple Carplay
- Probleme beim Einrichten mit Carplay
- rudimentäre Anleitung in winziger Schrift
- Stick-Format nicht in jedem Cockpit vorteilhaft
Xuda Drahtloser Carplay Android Auto Wireless Adapter im Test: Für nur 10 Euro
Der drahtlose Adapter für Apple Carplay und Android Auto von Xuda ist so klein wie ein USB-Stick und kostet nur 12 Euro. Doch funktioniert der Adapter auch? Das zeigt der Test.
Der Wireless-Adapter von Xuda für Android Auto und Apple Carplay ermöglicht es, das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System zu verbinden. Das ist interessant bei älteren Fahrzeugen, bei denen das von Haus aus nur per Kabel möglich ist. Wir haben den Adapter von Aliexpress für nur 10 Euro getestet und zeigen, wo der Haken ist.
Achtung: Der Adapter rüstet Android Auto oder Apple Carplay nicht nach. Er ergänzt das Infotainment lediglich um die drahtlose Verbindungsmöglichkeit mit dem Mobilgerät.
Design & Lieferumfang
Der Xuda Wireless-Adapter für Carplay und Android Auto ist kaum größer als ein USB-Stick. Ein Kabel benötigt man so nicht. Das Stick-förmige Design ist möglicherweise aber nicht für jedes Auto von Vorteil. Die Verarbeitung wirkt recht einfach, was angesichts des günstigen Preises jedoch zu verschmerzen ist. Als Anschlussoption bietet der Adapter standardmäßig einen USB-A-Stecker. Besonders praktisch: Der Hersteller liefert einen Adapter für USB-C mit. Eine sehr knappe Bedienungsanleitung liegt ebenfalls bei, auch wenn deren winzige Schrift fast zwingend eine Lesebrille erfordert.
Xuda Drahtloser Carplay Android Auto Wireless Adapter – Bilder
Einrichtung & Funktionen
Die Installation gestaltet sich grundsätzlich einfach: Man steckt den Adapter in den USB-Anschluss des Fahrzeugs, sucht anschließend mit dem iPhone oder Android-Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät, koppelt es und wartet, bis die Verbindung steht. Danach sollte auf dem Infotainment-System das Icon für Android Auto oder Apple Carplay erscheinen.
Mit Android-Geräten funktionierte die Einrichtung in unserem Test auf Anhieb. Mit dem iPhone hingegen war die Verbindung deutlich zickiger: Erst nach mehreren Anläufen konnten wir Carplay starten, was möglicherweise daran liegt, dass das Fahrzeug zuvor überwiegend mit Android Auto genutzt wurde. Wir werden die Einrichtung für ein iPhone in anderen Fahrzeugen aus der Redaktion erneut testen. Wir haben den Adapter in einem Opel Astra K mit einem Samsung Galaxy S23, einem Honor Magic V2 und einem iPhone 12 Pro ausprobiert.
Preis
Bei Aliexpress kostet der Xuda-Adapter nur lächerliche 9 Euro. Ein Nachteil beim Kauf von Produkten aus chinesischen Stores kann sein, dass Lieferzeiten sehr lang sind und die Qualität sowie Rückgabemöglichkeiten oft schwer einschätzbar oder eingeschränkt sind.
Fazit
Der Xuda-Wireless-Adapter für Apple Carplay und Android Auto hat einen unschlagbar günstigen Preis und ein sehr kompaktes Format. Besonders für ältere Fahrzeuge, die nur kabelgebundene Verbindungen unterstützen, bietet er eine praktische Möglichkeit zur kabellosen Nutzung von Smartphone-Integrationsdiensten.
Während die Einrichtung mit Android-Smartphones reibungslos funktionierte, bereitete die Verbindung mit einem iPhone anfangs Schwierigkeiten. Angesichts des Preises und der gebotenen Grundfunktionalität ist der Adapter ein interessanter Einstieg in die Welt der kabellosen Smartphone-Integration, auch wenn er nicht ganz ohne Haken ist verglichen mit Modellen con Carlinkit oder Ottocast.
Weitere Informationen zu smartem Autozubehör finden sich in diesen Artikeln:
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Künstliche Intelligenz
Wegen Problemen mit Baustellen auf Autobahnen: Rückruf von 4.000 Waymo-Robotaxis
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
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Fast 4.000 Robotertaxis sind von einer Rückrufaktion des US-amerikanischen Robotaxi-Unternehmens Waymo betroffen, um Probleme der Fahrzeuge im Bereich von Baustellen auf Autobahnen zu beheben. Das berichtete am Donnerstag das US-Techportal TechCrunch.
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Dem Bericht zufolge erfolgt der Rückruf, nachdem Waymo mindestens 13 Fälle registriert hat, in denen seine Robotaxis in für Bauarbeiten gesperrte Autobahnabschnitte gefahren sind. Sechs dieser Vorfälle ereigneten sich demnach im April in Phoenix sowie sieben im Mai in San Francisco. Waymo stellte daraufhin Ende Mai die Fahrten auf Autobahnen in einigen US-Großstädten (San Francisco, Los Angeles, Phoenix und Miami) vorübergehend ein. Erst seit November letzten Jahres dürfen Waymos Robotaxis auf Autobahnen fahren und nicht mehr nur auf Innenstadtstraßen.
Laut bei der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) eingereichten Unterlagen ist eine Lösung für das Problem „derzeit in Entwicklung“. „Wir haben Verbesserungspotenzial beim Verhalten im Bereich von Autobahnbaustellen festgestellt“, erklärte Waymo gegenüber TechCrunch. „Wir haben den Autobahnbetrieb im vergangenen Monat freiwillig eingeschränkt, während wir Verbesserungen vorgenommen, die zuständigen Behörden auf Landes- und Bundesebene proaktiv informiert und uns entschieden haben, einen freiwilligen Software-Rückruf bei der NHTSA zu veranlassen.“
Immer wieder Vorfälle in der Vergangenheit
Für die Robotaxis von Waymo ist es nach Zählung von TechCrunch bereits der sechste Rückruf. Im Mai hatte die Alphabet-Tochter zunächst Updates an die autonomen Taxis verteilt, nachdem ein Robotaxi durch eine überflutete Straße gefahren und stecken geblieben war; kurz darauf setzte Waymo seinen Dienst in zwei US-Städten mit Starkregen (Atlanta und San Antonio) komplett aus. Im Dezember gab es einen Rückruf, da autonome Fahrzeuge von Waymo in mehreren Fällen Schulbusse passiert hatten, obwohl das während des Aus- und Einsteigens von Kindern untersagt ist. Im Mai vergangenen Jahres rief Waymo nach kleineren Kollisionen mit parkenden Autos und anderen feststehenden Objekten 1.200 Robotertaxis zurück.
Darüber hinaus untersuchen NHTSA und die Nationale Behörde für Transportsicherheit NTSB (National Transportation Safety Board) derzeit die Fahrsoftware von Waymo, weil ein Robotertaxi des Unternehmens im Januar in der Nähe einer Grundschule ein Schulkind angefahren hat.
Waymo auf Expansionskurs
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Bislang fahren Waymos autonome Taxis in einem halben Dutzend US-Städten. Das Unternehmen hat aber angekündigt, in diesem Jahr in 20 Städten in den USA und im Ausland zu expandieren, darunter Dallas, Orlando, Nashville und London. Im Januar wurde das Netz um Miami erweitert. Waymo sammelte Anfang des Jahres in einer Finanzierungsrunde mehr als 16 Milliarden US-Dollar ein. Das frische Kapital soll eingesetzt werden, um den Ausbau seines Robotaxi-Dienstes in den USA sowie den Eintritt in globale Märkte zu befeuern. In New York erhielten die Expansionspläne allerdings einen Dämpfer.
Im vergangenen Jahr verdreifachte Waymo sein jährliches Volumen auf 15 Millionen Fahrten und knackte die Marke von insgesamt 20 Millionen Fahrten. Wöchentlich absolviert das Unternehmen mittlerweile mehr als 400.000 bezahlte Fahrten und strebt laut Medienberichten bis Ende dieses Jahres mehr als eine Million bezahlte Robotaxi-Fahrten pro Woche in den USA an. Künftig will Waymo auch Kleinbusse – von der Geely-Tochter Zeekr in China gefertigte Vans mit dem Namen „Ojai“ – als autonome Taxis einsetzen. Ein Feldtest ist kürzlich in mehreren US-Städten gestartet. Zudem hat das Unternehmen ein Treueprogramm eingeführt, mit Cashback und kostenlosen Stornierungen.
(akn)
Künstliche Intelligenz
Bundesbank: Erstmals mehr als die Hälfte aller Bezahlvorgänge bargeldlos
Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland erstmals mehr als die Hälfte aller Einkäufe bargeldlos getätigt, nur bei 45 Prozent aller Bezahlvorgänge wurde Bargeld genutzt. Das hat die Deutsche Bundesbank ermittelt, die die Zahlen auch aufschlüsselt. Dabei kann Bargeld weiter unangefochten den ersten Platz halten. 26 Prozent aller Zahlungen wurden mit Debitkarten getätigt, mobile Alternativen – etwa mit dem Smartphone – wurden demnach in 10 Prozent aller Bezahlvorgänge registriert. Internetbezahlverfahren verdoppelten ihren Anteil gegenüber 2023 auf 6 Prozent. Weiter heißt es in der Bilanz, dass eine vollständige Wahlfreiheit bei Zahlungsmöglichkeiten nicht gegeben sei: In einer Befragung wurde die fehlende Akzeptanz von Bargeld ebenso kritisiert wie solche von bargeldlosen Zahlungsmitteln.
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Die Vielfalt wächst
Dass der Anteil von Zahlungen mit Bargeld unter die Marke von 50 Prozent fällt, war abzusehen. Vor zwei Jahren hatte die Bundesbank einen Anteil von gerade noch 51 Prozent ermittelt. Gemessen an der Summe der bezahlten Beträge hat die Debitkarte einmal mehr die Nase vorn, 28 Prozent sind aber 4 Prozentpunkte weniger als 2023. Bargeld und Überweisungen sind demnach jeweils auf 23 Prozent gekommen. Insgesamt zeige sich einmal mehr, dass die Vielfalt an genutzten Zahlungsmitteln weiter wächst, digitale Geldbörsen, app- und internetbasierte Bezahlverfahren hätten sich neben den klassischen Möglichkeiten etabliert, erklärt Bundesbank-Vorstandsmitglied Burkhard Balz.
In der Stellungnahme weist die Bundesbank aber auch darauf hin, dass „nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen an der Digitalisierung im Zahlungsverkehr teilhaben“. Ältere Personen, solche mit gesundheitlichen Einschränkungen, mit niedrigem Einkommen oder geringer digitaler Erfahrung, würden Bargeld häufiger nutzen. Zu Problemen könnte das etwa im öffentlichen Personennahverkehr und an Selbstbedienungskassen im Einzelhandel führen, wo Bargeld seltener akzeptiert werde. Hinzu komme, dass eine übergroße Mehrheit (80 Prozent) es in der zitierten Befragung für wichtig erklärt habe, dass weiterhin bar bezahlt werden könne. Auch deshalb sei es ein zentrales Anliegen der Bundesbank, „Bargeld als kostengünstiges, effizientes und inklusives Zahlungsmittel zu erhalten“.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Top 10: Der beste ergonomische Bürostuhl im Test – Herman Miller vor Flexispot
Wir haben etwa 35 ergonomische Bürostühle für Büro und Homeoffice getestet und zeigen hier die 10 besten Modelle inklusive Kaufberatung.
Wer im Sitzen arbeitet, sollte auf einen ergonomischen Arbeitsplatz achten. Andernfalls drohen chronische Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und eine geringere Produktivität. Der richtige Bürostuhl ist hier einer der wichtigsten Faktoren – schließlich verbringen viele Menschen mehrere Stunden pro Tag am Schreibtisch.
In dieser Bestenliste zeigen wir, worauf man beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls achten sollte. Außerdem zeigen wir aus etwa 35 Tests den besten ergonomischen Bürostuhl für den Arbeitsalltag.
Welcher ist der beste Bürostuhl?
Der Herman Miller Aeron ab 1119 Euro ist unser Testsieger. Er überzeugt mit sinnvollen ergonomischen Funktionen, hochwertiger Verarbeitung und einem hervorragenden Sitzgefühl.
Der Libernovo Omni ab 1134 Euro ist unser Innovationssieger. Er kombiniert ein dynamisches Stützsystem mit 60 Gelenken, eine motorisierte Dehnfunktion und ein sesselweiches Sitzgefühl.
Wer sparen will, greift zu unserem Preis-Leistungs-Sieger Protoarc EC200 ab 170 Euro. Er bietet eine Ausstattungsvielfalt, die sonst eher in höheren Preisklassen zu Hause ist. Allerdings ist er immer wieder mal ausverkauft, wir empfehlen das Setzen eines Preisalarms bei Geizhals.de. Alternativ bietet sich der vergleichbar gute Yaasa Chair Plus für 193 Euro (heise30) an.
Für aktuell 1119 Euro ist der ergonomische Bürostuhl Herman Miller Aeron definitiv teuer, bietet aber eine verdammt gute Verarbeitung und sinnvolle ergonomische Funktionen. Es sitzt sich auf ihm zudem über viele Stunden hinweg einfach unglaublich bequem.
- umfangreiche ergonomische Einstellungsmöglichkeiten
- keine Montage nötig
- belastbar bis 159 kg in Größe B und C
- 12-Jahres-Garantie
- sehr teuer
- keine Kopfstütze
Der Libernovo Omni ist ein Premium-Bürostuhl mit dynamischem Stützsystem, motorisierter Dehnfunktion und sesselweichem Sitzgefühl. Verarbeitung und Komfort überzeugen, die Massage entspannt. Schwächen sind die wandernden Armlehnen, die hörbaren Motoren und der hohe Preis ab 1134 Euro. Wer aktiv sitzen will und das Budget hat, sollte ihn dank 30 Tagen Rückgaberecht testen.
- dynamisches Stützsystem
- motorisierte Massagefunktion
- hochwertige Verarbeitung
- weicher Stoffbezug
- Armlehnen verstellen sich zu leicht
- motorisierte Funktionen hörbar
- Sitz im Sommer warm
- hoher Preis
Der Flexispot C7 Morpher überzeugt mit aufblasbarer Lordosenstütze, dynamischer Rückenlehne und hochwertiger Aluminium-Verarbeitung. Die Montage gelingt in 15 Minuten, die Einstellmöglichkeiten sind enorm. Kleine Schwächen bei den sich selbst verstellenden Armlehnen und die Lernkurve bei der Bedienung trüben den sonst sehr guten Eindruck nur leicht. Der Flexispot C7 Morpher kostet 530 Euro ohne Fußablage und 560 Euro mit Fußablage (HEISEC7M, 30-Euro-Rabatt gültig bis 01.06.26). Flexispot bietet nun auch eine Version mit Schaumstoff statt Netzgewebe an. Diese fängt bei 500 Euro an.
- hochwertige Verarbeitung
- aufblasbare Lordosenstütze
- schnelle Montage
- optionale Fußablage
- hohe Belastbarkeit bis 163 Kilogramm
- Armlehnen verstellen unbeabsichtigt
- Einstellungen teils schwer erreichbar
- wuchtig
- für Personen ab 190 cm zu tief
Ratgeber
Warum ein ergonomischer Bürostuhl im Homeoffice unverzichtbar ist
Ergonomische Bürostühle sind so konzipiert, dass sie sich an die natürliche S-Form der Wirbelsäule anpassen und somit eine gesunde Körperhaltung unterstützen und eine gesunde Sitzhaltung fördern. Gerade im Homeoffice, wo die Sitzdauer gerne mal länger ausfällt als im klassischen Büro, ist die Wahl des richtigen Modells entscheidend.
Ein guter ergonomischer Stuhl fördert dynamisches Sitzen und unterstützt Bewegungen, um Verspannungen vorzubeugen. Die Verwendung eines ergonomischen Bürostuhls kann zudem die Produktivität steigern, da ein bequemer Sitzkomfort die Konzentration fördert und Ablenkungen durch Schmerzen reduziert. Wer mehrere Stunden am Stück konzentriert arbeiten muss, profitiert spürbar von einem hochwertigen Schreibtischstuhl.
Bürostuhl, Chefsessel oder Gaming-Stuhl?
Ergonomische Bürostühle sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, darunter Drehstühle, Chefsessel und Bürohocker, die jeweils unterschiedliche Funktionen und Komfortlevel bieten. Häufig hört man auch den Begriff Drehstuhl. Im Grunde beschreibt der Drehstuhl jeden drehbaren Stuhl, also auch klassische Schreibtischstühle. Hier ein paar der wichtigsten Unterschiede:
Gaming-Stühle sind häufig farbenfroh und erinnern optisch an Rennsitze. Bürostühle hingegen konzentrieren sich auf Ergonomie und Komfort. Sie bieten in der Regel eine breite Palette an Verstellmöglichkeiten, einschließlich Sitztiefe, Neigungswinkel, Armlehnenhöhe und -breite sowie Lendenstütze. Gaming-Stühle etwa von Backforce bieten als Verstellmöglichkeit neben der Höhe häufig lediglich eine Neigungsfunktion.
Ein Chefsessel setzt dagegen meist auf repräsentatives Design und üppige Polsterung, während die Funktionalität für den langen Arbeitsalltag oft auf der Strecke bleibt. Ein klassischer Drehstuhl mit ergonomischen Funktionen ist für die meisten Nutzer die bessere Wahl.
Für diese Bestenliste fokussieren wir uns auf ergonomische Bürostühle und lassen die ergonomisch weniger guten Chefsessel und Gaming-Stühle außen vor.
Worauf sollte man beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls achten?
Beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls sollte man auf individuelle Einstellbarkeit, Bewegungsfreiheit und Stabilität achten. Umfassende Einstellmöglichkeiten sind die Grundvoraussetzung, damit sich das Modell an die Körpergröße und die Bedürfnisse des Nutzers anpassen lässt. Wir gehen die wichtigsten Funktionen Schritt für Schritt durch.
Rückenlehne und Materialien
Bei Rückenlehnen wird zwischen Polsterrücken und Netzstoffrücken unterschieden. Wer schnell schwitzt, sollte einen atmungsaktiven Netzstoffrücken (Mesh) wählen. Polsterrücken bieten dagegen in vielen Fällen den höheren Komfort. Sie bestehen aus Stoff, Kunstleder oder Leder.
Atmungsaktive Stoffe wie Mesh-Gewebe verhindern übermäßiges Schwitzen, und eine hochwertige Polsterung vermeidet Druckstellen bei langen Arbeitstagen. Atmungsaktive Bezüge wie Netzrückenlehnen verhindern zudem Hitzestau im Sommer. Die Polsterung sollte formstabil sein, um ein Durchsitzen zu vermeiden. Solche Materialien sind ein wichtiger Faktor für den Sitzkomfort.
Die Rückenlehne eines ergonomischen Stuhls sollte im unteren Rücken festen Gegendruck bieten, sich aber bei Bewegung leicht mitbewegen. Eine gute ergonomische Rückenlehne sollte sich anpassen lassen und die Bewegungen des Körpers unterstützen, um eine dynamische Sitzhaltung zu fördern.
Sitzfläche und Sitzhöhe
Beim Kauf spielt auch das Material der Sitzfläche eine Rolle. Dabei entscheidet die Polsterstärke über die Weichheit der Sitzfläche. Eine Tiefenfederung sorgt dafür, dass der Bürostuhl beim Hineinsetzen nicht unnötig den Rücken staucht.
Elementar ist eine Höhenverstellbarkeit des Bürostuhls. Die Sitzhöhe eines ergonomischen Bürostuhls muss flexibel verstellbar sein, damit die Beine und Füße entspannt im 90°-Winkel stehen können. Wenn die Füße gerade auf dem Boden aufstehen, sollten sich Füße, Knie und Hüftgelenk im rechten oder noch offeneren Winkel befinden. Die Sitzfläche sollte ebenfalls gerade sein oder etwas nach vorn abfallen.
Die Sitztiefe sollte so eingestellt werden, dass zwischen der Sitzkante und der Kniekehle etwa zwei bis drei Finger Platz sind, um die Blutzirkulation nicht zu behindern. Zwischen Knie und Sitzfläche darf entsprechend etwa eine Handbreit Platz sein. Ist dies nicht der Fall, könnte bei längerem Sitzen die Blutzufuhr der Beine beeinträchtigt werden und damit das Thromboserisiko steigen.
Lordosenstütze für den unteren Rücken
Idealerweise verfügt die Lehne des Bürostuhls über eine anpassbare Lordosenstütze, auch Lendenwirbelstütze genannt. Sie unterstützt die natürliche S-Form der Wirbelsäule und beugt Rückenschmerzen vor. Die Lordosenstütze im unteren Bereich der Rückenlehne sollte idealerweise in Höhe und Tiefe verstellbar sein, um die Lendenkrümmung zu stützen. Die Rückenlehne sollte nicht nur in ihrem Neigungswinkel, sondern im besten Fall auch in der Höhe und Tiefe anpassbar sein. So liegt der Rücken durchgängig an und wird optimal unterstützt.
Kopfstütze gegen Nackenverspannungen
Ist eine Kopfstütze oder Nackenstütze vorhanden, sollten Käufer darauf achten, dass diese in Höhe und Neigungswinkel verstellbar ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass sie die Nackenmuskulatur entlastet und nicht zu einer Fehlhaltung des Kopfes führt. In den meisten Fällen kann man die Kopfstütze abmontieren. Eine gut eingestellte Kopfstütze beugt Nackenverspannungen wirksam vor – vor allem bei langen Arbeitstagen am Bildschirm. Häufig haben wir festgestellt, dass sich die Kopfstütze gerade bei sehr günstigen Modellen gerne unbeabsichtigt verstellt. Hier sollten Käufer darauf achten, dass sie fest genug sitzt.
Armlehnen: 3D, 4D, 5D oder 6D?
Von vielen häufig unterschätzt, gehören Armlehnen zu einem ergonomischen Bürostuhl dringend dazu. Denn ohne Armlehnen hängen die Arme beim Arbeiten mit Maus und Tastatur in der Luft oder liegen auf der harten Tischkante auf. Eine Armlehne entlastet auch die Schultern und den Nacken.
Verstellbare Armlehnen sind wichtig, um Schultern und Nacken zu entlasten; sie sollten in Höhe, Breite und Tiefe anpassbar sein. Die Armlehnen sollten so eingestellt werden, dass die Schultern entspannt bleiben und die Unterarme locker aufliegen, idealerweise im 90°-Winkel zu den Oberarmen. Die Höhe sollte der des Schreibtisches entsprechen.
Auf dem Markt unterscheidet man zwischen 3D-Armlehnen, 4D-Armlehnen, 5D-Armlehnen und sogar 6D-Armlehnen. 3D-Armlehnen lassen sich in Höhe, Breite und Tiefe verstellen. 4D-Armlehnen ergänzen eine Drehfunktion, sodass die Auflagefläche zur Tastatur hin geneigt werden kann. 5D-Armlehnen bieten zusätzlich eine federnde oder seitlich kippende Auflage, 6D-Armlehnen teilen die Auflagefläche. Wer mehrere Stunden täglich tippt, profitiert spürbar von 4D-Armlehnen oder mehr. Auch bei Armlehnen sollten Käufer auf ihren festen Halt achten. In einigen Fällen verstellen sie sich sonst häufig unbeabsichtigt.
Wipp-, Synchron- und 3D-Mechanik
Eine Wippmechanik haben so gut wie alle Bürostühle. Verlagert der Nutzer sein Körpergewicht, kippt die Lehne zusammen mit der Sitzfläche und den Armlehnen nach hinten. Die Wippmechanik sollte dabei an das Körpergewicht anpassbar sein. Allerdings sollte man bei längerem Arbeiten im Stuhl auf die Wippmechanik verzichten.
Besser als die Wippmechanik ist die Synchronmechanik. Sie ermöglicht, dass sich die Rückenlehne und die Sitzfläche beim Zurücklehnen synchron bewegen, was die Sitzdynamik fördert. Hier passt sich die Rückenlehne der Bewegung an und hält so den Kontakt zum Rücken. Im Gegensatz zur Wippmechanik bleibt der Winkel zwischen Sitzfläche und Rückenlehne nicht gleich, sondern vergrößert sich. So öffnet sich der Körper beim Zurücklehnen. Das korrigiert Fehlhaltungen und entlastet den Rücken.
Der König der Bürostuhlmechaniken ist die 3D-Mechanik. Sie erweitert die Synchronmechanik um Bewegungen nach links/rechts sowie vorn/hinten. Diese zusätzlichen Mikrobewegungen stärken die Muskulatur, mobilisieren die Wirbelsäule und aktivieren den Blutkreislauf. Wer viel Zeit auf dem Bürostuhl verbringt, sollte auf eine 3D-Mechanik achten. Entsprechende Stühle sind jedoch teuer.
Stabilität, Rollen und Prüfsiegel
Ein stabiles Fünf-Fuß-Gestell garantiert Kippsicherheit und sollte aus Aluminium oder verstärktem Kunststoff bestehen. Die Rollen eines Bürostuhls sollten passend zum Bodenbelag ausgewählt werden, um die Beweglichkeit zu erhalten und den Boden zu schonen – harte Rollen für Teppich, weiche Rollen für Parkett oder Laminat.
Prüfsiegel wie GS oder DIN EN 1335 können helfen, die Qualität eines ergonomischen Stuhls zu bewerten. Die Händler des ergonomischen Stuhls sollten zudem eine Probezeit ermöglichen, um das subjektive Sitzgefühl verlässlich zu beurteilen. Viele Hersteller bieten heute eine 30-tägige Rückgabefrist an.
Stabiles Fünf-Fuß-Gestell mit Fußauflage des ergonomischen Bürostuhls Flexispot C7 Morpher. heise bestenlisten
Wie stelle ich meinen ergonomischen Bürostuhl richtig ein?
Die beste Ergonomie nützt nichts, wenn der Stuhl falsch eingestellt ist. Drei Schritte führen zur idealen Sitzposition:
1. Sitzhöhe einstellen: Die Sitzhöhe sollte so eingestellt werden, dass die Füße flach auf dem Boden stehen und die Oberschenkel einen rechten Winkel zu den Unterschenkeln bilden.
2. Sitztiefe anpassen: Zwischen Sitzkante und Kniekehle gehören zwei bis drei Finger Platz. So wird die Blutzirkulation nicht behindert.
3. Rückenlehne und Armlehnen justieren: Die Rückenlehne sollte die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützen und der Rücken durchgängig anliegen. Die Armlehnen werden so eingestellt, dass die Schultern entspannt sind und die Unterarme im 90°-Winkel locker aufliegen.
Eine korrekte Sitzhaltung beugt Rückenbeschwerden vor und verbessert die Konzentration im Arbeitsalltag spürbar.
Wofür ist der Drehknopf unter dem Bürostuhl?
In den meisten Fällen passt der Drehknopf unter dem Bürostuhl den Widerstand der Rückenlehne an das Körpergewicht des Nutzers an. Als Faustregel gilt: Je schwerer der Nutzer, desto straffer sollte man den Widerstand einstellen. Bei manchen Modellen lässt sich darüber auch die Sitzhöhe justieren oder die Synchronmechanik aktivieren.
Der Drehknopf bestimmt den Widerstand der Rückenlehne des Sharkoon Officepal C10. heise bestenlisten
Wann zahlt die Krankenkasse den Bürostuhl?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen ergonomischen Bürostuhl nur, wenn eine schwere, ärztlich nachgewiesene Erkrankung vorliegt – zum Beispiel Morbus Bechterew, starke Skoliose, eine Wirbelsäulenversteifung oder Bandscheibenvorfälle mit neurologischen Ausfällen wie Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen. Normale Rückenschmerzen oder „Verspannungen“ reichen fast nie aus.
Seit 2020 haben die Kassen die Kriterien zudem verschärft. Der Stuhl muss als Hilfsmittel anerkannt werden und vorwiegend aus dem Hilfsmittelverzeichnis stammen. Der Zuschuss liegt dann je nach Kasse bei maximal etwa 400 Euro bis 600 Euro.
Welcher Bürostuhl bei Bandscheibenvorfall?
Bei einem Bandscheibenvorfall sollte der Bürostuhl besonders gut auf den Körper abgestimmt sein. Wichtig sind eine in Höhe und Tiefe verstellbare Lordosenstütze, eine Synchron- oder 3D-Mechanik für dynamisches Sitzen sowie eine Sitztiefenverstellung. Modelle wie der Herman Miller Aeron, der Steelcase Gesture oder der Interstuhl Pure Active eignen sich besonders gut, weil sie Bewegungen aktiv unterstützen und den unteren Rücken gezielt entlasten. Wer ein günstigeres Modell sucht, findet im Yaasa Chair Plus oder dem Protoarc EC200 eine solide Wahl mit guter Lordosenstütze.
Wie viel kostet ein guter ergonomischer Bürostuhl?
Die Preisspanne für ergonomische Bürostühle ist riesig. Unter 200 Euro gibt es solide Einstiegsmodelle wie den Protoarc EC200 oder den Ikea Markus, die mit guter Lordosenstütze und Kopfstütze überraschen. In dieser Preisklasse sind die Einstellmöglichkeiten allerdings begrenzt.
Zwischen 300 und 600 Euro liegt der Sweetspot für die meisten Nutzer. Hier finden sich Modelle wie der Ergotopia Pureback für 299 Euro, der Ofinto Active für 399 Euro oder der Clouvou Masterseat für 460 Euro. Sie bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und decken die meisten Bedürfnisse im Homeoffice ab.
Ab 700 Euro beginnt die Oberklasse. Stühle wie der Steelcase Gesture, der Interstuhl Pure Active oder der Herman Miller Aeron liefern hier Premium-Materialien, langlebige Verarbeitung und höchste Funktionalität. Wer täglich mehrere Stunden sitzt, holt diese Investition über die Jahre wieder rein – sowohl in Sachen Gesundheit als auch in puncto Produktivität.
Welcher Bürostuhl bis 150 Euro ist gut?
Unter 150 Euro wird die Auswahl an wirklich ergonomischen Bürostühlen dünn. Der Ikea Markus für 159 Euro liegt knapp über der Grenze und ist für viele Nutzer ein Bestseller mit gutem Sitzkomfort. Wer strikt unter 150 Euro bleiben muss, sollte auf gebrauchte Modelle bekannter Marken aus der Mittelklasse setzen – häufig sind ehemalige Bürostühle aus Firmenauflösungen für unter 150 Euro zu haben und bieten mehr Komfort als neue Billigmodelle. Ein Schreibtischstuhl in dieser Preisklasse sollte mindestens eine verstellbare Sitzhöhe, eine atmungsaktive Rückenlehne und eine Wippmechanik bieten.
Welcher Bürostuhl ist der meistverkaufte?
Auf Amazon zählen der Ergotopia Pureback und der Protoarc EC200 seit Monaten zu den meistverkauften ergonomischen Bürostühlen in Deutschland. Auch der Ikea Markus ist ein Dauerbrenner und gilt als Bestseller im Einstiegssegment. Die Bewertungen beider Modelle fallen überwiegend positiv aus. Im Premium-Segment bleibt der Herman Miller Aeron der Klassiker schlechthin – seit über 25 Jahren weltweit ein Bestseller. Beim Kauf lohnt sich der Blick auf Versand und Lager: Während Amazon meist innerhalb weniger Tage liefert, kann es bei Spezialhändlern für Modelle wie den Steelcase Gesture mehrere Wochen dauern.
Fazit
Einen ergonomischen Bürostuhl sollte man vor dem Kauf ausprobieren und deshalb sicherstellen, dass der Online-Kauf problemlos zurückgeschickt werden kann. Denn der Bürostuhl muss primär eines: perfekt zum eigenen Körper passen. Manchmal müssen Käufer dafür nicht einmal viel Geld ausgeben. So kann es sein, dass auch ein preiswerter Schreibtischstuhl bereits perfekt zur eigenen Physiologie passt.
In den meisten Fällen ist es jedoch sinnvoll, auf möglichst viele Einstellmöglichkeiten zu achten. Das gilt besonders dann, wenn mehrere Personen den Bürostuhl nutzen. Ein ergonomischer Bürostuhl mit 4D-Armlehnen, Synchron- oder 3D-Mechanik und einer guten Lordosenstütze ist die beste Investition in die eigene Gesundheit am Arbeitsplatz. Wer im Homeoffice mehrere Stunden täglich sitzt, sollte beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls nicht am falschen Ende sparen – die Vorteile in puncto Haltung, Konzentration und Wohlbefinden machen sich im Alltag schnell bemerkbar. Sitzen mit Spaß und ohne Schmerzen ist möglich, wenn die Wahl auf das passende Modell fällt.
Herman Miller Aeron
Der Herman Miller Aeron vereint Komfort, eine fantastische Verarbeitung und sinnvolle Ergonomie, hat allerdings seinen Preis.
- umfangreiche ergonomische Einstellungsmöglichkeiten
- keine Montage nötig
- belastbar bis 159 kg in Größe B und C
- 12-Jahres-Garantie
- sehr teuer
- keine Kopfstütze
Bürostuhl Herman Miller Aeron im Test: Die besten 1119 Euro meines Lebens
Der Herman Miller Aeron vereint Komfort, eine fantastische Verarbeitung und sinnvolle Ergonomie, hat allerdings seinen Preis.
Nachdem sich bei meinem letzten, zugegebenermaßen super billigen, Bürostuhl die Rückenlehne vom Rest des Stuhls verabschiedet hat, musste möglichst schnell ein neuer her. Anstatt wie bisher nach einem günstigen Ersatz zu suchen, habe ich mir diesmal vorgenommen, mehr Geld in die Hand zu nehmen und den idealen Stuhl für mich zu finden. Bei meiner Recherche bin ich auf den Herman Miller Aeron gestoßen und habe nach mehreren Nächten des „Darüber-Schlafens“ und Probesitzen bei einem Bekannten die Investition zum Black Friday gewagt. Nach etwas mehr als drei Monaten im täglichen Einsatz kann ich sagen, dass es neben einem höhenverstellbaren Schreibtisch (Bestenliste) für meinen Körper die beste Investition von 1340 Euro (damaliger Rabatt-Preis) war, die ich seit Langem getätigt habe. Jetzt gibt es den Stuhl sogar noch etwas günstiger. Warum der ergonomische Bürostuhl für mich perfekt ist und wo es vielleicht noch Verbesserungspotenzial gibt, erkläre ich im Test.
Montage
Eine Montage ist nicht nötig, da der Herman Miller Aeron bereits vollständig zusammengebaut geliefert wird. Man kann ihn nach dem Auspacken also direkt benutzen. Eine Anleitung für die Funktionen der einzelnen Bedienelemente liegt dem Stuhl bei.
Verarbeitung
Den Herman Miller Aeron gibt es mit unterschiedlicher Ausstattung. Mein Modell in der Farbgebung „Graphite“ kommt mit Kunststoff-Fußkreuz. Teurere Konfigurationen des Bürostuhls haben Fußkreuze aus Aluminiumguss. Der verwendete Kunststoff beim Graphite-Modell fühlt sich aber keinesfalls billig an, sondern wirkt robust und bietet dem Stuhl genügend Stabilität.
Sowohl die Sitzfläche als auch die Rückenlehne sind mit einer luftdurchlässigen Netzmembran bespannt. Dadurch entgeht man einem Hitzestau, der vor allem im Sommer bei dicken Polstern gerne mal entsteht. Ich war vor dem Probesitzen, offen gestanden, ziemlich skeptisch, da der Stuhl auf Bildern aufgrund der Netzmembran einfach nicht bequem aussieht, wurde aber schnell eines Besseren belehrt.
Herman Miller Aeron – Bilder
Die Armlehnen sind aus Polyurethan-Schaumstoff mit schwarzem Vinyl, alternativ gibt es sie auch in der teureren Leder-Variante. Sämtliche Bedienelemente und Verbindungsteile am Aeron fühlen sich robust an – nichts wackelt oder klappert hörbar, wenn man den Bürostuhl bewegt.
Die Rollen sind für Holz- und Teppichböden ausgelegt und bewegen sich leise und flüssig über den Untergrund. Im Vergleich zum günstigen Bürostuhl, den ich davor hatte, muss man hier die Räder im Sitzen mit etwas mehr Kraft anstoßen, um den Stuhl zu bewegen. Das war am Anfang etwas ungewohnt, aber keinesfalls störend.
Sollte wider Erwarten etwas kaputtgehen, hat man dank der 12-Jahres-Garantie zu jeder Zeit die Möglichkeit, den Stuhl reparieren zu lassen.
Design
Herman Miller verzichtet beim Aeron auf ein eckiges Design und setzt stattdessen auf einen abgerundeten Rahmen. Das Resultat ist ein zeitloses Design, das sich harmonisch in Büro und Homeoffice einfügt. Die Sitzfläche sticht optisch besonders hervor, denn die Schale, in der das Meshgewebe sitzt, geht seitlich nach oben. Zudem ist sie über zwei Arme aufgehängt, wodurch man mehr oder weniger in der Luft sitzt, anstatt direkten Kontakt mit Hydraulik und Fußkreuz zu haben.
Den Aeron gibt es in verschiedenen Farbvarianten. Neben dem anthrazitfarbenen Graphite und dem schwarzen Onyx gibt es noch das hellgraue Mineral.
Ergonomie
Der Herman Miller Aeron wartet mit einer ganzen Reihe an ergonomischen Funktionen auf. Ich habe mich beim Kauf für die Vollausstattung mit den umfangreichsten Einstellungsmöglichkeiten entschieden.
Über Hebel links und rechts aktiviert man die Neigungsbegrenzung, die Vorwärtsneigung und die benötigte Kraft, um die Rückenlehne nach hinten zu neigen. Bis auf die Vorwärtsneigung nutze ich die anderen Funktionen kaum, da ich die für mich richtige Konfiguration gefunden habe: aufrechte Sitzposition ohne Neigungsmöglichkeit. Die Vorwärtsneigung ist vor allem dann praktisch, wenn man längere Zeit am PC arbeitet. Dadurch kann man sich nach vorn beugen und hat trotzdem weiterhin die Lehne im Rücken.
Herman Miller verwendet beim Aeron das sogenannte Posturefit SL. Zusätzlich zum Lordosenbereich stützt es auch das Kreuzbein. Über zwei Räder justiert man die Stärke der Stütze. Das erforderte, zumindest in meinem Fall, etwas Herumprobieren, bis ich die ideale Stärke fand. Sie ist jedoch nicht in der Höhe verstellbar. Die Ausrichtung der Armlehnen lässt sich nach innen und außen, sowie nach vorn und nach hinten anpassen. Zudem sind sie höhenverstellbar.
Das größte Manko des Aeron ist eine fehlende Kopfstütze. Wer wie ich darauf nicht verzichten will, muss sich eine Kopfstütze von autorisierten Drittanbietern kaufen. In meinem Fall war das die Atlas Headrest, mit der ich vollends zufrieden bin.
Den Aeron gibt es in drei verschiedenen Größen. Damit sollen die meisten Körpergrößen und -typen abgedeckt sein. Größe A ist für Körpergrößen von 142 bis 163 cm und maximal 136 kg Gewicht empfohlen. Größe B empfiehlt sich für Körpergrößen von 158 bis 183 cm und einem maximalen Gewicht von 159 kg. Größe C ist für Personen, die 178 bis 200 cm groß sind und ebenfalls maximal 159 kg auf die Waage bringen. Herman Miller empfiehlt für Personen, die sich an den Grenzen zu A und C befinden, die Größe B zu wählen.
Praxistest
Ich habe mir den Herman Miller auch mit Blick auf meine Skoliose geholt, um die Haltung am PC langfristig zu verbessern. Das Modell meiner Wahl ist in Größe B, da ich zwischen 185 und 187 cm Körpergröße schwanke, je nachdem, wie meine Körperhaltung ist. Dank der vielen ergonomischen Einstellungsmöglichkeiten forciert der Aeron mich in eine aufrechte Position. Zuvor saß ich immer automatisch nach vorn gebeugt.
Nach wenigen Tagen im Einsatz schlichen sich bei mir dann tatsächlich unangenehme Muskelschmerzen entlang der Wirbelsäule ein. Meine erste Befürchtung war da natürlich, dass der Stuhl nichts für mich ist. Schlussendlich war das aber meine Rückenmuskulatur, die wahrscheinlich zum ersten Mal nach 34 Jahren vollends beansprucht wurde. Mit meinem Eindruck stand ich nicht allein da, denn online liest man, dass es eine regelmäßig auftretende Begleiterscheinung bei den Aeron ist. Nach etwa drei Wochen verschwanden die Muskelschmerzen dann plötzlich und stundenlanges Sitzen ist kein Problem mehr.
Generell ist der Bürostuhl unglaublich bequem. Von anderen Modellen bin ich es gewohnt, irgendwann Druckstellen zu spüren und auf dem Stuhl hin- und herzurutschen. Nicht so beim Aeron. Er bleibt den ganzen Tag über bequem. Die Bedienung der beiden Hebel erforderte für mich etwas Eingewöhnung. Das lag hauptsächlich daran, dass ich mir zu Beginn nicht merken konnte, welcher Hebel für welche Einstellung zuständig war. Hier hilft die Anleitung.
Preis
Die UVP meines Modells mit Vollausstattung, Farbton Graphite und Kunststoff-Fußkreuz beträgt 1787 Euro. Ich habe ihn bei Herman Miller zum Black-Friday-Sale für 1340 Euro gekauft. Bei Chairgo gibt es das Modell aktuell sogar für 1119 Euro. Eine Auswahl weiterer Modelle zeigt folgendes Widget:
Fazit
Der Herman Miller Aeron war für mich ein Kauf, der sich gelohnt hat und den ich auch drei Monate später nicht bereue. Die Mischung der ergonomischen Funktionen und der hochwertigen Verarbeitung war neben dem hervorragenden und bequemen Sitzgefühl für mich Grund genug, so viel Geld für einen ergonomischen Bürostuhl in die Hand zu nehmen.
Schade ist die fehlende Kopfstütze. Zwar gibt es die Möglichkeit, diese von autorisierten Drittanbietern zu kaufen, bei dem Preis hätte sie meiner Meinung nach aber dabei sein müssen.
Grundsätzlich kann ich den Herman Miller Aeron aber wärmstens empfehlen. Wichtig ist, dass man ihn vorher unbedingt probesitzt, um die richtige Größe zu finden und das Sitzgefühl zu prüfen.
Libernovo Omni
Der Libernovo Omni verbindet 60 Gelenke, eine motorisierte Dehnfunktion und ein sesselweiches Sitzgefühl. Wir haben ihn getestet.
- dynamisches Stützsystem
- motorisierte Massagefunktion
- hochwertige Verarbeitung
- weicher Stoffbezug
- Armlehnen verstellen sich zu leicht
- motorisierte Funktionen hörbar
- Sitz im Sommer warm
- hoher Preis
Libernovo Omni im Test: Premium-Bürostuhl mit motorisierter Wirbelsäulenmassage
Der Libernovo Omni verbindet 60 Gelenke, eine motorisierte Dehnfunktion und ein sesselweiches Sitzgefühl. Wir haben ihn getestet.
Der Libernovo Omni bewegt sich dank seiner vielen Gelenke mit jeder Regung des Körpers, fährt auf Knopfdruck die Lendenstütze hoch und massiert sogar den Rücken. Möglich macht das ein dynamisches Stützsystem aus vier verknüpften Mechanismen und laut Hersteller 60 Gelenken. Den nötigen Strom liefert ein integrierter Akku.
Aktuell kostet er ab rund 1134 Euro direkt beim Hersteller. Damit landet der Omni klar im Premium-Segment. Das ist viel Geld und bewegt sich auf dem Niveau des Herman Miller Aeron (Testbericht), den wir für seine Verarbeitung und Ergonomie loben. Anders als der Klassiker setzt der Omni jedoch auf motorisierte Funktionen und eine gepolsterte Sitzfläche statt eines straffen Netzrückens.
Wir haben den Bürostuhl in der grünen Variante getestet. Eine Frage steht dabei im Mittelpunkt: Hält das ungewöhnliche Konzept im Alltag, was es verspricht? Oder ist die viele Technik am Ende mehr Spielerei als echter Nutzen? Was der Stuhl kann und wo er schwächelt, klärt dieser Test.
Montage
Der Libernovo Omni kommt in einem sehr großen Karton. Beim Öffnen begrüßt einen zunächst eine riesige Anleitung. Sie ist vorbildlich bebildert und kommt komplett ohne Schrift aus. Genau so muss das sein. Die Einzelteile stecken ordentlich in Folie verpackt im Karton, ein separater Karton enthält Kleinteile, Werkzeug und den Akku. Tatsächlich benötigt man für den gesamten Aufbau nur vier Schrauben.
Die Montage ist durchaus etwas anspruchsvoller als bei den meisten anderen Stühlen. Dank der guten Anleitung gelingt sie aber auf Anhieb. Die reine Aufbauzeit beträgt rund 40 Minuten.
Der Ablauf ist logisch strukturiert. Zuerst steckt man Rollen und Gasfeder ins Drehkreuz, dann setzt man die Mechanik auf die Gasfeder. Anschließend bringt man die Sitzfläche an, danach die Rückenlehne. Es folgen die Bedienknöpfe und der Drehknopf. Zum Schluss montiert man die Kopflehne und steckt den Akku ein – fertig.
Ein Lob verdient die Verpackung: Nur die Einzelteile stecken in Folie, sonst kommt ausschließlich Karton zum Einsatz. Das ist vorbildlich.
Optional gibt es eine Fußablage für etwa 85 Euro. Sie kommt im extra Karton und richtet sich vor allem an kleinere Personen, die ihre Füße sonst nicht ergonomisch sinnvoll auf den Boden stellen können. Zusätzlich bietet sie eine gepolsterte Auflagefläche zum Hochlegen der Füße. Ihre Montage ist sehr einfach.
Verarbeitung
Bezüglich der Verarbeitung bewegt sich der Libernovo Omni im Premium-Segment. Alles wirkt sauber gefertigt und stabil. Der Stoffbezug besteht aus Kunstfaser und überzeugt mit angenehmer Haptik. Er fühlt sich unfassbar weich an. Sich darauf zu setzen, ist ein tolles Gefühl und so viel angenehmer als ein straffer Mesh-Bezug. Einen kleinen Haken hat das aber: Im Sommer könnte es am Popo heiß werden.
Die Rückenlehne ist dreischichtig aufgebaut. Die Oberfläche besteht aus einem elastischen Gewebe mit Mikroleinen-Gefühl. Darunter sitzt eine Zwischenschicht aus druckentlastendem Schaumstoff, die untere Schicht bildet ein flexibler Kunststoff. Dieser Aufbau sorgt für die nötige Beweglichkeit und gleichzeitig für Halt. Die maximale Belastbarkeit liegt bei 136 kg. Insgesamt macht der Stuhl einen langlebigen Eindruck – nichts wackelt oder knarzt.
Design
Der Libernovo Omni wirkt futuristisch, technisch und bewusst anders als typische Bürostühle. Er sieht modern aus, bleibt dabei aber wohnraumtauglich. Damit erinnert er eher an ein hochwertiges ergonomisches Möbelstück als an einen nüchternen Schreibtischstuhl.
Besonders auffällig ist die offene Rückenstruktur. Statt einer einfach gepolsterten Lehne sieht man die flexible Konstruktion. Trotz der vielen Technik wirkt der Omni jedoch nicht überladen. Das Design bleibt minimalistisch, die Linien sind klar und die Gesamtform elegant. Der Stuhl wirkt weder klobig noch technisch überfrachtet.
Libernovo bietet den Omni in drei Farben an: Grau, Schwarz und Dunkelgrün. Wir haben die grüne Variante im Test, und sie gefällt uns besonders gut. Sie wirkt gemütlich-ruhig und fügt sich harmonisch in den Wohnraum ein.
Ergonomie
Hier zeigt der Omni, warum er so viel kostet. Im Zentrum steht ein dynamisches Stützsystem aus vier verknüpften Mechanismen und laut Libernovo 60 Gelenken. Es verbindet Kopfstütze, Rückenlehne, Armlehnen und Sitzpolster mechanisch miteinander. Allein der Rückenbereich nutzt 16 Gelenke und 8 Rückenzonen. Die Rückenlehne selbst besteht aus 8 flexiblen Paneelen, 14 doppelten Verbindungspunkten, doppelschichtigen Kugelgelenken und 16 Drehpunkten.
Bei der Lendenwirbelstütze hat man einen Verstellweg von 5 cm. Die Gasfeder bietet einen Hub von 11 cm und reicht von 44 bis 55 cm vom Boden bis zur Sitzfläche. Für die Rückenlehne gibt es vier feste Neigepositionen, von 105 Grad aufrecht und fixiert bis 160 Grad fast flach. Den Neigungswiderstand passt man klassisch über einen Drehschalter stufenlos an das eigene Gewicht an.
Die Armlehnen lassen sich bis zu 10 cm nach hinten verschieben. Bei der Sitztiefe hat man die Wahl zwischen 45 und 48 cm, die separate Maxis-Variante kommt mit 52 cm für größere und kräftigere Nutzer. Die Nackenstütze aus Schaumstoff bietet 5 kg Nackenunterstützung.
Das Highlight trägt den Namen Omnistretch. Diese motorisierte Wirbelsäulendekompression fährt die Lendenstütze auf Knopfdruck nach oben und gibt dann sanft nach. So entsteht eine Dehnungs- und Entspannungsbewegung gegen die Belastung im unteren Rücken. Wichtig zu wissen: Omnistretch und die elektrische Lordosenstützen gibt es nur bei den Omni-Modellen. Das Modell Omni SE setzt stattdessen auf eine manuelle Lendenverstellung per Drehknopf, der Omni Pro bietet stattdessen eine Sitzbelüftung.
Die meisten Einstellungen sind gut erreichbar, ohne lange in der Anleitung suchen zu müssen. Nur die Anpassung des Neigungswiderstands ist etwas fummelig. Den Strom für die Motorik liefert ein integrierter 2200-mAh-Akku mit 12 V. Er lässt sich sehr gut einhändig und ohne hinzuschauen wechseln. Laut Hersteller hält er bei drei Einstellungen pro Tag bis zu einem Jahr.
Praxistest
Im Alltag haben wir deutlich das Gefühl, der Stuhl hilft uns dabei, entspannt und aufrecht zu bleiben. Das Sitzgefühl ist bequem, eine gelungene Mischung aus guter Ergonomie und Sesselfeeling. Mehrere Stunden lassen sich problemlos schmerzfrei absitzen.
Die motorisierte Massage entspannt tatsächlich. Zusammen mit der mitbewegenden Rückenlehne und den vielen Einstellungen ergibt das ein rundes Bild. Einen besonders hohen Massageeffekt spürt man im Liegemodus. Allerdings ist er nicht für jeden Körpertyp gleich angenehm, weshalb man den Stuhl vor dem Kauf ausprobieren sollte. Ein weiterer Punkt: Die motorisierten Stretch- und Massagefunktionen sind nicht laut, aber deutlich hörbar. In sehr ruhigen oder geteilten Büros stört das gelegentlich. Die Langlebigkeit von Akku und Motor bleibt vorerst ungewiss.
Kleine Schwächen zeigen die Armlehnen. Sie bewegen sich zu leicht nach vorne und hinten und verstellen sich dadurch gelegentlich von selbst, wenn man seinen Arm auflegt. Im Alltag fällt das nicht schlimm auf, da sich beide nur parallel zueinander bewegen. Die Einstellung nach außen haben einen vernünftig hohen Widerstand, und die Höhenverstellung über das Hebelchen fixiert sicher. Die Nackenstütze dagegen hält sehr gut. Ihr durchdachtes System verstellt sich nicht von selbst.
Kleineren Personen sitzt die Lendenstütze unter Umständen zu hoch. Grundsätzlich eignet sich der Omni aber auch für sie, denn die minimale Sitzhöhe fällt recht tief aus.
Preis
Der Libernovo Omni kostet aktuell ab rund 1134 Euro direkt beim Hersteller. Die optionale Fußablage schlägt mit etwa 85 Euro zu Buche. Libernovo gewährt 30 Tage Rückgaberecht.
Fazit
Der Libernovo Omni ist ein außergewöhnlicher Bürostuhl. Er kombiniert ein dynamisches Stützsystem mit 60 Gelenken, eine motorisierte Dehnfunktion und ein sesselweiches Sitzgefühl. Diese Mischung gibt es so kein zweites Mal in unseren Tests. Wer einen Stuhl sucht, der sich aktiv mit dem Körper bewegt und obendrein massiert, findet hier ein spannendes Angebot.
Besonders gut gefallen uns der weiche Stoffbezug, die Verarbeitung im Premium-Segment und die vorbildliche, schriftlose Montageanleitung. Die Omnistretch-Funktion entlastet den unteren Rücken spürbar, der Massageeffekt fällt im Liegemodus am stärksten aus.
Schwächen zeigt der Stuhl bei den Armlehnen, die sich gelegentlich von selbst nach vorne oder hinten verstellen. Die motorisierten Funktionen sind hörbar und können in ruhigen Büros stören. Außerdem ist die Langlebigkeit von Akku und Motor noch nicht abschätzbar. Im Sommer könnte der gepolsterte Sitz warm werden. Wer stark schwitzt, fährt mit einem Mesh-Stuhl besser – oder greift zum belüfteten Omni Pro.
Flexispot C7 Morpher
Der Flexispot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre und bietet so viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten wie kaum ein anderer ergonomischer Bürostuhl.
- hochwertige Verarbeitung
- aufblasbare Lordosenstütze
- schnelle Montage
- optionale Fußablage
- hohe Belastbarkeit bis 163 Kilogramm
- Armlehnen verstellen unbeabsichtigt
- Einstellungen teils schwer erreichbar
- wuchtig
- für Personen ab 190 cm zu tief
Ergonomischer Bürostuhl Flexispot C7 Morpher im Test: Die beste Lordosenstütze
Der Flexispot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre und bietet so viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten wie kaum ein anderer ergonomischer Bürostuhl.
Mit einer aufblasbaren Lordosenstütze, einer dynamisch gleitenden Rückenlehne und einer optionalen Fußablage packt Flexispot so ziemlich alles in den C7 Morpher, was der Markt aktuell hergibt. Die Frage ist: Kann ein einzelner Stuhl all das gleichzeitig gut?
Mit einem Preis von 530 Euro ohne Fußablage und 560 Euro mit Fußablage (HEISEC7M, 30-Euro-Rabatt gültig bis 01.06.26) positioniert sich der C7 Morpher im oberen Preissegment. UPDATE: Flexispot bietet nun auch eine Version mit Schaumstoff statt Netzgewebe an. Käufer sparen hier nochmal 30 Euro. Ob er sein Geld wert ist und für wen er sich lohnt, zeigt dieser Testbericht.
Montage
Die Montage des Flexispot C7 Morpher gelingt in etwa 15 Minuten – und das trotz der Komplexität des Stuhls mit seiner aufwendigen Mechanik und der optionalen Fußablage. Das ist bemerkenswert schnell.
Die Lieferung erfolgt in zwei Paketen mit insgesamt rund 33,5 Kilogramm. Wir empfehlen, die Kartons zu zweit zu tragen. Alles ist sicher verpackt, allerdings fällt dabei viel Verpackungsmüll an – inklusive viel Schaumstoff.
Die bebilderte Montageanleitung im DIN-A4-Heft führt in sieben Schritten durch den Aufbau. Sie ist in mehreren Sprachen verfügbar und gut verständlich. Werkzeug in Form eines Inbusschlüssels und Montage-Handschuhe liegen bei. Praktisch: Alle Schrauben verwenden die gleiche Inbusgröße.
Flexispot C7 Morpher Bilder
Viele Teile kommen vormontiert an. Zuerst steckt man die Rollen und die Gasfeder ins Aluminium-Fußkreuz. Dann verbindet man Sitz und Rückenlehne mit drei Schrauben, bringt die Armlehnen mit je drei Schrauben an und setzt Ober- und Unterteil zusammen. Zuletzt montiert man die Kopfstütze mit zwei Schrauben. Die Passgenauigkeit ist hoch, alle Verbindungen sitzen stabil. Der erste Eindruck: hochwertig und robust.
Verarbeitung
Der Flexispot C7 Morpher zeigt, wo die 800 Euro hinfließen. Fußkreuz, große Teile der Armlehnen und das Lehnenfundament bestehen aus Aluminium-Druckguss. Das polierte Aluminium sieht schick aus, ist allerdings anfällig für Fingerabdrücke.
Sitz- und Rückenrahmen bestehen aus Kunststoff mit aufgespanntem Mesh-Gewebe. Die vordere Sitzkante ist mit einem schmalen Kaltschaumstreifen gepolstert – ein Detail, das die Durchblutung der Beine fördert und sich im Alltag angenehm anfühlt. Die Armlehnenauflagen sind mit einer PU-Leder-ähnlichen Polsterung versehen, die angenehm weich ist.
Mit 26,5 Kilogramm Gesamtgewicht ist der C7 Morpher kein Leichtgewicht. Die Verarbeitungsqualität ist hoch: präzise Passungen, keine sichtbaren Fertigungsrückstände, alles wirkt robust und langlebig. Flexispot gewährt 5 Jahre Garantie.
Ein kleiner Hinweis: Nach dem Auspacken riecht das Mesh-Gewebe und die Armlehnen-Polsterung leicht. Der Geruch verfliegt nach einigen Tagen vollständig.
Design
Der Flexispot C7 Morpher wirkt futuristisch, ist aber insgesamt etwas zu groß geraten. Das Design ist bürotauglich, aber massig – in kleinem Zimmer zieht er dominant die Blicke auf sich.
Die Rückenkonstruktion wirkt dynamisch, allerdings ist der obere Bereich der Rückenlehne sehr breit. Nach unten hin verjüngt sich die Lehne im Lendenbereich. Die Gesamthöhe liegt bei 109 bis 142,5 cm, die Sitzbreite bei 53 cm. Die Rückenlehne misst im Schulterbereich 56 cm und im Beckenbereich 43 cm.
Das Fußkreuz bietet Ablageflächen für die Füße. Die optionale Fußablage mit zwei gepolsterten Pads lässt sich hochklappen und ausfahren. Das atmungsaktive Mesh ist leicht zu reinigen.
Insgesamt ist der C7 Morpher ein etwas zu großer Stuhl, um noch elegant zu wirken. Wer einen schlanken, filigranen Bürostuhl sucht, wird mit dem Ofinto Active (Testbericht) glücklicher.
Ergonomie
In puncto Einstellmöglichkeiten spielt der C7 Morpher in der Champions League – vergleichbar mit dem Steelcase Gesture (Testbericht), allerdings zu einem deutlich niedrigeren Preis.
Flexispot empfiehlt den Stuhl für Körpergrößen zwischen 160 und 195 cm. Unser Tester fühlt sich mit 186 cm auf ihm wohl. Für Personen ab 190 cm könnte die maximale Sitzhöhe von 54 cm knapp werden. Die maximale Belastbarkeit liegt bei beachtlichen 163 Kilogramm – mehr als bei jedem anderen bisher von uns getesteten Bürostuhl.
Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos zwischen 44 und 54 cm verstellen, während die Sitztiefe um 4,5 cm (43,5 bis 48 cm) anpassbar ist. Für optimale Bewegung sorgt die Synchronmechanik mit dreistufig einstellbarem Neigungswiderstand, die sich in vier Positionen arretieren lässt. Bis zu 143 Grad neigt sich die Rückenlehne, und sogar eine aktive Vorwärtsneigung von 10 Grad ist möglich.
Durch ihre besondere Konstruktion gleitet und verformt sich die Rückenlehne dynamisch mit den Bewegungen des Nutzers. Dabei passt sie sich der Doppel-S-Form der Wirbelsäule an und verhindert zuverlässig den sogenannten Hemdauszieheffekt – das lästige Hochrutschen des Hemds beim Zurücklehnen. Zusätzlich lässt sich die Rückenlehne in sechs Stufen um insgesamt 6 cm in der Höhe verstellen.
Für den unteren Rücken sorgt eine aufblasbare Lordosenstütze, die sich per Pumpmechanismus individuell anpassen lässt. Im Vergleich zu festen Lordosenstützen ermöglicht sie eine besonders präzise Anpassung an die eigene Rückenform.
Die Armlehnen überzeugen mit vielseitigen Einstellmöglichkeiten: Sie sind siebenstufig höhenverstellbar, um 360 Grad drehbar (mit 24 Rastpunkten) und um 270 Grad schwenkbar. Zudem lassen sie sich horizontal und vertikal verschieben. Für hohen Komfort sorgen die angenehm weich gepolsterten Auflagen.
Für individuellen Kopfkomfort sorgt die mehrfach verstellbare Kopfstütze: Sie lässt sich in der Höhe und um 7 cm in der Tiefe verstellen, zudem ist die Neigung bis zu 70–80 Grad anpassbar. Bespannt ist sie mit atmungsaktivem Mesh.
Eine optionale Fußablage rundet den Komfort ab – sie lässt sich für Liegepositionen einfach hochklappen, ideal für den Power-Nap zwischendurch.
Für die richtige Mobilität sorgen die PU-Rollen mit 60 mm Durchmesser. Sie gleiten gut auf Laminat und Teppich, sind jedoch nicht lastabhängig gebremst.
Was fehlt: Eine separat zuschaltbare Sitzneigungsfunktion wie beim Ofinto Active (Testbericht) bietet der C7 Morpher nicht. Die 10-Grad-Vorwärtsneigung ist Teil der Synchronmechanik.
Praxistest
Im Alltag zeigt der Flexispot C7 Morpher seine Stärken bei langen Büro- und Meeting-Tagen. Die zahlreichen Einstellmöglichkeiten ermöglichen eine individuelle Anpassung an verschiedene Arbeitssituationen – vom konzentrierten Arbeiten in aufrechter Position bis zum entspannten Zurücklehnen in Videokonferenzen.
Die aufblasbare Lordosenstütze stabilisiert den unteren Rücken spürbar. Die dynamisch gleitende Rückenlehne passt sich Bewegungen an, ohne dass man den Kontakt verliert. Das Mesh-Material sorgt auch bei mehrstündigen Sitzungen für ein angenehmes Klima – kein Schwitzen, kein Kleben. Allerdings könnte es im Winter etwas kühl werden. Die Fußablage erweist sich als praktisches Extra, falls man nach dem Mittagessen kurz die Beine hochlegen möchte.
Die vielen Einstellmöglichkeiten erfordern anfangs Geduld bei der Einarbeitung. Flexispot legt ein Poster mit Erklärungen bei – wir waren versucht, es neben dem Arbeitsplatz aufzuhängen, um gelegentlich spicken zu können. Einige Hebel sind zudem schwer erreichbar, was die Bedienung im Sitzen erschwert. Das ist ein Nachteil gegenüber dem Steelcase Gesture, bei dem alle Bedienelemente übersichtlich auf der rechten Seite angeordnet sind.
Die Armlehnen, die sich bei normaler Nutzung gelegentlich von selbst verstellen, sind im Alltag ein kleines Ärgernis. Hier wünschen wir uns festere Rastpunkte.
Preis
Der Flexispot C7 Morpher kostet 530 Euro ohne Fußablage und 560 Euro mit Fußablage (HEISEC7M, 30-Euro-Rabatt gültig bis 01.06.26). UPDATE: Flexispot bietet nun auch eine Version mit Schaumstoff statt Netzgewebe an. Käufer sparen hier nochmal 30 Euro.
Fazit
Der Flexispot C7 Morpher ist ein beeindruckend ausgestatteter Bürostuhl mit einer Fülle an Einstellungsmöglichkeiten. Die aufblasbare Lordosenstütze, die dynamisch gleitende Rückenlehne und die vielseitigen Armlehnen bieten ein hohes Maß an ergonomischer Anpassung. Die Verarbeitung mit Aluminium-Druckguss-Fußkreuz und hochwertigem Mesh-Material rechtfertigt den gehobenen Preis.
Besonders gut gefallen uns die schnelle Montage in nur 15 Minuten, die optionale Fußablage für Ruhepausen und die hohe Belastbarkeit von 163 Kilogramm. Das Mesh-Material sorgt für ein angenehmes Sitzklima, die gepolsterte Vorderkante entlastet die Beine.
Schwächen zeigt der C7 Morpher bei den Armlehnen, die sich bei normaler Nutzung gelegentlich von selbst verstellen. Auch erfordern die vielen Einstellmöglichkeiten – die nicht alle optimal erreichbar sind – eine Eingewöhnungszeit. Der Stuhl wirkt insgesamt etwas wuchtig und ist mit 800 Euro kein Schnäppchen. Für Personen ab 190 cm könnte die maximale Sitzhöhe zudem knapp werden.
Wer einen ergonomisch vielseitigen Bürostuhl mit Premium-Materialien sucht und bereit ist, sich in die zahlreichen Einstellungen einzuarbeiten, bekommt mit dem C7 Morpher einen der am besten ausgestatteten Bürostühle.
Protoarc EC200
Der Protoarc EC200 bietet für 170 Euro eine erstaunlich gute Ergonomie mit verstellbarer Lordosenstütze, Sitztiefenverstellung und vielseitiger Kopfstütze.
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- gute 2-Wege-Lordosenstütze
- Sitztiefenverstellung
- Armlehnen nur in der Höhe verstellbar
- Sitzkissen für leichte Personen möglicherweise zu hart
Protoarc EC200 im Test: Ergonomischer Bürostuhl mit Lordosenstütze für 170 Euro
Der Protoarc EC200 bietet für 170 Euro eine erstaunlich gute Ergonomie mit verstellbarer Lordosenstütze, Sitztiefenverstellung und vielseitiger Kopfstütze.
Ergonomische Bürostühle mit verstellbarer Lordosenstütze, Sitztiefenverstellung und anpassbarer Kopfstütze kosten oft 400 Euro und mehr. Der Protoarc EC200 will das ändern. Für aktuell 170 Euro bei Amazon bietet er eine Ausstattung, die man in dieser Preisklasse selten findet.
Im Vergleich zum Ikea Markus für 160 Euro hat der EC200 deutlich mehr Einstellmöglichkeiten. Gegenüber dem Sharkoon Officepal C10 für 150 Euro bietet er eine verstellbare Sitztiefe und eine 2-Wege-Lordosenstütze. Selbst mit dem teureren Ergotopia Pureback für 299 Euro muss er sich bei einigen Features nicht verstecken.
Der Protoarc EC200 trägt bis zu 127 Kilogramm und wiegt 16,5 Kilogramm. Seine s-förmige Mesh-Rückenlehne soll die natürliche Wirbelsäulenkrümmung unterstützen. Die Gasfeder der Klasse 4 ist TÜV-Rheinland-zertifiziert nach EN 16955. Der Hersteller gewährt fünf Jahre Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler.
Ob der EC200 seinen günstigen Preis mit Kompromissen bei Verarbeitung oder Sitzkomfort bezahlt, zeigt unser Test.
Montage
Die Montage des Protoarc EC200 gelingt in etwa 20 Minuten. Der Stuhl kommt gut verpackt in einem erstaunlich kleinen Karton. Ein DIN-A5-Heft führt mit ausreichend großen Abbildungen und verständlichen Erklärungen durch den Aufbau.
Der Ablauf ist logisch strukturiert: Zuerst den Fuß mit seinen fünf Metallarmen zusammenschrauben, dann Armlehnen, Neigungsmechanismus, Sitzkissen und Rückenlehne mit Schrauben verbinden. Zum Schluss die Kopfstütze einstecken und die Räder einsetzen.
Ein Pluspunkt: Alle Schrauben verwenden die gleiche Inbusgröße. Der gesamte Aufbau funktioniert mit einem einzigen Werkzeug. Wir empfehlen einen Akkuschrauber. Zwei Schrauben gehen bei uns im Test recht schwer rein und erfordern ordentlich Kraft.
Im Vergleich zum Clouvou Masterseat mit seinem komplizierten Aufbau oder dem Sihoo Doro C300 mit seinen 40 Minuten Montagezeit ist der EC200 deutlich schneller einsatzbereit. An die vorbildlichen zehn Minuten des Ofinto Active kommt er allerdings nicht heran.
Protoarc EC200 Bilder
Verarbeitung
Der Protoarc EC200 überrascht bei der Verarbeitung positiv. Die Teile fühlen sich hochwertiger an, als der günstige Preis vermuten lässt. Die Mesh-Rückenlehne ist sauber gespannt, das Sitzkissen aus 55D-High-Density-Schaumstoff bietet eine feste, aber nicht zu harte Unterlage. Kein Durchhängen, kein Quietschen – der Stuhl wirkt langlebig.
Das Fußkreuz besteht aus Metall und macht einen stabilen Eindruck. Damit hebt sich der EC200 von vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse ab. Ein Metall-Fußkreuz findet man sonst erst bei teureren Stühlen wie dem Ofinto Active mit seinem Aluminium-Fußkreuz.
Die Gasfeder der Klasse 4 ist TÜV-Rheinland-zertifiziert und für Nutzer bis 127 Kilogramm ausgelegt. Der Hersteller gewährt fünf Jahre Garantie – weniger als die zehn Jahre von Interstuhl oder Ofinto, aber für diese Preisklasse angemessen.
Die Rollen gleiten leise über harte Böden. Die Gasfeder arbeitet zuverlässig und ohne Spiel. Insgesamt vermittelt der Stuhl ein stabiles Sitzgefühl ohne Wackeln oder Knarzen.
Design
Der Protoarc EC200 zeigt sich in einem minimalistischen, professionellen Design. Die s-förmige Rückenlehne mit dem atmungsaktiven Mesh-Material verleiht dem Stuhl eine moderne Optik, die in viele Büro- und Homeoffice-Umgebungen passt. Im Erscheinungsbild erinnert er an den Ikea Markus, er wirkt zeitgemäßer als der Sharkoon Officepal C10.
Käufer wählen zwischen Schwarz und Grau. Uns gefällt die graue Variante besser, allerdings dürfte sie anfälliger gegenüber Schmutz sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zur schwarzen Ausführung. Im Vergleich zum Interstuhl Pure Active mit seinen zwölf Farbkombinationen oder dem Hivar Skylar in knalligen Farben ist die Auswahl bescheiden.
Die breiten Armlehnen wirken eher funktional als edel. Insgesamt setzt der EC200 auf Zurückhaltung statt auf futuristisches Design wie der Sihoo Doro S300 oder der Hinomi X1. Das ist Geschmackssache – für ein professionelles Büroumfeld ist die dezente Optik genau richtig.
Ergonomie
In puncto Ergonomie spielt der Protoarc EC200 seine größte Stärke aus – und das zu einem Preis, der die Konkurrenz alt aussehen lässt. Die Ausstattungsliste liest sich wie die eines deutlich teureren Stuhls.
Die 2-Wege-Lordosenstütze lässt sich in der Höhe um sechs Zentimeter und in der Tiefe um zwei Zentimeter verstellen. Damit bietet sie deutlich mehr Spielraum als die fixe Lordosenstütze des Ikea Markus oder des Sharkoon Officepal C30. Im Test unterstützt sie den unteren Rücken spürbar und lässt sich gut an die eigene Wirbelsäulenkrümmung anpassen. Das ist eine der besten Budget-Lordosenstützen, die wir bisher getestet haben.
Die Sitztiefe ist in verschiedenen Positionen verriegelbar – ein Feature, das der Sharkoon Officepal C10 komplett vermissen lässt. Besonders große Personen profitieren davon, da sich die Sitzfläche weit nach vorn schieben lässt und so die Oberschenkel optimal aufliegen. Die Rückenlehne arretiert in vier Stufen: 90, 105, 120 und 130 Grad. Die Neigungsspannung ist zusätzlich einstellbar.
Die Kopfstütze lässt sich in Höhe, Tiefe und Neigung verstellen. Damit ist sie vielseitiger als die Kopfstütze des Ergotopia Pureback, die sich nur in der Höhe anpassen lässt. Im Alltag ermöglicht die Rotationsverstellung, den Winkel der Auflagefläche an die eigene Kopfhaltung anzupassen – ein Detail, das den Nacken spürbar entlastet.
Die Armlehnen sind allerdings nur in der Höhe verstellbar – um etwa sieben Zentimeter. Eine Verstellung in Breite, Tiefe oder Winkel fehlt. Das ist bei diesem Preis verschmerzbar, aber gegenüber dem Clouvou Masterseat oder dem Ergotopia Pureback mit ihren 4D-Armlehnen ein Nachteil.
Laut Protoarc eignet sich der EC200 für Personen zwischen 162 und 190 Zentimeter. Unserer Erfahrung nach profitieren besonders große Personen: Die Armlehnen gehen weit nach oben, der Sitz lässt sich weit nach vorn schieben und die Kopfstütze reicht hoch genug. Für sehr kleine oder leichte Personen könnte der Sitz dagegen zu hart ausfallen. Hier empfehlen wir den Sharkoon Officepal C10, der mit seiner niedrigeren Sitzhöhe besser für kleinere Nutzer geeignet ist.
Preis
Der Protoarc EC200 kostet aktuell 170 Euro bei Amazon. Damit ist er minimal teurer als der Sharkoon Officepal C10 (150 Euro) und der Ikea Markus (160 Euro). Alternativ bietet sich der vergleichbar gute Yaasa Chair Plus für 193 Euro (heise30) an.
Fazit
Der Protoarc EC200 liefert für seinen günstigen Preis eine beeindruckende ergonomische Ausstattung. Die 2-Wege-Lordosenstütze gehört zu den besten in dieser Preisklasse und unterstützt den unteren Rücken spürbar. Die Sitztiefenverstellung in fünf Positionen, die vierstufig arretierbare Rückenlehne und die in Höhe, Tiefe und Neigung verstellbare Kopfstütze bieten deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten als der ähnlich teure Ikea Markus.
Die Verarbeitung überzeugt trotz des günstigen Preises. Mesh-Rückenlehne und Sitzkissen wirken langlebig, die TÜV-zertifizierte Gasfeder arbeitet zuverlässig. Das Metall-Fußkreuz ist selten in dieser Preisklasse – viele Konkurrenten setzen hier auf günstigeren Kunststoff.
Abstriche gibt es bei den Armlehnen, die sich nur in der Höhe verstellen lassen. Für sehr kleine oder leichte Personen könnte das feste Sitzkissen zu hart sein.
Wer einen ergonomischen Bürostuhl mit guter Lordosenstütze und Sitztiefenverstellung sucht, ohne mehr als 200 Euro ausgeben zu wollen, findet im Protoarc EC200 eine überzeugende Option. Er schlägt den Ikea Markus bei der Ergonomie deutlich und kommt dem teureren Ergotopia Pureback erstaunlich nahe.
Steelcase Gesture mit Kopfstütze
Der Steelcase Gesture ist ein Luxus-Bürostuhl der Extraklasse. Mit seiner Vielzahl an Verstellmöglichkeiten, hochwertigen Materialien und durchdachter Ergonomie rechtfertigt er seinen hohen Preis. Wir haben ihn getestet.
- hervorragende Verarbeitungsqualität und hochwertige Materialien
- Vielzahl an Einstellmöglichkeiten für perfekte Anpassung
- ausgezeichneter Sitzkomfort und Ergonomie
- sehr hoher Preis
- für Gelegenheitsnutzer überdimensioniert
Steelcase Gesture mit Kopfstütze im Test
Der Steelcase Gesture ist ein Luxus-Bürostuhl der Extraklasse. Mit seiner Vielzahl an Verstellmöglichkeiten, hochwertigen Materialien und durchdachter Ergonomie rechtfertigt er seinen hohen Preis. Wir haben ihn getestet.
Einer der Spitzenreiter im Premium-Segment ist der Steelcase Gesture. Mit Stoffbezug und Kopfstütze liegt der Einstiegspreis bei 1107 Euro. Dafür verspricht der Hersteller ultimativen Sitzkomfort, vielfältigste Anpassungsmöglichkeiten und eine Verarbeitung auf höchstem Niveau. Ob der Gesture sein Geld wert ist und für wen er sich lohnt, zeigt dieser Testbericht.
Verarbeitung
Schon auf den ersten Blick macht der Steelcase Gesture mit Kopfstütze einen hochwertigen und edlen Eindruck. Uns liegt die Variante mit dunkelbraunem Lederbezug vor. Trotz seiner beachtlichen Höhe von 117 bis 127 cm wirkt der Stuhl schlank und wenig massig. Alles ist makellos verarbeitet, nirgends finden sich unsaubere Kanten oder billig wirkende Materialien.
Praxistest
Herzstück des Gesture ist die ausgereifte und selbsterklärende Mechanik, die sich komplett auf der rechten Seite befindet, übersichtlich angeordnet ist und sich mit minimalem Kraftaufwand verstellen lässt. Die hinteren Knöpfe dienen zur Einstellung der Rückenlehne, mit den vorderen wird die Sitzfläche justiert, etwa deren Tiefe. Hier zeigt sich die Liebe zum Detail und die Erfahrung von Steelcase.
Steelcase Gesture mit Kopfstütze Bilder
Besonders gut gefällt uns die Möglichkeit, den Widerstand der Rückenlehne beim Zurücklehnen stufenlos an das eigene Körpergewicht anzupassen. Auch lässt sich der maximale Neigungswinkel der Lehne in mehreren Positionen arretieren. Die Lordosenstütze kann ebenfalls über einen Schieberegler optimal an die Rückenform angepasst werden.
Die um 360 Grad drehbaren Armlehnen sind weich gepolstert und lassen sich werkzeuglos in Höhe, Breite und Tiefe verstellen – vorbildlich! Auch die Kopfstütze punktet mit einer Höhen- und Tiefenverstellung, um für jeden Nutzer die für ihn optimale Position zu finden.
Preis
Qualität und Komfort haben ihren Preis – das gilt auch für den Steelcase Gesture. Mit Stoffbezug und Kopfstütze liegt der Einstiegspreis bei 1107 Euro.
Fazit
Der Steelcase Gesture ist ein absolutes Top-Produkt unter den Bürostühlen und jeden Cent seines hohen Preises wert. Selten haben wir einen so rundum überzeugenden Stuhl getestet. Egal, ob Sitzkomfort, Rückenunterstützung, Einstellmöglichkeiten oder Verarbeitungsqualität – der Gesture liefert in allen Bereichen ab.
Die Vielzahl an Verstelloptionen ermöglicht es, den Stuhl perfekt an die eigene Körperform und Sitzvorlieben anzupassen. Dank der hochwertigen Materialien und der langlebigen Bauweise dürfte der Gesture auch nach vielen Jahren intensiver Nutzung noch wie neu aussehen.
Natürlich ist der Steelcase Gesture mit bis zu 1700 Euro kein Schnäppchen. Doch wer bereit ist, in seine Gesundheit und sein Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu investieren, bekommt hier einen der besten Bürostühle, die man für Geld kaufen kann. Eine uneingeschränkte Empfehlung.
Interstuhl Pure Active
Der Interstuhl Pure Active setzt auf dynamische Mikrobewegungen gegen Rückenschmerzen statt komplizierter Einstellmechanismen. Wir haben den Bürostuhl getestet.
- Mikrobewegungen fördern aktives Sitzen und beugen Rückenschmerzen vor
- einfache, werkzeuglose Montage
- viele Farboptionen
- Atmungsaktives Material
- 10 Jahre Garantie
- kaum Einstellmöglichkeiten
- Kunststoff-Fußkreuz statt Metall
- Rollen mit eingeschränkter Beweglichkeit auf Teppich
- Standardversion mit fixen Armlehnen ergonomisch unzureichend
Bürostuhl Interstuhl Pure Active im Test
Der Interstuhl Pure Active setzt auf dynamische Mikrobewegungen gegen Rückenschmerzen statt komplizierter Einstellmechanismen. Wir haben den Bürostuhl getestet.
Bürostühle mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten können überfordern. Der Interstuhl Pure Active setzt auf eine automatische Anpassung an den Nutzer. In unserem Test haben wir untersucht, ob das Konzept aufgeht und für wen sich der Interstuhl Pure Active eignet.
Montage
Die Montage des Interstuhl Pure Active gestaltet sich erfreulich einfach und ist selbst für ungeübte Heimwerker in wenigen Minuten erledigt. Der Grund dafür: Der Stuhl kommt bereits weitgehend vormontiert beim Kunden an. Lediglich die Rollen und die Gasfeder müssen noch in das Fußkreuz eingesteckt werden – und das ganz ohne Werkzeug.
Im Gegensatz zu anderen Bürostühlen, bei denen man auch mal bis zu einer Stunde mit Schrauben und Inbusschlüsseln hantieren muss, ist der Pure Active in etwa fünf Minuten einsatzbereit.
Verarbeitung
Der Bürostuhl macht einen soliden Eindruck, der dem Preissegment angemessen ist. Mit knapp 13 Kilogramm ist er zwar nicht besonders schwer, fühlt sich aber dennoch stabil an. Die Materialauswahl und Verarbeitung lassen auf eine lange Lebensdauer hoffen, was durch die 10-Jahres-Garantie des Herstellers unterstrichen wird.
Das Gestell und die Mechanik wirken robust. Allerdings besteht das Fußkreuz aus Kunststoff. Hier hätte man durchaus Aluminium oder ein anderes Metallmaterial erwarten können. Besonders bei höherem Körpergewicht könnte dies auf Dauer ein Schwachpunkt sein. Die maximale Belastbarkeit wird mit 120 Kilogramm angegeben.
Die Rollen sehen mit ihrem durchbrochenen Design zwar modern und ansprechend aus, zeigen auf Teppichböden jedoch Schwächen in der Beweglichkeit.
Die Netzrückenlehne ist straff gespannt und macht einen langlebigen Eindruck, und die Nahtverarbeitung sowohl am Netzrücken als auch am Sitzpolster ist sauber ausgeführt. Auch die Verbindungspunkte zwischen den verschiedenen Materialien sind präzise gearbeitet und zeigen keine unsauberen Übergänge.
Interstuhl Pure Active Bilder
Design
Die schlanke Silhouette mit dem luftigen Netzrücken und die geschwungene Form der Rückenlehne gibt dem Stuhl eine gewisse Leichtigkeit, die gut in Büroumgebungen oder ins Homeoffice passt.
Mit zwölf verschiedenen, teils sehr lebhaften Farbkombinationen bietet Interstuhl ungewöhnlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings sind einige der Kombinationen recht gewagt – neongrüne Lehne mit grauem Sitzpolster oder hellblaue Lehne mit lilafarbenem Sitzpolster dürften nicht jedermanns Geschmack treffen. Für den Arbeitsalltag empfehlen wir ein dunkles Sitzpolster, auf dem eventuelle Flecken oder Abnutzungserscheinungen weniger auffallen.
Der Verzicht auf sichtbare Mechaniken und Hebel unterstreicht den aufgeräumten, minimalistischen Look des Stuhls.
Ergonomie
Statt zahlreicher manueller Einstellmöglichkeiten setzt der Interstuhl Pure Active auf die vom Hersteller „Smart-Spring“ getaufte Technik, die sich automatisch an Gewicht und Bewegungen des Nutzers anpassen soll. Das bedeutet konkret: Die einzige klassische Einstellmöglichkeit ist die Sitzhöhe, die Anwender zwischen 46 und 57 Zentimetern justieren können.
Diese Vereinfachung mag zunächst befremdlich wirken, funktioniert in der Praxis aber erstaunlich gut – zumindest für unsere Körpermaße. Mit unserer Testgröße von 186 cm und einem Gewicht von 80 kg passte der Stuhl perfekt. Die Rückenlehne bietet einen Öffnungswinkel von bis zu 38 Grad und eine seitliche Flexibilität von bis zu 22 Grad. Das Sitzpolster bewegt sich seitlich bis zu 26 Grad und nach vorn bis zu 12 Grad. Diese Bewegungsfreiheit fördert das aktive Sitzen und regt die Tiefenmuskulatur an.
Die Lehne kann nur in einem Winkel einrasten – wer verschiedene Arbeitspositionen bevorzugt, könnte dies als Einschränkung empfinden. Auch die Lordosenstütze ist nicht individuell anpassbar, was für Menschen mit Rückenproblemen problematisch sein könnte.
Bei den Armlehnen empfehlen wir dringend, die optionalen 4D-Armlehnen zu wählen. Die Standardversion kommt mit fixen Armlehnen, die keine Anpassung erlauben. Die 4D-Variante hingegen ist in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel verstellbar und bietet zudem eine angenehm weiche Oberfläche.
Der Hersteller gibt eine Empfehlung für Körpergrößen zwischen 151 und 192 cm sowie ein Mindestgewicht von 45 kg. Nicht nur Menschen außerhalb dieser Parameter sollten den Stuhl unbedingt vor dem Kauf einige Tage testen. Hier kommt das 30-tägige Rückgaberecht ins Spiel.
Praxistest
Im täglichen Einsatz zeigt der Interstuhl Pure Active seine Stärken und Schwächen. Nach mehreren Wochen können wir bestätigen, dass das Konzept des dynamischen Sitzens tatsächlich aufgeht – allerdings mit Einschränkungen.
Positiv fällt das aktive Sitzverhalten auf. Die Mikrobewegungen, die der Stuhl durch seine flexible Konstruktion ermöglicht, beugen Verspannungen vor und halten den Körper in Bewegung. Nach längerem Sitzen stellten wir weniger Ermüdungserscheinungen fest als bei starren Bürostühlen.
Die Rückenlehne reagiert sensibel auf Gewichtsverlagerungen. Beim Zurücklehnen bietet die Rückenlehne einen passenden Widerstand, auch ohne manuelle Einstellungen. Das seitliche Kippen des Sitzes fühlt sich anfangs ungewohnt an, trägt aber entscheidend zur Entlastung der Wirbelsäule bei.
Einige Körpertypen werden eine verstellbare Lordosenstütze vermissen. Auch die fixe Sitztiefe ist ein Nachteil für Menschen mit besonders langen oder kurzen Oberschenkeln. Das bequeme Sitzpolster verursacht auch nach langem Sitzen keine unangenehmen Druckpunkte.
Preis
Mit einem Preis ab 730 Euro je nach Farbwahl positioniert sich der Interstuhl Pure Active im mittleren bis gehobenen Preissegment für Bürostühle. Am günstigsten sind die Bürostühle direkt beim Hersteller.
Wer sich für den Pure Active entscheidet, sollte unbedingt die optionalen 4D-Armlehnen in Betracht ziehen. Diese kosten etwa 45 Euro Aufpreis.
Fazit
Das minimalistische Konzept des Interstuhl Pure Active mit den wenigen Einstellungsmöglichkeiten funktioniert erstaunlich gut – allerdings nicht für jeden. Wer spezifische ergonomische Anforderungen hat oder außerhalb der empfohlenen Körpermaße liegt, sollte den Stuhl unbedingt vor dem Kauf testen. Das 30-tägige Rückgaberecht bietet dafür eine gute Möglichkeit.
Der Preis von 729 Euro (plus 45 Euro für die empfehlenswerten 4D-Armlehnen) ist für den in Deutschland gefertigten Bürostuhl angemessen.
Flexispot Apollo
Der schicke Flexispot Apollo kommt mit angepasster Synchronmechanik, adaptiver Lordosenstütze und ausziehbarer Fußstütze. Rund 1000 Euro kostet der Bürostuhl.
- tolle Mechanik
- umfangreiche Anpassung
- einfache Bedienung
- Verarbeitung & Optik
- bis 158 kg
- hoher Preis
- Fußstütze rastet nicht ein
- Kopfstütze zunächst locker
- viel Verpackungsmüll
- für kleine Personen zu hoch
Flexispot Apollo im Test: Stylischer Premium-Bürostuhl mit toller Bedienung
Der schicke Flexispot Apollo kommt mit angepasster Synchronmechanik, adaptiver Lordosenstütze und ausziehbarer Fußstütze. Rund 1000 Euro kostet der Bürostuhl.
Flexispot kennen wir bereits. Mit dem C7 Morpher (Testbericht) hat der Hersteller einen Platz in unserer Bestenliste der ergonomischen Bürostühle erreicht. Mit dem Apollo geht er nun einen Schritt weiter.
Das zeigt schon der Preis: 1000 Euro für die schwarze, 1030 Euro für die graue Variante. Damit bewegt sich der Apollo im Bereich von Modellen wie dem Herman Miller Aeron (Testbericht) oder dem Steelcase Gesture (Testbericht). Die Ausstattung ist umfangreich. Eine angepasste Synchronmechanik – Flexispot nennt sie SyncGlide-Mechanik – bewegt Sitzfläche, Rückenlehne und Armlehnen synchron. Dazu kommen eine adaptive Lordosenstütze, flexibel anpassbare Armlehnen, eine breite Kopfstütze und eine ausziehbare Fußstütze. Das Fußkreuz besteht aus Aluminium, die maximale Belastbarkeit liegt bei hohen 158 kg, die Garantie bei acht Jahren.
Auf dem Papier liest sich das gut. Ob der ergonomische Bürostuhl die Erwartungen im Alltag erfüllt, zeigt unser Test.
Montage
Der Aufbau dauert etwa zehn Minuten – fast so schnell wie beim Ofinto Active (Testbericht). Fürs Auspacken und Entsorgen der Verpackung sollte man jedoch nochmal 30 Minuten einrechnen.
Der Karton ist groß und schwer, man trägt ihn besser zu zweit. Auch beim Aufbau hilft eine zweite Person, denn einzelne Teile bringen ordentlich Gewicht mit. Das Anleitungsheft im DIN-A5-Format ist klar strukturiert, hätte aber gerne etwas größer ausfallen dürfen.
Der Aufbau ist simpel. Zuerst Rollen und Gasfeder ins Fußkreuz aus Aluminiumlegierung stecken. Dann die komplett vormontierte Sitzeinheit mitsamt Rückenlehne und Armlehnen auf die Gasfeder setzen. Zum Schluss die Kopfstütze mit einer einzigen Schraube fixieren. Deren Scharniere müssen wir mit einem Schraubendreher nachziehen, sonst gibt sie beim Kopfanlehnen zu leicht nach.
Flexispot Apollo Bilder
Weniger erfreulich ist der Müll, allein der zerkleinerte Kunststoff füllt einen ganzen gelben Sack. Am Kartonboden liegt zudem eine harte Kunststoffplatte. Diese mussten wir mit einer Säge zerkleinern, bevor sie in die Mülltonne passte. Hier hat Flexispot Nachholbedarf.
Verarbeitung
Beim Material zeigt sich der Anspruch. Das Fußkreuz besteht aus Aluminiumlegierung. Auch Lehnenbügel, Kopfstützenhalterung und die hintere Stabilisierung der Rückenlehne sind aus poliertem Aluminium. Schick, aber anfällig für Fingerabdrücke.
Sitz und Rückenlehne sind mit einem Mesh-Gewebe aus Polyester bespannt. Der Stoff zeigt ein dezentes Muster, fühlt sich super an und sieht in echt besser aus als auf den Produktbildern.
Die Rollen laufen leise über Holzböden und niedrigflorigen Teppich. Mit 158 kg maximaler Belastbarkeit eignet sich der Apollo auch für schwere Personen. Damit reicht er fast an den Flexispot C7 Morpher mit 163 kg heran. Auf den Stuhl gibt Flexispot acht Jahre Garantie.
Design
Schwarz oder Grau – mehr Farben gibt es nicht. Das Design wirkt modern, ohne zu arg ins Futuristische abzudriften. Auffällig ist die schmetterlingsartige Aluminium-Stabilisierung hinter der Rückenlehne.
Mit einer Gesamthöhe inklusive Basis von 101,5 bis 144 cm, einer 63 cm hohen und 50 cm breiten Rückenlehne sowie einer 52 cm breiten Sitzfläche ist der Apollo kein zierliches Möbelstück. Ganz so wuchtig wie der hauseigene C7 Morpher wirkt er aber nicht. Die Kopfstütze misst 41,5 cm in der Breite und 21 cm in der Höhe. Insgesamt fügt sich der Apollo gut in Büros und Homeoffices ein. Wer es noch ein wenig dezenter bevorzugt, schraubt die Kopflehne an.
Ergonomie
Hier liegt die Stärke des Apollo. Herzstück ist die SyncGlide-Mechanik. Beim Zurücklehnen bewegen sich Sitzfläche, Rückenlehne und Armlehnen synchron, während die adaptive Lordosenstütze den unteren Rücken kontinuierlich begleitet. Das verhindert den Hemdauszieheffekt und stützt die Wirbelsäule durchgehend.
Die Rückenlehne neigt sich bis 156 Grad und arretiert in 15 Positionen. Bedient wird sie über zwei rote Hebelchen, die unter den Armauflagen sitzen und dadurch sehr gut erreichbar sind. Der rechte verstellt die Sitzhöhe, der linke entriegelt die Rückenlehne. Das ist praktischer als das blinde Tasten unter der Sitzfläche, das man von vielen Bürostühlen kennt. Vor allem bei mehreren Nutzern, die den Stuhl häufig anpassen, zahlt sich das aus.
Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos zwischen 50,5 und 59,5 cm verstellen. Die Sitztiefe variiert zwischen 39,5 und 44,5 cm.
Die Armlehnen sind 28 cm lang und im Höhenbereich von 66,5 bis 81,5 cm arretierbar. Zusätzlich verschieben sie sich 5 cm nach vorn und hinten. Jede Armlehne dreht sich um 45 Grad in beide Richtungen, über einen Metallkopf unter der Armlehne stellt man den Abstand zur Sitzmitte ein.
Die Kopfstütze ist um drei Achsen verstellbar – um 45, 120 und 160 Grad. Damit ist sie flexibler als die Kopfstütze des Ergotopia Pureback (Testbericht), die sich nur in der Höhe verstellen lässt. Eine Besonderheit ist die ausziehbare Fußstütze. Länge und Winkel lassen sich anpassen, nach Gebrauch verschwindet sie unter dem Sitz.
Flexispot empfiehlt den Apollo für Körpergrößen zwischen 1,60 und 1,85 m. In der Praxis eignet er sich eher für größere Personen zwischen 170 und 195 cm. Kleinere Nutzer könnten an der minimalen Sitzhöhe von 50,5 cm scheitern.
Praxistest
Im Alltag wirkt die SyncGlide-Mechanik angenehm natürlich. Beim Zurücklehnen bleibt die Lordosenstütze konstant am unteren Rücken. Die Bewegung fällt runder aus als bei einer klassischen Synchronmechanik.
Die Hebelchen unter den Armlehnen sind im Alltag ein Gewinn. Wer schon einmal unter dem Stuhl nach dem richtigen Hebel gefingert hat, weiß die Lösung zu schätzen.
Das Mesh-Gewebe hält den Rücken im Sommer kühl. Im Winter kann es dadurch etwas frisch werden – ein bekanntes Phänomen bei Mesh-Stühlen. Die Armlehnen verstellen sich nicht ungewollt während der Nutzung. Der Widerstand ist groß genug, um versehentliche Verstellungen zu verhindern. Das ist ein Vorteil gegenüber dem C7 Morpher, dessen Armlehnen sich gelegentlich von selbst verstellen.
Weniger überzeugt die Fußstütze. Sie rastet nicht zuverlässig im Stuhl ein und rutscht bei schnellen Bewegungen, etwa beim Drehen, leicht heraus. Auch die zunächst zu lockere Kopfstütze trübt den Eindruck etwas. Insgesamt bietet der Apollo dennoch eine große Flexibilität. Sitzhöhe, Sitztiefe, Kopfstütze, Armlehnen und SyncGlide-Funktion lassen sich präzise an Körpergröße, Sitzhaltung und Arbeitsalltag anpassen.
Preis
Fazit
Der Flexispot Apollo ist ein technisch durchdachter ergonomischer Bürostuhl. Die SyncGlide-Mechanik sorgt für eine fließende Bewegung beim Zurücklehnen, die adaptive Lordosenstütze begleitet den unteren Rücken kontinuierlich. Armlehnen und Kopfstütze bieten umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten.
Hervorzuheben sind die Hebelchen unter den Armlehnen. Sie machen das Suchen unter dem Sitz überflüssig und sind besonders dort sinnvoll, wo mehrere Personen den Stuhl nutzen und regelmäßig verstellen. Auch die ausziehbare Fußstütze ist eine praktische Lösung.
Die Verarbeitung gefällt. Aluminium-Fußkreuz, die Stabilisierung in Schmetterlingsform und das Mesh-Gewebe wirken hochwertig. Die Belastbarkeit von 158 kg und acht Jahre Garantie sprechen für Langlebigkeit. Die Rollen laufen leise über Holzböden und niedrigflorigem Teppich. Das polierte Aluminium zieht allerdings Fingerabdrücke an.
Schwächen bleiben. Die Fußstütze rastet nicht zuverlässig ein, die Kopfstütze braucht initial einen Schraubendreher. Die Verpackung produziert viel Müll, inklusive einer Kunststoffplatte, die wir mit der Säge zerkleinern mussten. Die Herstellerempfehlung zur Körpergröße passt nicht zur Praxis – der Stuhl eignet sich eher für größere Personen.
Bleibt der Preis. 1000 Euro sind viel. Für weniger Geld bekommt man mit dem Flexispot C7 Morpher einen ähnlich gut ausgestatteten Bürostuhl aus demselben Haus. Wer Wert auf die cleveren Bedienkonzepte und die hochwertige Verarbeitung legt und das Budget hat, macht mit dem Apollo dennoch nichts falsch.
Yaasa Chair Plus
Der ergonomische Bürostuhl Yaasa Chair Plus bietet für unter 200 Euro eine ergonomische Ausstattung, die man in dieser Preisklasse sonst selten findet.
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Lordosenstütze in Höhe und Tiefe verstellbar
- gute Armlehnen
- atmungsaktive Rückenlehne
- Belastbarkeit bis 150 kg
- nur in Schwarz erhältlich
- Flüsterrollen für manche Nutzer eventuell zu leichtgängig
- für sehr große Personen zu klein
Bürostuhl Yaasa Chair Plus im Test: Überraschend gut und bequem für 200 Euro
Der ergonomische Bürostuhl Yaasa Chair Plus bietet für unter 200 Euro eine ergonomische Ausstattung, die man in dieser Preisklasse sonst selten findet.
Ergonomische Bürostühle mit umfassenden Verstellmöglichkeiten kosten häufig 400 Euro oder mehr. Der Yaasa Chair Plus will das ändern. Mit dem Rabattcode heise30 kostet er direkt beim Hersteller 193,20 Euro.
Damit positioniert sich der Yaasa in einem Segment, in dem ansonsten der Ikea Markus (Testbericht) für 149 Euro und der Protoarc EC200 (Testbericht) für 170 Euro konkurrieren. Der Chair Plus verspricht ein Ausstattungsniveau, das man sonst eher in höheren Preisklassen erwartet: eine in Höhe und Tiefe verstellbare Lordosenstütze, vollwertige 4D-Armlehnen sowie eine anpassbare Kopfstütze. Hinzu kommen fünf Jahre Herstellergarantie und die Zertifizierungen nach ANSI/BIFMA X5.1-2017 und DIN EN 1335-2:2018.
Die maximale statische Belastbarkeit liegt bei ordentlichen 150 Kilogramm. Damit übertrifft der ergonomische Bürostuhl viele Konkurrenten in dieser Preisklasse deutlich – der Protoarc EC200 etwa schafft nur 127 Kilogramm. Ob die Praxis hält, was die Datenblätter versprechen, klärt unser Test.
Montage
Der Yaasa Chair Plus wird in einem Paket geliefert und muss selbst zusammengebaut werden. Eine ausführliche Aufbauanleitung steht als PDF zum Download bereit. In der Praxis genügt jedoch der mitgelieferte DIN-A4-Ausdruck – der Stuhl ist in nur vier Schritten fertig.
Die Montage dauert etwa 20 Minuten. Mit knapp 18,5 Kilogramm Gesamtgewicht ist der Aufbau auch alleine möglich. Dem Karton liegen alle benötigten Schrauben bei, allerdings keine Ersatzschrauben. Yaasa nutzt zwei verschiedene Inbusgrößen, die passenden Schlüssel sind im Lieferumfang enthalten. Wir empfehlen dennoch einen Akkuschrauber – das beschleunigt den Aufbau spürbar.
Die Passgenauigkeit ist ordentlich, die Schrauben drehen sich sauber in die vorgesehenen Gewinde. An die zehn Minuten des Ofinto Active (Testbericht) kommt der Yaasa zwar nicht heran, hängt aber den Sihoo Doro C300 Pro V2 (Testbericht) mit seinen 30 Minuten Aufbauzeit klar ab. Wer schon einmal einen Bürostuhl montiert hat, wird hier keinerlei Schwierigkeiten haben. Nach dem Zusammenbau sitzen alle Verbindungen fest.
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Yaasa Chair Plus ist solide. Die Sitzschale besteht aus Kunststoff, das Sitzpolster aus Formschaumstoff auf Polyurethan-Basis. Darüber spannt sich ein Polyester-Bezug. Die Rückenlehne aus Polyester und Polyamid ist atmungsaktiv – ein wichtiges Detail für heiße Arbeitstage.
Die Armlehnen bestehen aus Kunststoff mit einer angenehmen Polyurethan-Auflage. Auch das Fußkreuz mit 66 cm Durchmesser ist aus Kunststoff gefertigt. Hier muss man Abstriche gegenüber teureren Modellen machen, in dieser Preisklasse ist das jedoch üblich. Bei den Rollen darf man wählen: Universalrollen für weiche und harte Böden oder geräuscharme Flüsterrollen, die an Inline-Skate-Rollen erinnern. Beide bestehen aus Polypropylen und Polyurethan.
Die Mechanik wirkt einfach, aber robust. Mit fünf Jahren Garantie zeigt Yaasa Vertrauen in die eigene Qualität. Das Gesamtgewicht von 18,5 Kilogramm ist angenehm – schwer genug für Standfestigkeit, leicht genug zum Verschieben.
Design
Schwarz, schlicht, zurückhaltend. Der Yaasa Chair Plus verzichtet auf futuristische Spielereien und fügt sich unauffällig ins Büro und Homeoffice ein. Wer einen optischen Hingucker sucht, wird hier nicht fündig – dafür dominiert der Stuhl auch keinen Raum.
Trotz der Kopfstütze (30 × 15 cm) wirkt der Bürostuhl nicht wuchtig. Die Rückenlehne misst 45,5 cm in der Breite, das Sitzpolster ist 51 cm breit und 49 cm tief. Die Gesamthöhe variiert zwischen 113 und 134 cm – damit eignet sich der Yaasa für die meisten Körpergrößen.
Ergonomie
Beim Chair Plus liefert Yaasa für seinen Preis eine bemerkenswerte ergonomische Ausstattung. Im Zentrum steht die Synchronmechanik mit stufenlos verstellbarem Widerstand und Arretierfunktion. Sie ermöglicht natürliche Bewegungsabläufe und entlastet die Wirbelsäule. Die Rückenlehne lässt sich in vier Positionen fixieren – vom konzentrierten Arbeiten in aufrechter Haltung bis zum entspannten Zurücklehnen.
Die Sitztiefe ist um 4 cm verstellbar. Das ist ein wichtiges Feature, das beim Ikea Markus fehlt. Die Sitzhöhe variiert zwischen 44,5 und 56,5 cm bei Universalrollen, mit den Flüsterrollen kommt 1 cm hinzu. Für sehr große Personen ab etwa 195 cm könnte die maximale Sitzhöhe knapp werden.
Besonders hervorzuheben ist die Lordosenstütze. Sie lässt sich sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe verstellen. Damit liegt der Yaasa auf Augenhöhe mit dem Protoarc EC200, dessen 2-Wege-Lordosenstütze wir bereits gelobt haben. Die individuelle Anpassung an die eigene Wirbelsäulenkrümmung gelingt deutlich präziser als bei Stühlen mit fester Lendenstütze.
Die Armlehnen verdienen besondere Erwähnung. Sie sind in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel anpassbar – also vollwertige 4D-Armlehnen, wie man sie sonst eher in der Preisklasse jenseits der 300 Euro findet. Im Gegensatz zu den Armlehnen des Flexispot C7 Morpher (Testbericht), die sich gelegentlich von selbst verstellen, sitzen die des Yaasa fest und bleiben in ihrer Position. Das gilt auch für die Kopfstütze, verstellbar in Höhe und Neigung.
Praxistest
Der Yaasa Chair Plus zeigt seine Stärken bei längeren Arbeitssitzungen. Der Sitzkomfort ist hoch, die Rückenunterstützung umfassend. Die atmungsaktive Rückenlehne sorgt für ein angenehmes Klima.
Wir haben uns für die Flüsterrollen entschieden und sind damit sehr zufrieden. Sie gleiten leise und leichtgängig über den kurzen Teppich. Allerdings könnten sie für manche Nutzer zu leichtgängig sein. Wer einen festeren Roll-Widerstand bevorzugt, greift besser zu den Universalrollen.
Die Synchronmechanik arbeitet harmonisch. Beim Zurücklehnen folgt die Rückenlehne der Bewegung und hält den Kontakt zum Rücken. Der stufenlos verstellbare Widerstand lässt sich präzise an das eigene Körpergewicht anpassen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, in der man die optimale Höhe und Tiefe der Lordosenstütze findet, fühlt sich das Sitzen merklich entspannter an.
Preis
Der Yaasa Chair Plus kostet direkt beim Hersteller mit dem Rabattcode heise30 193,20 Euro.
Fazit
Der Yaasa Chair Plus ist ein gelungener ergonomischer Bürostuhl mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Für unter 200 Euro erhält man eine Ausstattung, die sonst eher in höheren Preisklassen zu Hause ist. Lordosenstütze in Höhe und Tiefe verstellbar, vollwertige 4D-Armlehnen, Sitztiefenverstellung, anpassbare Kopfstütze und eine Synchronmechanik mit stufenlosem Widerstand – das ist eine bemerkenswerte Liste.
Die Verarbeitung ist solide und dem Preis angemessen. Sitzschale und Fußkreuz aus Kunststoff sind in dieser Preisklasse üblich. Wer ein Aluminium-Fußkreuz möchte, muss zu teureren Modellen wie dem Ofinto Active greifen. Die fünf Jahre Garantie versprechen Qualität. Mit einer maximalen Belastbarkeit von 150 Kilogramm übertrifft der Yaasa viele Konkurrenten in dieser Preisklasse.
Im direkten Vergleich schlägt der Yaasa Chair Plus den Ikea Markus bei den Einstellmöglichkeiten deutlich. Mit dem Protoarc EC200 liegt er etwa gleichauf, bietet aber zusätzlich 4D-Armlehnen statt nur höhenverstellbarer Modelle.
Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active
Der Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active macht mit seiner optionalen Sitzkippfunktion Keilkissen überflüssig. Wir zeigen, warum sich das lohnt.
- Sitzkippfunktion ersetzt Keilkissen
- hochwertige Verarbeitung
- Montage in nur 10 Min.
- 100 Tage Rückgaberecht
- Armlehnen zu niedrig
- keine Kopfstütze
Kippfunktion statt Keilkissen: Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active im Test
Der Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active macht mit seiner optionalen Sitzkippfunktion Keilkissen überflüssig. Wir zeigen, warum sich das lohnt.
Die optionale Sitzkippfunktion des Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active neigt die Sitzfläche um vier Grad nach vorn – eine Funktion, die sonst nur Keilkissen bieten. Das klingt zunächst unspektakulär, entpuppt sich aber als clevere Lösung für ein klassisches Problem vieler Schreibtischarbeiter: Wie sitzt man dauerhaft aufrecht, ohne dass der Rücken schmerzt?
Der Ofinto Active trägt bis zu 130 Kilogramm. Mit 18 Kilogramm Eigengewicht ist er kein Leichtgewicht, aber auch nicht übermäßig schwer. Wie sein Geschwistermodell Ofinto Ergo (Testbericht) verzichtet er auf eine Kopfstütze. Ofinto gewährt zehn Jahre Garantie auf die Mechanik und 100 Tage Rückgaberecht mit kostenlosem Versand.
Montage
Hier macht Ofinto alles richtig. Während der Clouvou Masterseat mit seinem komplizierten Aufbau für Kopfschmerzen sorgt, glänzt der Active mit vorbildlicher Einfachheit. Nur zehn Minuten trennen den verschlossenen Karton vom fertigen Bürostuhl.
Armlehnen und Mechanik kommen vormontiert. Die Rückenlehne wird mit drei Schrauben befestigt – inklusive Federringe und Unterlegscheiben für dauerhafte Verbindung. Dann die fünf Rollen ins Aluminium-Fußkreuz drücken, Gasfeder der Klasse 4 einsetzen, Sitz aufsetzen – fertig.
Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
Verarbeitung
Der atmungsaktive Netzrücken wirkt robust, der Polyester-Sitzbezug mit vier cm Polsterung bietet mittelharte Unterstützung. Das gebürstete und pulverbeschichtete Aluminium-Fußkreuz ist ein echter Pluspunkt. Hier können die Rollen nicht ausbrechen – ein mögliches Problem bei Kunststoff-Varianten wie beim Ergotopia Nextback. Die PU-Rollen gleiten leise und leichtgängig über Hartboden und niedrigen Teppich.
Die Kippmechanik lässt sich einfach in vier Stufen arretieren.
Design
Zeitlos, harmonisch, minimalistisch – so lässt sich das Design des Active zusammenfassen. Die schlichten, modernen Linien wirken unaufdringlich. Käufer wählen zwischen Weiß und Mattschwarz. Wir haben die weiße Variante vorliegen.
Mit 70-cm-Fußkreuz-Durchmesser nimmt er nicht mehr Platz ein als nötig. Die Rückenlehne (46 × 56 cm) und Sitzfläche (47 × 46–51 cm) sind großzügig dimensioniert. Der Verzicht auf eine Kopfstütze macht den Stuhl weniger wuchtig, nimmt ihm aber etwas an Komfort. Ein dezentes Etikett zeigt den Markennamen.
Ergonomie
Hier spielt der Active seine Stärken aus. Die Sitzhöhe variiert von 44 bis 54 cm, mit Kippfunktion sogar 48 bis 58 cm, und die Sitztiefe passt sich zwischen 46 und 51 cm an – perfekt für verschiedene Beinlängen.
Die Armlehnen verstellen sich in alle Richtungen: Höhe 14 – 22,5 cm, Breite 44 – 48 cm, plus Tiefe und Winkel. Allerdings dürften sie für unseren Geschmack gerne etwas weicher gepolstert sein. Auch gehen sie nicht hoch genug. Für Personen ab 185 cm oder mit einem langen Oberkörper sind sie beim aufrechten Sitzen zu niedrig. Wer eher auf dem Stuhl lümmelt, wird damit keine Probleme haben. Die stufenlos höhenverstellbare Lordosenstütze (34,5 × 10,5 cm) unterstützt den unteren Rücken spürbar besser als die feste Wölbung günstiger Modelle.
Das Herzstück ist die Sitzkippfunktion für 49 Euro Aufpreis. Per Hebel rechts hinten neigt sich die Sitzfläche um vier Grad nach vorn – auch während des Sitzens. Diese Funktion öffnet den Hüftwinkel, hält den Oberkörper aufrecht und lässt die Oberschenkel leicht abwärts zeigen. Das entlastet die Bandscheiben und Wirbelsäule, verbessert die Blutzirkulation und die Atmung. Keilkissen werden überflüssig. Diese sinnvolle Funktion hebt den Active deutlich von der Konkurrenz ab und ist den Aufpreis absolut wert.
Preis
399 Euro werden für die Basis-Version des Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active fällig, wer die sinnvolle Sitzkippfunktion möchte, zahlt 448 Euro.
Fazit
Die Sitzkippfunktion des Ofinto Active für 49 Euro Aufpreis macht Keilkissen überflüssig. Sie verbessert die Sitzhaltung spürbar und entlastet die Wirbelsäule. Das hebt ihn klar von seinem Geschwistermodell Ofinto Ergo und der Konkurrenz ab.
Die Verarbeitung ist tadellos, die Materialien robust. Das Design wirkt unaufdringlich. Die einfache Montage in zehn Minuten ist vorbildlich. Ergonomisch bietet der Active alles, was moderne Büroarbeit verlangt: umfangreiche Einstellungen, atmungsaktive Materialien und eine effektive Lordosenstütze.
Die zehn Jahre Garantie und 100 Tage Rückgaberecht zeigen Herstellervertrauen. Das ist mehr Service als bei den meisten Konkurrenten. Allerdings sind die zu tiefen Armlehnenhöhe für größere Personen problematisch. Auch werden einige eine Kopfstütze vermissen.
Clouvou Masterseat
Der Clouvou Masterseat kostet 450 Euro. Für diesen Preis sind die ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten enorm vielfältig. Wir haben den Bürostuhl getestet.
- vielfältige ergonomische Anpassungsmöglichkeiten
- gute Verarbeitung
- stylisches, modernes Design
- Synchronmechanik mit einstellbarem Widerstand
- Aufbau komplizierter als bei anderen Stühlen
Bürostuhl Clouvou Masterseat im Test
Der Clouvou Masterseat kostet 450 Euro. Für diesen Preis sind die ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten enorm vielfältig. Wir haben den Bürostuhl getestet.
Wichtig sind beim Bürostuhlkauf vor allem vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, um den Stuhl optimal an die eigene Körpergröße und Sitzposition anzupassen. Der Clouvou Masterseat will genau das bieten: einen ergonomischen Bürostuhl mit umfangreichen Funktionen zu einem günstigen Preis. Wir haben den Clouvou Masterseat getestet.
Verarbeitung
Der Zusammenbau des Clouvou Masterseat gestaltet sich zunächst etwas schwieriger als bei vielen anderen Bürostühlen. Das liegt an den vielen Einzelteilen, die bei anderen Stühlen teilweise bereits vormontiert sind. Uns lag lediglich eine winzige, auf eine DIN-A5-Seite gequetschte Anleitung vor. Laut Clouvou ist das Vergangenheit. Neue Stühle werden mit einer schicken neuen Anleitung geliefert. Sie liegt uns als PDF vor und macht einen übersichtlichen Eindruck.
Steht der Stuhl dann, macht er optisch einiges her. Das schicke Metallelement, die geschwungene Form und die stylischen Rollen gefallen auf Anhieb. Auch die Materialien und die Verarbeitung wirken hochwertiger, als es der günstige Preis zunächst vermuten lässt.
Ergonomie
Ist der Clouvou Masterseat aufgebaut, passt er sich dank seiner vielen Einstellungsmöglichkeiten perfekt an den Körper an. Die Rückenlehne ist höhenverstellbar, die Sitzfläche lässt sich horizontal nach vorne oder hinten schieben, um die Oberschenkel zu entlasten. Die Armlehnen sind weich gepolstert und in alle Richtungen verstellbar. Auch die Kopfstütze kann man nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Tiefe anpassen.
Der Stuhl eignet sich so auch für größere Personen. Die Höhenverstellung über die Gasfeder ermöglicht eine komfortable Sitzposition für die meisten Körpergrößen. Insgesamt bietet der Clouvou Masterseat umfangreiche ergonomische Anpassungsmöglichkeiten, die man in dieser Preisklasse nicht unbedingt erwartet.
Clouvou Masterseat Bilder
Praxistest
Im Praxistest über mehrere Tage hinweg hinterlässt der Clouvou Masterseat einen guten Eindruck. Dank der vielen Einstellmöglichkeiten findet man schnell eine bequeme und ergonomisch sinnvolle Sitzposition. Auch nach mehrstündigem Sitzen bleibt der Stuhl angenehm und der Rücken fühlt sich gut unterstützt an.
Die Synchronmechanik funktioniert einwandfrei. Der Widerstand lässt sich in mehreren Stufen anpassen, sodass die Rückenlehne mehr oder weniger stark mitschwingt, wenn man sich nach hinten lehnt. Das sorgt für Bewegung und beugt statischem Sitzen vor. Die Sitzfläche schiebt sich dabei leicht nach vorn, was den Körper zusätzlich öffnet und die Blutzirkulation fördert.
Preis
Der Clouvou Masterseat kostet 460 Euro bei Amazon.
Fazit
Der Clouvou Masterseat überzeugt im Test mit einer hochwertigen Verarbeitung, stylischem Design und vor allem mit seinen vielfältigen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten. Rückenlehne, Sitzfläche, Armlehnen und Kopfstütze lassen sich in praktisch alle Richtungen verstellen. So findet man eine optimale Sitzposition.
Auch wenn der Aufbau etwas fummeliger ist, entschädigen Sitzkomfort und Ergonomie. Mit dem aktuellen Preis von 460 Euro ist der Clouvou Masterseat nicht billig. Er eignet sich für alle, die viel im Sitzen arbeiten und Wert auf einen ergonomischen Arbeitsplatz legen.
ZUSÄTZLICH GETESTET
Hinomi X1
Hinomi X1
Der Hinomi X1 überzeugt mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und einem spacigen Design. Der Preis von 639 Euro ist ordentlich, aber die Qualität stimmt im Test – mit kleinen Abstrichen.
- hochwertige Verarbeitung, futuristisches Design
- umfangreiche Einstellmöglichkeiten, integrierte Fußstütze
- lange Garantiezeit (bis zu 14 Jahre)
- atmungsaktives Mesh für kühles Sitzgefühl
- belastbar bis 150 kg
- Lordosenstütze recht weich gerade für größere Personen
- Kunststoffteile wirken weniger hochwertig als der Rest
- hoher Preis
- Komplexe Einstellungen
- viel Verpackungsmaterial
Bürostuhl Hinomi X1 im Test
Der Hinomi X1 überzeugt mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und einem spacigen Design. Der Preis von 639 Euro ist ordentlich, aber die Qualität stimmt im Test – mit kleinen Abstrichen.
Der Hinomi X1 ist ein Bürostuhl mit Raumschiff-Ambitionen. Mit seinem futuristischen Design würde er im Cockpit der Enterprise nicht fehl am Platz wirken. Doch hinter der spacigen Fassade steckt ein durchdachtes Ergonomie-Konzept mit vielen Anpassungsmöglichkeiten.
Mit 639 Euro direkt bei Hinomi im mittleren Preissegment angesiedelt, verspricht der X1 nicht nur optische Reize, sondern auch langfristigen Sitzkomfort für Büro und Homeoffice. Ob er dieses Versprechen einlösen kann und ob sich die Investition lohnt, zeigen wir in unserem Test.
Montage
Die Montage des Hinomi X1 gelingt in 15 – 20 Minuten – auch ohne handwerkliches Vorwissen. Der Stuhl kommt teilmontiert, sodass nur Räder, Gaslift, Sitz, Rückenlehne und Kopfstütze angebracht werden müssen. Die Anleitung ist klar strukturiert, und alle nötigen Werkzeuge liegen bei. Auch ein Video steht bereit.
Die Verpackung schützt den Inhalt zuverlässig, produziert aber auch beeindruckende Müllberge: drei Säcke Styropor plus Kartonage. Hier dürfte Hinomi gerne umweltfreundlicher agieren.
Verarbeitung
Mit seinen 33 kg Gesamtgewicht ist der X1 kein Leichtgewicht – aber das ist bei der Qualität auch gut so. Die Aluminiumbasis und der Rahmen der Rückenlehne verleihen dem Stuhl eine beeindruckende Stabilität. Der Polyamidrahmen und die Gasfeder der Klasse 4 komplettieren das Qualitätspaket.
Der X1 trägt bis zu 150 kg und kommt mit einer großzügigen Garantie: 12 Jahre auf Skelettrahmen und Basis sowie 5 Jahre auf Lordosenstütze und Mechanismen.
Design
Optisch ist der Hinomi X1 ein echter Hingucker. Er ist in Grau Schwarz und Rosa verfügbar. Das futuristische Design soll sowohl Gamer als auch designbewusste Büroarbeiter ansprechen.
Ein Wermutstropfen: Die Kunststoffoptik der Lordosenstütze und der Armlehnen kontrastiert unvorteilhaft mit dem sonst durchdesignten Gesamtbild. Hier hätten wir uns eine harmonischere Integration gewünscht.
Ergonomie
In Sachen Anpassungsfähigkeit spielt der X1 in der Champions League. Er ist in drei Größen erhältlich:
- S (Sitzhöhe: 44 – 51 cm)
- M (Sitzhöhe: 48 – 57 cm)
- L (Sitzhöhe: 50 – 59 cm)
Die Sitztiefe lässt sich zwischen 50 und 55 cm einstellen. Die Rückenlehne bietet einen Neigungsbereich von 90° bis 135° mit vier einstellbaren Winkeln und ist in der Höhe verstellbar. Die Synchronmechanik sorgt für harmonische Bewegungen.
Die Lordosenstütze ist in fünf Höhen und vier Vorwärtsstufen einstellbar – und trotzdem leider etwas zu weich geraten. Besonders größere Nutzer könnten sich hier mehr Unterstützung wünschen. Zudem fühlt sich der weiche Kunststoff beim Hinsetzen zunächst unangenehm kühl an.
Die Armlehnen lassen sich in Höhe, Tiefe, Breite und Winkel verstellen. Die Kopfstütze ist in Höhe, Tiefe und Neigung anpassbar und bietet damit sowohl eine gebogene als auch eine flache Oberfläche für verschiedene Sitzpositionen.
Praxistest
Im Alltag zeigt der X1 seine Stärken: Der kaltgehärtete Schaumstoff bietet exzellenten Sitzkomfort, das atmungsaktive Mesh sorgt für ein angenehmes Klima – perfekt für schweißtreibende Excel-Schlachten im Hochsommer.
Die 60-mm-PU-Rollen gleiten leise über Hart- und Weichböden. Trotz des stattlichen Gewichts ist der Stuhl erstaunlich mobil. Kein Knarzen, kein Quietschen – hier greift die Mechanik präzise ineinander.
Die zahlreichen Einstellmöglichkeiten sind nicht alle selbsterklärend und erfordern anfangs etwas Geduld. Die integrierte Fußstütze ist ein nettes Extra für entspannte Momente.
Preis
Er kostet direkt bei Hinomi 639 Euro, das sind 10 Euro weniger als bei Amazon. Damit ist er deutlich teurer als der Ergotopia Pureback (299 Euro), bietet aber mehr Einstellmöglichkeiten und eine längere Garantie. Andererseits ist er preislich vergleichbar mit dem Interstuhl Pure Active (ab 620 Euro), der auch ohne viel Schnickschnack einer der besten Bürostühle aus unseren Tests ist.
Fazit
Der Hinomi X1 ist ein beeindruckender Bürostuhl mit futuristischem Design und umfassenden Einstellmöglichkeiten. Die hochwertige Verarbeitung und die lange Garantie erklären den gehobenen Preis.
Kleinere Schwächen zeigt er bei der zu weichen Lordosenstütze und den etwas unpassend wirkenden Kunststoffelementen – nicht katastrophal, aber verbesserungswürdig.
Insgesamt ist der X1 eine gute Wahl für alle, die einen ergonomischen, langlebigen und optisch auffälligen Bürostuhl suchen. Er ist der Raumgleiter unter den Bürostühlen – hochmodern, anpassungsfähig und optisch auffällig.
Sharkoon Officepal C30
Sharkoon Officepal C30
Der Sharkoon Officepal C30 bietet viele Einstellmöglichkeiten zu einem fairen Preis von 210 Euro. Im Test zeigen wir seine Stärken – und seine Schwächen.
- viele Einstellmöglichkeiten
- atmungsaktiver Netzrücken
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- leise und glatte Rollen
- nicht einstellbare Lendenstütze
- wackelig Gasfeder
- bissiges Sharkoon-Logo
Bürostuhl Sharkoon Officepal C30 im Test
Der Sharkoon Officepal C30 bietet viele Einstellmöglichkeiten zu einem fairen Preis von 210 Euro. Im Test zeigen wir seine Stärken – und seine Schwächen.
Ob im Homeoffice oder beim Gaming – der richtige Bürostuhl kann Rückenschmerzen vorbeugen und die Produktivität steigern. Der Sharkoon Officepal C30 für 210 Euro bei Playox.de positioniert sich als Alternative zu anderen günstigen Bürostühlen wie dem Ikea Markus. Mit seinen umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten erinnert er gar an teurere High-End-Modelle. Wir haben den Sharcoon Officepal C30 getestet.
Montage
Die Montage des Sharkoon Officepal C30 gestaltet sich erfreulich unkompliziert. Bei der Befestigung der Rückenlehne ist jedoch etwas Kraft erforderlich. Ein Inbusschlüssel liegt bei, sodass kein zusätzliches Werkzeug benötigt wird. Im Vergleich zum Aufbau des Ikea Markus gestaltet sich die Montage des Sharkoon Officepal C30 etwas komplexer.
Mit einer Dauer von etwa 30 Minuten liegt der Aufbau im durchschnittlichen Bereich für Bürostühle dieser Preisklasse. Die beigelegte Anleitung führt mit klaren Schritten durch den Prozess, sodass auch Personen ohne handwerkliche Vorkenntnisse zum Ziel kommen sollten.
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung des Sharkoon Officepal C30 zeigen sich dem günstigen Preis geschuldete Kompromisse. Der Rahmen besteht überwiegend aus Nylon, das Fußkreuz aus Kunststoff. Beim Sitzen fühlt sich der knapp 17 kg schwere Bürostuhl etwas wacklig an, da die Gasfeder in unserem Fall etwas Spiel hat. Sharkoon empfiehlt ein maximales Gewicht von 120 kg.
Vorsicht, bissig! Das Sharkoon-Logo auf der Rückenlehne ist scharf – unser Tester hat sich daran am Finger geschnitten. Dies stellt ein vermeidbares Sicherheitsrisiko dar.
Design
Der Sharkoon Officepal C30 wirkt auch wegen seiner Kopfstütze recht groß und wuchtig, bleibt dabei aber dank seiner dunklen Farbwahl optisch dezent. Auch dank der großen und abgesetzten Lendenstütze wirkt er modern und stylish, ohne zu sehr ins Futuristische abzudriften. Er sollte sich in die meisten Büro- und Homeoffice-Umgebungen gut einfügen. Wer mehr Farbe will, könnte mit einer bunten Variante des Ikea Markus glücklicher werden.
Je nach Modellvariante ist der Officepal C30 mit einer Netzsitzfläche (C30M) oder einer gepolsterten Sitzfläche (C30) erhältlich. Die Version mit der mit einem Netzstoff bespannten Sitzfläche bietet besonders in wärmeren Umgebungen Vorteile.
Sharkoon Officepal C30 Bilder
Ergonomie
Die ergonomischen Eigenschaften sind bei einem Bürostuhl entscheidend – hier bietet der Sharkoon Officepal C30 für seinen Preis beachtliche Einstellungsmöglichkeiten. So kann man die Sitzhöhe von 47 cm bis 55 cm einstellen.
Die Rückenlehne kann in fünf verschiedenen Höhen positioniert werden und bietet einen Neigungswinkel von 0 bis 35 Grad mit Verriegelungsfunktion. Die Armlehnen sind in Höhe, Vorwärts-/Rückwärtsbewegung und Breite verstellbar und die Kopfstütze eignet sich für Nutzer bis zu einer Körpergröße von etwa 190 cm. Ein drahtgebundener Mechanismus mit seitlichen Tastern steuert die Wipp-Funktion. Dabei ist die Einstellung der Rückenlehne und der Kopfstütze zuweilen etwas umständlich. Die Lendenstütze ist fix und kann nicht angepasst werden. Das könnte vor allem bei größeren Personen zu Problemen führen. Wir empfehlen dringend ein ausführliches Probesitzen.
Die gepolsterte Sitzfläche des uns vorliegenden C30 ist auch nach längerem Sitzen angenehm weich. Der Netzrücken sorgt für eine angenehme Luftzirkulation. Egal, ob Teppich oder Parkett, die leisen und leichtgängigen Rollen hinterlassen einen guten Eindruck.
Preis: Was kostet der Sharkoon Officepal C30?
Der Sharkoon Officepal C30 kostet bei Playox.de 210 Euro zuzüglich Versandkosten.
Fazit
Der Sharkoon Officepal C30 fällt durch seine vielfältigen Einstellmöglichkeiten und dem insgesamt modernen Design positiv auf. Mit einem Preis von 210 Euro bietet er eine solide Alternative für Nutzer, denen der Ikea Markus zu wenige ergonomische Einstellungen bietet. Zudem hat der Officepal C30 einen atmungsaktiven Netzrücken und leichtgängige Rollen.
Jedoch zeigen sich auch Schwächen: Die nicht einstellbare Lendenstütze, die etwas wackelige Gasfeder und das scharfe Sharkoon-Logo könnten abschrecken. Die Einstellmechanismen erfordern zudem eine gewisse Eingewöhnungszeit.
Secretlab Titan Evo
Secretlab Titan Evo
Der Secretlab Titan Evo ist ein Gaming-Stuhl der Extraklasse. Mit seinen vielfältigen ergonomischen Verstellmöglichkeiten und der hochwertigen Verarbeitung eignet er sich sogar für das Büro. Wir haben den Titan Evo getestet.
- viele ergonomische Verstellmöglichkeiten
- hoher Sitzkomfort auch im Dauereinsatz
- hochwertige Verarbeitung und Materialien
- einfache Montage dank übersichtlicher Anleitung
- stylisches Design
Gaming-Stuhl Secretlab Titan Evo im Test
Der Secretlab Titan Evo ist ein Gaming-Stuhl der Extraklasse. Mit seinen vielfältigen ergonomischen Verstellmöglichkeiten und der hochwertigen Verarbeitung eignet er sich sogar für das Büro. Wir haben den Titan Evo getestet.
Der Secretlab Titan Evo ist ein Gaming-Stuhl, der mit seinen Features auch im Büroalltag überzeugen will. Wir haben ihn uns genau angeschaut und verraten im Test, ob sich der Preis ab 549 Euro lohnt.
Verarbeitung
Schon beim Auspacken des Secretlab Titan Evo wird klar, mit wie viel Liebe zum Detail der Hersteller bei der Entwicklung vorgegangen ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Stühlen, deren Aufbauanleitung auf ein winziges Blatt Papier gequetscht ist, legt Secretlab eine fast DIN A2 große, übersichtliche Anleitung bei. Das erleichtert die Montage enorm und erspart Frust.
Auch die Materialien und die Verarbeitung machen einen hochwertigen Eindruck. Unser Testmodell im Farbton „Cookies & Cream“ sieht nicht nur stylisch aus, sondern fühlt sich dank des Kaltschaum-Polsters und des weichen Kunstleders auch hochwertig an. Alle Elemente sind sauber vernäht und wirken solide.
Secretlab Titan Evo Bilder
Ergonomie
Beim Titan Evo geizt Secretlab nicht mit Einstellmöglichkeiten. Die 4D-Armlehnen lassen sich nicht nur in der Höhe, sondern auch in Breite, Tiefe und im Winkel verstellen. So finden Nutzer in jeder Situation die optimale Position. Auch die Lordosenstütze bietet vielfältige Anpassungsoptionen. Sie lässt sich in vier Richtungen verstellen und dem Rücken so den optimalen Halt geben.
Das magnetische Kopfkissen ist mit einem superweichen Schaumstoff gefüllt und lässt sich ebenfalls flexibel positionieren.
Praxistest
Im Alltag zeigt der Secretlab Titan Evo dann, was wirklich in ihm steckt. Egal, ob nur für ein paar Stunden oder den ganzen Tag – dank der vielen Verstellmöglichkeiten sitzt man auch nach langer Zeit noch bequem und ermüdungsfrei.
Besonders fällt dabei die Rückenlehne auf. Sie lässt sich weit nach hinten neigen und gibt in jeder Position guten Halt. Zusammen mit der variablen Lordosenstütze wird der Rücken entlastet. Aber auch die weiche Sitzfläche trägt ihren Teil zum Komfort bei. Selbst nach Stunden spürt man keine unangenehmen Druckstellen.
Preis
Mit einem Preis ab 549 Euro ist der Secretlab Titan Evo sicher kein Schnäppchen. Doch dafür bekommt man einen hochwertigen Gaming-Stuhl, der dank seiner ergonomischen Features auch im Büro eine gute Figur macht.
Fazit
Der Secretlab Titan Evo ist ein Top-Modell unter den Gaming-Stühlen. Dank seiner vielfältigen Verstellmöglichkeiten passt er sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers an und bietet auch im Dauereinsatz einen hohen Sitzkomfort. Verarbeitung und Materialien sind erstklassig und rechtfertigen den hohen Preis.
Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt und Wert auf ein ergonomisches Sitzgefühl legt, findet im Secretlab Titan Evo den perfekten Stuhl. Egal, ob zum Zocken oder für die Arbeit – der Titan Evo ist ein echter Allrounder, der sich jeder Situation anpasst.
Blitzwolf BW-HOC5
Blitzwolf BW-HOC5
Der Blitzwolf BW-HOC5 zählt auf Banggood zu den beliebtesten Bürostühlen mit Kopfstütze. Im Test gefällt er mit vielen Anpassungsmöglichkeiten und einem angenehmen Sitzgefühl. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte.
- viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten
- bequeme, großzügige Sitzfläche
- Rückenlehne und Kopfstütze rasten nicht zuverlässig ein
- Stuhl steht nicht absolut stabil
- Widerstand der Rückenlehne nicht einstellbar
Bürostuhl Blitzwolf BW-HOC5 im Test
Der Blitzwolf BW-HOC5 zählt auf Banggood zu den beliebtesten Bürostühlen mit Kopfstütze. Im Test gefällt er mit vielen Anpassungsmöglichkeiten und einem angenehmen Sitzgefühl. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte.
Ein Bürostuhl sollte sich möglichst flexibel an den Körper des Nutzers anpassen lassen, um Rückenschmerzen und anderen Beschwerden vorzubeugen. Der Blitzwolf BW-HOC5 verspricht genau das zu einem vergleichsweise günstigen Preis von 286 Euro. Wir haben ihn getestet.
Verarbeitung
Der komplett in Schwarz gehaltene Blitzwolf BW-HOC5 wirkt auf den ersten Blick solide verarbeitet. Die Rückenlehne besteht aus einem atmungsaktiven Mesh-Material und lässt sich in der Höhe verstellen – ebenso wie die gepolsterte Kopfstütze. Auch die Lordosenstütze im Lendenwirbelbereich kann in ihrer Intensität angepasst werden.
Die Armlehnen des BW-HOC5 sind ausreichend weich und sowohl in der Höhe als auch im Abstand zueinander variabel. Das ist ein Feature, das man häufig nur bei teureren Bürostühlen findet. Die Sitzfläche ist mit einer Breite von rund 50 cm großzügig dimensioniert und auch nach längerem Sitzen noch bequem. Über einen Hebel lässt sich die Sitzhöhe von 44 bis 52 cm verstellen – der übliche Verstellbereich bei Bürostühlen.
Auf der Unterseite der Sitzfläche befindet sich die Mechanik. Hier kann man den Neigungswinkel der Rückenlehne in mehreren Stufen einstellen und bei Bedarf auch fixieren. Die Rückenlehne lässt sich insgesamt weiter nach hinten neigen als bei vielen Konkurrenzprodukten. Auch die Sitzfläche selbst ist in der Tiefe verstellbar. Was jedoch fehlt, ist eine Einstellung des Widerstands, den die Rückenlehne dem Körpergewicht entgegensetzt.
Blitzwolf BW-HOC5 Bilder
Ergonomie
Im Praxistest zeigt sich, dass sich der Blitzwolf BW-HOC5 sehr flexibel an unterschiedliche Körpergrößen anpassen lässt. Egal, ob groß oder klein – durch die vielen Verstellmöglichkeiten findet man als Nutzer eine ergonomische Sitzposition. Positiv ist auch, dass sich die Lordosenstütze im Test gut bemerkbar macht und den unteren Rücken angenehm abstützt.
Praxistest
Leider gibt es in der Praxis aber auch ein paar Kritikpunkte. So scheinen die Höhenverstellung der Rückenlehne und der Kopfstütze nicht richtig zu arretieren. Im Test kam es vor, dass beide mit der Zeit wieder in ihre Ausgangsposition zurückrutschten. Auch fühlt sich das Sitzen auf dem BW-HOC5 etwas wackelig an. Allerdings muss das aus ergonomischer Sicht nicht zwingend schlecht sein, da regelmäßige Mikrobewegungen beim Sitzen die Durchblutung fördern. Dennoch hätten wir uns hier insgesamt einen stabileren Stand gewünscht.
Positiv ist wiederum, dass der Stuhl beim Hinsetzen dank einer Gasfeder sanft einfedert. Auf glattem Boden rollt der mit 21 kg recht schwere Blitzwolf BW-HOC5 leichtgängig auf seinen fünf Rollen.
Preis
Der Blitzwolf BW-HOC5 kostet bei Banggood aktuell 297 Euro.
Fazit
Insgesamt hinterlässt der Blitzwolf BW-HOC5 im Test einen gemischten Eindruck. Zu seinen größten Stärken zählen die vielen Anpassungsmöglichkeiten, mit denen sich für jede Körpergröße eine ergonomische Sitzposition finden lässt. Auch die bequeme Sitzfläche, die weichen Armlehnen und die variable Lordosenstütze wissen zu gefallen.
Abzüge gibt es bei der Verarbeitung, da die Kopfstütze im Test nicht zuverlässig in der gewünschten Position bleibt. Auch könnte der Stuhl insgesamt etwas stabiler stehen. Dennoch bekommt man mit dem BW-HOC5 einen gut ausgestatteten und anpassungsfähigen Bürostuhl zum fairen Preis.
Sharkoon Officepal C10
Sharkoon Officepal C10
Der Sharkoon Officepal C10 gefällt uns im Test dank seiner guten Ergonomie gerade für kleinere Personen. Dabei kostet er nur 99 Euro.
- ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
- gute verstellbare Lordosenstütze
- atmungsaktive Netzrückenlehne
- vielseitig einstellbare Kopfstütze
- keine Sitztiefenverstellung
- Armlehnen knarzen und nur in der Höhe verstellbar
- etwas wackelige Gasfeder
Bürostuhl Sharkoon Officepal C10 im Test
Der Sharkoon Officepal C10 gefällt uns im Test dank seiner guten Ergonomie gerade für kleinere Personen. Dabei kostet er nur 99 Euro.
Der Sharkoon Officepal C10 positioniert sich als günstigste Variante im Bürostuhl-Portfolio des Herstellers und soll zeigen, dass gute Ergonomie nicht teuer sein muss. Achtung: Heute ist der Bürostuhl mit 99 Euro bei Alternate besonders günstig. Laut unserer Preisverlaufskurve kostet er sonst fast immer um die 150 Euro.
In unserer Redaktion konnten wir den Stuhl ausgiebig testen. Besonders interessant: Eine recht kleine und zierliche Kollegin durfte ohne Preiskenntnis zwischen drei verschiedenen Bürostühlen wählen – und entschied sich für den mit Abstand günstigsten, den C10. Offenbar passt der Stuhl trotz seines niedrigen Preises am besten zu ihrer Ergonomie. Was er sonst noch bietet und wo seine Schwächen liegen, zeigt unser Test.
Montage
Die Montage des Sharkoon Officepal C10 nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch. Alle Komponenten – Rückenlehne, Sitz, zwei Armlehnen, Basis, Kopfstütze, fünf Rollen, Gasfeder und Fußkreuz – liegen der Lieferung in Einzelteilen bei und müssen zusammengeschraubt oder -gesteckt werden. Der Aufbau ist aufgrund von mehr Einzelteilen etwas aufwendiger als beim Ikea Markus.
Die Anleitung führt verständlich durch den Prozess, dennoch ist etwas Geduld gefragt. Alle benötigten Werkzeuge liegen bei, was den Aufbau erleichtert. Insgesamt ist die Montage für einen Bürostuhl dieser Preisklasse durchschnittlich komplex – nicht besonders einfach, aber mit etwas Geduld auch ohne handwerkliche Vorkenntnisse zu bewältigen.
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung zeigt der Sharkoon Officepal C10 einige dem Preis geschuldete Kompromisse. Der Rahmen und das Fußkreuz bestehen aus einfach wirkendem Kunststoff, die Rückenlehne ist mit Nylon bespannt. Die Gasfeder der Klasse 4 ist für Nutzer bis 110 kg ausgelegt. Dies liegt unterhalb des üblichen Belastungslimits von 120 kg.
Die Schaumdichte von 45 kg/m³ entspricht dem Standard für Budget-Bürostühle, könnte aber die Langlebigkeit des Sitzes beeinträchtigen. Nach längerem Gebrauch könnte der Sitzkomfort abnehmen, wenn der Schaum an Spannkraft verliert. Im Test fällt zudem auf, dass die Gasfeder etwas wackelt und die Armlehnen bei Belastung leicht knarzen.
Trotzdem hinterlässt der Officepal C10 mit Blick auf seinen günstigen Preis einen soliden Eindruck. Die Stoffbezüge sind sauber verarbeitet, und alle Mechanismen funktionieren zuverlässig.
Sharkoon Officepal C10
Design
Der Sharkoon Officepal C10 zeigt sich in einem modernen, aber zurückhaltenden Design. Die Farbgebung in Schwarz passt zu fast jeder Büro- oder Homeoffice-Umgebung. Der Sitz ist mit Stoff bezogen, während die Rückenlehne aus einem atmungsaktiven Netzgewebe besteht. Diese Kombination sorgt nicht nur für ein ansprechendes Äußeres, sondern bietet auch praktische Vorteile bei längeren Sitzphasen.
Im Vergleich zum wuchtigeren C30 wirkt der C10 etwas schlanker und weniger dominant im Raum. Der Ikea Markus bietet mit seinen verschiedenen Farboptionen mehr gestalterische Möglichkeiten, während der C10 auf dezente Eleganz setzt. Die Kombination aus schwarzem Stoff und Netzrücken verleiht dem Stuhl eine moderne Note, ohne aufdringlich zu wirken.
Ergonomie
Die Sitzhöhe lässt sich zwischen 45,5 und 53,5 cm verstellen. Damit kommt der Bürostuhl tiefer als viele seine Konkurrenten. Das bietet ihn besonders für kleinere Personen an. Die maximale Höhe ist noch immer etwas zu hoch für den 186 cm großen Autoren dieser Zeilen, also völlig ausreichend.
Die Rückenlehne kann bis zu 35 Grad geneigt und in verschiedenen Winkeln fixiert werden. Auch die Federspannung der Rückenlehne ist anpassbar, wenn auch etwas schwerfällig und kräftezehrend über eine sodass der Widerstand beim Zurücklehnen individuell eingestellt werden kann. Die Sitzneigung beträgt etwa 15 Grad.
Besonders hervorzuheben ist die sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe (etwa 2,5 cm) verstellbare Lordosenstütze. Dieses Feature bietet selbst der teurere Sharkoon C30 nicht. Im Test empfanden wir die Lordosenstütze als deutlich spürbar und unterstützend.
Die weichen Armlehnen sind 6 cm höhenverstellbar, aber weder in Breite oder Winkel anpassbar. Mit 7,5 cm Breite und 24 cm Länge bieten sie ausreichend Auflagefläche. Sie sind von Haus aus relativ weit auseinander positioniert, was unsere schmalere Kollegin jedoch nicht störte.
Die Kopfstütze kann in Höhe, Tiefe, Orientierung und Neigung verstellt werden. Was fehlt, ist eine Sitztiefenverstellung.
Praxistest
Der mit 45 kg/m³ Schaum gepolsterte Sitz ist für kurze bis mittlere Sitzzeiten ausreichend weich. Der Stoffbezug verhindert übermäßiges Schwitzen, während sich die Netzrückenlehne an die Körperform anpasst.
Obwohl der Hersteller den Stuhl für Nutzer bis 180 cm Körpergröße empfiehlt, fand der 186 cm große Autor dieser Zeilen ihn durchaus bequem – auch wenn ihm die nicht in der Tiefe verstellbare Sitzfläche etwas zu kurz erscheint. Für kleinere Personen ist der C10 dagegen nahezu perfekt, wie das Feedback unserer Kollegin bestätigte.
Die 6 cm großen Kunststoffrollen ermöglichen sanfte und leise Bewegungen sowohl auf Hart- als auch auf Weichböden und hinterlassen keine Kratzer.
Preis
Der Sharkoon Officepal C10 kostet regulär etwa 150 Euro, ist aber aktuell im Angebot für nur 99 Euro bei Alternate erhältlich.
Im Vergleich dazu kostet der Sharkoon Officepal C30 210 Euro bei Playox.de und bietet zwar mehr Verstellmöglichkeiten bei den Armlehnen und eine höhere Belastbarkeit, hat aber keine verstellbare Lordosenstütze. Der Ikea Markus ist mit 149 Euro ähnlich günstig, bietet aber deutlich weniger Einstellmöglichkeiten.
Fazit
Der Sharkoon Officepal C10 überrascht mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Für aktuell 99 Euro bei Alternate (regulär 150 Euro) erhält man einen ergonomischen Bürostuhl mit Features wie einer verstellbaren Lordosenstütze, die man in dieser Preisklasse sont eher selten findet.
Der Stuhl eignet sich vor allem für kleinere Personen, aber auch größere Personen können sich auf ihm wohl fühlen. Die Verarbeitung ist dem Preis solide, wenn auch mit kleinen Schwächen wie der etwas wackeligen Gasfeder und den knarzenden Armlehnen.
Newtral Magic H Pro
Newtral Magic H Pro
Der Newtral Magic H Pro Bürostuhl überrascht im Test mit einer ungewöhnlichen Rückenfederung, einer integrierten Fußablage und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben den ergonomischen Bürostuhl getestet.
- gute Rückenfederung
- integrierte Fußablage
- viele Verstellmöglichkeiten
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- Kunststoff leicht gelblich
Bürostuhl Newtral Magic H Pro im Test
Der Newtral Magic H Pro Bürostuhl überrascht im Test mit einer ungewöhnlichen Rückenfederung, einer integrierten Fußablage und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben den ergonomischen Bürostuhl getestet.
Ein guter Bürostuhl muss nicht immer teuer sein, wie der Newtral Magic H Pro beweist. Er fällt besonders durch eine ungewöhnliche Rückenfederung, eine integrierte Fußablage und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Dieser Testbericht zeigt, was der Bürostuhl zu bieten hat, wie er sich im Praxistest schlägt und für wen sich der Kauf lohnt.
Verarbeitung
Der Newtral Magic H Pro macht einen soliden Eindruck. Der Bürostuhl wird mit einer neuartigen Rückenfederung beworben, die sich in einem großen Zylinder hinter der Rückenlehne versteckt. Diese drückt die gesamte Rückenlehne mit einstellbarer, gefederter Intensität gegen den Rücken des Nutzers. So fühlt sich der Rücken stets unterstützt an und man hat nie das Gefühl, in eine ungesunde Haltung zu verfallen.
Die Rückenlehne selbst ist in drei Stufen höhenverstellbar und passt sich an verschiedene Körpergrößen an. Das atmungsaktive Mesh-Material der Rückenlehne sorgt für ein angenehmes Sitzklima. Die Sitzfläche ist weich gepolstert und lässt sich in der Höhe sowie im Abstand zur Rückenlehne verstellen. Die Armlehnen sind weich und in allen relevanten Dimensionen verstellbar.
Newtral Magic H Pro Bilder
Ergonomie
Im Praxistest gefällt uns am Newtral Magic H Pro seine gute Ergonomie. Die Rückenfederung passt sich dem Rücken an und gibt etwas Gegendruck. Auch nach vielen Stunden Sitzen fühlt sich der Rücken noch entspannt an. Die weiche Polsterung der Sitzfläche ist ebenfalls bequem.
Die Verstellmöglichkeiten lassen sich leicht bedienen und ermöglichen eine Anpassung an die eigene Körpergröße und bevorzugte Sitzhaltung. Auch für größere Personen bietet der Newtral Magic H Pro genügend Justiermöglichkeiten. Die Kopfstütze lässt sich ebenfalls in Höhe und Tiefe einstellen und entlastet die Nackenmuskulatur.
Eine Besonderheit ist die ausklappbare Fußablage. Ist die Rückenlehne voll nach hinten geklappt, lässt sich die Fußablage des Newtral Magic H Pro für einen Power-Nap nutzen.
Praxistest
Im Praxistest hat sich der Newtral Magic H Pro als gern gesehener Begleiter im Büroalltag erwiesen. Durch die vielen Einstellmöglichkeiten findet man schnell eine bequeme Sitzposition.
Optisch macht der Newtral Magic H Pro ebenfalls eine gute Figur. Das ungewöhnliche Design mit dem großen Zylinder an der Rückseite ist ein echter Hingucker. In Weiß mit orangefarbenen Elementen sieht der Bürostuhl schick und modern aus. Kritikpunkt ist hier, dass der helle Kunststoff direkt nach dem Auspacken vergilbt aussieht. Hier hätte Newtral ein reineres Weiß wählen sollen.
Preis
Der Newtral Magic H Pro wurde uns von Geekmaxi zur Verfügung gestellt. Dort kostet er 269 Euro. Wer lieber über Amazon kauft, zahlt 369 Euro. Geekmaxi hat außerdem eine Variante ohne Fußablage für 194 Euro im Angebot.
Fazit
Der Newtral Magic H Pro ist ein guter ergonomischer Bürostuhl zum fairen Preis. Er gefällt dank schlauer Rückenfederung, einer integrierten Fußablage und vielen Verstellmöglichkeiten. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Bedienung einfach.
Im Praxistest zeigt sich der Newtral Magic H Pro als bequemer und zuverlässiger Begleiter für lange Bürotage. Besonders für Personen, die viel sitzen und Wert auf eine gute Rückenunterstützung legen, ist der Newtral Magic H Pro eine Empfehlung. Aber auch für alle anderen, die einen soliden, gut ausgestatteten Bürostuhl zu einem fairen Preis suchen, ist der Newtral Magic H Pro einen Blick wert.
Sihoo Doro C300 Pro V2
Sihoo Doro C300 Pro V2
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 bietet eine dynamische Rückenlehne, eine kräftige Lordosenstütze und 8-fach verstellbare Armlehnen. Doch manchmal ist weniger mehr.
- Rückenlehne bewegt sich vertikal mit
- gute Lordosenstütze
- hohe Belastbarkeit bis 150 kg
- Armlehnen verstellen sich unbeabsichtigt
- Widerstand der Rückenlehne nicht einstellbar
- nicht für Personen über 190 cm
- Optik polarisiert
Sihoo Doro C300 Pro V2: Bürostuhl mit guter Lordosestütze polarisiert im Test
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 bietet eine dynamische Rückenlehne, eine kräftige Lordosenstütze und 8-fach verstellbare Armlehnen. Doch manchmal ist weniger mehr.
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 kostet 404 Euro (Gutscheincode: SIHOOHS6) – ein Preis, der angesichts der Ausstattung neugierig macht. Denn im Paket steckt einiges: eine vertikal mitgleitende Rückenlehne, eine deutlich wirkende Lordosenstütze, 8-fach verstellbare Armlehnen, eine dreifach verstellbare Kopfstütze und ein robuster Stahlrahmen.
Beachtlich ist die maximale Belastbarkeit von 150 Kilogramm. Damit übertrifft der Doro C300 Pro V2 den Ergotopia Pureback (Testbericht) (110 kg) deutlich und liegt nur knapp unter dem Flexispot C7 Morpher (Testbericht) (163 kg). Wie sich der ergonomische Bürostuhl im Alltag schlägt und für wen er sich lohnt, klären wir im Test.
Montage
In rund 30 Minuten steht der Sihoo Doro C300 Pro V2 einsatzbereit da. Geliefert wird er in zwei Paketen. Alle Teile sind sauber sortiert und gut geschützt verpackt. Die Schrauben kommen in einer Blisterverpackung – jeweils mit einer Ersatzschraube. Werkzeug liegt bei. Wer schneller ans Ziel will, greift zum Akkuschrauber. Praktisch: Alle Schrauben verwenden die gleiche Inbusgröße.
Zuerst werden die fünf Arme mit der Basis verschraubt, danach Rollen und Gasfeder eingesteckt. Anschließend folgen die Armlehnen, zum Schluss die Rückenlehne. Die bebilderte Anleitung ist verständlich. Wer lieber zusieht, statt liest, scannt den QR-Code und gelangt zu einem Video-Tutorial.
Mit einem Nettogewicht von rund 27 Kilogramm ist der Stuhl kein Leichtgewicht. Wir empfehlen, den Aufbau zu zweit anzugehen – vor allem beim Verbinden der schweren Sitzfläche mit dem Mechanismus. Im Vergleich zum Ofinto Active (Testbericht), der in zehn Minuten steht, ist der Doro C300 Pro V2 aufwendiger. Trotzdem geht der Aufbau frustfrei von der Hand.
Sihoo Doro C300 Pro V2 Bilder
Verarbeitung
Stabilität liefert ein robuster Stahlrahmen. Die maximale Belastbarkeit von 150 Kilogramm ist beachtlich und übertrifft viele Konkurrenten in dieser Preisklasse. Der Stuhl ist BIFMA-, SGS- und TÜV-zertifiziert und erfüllt damit die gängigen Sicherheits- und Qualitätsstandards.
Sitzfläche und Rückenlehne sind mit atmungsaktivem Mesh bespannt. Das Material sitzt straff. Insgesamt hinterlässt der Sihoo Doro C300 Pro V2 hier einen langlebigen, hochwertigen Eindruck. Über den Boden gleiten leise PU-Rollen.
Schwächer ist die Verarbeitung bei den Armlehnen. Die weichen Kunststoffteile haben zu wenig Festigkeit. Im Alltag verstellen sie sich häufig unbeabsichtigt – immer dann, wenn man mit Knie, Arm oder Schreibtisch dagegen stößt. Das kennen wir bereits vom Flexispot C7 Morpher. Festere Rastpunkte oder eine Fixierung wären wünschenswert.
Design
Käufer entscheiden zwischen Schwarz und Weiß. Uns liegt die weiße Variante vor. Im Homeoffice wirkt sie etwas medizinisch und erinnert eher an eine Arztpraxis als an ein gemütliches Heimbüro. Wer es dezenter mag, sollte zur schwarzen Ausführung greifen.
Auch ein anderer Punkt fällt beim weißen Modell auf: Die Armlehnen sind grau. Im Vergleich zum hellen Rest wirken sie etwas billig und passen optisch nicht zum Gesamtbild.
Insgesamt setzt der ergonomische Bürostuhl auf einen modernen, cleanen Look mit Mesh-Rücken und Mesh-Sitz. Die Optik wirkt fast spacig, polarisiert aber. In unserer Redaktion fallen die Meinungen gemischt aus.
Ergonomie
Bei der Ergonomie spielt der Sihoo Doro C300 Pro V2 seine größten Stärken aus. Kernmerkmal ist die höhenverstellbare Rückenlehne. Sie bewegt sich beim Anlehnen vertikal mit und passt sich erstaunlich zuverlässig an den Rücken an. Das verhindert den Hemdauszieheffekt – das Hochrutschen des Hemds beim Zurücklehnen.
Die Lordosenstütze lässt sich anpassen und ist im Alltag deutlich spürbar. Wir finden sie hervorragend. Andere in der Redaktion empfanden sie sogar fast als zu stark. Hier zeigt sich: Probesitzen ist Pflicht, denn die Wahrnehmung einer Lordosenstütze ist sehr individuell. Im Vergleich zur weichen Lordosenstütze des Hinomi X1 (Testbericht) liefert der Doro C300 Pro V2 deutlich mehr spürbare Unterstützung.
Vielfältig sind die Armlehnen: Sie verstellen sich in acht Richtungen: Höhe, vor und zurück, 360-Grad-Drehung, Neigung und seitlich. Zudem klappt die Front um 36 Grad hoch, das Heck lässt sich neigen, und der innere Teil der Armlehne kann hochgeklappt werden. Das ist mehr als bei den allermeisten Konkurrenten. Ärgerlich nur, dass sie sich – wie erwähnt – zu leicht verstellen.
Die große Kopfstütze ist dreifach verstellbar. Sie hält gut, auch wenn sich der Kopf deutlich dagegen drückt. Bei der Sitzfläche bietet der ergonomische Bürostuhl eine Tiefenverstellung um 4 Zentimeter. Die Sitzbreite beträgt rund 52 Zentimeter. Damit eignet sich der Stuhl auch für breitere Personen. Die Vorderkante sorgt für Druckentlastung an den Oberschenkeln.
Ein klarer Kritikpunkt: Der Widerstand der Rückenlehne lässt sich nicht einstellen. Uns ist die Lehne etwas zu weich. Wer mehr Gegendruck mag, hat Pech gehabt. Immerhin lässt sich die Rückenlehne in verschiedenen Winkeln fixieren.
Optional bietet Sihoo für 40 Euro Aufpreis eine Fußstütze an. Damit ähnelt das Konzept dem Flexispot C7 Morpher mit seiner optionalen Fußablage. Empfohlen wird der Doro C300 Pro V2 für Körpergrößen zwischen 160 und 190 Zentimeter. Größere Personen sollten zu einem anderen Stuhl greifen, da die maximale Sitzhöhe limitiert ist. Hier wäre der Herman Miller Aeron (Testbericht) in Größe C die bessere Wahl.
Praxistest
Im Alltag fühlt sich das Zusammenspiel aus dynamischer Rückenlehne und gewichtssensitiver Mechanik angenehm an. Der Rücken folgt automatisch beim Vor- und Zurücklehnen. Das fördert eine aktive Haltung und beugt statischem Sitzen vor.
Uns fällt auf, dass das Sitzkissen gut gepolstert ist. Auch nach mehreren Stunden im ergonomischen Bürostuhl bleiben unangenehme Druckstellen aus. Das Mesh sorgt für ein angenehmes Sitzklima. Im Sommer ist das ein klarer Vorteil gegenüber Polstern. Im Winter könnte es dagegen etwas zu kühl sein.
Über Fliesen und Holzböden gleiten die Rollen leise. Auch auf kurzem Teppich sind sie gut nutzbar. Im Vergleich zu den eingeschränkten Rollen des Interstuhl Pure Active (Testbericht) auf Teppich macht der Doro C300 Pro V2 hier eine bessere Figur.
Preis
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 kostet aktuell 404 Euro (Gutscheincode: SIHOOHS6). Ab dem 16. Mai 2026 soll der nicht ermäßigte Preis auf 500 Euro steigen. Sihoo gewährt 30 Tage Rückgaberecht und 3 Jahre Garantie auf Fertigungsfehler. Die optionale Fußstütze schlägt mit 40 Euro Aufpreis zu Buche.
Fazit
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 ist ein gut ausgestatteter ergonomischer Bürostuhl zum fairen Preis von 430 Euro. Herzstück ist die höhenverstellbare, dynamische Rückenlehne, die sich vertikal mitbewegt und im Praxistest überzeugt. Sie passt sich zuverlässig an die Wirbelsäule an. Das atmungsaktive Mesh sorgt für ein angenehmes Sitzklima. Die leisen PU-Rollen gleiten gut über Hart- und kurzem Teppichboden.
Die kräftige Lordosenstütze unterstützt den unteren Rücken spürbar. Manchen vielleicht sogar zu stark, weshalb Probesitzen wichtig ist. Die 8-fach verstellbaren Armlehnen bieten enorme Flexibilität, leiden aber unter zu wenig Festigkeit und verstellen sich im Alltag regelmäßig ungewollt.
Schwächen zeigt der Doro C300 Pro V2 zudem beim nicht einstellbaren Widerstand der Rückenlehne, den grauen Armlehnen, die optisch nicht zum weißen Modell passen, und der eingeschränkten Eignung für Personen über 190 Zentimeter Körpergröße.
Maidesite EC2
Maidesite EC2
Der Maidesite EC2 Bürostuhl punktet mit einer ausgeprägten Lendenwirbelstütze und vielen Einstellmöglichkeiten. Ob er trotz des günstigen Preises überzeugen kann, zeigt dieser Testbericht.
- gute Lendenwirbelstütze
- viele ergonomische Einstellmöglichkeiten
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- optisch eher bieder und unauffällig
- Transportschaden (abgebrochener Hebel)
- nur in Grau und Schwarz erhältlich
Bürostuhl Maidesite EC2 im Test
Der Maidesite EC2 Bürostuhl punktet mit einer ausgeprägten Lendenwirbelstütze und vielen Einstellmöglichkeiten. Ob er trotz des günstigen Preises überzeugen kann, zeigt dieser Testbericht.
Ergonomische Bürostühle müssen nicht teuer sein. Das beweist der Maidesite EC2, der direkt beim Hersteller für 200 Euro erhältlich ist. Wir haben ihn getestet, um herauszufinden, ob er auch abseits des attraktiven Preises eine gute Figur macht.
Verarbeitung
Optisch gibt sich der Maidesite EC2 schlicht und unauffällig. Uns liegt die graue Variante vor, bei der jedoch nur der Mesh-Bezug grau ist. Alle anderen Teile sind in schlichtem Schwarz gehalten.
Die Verarbeitung macht einen passablen Eindruck, auch wenn wir einen Transportschaden in Form eines abgebrochenen Einstellhebels zu beklagen hatten. Das wäre im Normalfall ein Garantiefall. Ansonsten wirkt der Stuhl solide verarbeitet für diese Preisklasse.
Ergonomie
Highlight des Maidesite EC2 ist die ausgeprägte Lendenwirbelstütze. Sie lässt sich stufenlos in Höhe und Intensität verstellen und passt sich so gut an unseren Rücken an. Die luftdurchlässige Rückenlehne ist höhenverstellbar und deckt mit einem Neigungswinkel zwischen 95 und 130 Grad einen großen Bereich ab.
Die Kopfstütze ist ebenfalls in Höhe und Winkel variabel, sodass eine individuelle Anpassung an die Körpergröße problemlos möglich ist. Die weiche Sitzfläche mit Mesh-Bezug ist luftdurchlässig und lässt sich in Höhe und Tiefe verstellen. Damit bietet der EC2 im Hinblick auf Ergonomie fast alles, was man sich wünschen kann.
Maidesite EC2 Bilder
Praxistest
Im Praxiseinsatz zeigt der Maidesite EC2 dann auch, dass er nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Alltag eine gute Figur macht. Durch die vielfältigen Einstellmöglichkeiten findet man schnell eine bequeme, körpergerechte Sitzposition.
Besonders positiv fällt die variable Lendenwirbelstütze auf. Auch nach mehreren Stunden Sitzen bleibt der Komfort hoch, Ermüdungserscheinungen oder Verspannungen treten nicht auf. Die Rollen gleiten leicht über den Boden, die Mechanik arbeitet einwandfrei.
Preis
Mit einem Preis von nur 200 Euro ist der Maidesite EC2 ein echtes Schnäppchen. In dieser Preisklasse bekommt man selten einen so gut ausgestatteten Bürostuhl. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Fazit
Der Maidesite EC2 ist ein gelungener Bürostuhl, der dank seines günstigen Preises und der guten Ergonomie überzeugt. Besonders die ausgeprägte Lendenwirbelstütze und die vielen Einstellmöglichkeiten wissen im Test zu gefallen.
Auch wenn die Optik eher bieder und unauffällig ist, stimmen Verarbeitung und Materialqualität. Kleinere Mängel wie der abgebrochene Hebel trüben den positiven Gesamteindruck nur wenig. Wer einen ergonomischen, soliden Bürostuhl zu einem Top-Preis sucht, liegt mit dem EC2 genau richtig.
Hivar Skylar
Hivar Skylar
Der Gaming-Stuhl Hivar Skylar bietet vielen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten und eine hohe Rückenlehne, die ihn vor allem für große Personen empfiehlt.
- einzigartiges, stylishes Design
- umfangreiche ergonomische Verstellmöglichkeiten
- hochwertige Materialien und stabile Verarbeitung
- optimal für große Personen
- nicht günstig
- für kleine Personen möglicherweise zu wuchtig
- Kopfkissen hält nicht optimal
- Lordosenstütze könnte ausgeprägter sein
Gaming-Stuhl Hivar Skylar im Test
Der Gaming-Stuhl Hivar Skylar bietet vielen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten und eine hohe Rückenlehne, die ihn vor allem für große Personen empfiehlt.
Bürostühle gibt es wie Sand am Meer. Doch der Hivar Skylar sticht aus der Masse heraus. Denn er kombiniert die Optik eines Gaming-Stuhls mit den ergonomischen Qualitäten eines Bürosessels. Das Ergebnis kann sich im Test sehen lassen – vor allem für große Personen.
Verarbeitung
Der Hivar Skylar besticht durch sein auffälliges Design. Er ist in den Farben Blau, Rose, Grün und Gelb erhältlich. Kunstleder und Stoffelemente wechseln sich gekonnt ab. Die hohe Rückenlehne mit den für Gaming-Stühle typischen Schulterflügeln ist gut gepolstert.
Das Kopfkissen mit Hivar-Logo ist verstellbar, hält aber nicht immer zuverlässig in Position. Die Armlehnen sind gepolstert und lassen sich in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel anpassen. Allerdings sind sie etwas weit auseinander, was zusammen mit der breiten Sitzfläche ein hohes „Lümmel-Potenzial“ bietet.
Die Verarbeitung wirkt insgesamt hochwertig und stabil. Für einen Preis von 499 Euro bei Amazon ist das aber auch zu erwarten.
Ergonomie
Trotz Gaming-Optik trumpft der Hivar Skylar mit umfangreichen ergonomischen Verstellmöglichkeiten auf. Eine hochwertige Synchronmechanik erlaubt stufenloses Anpassen des Wippwiderstands. Der Neigungsgrad der Rückenlehne lässt sich in vier Positionen fixieren.
Die Sitzfläche ist breit, weich gepolstert und auf Wunsch nach vorne verschiebbar – optimal für Menschen mit langen Beinen. Die Gasfeder bietet einen extrem großen Verstellbereich. Bei einer Körpergröße von 186cm berühren die Fersen kaum noch den Boden.
Die Lordosenstütze ist gut anpassbar, könnte aber noch etwas stärker sein. Insgesamt bietet der Hivar Skylar aber ein Höchstmaß an ergonomischer Flexibilität.
Praxistest
Im Praxistest bietet der Hivar Skylar einen hohen Sitzkomfort auch über viele Stunden. Die weiche Polsterung in Kombination mit den vielen Verstellmöglichkeiten ermöglicht eine gute Anpassung an den Körper.
Die extreme Höhenverstellbarkeit prädestiniert ihn für große Personen. Kleine und schmale Menschen könnten sich auf dem wuchtigen Sessel dagegen etwas verloren fühlen.
Preis
Mit einem Preis von 499 Euro bei Amazon ist der Hivar Skylar kein Schnäppchen. Angesichts der gebotenen Qualität, der hochwertigen Materialien und der umfangreichen Funktionen geht der Preis aber in Ordnung.
Fazit
Der Hivar Skylar ist ein außergewöhnlicher Bürostuhl, der gekonnt die Vorzüge von Gaming-Sesseln und klassischen Bürodrehstühlen vereint. Mit seinem stylishen Design in knalligen Farben, der hohen Rückenlehne und der weichen Polsterung zieht er alle Blicke auf sich.
Doch der Hivar Skylar kann nicht nur optisch punkten. Zahlreiche Verstellmöglichkeiten von der Synchronmechanik über die verschiebbare Sitzfläche bis zu den 4D-Armlehnen machen ihn zu einem ergonomischen Allrounder. Einzig die Lordosenstütze könnte noch etwas ausgeprägter sein.
Aufgrund seiner Größe und der hohen Maximalhöhe eignet sich der Hivar Skylar vor allem für große und kräftige Personen. Kleine und zierliche Menschen finden möglicherweise besser passende Alternativen.
Mit einem Preis von knapp 500 Euro ist der Hivar Skylar einer der teureren Bürostühle. Dafür bietet er aber auch einiges: Top-Verarbeitung, hochwertige Materialien, viele Funktionen und ein einzigartiges Design. Wer diese Kombination sucht, wird mit dem Hivar Skylar glücklich werden.
Sihoo Doro C300
Sihoo Doro C300
Der ergonomische Bürostuhl Sihoo Doro C300 kombiniert viel Mesh-Material mit einer richtig guten Lordosenstütze und kostet trotzdem nur 260 Euro.
- Voll-Mesh-Design
- gute Lordosenstütze
- hochwertige Armlehnen
- Sitztiefe nicht verstellbar
- Wippwiderstand nicht anpassbar
- Rollen schwergängig auf Teppich
- für sehr kleine Nutzer zu hoch
Sihoo Doro C300 im Test: Ergonomischer Bürostuhl mit toller Lendenwirbelstütze
Der ergonomische Bürostuhl Sihoo Doro C300 kombiniert viel Mesh-Material mit einer richtig guten Lordosenstütze und kostet trotzdem nur 260 Euro.
Während Bürostühle oft schwere und zuweilen auch schwitzige Polsterungen verwenden, setzt Sihoo beim Doro C300 auf atmungsaktive Netzstoffe für die Sitzfläche, Rückenlehne und Kopfstütze. Zudem hat der ergonomische Bürostuhl eine richtig gute Lordosenstütze. Mit einem Preis von 260 Euro positioniert sich der Sihoo Doro C300 im unteren Preissegment. Ob er im Alltag überzeugt, zeigt unser Test.
Montage
Der Aufbau des Sihoo Doro C300 nimmt etwa 40 Minuten in Anspruch. Das klingt zunächst nach viel, ist aber angesichts der vielen Einzelteile angemessen. Der Lieferumfang ist umfangreich: fünf Arme für den Sockel, Rollen, Gasdruckfeder, zweiteilige Armlehnen, Hebelmechanismus, Sitzpolster, Rückenlehne, Kopfstütze und das Montagematerial inklusive Inbusschlüssel.
Die Anleitung arbeitet hauptsächlich mit Bildern und kommt mit sehr wenig Text aus. Das funktioniert überraschend gut, da die Schritte logisch aufeinander aufbauen. Zuerst montiert man die fünf Arme am Sockel, steckt die Rollen ein und setzt die Gasdruckfeder ein. Danach werden die Armlehnen vorbereitet und der Hebelmechanismus unter das Sitzpolster geschraubt.
Der kritischste Schritt ist die Verbindung von Sitz und Rückenlehne. Auch müssen die Armlehnen präzise in die Einschübe geführt und festgeschraubt werden. Trotz der vielen Einzelteile verläuft die Montage problemlos. Andere Bürostühle wie der Ofinto Active sind aber dank weniger Einzelteile deutlich einfacher zu montieren. Die beiliegenden weißen Handschuhe sind ein nettes Detail, das die Finger beim Aufbau sauber hält.
Sihoo Doro C300 Bilder
Verarbeitung
Die Verarbeitungsqualität des Sihoo Doro C300 überzeugt in Anbetracht des günstigen Preises. Mit 23 Kilogramm Eigengewicht und einer maximalen Belastbarkeit von 136 Kilogramm zeigt der Stuhl seine robuste Konstruktion.
Das Mesh-Material fühlt sich hochwertig an und zeigt saubere Nähte ohne lose Fäden. Die Mechanik arbeitet geräuschlos und alle Verbindungen sitzen fest. Zwischen Sitz und Rückenlehne gibt es kein Wackeln. Positiv fällt das Aluminium-Fußkreuz auf, das stabiler wirkt als viele Kunststoff-Varianten. Die Armlehnen sind gepolstert. Scharfe Kanten oder unsaubere Stellen gibt es kaum.
Design
Insgesamt wirkt der Bürostuhl etwas massig. Immerhin kann das halbtransparente Mesh-Material die schwere Optik etwas auflockern. Verfügbar ist der Stuhl in Schwarz oder Weiß, wobei uns die weiße Variante besser gefällt, da sie insgesamt etwas leichter wirkt.
Das geschwungene Design der Rückenlehne ist optisch ansprechend. Die breite Kopfstütze sitzt sehr nah an der Rückenlehne und wirkt dadurch etwas gedrungen.
Ergonomie
Das Herzstück des Sihoo Doro C300 bildet die breite Lordosenstütze. Sie passt sich gut an Bewegungen und der Wirbelsäulenkrümmung an. Eine manuelle Einstellung ist nur in Verbindung mit der Höhe der Rückenlehne möglich, was in unserem Fall völlig ausreicht.
Die Armlehnen gehören zu den besseren ihrer Art. Sie lassen sich in Höhe, Tiefe, Winkel und Drehung verstellen. Die Rückenlehne ist in der Höhe um etwa 15 Zentimeter verstellbar und lässt sich in fixen Positionen arretieren. Der Stuhl eignet sich für Körpergrößen zwischen 165 und 190 cm. Die Sitzbreite beträgt 51,5 cm, die Sitztiefe 46 cm.
Die Kopfstütze ist in der Tiefe anpassbar, eine Höhenverstellung fehlt. Der einzige Hebel für alle Grundfunktionen ist selbsterklärend bedienbar. Allerdings bietet der Stuhl vergleichsweise wenige Anpassungsmöglichkeiten. Die Sitzfläche lässt sich nicht horizontal verstellen und der Widerstand der Rückenlehne ist nicht anpassbar. Wenn der Stuhl gut passt, ist das kein Problem. Andernfalls empfehlen wir eine Rücksendung.
Praxistest
Im mehrtägigen Dauertest zeigt der Sihoo Doro C300 seine Stärken. Das Mesh-Material sorgt für gute Belüftung und verhindert gerade im Sommer und bei längeren Arbeitssitzungen das Schwitzen. Das Mesh der Sitzfläche verteilt das eigene Gewicht gleichmäßig.
Die dynamische Lordosenstütze funktioniert in der Praxis ausgezeichnet. Sie unterstützt die untere Rückenpartie spürbar und fördert so eine aufrechte Sitzposition. Die Armlehnen bieten konstante Entlastung für die Schultern und passen sich den Armbewegungen an, was zunächst etwas Eingewöhnung erfordert.
Weniger überzeugend sind die Rollen auf Teppich, dort rollen sie schwergängig und weniger flüssig als auf harten Böden. Zudem könnte der Sitz für Nutzer mit kurzen Beinen zu hoch starten.
Preis
Der Sihoo Doro C300 kostet direkt beim Hersteller 260 Euro. Optional lässt sich eine ausziehbare Fußstütze für etwa 40 Euro Aufpreis bestellen.
Fazit
Der Sihoo Doro C300 ist ein überzeugender Bürostuhl zum Einstiegspreis. Seine größten Stärken liegen in der exzellenten Belüftung durch das Voll-Mesh-Design und der breiten Lordosenstütze.
Die Verarbeitungsqualität ist für den Preis gut, die Armlehnen gehören zu den besseren ihrer Klasse. Der Aufbau ist trotz vieler Einzelteile problemlos machbar. Die Optik fügt sich gut in verschiedene Büroumgebungen ein, wirkt aber etwas wuchtig.
Schwächen zeigt der Stuhl bei den Anpassungsmöglichkeiten. Die nicht verstellbare Sitztiefe und der fehlende Wippwiderstand schränken die Individualisierung ein. Die Rollen funktionieren nur auf harten Böden optimal. Für sehr kleine Nutzer könnte der Sitz zudem zu hoch starten.
Trotz dieser Einschränkungen bietet der Sihoo Doro C300 ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer einen atmungsaktiven, ergonomischen Bürostuhl mit guter Rückenstütze sucht und auf maximale Verstellbarkeit verzichten kann, findet hier einen empfehlenswerten ergonomischen Bürostuhl.
Flexispot BS14
Flexispot BS14
Der Flexispot BS14 glänzt im Test mit seiner durchdachten Ergonomie und den vielseitigen Verstellmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet.
- hervorragende Lordosenstütze mit separatem Aktivierungshebel
- hohe Belastbarkeit bis 136 kg
- umfangreiche Einstellmöglichkeiten für individuelle Anpassung
- 5-Jahres-Garantie und 60-Tage-Rückgaberecht
- Sitzhöhe ab 48 cm eher für größere Personen geeignet
- Preis im gehobenen Mittelfeld
Bürostuhl Flexispot BS14 im Test
Der Flexispot BS14 glänzt im Test mit seiner durchdachten Ergonomie und den vielseitigen Verstellmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet.
Der Flexispot BS14 positioniert sich mit einem Preis von knapp 380 Euro im mittleren Segment und verspricht eine Kombination aus Komfort, Langlebigkeit und ergonomischer Unterstützung. Im Gegensatz zu günstigeren Modellen wie dem Ikea Markus bietet er deutlich mehr Einstellmöglichkeiten, erreicht aber nicht den Funktionsumfang von Premium-Modellen wie dem Steelcase Gesture.
Der BS14 fällt durch sein klares, teilweise kantiges Design auf, das an den Ofinto Ergo erinnert. Flexispot gibt an, dass der Stuhl für Nutzer von 160 bis 185 cm Körpergröße geeignet ist, wobei unser Tester mit 186 cm dennoch bequem sitzt. Hervorzuheben ist die adaptive Rückenlehne, die den Bewegungen des Körpers folgt, sowie die spezielle Lordosenstütze, die über einen eigenen Hebel aktiviert werden kann. Aber wie schlägt sich der Stuhl im Alltag? Unser Test gibt Aufschluss.
Montage
Die Montage des Flexispot BS14 ist erfreulich unkompliziert. Mit einer Dauer von etwa 20 Minuten ist sie auch für Personen ohne Vorkenntnisse gut zu bewältigen. Im Lieferumfang ist das notwendige Werkzeug enthalten – der Hersteller hat auch an Ersatzschrauben gedacht.
Die bebilderte Anleitung führt Schritt für Schritt durch den Montageprozess und ist leicht verständlich, wenn auch nicht besonders groß. Bei der Montage der Armlehnen ist besondere Aufmerksamkeit gefragt, da diese seitenspezifisch sind.
Verarbeitung
Der Flexispot BS14 bietet eine solide Verarbeitung. Der Rahmen besteht aus robustem Kunststoff. Das Fußkreuz ist aus Metall. Dies verhindert, dass die Rollen bei intensiver Nutzung ausbrechen können. Die Rückenlehne besteht aus einer Kombination von Nylon, Polyester und Spandex. Das Schaumstoffsitzkissen ist mit 15 cm recht dick gepolstert.
Mit einer maximalen Tragfähigkeit von 136 kg liegt der BS14 über dem Durchschnitt vergleichbarer Bürostühle. Dies macht ihn auch für schwerere Personen interessant. Die Rollen mit einem Durchmesser von 5,5 cm bewegen sich leichtgängig und geräuscharm auf Hart- und Teppichböden.
Die Nähte sind sauber ausgeführt, die beweglichen Teile funktionieren ohne Knarzen oder Wackeln und die Hebel für die verschiedenen Einstellmöglichkeiten machen einen robusten Eindruck. Flexispot gewährt eine 5-Jahres-Garantie.
Design
Der Flexispot BS14 bietet ein modernes, klares Design, das sowohl in klassischen Büroumgebungen als auch im Homeoffice eine gute Figur macht. Erhältlich ist der Stuhl in den Farben Schwarz und Grau.
Das Design des BS14 erinnert mit seinen klaren Linien und teilweise kantigen Elementen an den Ofinto Ergo, wirkt dabei aber eigenständig und durchdacht. Die Formgebung ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern folgt auch ergonomischen Prinzipien. Die geschwungene Rückenlehne passt sich der Form der Wirbelsäule an, während die gebogene Sitzfläche für eine möglichst optimale Gewichtsverteilung sorgt.
Ergonomie
Der Neigungswinkel der Rückenlehne lässt sich zwischen 98° und 125° einstellen.
Eine Besonderheit ist die Lordosenstütze, die über einen separaten Hebel an der Rückenlehne aktiviert werden kann. Dieser Mechanismus erzeugt zusätzlichen Druck im Lendenwirbelbereich und bietet in unserem Fall eine deutlich spürbare Unterstützung für den unteren Rücken. Die Lordosenstütze ist zudem in der Höhe verstellbar, um sie an der richtigen Stelle zu positionieren.
Die Sitzhöhe ist zwischen 48 und 56 cm einstellbar. Für kleine Personen könnte das zu hoch sein. Die 8°-Vorwärtsneigung des auch in der tiefe variablen Sitzkissens soll die Durchblutung der Beine fördern. Die einstellbare Sitztiefe ermöglicht eine Anpassung an verschiedene Körpertypen. Die Armlehnen lassen sich in der Höhe anpassen sowie vor/zurück und einwärts/auswärts bewegen. Auch die 33 cm breite Kopfstütze lässt sich individuell anpassen.
Praxistest
Unser Tester mit einer Körpergröße von 186 cm – also etwas über der vom Hersteller angegebenen maximalen Größe von 185 cm – findet den Stuhl ausgesprochen bequem – auch dank der vielen Anpassungsmöglichkeiten an die eigene Physiologie.
Die adaptive Rückenlehne folgt jeder Bewegung und sorgt für ein dynamisches Sitzgefühl. Der Synchro-Mechanismus, der die Neigung von Sitz und Rückenlehne koordiniert, funktioniert reibungslos.
Besonders gut gefällt uns die Lordosenstütze. Ein Hebel auf der Rückseite der Lehne erlaubt es, ihren Druck auf den unteren Rücken zu bestimmen.
Das Sitzkissen ist auch nach lengem Sitzen noch bequem. Dabei entlastet die gebogene Form die Beine spürbar, es gibt keinen unangenehmen Druck auf die Oberschenkel.
Preis
Mit einem Preis von knapp 380 Euro für die schwarzen Varianten und 410 Euro für die graue Version positioniert sich der Flexispot BS14 im mittleren Preissegment für Bürostühle.
Fazit
Der Flexispot BS14 ist ein durchdachter, ergonomischer Bürostuhl, der besonders durch seine vielseitigen Anpassungsmöglichkeiten und die hervorragende Lordosenstütze punktet.
Seine Verarbeitung ist durchweg solide, mit Augenmerk auf langlebige Materialien wie dem stabilen Metallkreuz als Basis. Mit einer Belastbarkeit von 136 kg liegt der BS14 deutlich über dem Durchschnitt und eignet sich auch für schwerere Personen. Das Design ist modern und klar, ohne aufdringlich zu wirken, und fügt sich harmonisch in verschiedene Büroumgebungen ein.
Insgesamt ist der BS14 ein ausgewogener, durchdachter Bürostuhl, der in Sachen Ergonomie, Verarbeitung und Komfort überzeugt. Er bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für alle, die einen hochwertigen, langlebigen Bürostuhl suchen, ohne gleich in die höchste Preisklasse einsteigen zu müssen.
Flexispot BS12 Pro
Flexispot BS12 Pro
Der Flexispot BS12 Pro ist ein ergonomischer Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet und verraten, für wen er sich eignet.
- atmungsaktives Mesh-Material
- viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten
- recht teuer
- Rückenlehne nicht höhenverstellbar
- Lordosenstütze könnte stärker sein
- viel Kunststoff
Bürostuhl Flexispot BS12 Pro im Test
Der Flexispot BS12 Pro ist ein ergonomischer Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet und verraten, für wen er sich eignet.
Ergonomische Bürostühle sind essenziell für ein gesundes und effizientes Arbeiten im Büro oder Homeoffice. Sie beugen Rückenschmerzen vor und fördern eine gute Haltung. Der Flexispot BS12 Pro will genau das bieten und punktet mit vielen Einstellungsmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet.
Verarbeitung
Der Flexispot BS12 Pro ist wahlweise in Schwarz oder Grau erhältlich. Die Verarbeitung geht in Ordnung, auch wenn es deutlich zu viel Kunststoff gibt. Hier hätten wir uns etwas mehr Raffinesse gewünscht. Dennoch wirkt der Stuhl solide und macht einen langlebigen Eindruck.
Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos von 50 bis 57 Zentimeter verstellen. Das ist ausreichend für die meisten Körpergrößen, aber sehr kleine Menschen könnten Probleme bekommen. Die Rückenlehne selbst ist nicht höhenverstellbar, passt aber zum Tester mit einer Körpergröße von 186 Zentimetern gut.
Über drei seitlich angebrachte Knöpfe stellt der Nutzer die Höhe, den Neigungswinkel und die Sitztiefe ein. Das geht leicht von der Hand. Die in der Rückenlehne integrierte Lordosenstütze lässt sich in der Höhe anpassen. Das ist wichtig, um den unteren Rücken optimal zu entlasten.
Flexispot BS12 Pro Bilder
Ergonomie
Die Armlehnen des Flexispot BS12 Pro sind weich gepolstert und lassen sich im Winkel und in der Höhe verstellen. So kann man seine optimale Position finden. Die Kopfstütze ist abnehmbar, lässt sich jedoch nur in der Höhe anpassen. Hier wären weitere Verstellmöglichkeiten wünschenswert gewesen.
Gut gefällt uns das atmungsaktive Mesh-Material der Sitzfläche. Es sorgt auch bei längerem Sitzen für ein angenehmes Klima und vermeidet starkes Schwitzen. Dabei bleibt es schön weich und stützt dennoch ausreichend.
Praxistest
Im Praxistest zeigt der Flexispot BS12 Pro, dass er ein guter Allrounder ist. Die vielen Anpassungsmöglichkeiten ermöglichen ein individuelles Einstellen. Einzig eine höhenverstellbare Rückenlehne und eine stärker ausgeprägte Lordosenstütze haben wir etwas vermisst.
Ansonsten sitzt es sich aber auch über viele Stunden angenehm auf dem Bürostuhl. Das Mesh-Material trägt viel zum Komfort bei. Dank der leichtgängigen Rollen lässt sich der BS12 Pro einfach bewegen.
Preis
Der Flexispot BS12 Pro kostet direkt beim Hersteller etwa 470 Euro.
Fazit
Der Flexispot BS12 Pro ist ein solider, ergonomischer Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Besonders das atmungsaktive Mesh-Material weiß zu gefallen. Auch die Lordosenstütze und die vielen Verstelloptionen sind positiv hervorzuheben. Wir hätten uns jedoch einen niedrigeren Preis, eine höhenverstellbare Rückenlehne, eine stärker ausgeprägte Lordosenstütze und etwas mehr optische Raffinesse gewünscht. Dennoch bekommt man hier einen flexiblen Bürostuhl, der sich für die meisten Personen eignet.
Ikea Markus
Ikea Markus
Der Ikea Markus gehört zu den beliebtesten und günstigsten Bürostühlen in Deutschland. Wir haben ihn getestet und zeigen, für wen er sich eignet und wo seine Grenzen liegen.
- günstiger Preis
- robuste Verarbeitung
- Synchronmechanik
- Lordosenstütze
- Armlehnen nicht höhenverstellbar
- keine Sitztiefenverstellung
- Kopfstütze nicht anpassbar
- für sehr große / kleine Personen eingeschränkt geeignet
Bürostuhl Ikea Markus im Test
Der Ikea Markus gehört zu den beliebtesten und günstigsten Bürostühlen in Deutschland. Wir haben ihn getestet und zeigen, für wen er sich eignet und wo seine Grenzen liegen.
Der Ikea Markus gehört zu den in Deutschland am weitesten verbreiteten Bürostühlen. Das liegt auch am günstigen Preis. So kostet er aktuell direkt bei Ikea nur 159 Euro. Trotz seines niedrigen Preises hat der Markus so einiges zu bieten. Zunächst gefällt uns die Optik, bei der sich Käufer zwischen einer weißen und einer schwarzen Variante entscheiden können. In Weiß gefällt er uns etwas besser. Auch die Rollen und die Gasfeder sind in dem hellen Ton gehalten, könnten allerdings dadurch schneller schmutzig aussehen. Als Sonderedition kann er auch in anderen Farben kommen. Wir haben den Markus in den Farben Blau, Grün und Rot im Büro stehen.
Verarbeitung
Der Ikea Markus ist solide verarbeitet. Das Gestell besteht aus stabilem Metall, die Kunststoffteile machen einen hochwertigen Eindruck. Die Rollen sind leichtgängig und laufen auch auf Teppichböden gut.
Der Bezug der Sitzfläche und der Rückenlehne ist strapazierfähig und lässt sich leicht reinigen. Die Nähte sind sauber verarbeitet. Insgesamt wirkt der Stuhl robust und langlebig.
Ergonomie
Der Ikea Markus bietet für seinen günstigen Preis eine ordentliche Ergonomie. Die 140 Zentimeter hohe Rückenlehne ist ergonomisch geformt und stützt den Rücken gut ab, insbesondere im Lendenwirbelbereich. Allerdings lässt sich die Lordosenstütze nicht in Höhe und Intensität anpassen, was bei teureren Stühlen Standard ist. Die Rückenlehne kommt mit einer arretierbaren und im Widerstand variablen Synchronmechanik.
Die fest gepolsterten Armlehnen sind nicht höhenverstellbar. Das kann je nach Körpergröße zu einer ungünstigen Armhaltung führen. Die Sitzfläche ist ausreichend groß und weich. Sie lässt sich in der Höhe verstellen, aber nicht in der Tiefe.
Praxistest
Im Praxistest zeigt sich, dass der Ikea Markus für die meisten Nutzer bequem ist. Auch nach längerem Sitzen bleibt er angenehm. Die Rückenlehne federt leicht mit und entlastet so den Rücken.
Allerdings eignet sich der Stuhl aufgrund seiner eingeschränkten Verstellmöglichkeiten nicht für alle Körpergrößen. Sehr große oder kleine Personen stoßen an die Grenzen der Ergonomie. Hier wären eine Sitztiefenverstellung und eine höhenverstellbare Kopfstütze wünschenswert.
Preis
Mit einem Preis von 159 Euro bei Ikea ist der Markus ein echtes Schnäppchen unter den Bürostühlen.
Fazit
Der Ikea Markus ist ein solider und günstiger Bürostuhl, der für die meisten Nutzer eine gute Wahl darstellt. Er ist robust verarbeitet, bequem und bietet eine ordentliche Ergonomie mit Synchronmechanik und Lordosenstütze.
Allerdings muss man bei diesem Preis auch Abstriche machen. So sind die ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten begrenzt. Es fehlen eine Sitztiefenverstellung, höhenverstellbare Armlehnen und eine einstellbare Kopfstütze. Sehr große oder kleine Personen könnten damit Probleme haben, die optimale Sitzposition zu finden. Wir empfehlen Probesitzen.
Wer diese Einschränkungen in Kauf nehmen kann und einen günstigen, langlebigen Bürostuhl sucht, liegt mit dem Ikea Markus goldrichtig. Er ist unser klarer Preis-Leistungs-Sieger. Wer mehr Wert auf Ergonomie und Anpassungsmöglichkeiten legt, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Sihoo Doro S300
Sihoo Doro S300
Dieser Schreibtischstuhl taugt auch als Requisite für einen Science-Fiction-Film. Denn die Optik des Sihoo Doro S300 ist außergewöhnlich und futuristisch. Wir haben ihn getestet.
- futuristisches, auffälliges Design
- sehr gute, anpassbare Lordosenunterstützung
- gefederte Mesh-Sitzfläche für mehr Bewegung
- körperöffnender Mechanismus beim Zurücklehnen
- vielseitig verstellbare, weiche Armlehnen
- Kopfstütze nur für kleinere Personen geeignet
- graue Armlehnen passen nicht optimal zum Design
- mit 640 Euro nicht ganz günstig
Bürostuhl Sihoo Doro S300 im Test
Dieser Schreibtischstuhl taugt auch als Requisite für einen Science-Fiction-Film. Denn die Optik des Sihoo Doro S300 ist außergewöhnlich und futuristisch. Wir haben ihn getestet.
Am auffälligsten am Bürostuhl Sihoo Doro S300 sind die beiden Tablet-großen Mesh-Teile zur Lordosenunterstützung. Sie lassen sich in ihrer Intensität anpassen und sorgen in unserem Fall für eine richtig gute Stabilisierung des unteren Rückens.
Der Sihoo Doro S300 ist ein echter Hingucker. Mit seiner futuristischen Optik und den Tablet-großen Mesh-Teilen zur Lordosenunterstützung fällt er sofort ins Auge. Aber er kann nicht nur optisch überzeugen, sondern auch in puncto Ergonomie.
Ergonomie
Der obere Teil der Rückenlehne arretiert sich auf Wunsch in drei Höhen. Er soll neben dem Rücken auch den Kopf stützen, allerdings nur für kleinere Personen. Wir sind mit einer Körpergröße von 186 cm etwas zu groß, um den Kopf bequem nach hinten lehnen zu können.
Die Sitzfläche selbst besteht aus luftdurchlässigem Mesh und ist auf mehreren Federn gelagert. Dadurch ist die Sitzfläche stets etwas in Bewegung. Hier sind vom Nutzer minimale Ausgleichsbewegungen gefragt, welche Rückenschmerzen vorbeugen sollen.
Beim Nach-Hinten-Lehnen öffnet sich mit der Rückenlehne auch die Sitzfläche. Das fühlt sich natürlich an und hilft, Becken sowie Oberschenkel zu entlasten. Die Armlehnen lassen sich in allen erdenklichen Positionen anpassen. Zudem sind sie angenehm weich. Allerdings stört uns die graue Optik der Armlehnen. Diese steht im Widerspruch zum sonst so perfekt durchdesignten Sihoo Doro S300.
Sihoo Doro S300 Bilder
Praxistest
Im Sitztest zeigt sich, dass der Sihoo Doro S300 viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten bietet. Die Lordosenstütze lässt sich optimal auf den Rücken einstellen. Die höhenverstellbare Rückenlehne unterstützt zwar nur kleinere Personen bis zum Kopf, passt sich aber gut an.
Preis
Der Sihoo Doro S300 kostet aktuell 670 Euro.
Fazit
Der Sihoo Doro S300 ist ein optisch auffälliger und ergonomisch durchdachter Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Er eignet sich besonders für kleinere bis mittelgroße Personen, die Wert auf eine gute Lordosenunterstützung und eine bewegliche Sitzfläche legen. Trotz kleiner optischer Kritikpunkte ein insgesamt sehr gelungener Bürostuhl.
Flexispot BS13
Flexispot BS13
Der Flexispot BS13 liegt mit etwa 500 Euro im mittleren bis hohen Preissegment. Dafür gehört er zu den schönsten Bürostühlen, die wir bisher gesehen haben. Im Test überzeugt er mit vielen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten.
- schickes, edles Design
- hochwertige Verarbeitung
- viele ergonomische Verstellmöglichkeiten
- Armlehnen nur in Höhe verstellbar
- keine Kopfstütze
- hoher Preis
Bürostuhl Flexispot BS13 Im Test
Der Flexispot BS13 liegt mit etwa 500 Euro im mittleren bis hohen Preissegment. Dafür gehört er zu den schönsten Bürostühlen, die wir bisher gesehen haben. Im Test überzeugt er mit vielen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten.
Bürostühle gibt es wie Sand am Meer. Viele von ihnen sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Nicht so der Flexispot BS13. Er sticht mit seinem außergewöhnlichen Design sofort ins Auge. Käufer haben die Wahl zwischen den Farben Rot, Schwarz und einem hellen Grau. Der Stoff der Rückenlehne zeigt ein schickes Dreiecksmuster.
Doch ein Bürostuhl muss mehr können als nur gut aussehen. Er sollte sich vor allem optimal an den Körper des Nutzers anpassen lassen, um Rückenschmerzen und anderen Beschwerden vorzubeugen, die durch langes Sitzen entstehen können. Wie gut das dem Flexispot BS13 gelingt und ob er seinen hohen Preis von knapp 400 Euro wert ist, zeigt dieser Testbericht.
Verarbeitung
Der Flexispot BS13 zeigt sich im edlen, minimalistischen Design. Der Bezugsstoff der Rückenlehne mit seinem Dreiecksmuster ist ein Blickfang. Die Polsterung ist fest, aber dennoch bequem. Auch nach längerem Sitzen fühlt sich der Stuhl noch komfortabel an.
Die Verarbeitung ist hochwertig, wie man es in dieser Preisklasse erwartet. Nähte und Übergänge sind sauber gearbeitet. Die Mechanik unter dem Sitz macht einen stabilen und langlebigen Eindruck. Insgesamt wirkt der Stuhl sehr wertig.
Die Rückenlehne ist zwar nicht in der Höhe verstellbar, passt aber gut zu unserer Testperson mit einer Körpergröße von 186 cm. Die Lordosenstütze lässt sich über einen Drehknopf in der Intensität anpassen. Sie gibt spürbar Halt im Lendenwirbelbereich, könnte aber für unseren Geschmack noch etwas stärker sein.
Positiv: Alle Bedienelemente für die Anpassung von Rückenlehnenwinkel, Sitzneigung und Sitztiefe befinden sich übersichtlich angeordnet unter dem Sitz. Sie sind leichtgängig und selbsterklärend zu bedienen.
Die Armlehnen sind weich gepolstert und lassen sich in der Höhe verstellen. Leider sind sie nicht in Breite und Tiefe anpassbar. Das wäre gerade bei einem so hochpreisigen Stuhl wünschenswert gewesen. Auch eine Kopfstütze fehlt. Wobei deren Abwesenheit zum filigranen, schicken Gesamteindruck des Stuhls beiträgt.
Flexispot BS13 Bilder
Ergonomie
In Sachen Ergonomie weiß der Flexispot BS13 zu gefallen. Die Synchronmechanik passt sich dem Benutzer an und hält permanent den Kontakt zum Rücken. Der Neigungswiderstand lässt sich stufenlos und feinfühlig über einen Drehknopf unter dem Sitz anpassen. So findet jeder die für sich optimale Einstellung.
Die Sitztiefe ist ebenfalls variabel. Personen mit langen Oberschenkeln können die Sitzfläche nach vorn schieben und so den Abstand zur Rückenlehne vergrößern. Das verhindert ein unangenehmes Abknicken der Beine.
Hervorragend gelöst ist die stufenlose Höhenverstellung des Stuhls. Die Gasfeder schafft eine Sitzhöhe von maximal 52 cm. Damit eignet sich der Flexispot BS13 auch für größere Personen. Die Sitzfläche ist angenehm weich gepolstert und ausreichend groß. Durch ihre konvexe Form schmiegt sie sich an den Körper an.
Praxistest
Im Praxistest macht der Flexispot BS13 eine gute Figur. Er lässt sich dank der übersichtlich angeordneten Bedienelemente schnell und einfach an verschiedene Körpergrößen anpassen. Einmal richtig eingestellt, sitzt man auch über mehrere Stunden bequem.
Die Rückenlehne stützt angenehm, ohne zu sehr zu drücken. Durch die Synchronmechanik folgt sie jeder Bewegung, ohne den Kontakt zum Rücken zu verlieren. Das dynamische Sitzen wird so optimal unterstützt. Die Armlehnen sind weich und entlasten die Schultern spürbar. Schade nur, dass sie sich nicht in Breite und Tiefe verstellen lassen.
Preis
Der Flexispot BS13 ist mit einem Preis von knapp 400 Euro kein Schnäppchen. Dafür bekommt man aber auch einen hochwertigen, ergonomischen Bürostuhl mit vielen Einstellmöglichkeiten und einer Top-Verarbeitung. Vergleichbare Modelle von Markenherstellern kosten oft mehr.
Fazit
Der Flexispot BS13 ist ein außergewöhnlich schicker Bürostuhl, der auch in puncto Ergonomie überzeugt. Durch die vielen Verstellmöglichkeiten passt er sich an verschiedene Körpergrößen und -typen an. Die hochwertige Verarbeitung und die bequeme Polsterung sorgen für entspanntes Sitzen auch über viele Stunden.
Ein Wermutstropfen sind die nur in der Höhe verstellbaren Armlehnen. Hier hätten wir uns mehr Flexibilität gewünscht. Auch eine Kopfstütze fehlt.
Razer Iskur V1
Razer Iskur V1
Der Razer Iskur ist ein Gaming-Stuhl mit ergonomischen Features wie 4D-Armlehnen und einer verstellbaren Lordosenstütze. Aktuell gibt es ihn besonders günstig. Wir haben den Razer Iskur getestet.
- stufenlos verstellbare Lordosenstütze
- hochwertige 4D-Armlehnen
- aktuell sehr günstiger Preis
- Lordosenstütze für Personen >1,80 m evtl. zu tief
- Kunstleder nicht atmungsaktiv
- Seitenwangen für breite Oberschenkel evtl. zu eng
- bei täglicher Nutzung Abnutzungserscheinungen nach 3 Jahren
Gaming-Stuhl Razer Iskur V1 im Test
Der Razer Iskur ist ein Gaming-Stuhl mit ergonomischen Features wie 4D-Armlehnen und einer verstellbaren Lordosenstütze. Aktuell gibt es ihn besonders günstig. Wir haben den Razer Iskur getestet.
Der Razer Iskur ist ein Gaming-Stuhl, der auch im Büro eine gute Figur macht. Das liegt an seinen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten wie den 4D-Armlehnen und der stufenlos verstellbaren Lordosenstütze. Gleichzeitig setzt er mit seiner Rennsitzoptik und den grünen Elementen typische Gaming-Stuhl-Akzente. Aktuell gibt es den Razer Iskur besonders günstig für 229 Euro. Wir haben ihn getestet und verraten, für wen sich der Kauf lohnt.
Verarbeitung
Der Razer Iskur erinnert optisch an einen typischen Gaming-Stuhl im Rennsitz-Look. Die Nähte sind in Razer-Grün gehalten, ansonsten dominieren Schwarz und eine Carbonoptik. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Nähte sind sauber gearbeitet.
Als Bezugsmaterial kommt Kunstleder zum Einsatz. Das kann im Sommer etwas warm werden, da es kaum Wärme ableitet. Im Winter fühlt sich die Oberfläche dagegen zunächst kühl an. Nach drei Jahren fast täglicher Nutzung zeigt sich bei unserem Testmodell ein kleines Loch in der Sitzfläche – hier ist etwas Vorsicht mit spitzen Gegenständen geboten.
Ergonomie
In Sachen Ergonomie kann der Razer Iskur mit einer Lordosenstütze punkten, die sich stufenlos in der Intensität einstellen lässt. Über einen Hebel auf der rechten Seite kippt die Stütze als Ganzes von unten heraus und gibt so mehr oder weniger Halt im unteren Rückenbereich. Das sorgt für eine aufrechte Sitzhaltung. Allerdings ist die Lordosenstütze beim Razer Iskur eher auf kleinere Personen bis ca. 180 cm Körpergröße ausgelegt. Bei Größeren kann sie zu tief sitzen.
Die Armlehnen des Razer Iskur lassen sich in vier Dimensionen verstellen: In der Höhe, Tiefe, Breite sowie im Winkel. Die Bedienelemente wirken hochwertig, der Hebel für die Höhenverstellung ist aus Metall. Die Armlehnen selbst sind angenehm fest gepolstert.
Praxistest
Im Praxistest zeigt sich der Razer Iskur als bequemer Begleiter auch für längere Arbeitstage. Die Polsterung ist straff, gibt aber dennoch genug nach, um nicht unbequem zu werden. Insgesamt schmiegt sich der Stuhl gut an den Körper an.
Einzig Personen mit etwas breiteren Oberschenkeln könnte die Sitzfläche zu eng werden. Hier stören auf Dauer eventuell die ausgeprägten Seitenwangen.
Das Nackenpolster ist ebenfalls bequem und stützt den Kopf bei entspanntem Zurücklehnen gut ab.
Preis
Aktuell ist der Razer Iskur ein echtes Schnäppchen. Mit 229 Euro kostet er deutlich weniger als die meisten Gaming-Stühle und auch ergonomischen Bürostühle in dieser Preisklasse. Zum Vergleich: Der Listenpreis des Stuhls liegt bei 499 Euro.
Fazit
Der Razer Iskur ist ein gelungener Gaming-Stuhl, der auch im Büro eine gute Figur macht. Highlight ist die stufenlos verstellbare Lordosenstütze, die für eine ergonomische Sitzhaltung sorgt. Auch die 4D-Armlehnen wissen zu gefallen.
Dank des aktuell günstigen Preises ist der Razer Iskur ein echter Preis-Leistungs-Tipp für alle, die einen bequemen und ergonomischen Gaming-Stuhl suchen. Für sehr große Personen über 1,80 m könnte die Lordosenstütze aber etwas zu tief sitzen.
Ergotopia Pureback
Ergotopia Pureback
Der Ergotopia Pureback punktet mit vielen Einstellmöglichkeiten und einer dynamischen Lordosenstütze für nur 259 Euro. Wir haben getestet, ob dieser Budget-Bürostuhl auch im Alltag überzeugt.
- umfangreiche ergonomische Einstellmöglichkeiten
- kräftige, höhenverstellbare Lordosenstütze
- vielseitig anpassbare Armlehnen
- atmungsaktive Mesh-Rückenlehne
- günstiger Preis für die gebotene Ausstattung
- hauptsächlich Kunststoffkomponenten
- begrenzte Belastbarkeit (110 kg)
- Kopfstütze nur in der Höhe, nicht in der Tiefe verstellbar
- nur in Schwarz erhältlich
Bürostuhl Ergotopia Pureback im Test
Der Ergotopia Pureback punktet mit vielen Einstellmöglichkeiten und einer dynamischen Lordosenstütze für nur 259 Euro. Wir haben getestet, ob dieser Budget-Bürostuhl auch im Alltag überzeugt.
Rückenschmerzen sind die heimlichen Chefs im Homeoffice. Sie bestimmen häufig, wann wir aufstehen, uns recken und strecken oder auch mal fluchen. Ein ergonomischer Bürostuhl kann helfen – und sprengt im besten Fall nicht das Konto. Der Ergotopia Pureback verspricht mit einer beweglichen Lordosenstütze, 4D-Armlehnen und Synchronmechanik viel Ergonomie zum kleinen Preis von 299 Euro (Amazon).
Wir haben den Pureback getestet – von der Montage bis zum Sitzmarathon für Videokonferenzen.
Montage
Die Montage des Ergotopia Pureback ist erfreulich unkompliziert. In etwa 20 Minuten steht der Stuhl einsatzbereit da. Alle nötigen Werkzeuge liegen bei – keine verzweifelte Suche nach dem passenden Inbusschlüssel nötig.
Nach der Montage macht der Stuhl einen stabilen Eindruck. Alle beweglichen Teile funktionieren einwandfrei, und die verschiedenen Einstellhebel sind selbsterklärend zu bedienen.
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung zeigt der Pureback, dass er ein Bürostuhl der Budget-Kategorie ist – ohne dabei billig zu wirken. Der Kunststoffanteil ist hoch. Sowohl Rahmen als auch Fußkreuz bestehen aus Kunststoff (PA mit Glasfaser) statt aus Metall. Das spart Kosten, wirft aber Fragen zur Langlebigkeit auf.
Die maximale Belastbarkeit liegt laut Herstellerwebseite und Bedienungsanleitung bei 110 kg – für einen Bürostuhl eher im unteren Bereich. Interessant: Auf Amazon wird der Stuhl mit 125 kg Belastbarkeit beworben. Ein kleines Verwirrspiel, bei dem man besser der konservativeren Angabe vertraut.
Positiv fallen die sauberen Verarbeitungsdetails auf. Keine scharfen Kanten, keine abstehenden Teile – alles sitzt, wo es sitzen soll. Die Nähte am Sitzkissen und der Rückenlehne sind gleichmäßig. Der atmungsaktive Meshbezug der Rückenlehne ist fest mit dem Rahmen verbunden und macht einen langlebigen Eindruck.
Die Mechaniken für Höhenverstellung, Synchronmechanik und Armlehnenverstellung funktionieren präzise und zeigen im Test kein störendes Spiel. Die Hebel und Knöpfe sind gut erreichbar und lassen sich ohne großen Kraftaufwand bedienen.
Design
Das Design des Pureback ist funktional und unaufdringlich. Er ist ausschließlich in Schwarz erhältlich – wer einen Hingucker sucht, wird enttäuscht sein. Dafür passt er sich unauffällig in nahezu jede Büro- und Homeoffice-Umgebung ein.
Mit seinen Abmessungen (Gesamthöhe ohne Kopfstütze: 104,5-112,5 cm, mit Kopfstütze: 118,5-129 cm, Gesamtbreite inkl. Fußkreuz: 70 cm) ist der Stuhl kompakt genug für kleinere Räume, bietet aber dennoch ausreichend Sitzfläche (Breite: 51 cm, Tiefe: 40-46 cm).
Designpreise wird der Pureback nicht gewinnen. Die Materialien wirken eher günstig – viel Kunststoff, wenig Metall. Das ist kein Stuhl, mit dem man angibt.
Die Rückenlehne mit dem schwarzen Mesh-Bezug ist 58 cm hoch (ab Sitz) und 44,5 cm breit. Die optionale Kopfstütze (27,5 cm breit) lässt sich um 4,5 cm in der Höhe verstellen – leider nicht in der Tiefe. Mit 50 Euro Aufpreis ist sie nicht gerade ein Schnäppchen und sollte gut überlegt sein.
Das Gesamtgewicht von 18 kg macht den Stuhl stabil genug, ohne dass er zu schwer zum Verschieben wäre. Er wirkt weder klobig noch filigran – ein solider Mittelweg für den täglichen Gebrauch.
Ergonomie
In Sachen Ergonomie spielt der Pureback seine größten Stärken aus. Die Synchronmechanik erlaubt ein dynamisches Sitzen mit einstellbarem Neigungswiderstand in drei Stufen. Die Rückenlehne lässt sich in vier Positionen arretieren – vom aufrechten Sitzen bis zum entspannten Zurücklehnen.
Die Lordosenstütze ist in der Höhe verstellbar und bewegt sich auch seitlich bei jeder Körperbewegung etwas mit. Im Test unterstützt sie den unteren Rücken spürbar und effektiv.
Die Armlehnen bieten umfangreiche Einstellmöglichkeiten:
- Höhenverstellung: 8 cm (15,5-23,5 cm ab Sitz)
- Tiefenverstellung: 4 cm
- Weitenverstellung: 3 cm (1,5 cm pro Armlehne)
- Winkelverstellung: ca. 10-15°
Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos zwischen 47 und 56 cm einstellen. Auch die Sitztiefe ist um 6 cm verstellbar, was längeren Oberschenkeln entgegenkommt und den Druck auf die Kniekehlen reduziert.
Praxistest
Die Sitzfläche bleibt auch nach längerem Sitzen komfortabel. Die 5 cm dicke Polsterung gibt genug nach, um bequem zu sein, ohne dass man das Gefühl hat, im Stuhl zu versinken. Für einen 8-Stunden-Arbeitstag ist der Komfort ausreichend. Die atmungsaktive 3D-Mesh-Rückenlehne sorgt auch nach stundenlangen Zoom-Meetings für einen kühlen Rücken – kein Schwitzen, kein Kleben am Stuhl.
Die weichen Sicherheitsrollen bewegen sich sanft und gleichmäßig auf verschiedenen Untergründen. Sie funktionieren sowohl auf Hart- als auch auf Weichböden und sind erfreulich leise.
Im Test haben sowohl kleinere als auch größere Personen den Stuhl als komfortabel empfunden. Die vielen Einstellmöglichkeiten bieten eine gute Anpassung an verschiedene Körpergrößen. Dennoch ist ausgiebiges Probesitzen empfehlenswert – zum Glück bietet Ergotopia ein 60-tägiges Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen.
Preis
Mit 299 Euro (Amazon) bei Amazon (plus optional 50 Euro für die Kopfstütze) positioniert sich der Pureback im preislichen Einstiegssegment für Bürostühle. Verglichen mit Premium-Modellen wie dem sehr guten Interstuhl Pure Active für 669 Euro ist er ein echtes Schnäppchen.
Natürlich bekommt man für den günstigeren Preis auch weniger Premium-Materialien. Statt Aluminium und hochwertigem Leder gibt es Kunststoff und Polyester. Dafür erhält man aber einen ergonomisch durchdachten Stuhl mit erstaunlich vielen Einstellmöglichkeiten.
Fazit
Der Ergotopia Pureback ist ein überraschend vielseitiger Bürostuhl zum fairen Preis. Er bietet ergonomische Funktionen, die man sonst oft nur in teureren Modellen findet. Die dynamische Lordosenstütze unterstützt den Rücken effektiv, die Armlehnen lassen sich umfassend anpassen, und die Synchronmechanik fördert dynamisches Sitzen.
Abstriche muss man bei den Materialien und der maximalen Belastbarkeit machen. Der hohe Kunststoffanteil wirkt weniger hochwertig als Metall-Komponenten, und die Belastungsgrenze von 110 kg könnte für manche Nutzer zu niedrig sein.
Für preisbewusste Käufer, die nicht auf Ergonomie verzichten wollen, ist der Pureback dennoch eine Empfehlung wert. Er bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und Leistung und dürfte für die meisten Homeoffice-Arbeiter und Büronutzer völlig ausreichend sein.
Ofinto Ergo
Ofinto Ergo
Der Ofinto Ergo gefällt uns besonders dank seiner schicken und minimalistischen Erscheinung, die – abgesehen von der fehlenden Kopfstütze – keine Kompromisse bei der Ergonomie eingeht.
- schicke, minimalistische Optik
- viele ergonomische Einstellmöglichkeiten
- weiche, breite Sitzfläche
- synchrone Neigungseinstellung
- variable Lordosenstütze
- keine Kopfstütze
- Anpassung Armlehnenbreite umständlich
- nur in Schwarz und Weiß erhältlich
Bürostuhl Ofinto Ergo im Test
Der Ofinto Ergo gefällt uns besonders dank seiner schicken und minimalistischen Erscheinung, die – abgesehen von der fehlenden Kopfstütze – keine Kompromisse bei der Ergonomie eingeht.
Der Aufbau des Ofinto Ergo gestaltet sich einfach. Die Anleitung ist logisch, die meisten wichtigen Teile sind vormontiert. Im Sitztest zeigt sich, dass sich der Bürostuhl auch für größere Personen eignet. Seine Bedienelemente sind alle leichtgängig zu nutzen und selbsterklärend angeordnet.
Verarbeitung
Die Armlehne ist angenehm weich und auf drei Ebenen anpassbar. Wer sie in ihrer Breite justieren möchte, muss den Stuhl umdrehen und die entsprechenden Schrauben lösen. Das ist zwar umständlich, sollte üblicherweise aber auch nicht allzu oft nötig sein.
Ergonomie
Richtig gut gefällt uns die weiche und breite Sitzfläche und die synchrone Neigungseinstellung mit feiner Stärkeanpassung und einer vierfachen Fixierungsfunktion. Auch an eine in der Höhe variablen Lordosenunterstützung hat Ofinto beim Ergo gedacht.
Praxistest
Im Praxiseinsatz erweist sich der Ofinto Ergo als bequemer und ergonomischer Bürostuhl. Die vielfältigen Einstellmöglichkeiten ermöglichen eine optimale Anpassung an die individuelle Körperform. Auch nach längerem Sitzen bleibt der Sitzkomfort hoch und Rückenschmerzen bleiben aus. Lediglich eine Kopfstütze fehlt, was bei langem Sitzen etwas schade ist.
Preis
Der Ofinto Ergo kostet direkt beim Hersteller in den Farben Schwarz oder Weiß 299 Euro. Wer es noch minimalistischer will, kann ihn auch ohne Armlehnen für 279 Euro bestellen.
Fazit
Der Ofinto Ergo ist ein schicker, minimalistischer Bürostuhl mit guten ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Bedienung einfach. Trotz der fehlenden Kopfstütze sitzt man auch nach Stunden noch bequem. Sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist attraktiv. Wer einen cleanen, ergonomischen Bürostuhl ohne viel Schnickschnack sucht, liegt mit dem Ofinto Ergo goldrichtig.
Ergotopia Nextback
Ergotopia Nextback
Der Ergotopia Nextback ist ein Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Im Test gefällt er mit einer guten Lordosenstütze und einer bequemen Sitzfläche.
- umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten
- geeignet auch für große Personen
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Kunststoff wirkt wenig hochwertig
- Bedienelemente haben Spiel
- Armlehnenbreite nicht werkzeuglos verstellbar
- Sitzpolsterung könnte dicker sein
- optisch schlicht
Bürostuhl Ergotopia Nextback im Test
Der Ergotopia Nextback ist ein Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Im Test gefällt er mit einer guten Lordosenstütze und einer bequemen Sitzfläche.
Die großzügig dimensionierte Gasfeder ermöglicht eine passende Sitzhöhe auch für große Personen. Die Rückenlehne verfügt über eine höhenverstellbare Lordosenstütze und lässt sich bis zu 35 Grad neigen. Sitzfläche, Armlehnen und Kopfstütze sind ebenfalls anpassbar.
Der Ergotopia Nextback bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten für 349 Euro.
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Ergotopia Nextback ist ordentlich, aber nicht überragend. Positiv ist der atmungsaktive Netzbezug der Rückenlehne. Die Sitzfläche ist mit Stoff bezogen, könnte aber etwas dicker gepolstert sein.
Die Kunststoffkomponenten machen einen stabilen Eindruck, fühlen sich aber nicht besonders hochwertig an. Insbesondere haben die Knöpfe und Hebel zur Einstellung spürbares Spiel. Das Fußkreuz besteht aus Kunststoff statt Aluminium.
Insgesamt ist die Verarbeitung in Anbetracht des Preises in Ordnung, erreicht aber nicht das Niveau teurerer Markenstühle.
Ergonomie
Ergonomisch bietet der Nextback umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Die höhenverstellbare Lordosenstütze ist weich und dennoch spürbar. Die Synchronmechanik funktioniert einwandfrei und ermöglicht eine Neigung der Rückenlehne bis 35 Grad. Zudem lässt sich die Sitztiefenverstellung leicht bedienen. Die Armlehnen sind weich gepolstert und höhen- sowie winkelverstellbar. Der Abstand lässt sich durch Lösen einer Schraube anpassen.
Ergotopia NextBack Bilder
Praxistest
Im Praxistest erweist sich der Nextback als zuverlässiger Bürostuhl. Die Lordosenstütze schmiegt sich angenehm an den Rücken. Die Sitzfläche ist bequem, wenn auch etwas straffer. Auch die Synchronmechanik arbeitet zuverlässig, der Widerstand lässt sich gut regulieren. Die Armlehnen bieten eine komfortable Auflage. Lediglich die nicht werkzeuglose Breitenverstellung der Armlehnen und die etwas wackeligen Bedienelemente fallen negativ auf.
Preis
Der Ergotopia Nextback kostet 349 Euro und bewegt sich damit im günstigen bis mittleren Preissegment.
Fazit
Der Ergotopia Nextback ist ein Bürostuhl mit umfangreichen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten zu einem fairen Preis. Hervorzuheben ist die höhenverstellbare Lordosenstütze. Auch weitere Funktionen wie Sitzhöhenverstellung, Sitztiefenverstellung, Synchronmechanik und verstellbare Armlehnen sind vorhanden.
Die Verarbeitungsqualität ist angesichts des Preises in Ordnung, erreicht aber nicht das Niveau von Markenstühlen. Weitere Nachteile sind die etwas fummelige Bedienung mancher Elemente und die nicht werkzeuglos verstellbare Armlehnenbreite.
Insgesamt ist der Ergotopia Nextback ein empfehlenswerter Bürostuhl mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Er eignet sich besonders für preisbewusste Personen, die Wert auf eine gute Lordosenstütze und viele Einstellmöglichkeiten legen.
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