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Entwicklung & Code

Developer-Häppchen fürs Wochenende – Kleinere News der Woche


In unserem leckeren Häppchen-Überblick servieren wir alles, was es zwar nicht in die News geschafft hat, wir aber dennoch für spannend halten:

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  • llamafile von Mozilla setzt ab Version 0.10 ein neues Build-System ein, das den Code zu den aktuellen Versionen von llama.cpp kompatibel macht. Damit lassen sich neuere Modelle einsetzen, aber einige der bisherigen Funktionen fehlen.
  • Die PowerShell 7.6 ist nun allgemein verfügbar. Das Long-Term Release basiert auf .NET 10 und verbessert die Zuverlässigkeit der Engine, der Module und der Interaktivität.
  • Webapps lassen sich in VS Code 1.112 jetzt debuggen, ohne den Editor verlassen zu müssen. Außerdem können Entwicklerinnen und Entwickler MCP-Server in einer Sandbox starten, um ihren Zugriff auf die Umgebung einzuschränken.
  • Next.js 16.2 beschleunigt das Rendering zum einen beim Start des Entwicklungsservers next dev und zum anderen beim Deserialisieren von Server-Komponenten in JSON. Ein neues Aussehen hat die Standard-Fehlerseite 500 bekommen.


Aufmacher bcc ArchDoc

Aufmacher bcc ArchDoc

(Bild: NeuralStudio/Adobe Stock)

Die Online-Konferenz betterCode() ArchDoc am 20. Mai 2026 stellt leichtgewichtige Konzepte der Dokumentation vor, darunter den arc42-Canvas oder Docs-as-Code zum Arbeiten wie beim Programmieren. Auch KI unterstützt kräftig bei der Automatisierung der Doku. Jetzt Frühbucherrabatt sichern!

  • Für Azure DevOps hat Microsoft einen MCP-Server vorgestellt. Er bietet dieselben Funktionen wie der DevOps-Server selbst, ist aber noch eine Preview-Version.
  • Das in Rust geschriebene Observability-Tool Parseable tritt seit 2022 gegen die etablierte Konkurrenz an und liegt nun in Version 2.6 vor. Neben einer Reihe von Bugfixes wurde im neuen Release unter anderem auch die Tenant-ID der Metrikaggregation hinzugefügt. Parseable lässt sich lokal, in der Cloud oder über den verwalteten Dienst Parseable Cloud nutzen.
  • Kubernetes-Plattformen einfach und schnell auf deklarativem Weg aufbauen – komplett inklusive vorkonfigurierter Komponenten wie Infrastruktur, Multi-Tenancy, GitOps, Observability, Secrets Management etc. – das verspricht das neue Open-Source-Framework Kubara. Das mit Unterstützung von Stackit entwickelte und in Go geschriebene CLI-Tool steht ab sofort frei zur Verfügung.

  • Ein Nürnberger StartUp bietet mit kogiQA ein Testing-Tool, das komplett ohne Selektoren arbeitet. Stattdessen wählt es die Elemente zur Laufzeit deterministisch anhand ihrer semantischen Bedeutung aus. Dafür hat der Anbieter ein speziell trainiertes KI-Modell entwickelt.
  • GitHub Enterprise Server 3.20 kommt mit einer überarbeiteten Seite für Pull Request, die einen besseren Überblick über den Status der Requests zeigt und das Mergen beschleunigt. So gibt es gruppierte Statusanzeigen und eine Liste fehlerhafter Checks.
  • Die neue JFrog Agent Skills Registry unterstützt das NVIDIA Agent Toolkit inklusive OpenShell, einer Open-Source-Laufzeitumgebung für die Entwicklung und den Betrieb sicherer, autonomer und kontinuierlich arbeitender KI-Agenten.

Solltest du ein schmackhaftes Thema vermissen, freuen wir uns über deine Mail.


(who)



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Kestra: Ops-Automation jenseits von CI/CD


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Montag, 9 Uhr. Ein Entwickler braucht einen Testserver. Er öffnet das Ticketsystem, trägt Hostname, Betriebssystem und Kostenstelle ein und wartet. Einen Tag, manchmal drei. Irgendwann landet die VM in seiner Inbox, konfiguriert nach dem Stand von vor zwei Wochen, weil niemand das Template seitdem angefasst hat.

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Philip Lorenz

Philip Lorenz

Philip Lorenz ist als DevOps- und Cloud-Engineer tätig. Zudem hält er Schulungen zu den Themen PowerShell, Automatisierung und Cloud-Computing.

Der Reflex, dieses Problem mit vorhandenen Werkzeugen zu lösen, ist verständlich. Eine Pipeline in Azure DevOps oder GitHub Actions ist schnell geschrieben. Doch CI/CD-Tools sind für etwas anderes gebaut: Code bauen, testen, deployen. Sie folgen einem Commit, laufen durch und sind fertig. Langlebige Workflows, Retry-Logik und State-Management sind nicht ihr Revier.

Genau diese Lücke füllt Kestra. Das Tool wird seit 2021 von Kestra Technologies entwickelt und ist seit Februar 2022 – im Kern als Open-Source-Projekt unter der Apache-2.0-Lizenz – öffentlich verfügbar. Kommerzielle Enterprise-Funktionen ergänzen den OSS-Kern. Kestra versteht sich als universeller Orchestrator: für Ops-Automatisierung, Data Pipelines, Event-driven Workflows und zunehmend auch für KI-Agenten und -Workflows; alles deklarativ in YAML, alles versionierbar in Git. Dieser Artikel zeigt anhand eines konkreten Beispiels, wie das in der Praxis aussieht: Ein Entwickler oder eine Entwicklerin fordert per Formular eine Hetzner-VM an, Kestra provisioniert sie vollautomatisch per Terraform. Der gesamte Code für Terraform, das Kestra-Setup sowie die Kestra Flows sind im GitHub-Repository des Autors zu finden.




Die auf Developer Experience (DX) und Platform Engineering spezialisierte CLC-Konferenz findet vom 11. bis 12. November 2026 in Mannheim statt. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie Agentic AI die Arbeit von Developern, Software-Architekten, DevOps- und Platform Engineers verändert und wie sich digitale Souveränität nachhaltig erreichen lässt.

Ab sofort sind Tickets zum Frühbucherpreis verfügbar.

Wer zum ersten Mal von Kestra hört, denkt unweigerlich, es handele sich um ein weiteres Tool, das Shell-Skripte in ein hübsches UI verpackt. Das trifft es nicht. Der Unterschied liegt im Konzept: Ein Shell-Skript oder eine CI/CD-Pipeline sind sequenziell: auf Schritt A folgt B, dann C, und am Ende ist der Status entweder fertig oder fehlgeschlagen. Was dazwischen passiert, interessiert das Tool nicht. Kestra hingegen orchestriert: Es kennt den Zustand jedes einzelnen Schritts, kann auf externe Ereignisse warten, Fehler gezielt behandeln, Schritte parallelisieren und einen Workflow nach Stunden oder Tagen an exakt der Stelle fortsetzen, an der er unterbrochen wurde.

Das ist keine rein akademische Unterscheidung. In der Praxis bedeutet es, dass Kestra Workflows abbilden kann, die mit klassischen Pipeline-Tools nicht darstellbar sind: ein Provisionierungs-Job, der wartet, bis ein externes System bereit ist, eine Daten-Pipeline, die bei einem HTTP-Fehler drei Minuten pausiert und es dann erneut versucht, ein Deployment, das erst nach einer manuellen Freigabe weiterläuft. Was andere Tools „Pipeline“ nennen, ist in Kestra ein Flow.

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Das Entwicklungsteam hinter dem Projekt positioniert Kestra bewusst für ein breites Einsatzspektrum. Im Vordergrund stehen dabei:

  • Ops Automation: Infrastruktur bereitstellen, Cluster provisionieren, wiederkehrende Betriebsaufgaben automatisieren.
  • Data Pipelines: Kestra tritt hier in direkten Wettbewerb mit Apache Airflow und Prefect
  • Event-driven Workflows: Flows, die auf Webhooks, Queue-Nachrichten oder Dateiänderungen reagieren.
  • KI-Workflows: Kestra orchestriert KI-Agenten genauso wie klassische Ops-Tasks.

Kestra kennt vier Konzepte, die Entwickler zunächst verinnerlichen sollten, um den Gesamtansatz des Tools leichter zu verstehen.

Ein Flow ist die oberste Einheit, vergleichbar mit einer Pipeline-Definition, aber mit deutlich mehr Ausdruckskraft. Jeder Flow hat eine ID, einen Namespace zur Strukturierung und eine Liste von Tasks. Er lebt als YAML-Datei in Git und lässt sich darüber versionieren und deployen.

Tasks sind die einzelnen Schritte innerhalb eines Flows. Kestra bringt eine umfassende Bibliothek an eingebauten Task-Typen mit: HTTP-Requests, Dateioperationen, Shell-Kommandos, Container-Ausführung, Schleifen, Bedingungen und Parallelisierung. Tasks können Outputs produzieren, die nachfolgende Tasks als Inputs verwenden. Dadurch entsteht ein nachvollziehbarer Datenfluss zwischen den einzelnen Schritten des Flows.

Trigger definieren, wann ein Flow startet. Zur Auswahl stehen Zeitpläne (Cron), Webhooks, andere Flows als Auslöser oder manuelle Ausführung über das UI. Der manuelle Trigger ist dabei nicht zu unterschätzen: Er öffnet im Kestra-UI automatisch ein Eingabeformular für alle deklarierten Inputs.

Plug-ins erweitern Kestra um externe Integrationen. Das offizielle Plug-in-Ökosystem umfasst unter anderem Terraform, Kubernetes, AWS, Azure, GCP, Slack, dbt und Airbyte. Plug-ins sind versionierte JARs, die Kestra beim Start lädt, ohne separates Dependency-Management oder pip install.

Das folgende Listing zeigt einen minimalen Flow:


id: hello-kestra
namespace: demo

inputs:
  - id: message
    type: STRING
    defaults: "Hallo von Kestra"

tasks:
  - id: log
    type: io.kestra.plugin.core.log.Log
    message: "{{ inputs.message }}"


Dieser Flow zeigt das Wesentliche: Der Namespace demo strukturiert Flows im UI ähnlich wie Ordner. Der Input message erscheint bei der manuellen Ausführung als Textfeld. Der Task referenziert den Input per Pebble-Template-Syntax {{ inputs.message }}. Dieselbe Syntax funktioniert überall im Flow für Secrets, für Outputs vorheriger Tasks sowie für Metadaten der Execution.

Die Frage kommt verlässlich: Haben wir nicht schon Azure DevOps? Brauchen wir das wirklich? Die Antwort ist ja und nein. Azure DevOps oder GitHub Actions bleiben für das, was sie können, ungeschlagen: Code kompilieren, Tests ausführen, Container bauen, Artefakte deployen. Wer diese Aufgaben ersetzen will, hat das falsche Problem, denn Kestra setzt an einer anderen Stelle an.

CI/CD bleibt die richtige Schicht für alles, was aus dem Repository kommt: bauen, testen, ausliefern. Viele Betriebsprozesse beginnen jedoch mit einer Anfrage statt mit einem Commit: Eine Umgebung soll entstehen, ein Change muss geprüft, eine Ressource freigegeben oder ein externer Dienst eingebunden werden. Genau dort ergänzt Kestra die vorhandene CI/CD-Landschaft.

Ein konkretes Beispiel: Ein Entwickler will einen Kubernetes-Cluster provisionieren. In einer Azure-DevOps-Pipeline lässt sich das technisch abbilden, mit terraform apply als Skript-Task. Was fehlt, ist alles drumherum: Es gibt kein strukturiertes Eingabeformular für Entwickler und keine saubere Retry-Logik, wenn der Cloud-Provider einmal nicht antwortet. Es gibt auch kein Log, das zeigt, wer wann welche Ressource angefordert hat. Vor allem aber behandelt eine Pipeline Terraform im Stil von „fire and forget“: Skript starten, durchlaufen lassen, auf ein Ergebnis hoffen – was dazwischen passiert, ist nicht greifbar. Kestra kapselt dagegen jede Execution vollständig mit ihren Parametern: State, Logs und Retry-Verhalten sind eindeutig einer konkreten Execution zugeordnet und im UI nachvollziehbar. Schlägt ein Schritt fehl, weiß Kestra, an welcher Stelle, mit welchen Eingaben und in welchem Zustand, und kann gezielt darauf reagieren, statt blind von vorne zu beginnen.

Welche Alternativen zu Kestra infrage kommen, hängt vom Blickwinkel ab, der sich etwa zwischen Data Engineering und Platform Engineering erheblich unterscheidet. Wer aus dem Data-Engineering-Umfeld kommt, denkt meist zuerst an Apache Airflow, heute ein Top-Level-Projekt der Apache Software Foundation, oder an Prefect, das vom gleichnamigen Unternehmen entwickelt wird. Airflow ist der etablierte Standard für DAG-basierte Daten-Pipelines mit Abhängigkeiten, Scheduling und Retry-Logik. Prefect ist eine modernere Alternative, die mit geringerem Betriebsaufwand und einer schlankeren API punktet. Kestra besetzt denselben Raum, ist aber weniger Python-zentrisch: Flows sind in YAML definiert, Tasks sind Plug-in-Aufrufe, Python-Wissen ist nicht erforderlich. Das macht Kestra vor allem für gemischte Teams zugänglicher.

Im Platform Engineering kommen hingegen ganz andere Werkzeuge zum Einsatz. Verbreitet sind unter anderem Argo Workflows als Kubernetes-nativer Orchestrator, die Ansible Automation Platform für Betriebsaufgaben und Configuration Management oder Terraform Cloud für Infrastructure-as-Code-Workflows. All diese Tools lösen echte Probleme, aber jedes ist fest in seinem Paradigma verankert. Terraform Cloud macht Terraform, Argo macht Kubernetes-Workflows, die Ansible Automation Platform macht Ansible. Kestra gibt sich hier bewusst universeller: Ein Flow kann einen Terraform-Container starten, danach ein PowerShell-Skript ausführen, eine HTTP-API aufrufen und das Ergebnis in Slack melden – in einem einzigen YAML-Flow, ohne dass das Tool Rücksicht auf die darunter liegenden Technologien nehmen müsste.

Aus Entwicklersicht bleiben Azure DevOps und GitHub Actions erste Wahl für die CI/CD-Schicht. Airflow oder Prefect können in datengetriebenen Umgebungen weiter ihren Dienst tun. Kestra ergänzt aber dort, wo keines dieser Tools zu Hause ist: als Orchestrierungsschicht, die heterogene Toollandschaften zusammenhält, gleichzeitig aber auch als Ersatz für einzelne Tools dienen kann.

Kestra lässt sich lokal per Docker Compose starten. Die vollständige docker-compose.yml liegt im begleitenden GitHub-Repository. Der Befehl docker compose up -d genügt, danach ist das UI unter sofort erreichbar:


Kestra-Dashboard mit Plugins-Menü und Suchleiste

Kestra-Dashboard mit Plugins-Menü und Suchleiste

Kestra bringt bereits über 1300 Plug-ins mit (Abb. 1).

Für den produktiven Betrieb auf Kubernetes gibt es ein offizielles Helm-Chart. Die Komponenten (Server, Scheduler, Executor und Worker) laufen als separate Deployments und lassen sich unabhängig skalieren. Worker übernehmen die eigentliche Task-Ausführung und sind der primäre Skalierungshebel: Mehr parallele Executions bedeuten mehr Worker-Replicas, der Rest der Infrastruktur bleibt stabil. Wer Kestra-Ressourcen (Flows, Namespaces, Secrets, User und Rollen) ebenfalls als Code verwalten will, greift zum offiziellen Terraform-Provider: Er bildet die gesamte Kestra-Konfiguration als Terraform-Ressourcen ab und lässt sich nahtlos in bestehende Infrastructure-as-Code-Pipelines integrieren.



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AMD und Intel spezifizieren KI-Befehlssatz „ACE“ für x86-Prozessorkerne


Seit Herbst 2024 kooperieren AMD und Intel in der x86 Ecosystem Advisory Group, auch um sich gegen Konkurrenten wie ARM und RISC-V zu stärken. Nun ist die gemeinsam erarbeitete Spezifikation für neue x86-Prozessorbefehle erschienen, die die Verarbeitung von KI-Algorithmen beschleunigen sollen: Die AI Compute Extensions, kurz „ACE“.

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Bei ACE geht es vor allem um Matrix-Multiplikationen mit KI-Datenformaten für das Inferencing mit quantisierten Gewichten.

Konkurrent ARM hat bereits Scalable Matrix Extensions (SME2) spezifiziert, die auf die Scalable Vector Extensions (SVE2) aufbauen. SME-Rechenwerke lassen sich auf unterschiedliche Art in ARM-SoCs integieren. Apple baut SME2 seit dem M4 ein, Qualcomm ab dem Snapdragon X2.

Die AI Compute Extensions (ACE) Specification steht in Version 1.15 auf der Website der x86 Ecosystem Advisory Group zum Download bereit. Die Spezifikation beschreibt nur die Befehle, nicht die konkrete Implementierung.

Kommende ACE-Rechenwerke sind eng mit den Advanced Vector Extensions (AVX) gekoppelt und nutzen beispielsweise dieselben Register. Konkret nennt die Spezifikation AVX10. Sie erwähnt zudem die bisher nur von Intel in aktuellen Xeon-Serverprozessoren eingebauten Advanced Matrix Extensions (AMX).

Prozessoren mit ACE-v1-Rechenwerken müssen auch einen bestimmten Teil des Befehlsumfangs von AVX10.2 beherrschen.

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ACE v1 beschreibt 11 Datenformate, einige in unterschiedlichen Darstellungen. Mit Daten in diesen Formaten müssen ACE-Rechenwerke nicht nur rechnen können, sondern die Spezifikation legt auch eine Fülle von Formatumwandlungen fest.

Datenformate der AI Compute Extensions ACE v1
Format Beschreibung
INT8 Ganze Zahlen mit 8 Bit (Integer)
INT32 Ganze Zahlen mit 32 Bit
FP32 Gleitkommazahlen mit 32 Bit laut IEE-754 (SE8M32)
FP16 SE5M10
BF16 SE8M7
E8M0 8-Bit-Zahl mit vorzeichenlosem Exponent
FP8 nach OCP-Spezifikation (OFP8): E4M3 oder E5M2
MX FP8 Microscaling-Formate (MX) SE5M2 oder SE4M3
MX FP6 SE3M2 oder SE2M3
MX FP4 SE2M1
MX INT8 Bruchformat

Seit 2023 sind x86-Prozessoren mit zusätzlich eingebauter Neural Processing Unit (NPU) im Handel. Die verarbeiten bestimmte Datenformate besonders schnell und effizient, sind aber wenig flexibel und belegen relativ viel Chip-Fläche.

Microsoft macht seit 2024 eine NPU mit einer Leistung von mindestens 40 Billionen INT8-Operationen pro Sekunde (40 Tops) zur Voraussetzung für das Marketing-Label Copilot+. Mittlerweile weicht Microsoft diese Vorgabe auf und ermöglicht auch GPUs. Mit kommenden ACE-tauglichen Prozessoren dürften weitere Änderungen nötig werden.

Nach bisherigen Informationen dürften ACE-v1-kompatible x86-Prozessoren frühestens 2028 erscheinen. Denn bisher haben weder AMD für Zen 6 noch Intel für Nova Lake ACE erwähnt. AMD nennt erst für Zen 7 eine neue „Matrix Engine“, vermutlich ACE-kompatibel.

Hören Sie dazu auch:


(ciw)



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Open VSX: Version 1.0 der Microsoft-Alternative von Eclipse erschienen


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Die Eclipse Foundation hat Open VSX in Version 1.0 veröffentlicht. Damit erreicht die Registry für Visual Studio Code Extensions einen stabilen Stand.

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Open VSX ist eine Plattform zum Veröffentlichen und Herunterladen von Extensions und Werkzeugen, die kompatibel zu der VS-Code-Extensions-API sind. Einige Entwicklungsumgebungen und Tools können die Extensions integrieren, und manche Entwicklungsumgebungen bauen auf Forks von Visual Studio Code auf.

Das Projekt besteht aus einer Serveranwendung mit einer Datenbank für die Extensions sowie einer Webanwendung und einem Kommandozeilenwerkzeug zum Hoch- und Herunterladen der Erweiterungen.

Das deutsche Start-up-Unternehmen TypeFox hatte Open VSX ursprünglich entwickelt und 2021 an die Eclipse Foundation übergeben. Mike Milinkovich, Geschäftsführer der Eclipse Foundation, wollte die Plattform als offene Alternative zum Visual Studio Marketplace betreiben, zumal dieser in den Nutzungsbedingen den Einsatz der Extensions auf Visual Studio, Visual Studio for Mac, Visual Studio Code, Azure DevOps, Team Foundation Server sowie nachfolgende Microsoft-Produkte beschränkt.

Die Eclipse Foundation entwickelt Open VSX als Open-Source-Projekt über ein GitHub-Repository. Seit Juni 2023 kümmert sich eine eigene Arbeitsgruppe um den Fortbestand. Im April 2026 startete die Eclipse Foundation eine Initiative, um Bugs und Schwachstellen in Open VSX aufzuspüren.

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Open VSX 1.0.0, celebration image

Open VSX 1.0.0, celebration image

(Bild: Eclipse Foundation)

Version 1.0 setzt vor allem auf Stabilität und Security: Das Release bringt unter anderem einen Read-Only-Modus und TLS-geschützte Redis-Verbindungen. Außerdem spricht der Blogbeitrag zur Veröffentlichung von Open VSX 1.0 von zusätzlichen Maßnahmen für eine verbesserte Sicherheit.

Plattformen, die Erweiterungen für Entwicklungswerkzeuge und Programmiersprachen anbieten, sind ein beliebtes Ziel für Supply-Chain-Attacken. Im Oktober 2025 traf die GlassWorm-Attacke neben Microsofts Marktplatz auch Open VSX. Damals reagierte die Eclipse Foundation zügig mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen.

Weitere Details lassen sich der Ankündigung von Open VSX 1.0.0 im Eclipse-Blog entnehmen. Die Eclipse Foundation betreibt die öffentliche Open VSX Registry und bietet zudem eine verwaltete Plattform auf Open-VSX-Basis für Unternehmen und Organisationen als Open VSX Managed Registry an.


(rme)



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