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Montag: FTX-Gründer sucht Trump-Gunst, Galaxy-Handys tauschen Daten mit iPhones


Der zu 25 Jahren Gefängnis verurteilte Gründer der Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, setzte aus der Haft einige Trump-unterstützende Tweets ab. Damit könnte er auf eine Begnadigung hinarbeiten. Denn obwohl der US-Präsident dies bislang nicht vorhat, zeigt sich Trump grundsätzlich offen für die Begnadigung von Krypto-Straftätern. Derweil bringt Samsung AirDrop-Support für seine Galaxy S26-Serie von Smartphones. Ab dieser Woche sollen Besitzer dieser Geräte Daten zwischen Android und Apple-Geräten versenden können. Google hatte diese Möglichkeit zuvor bereits für seine eigenen Pixel-Geräte ermöglicht. In Deutschland war das Deutschlandticket auch 2025 verkaufsmäßig ein Renner. Doch die Bundesregierung verharrt zum Leidwesen von Verbänden in einer rein defensiven Kostendebatte. Dabei seien die Subventionen im Vergleich mit einer Förderung von E-Autos günstiger. Die Bahn selbst beklagt Fahrgastverluste in ICEs wegen des populären Pauschaltickets – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Der Gründer und frühere Chef der Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, sitzt seit rund zwei Jahren wegen Betrugs im Gefängnis, aber arbeitet offenbar an einer Begnadigung durch Donald Trump. Seine Strategie scheint zu sein, das Wohlgefallen des aktuellen US-Präsidenten durch Trump-freundliche Beiträge in sozialen Netzwerken zu erlangen. In diversen Tweets unterstützt er etwa die Politik Tumps zum Iran-Konflikt und den vom US-Präsidenten initiierten Wechsel an der Spitze der US-Börsenaufsichtsbehörde. Auch seien die Ölpreise während der Trump-Regierungszeiten niedriger als unter Joe Biden, behauptet er, wobei er Trumps X-Account markierte. Diese Beträge nähren Spekulationen, dass er die Gunst des US-Präsidenten sucht: Krypto-Betrüger Sam Bankman-Fried strebt offenbar zu einer Trump-Begnadigung.

Nachdem Google seine Pixel-10- und danach -9er-Serie (nicht das 9a) mit AirDrop-Unterstützung versehen hat, sind nun Samsungs aktuelle Topmodelle der Galaxy S26-Serie an der Reihe. Die Ausweitung auf weitere Geräte wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, sagt Samsung. Demnach wird die Funktion für die S26-Serie ab dem 23. März schrittweise eingeführt. Den Start macht Korea, im Laufe der Woche vom 23. bis 29. März soll die Funktion aber auch in Europa und den USA verfügbar sein. Samsung zufolge kann die Funktion, sobald verfügbar, in den Einstellungen unter „Verbundene Geräte“ > „Quick Share“ > „Mit Apple Geräten teilen“ gefunden werden. Zudem müssen AirDrop auf Apple- und Quick Share auf Android-Geräten geöffnet sein: Samsung bringt AirDrop-Unterstützung per Quick Share für Galaxy S26-Serie.


Datenaustausch zwischen Android- und Apple-Smartphones

Datenaustausch zwischen Android- und Apple-Smartphones

Jetzt auch fürs Galaxy S26: Quick Share von Android-Smartphone zu AirDrop auf iPhone.

(Bild: Google)

Das Deutschlandticket steuert auf eine neue Ära zu, doch der Weg dorthin gleicht einer politischen Berg- und Talfahrt. Aktuelle Daten aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken verdeutlichen die hohe Popularität des Angebots: Im gesamten Jahr 2025 wurden insgesamt rund 170,8 Millionen Tickets verkauft. Allein im Oktober und November waren es je 14,7 Millionen. Das markiert eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren: 2023 wurden seit der Einführung im Mai insgesamt 64,3 Millionen Stück abgesetzt; 2024 stieg die Zahl auf 156,2 Millionen. Trotz dieses Zuspruchs wird das populäre Öffi-Abo im politischen Berlin primär als finanzielle Last diskutiert. Diese Sichtweise stößt bei Fahrgastverbänden auf scharfe Kritik: Bahn-Vorstand macht Deutschlandticket für ICE-Verluste verantwortlich.

Das US-Verteidigungsministerium will Palantirs KI-System Maven Smart System (MSS) als festen Bestandteil der Militärstrategie verankern. Nach einem internen Memo soll das System zum offiziellen „Program of Record“ werden, was die langfristige Finanzierung und den Einsatz über alle Teilstreitkräfte hinweg absichern würde. Maven soll Daten, Sensorfeeds, Software und Algorithmen verbinden und so für schnellere Lagebilder, Logistik, Feuerleitung und Zielprozesse sorgen. Dabei behalten allerdings Menschen die Kontrolle, wie das US-Verteidigungsministerium betont. Ursprünglich ist Maven 2017 als Projekt zur automatischen Auswertung von Aufklärungs- und Drohnenbildern begonnen worden: US-Verteidigungsministerium macht Palantirs Maven Smart System zum Standard.

Die Spritpreise haben sich nach einem weiteren Preisschritt zum Wochenausklang am Wochenende weitgehend stabil gezeigt. Allerdings beobachtete der ADAC zumindest beim Diesel eine leichte Tendenz nach oben. Sollte der Trend anhalten, könnte damit das Allzeithoch beim Dieselpreis in der ersten Hälfte der neuen Woche überschritten werden. Hintergrund sind Befürchtungen, der Iran-Krieg könnte weiter eskalieren. US-Präsident Trump drohte dem Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig öffnen. Aus Teheran folgte prompt eine Gegenwarnung: Sollte die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur des Irans angegriffen werden, werde man Energieanlagen in der gesamten Golfregion ins Visier nehmen: Spritpreise steigen weiter, Diesel kurz vor Allzeithoch.

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Auch noch wichtig:


(fds)



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Alu-Farbärger beim iPhone 17 Pro: Leaker glaubt, dass das Material so bleibt


Apple hat offenbar nicht vor, auf Kritikpunkte am Design von iPhone 17 Pro und 17 Pro Max einzugehen – und die im Herbst erwartete Nachfolgegeneration 18 Pro und 18 Pro Max entsprechend zu verbessern. Dabei geht es um die Haltbarkeit der über ein Eloxal-Verfahren aufgebrachten Farbe auf dem Aluminium der Außenhülle. Diese kann an schärferen Kanten wie der Kameraplattform abplatzen und relativ leicht Kratzer bekommen. Zudem kam es bei einzelnen Geräten im Farbton „Cosmic Orange“ zu nachträglichen Verfärbungen in Richtung Pink. Laut einem chinesischen Leaker soll sich an der Gestaltung im Rahmen von iPhone 18 Pro und 18 Pro Max allerdings nichts grundlegend ändern. Fixed Focus Digital, der in der Vergangenheit mehrfach richtig lag, schreibt dazu auf Weibo, Apple werde den Designansatz weiterhin verfolgen.

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Interessant daran ist auch, wie Apple aktuell mit Beschwerden umgeht. Offenbar sieht der Konzern solche Probleme als „Normal Wear and Tear“ an, also als Erscheinung, die durch normale Nutzung auftritt. Wirklich neu ist das für Apple sowieso nicht: Bei dunklen Geräten wie dem MacBook Air oder dem MacBook Pro kommt es nach längerer Nutzung ebenfalls zu Farbveränderungen oder dem Lösen der Farbe durch Kratzer. Bei der „Diamantschwarz”-Variante der Apple Watch (in Alu) kennen Nutzer ähnliche Probleme.

Offenbar denkt man bei Apple, dass die Käufer die Farbveränderungen nicht stören – oder es zumindest keinen größeren Aufschrei gibt. Tatsächlich ist es selbst für einen auf Qualität bedachten Hersteller nicht leicht, sehr dünne Flächen zu eloxieren – aber dann sollte er womöglich zu einem anderen Material greifen. Apple war beim 17 Pro und 17 Pro Max von Titan im Vormodell auf Alu gewechselt – auch, um Überhitzungsprobleme zu beheben.

Das iPhone 18 Pro und 18 Pro Max soll zudem in Farben auf den Markt kommen, die die Probleme eher begünstigen. Statt heller Töne sind angeblich „Dark Cherry“, „Dark Gray“, Silber und „Light Blue“ (laut Bildern vergleichsweise dunkel) vorgesehen. „Dark Cherry“ (dunkle Kirsche), ein Ton zwischen dunklem Violett und Rot, soll in diesem Jahr angeblich als „Signature Color“ dienen, ähnlich wie dies „Cosmic Orange“ beim iPhone 17 Pro und 17 Pro Max war.

Apple plant Berichten zufolge die Vorstellung der Modelle 18 Pro und 18 Pro Max im September zusammen mit dem neuen Foldable iPhone Ultra. Im Frühjahr 2027 geht es dann angeblich mit einem abgespeckten iPhone 18 sowie einem zweiten iPhone Air und einem Einsteigergerät namens 18e weiter.

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(bsc)



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Elektroauto Lexus TZ vorgestellt: Großes E-SUV mit virtueller Gangschaltung


Alle bisherigen Vorgaben beim Flottenverbrauch konnte Toyota und die mit ihr bilanzierte Marke Lexus relativ problemlos einhalten. Toyota konnte sogar aus dem kostspieligen Pooling mit Tesla aussteigen. Doch die mittelfristig anstehenden CO₂-Vorgaben sind mit Hybridantrieben allein nicht mehr zu erreichen. Auch wenn der Konzern die Fahne des H2-Antriebs im Pkw weiterhin wacker hochhält, ist auch bei Toyota vollkommen klar, wohin die Reise beim Thema Fahrenergie geht: Ohne batterieelektrische Antriebe in allen Segmenten sind die Ziele beim Flottenverbrauch nicht zu erreichen. Deshalb finden sich immer mehr Elektroautos im Sortiment von Toyota und Lexus. Der neue Lexus TZ soll im Luxussegment reüssieren, doch das dürfte nicht ganz einfach werden.

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Spontan könnte manch einer vielleicht annehmen, der Lexus TZ wäre ein verfeinerter Toyota bZ4X Touring. Doch allein schon die äußeren Abmessungen widerlegen diese Vermutung, denn der Lexus ist mit 5,1 m erheblich länger. Sechs Einzelsitze sind untergebracht, und auch in der dritten Reihe gibt es Haken für Kindersitze. Ein Kofferraumvolumen nennt Lexus noch nicht und belässt es stattdessen mit der Aussage, auch bei aufgestellter dritter Sitzreihe sei Platz für vier 55- oder zwei 92-Liter-Koffer. Das Glasdach erstreckt sich über alle Sitze und lässt sich öffnen – ungewöhnlich für ein asiatisches Elektroauto.

Ungewöhnliche Feinarbeit nimmt Lexus auch in der Fürsorge für die Insassen für sich in Anspruch. Im Fahrmodus „Rear Comfort“ sollen sie weniger seitliche Kopfbewegungen erleiden müssen, was die Ingenieure durch eine dynamische Hinterachslenkung und eine optimale Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse erreicht hätten, heißt es im Beipackzettel für die Presse. Es mag nur eine These sein, aber vermutlich versucht der Techniker gerade hektisch den Verfasser dieser gewiss originellen Interpretation seines eigentlichen Vorhabens zu erreichen.


Lexus verspricht eine feine Materialauswahl und eine überdurchschnittliche Geräuschdämmung. (Bild:

Lexus

)

In der Entwicklungsabteilung von Lexus hat man den Verdacht, dass eine wesentliche Zahl von Kunden das Fahrgefühl eines Verbrenners vermissen könnte. Im Modus „Interactive Manual Drive“ werde deshalb das Gefühl eines Verbrenners an einem Getriebe mit Gangstufen vermittelt. Virtuelle Gangwechsel einer imaginären Achtgang-Schaltung werden anhand der Gaspedalbetätigung des Fahrers und des Tempos gesteuert. „Manual“ ist also insofern verwirrend, als es gar keinen Schalthebel gibt. Begleitet wird das unter anderem durch einen künstlich erzeugten Sound, der über die Lautsprecher des Soundsystems wiedergegeben wird. So entstehe ein „intensives, emotionales Fahrerlebnis“, das an die „Dynamik eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor“ und ein „schnell schaltendes Getriebe“ erinnere.

Interessant ist auch eine Assistenz, die sich im sogenannten Eco-Run-Modus versteckt. Der soll die Reichweite maximieren. Dafür wird in fünf Stufen bewertet, inwieweit das vorausfahrende Fahrzeug zur Verringerung des Luftwiderstands beiträgt. So könne, schreibt Lexus, der Fahrer erkennen, welchem Fahrzeug er für bestmöglichen Windschatten folgen müsse.

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Zwei Antriebe und zwei Traktionsbatterien soll es zum Verkaufsstart 2027 geben. Die Batteriezellen lassen sich vorkonditionieren, um auch im Winter die maximale Ladeleistung nutzen zu können. Es bleibt bei 400 Volt Systemspannung. In der Spitze kann mit bis zu 150 kW geladen werden. Das ist vergleichsweise wenig, und auch die durchschnittliche Ladeleistung verspricht keine Spitzenposition. Rund 35 Minuten dauere die Aufladung von 10 auf 80 Prozent, heißt es. Für die kleinere Batterie mit 77 kWh Energiegehalt bedeutet das in diesem Bereich eine durchschnittliche Ladeleistung von 108 kW, der größere Speicher mit 95,5 kWh würde demnach im Schnitt mit 134 kW laden.

Die Reichweiten im WLTP liegen zwischen 450 und 530 km, Verbrauchsangaben gibt es noch nicht. Zur Erinnerung: Aus Energiegehalt und Reichweite lässt sich nicht einfach der WLTP-Verbrauch errechnen – unter anderem, weil der die Ladeverluste inkludiert. Lobenswert ist die Entscheidung von Lexus, einen 22-kW-AC-Lader zu verbauen. Damit lässt sich die öffentliche AC-Ladeinfrastruktur bequemer nutzen als mit den gängigen 11-kW-Ladern.


Die Auslieferung des Lexus TZ soll 2027 beginnen. Preise nennt der Hersteller noch nicht. (Bild:

Lexus

)

Den Basisantrieb kombiniert Lexus mit beiden Batterien, das Spitzenmodell nur mit der großen. Viele Konkurrenten setzen bei der Verteilung der Antriebsleistung auf einen primären Heckantrieb. Im TZ-Einstiegsmodell ist das anders. Der vordere E-Motor leistet 167 kW, der hintere 88. Zusammen sind es 230 kW, die das mehr als 2,5 Tonnen schwere E-SUV in 6,4 (kleine Batterie) bis 6,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen. Im Spitzenmodell erstarkt auch der hintere Motor auf 167 kW, die Systemleistung liegt dann bei 300 kW. Im Standardsprint verspricht der Hersteller für dieses Modell 5,4 Sekunden.

Mehr zur Marke Lexus


(mfz)



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Alexa+ startet in Deutschland in den öffentlichen Vorabtest


Nach der im Februar abgeschlossenen Pilotphase in den USA schaltet Amazon heute den kostenlosen Test-Zugang für Alexa+ in Deutschland frei. Die neue Variante der Sprachassistenz basiert auf generativer Künstlicher Intelligenz und soll eine Alternative zu KI-Chatbots wie ChatGPT, Google Gemini und Perplexity darstellen.

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Der Zugriff auf Alexa+ setzt eines der Smart Displays Echo Show 8 und 11 oder einen Speaker vom Typ Echo Studio 2 oder Echo Dot Max voraus. Wer ab dem 7. Mai Exemplare bei Amazon bestellt, erhält sie ab Werk mit aktivierbarer Alexa+ ausgeliefert. Bei Bestandsgeräten der genannten Modelle kann man sich unter amazon.de/neuealexa für eine Einladung zur neuen Sprachassistenz anmelden. Einmal auf den genannten Geräten aktiviert, ist Alexa+ auch auf vielen weiteren Amazon-Geräten vom Typ Echo oder Fire TV verfügbar. Nur initiieren lässt sich der Wechsel dort nicht. Auf jeden Fall außen vor bleiben einige wenige Amazon-Geräte, die vor 2019 erschienen.

Während des Early Access lässt sich Alexa+ kostenlos nutzen. Ein Ablaufdatum für diese Testphase steht laut Amazon bisher nicht fest. Ist sie irgendwann beendet, kostet der Einsatz der neuen Sprach-KI monatlich rund 23 Euro, wenn man kein Prime-Abo gebucht hat. Wer dagegen für Prime bezahlt (9 Euro im Monat oder 90 Euro im Jahr), erhält Alexa+ als Gratis-Zugabe. Eine Verteuerung des Prime-Tarifs ist nach jetzigem Stand nicht geplant.

Als Early Access etikettiert Amazon die Startphase sicherheitshalber für den Fall, dass die frisch eingedeutschte Alexa+ in hiesigen Haushalten noch fehlerhaft agiert. Genug Selbstbewusstsein für eine breite Veröffentlichung hat Amazon nach dem stillen Start von Alexa+ in Deutschland getankt. Seit April 2026 hat ein handverlesener Teil der deutschsprachigen Kundschaft Zugang auf Einladung erhalten. Jetzt soll er zwar auch in dosierten Wellen, aber in deutlich größerem Stil erfolgen, sagte ein Amazon-Sprecher.



Für den Wechsel von der Ur-Alexa zu Alexa+ benötigt man einen Echo Studio 2, Echo Dot Max, Echo Show 8 oder 11. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

Auf einem Medienevent in Berlin zeigte sich die eingedeutschte Alexa+ gesprächig, verständig und patzerfrei. Für einen Dialog mit ihr war nicht jedes Mal die Wiederholung des Aktivierungswortes „Alexa“ nötig. Sie verstand Kontext und nahm auch nach Themenwechseln einen früheren Faden wieder auf. Ihr plauderhafter Ton wirkte meist charmant, seltener unauthentisch gekünstelt.

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Amazon-Personal demonstrierte lokal angepasste Anwendungsfälle, die der Konzern in Grundzügen schon bei früheren Präsentationen von Alexa+ in den USA gezeigt hatte. Im natürlichen Dialog erstellte ein Amazon-Manager etwa komplexe Smart-Home-Routinen, ohne sich mit Wenn-Dann-Mechaniken in grafischen Oberflächen abmühen zu müssen. Im Zusammenspiel mit Überwachungskameras der Amazon-Marke Ring konnte Alexa+ zudem Aufnahmen analysieren und feststellen, wo zuletzt ein gelber Ball gesehen wurde und ob die blauen Mülltonnen an die Straße gestellt wurden.



„Hat jemand schon die blaue Mülltonne an die Straße gestellt?“, fragte Amazon-Manager David Kaiser Alexa+. Diese konsultierte Ring-Aufnahmen und lieferte den Bildbeweis auf einem Echo Show.

(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

In der Küche half Alexa+, einen Geburtstag zu planen, wobei die KI-Assistenz auf Basis von Wissen über Essensvorlieben und Geschenkeinteressen der Familie und des zu Beschenkenden sehr individuelle Tipps geben konnte. Dabei zeigten sich auch Ansätze ihrer agentischen Fähigkeiten, etwa, als sie via OpenTable freie Reservierungsmöglichkeiten bei infrage kommenden Restaurants in der Nachbarschaft abklopfte und nach Rücksprache die finale Tischbuchung vornahm sowie das Ergebnis im Familienkalender vermerkte.

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Alexa+ konnte einen Film anhand der bloßen mündlichen Beschreibung eines Werbeposters identifizieren, einen Song aus dem Soundtrack abspielen und diesen auf Wunsch auf andere Lautsprecher übertragen. Per Kamera im Echo Show musterte Alexa+ auf Nachfrage das Outfit einer Amazon-Managerin und beurteilte, ob es zum Ausgehen geeignet sei. Per optischer Diagnose soll die Sprachassistenz etwa auch Pflegetipps bei schlapp wirkenden Pflanzen geben können.

Außer per Echo-Show-Kamera funktioniert das zusätzlich per Smartphone. In der Alexa-App lassen sich künftig Bilder und andere Dokumente auf Amazons Server hochladen. Daraus kann Alexa+ Inhalte extrahieren. Außer zu sofortigen Ratschlägen ist sie dann in der Lage, etwa Stundenpläne und Familienrezepte zu analysieren, bei Bedarf Relevantes aus ihrem Gedächtnis zu kramen und in Tipps umzumünzen. Im Browser soll Alexa+ ebenfalls „bald“ aufrufbar sein. Ein genaues Startdatum gibt es nicht.

Die Dateien samt extrahierten Inhalten speichert Amazon bis auf Widerruf. Das Datenschutzportal solle aus Anlass des Starts von Alexa+ überarbeitet werden, hieß es.



Alexa+ ist bald auch im Browser erreichbar, beantwortet dort etwa Wissensfragen wie ein üblicher Chatbot, demonstrierte Amazon-Manager Sven Paukstadt.

(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

Für den Deutschlandstart hat Amazon die neue Alexa außer mit der hiesigen Sprache mit Humor, Küche und kulturellen Besonderheiten gefüttert. Zum Start versteht sie sich etwa mit Technik und Inhalten von Bosch und Siemens Hausgeräte, ARD, Bild, Der Spiegel sowie 1000 lokalen Radiosendern von ARD Sounds, RTL Radio und Radio FFH. Ein Zusammenspiel mit Kinoheld, GMX und Web.de soll im Laufe des Jahres folgen.



Alexa+ blieb als Unterbau der BMW-Sprachassistenz unauffällig im Hintergrund, ermöglichte aber eine natürlich Bedienung der Komfortfunktionen des Autos wie auf einem Echo-Gerät.

(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

Ferner hält Alexa+ Einzug ins Bordsystem von BMW-Fahrzeugen. In Berlin zeigte Amazon, wie die Sprach-KI als Unterbau des BMW Intelligent Personal Assistant den Zugriff mit natürlicher Sprache auf Navigation und Komfortfunktionen des E-Autos BMW iX3 erleichtert. Es ließ sich eine Route mit mehreren Zwischenstationen anlegen und ändern. Zudem reichte es statt „Öffne die Seitenfenster“ bloß „Hey BMW, mir ist warm“ zu sagen. In dem seit Mitte April vom Band gefahrenen iX3 steckt Alexa+ schon drin, davor produzierte Fahrzeuge erhalten sie per Update ab Ende Mai.


(dahe)



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