Apps & Mobile Entwicklung
Konkurrenz: Google greift Nvidia mit eigenem KI-Chip-Geschäft an
Google will seine eigenen KI-Beschleuniger stärker außerhalb der eigenen Cloud vermarkten und rückt damit direkter an Nvidia heran. Neben Technik spielen dabei Finanzierungsmodelle, Rechenzentren und Großkunden wie Anthropic eine zentrale Rolle.
Google setzt stärker auf eigene TPUs
Google arbeitet seit Jahren an eigenen KI-Beschleunigern, den Tensor Processing Units, kurz TPUs. Bislang wurden diese vor allem intern und über die Google Cloud genutzt. Nun zeichnet sich aber ab, dass Google daraus ein größeres Geschäftsfeld machen will, das stärker mit Nvidias GPU-Geschäft konkurriert.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Hardware selbst. Google versucht offenbar, ein breiteres Ökosystem aus Chips, Cloud-Diensten, Rechenzentrumskapazitäten und Finanzierung aufzubauen. Genau dieses Zusammenspiel gilt als einer der Gründe, warum Nvidia im KI-Boom so stark wachsen konnte: Neben den GPUs selbst profitieren Kunden von Software, Infrastrukturpartnern und einem großen Entwicklerumfeld.
Blackstone soll TPU-Cloud mitfinanzieren
Ein wichtiger Baustein ist die im Mai angekündigte Zusammenarbeit mit Blackstone. Der Finanzinvestor will zunächst 5 Milliarden US-Dollar Eigenkapital bereitstellen. Damit soll eine neue TPU-Cloud entstehen, die voraussichtlich ab 2027 zunächst 500 Megawatt Rechenzentrumskapazität bereitstellt.
Google liefert dafür die TPUs, Software und weitere Dienste. Blackstone bringt Kapital und Erfahrung im Aufbau digitaler Infrastruktur ein. Die neue Plattform soll KI-Rechenleistung für externe Kunden bereitstellen und damit eine Alternative zu GPU-orientierten Cloud-Anbietern schaffen.
Damit nähert sich Google einem Modell, das bei Nvidia bereits zu beobachten ist: Der Chipanbieter profitiert nicht nur vom Verkauf einzelner Beschleuniger, sondern auch von einem Netzwerk aus Cloud-Anbietern, Rechenzentren und Kunden, die ihre KI-Modelle in großem Maßstab trainieren oder ausführen wollen.
Anthropic als großer TPU-Kunde
Parallel dazu baut Anthropic seine Partnerschaft mit Google und Broadcom aus. Das Unternehmen hinter Claude hat eine Vereinbarung über mehrere Gigawatt an TPU-Kapazität geschlossen, die ab 2027 verfügbar werden soll. Diese Rechenleistung soll für die Weiterentwicklung und den Betrieb künftiger Claude-Modelle genutzt werden.
Für Google ist Anthropic damit ein besonders wichtiger Referenzkunde. Große KI-Anbieter benötigen enorme Mengen an Rechenleistung, suchen zugleich aber nach Alternativen zu knappen und teuren Nvidia-GPUs. Wenn Google hier ausreichende Leistung, Verfügbarkeit und passende Software bieten kann, könnten TPUs für weitere Anbieter interessanter werden.
Broadcom spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Rolle, da das Unternehmen an der Bereitstellung der TPU-Infrastruktur beteiligt ist. Google bleibt damit nicht allein auf die eigene Cloud beschränkt, sondern bindet Partner für die technische und infrastrukturelle Umsetzung ein.
Nvidia bleibt vorerst schwer einzuholen
Trotz der neuen Offensive bleibt Nvidia der dominierende Anbieter im Markt für KI-Beschleuniger. Neben der reinen Rechenleistung ist vor allem das Software-Ökosystem rund um CUDA ein entscheidender Vorteil. Viele KI-Anwendungen, Entwicklerwerkzeuge und bestehende Arbeitsabläufe sind auf Nvidia-Hardware ausgelegt.
Google kann hier zwar auf eigene Chips und eine große Cloud-Plattform zurückgreifen, muss Kunden aber nicht nur von der Leistung der TPUs überzeugen. Ebenso wichtig sind Verfügbarkeit, Preis, einfache Nutzung und die Frage, wie gut bestehende KI-Software auf Googles Infrastruktur läuft.
Mehr Wettbewerb im KI-Infrastrukturmarkt
Die aktuellen Schritte zeigen dennoch, dass Google das KI-Infrastruktur-Geschäft deutlich breiter aufstellen will. Statt die eigenen Beschleuniger nur als internes Werkzeug oder Cloud-Option zu behandeln, entsteht ein Angebot, das stärker als eigenständige Infrastruktur für KI-Unternehmen positioniert wird.
Für Kunden könnte das langfristig mehr Auswahl bedeuten. Der Markt für KI-Rechenleistung ist weiterhin von hoher Nachfrage und begrenzter Verfügbarkeit geprägt. Jede ernsthafte Alternative zu Nvidia-GPUs dürfte deshalb auf Interesse stoßen, vor allem bei Unternehmen, die große Modelle trainieren oder im großen Maßstab betreiben wollen.
Ob Google damit tatsächlich zu einem Gegengewicht zu Nvidia wird, hängt weniger von einer einzelnen Partnerschaft als vom Ausbau des gesamten Ökosystems ab. Die Kombination aus eigenen TPUs, Blackstones Kapital, Broadcoms Infrastrukturbeitrag und Anthropic als Großkunde zeigt aber, dass Google diesen Markt nicht länger nur Nvidia überlassen will.
Apps & Mobile Entwicklung
Gaming bei 35° C: Wie geht ihr in der Sommerhitze mit dem Hobby Gaming um?
Es ist heiß in Europa. Wohnungen und Häuser haben tagelang Zeit, sich ordentlich aufzuheizen. Kommt dann noch ein High-End-Rechner mit einer ausgedehnten Gaming-Session ins Spiel, gibt es die Sauna frei Haus – oder? Wie geht ihr mit dem Hobby Gaming bei hohen Temperaturen um und wie klimatisiert ihr euer zuhause?
Das Hobby Gaming und die Sommerhitze
Pünktlich zum Start des Sommers rollt eine Hitzewelle über Mitteleuropa. Vielerorts werden tagsüber Temperaturen von über 30 Grad Celsius erreicht, mancherorts sogar deutlich mehr. Nachts fällt das Thermometer häufig kaum noch unter 20 Grad, sodass Wohnräume über Tage hinweg Wärme speichern und sich zunehmend aufheizen.
Für große Teile der ComputerBase-Community kommt zur wetterbedingten Hitze zuhause noch ein weiterer Faktor hinzu: der Gaming-PC. Moderne High-End-Grafikkarten erreichen unter Last inzwischen Leistungsaufnahmen von bis zu 600 Watt. Zusammen mit einer leistungsstarken CPU, den übrigen Komponenten, mehreren Bildschirmen und Lautsprechern können aktuelle High-End-Setups im Spielbetrieb durchaus an der 1.000-Watt-Marke kratzen. Aber auch Mittelklasse-Rechner liegen heute schnell bei 400 bis 500 Watt kombinierter TDP. Und praktisch die gesamte aufgenommene elektrische Energie wird letztlich als Wärme in den Raum abgegeben.
Die heutige Sonntagsfrage möchte deshalb herausfinden: Wie geht die ComputerBase-Community mit Sommerhitze und Gaming um?
Spielt ihr im Sommer (anders als sonst)?
Los geht es mit der Frage, ob es überhaupt eine saisonale Veränderung eures Gaming-Verhaltens gibt – und falls ja, inwiefern die Hitze daran schuld ist. Schließlich können auch Urlaube, die Familie, Grillabende, Sport oder andere Outdoor-Aktivitäten dazu führen, dass Gaming zeitweise in den Hintergrund rückt.
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Nein, ich spiele unabhängig von Jahreszeit und Temperaturen ähnlich viel.
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Ja, die hohen Temperaturen im Sommer beeinflussen mein Gaming-Verhalten spürbar.
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Ja, aber hauptsächlich aus anderen Gründen (Urlaub, Familie, Outdoor-Aktivitäten etc.).
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Ja, sowohl die Temperaturen als auch andere sommerliche Aktivitäten spielen eine Rolle.
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Gaming-Verhalten? Ist mir fremd.
Gerne könnt ihr in den Kommentaren berichten, welche Aktivitäten und Hobbys bei euch im Sommer möglicherweise an die Stelle des Gamings treten.
Wie ändert Hitze euer Gaming-Verhalten?
Wer auch bei hohen Temperaturen weiter spielt, entwickelt häufig eigene Strategien. Manche reduzieren ihre Spielzeit, andere verlagern das Gaming auf die Abendstunden oder in die Nacht. Wieder andere suchen kühlere Räume auf oder verzichten nur an besonders heißen Tagen ganz auf das Hobby. Wie geht ihr mit der Hitze um?
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Ich spiele insgesamt weniger.
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Ich verlagere das Spielen auf kühlere Tageszeiten.
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Ich spiele an besonders heißen Tagen gar nicht.
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Ich wechsle bewusst in kühlere Räume (z. B. Keller, klimatisierter Raum etc.).
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Ich spiele tendenziell andere Spiele.
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Ich wechsle häufiger auf andere Geräte.
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Ich weiche auf andere Aktivitäten aus.
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Die Hitze beeinflusst mein Spielverhalten kaum bis gar nicht.
Eine Möglichkeit, die zusätzliche Abwärme zu reduzieren, besteht darin, auf andere Plattformen auszuweichen. Handhelds, Notebooks oder Konsolen benötigen oft deutlich weniger Energie als ein leistungsstarker Desktop-PC. Gleichzeitig ermöglichen manche Geräte auch einen Wechsel in andere Räume oder sogar nach draußen. Falls ihr im heißen Sommer auf andere Geräte ausweicht: Welche sind das?
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Stationäre Spielkonsole
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Mobile Spielkonsole / Handheld (Switch, Steam Deck etc.)
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Notebook
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Energieeffizienterer Zweit-PC
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Cloud-Gaming / Game-Streaming
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Smartphone oder Tablet
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Ich wechsle nicht auf andere Geräte, sondern bleibe beim PC.
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Ich wechsle nicht auf andere Geräte, sondern lasse das Spielen in diesem Fall ganz sein.
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Ich besitze keinen Gaming-PC, diese Frage stellt sich für mich nicht.
Gerne könnt ihr in den Kommentaren erläutern, ob ihr dabei dieselben Spiele weiterspielt oder – ob bewusst oder notgedrungen – zu anderen Genres und Titeln greift.
Habt ihr am PC ein „Sommer-Profil“?
Falls es beim Spielen am Gaming-Rechner bleibt: Die Hardware bietet zahlreiche Möglichkeiten, ihren Energieverbrauch und damit auch die Wärmeentwicklung zu reduzieren. Von FPS-Limits über Upscaling und Frame Generation bis hin zu Undervolting oder reduzierten Power Limits gibt es viele Ansätze, um die Effizienz zu steigern. Passt ihr euren Gaming-PC im Sommer gezielt an?
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Ja, ich drehe manuell die Kühlung auf – die Hardware wird bei diesen Temperaturen sonst zu heiß.
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Ja, ich begrenze die FPS (stärker als im Winter).
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Ja, ich nutze bei Hitze (offensiver) Upsampling.
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Ja, ich nutze bei Hitze (offensiver) Frame Generation.
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Ja, ich reduziere die Grafikeinstellungen.
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Ja, ich reduziere das Power-Limit meiner Hardware.
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Ja, ich undervolte gezielt GPU und bzw. oder CPU.
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Ja, ich untertakte bewusst GPU und bzw. CPU.
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Ja, ich schalte nicht benötigte Bildschirme oder weiteres Zubehör aus.
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Ja, ich verzichte dann bewusst auf Lautsprecher und wechsele zu Kopfhörern.
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Ja, anders, siehe meinen Kommentar im Forum.
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Nein, nichts dergleichen.
Falls ja, könnt ihr im Forum gerne von euren Strategien und den damit verbundenen Erfahrungen berichten. Welche Maßnahmen haben bei euch den größten Effekt erzielt?
Ist euer Zuhause klimatisiert?
Nicht jeder muss sich mit aufgeheizten Räumen arrangieren. Klimaanlagen gewinnen auch in Mitteleuropa zunehmend an Verbreitung. Andere versuchen die Hitze mit Ventilatoren, Verschattung oder nächtlichem Lüften in den Griff zu bekommen. Wie sieht es bei euch zuhause aus?
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Ich habe zuhause eine fest installierte Split-Klimaanlage.
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Ich habe zuhause eine mobile Split-Klimaanlage.
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Ich habe zuhause eine Mobile Monoblock-Klimaanlage (mit Abluftschlauch).
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Ich habe einen Ventilator.
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Ich treffe andere Maßnahmen (Rollläden, Verschattung, Nachtlüftung etc.).
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Ich begegne der Hitze anderweitig, siehe meinen Kommentar im Forum.
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Gar nicht.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
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Wochenrück- und Ausblick: Grafikkarten zurück im Fokus und das Warten auf GTA 6

Der wöchentliche Rückblick behandelt heute die 25. Woche 2026. Es sind 108 News/Notizen und fünf Tests beziehungsweise Berichte erschienen. Welche davon haben die ComputerBase-Leser besonders interessiert? Was empfiehlt sich als Wochenendlektüre?
AMD will das leistungsstarke KI-Upsampling FSR 4.1, das bislang RDNA-4-Grafikkarten der Serie Radeon RX 9000 vorbehalten war, offiziell auch auf älteren GPU-Generationen anbieten. Den Anfang macht schon im Juli 2026 RDNA 3 im Desktop, wohingegen es bei RDNA 2 für Desktop-Grafikkarten erst nächstes Jahr soweit sein soll. Jetzt liefert der Hersteller noch einmal neue Details dazu.
Wie schnell sind eigentlich dein Prozessor und deine Grafikkarte im „Gaming-Benchmark“ 3DMark? Miss nach und teile deine Ergebnisse im Community-Benchmark, rief ComputerBase in der letzten Woche auf. Mit den deutlich ausgebauten Community-Benchmarks 2.0 geht es jetzt in die zweite Runde.
GTA 6 kann ab dem 25. Juni für PlayStation 5 (Pro) und Xbox Series X|S vorbestellt werden. Das hat Entwickler und Publisher Rockstar Games in einer kurzen Mitteilung bekannt gegeben. GTA 6 soll am 19. November 2026 veröffentlicht werden.
Geschlagen wurde diese Meldung aber vom Donald-Trump-Handy – Google-Traffic sei es gedankt. Das T1 Phone von Trump Mobile ist nur ein HTC U24 Pro mit kleineren Modifikationen bei Akku, Speicher und dem Gehäuse. Dies bestätigte eine Analyse von iFixit, wodurch das einstige Werbeversprechen „Made in USA“ äußerst fragwürdig erscheint.
Podcast
In gewohnter Besetzung haben Jan und Fabian diese Woche über AMDs Neuigkeiten zu FSR 4 für ältere Hardware gesprochen. Und was hat FSR 4 mit der Steam Machine zu tun, die schon bald erscheinen könnte?
Ausblick
In der kommenden Woche startet der AMD Ryzen 7 5800X3D – ja, schon wieder! Aber verrückte Zeiten erfordern offenbar auch mal drei Schritte zurück im Portfolio. Entsprechend wird die Redaktion die alte CPU noch einmal neu testen. ComputerBase wird darüber hinaus auf der ISC 2026 in Hamburg und Intersolar in Münschen unterwegs sein und sich große (und teure) Systeme ansehen. In der Redaktion wird zudem ein „AI-optimiertes NAS“ unter die Lupe genommen werden.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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Neue Optionen in Windows 11: Wie sich Startmenü und Taskleiste künftig anpassen lassen

Teil der Runderneuerung von Windows 11 sind ein Startmenü und eine Taskleiste, die sich wesentlich stärker an die Wünsche der Nutzer anpassen lassen. Das komplette Upgrade lässt sich bereits im Windows Insider Program testen. Möglich ist damit sogar ein Startmenü komplett ohne Inhalt.
Ab dem Insider Experimental Preview Build 26300.8493 vom April 2026 stecken die Neuerungen im Code, sind aber noch nicht von Haus aus für alle Nutzer freigeschaltet. Wer die neuen Optionen testen will, muss diese also entweder über die Funktionskennzeichnungen-Option in den Einstellungen zum Windows Insider Program oder mit externen Apps wie ViVeTool als versteckte Funktion aktivieren. Letzteres erfolgt aber immer auf eigenes Risiko.
Wie sich ViVeTool nutzen lässt, wird auf der entsprechenden GitHub-Seite erklärt. Nachdem das Download-Archiv entpackt wurde, muss die Eingabeaufforderung als Administrator geöffnet und mit dem cd-Befehl in den ViVeTool-Ordner gewechselt werden. Dort lassen sich die versteckten Funktionen dann mit dem Befehl vivetool /enable /id:xxxxxx aktivieren. Die IDs für das neue Startmenü und die Taskleiste liefert der bekannte X-Nutzer phantomofearth.
- Neues Startmenü: vivetool /enable /id:61754985,61225604,61596616,61596617,61596618,61596619 (IDs jeweils einzeln freischalten)
- Neue Taskleisten-Positionen: vivetool /enable /id:59213768
- Kleinere Taskleiste: vivetool /enable /id:61090762
Damit können aber auch Probleme auftreten. Als Microsoft das Startmenü erstmals im Herbst 2025 überarbeitete, ließ es sich auch mit ViVeTool als versteckte Funktion aktivieren. Im Test der Redaktion öffnete sich das Startmenü ab einem gewissen Zeitpunkt jedoch nicht mehr. Der Fehler ließ sich beheben, indem die jeweiligen IDs wieder deaktiviert wurden.
Wenn das neue Startmenü aktiviert ist, erstaunt es zunächst, wie viel Freiheiten Microsoft den Nutzern nun lässt. Die Auswahl erfolgt in den Einstellungen über den Abschnitt „Start“ im Bereich „Personalisierung“. Wer dort sämtliche Schalter deaktiviert, erhält ein Startmenü ohne einzelne Abschnitte.
Es lassen sich aber auch sinnvollere Anpassungen vornehmen. Wer einfach nur einen Überblick über sämtliche Apps haben möchte, kann lediglich die Option „Alle“ aktivieren. Dann erhält der Anwender eine einfache Übersicht. Es lassen sich aber auch nur angeheftete Apps anzeigen, was das Startmenü ebenfalls überschaubarer wirken lässt. Der Bereich Empfehlungen lässt sich schon länger abschalten.
Zusätzlich lässt sich noch mit der Größe des Startmenüs spielen. Je nach Anzahl der aktivierten Abschnitte im Startmenü sowie der Taskleisten-Position bietet das wesentlich mehr Freiheiten.
Taskleiste lässt sich an den linken, rechten und oberen Bildschirmrand verschieben
Interessant wird es ohnehin, wenn die Startmenüoptionen mit den neuen Taskleisten-Einstellungen kombiniert werden. Dann ist es etwa möglich, das Startmenü von der Mitte auf die linke Seite zu ziehen. Mit reduzierten Startabschnitten erhält das System wieder einen klassischeren Windows-Vibe.
Außerdem ist es nun möglich, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu packen. Dass diese in den Vorgängern von Windows 11 gängige Option erst gestrichen wurde, galt als erstaunlich.
Dass sich die Taskleiste dauerhaft verkleinern lässt, kann je nach Vorlieben ebenfalls hilfreich sein.
Allgemeinheit muss noch warten
Noch befinden sich die neuen Optionen für das Startmenü sowie die Taskleiste in der Testphase. Es dauert also noch, bis diese für die Allgemeinheit freigeschaltet werden.
Es zeichnet sich aber ab, dass Microsoft an diversen Punkten ansetzt, die für Nutzer – insbesondere zur Anfangszeit von Windows 11 – ein Ärgernis waren. Selbst der Kontenzwang steht nun auf der Kippe.
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