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Künstliche Intelligenz

Dienstag: TV-Sender gegen Tech-Konzerne, Lieferungen per Drohne in der Bay Area


Smart-TVs und virtuelle Assistenten von Tech-Konzernen wie Google, Amazon, Apple oder Samsung fungieren zunehmend als Torwächter für Inhalte und Publikum. Das bemängeln europäische Rundfunkverbände. Sie fordern von der EU-Kommission nun strengere Regeln nach dem EU-Gesetz über digitale Märkte. Die Alphabet-Tochter Wing startet nach einem erfolgreichen Pilotprojekt Lieferungen per Drohne im Großraum San Francisco. Und angesichts der Instabilität im Nahen Osten drängt die EU-Kommission auf koordinierte Vorsorge bei der Erdgas – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Seit Ende 2022 ist der europäische Digital Markets Act (DMA) in Kraft. Er soll der Marktmacht sogenannter Gatekeeper wie Google, Amazon oder Apple Grenzen setzen und den Wettbewerb in der EU fairer machen. Als Gatekeeper oder Torwächter werden laut der EU-Verordnung Unternehmen eingestuft, die zentrale Plattformdienste anbieten und dauerhaft erheblichen Einfluss auf den EU-Binnenmarkt haben. Smart-TVs und virtuelle Assistenten hätten bislang kaum regulatorische Aufmerksamkeit erfahren, beklagen jetzt mehrere europäische Rundfunkverbände. Mit Verweis auf zunehmende Marktkonzentration fordern sie strengere Regeln für die Anbieter. Smart-TV: Europäische TV-Sender wehren sich gegen Tech-Konzerne

Lieferdienste für Lebensmittel oder Waren des täglichen Bedarfs stehen alle vor demselben Problem: Die Zustellung auf der letzten Meile ist für kleine, dringende Bestellungen in der Regel langsam, teuer und ineffizient. Die Alphabet-Tochter Wing glaubt, eine Lösung für diese Herausforderung gefunden zu haben. Mit eigens entwickelter Drohnentechnik ist das Unternehmen in der Lage, kleine Pakete auch in dicht besiedelten Gegenden zuzustellen. Das Unternehmen hat nun angekündigt, seinen Drohnenlieferdienst für private Haushalte in den kommenden Monaten auf die San Francisco Bay Area auszuweiten. Alphabet-Tochter Wing startet Lieferungen per Drohne im Großraum San Francisco

Seit die USA und Israel vor drei Wochen den Iran angegriffen haben, sind die Ölpreise um über 50 Prozent in die Höhe geschnellt. Die Gaspreise in der EU zogen bereits um mehr als 30 Prozent an – mit Auswirkungen auf die Energie- und Benzinpreise. Da der Iran die strategisch wichtige Straße von Hormus blockiert, sind ein Viertel der weltweiten Ölvorräte und ein Fünftel der Flüssiggas-Lieferungen (LNG) faktisch vom Weltmarkt abgeschnitten. Die EU-Kommission blickt daher mit wachsender Sorge auf den kommenden Winter und ruft die Mitgliedstaaten jetzt dazu auf, die Einspeisephase für Erdgas so früh wie möglich zu beginnen. In Deutschland jedoch sorgen die aktuellen Speicherfüllstände für politische Reibung. Einige Speicher stehen sogar vor dem Aus. Strategische Reserve: EU drängt zum frühen Füllstart der Gasspeicher

Nicht zuletzt der Iran-Krieg zeigt die Anfälligkeit von Konzepten, die hauptsächlich auf fossile Energieträger setzen. Deutschlands Energieversorgung wird schon seit geraumer Zeit grundlegend umgestellt: weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz. Weltweit werden so viele Windkraft- und Solaranlagen gebaut wie noch nie zuvor. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 800 Gigawatt neu installiert. Eine Studie des britischen Thinktanks Ember Energy wartet mit vielen beeindruckenden Zahlen auf. 2025 wurden so viele Solar- und Windkraftanlagen wie nie zuvor gebaut

Polizisten in Österreich können Hände Verdächtiger jetzt mobil mit dem Handy ablichten. Binnen Minuten erfolgt der Abgleich mit Fingerabdruck-Datenbanken. Österreich ist wahrscheinlich das erste Land mit dieser Technik. Fingerabdruck-Abgleich mittels Smartphone bei österreichischer Polizei

Ein Problem treibt die Hardware-Welt derzeit besonders um: RAM-Arbeitsspeicher, aber auch NAND-Flash für PCs, Smartphones, TVs und andere Geräte sind so knapp wie noch nie. Angesichts der aktuellen Speicherkrise, aber auch durch die Präsentation von Apples MacBook Neo, das sich mit 8 Gigabyte RAM begnügt, ist Microsoft unter Druck geraten. Zwar läuft das Betriebssystem Windows 11 schon mit 4 GByte RAM, beansprucht davon aber den Großteil selbst. Bei Desktop-PCs und Notebooks mit 8 GByte genehmigt sich das Betriebssystem gerne mehr als die Hälfte. Dadurch fühlen sich Systeme und Anwendungen potenziell langsam an. Nun will Microsoft gegensteuern und mehr Speicher für Apps freischaufeln. Windows-11-Rechner sollen bis zum Jahresende weniger RAM benötigen. Microsoft will den Speicherhunger von Windows 11 bändigen

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Auch noch wichtig:


(akn)



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Künstliche Intelligenz

Studie: Neue KI-Programme bei Kindern verbreitet


Neue Chat-Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) gehören laut einer Studie inzwischen bei vielen Kindern und Jugendlichen zum Alltag und können auch zu einer problematischen Nutzung beitragen. Mehrmals pro Woche nutzen 20,8 Prozent der Befragten von 10 bis 17 Jahren Programme wie ChatGPT oder Gemini, wie Umfragedaten der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ergaben. Täglich nutzen sie demnach – gefragt nach den letzten sechs Monaten – 6,4 Prozent.

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„Dabei zeigt sich, dass Chatbots häufig als Lern- und Informationswerkzeug eingesetzt werden, zugleich aber auch einzelne sozial-emotionale Funktionen erfüllen können“, heißt es in der Studie, die heute in Berlin vorgestellt werden soll. So hätten einzelne angegeben, Chatbots Dinge anzuvertrauen, die sie sonst keinem oder nur engen Freunden erzählen würden. „Manchmal“ trifft dies demnach auf 7 Prozent zu, „oft“ oder „sehr oft“ auf weitere 3,4 Prozent.

Diese Angaben beziehen sich auf 644 Befragte, die Chat-Programme nach eigenen Angaben nicht „nie“ nutzen. Insgesamt wurden den Angaben zufolge 1.005 Kinder von 10 bis 17 Jahren mit je einem Elternteil vom 24. September bis 12. Oktober 2025 für die neue Studie vom Institut Forsa befragt. Es ist die achte Welle einer seit 2019 laufenden Mediennutzungsstudie von DAK und UKE.

Trotz leichter Rückgänge bei den Nutzungszeiten bleibe die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit einer problematischen Mediennutzung sehr hoch, heißt es in der neuen Untersuchung. Bemerkenswert aus Sicht der Suchtvorbeugung sei ein starker Anstieg bei der Nutzung von Online-Videos auf Plattformen wie TikTok und YouTube. Damit rückten auch verbreitete Darstellungselemente wie endloses Scrollen oder automatische Wiedergaben in den Fokus.

Social-Media-Angebote wie Messenger, Streamingdienste oder Fotoalben nutzen laut der Studie 88,8 % der Mädchen regelmäßig, wobei 69,8 Prozent dies auch täglich tun. Bei Jungen lagen diese Anteile bei 86,1 Prozent und 66,8 Prozent. Im Schnitt lag die Nutzungsdauer laut der Befragung von Herbst 2025 werktags bei 146 Minuten pro Tag und an Wochenenden bei 201 Minuten pro Tag – das war etwas kürzer als im Jahr zuvor mit 157 und 227 Minuten.

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Der Anteil der Kinder mit einer riskanten Social-Media-Nutzung lag demnach nun bei 21,5 Prozent nach 21,1 Prozent im Vorjahr. Hochgerechnet zeigten 1,4 Millionen der 10- bis 17-jährigen Kinder in Deutschland problematische Muster, heißt es in der Studie – dazu zählen eine riskant starke Nutzung und eine sogar krankhafte Nutzung, bei der es auch zu Kontrollverlusten bei der Dauer oder einer Vernachlässigung anderer Alltagsaktivitäten kommen kann.

DAK-Chef Andreas Storm sagte, die anhaltend hohe Mediensucht zeige den großen Handlungsbedarf. „Für eine sinnvolle Altersregulierung braucht es jetzt eine rasche gesetzliche Regelung bis zur Sommerpause. Damit erste Maßnahmen dann bereits im kommenden Schuljahr greifen, sollten wir unabhängig von einer EU-weiten Lösung handeln.“ In der Koalition haben sich CDU und SPD für ein Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige ausgesprochen.


(mho)



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Klingbeil schlägt Preisgrenzen für Sprit vor


SPD-Chef Lars Klingbeil will sich angesichts stark gestiegener Spritpreise infolge des Iran-Kriegs an Maßnahmen in Luxemburg orientieren. „Wir sollten gerade mal genau gucken, was Luxemburg dort macht, die Preisgrenzen festlegen“, sagte Klingbeil in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“. In Luxemburg legt das Wirtschaftsministerium Höchstpreise für Benzin, Diesel und Heizöl fest. Normalerweise werden die Preise etwa zweimal monatlich verändert. Bei besonderen Marktschwankungen sind allerdings auch dort häufigere Neufestsetzungen üblich.

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Mit Blick auf die besonders starken Preissprünge an deutschen Tankstellen im Vergleich zum europäischen Ausland sprach Klingbeil von einer „wahnsinnigen Abzocke“. Es werde immer offensichtlicher, dass die Mineralölkonzerne versuchten, jetzt mit dieser Kriegssituation Profit zu machen. „Deswegen sind wir schon in der Pflicht, da politisch mit umzugehen.“

Beim Kartellrecht sei etwas auf den Weg gebracht worden. Zugleich erneuerte Klingbeil seine Forderung nach einer „Übergewinnsteuer“. Er erwarte von der Europäischen Kommission, „dass sie das wieder scharfschalten“, sagte der Bundesfinanzminister und Vizekanzler. Am Freitag werde unter den europäischen Finanzministern auch über diese Fragen geredet. Das Geld, das dadurch reinkomme, sollte den Bürgern zurückgeben werden – etwa über die Pendlerpauschale oder auch Energiesteuern.

Mehr zum Benzinpreis


(mfz)



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Wie ich mit KI-Hilfe ein Elektroauto kaufte und was ich dabei lernte


Knapp drei Jahre lang haben wir es geschafft, mit unserer fünfköpfigen Familie ohne Auto auszukommen. Eigentlich klappte das sehr gut, denn die Kinder können zur Schule laufen oder nehmen für andere Ziele so wie ich die Straßenbahn – die Haltestelle liegt quasi nebenan – oder fahren mit dem Rad. Doch zuletzt wurde es immer schwieriger, Termine, spontane Verabredungen oder Not- und Unfälle ohne Auto zu bewältigen.

Ein Verbrenner kam nicht mehr infrage, ein Neukauf ebenso wenig. Doch welches gebrauchte E-Auto passt zur Situation? Auf gings in die Recherche, doch schnell wurde deutlich, wie lang es her war, dass das Thema Autokauf zuletzt auf der Tagesordnung stand.

  • Eine KI kann bei der Auswahl eines Autos helfen, wenn man sie mit Bedacht einsetzt.
  • Sie hilft, Angebote zu sichten und zu sortieren sowie Themen zusammenzufassen.
  • Ein kritischer Blick auf die Ergebnisse und eigene (Nach-)Recherche bleiben unerlässlich.

Also begann das Experiment, sich von einer KI beraten zu lassen. Das Nutzungsprofil war klar: Die tägliche Pendelstrecke zur Arbeit ist rund 35 Kilometer lang. Das Auto wird nie voll besetzt sein, und in die Stadt geht es ohnehin nur mit den Öffis. Für längere Strecken gibt es die Bahn. Zu diesen Eckdaten bekam Perplexity, das im Forschungsmodus lief, noch weitere Kriterien: mindestens vier Sitze, Baujahr oder Erstzulassung bis Ende 2022, Preisklasse zwischen 10.000 und 20.000 Euro, hohe Zuverlässigkeit aus Langzeiterfahrungen, kompakt. Zu jedem Vorschlag sollte der Bot die typischen Macken und Nachteile nennen, die beim geforderten oder genannten Modelljahr auftreten können. Das Experiment warf einige interessante allgemeingültige Erkenntnisse für derartige Recherchen ab.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wie ich mit KI-Hilfe ein Elektroauto kaufte und was ich dabei lernte“.
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