Digital Business & Startups
+++ Blacklane +++ Uber +++ Recycling +++ Autodoc +++ Balun +++ happyhotel +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Uber will offenbar Blacklane übernehmen +++ Recycling ist und bleibt ein Mega-Trend +++ Autodoc wächst auf profitable 1,8 Milliarden Umsatz +++ Energy-Startup Balun wird liquidiert +++ So funktioniert happyhotel +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 25. März).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Blacklane
+++ Fetter Millionenexit in Berlin! Der Berliner Chauffeurdienst Blacklane steht wohl vor einer Übernahme durch den US-Fahrdienstvermittler Uber – wie das Manager Magazin berichtet. Durch den Zukauf möchte Uber ins margenstärkere Premiumsegment vorstoßen. Die Firmenbewertung soll im höheren dreistelligen Millionenbereich liegen. Blacklane, 2011 gegründet, konzentriert sich auf Chauffeur-Dienste mit hochwertigen Fahrzeugen für Geschäftsreisende. Zu den Investoren des Grownups, das zuletzt 240 Millionen Euro Umsatz erzielte, gehören unter anderem der saudi-arabische Mobility-Investor Tasaru Mobility Investments, Gargash Group, AlFahim, Alstin Capital rund um Carsten Maschmeyer und RI Digital. Der deutsche Autobauer Mercedes Benz hielt zuletzt 28,5 % an Blacklane. Alstin ist derzeit noch mit 12,7 % an Bord. AlFahim hält 10,4 % am Unternehmen. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 150 Millionen in Blacklane. 2023 wirtschaftete das Unternehmen profitabel. (Manager Magazin) Mehr über Blacklane
Recycling
+++ Recycling ist in Deutschland weiter ein Riesenthema! Das aufstrebende Unternehmen WeSort.AI konnte gerade erst 10 Millionen Euro einsammeln – unter anderem von Infinity Recycling, Green Generation Fund (GGF) und vent.io. Das Startup aus Würzburg, 2022 gegründet, setzt auf „Abfallanalyse und Sortierung durch Künstliche Intelligenz“. Zuletzt konnte zudem Eeden imposante 18 Millionen Euro einsammeln – unter anderem von Forbion, Henkel Ventures, der Venture-Capital-Ableger von Henkel und D11Z.Ventures. Die Jungfirma aus Münster, 2019 gegründet, kümmert sich um das „nachhaltige und umweltschonende Recycling von Kleidung und anderen textilen Produkten“. Zuvor boomte in Sachen Recycling vor allem das Thema Schrott. Das Kölner Startup Metycle, eine digitale Plattform für den internationalen Handel mit Schrott und recyceltem Metall, sammelte kürzlich 14,1 Millionen ein. Das Neusser Startup ScrapBees, das unter dem Markennamen Schrottbienen unterwegs ist, sammelte kürzlich erst 4 Millionen ein. Auch beim Grazer Unternehmen Metaloop, 2016 als Schrott24 gegründet, dreht sich alles um Schrott. Zielgruppe sind Industrieunternehmen. FirstMark Capital, Silence VC, Statkraft Ventures und Co. investierten zuletzt 16 Millionen Euro in Metaloop. Und wenn es um das große Thema Entsorgung geht, darf auch der Überflieger Schüttflix nicht fehlen. Das Gütersloher Schüttgut-Unternehmen positioniert sich weiter als „digitale Plattform für die Ver- und Entsorgung der Baustelle, neutraler Marktplatz, Treiber einer echten Kreislaufwirtschaft, Experte für optimierte Stoffströme“. Einzig Cirplus aus Hamburg war keine Erfolgsgeschichte. Das 2018 gegründete Startup, eine digitale Beschaffungsplattform für recycelte Kunststoffe, wurde kürzlich liquidiert. Mehr über Recycling
Autodoc
+++ Ein hochprofitabler Zahlencheck! Der Berliner Auto-Ersatzteilhändler Autodoc, der zuletzt zweimal mit seinem Börsengang scheiterte, konnte auch 2025 glänzen. Der Umsatz des Unternehmens stieg im vergangenen Jahr um 16,3 % auf 1,8 Milliarden Euro. „Dieses Wachstum wurde durch eine starke Online-Präsenz, ein passgenaues Produktangebot und die erfolgreiche Erweiterung des Sortiments vorangetrieben“, teilt das Team mit. Das bereinigte EBITDA stieg um 8,1 % auf 163,8 Millionen. Der Jahresüberschuss stieg auf 58,8 Millionen (2024: 36,9 Millionen). 2026 möchte das Unternehmen seinen „hochprofitablen Wachstumskurs“ weiter fortsetzen. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 170 Millionen und 195 Millionen liegen. Mehr über Autodoc
Balun
+++ Offline! Das Wiener Energy-Startup Balun, das eine Forecasting-Lösung für erneuerbare Energien entwickelte, stellt den Betrieb ein. „Unsere Verbesserungen bei der lokalen Komponente waren daher zwar real, im Gesamtbild aber oft nicht groß genug, um daraus ein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell mit ausreichendem Umsatz zu machen“, erzählt Gründer Giovanni Superti-Furga gegenüber brutkasten. Die Hans(wo)men Group von Hansi Hansmann und Push Ventures investierten zuletzt eine sechsstellige Summe in Balun. (brutkasten) Mehr über Balun
happyhotel
+++ Bereits seit 2019 hilft das Team von happyhotel Hotels dabei mehr Umsatz zu generieren. Inzwischen arbeiten 45 Mitarbeitende für das Unternehmen aus Offenburg. Kürzlich konnte das TravelTech 6,5 Millionen einsammeln – unter anderem von Reimann Investors. Mehr über happyhotel
Startup-Radar
+++ Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Ontoworks, Heimstatt, simmetry.ai, bluvero und SEADS. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Dash0 erhält 110 Millionen +++ Rivia bekommt 15 Millionen +++ blue activity sammelt 8,5 Millionen ein +++ eternal.ag streicht 8 Millionen ein +++ Amazon übernimmt RIVR +++ Berentzen kauft JUMA +++ DHDL: After Inject, ANABOX smart, Nylam. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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Auto-Abo-Startup Finn erreicht Unicorn-Status – Business Insider
Finn sammelt 140 Millionen Euro ein und erreicht damit eine Milliardenbewertung. Das Münchner Mobility-Startup zählt so offiziell zu den Unicorns aus Deutschland.
Insgesamt 140 Millionen Euro frisches Kapital für das Münchner Auto-Abo-Startup Finn: Das Unternehmen gibt den erfolgreichen Abschluss einer Series-D-Finanzierungsrunde bekannt. Damit knackt das Mobilitäts-Startup eine Unternehmensbewertung von über einer Milliarde Euro – und erreicht Unicorn-Status.
Das 2019 gegründete Startup Finn setzt auf ein Auto-Abo. Das funktioniert so: Kunden wählen ihr Fahrzeug online, zahlen eine monatliche Rate – und erhalten ein Paket, das Leistungen wie Zulassung, Versicherung, Wartung und Steuern bündelt. Ein Angebot, das auf hohe Nachfrage trifft. Und seither rasant wächst. Gründerszene hat mit Maximilian Wühr, seit 2023 CEO und Co-Founder von Finn, darüber gesprochen.
Rückenwind vom E-Auto-Boom
„Wir erleben einen grundlegenden Wandel in der Mobilitätsbranche: Flexibilität, digitale Nutzererlebnisse und einfacher Zugang gewinnen zunehmend an Bedeutung“, sagt Wühr. Von diesen Trends profitiere das Startup: „Die Welt bewegt sich von offline zu online. Viele Menschen wollen gleichzeitig immer mehr Access, aber auch weniger Ownership, es geht weniger um Eigentum oder Status-Symbole. Finn profitiert außerdem von dem großen Interesse an Elektrofahrzeugen.“ Das gebe Rückenwind, so Wühr.
Aber es gebe eben auch Herausforderungen, mit denen sich das Unternehmen auseinandersetzen muss und Lösungen bieten will: „Auf der anderen Seite merken wir, dass es Volatilität in Spritpreisen gibt, dass es eine geopolitische Volatilität gibt und dass die Menschen verunsichert sind.“
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100 Millionen Eigenkapital, 40 Millionen Fremdkapital und ein SevenVentures-Deal eingetütet
Die Runde sei überzeichnet, verrät Finn-CEO Wühr im Gespräch mit Gründerszene. Rund ein halbes Jahr haben die Verhandlungen eingenommen. Aber er sagt auch: „Es ist kein leichtes Fundraising-Environment. Es gibt derzeit viel Hype für AI und Defense. Als Startup mit Mobility-Schwerpunkt hat man es aktuell schwerer.“
Allein 100 Millionen Euro sammelte das Startup in dieser Runde an Eigenkapital ein. Angeführt wurde die Series-D-Finanzierungsrunde von Portage, einem Investor für Fintech- und Mobility-Unternehmen. Auch Bestandsinvestoren ziehen mit: UVC Partners, bereits seit den Anfängen an Bord, baut sein Engagement nach Unternehmensangaben deutlich aus. Zudem beteiligen sich Planet First Partners, Korelya Capital, White Star Capital, HV Capital und Picus Capital erneut.
Neben den 100 Millionen Euro Eigenkapital, steuern BC Partners Credit und Runway Growth Capital gemeinsam über 40 Millionen Euro Fremdkapital bei. Darüber hinaus beteiligt sich an der Finanzierungsrunde auch der ProSiebenSat.1-Investmentarm SevenVentures über einen Media-for-Equity-Deal.
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Starkes Wachstum seit Gründung
Das Unternehmen verwaltet derzeit mehr als 50.000 aktive Auto-Abos und erzielt einen jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) von über 300 Millionen Euro. Der Unicorn-Status sei für das Startup ein Meilenstein und vor allem „eine schöne Anerkennung fürs Team“, betont Wühr. Der Erfolg sei das Resultat von „super viel harter und gemeinsamer Arbeit“.
Mit dem frischen Kapital wolle Finn weiter die eigene Strategie verfolgen: „Im Endeffekt machen wir weiter das, womit wir Erfolg haben – nur noch besser. Wir fokussieren uns auf Deutschland, auf Wachstum und auf Profitabilität. Wir nutzen das Geld quasi als Puffer für eine bessere Kapitalisierung.“
Konkret will Finn seine Fahrzeugflotte ausbauen, in die Technologieplattform und die operative Infrastruktur in Deutschland investieren und seine Expansion in Europa vorantreiben.
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7 spannende Startups aus Dresden, die alle kennen sollten
#StartupsToWatch
Die sächsische Landeshauptstadt Dresden hat viel zu bieten – auch in Sachen Startups! In der wunderschönen Elbmetropole sind uns zuletzt wieder einige aufstrebende und auch junge Startups aufgefallen – darunter Additive Drives, FMC und Smarobix.

Die wunderschöne Elbmetropole Dresden ist immer einen Besuch wert, auch wenn es um spannende Startups geht. Denn in den vergangenen Jahren ist in der Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen eine äußerst inspirierende Startup-Szene entstanden.
Dennoch steht Dresden weiter viel zu selten im Fokus der bundesweiten Startup-Szene. In den vergangenen Wochen und Monaten sind uns wieder einige aufstrebende und neue Startups aus Dresden aufgefallen, die wir hier noch einmal in den Mittelpunkt rücken.
7 spannende Startups aus Dresden
Additive Drives
Additive Drives, 2020 von Philipp Arnold Jakob Jung und Axel Helm gegründet, kümmert sich um die „Entwicklung neuer, effizienterer und leistungsfähigerer Elektromotoren“. Mehr über Additive Drives
Cancilico
Cancilico, 2023 von Markus Badstübner, Moritz Middeke, Sebastian Riechert und Jan Eckardt gegründet, hat sich vorgenommen, den Bereich der bildbasierten klinischen Diagnostik mittels Künstlicher Intelligenz zu revolutionieren. Mehr über Cancilico
Last Mile Semiconductor
Last Mile Semiconductor (LMS), 2022 von Christoph Gulich und Mario Orgis gegründet, entwickelt „energieeffiziente IoT-Hochsicherheits-Chips“. Mehr über Last Mile Semiconductor
FMC
FMC (The Ferroelectric Memory Company), 2016 von Ali Pourkeramati gegründet, entwickelt eine chipbasierte Speichertechnologie. Im Bezug auf energiehungrige KI-Rechenzentren kann die Technologie von FMC eine Entlastung bei Kosten, CO2-Bilanz und regulatorischen Auflagen bedeuten. Mehr über FMC
diamics
Das BioTech diamics, von Johannes Paul und Markus Friedemann auf die Beine gestellt, setzt auf „autonome, chemofluidische Schaltungsplattformen für Point-of-Care-Tests (POCT)“. Damit möchte das Startup das Problem der teuren und begrenzt verfügbaren Labordiagnostik angehen, indem es „hochpräzise Diagnostik für jeden – jederzeit und überall“ ermöglicht.
Smarobix
Hinter Smarobix, von Ariel Podlubne, Johannes Mey, Sergio Pertuz, Franz Breu und Patrick Grosa an den Start gebracht, steckt eine „datengesteuerte Software für die Entwicklung leistungsstarker Robotersysteme“. „Our mission is to enable robotic engineers to improve the efficiency and real-time capabilities of their robot system“, ist auf der Website zu lesen.
Packwise
Packwise, 2017 von Gesche Weger, Felix Weger und René Bernhardt gegründet, ermöglicht Unternehmen der „Chemie- Pharma- und Lebensmittelbranche Transparenz entlang der Supply Chain zu gewinnen“. Mehr über Packwise
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Shutterstock
Digital Business & Startups
Die nächste Gründerelite: Das ist Elon Musks SpaceX-Mafia
Elon Musk gehörte zur legendären PayPal-Mafia – jenem Zirkel, aus dem einige der mächtigsten Figuren der Tech-Welt hervorgingen. Nun entsteht rund um ihn ein neues Netzwerk mit ähnlichem Mythos: die SpaceX-Mafia.
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