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Sony stoppt Auslieferung von Speicherkarten


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Seit dem 27. März 2026 nimmt Sony keine Bestellungen von Wiederverkäufern für einen Großteil seiner Speicherkarten in den Bauformen SD und CF-Express Typ A oder B mehr an. Auch im eigenen Onlineshop von Sony Japan können die Karten nicht mehr von Verbrauchern direkt erworben werden. Als Grund nennt das Unternehmen einen weltweiten Mangel an Speicherbausteinen und anderen Halbleitern. Die globale Speicherkrise, ausgelöst durch einen rasanten Bau von KI-Rechenzentren, hat damit auch Fotografen und Filmer erreicht. In dieser Woche hatte Sony bereits den Preis der Playstation 5 erhöht.

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Wie das Unternehmen in seiner Mitteilung schreibt, wolle man die Bestellmöglichkeiten nur vorübergehend aussetzen. Wann diese Maßnahme aufgehoben werden könnte, gibt Sony nicht an. Man wolle das gegebenenfalls auf den Produktseiten der Karten bekanntgeben, heißt es. Dass die Produktion eingestellt wäre, geht aus Sonys Mitteilung nicht ausdrücklich hervor – das ist aber naheliegend, wenn die nötigen Bauteile, insbesondere Flash-Speicherchips, nicht verfügbar sind. Diese werden seit Monaten von Hyperscalern zu nahezu jedem Preis aufgekauft, Marktbeobachter rechnen für das erste Quartal 2026 mit einem Preisanstieg von 60 Prozent, was sich fortsetzen soll. Schon seit dem Herbst 2025 haben sich die Preise für SSDs mit NAND-Flash verdoppelt bis verdreifacht.

Sony nennt als nun nicht mehr verfügbare Produkte fast sein gesamtes Angebot an Speicherkarten. Darunter sind die CF-Express-Karten der „Tough“-Serie im Typ A mit Größen von 240 bis 1920 GByte und die Typ-B-Karten mit 240 und 480 GByte. Gleiches gilt für SDXC- und SDHC-Karten der Tough-Serie von 128 bis 512 GByte und andere SD-Stecklinge anderer Serien. Nicht genannt sind bisher eine einzelne CF-Express-B-Karte der Tough-Reihe mit 960 GByte sowie die langsamste SD-Serie mit dem Kürzel „SF-UZ“. Ob es sich dabei um ein Versehen handelt, ist noch unklar.

Bei europäischen Versendern sind die nun ausgesetzten Sony-Karten laut heise Preisvergleich noch gut verfügbar und nicht nennenswert teurer geworden – das könnte sich bald ändern. Andere Speicherkarten, etwa die beliebte Sandisk Extreme Pro UHS-I mit 128 GByte (ab 32,90 €), sind seit Tiefstständen im Sommer 2025 mehr als doppelt so teuer geworden. Gleiches gilt für die meisten Micro-SD-Karten, die etwa in Smartphones, Tablets und Drohnen zum Einsatz kommen und per Adapter auch in größere Kameras passen.

Für Fotografen und Filmer mit modernsten Kameras kann vor allem die absehbar schlechte Verfügbarkeit von CF-Express-Karten zum Problem werden. Die hohen Serienbildraten von bis zu 120 fps im Raw-Format bei der Sony A9 III lassen sich nur mit den auf PCI-Express basierenden Karten erreichen. Gleiches gilt für aktuelle Kameras anderer Hersteller. Zur schnellen Materialsicherung am Set sind die fixen Speicher auch in der Filmproduktion zunehmend beliebt.

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Update

29.03.2026,

18:23

Uhr

Im Onlineshop von Sony Deutschland sind die genannten CF-Express-Karten noch erhältlich. Sie sollen sofort lieferbar sein, allerdings zu Preisen, die weit über anderen Angeboten liegen.


(nie)



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Reisen festhalten: So führen Sie mit dem iPhone ein digitales Reisetagebuch


Um ein Reisetagebuch zu führen, reichen natürlich Zettel und Stift. Doch wer weit mehr als Text und Skizzen festhalten möchte, greift zu spezialisierten Apps. Das Angebot für iPhone und iPad ist ebenso groß wie breit gefächert: Es reicht von Apples kostenlosem Journal über automatisierte und KI-gestützte Tagebuch-Apps bis zu eigenen sozialen Netzwerken mitsamt Orts-Tracking. Manche iPad-Apps unterstützen obendrein handschriftliche Einträge.

Wir haben sechs populäre Kandidaten gegeneinander antreten lassen – mit Blick auf Funktionsumfang, Pencil-Unterstützung, Abomodelle, KI-Funktionen und den Umgang mit Standortdaten: Journal, Day One, Journi Blog, Travel Diaries, Polarsteps sowie FindPenguins.

  • Apples Journal-App taugt auch als Reisetagebuch.
  • Speziell auf Reisen ausgelegte Apps bieten nützliche Zusatzfunktionen.
  • Abopreise schmälern das Reisebudget, es geht aber auch kostenlos.

Apples Tagebuch-App Journal läuft mittlerweile auf iPhone, iPad und Mac. Der Abgleich erfolgt wahlweise über iCloud. Standardmäßig ist die App bereits vorinstalliert, sie lässt sich – abgesehen vom iCloud-Sync – auch ganz ohne Account nutzen. Journal ist nicht spezifisch auf Reisen ausgelegt, sondern stellt grundlegende Funktionen für ein Tagebuch bereit. Inzwischen ist es möglich, mehrere Journals respektive Tagebücher in der App anzulegen, was sich gut für mehrere Urlaube eignet. Einträge nehmen Medien wie Fotos, Videos, Sprachaufnahmen und den Standort entgegen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Reisen festhalten: So führen Sie mit dem iPhone ein digitales Reisetagebuch“.
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iX-Workshop: IT-Sicherheit nach ISO 27001 – Herausforderungen und Chancen


Sie planen die Einführung eines Information Security Management Systems (ISMS) nach ISO 27001 oder stehen bereits mitten in der Umsetzung? Im interaktiven iX-Workshop IT-Sicherheit nach ISO 27001 und NIS2-Anforderungen umsetzen erhalten Sie eine fundierte Einführung in die Anforderungen der internationalen Norm und lernen praxisnahe Ansätze für die erfolgreiche Umsetzung im Unternehmen kennen.

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Der Workshop vermittelt Ihnen die zentralen Grundlagen eines ISMS nach ISO 27001 und zeigt, wie Sie diese strukturiert in der Praxis umsetzen können. Dabei werden auch die aktuellen regulatorischen Anforderungen der NIS2-Richtlinie berücksichtigt, sodass Sie beide Themenfelder sinnvoll miteinander verbinden können.

Sie erhalten einen klaren Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von ISO 27001 und dem NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) und lernen, wie Sie diese Anforderungen bereits in der Planungsphase Ihres ISMS berücksichtigen können.

Der zweitägige Workshop ist interaktiv aufgebaut und kombiniert theoretische Grundlagen mit praxisnahen Gruppenarbeiten und Diskussionen. Sie erarbeiten zentrale Schritte der ISMS-Einführung, lernen typische Projektphasen kennen und setzen sich mit häufigen Herausforderungen und Fallstricken in der Umsetzung auseinander. Dabei stehen konkrete Aufgaben der Projektplanung, Strukturierung und Implementierung im Mittelpunkt.

Durch den aktiven Austausch in der Gruppe entwickeln Sie ein besseres Verständnis für typische Umsetzungsszenarien und können die Inhalte direkt auf Ihre eigene Organisation übertragen.

Juli
01.07. – 02.07.2026
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 03. Jun. 2026
Oktober
06.10. – 07.10.2026
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 08. Sep. 2026

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Sie profitieren von der gemeinsamen Expertise Ihrer Trainer Ann-Kathrin Rechel und Viktor Rechel, beide leitende Cybersicherheitsberater bei der secuvera GmbH. Sie begleiten Unternehmen regelmäßig bei der Einführung und Weiterentwicklung von Informationssicherheitsmanagementsystemen und verfügen über umfassende Erfahrung in der praktischen Umsetzung von ISO-27001- und NIS2-Anforderungen. Im Workshop vermitteln sie praxisnahe Einblicke aus realen Projekten und zeigen, wie sich ISMS-Strukturen effizient, nachvollziehbar und normkonform in Unternehmen etablieren lassen.

Der Workshop richtet sich an Informationssicherheitsbeauftragte, IT-Mitarbeitende sowie Führungskräfte, die ein ISMS nach ISO 27001 einführen oder weiterentwickeln möchten und dabei auch regulatorische Anforderungen wie NIS2 berücksichtigen müssen.


Workshops IT Security

Workshops IT Security


(ilk)



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KI-Modelle gegen klassische Wettervorhersage: Wer liefert die bessere Prognose?


Regnet es am Wochenende oder scheint die Sonne? Instabile Wetterlagen wie jetzt gerade machen die Wettervorhersage besonders unzuverlässig. Wie KI-Modelle hier Abhilfe schaffen – und wo ihre Grenzen liegen.

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Ein langes Mai-Wochenende steht an – eigentlich ideal für Freiluftaktivitäten. Aber wird tatsächlich die Sonne scheinen? Wer diese Frage derzeit mit Wetter-Apps auf dem Smartphone beantwortet, wird oft enttäuscht. KI-Modelle wie Graphcast von Google, Aurora von Microsoft oder Pangu Weather von Huawei versprechen ähnlich gute oder sogar bessere Ergebnisse, die wesentlich schneller berechnet werden.

Was ist der Unterschied zwischen konventionellen Modellen und KI-Modellen? Was taugen die neuen Modelle und wo werden sie eingesetzt? Und können Sie KI-Modelle nutzen, um das lange Wochenende vielleicht doch mit ein wenig mehr Sicherheit zu planen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Konventionelle Wettermodelle beschreiben die zeitliche – also zukünftige – Entwicklung von Druck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgehend von aktuell gemessenen Werten mithilfe von physikalischen Gleichungen.

Der britische Mathematiker Lewis Fry Richardson kam bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts auf die Idee, dass es möglich sein müsste, mithilfe von physikalischen Gesetzmäßigkeiten das Wetter vorherzusagen. Bis dahin verließen sich die Meteorologen weitgehend auf Erfahrung und Beobachtung und entwickelten empirische Modelle auf der Basis der Entwicklung ähnlicher, bekannter Wetterlagen. Weil es damals aber noch keine Computer gab, musste Richardson seine Berechnungen von Hand durchführen – was länger dauerte als die Reichweite seiner Vorhersage. Außerdem waren die Messdaten, die er in seine Berechnungen steckte, äußerst lückenhaft. Seine Vorhersagen für Luftdruckänderungen lagen also weit neben den tatsächlichen Messungen. Die Arbeiten gelten dennoch als bahnbrechend für die moderne Meteorologie.

Die physikalischen Gleichungen geben an, wie stark sich Größen wie Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit voneinander ändern – das ergibt miteinander gekoppelte Differenzialgleichungen. Um zu berechnen, wie das Wetter wird, müssen diese Gleichungen numerisch integriert werden. Das passiert an den Knotenpunkten eines räumlichen Gitters in festen Zeitschritten. Wie präzise ein Wettermodell ist, hängt also davon ab, wie klein das Raster ist. Allerdings steigt auch der Rechenaufwand, je engmaschiger das Gitter ist.

Regionale Wettermodelle mit kleinen Gitter-Abständen berechnen daher in der Regel nur kurzfristige Vorhersagen. Das Wettermodell COSMO-DE des Deutschen Wetterdienstes etwa verwendet ein Raster von 2,8 × 2,8 Kilometer mit 50 Höhenschichten. Wolken, die jedoch meist kleiner als solche Zellen sind, müssen daher „parametrisiert“ werden – sie tauchen nur in der Anpassung einzelner Modellparameter auf. Deshalb sind Vorhersagen auch immer dann besonders ungenau, wenn sich in einer größeren Luftströmung kleinräumige Störungen befinden.

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Je weiter eine Wettervorhersage in die Zukunft rechnet, desto mehr addieren sich zudem Fehler und Ungenauigkeiten. Ein Vorhersagehorizont von 14 Tagen gilt noch immer als eine Art Schallmauer.

Die Regel, dass Wettervorhersagen nur etwa bis 14 Tage brauchbar sind, geht auf den amerikanischen Mathematiker und Meteorologen Edward Lorenz zurück. Lorenz untersuchte Anfang der 1960er Jahre die Möglichkeiten der numerischen Wettervorhersage in einem stark vereinfachten System – einer sogenannten Konvektionszelle. Das ist ein Luftvolumen, das von unten gleichmäßig erwärmt wird. Die warme Luft steigt auf, kühlt ab und strömt dann wieder nach unten. Dabei entdeckte er, dass schon kleine Ungenauigkeiten in den Anfangswerten nach einiger Zeit große Ungenauigkeiten in der Vorhersage bewirkten. Lorenz vermutete daher, dass auch bei beliebig genau gemessenen Anfangswerten der Zeithorizont der Vorhersage begrenzt sein würde. Die Chaostheorie lieferte später die theoretische Unterfütterung für diesen sogenannten „Schmetterlingseffekt“. Kurz: Wettermodelle sind chaotische Systeme.



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