Künstliche Intelligenz
fish 4.6.0: Shell mit besserer Emoji-Darstellung & Bash-Pipes
Die interaktive Unix-Shell fish kann ab Version 4.6.0 Prompt-Informationen direkt aus Umgebungsvariablen übernehmen, stellt Emoji im Terminal breiter dar und akzeptiert mit |& eine aus Bash vertraute Pipe-Schreibweise. fish richtet sich an Administratoren und Entwickler, die eine interaktive Shell mit gut lesbarer Syntax und vielen Komfortfunktionen bevorzugen. Anders als Bash oder Zsh priorisiert fish dies gegenüber strikter POSIX-Konformität.
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Prompt- und Sitzungsintegration
fish wertet ab sofort drei neue Umgebungsvariablen aus: SHELL_PROMPT_PREFIX, SHELL_PROMPT_SUFFIX und SHELL_WELCOME. Präfix und Suffix erscheinen automatisch vor und nach dem linken Prompt, die Welcome-Variable blendet beim Start eine zusätzliche Meldung ein. Damit lassen sich zum Beispiel privilegierte oder speziell gestartete Sitzungen klar kennzeichnen, ohne eigene Prompt-Logik schreiben zu müssen. Die Entwickler nennen systemd run0 als typischen Anwendungsfall.
Ferner behandelt fish Emoji jetzt standardmäßig als zwei Zellen breit statt bisher eine. Das korrigiert eine häufige Fehlerquelle bei der Terminaldarstellung, wobei die Shell seit kurzem UTF-8 als Standard voraussetzt: Stimmt die angenommene Zeichenbreite nicht mit der tatsächlichen Darstellung überein, verrutschen Prompts, Einrückungen und tabellarische Ausgaben. Die Umstellung hilft vor allem Nutzern, die von modernen Desktops auf ältere Systeme zugreifen. Gegen Fehlausrichtungen auf älteren Terminals hilft es, fish_emoji_width auf 1 zurückzusetzen.
Bash-kompatible Pipe-Syntax
fish akzeptiert ab Version 4.6.0 |& als alternative Schreibweise zu &|. Beide leiten Standardausgabe und Standardfehler gemeinsam in eine Pipe. Ein typisches Beispiel: make |& less schickt Build-Ausgaben und Fehlermeldungen zusammen in den Pager. Die Ergänzung verringert Stolperfallen für Nutzer, die regelmäßig zwischen Bash und fish wechseln.
set_color schaltet Stilattribute wie Kursiv, Unterstreichung, Reverse und Durchstreichen jetzt gezielt ab – etwa mit --italics=off. Neu sind außerdem die Optionen --foreground und --reset. Sie erleichtern Theme-Autoren und Prompt-Frameworks die präzise Steuerung von Terminalattributen.
Fixes und kleinere Verbesserungen
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Signale wie SIGWINCH, die das System etwa beim Ändern der Fenstergröße sendet, unterbrechen Builtin-Ausgaben nicht mehr. Einen Absturz beim Suspendieren bestimmter Pipelines per Ctrl-Z haben die Entwickler ebenfalls behoben. Unter macOS beseitigt das Release einen Fehler, den langsame Terminalantworten beim Start auslösten.
Version 4.6.0 korrigiert zudem mehrere Fehler aus den Releases 4.3 bis 4.5: ein Zwischenartefakt beim Neuzeichnen des Prompts, die ignorierte Option --color= bei history, Probleme im Vi-Modus bei dl und dh sowie fehlerhafte Completion bei Befehlen, die mit - beginnen.
Der Completion-Pager richtet Beschreibungen jetzt linksbündig aus. fish_indent bewahrt nun Kommentare und Leerzeilen direkt vor einem Brace-Block. Für Entwickler und Distributoren: cargo xtask-Subkommandos brechen bei Testfehlern nicht mehr mit einem Panic ab. Die Maintainer weisen in den Release Notes darauf hin, dass Nutzer den Quellcode über fish-4.6.0.tar.xz beziehen sollen – das generische tar.gz-Archiv von GitHub lasse sich nicht korrekt bauen.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Vier smarte Wallboxen für Elektroautos und Hybridfahrzeuge im Test
Heute schon getankt? Noch deprimierender als der Blick auf die Spritpreistafel selbst ist die Einsicht, dass man dem Auf und Ab der Zahlen vollkommen hilflos ausgeliefert ist. Ein Dreizeiler auf Truth Social genügt, um mir das Pfingstwochenende an der Mecklenburgischen Seenplatte zu vermiesen.
Bei den Strompreisen schaut die Sache vollkommen anders aus. Auch diese sind hierzulande zwar im europäischen Vergleich hoch und hängen indirekt an der Ölpreisentwicklung, aber mit einem smarten Zähler und einem dynamischen Tarif kann man immerhin von niedrigeren Preisen zu lastschwachen Tageszeiten profitieren und der ein oder andere Haushalt fördert sogar seinen eigenen Strom. Sogar ein selbst aufgestelltes Balkonkraftwerk kann – mit Platz für vier gut positionierte Panels – im Jahr 2000 kWh Strom produzieren. Das ist genug Energie für 10.000 Kilometer im E-Auto oder Hybrid.
- Intelligentes Laden zu Hause ist deutlich günstiger als das Laden an öffentlichen Ladesäulen.
- Der größte Nutzen entsteht durch die Kombination aus einem dynamischen Stromtarif und Solarstrom.
- Die Unterschiede zwischen den Lösungen liegen weniger in der Hardware als in Bedienung, Vernetzung und Anzahl unterstützter Tarife.
Es gibt dynamische Ladetarife für unterwegs oder sogar vereinzelte Gratis-Charger. Am einfachsten und effektivsten lassen sich die Vorzüge von Strom als Energieträger jedoch zu Hause nutzen. Das ist längst nicht mehr nur etwas für Einfamilienhausbesitzer. Clevere Ladelösungen ermöglichen es etwa, über lokales Lastmanagement gleich mehrere Fahrzeuge in einer Tiefgarage zu laden, auch wenn der Hausanschluss kein zeitgleiches Laden aller Fahrzeuge zulassen würde. So lassen sich mit ein paar Schuko-Steckdosen Ladebereiche erschließen, an die man zuvor vielleicht nicht gedacht hat.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Vier smarte Wallboxen für Elektroautos und Hybridfahrzeuge im Test“.
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Künstliche Intelligenz
Fobizz nun auch als App für Mobilgeräte verfügbar
Die digitale Bildungsplattform Fobizz ist seit Kurzem einfacher über eine eigene App auf Mobilgeräten nutzbar. Seit Ende April ist sie sowohl für Android- als auch Apple-Geräte in den jeweiligen App-Stores verfügbar. Zuvor konnte Fobizz nur über den Browser genutzt werden. Zusätzliche Kosten entstehen für Nutzerinnen und Nutzer durch die App nicht.
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Weiterbildung und KI-Tools
Fobizz wird unter anderem Lehrkräften in Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mittels Landeslizenzen zur Verfügung gestellt. Sie können dort Weiterbildungsangebote nutzen, Lehr- und Lernmaterial austauschen oder speziell auf den Schuldienst zugeschnittene KI-Tools nutzen. Die Nutzung verschiedener populärer Large-Language-Modelle (LLM) wie etwa ChatGPT, Llama, Mistral oder Qwen wird über die Plattform DSGVO-konform umgesetzt, da Fobizz einen eigenen Proxy-Server vor alle KI-Schnittstellen schaltet. Aus Sicht der Modellanbieter gibt es dementsprechend nur einen einzigen Fobizz-Account. Nach Angaben des Unternehmens werden weder Nutzer-IDs noch IP-Adressen an Modellanbieter übermittelt und alle genutzten Infrastrukturanbieter sind ISO-27001-zertifiziert.
Lehrkräfte können sich durch die bereitgestellten KI-Tools bei ihrer Arbeit unterstützen lassen, sie aber auch Schülerinnen und Schülern im Unterricht zugänglich machen. Die App soll zunächst die einfachere Nutzung von KI-Chat und KI-Assistenten ermöglichen und unterstützt sowohl Kamera-Upload als auch die Spracheingabe. Die Weiterentwicklung will Fobizz nach Nutzungsinterviews mit Lehrkräften vorantreiben.

Lehrkräfte können unter anderem auf verschiedene LLM und eine Vielzahl von KI-Assistenten zugreifen.
(Bild: fobizz/heise medien)
Mittlerweile international tätig
Das deutsche Ed-Tech-Start-up konzentriert sich mittlerweile nicht nur auf den deutschen Bildungsmarkt, sondern ist auch international tätig. Luxemburg erwarb im vergangenen Jahr eine Landeslizenz und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt das Fobizz-Angebot nach einer Probephase seinen Lektorinnen und Lektoren weltweit zur Verfügung.
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(kbe)
Künstliche Intelligenz
Vodafone empfiehlt Webmail gegen IMAP-Störungen
In den vergangenen Tagen erreichten unsere Redaktion mehrfach Berichte von Leserinnen und Lesern zu Störungen von E-Mail-Konten, die bei Vodafone gehostet werden. Auffällig war, dass vorwiegend Zugriffe per IMAP nicht klappten, unabhängig vom genutzten Mailprogramm.
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Eine Anfrage bei Vodafone am Mittwoch brachte Klarheit: Das Unternehmen, so Vodafone, baut derzeit seine Mail-Infrastruktur um. Betroffen sein können Adressen, die auf @arcor.de, @vodafone.de, @vodafonemail.de, @unity-mail.de und @kabelmail.de enden. Die Arbeiten laufen seit dem 3. Mai 2026 und sollen am 17. Mai 2026 abgeschlossen sein.
Wer nicht bis zur nächsten Woche warten kann, soll dem Provider zufolge dessen Webmail-Dienste nutzen. Diese sollen störungsfrei arbeiten. Sie lassen sich über zwei Wege erreichen, welche Vodafone wie folgt beschreibt:
Mein Vodafone: www.vodafone.de/meinvodafone
- Mit Mein Vodafone-Zugangsdaten einloggen.
- Auf der Mein Vodafone-Startseite oben rechts auf den Briefumschlag klicken.
- Kund:innen gelangen zu Webmail.
Webmailer: mail.vodafone.de
- E-Mail-Adresse und E-Mail-Passwort eingeben und auf Login klicken.
- Wenn die 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktiviert ist, muss zusätzlich der 2FA-Code eingegeben werden.
- Kund:innen gelangen direkt zu Webmail.
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Zudem sollen laut Vodafone nur wenige Kunden betroffen sein. Bei diesen bittet das Unternehmen um Entschuldigung.
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