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Frankreichs Senat für Verbot vieler sozialer Medien unter 15


Die Senatoren fordern, dass alle Plattformen, deren Inhalte oder Algorithmen der Selbstentfaltung der Kinder schaden könnten, tabu sind. Eine entsprechende Liste soll vom Ministerium angefertigt werden, heißt es in dem am Abend beschlossenen Gesetzesvorschlag. Andere Medien sollen Heranwachsende mit der Erlaubnis ihrer Eltern nutzen können.

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Die beiden Parlamentskammern stimmen damit zwar prinzipiell über die Einschränkung von sozialen Medien für junge Menschen überein, müssen sich nun aber auf eine einheitliche Linie verständigen, um das Gesetz endgültig verabschieden zu können.

Dies könnte vor allem deshalb schwierig werden, da unterschiedliche Auffassungen darüber herrschten, welche Regelung rechtskonform ist. Bereits im Januar hatte die französische Nationalversammlung für ein generelles Verbot sozialer Medien für Heranwachsende unter 15 Jahren gestimmt. Die Regierung unter Präsident Emmanuel Macron will, dass die Regelung bereits zum nächsten Schuljahr greift. Ob rechtzeitig eine Lösung gefunden wird, ist noch unklar.

Besondere Vorsicht herrscht bei der Ausgestaltung des Gesetzes, weil Frankreich bereits vor einigen Jahren versucht hatte, ein Mindestalter von 15 Jahren dafür einzuführen, dass Jugendliche ohne Erlaubnis ihrer Eltern ein eigenes Konto auf sozialen Netzwerken anlegen können. Das Gesetz konnte wegen der europäischen Rechtslage aber nicht angewandt werden.

Sollte Frankreich bald ein Verbot einführen, könnte es das erste EU-Land mit einer solchen Regelung sein. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag zeigt jedoch, dass ein solches Social-Media-Verbot für Kinder vor erheblichen rechtlichen Hürden durch das EU-Recht stehen könnte. In Australien ist man bereits so weit. Dort dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Mitte Dezember keine eigenen Social-Media-Konten mehr auf vielen großen Plattformen haben. Auch in Deutschland gibt es eine Debatte darüber, ob der Zugang zu sozialen Medien für Kinder eingeschränkt werden sollte.

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(nen)



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SPD zurückhaltend zu Verlängerung des „Tankrabatts“


SPD-Politiker haben sich zurückhaltend zu einer Verlängerung des „Tankrabatts“ über Ende Juni hinaus geäußert. „Dauerhaft kann die Senkung der Energiesteuer keine Lösung sein“, sagte SPD-Fraktionsvize Armand Zorn der Deutschen Presse-Agentur. Fraktionschef Matthias Miersch sagte dem Sender WELT: „Diese Gießkanne kann man jetzt nicht monate-, jahrelang machen.“

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CSU-Chef Markus Söder kann sich dagegen eine Verlängerung vorstellen. Der bayerische Ministerpräsident sagte in der ARD-Sendung Caren Miosga, der „Tankrabatt“ scheine zu wirken: „Wenn es nicht anders geht, könnte ich mir vorstellen, dass wir darüber diskutieren müssen, ihn zu verlängern.“ Das hänge von der Preissituation ab. Die Steuersenkung zur Entlastung von den stark gestiegenen Spritpreisen infolge des Iran-Kriegs gilt seit Anfang Mai und bis Ende Juni. Dem Staat dürften dadurch Steuerausfälle von bis zu 1,6 Milliarden Euro entstehen. Konkret wurden die Spritsteuern um 14,04 Cent je Liter herabgesetzt. Weil auf die wegfallende Energiesteuer auch keine Mehrwertsteuer anfällt, ergibt sich eine Reduzierung um 16,7 Cent. Gerundet entspricht das den oft genannten 17 Cent. Am Wochenende war der Preis für einen Liter Diesel erstmals seit März wieder einen Hauch weniger teuer als Super E10.

„Die Senkung der Energiesteuer war wichtig, um kurzfristig für spürbare Entlastungen an der Zapfsäule zu sorgen“, sagte Zorn, der zusammen mit dem CDU-Politiker Sepp Müller eine Taskforce der Koalition leitet. „Gerade für viele Menschen, die im Alltag auf das Auto angewiesen sind, war das in dieser Situation richtig und notwendig. Gleichzeitig dürfen wir nicht nur auf die Preistafeln an den Tankstellen schauen. Infolge des Krieges im Iran erleben wir insgesamt eine höhere Inflation und steigende Preise in vielen Lebensbereichen.“ Deshalb seien auf Dauer zielgerichtete Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen notwendig.

Die Koalition plant eine Reform der Einkommensteuer mit Wirkung von Januar 2027. Zorn sagte, es müssten zusätzliche Impulse gesetzt werden, um strukturell zu entlasten und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. „Wir brauchen ein entschlossenes Krisenmanagement der Bundesregierung, damit Preisexplosionen und Engpässe verhindert werden.“

Miersch sprach sich für den Fall anhaltend hoher Spritpreise für einen Preisdeckel aus. „Für mich sind Preisdeckel überhaupt nicht aus der Welt. Ich habe immer wieder betont: Wir müssen uns auf die nächsten Monate vorbereiten.“ Niemand wisse, wie es in dem Konflikt mit dem Iran in den nächsten Monaten weitergehe. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt einen Preisdeckel ab.

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(mfz)



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DeepL: Deutscher Übersetzungsdienst setzt jetzt auf AWS


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der Kölner Übersetzungsdienst DeepL verarbeitet Kundendaten ab dem 20. Mai nicht mehr ausschließlich auf eigenen Servern in Deutschland und Island. Das Unternehmen ergänzt seine Infrastruktur künftig um die Cloud-Dienste des US-amerikanischen Anbieters Amazon Web Services (AWS). Die Änderung erlaube es dem Unternehmen, Daten in einem internationalen Maßstab zu verarbeiten, was seine „Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und technische Infrastruktur“ verbessere. DeepL hat seine Kunden bereits per E-Mail über den Schritt informiert.

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Die neuen Nutzungsbedingungen gelten als akzeptiert, wenn Kunden nicht aktiv widersprechen. Nutzer, die der Einbindung von AWS widersprechen, können ihr Abonnement nur noch bis zum Ende ihres aktuellen Abrechnungszeitraums weiternutzen, maximal jedoch bis zum 31. Dezember 2026. In diesem Fall sollen die Daten der widersprechenden Nutzer bis zum Vertragsende auf der eigenen Infrastruktur belassen werden. Für neue Verträge und Verlängerungen wendet DeepL diese aktualisierten Infrastruktur-Bedingungen bereits seit Jahresbeginn an.

Standardmäßig verarbeitet DeepL die Inhalte der Anwender künftig weltweit in verschiedenen AWS-Regionen, darunter die EU, die USA und Japan. Nur Kunden mit speziellen Vertriebsverträgen, wie etwa Enterprise-Abonnenten, erhalten die Möglichkeit, eine feste Region für die Datenverarbeitung auszuwählen.

Der Wechsel in die Cloud von Amazon verdeutlicht das strukturelle Problem insbesondere europäischer Tech-Unternehmen, die für ein weltweites Wachstum auf die Infrastruktur großer US-Anbieter angewiesen sind. Auch etwa der auf Datenschutz bedachte verschlüsselte Messenger Signal nutzt die Rechenkapazitäten von Amazon. Die Chefin des Dienstes hatte die Nutzung im vergangenen Oktober verteidigt, da es für die infrastrukturellen Anforderungen solcher Plattformen schlicht keine Alternative zu AWS und anderen Hyperscalern gäbe.

Da Amazon ein US-amerikanisches Unternehmen ist, greift für die dort verarbeiteten Daten der dortige CLOUD Act. In der Kritik von Datenschützern stehen US-Clouddienste, weil das Gesetz den US-Behörden den Zugriff auf die gespeicherten Informationen erlaubt, selbst wenn sich die Server in Europa befinden.

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Zusätzlich steht auch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) über die Zulässigkeit der Rechtsgrundlage für die Datenübertragung in die USA, das EU-US Data Privacy Framework, derzeit noch aus. Das Gericht hatte 2015 und 2020 bereits die Vorgängerabkommen Safe Harbor und Privacy Shield aufgehoben.


(egia)



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iX-Workshop: Schwachstellen aufdecken – Pentesting mit Open-Source-Tools


Cyberangriffe beginnen häufig mit kleinen Fehlkonfigurationen, ungeschützten Diensten oder öffentlich verfügbaren Informationen über ein Unternehmen. Wer verstehen möchte, wie Angreifer vorgehen, kann die eigene IT-Infrastruktur gezielter absichern und Sicherheitslücken frühzeitig erkennen.

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Im iX-Workshop Sich selbst hacken – Pentesting mit Open-Source-Werkzeugen lernen Sie praxisnah, wie Angreifer Schwachstellen in Unternehmensnetzwerken identifizieren und ausnutzen. Dabei wechseln Sie die Perspektive und analysieren typische Angriffstechniken aus Sicht eines Pentesters.

Zu Beginn beschäftigen Sie sich mit Methoden der Open Source Intelligence (OSINT). Sie lernen, wie öffentlich verfügbare Informationen über Organisationen gesammelt und ausgewertet werden können und wie sich daraus potenzielle Angriffspunkte ableiten lassen – beispielsweise kompromittierte Zugangsdaten oder ungeschützte Dienste.

Darauf aufbauend arbeiten Sie mit verschiedenen frei verfügbaren Open-Source- und Audit-Werkzeugen, um Netzwerke zu analysieren, Webanwendungen zu überprüfen sowie Möglichkeiten zur Privilegieneskalation unter Windows und Linux zu identifizieren.

Ein besonderer Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Analyse und Absicherung von Active Directory, einem der häufigsten Angriffspunkte in Unternehmensnetzwerken.

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Sie lernen typische Schwachstellen und Fehlkonfigurationen kennen und erfahren, wie sich diese gezielt erkennen und absichern lassen. Darüber hinaus beschäftigen Sie sich mit Sicherheitsmaßnahmen wie Mehr-Faktor-Authentifizierung und differenzierter Rechtevergabe, um Unternehmensumgebungen besser gegen Angriffe zu schützen.

Anhand realer Fallbeispiele und praxisnaher Übungen werden die einzelnen Phasen eines Cyberangriffs nachvollzogen – von der Informationsbeschaffung bis zur Ausweitung von Berechtigungen. Dabei erhalten Sie auch Empfehlungen und Unterlagen, um die vermittelten Techniken nach dem Workshop eigenständig weiter zu vertiefen.

Sie profitieren von der direkten Anleitung durch Ihren Trainer Yves Kraft, Head of Security Academy bei der Oneconsult AG.

Als ehemaliger Penetration Tester und Security Consultant verfügt er über langjährige Erfahrung in der Schwachstellenanalyse und Angriffssimulation. Im Workshop vermittelt er praxisnahe Einblicke aus realen Sicherheitsprojekten und zeigt, wie sich offensive Methoden sinnvoll nutzen lassen, um die eigene IT-Infrastruktur nachhaltig abzusichern.

Der Workshop richtet sich an Administratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und technisch interessierte Fachkräfte, die Angriffstechniken besser verstehen und ihre Systeme gezielt härten möchten.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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