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Dune Awakening: PS5 Pro braucht für 60 FPS keine Frame Generation


Dune Awakening: PS5 Pro braucht für 60 FPS keine Frame Generation

Bild: Funcom

Dune: Awakening bekommt einen Termin für die PlayStation 5. Das Survival-MMO erscheint am 22. September für Sonys aktuelle Konsole und soll auf PS5 und PS5 Pro jeweils zwei Grafikmodi bieten. Technisch interessant ist vor allem der Unterschied beim 60-FPS-Modus.

60 FPS auf der PS5 Pro ohne Frame Generation

Funcom verspricht für Dune: Awakening auf beiden PS5-Modellen einen Performance- und einen Qualitätsmodus. Im Performance-Modus sollen 60 FPS erreicht werden, allerdings nicht auf beiden Konsolen auf die gleiche Weise. Auf der normalen PlayStation 5 nutzt Dune: Awakening dafür Frame Generation. Auf der PlayStation 5 Pro soll der Performance-Modus dagegen 60 FPS ohne Frame Generation liefern.

Der Qualitätsmodus läuft auf PS5 und PS5 Pro jeweils mit 30 FPS. In beiden Modi und auf beiden Konsolen gibt Funcom eine hochskalierte 4K-Ausgabe an. Genauere technische Daten, darunter die nativen Renderauflösungen, sollen erst später folgen. Damit bleibt vorerst offen, wie groß der Abstand zwischen PS5 und PS5 Pro in der Praxis ausfällt.

Interessant ist die Angabe dennoch, weil Frame Generation auf Konsolen zunehmend als Werkzeug für höhere Bildraten sichtbar wird. Die Technik erzeugt zusätzliche Zwischenbilder und kann Bewegungen dadurch flüssiger wirken lassen. Gleichzeitig ersetzt sie aber keine höhere native Rechenleistung, da Eingabeverzögerung und Bildbasis weiterhin von der tatsächlich berechneten Framerate abhängen.

Neuer Einzelspielermodus zum Konsolenstart

Neben der technischen Umsetzung sticht vor allem der neue Einzelspielermodus hervor. Auf dem PC ist Dune: Awakening bislang ausschließlich als Mehrspielertitel ausgelegt. Für die PS5-Version soll das Spiel erstmals vollständig allein spielbar sein. Dafür mussten laut Funcom nicht nur Mehrspielerfunktionen entfernt, sondern Teile des Spiels neu gedacht werden.

Ein Beispiel ist das Endgame rund um den wöchentlichen Wettbewerb „Landsraad“. In der Mehrspielervariante konkurrieren Spieler um Ziele, damit ihre Fraktion Einfluss gewinnt. Im Einzelspielermodus sollen andere Spieler simuliert werden, damit dieser Teil der Spielerfahrung erhalten bleibt. Zusätzlich sind Anpassungen an Schwierigkeit und Spielregeln vorgesehen. So sollen Spieler etwa Ressourcen schneller abbauen oder den Sandwurm deaktivieren können.

Auch als Disc in Europa

Dune: Awakening erscheint am 22. September 2026 für PlayStation 5. Neben der digitalen Fassung ist auch eine physische Ausgabe geplant. Auf dem PC ist Dune: Awakening bereits seit dem vergangenen Jahr verfügbar. Zum PS5-Start sollen alle seither vorgenommenen Verbesserungen und neuen Inhalte direkt enthalten sein.



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Amazon Kindle: Firmware 5.19.5 bringt deutsche KI-Übersetzung und Probleme


Amazon Kindle: Firmware 5.19.5 bringt deutsche KI-Übersetzung und Probleme

Mit dem Kindle-Softwareupdate Version 5.19.5 bringt Amazon für alle Kindle-Modelle ab 2024 neue und zurückgekehrte Funktionen. Gleichzeitig berichten Nutzer aber über teils deutliche Leistungseinbußen nach der Installation. Zudem unterstützt der KI-gestützte Übersetzungsdienst Kindle Translate jetzt auch Deutsch.

Bekannte Wörterbuchfunktion kehrt langsamer zurück

Für viele Nutzer dürfte die Rückkehr der Funktion zum Öffnen des vollständigen Wörterbuchs während des Lesens zu den wichtigsten der neuen Änderungen zählen, die seitens Amazon mit einem früheren Update entfernt und nun wieder bereitgestellt wurde. Die Bedienung wurde mit der neuen Version allerdings geändert: Nutzer müssen zunächst bis zum Ende des Wörterbuchfensters scrollen, anschließend das Drei-Punkte-Menü neben dem Wörterbuchnamen öffnen und dort „Wörterbuch öffnen“ auswählen.

Performanceeinbruch an vielen Stellen

Derzeit soll die Performance allerdings noch zu wünschen übrig lassen: Einem Bericht von The eBook-Reader zufolge dauerte das Öffnen des vollständigen Wörterbuchs auf einem Kindle Scribe der ersten Generation mehr als fünf Sekunden und ging mit mehreren Bildschirm-Invertierungen einher. Auch die Rückkehr zum eigentlichen Buch soll deutlich mehr Zeit als in älteren Software-Versionen in Anspruch nehmen.

Dabei bleibt es allerdings nicht. Nach dem Update sollen sich E-Books insgesamt langsamer öffnen, zudem reagiere die Seitenvorschau im Page-Flip-Modus verzögert. Ob diese Leistungseinbußen dauerhaft bestehen oder lediglich auf die Neuindizierung der Bibliothek nach der Installation zurückzuführen sind, ist bislang unklar.

Zahlreiche Neuerungen

Darüber hinaus führt Amazon mehrere neue Funktionen für seine E-Book-Reader ein. „Story So Far“ soll spoilerfreie Kapitel-Zusammenfassungen für tausende englischsprachige Bestseller bereitstellen, damit Leser nach längeren Pausen leichter wieder in ein Buch einsteigen können. Lesezeichen lassen sich zudem künftig direkt über die Seitenminiaturen im Page-Flip-Modus und nicht mehr ausschließlich während des Lesens setzen, mit den „Sticky Notes“ können darüber hinaus verschiebbare Haftnotizen per Drag-and-Drop oder über das Kontextmenü auf einer Seite neu positioniert werden. Auf dem Kindle Scribe sollen gezeichnete Kreise ab sofort anhand strukturierter Zeichnungen automatisch geglättet und als saubere Annotationen dargestellt werden. Die Funktion steht für E-Books mit erweitertem Satz sowie Word-Dokumente zur Verfügung.

Das Update steht ab sofort für alle Kindle-Modelle ab 2024 bereit. Die Installation kann Over the Air (OTA) oder per Download von Amazons Update-Seite mit anschließendem manuellem Übertragen auf das Lesegerät erfolgen.

Kindle Translate versteht nun auch Deutsch

Parallel dazu hat Amazon den noch in der Beta-Phase befindlichen KI-gestützten Übersetzungsdienst Kindle Translate um weitere Sprachen erweitert, darunter auch Deutsch. Self-Publishing-Autoren, die ihre E-Books über Kindle Direct Publishing (KDP) veröffentlichen, können ihre Werke künftig einfacher zwischen Englisch sowie Deutsch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch übersetzen. Nach Angaben von Amazon sind bislang weniger als fünf Prozent der auf Amazon angebotenen Titel in mehreren Sprachen verfügbar. Mit Kindle Translate soll diese Hürde deutlich reduziert werden. Autoren erhalten damit die Möglichkeit, ihre Bücher ohne aufwendige oder kostspielige Übersetzungsprozesse für weitere Märkte bereitzustellen.

Die Übersetzungsfunktion ist vollständig in Kindle Direct Publishing integriert. Autoren können ihre Übersetzungen selbst verwalten, gewünschte Zielsprachen auswählen, Verkaufspreise festlegen und die fertigen Bücher direkt veröffentlichen. Laut Amazon werden die Übersetzungen automatisch formatiert, sodass sich der Veröffentlichungsprozess mit wenigen Klicks abschließen lässt. Bei Autoren soll der neue Übersetzungsdienst bislang für eine positive Resonanz gesorgt haben.



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Disc to Digital: Microsoft testet Digitalisierung von Blu-ray-Spielen


Disc to Digital: Microsoft testet Digitalisierung von Blu-ray-Spielen

Die Zeit von Spielen auf Blu-rays geht überall ihrem Ende entgegen. Klassische Spiele in einer Kunststoffhülle gibt es auch bei Microsofts Xbox bald nicht mehr. Eine Ankündigung steht noch aus, der Konzern arbeitet aber an einem Feature zur Digitalisierung von Sammlungen auf alten Speichermedien.

Offiziell hat sich Microsoft zu beiden Punkten bedeckt gehalten. Das ist kein Wunder, denn mit dem Konzept einer ursprünglich rein digitalen Xbox One mit Always-On-Verpflichtung hatte sich Microsoft mit gehörigem Schwung in die Nesseln gesetzt und Sony mit der PlayStation 4 einen PR-Sieg geschenkt – die berühmte Anleitung zum Teilen von Spielen entspringt der Kritik an diesem Konzept. Wie damals vorhergesagt hat es sich Stück für Stück und Schritt für Schritt etabliert. Die Epochenwende kommt nun, nur in seltsam vertauschten Rollen: Ausgerechnet Sony stellt 2028 Spiele auf Blu-ray ein und zeigt negative Seiten dieser forcierten Digitalisierung auf. Vom damaligen Lizenzhandel und dem virtuellen Verleih von Lizenzen ist allerdings keine Rede mehr.

So funktioniert das Feature

Bei Microsoft wird stattdessen an einem Feature gearbeitet, mit dem sich Spiele auf optischen Medien an Nutzerkonten binden lassen, berichtet The Verge unter Berufung auf Quellen aus dem Konzern, das sich im Code der Xbox-App als „enable Disc2Digital“-Schalter bereits angedeutet hatte. Das Feature soll Blu-rays, also Spiele der Xbox One und Xbox Series X, voraussetzen. Es gibt lediglich eine Einschränkung: Das Feature funktioniere nicht automatisch. Abhängig ist es davon, wo und wann die Blu-ray hergestellt wurde, weil bestimmte Marker für das Feature benötigt werden.

Um eine Speicherscheibe zu digitalisieren, muss das Spiel lediglich installiert und gespielt werden, berichtet die Seite. Anschließend wird dem Microsoft-Nutzerkonto eine digitale Lizenz für den Titel hinzugefügt, die an das individuelle Speichermedium gebunden ist. Verleiht man das Spiel, wechselt die Lizenz zum Konto des nächsten Spielers. Funktional soll sich die Lizenz nicht von einem gewöhnlichen Kauf im Microsoft-Store unterscheiden. Ist ein Game-Pass-Abo vorhanden, kann das Spiel dementsprechend gestreamt werden, zudem lassen sich Play-Anywhere-Spiele auf allen verbundenen Plattformen spielen.

Nächste Xbox mit oder ohne Laufwerk?

Ob das Feature zwingend nötig wird, ist offen. Microsoft habe aktuell noch nicht endgültig entschieden, ob die nächste Xbox ein optisches Laufwerk besitzen wird, heißt es abschließend in dem Bericht. Die Voraussetzungen dafür werden jedoch gerade geschaffen und tendenziell spätestens bei einer Modellpflege der Konsole relevant. Digital-only-Versionen von Konsolen bietet der Konzern schon länger an, aktuell aber noch als bloße Option.



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OLED-Monitore für Profis: Asus bringt QD-OLED mit Flip-Kolorimeter auf den Markt


OLED-Monitore für Profis: Asus bringt QD-OLED mit Flip-Kolorimeter auf den Markt

Bild: Asus

Zwei im Vorfeld angekündigte neue ProArt-Displays mit OLED-Technik bringt Asus jetzt auf den Markt. Der PA27USD liefert 4K UHD auf rund 27 Zoll und der PA32USD dieselbe Auflösung auf rund 32 Zoll Diagonale. Beide besitzen ein integriertes Kolorimeter zur automatischen und manuellen Kalibrierung.

OLED-Monitore für Kreativ-Profis

Sowohl der bereits letzten September angekündigte PA27USD als auch der kürzlich auf der Computex thematisierte PA32USD setzen auf ein QD-OLED-Display mit 3.840 × 2.160 Pixeln aus dem Hause Samsung. Dieses bietet die üblichen Vorteile bei Reaktionszeit und Kontrast gegenüber LCDs und arbeitet nativ mit 10 Bit Farbtiefe. Die Helligkeit soll auf ganzer Fläche 250 cd/m² und punktuell (HDR) bis zu 1.000 cd/m² erreichen. Die maximale Bildwiederholrate liegt bei 240 Hz.

ProArt Display OLED PA27USD
ProArt Display OLED PA27USD (Bild: Asus)
ProArt Display OLED PA32USD
ProArt Display OLED PA32USD (Bild: Asus)

Da Asus mit den Neuheiten explizit den Profibereich („Content Creator“) anspricht, werden die Themen Farbdarstellung und -präzision in den Mittelpunkt gerückt. Ab Werk sollen die Displays auf einen Farbabstand von Delta E < 1 kalibriert sein und ein Farbspektrum bieten, das 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums abdeckt. An einem kleinen Arm am unteren Display-Rand sitzt ein motorisiertes Flip-Kolorimeter, mit dem sich bei Bedarf (auch automatisiert) nachjustieren lässt. Dieses benötigt keine zusätzliche Software und erlaubt auch geplante Kalibrierungen außerhalb der Arbeitszeiten.

Dass hier eindeutig der Profimarkt bedient werden soll, zeigt sich auch beim Einsatz des Serial Digital Interface (SDI), das zum Beispiel in Fernsehstudios Videodaten unkomprimiert überträgt. Der PA27USD besitzt einen 12G-SDI-Anschluss, beim größeren PA32USD sind es deren zwei. Darüber soll die 4K-Auflösung mit 60 Hz unkomprimiert übertragen werden.

Farbparameterprofile werden direkt auf dem internen Scaler-Chip im Monitor gespeichert. Wird die Look-Up-Tabelle nach einer Kalibrierung neu geschrieben, stehen die Informationen somit unabhängig vom angeschlossenen Gerät stets bereit. Ferner werden die HDR-Standards Dolby Vision, HLG und HDR10 unterstützt.

Als weitere Anschlüsse sind jeweils DisplayPort 2.1, HDMI 2.1 sowie Thunderbolt 4 im Doppelpack vertreten. Jeweils einer der Thunderbolt-Ports dient als Eingang mit 96 Watt Power Delivery, während der andere als Ausgang eine Reihenschaltung mehrerer Displays ermöglicht. Hinzu kommt noch ein USB-Hub mit einmal USB-C und zweimal USB-A sowie ein Kopfhöreranschluss. Eine KVM-Funktion wird über einen weiteren USB-C-Port realisiert. Die integrierten Lautsprecher besitzen eine Nennleistung von zweimal 3 Watt.

ProArt Display OLED PA27USD
ProArt Display OLED PA27USD (Bild: Asus)
ProArt Display OLED PA27USD
ProArt Display OLED PA27USD (Bild: Asus)
ProArt Display OLED PA32USD
ProArt Display OLED PA32USD (Bild: Asus)

Die Profimonitore sind mit einem Näherungssensor und einem Umgebungslichtsensor zur automatischen Helligkeitsanpassung versehen und sollen im typischen Betrieb weniger als 32 Watt (PA27USD) respektive weniger als 50 Watt (PA32USD) benötigen. Der Standfuß ist wechselbar und erlaubt unter anderem eine Höhenverstellung und Pivot. Zum Lieferumfang gehören jeweils eine Blendschutzhaube und ein Kalibrierungsbericht. Asus wirbt zudem mit einer Kooperation mit Adobe, sodass Käufer je nach Region kostenlose Probe-Abos für Adobe-Software erhalten.

Preise und Verfügbarkeit

Die ohne Zweifel üppige Ausstattung mit einigen Besonderheiten hat auch ihren Preis. Das kleinere ProArt Display OLED PA27USD kostet bereits rund 2.250 Euro, während für das ProArt Display OLED PA32USD sogar rund 3.000 Euro fällig werden. Laut Asus sind beide Monitore ab sofort erhältlich. Die unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers werden von den Online-Händlern aber bereits unterboten, sodass es den PA27USD ab 2.013 Euro und den PA32USD ab 2.800 Euro zu kaufen gibt.



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