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SAP kauft Prior Labs – deutsche-startups.de
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ SAP kauft Prior Labs +++ Mobility Signage erhält 1,8 Millionen +++ Invertix bekommt 1,7 Millionen +++ Enviotech sammelt 1 Million ein +++

Im #DealMonitor für den 04. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
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MERGERS & ACQUISITIONS
SAP – Prior Labs
+++ Der deutsche Softwaregigant SAP übernimmt das junge KI-Startup Prior Labs. „Prior Labs wird auch nach Abschluss der Übernahme weiterhin als eigenständige Einheit operieren. SAP verpflichtet sich, in den kommenden vier Jahren mehr als eine Milliarde Euro zu investieren, um Prior Labs zu einem weltweit führenden Frontier?AI?Labor für strukturierte Daten auszubauen – jene Daten, auf denen die Geschäfte der Welt basieren“, heißt es in einer Presseaussendung. Zum Kaufpreis machten die Beteiligten leider keine Angaben. Die Jungfirma, 2024 vom AutoML-Forscher Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir in Freiburg im Breisgau, gegründet, entwickelt mit TabPFN ein „Modell, das die Analyse von Tabellendaten grundlegend verbessert“. Das Team ermöglicht es „Unternehmen präzisere Vorhersagen auf Grundlage ihrer Daten zu treffen“. Balderton Capital, TX Ventures, Hector Foundation, Atlantic Labs und Galion.exe sowie Business Angels investierten zuletzt 9 Millionen Euro in die Jungfirma. Balderton Capital hielt zuletzt 16 an Prior Labs. Mehr über Prior Labs
INVESTMENTS
Mobility Signage
+++ Der Bonner Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Berliner UrbanTech-Geldgeber 2bX investieren 1,8 Millionen Euro in Mobility Signage. Das Münchner Startup, 2023 von den VEOMO-Gründern Stefan Rademacher und Dominik Nouri gegründet, entwickelt „ein zentrales Fahrgastinformationssystem für Verkehrsbetriebe, sowie Städte und Bahnbetreiber im öffentlichen Nah- und Fernverkehr“. Zu den Kunden des Startups gehören BVG, SSB und Deutsche Bahn. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „sein Team ausbauen und die Entwicklung seines Data Hub sowie des Applikations-Layers vorantreiben“. Mehr über Mobility Signage
Invertix
+++ Der Berliner Frühphasengeldgeber Vireo Ventures, Italian Founders Fund aus Mailand und Business Angels investieren 1,7 Millionen Euro in Invertix. Das Startup aus München, 2025 von Joseph Perrotta und Kaan Durmaz gegründet, entwickelt „autonome KI-Mitarbeiter, die den Betrieb erneuerbarer Energieanlagen übernehmen“. Das frische Kapital soll unter anderem in den „Ausbau des Engineering-Teams“ fließen. Mehr über Invertix
Enviotech
+++ Business Angels wie Jürgen Fitschen, Joachim Drees, Alexander Eyhorn und Danilo Jovicic-Albrecht investieren rund 1 Million Euro in Enviotech. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2022 von Adrian Rhaese und Linh Pham gegründet, entwickelt „intelligente Nachrüstlösungen für Straßenbeleuchtung“. Konkret geht es darum „bestehende Straßenbeleuchtung intelligent nachzurüsten, anstatt sie kostenintensiv vollständig ersetzen zu müssen“. Mehr über Enviotech
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
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Alle nutzen KI bei Bewerbungen – mit diesen 3 Tipps fallt ihr trotzdem auf
KI verändert derzeit rasant die Art und Weise, wie wir uns auf Stellen bewerben. Da Bewerber die Technologie nun nutzen können, um ihre Lebensläufe anzupassen, sich massenhaft auf Hunderte von Stellen zu bewerben und sich durch ein Vorstellungsgespräch zu schummeln, kann es schwieriger denn je erscheinen, sich von der Masse abzuheben.
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95.000 Euro für KI-Jobs: So viel verdienen Berlins Tech-Talente jetzt
KI-Jobs zahlen in Berlin inzwischen bis zu 95.000 Euro im Median. Trotzdem sorgt sich eine Mehrheit der Tech-Fachkräfte um ihre Jobs.
Die Berliner Tech-Szene steckt mitten in einem Widerspruch: Künstliche Intelligenz wird längst im Alltag genutzt, gleichzeitig wächst die Sorge, dadurch ersetzbar zu werden. Das zeigt der neue „Berlin Salary Trends Report 2026“ von Handpicked Berlin, gemeinsam mit Ravio und Factofly.
Demnach nutzen 87,5 Prozent der Tech-Fachkräfte in Berlin KI-Tools im Alltag, 84,7 Prozent berichten sogar von einer gesteigerten Produktivität. Doch parallel geben 61,2 Prozent an, sich um ihre Jobsicherheit zu sorgen. Nur rund jeder Fünfte ist diesbezüglich entspannt.
Diese „verunsicherte Nutzung“ zieht sich als zentrales Muster durch die Daten: KI funktioniert – aber viele fragen sich, zu welchem Preis.
„Berlins Tech-Szene hat die KI-Hype-Debatte übersprungen. Fast alle nutzen sie, fast alle sagen, dass sie funktioniert – und eine Mehrheit ist still besorgt, was das in zwei Jahren für die Personaldecke bedeutet“, sagt Igor Ranc, Gründer von Handpicked Berlin.
KI boomt und sorgt für neue Top-Gehälter
Die Auswirkungen zeigen sich auch bei den Gehältern. Erstmals gehört der Bereich KI- und Machine-Learning-Engineering mit einem Median von 95.000 Euro zu den drei bestbezahlten Rollen in Berlin. Nur Engineering-Leads (115.000 Euro) und Legal-&-Compliance-Positionen (99.000 Euro) verdienen mehr.
Insgesamt liegt das mediane Vollzeitgehalt in der Berliner Tech-Branche inzwischen bei 80.000 Euro – ein Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig zeigt der Vergleich mit europäischen Benchmark-Daten: Berlin zahlt solide, aber nicht überdurchschnittlich.
Gender Pay Gap sinkt – aber nicht aus den richtigen Gründen
Beim Gender Pay Gap scheint es Fortschritte zu geben: Frauen verdienen im Median 70.000 Euro, Männer 85.000 Euro – ein unbereinigter Unterschied von 17,6 Prozent, weniger als im Vorjahr.
Allerdings relativiert der Report selbst diese Entwicklung: Ein Großteil des Rückgangs sei auf bessere Daten zurückzuführen, nicht auf echte Veränderungen im Markt.
Return-to-Office wird zum Kündigungsgrund
Brisant sind die Zahlen zur Büropräsenz: Sollte ein Unternehmen vier oder mehr Bürotage pro Woche vorschreiben, würden 68,8 Prozent der betroffenen Tech-Arbeitnehmer innerhalb von sechs Monaten kündigen oder aktiv nach einem neuen Job suchen.
Für viele Firmen wird Return-to-Office damit zum echten Risiko – vor allem, weil laut Report gerade die gefragtesten Talente die ersten sind, die gehen.
Wechselbereitschaft steigt deutlich
Insgesamt plant rund ein Drittel der Befragten, 2026 den Job zu wechseln. Hauptgrund ist klar: Geld. 45,2 Prozent nennen eine deutlich bessere Bezahlung als wichtigsten Wechselanreiz.
Das passt zur aktuellen Entwicklung: 45 Prozent der Befragten haben im vergangenen Jahr gar keine Gehaltserhöhung bekommen, weitere 37 Prozent lediglich minimale Anpassungen zwischen ein und fünf Prozent.
Für Arbeitgeber ergibt sich daraus ein klares Bild: Der Markt wirkt zwar stabil, baut aber Druck auf. Wer jetzt bei Gehältern spart oder auf strikte Büroregeln setzt, riskiert, Talente zu verlieren – spätestens, wenn sich der Arbeitsmarkt wieder dreht.
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SAP kauft deutsches KI-Startup Prior Labs – und will eine Milliarde investieren
SAP übernimmt das KI-Startup Prior Labs und investiert über eine Milliarde Euro in den Ausbau eines neuen Forschungslabors.
Der Softwarekonzern SAP übernimmt das Freiburger KI-Startup Prior Labs. Ziel ist es, die Entwicklung sogenannter Tabular Foundation Models (TFMs) voranzutreiben – KI-Modelle, die speziell auf strukturierte Unternehmensdaten ausgelegt sind.
Prior Labs soll weiterhin eigenständig operieren. SAP plant, in den kommenden vier Jahren mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau zu einem weltweit führenden KI-Forschungslabor zu investieren. Finanzielle Details des Deals wurden nicht bekannt, der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und wird für 2026 erwartet.
Mit der Übernahme will SAP seine Position im Bereich Business-AI stärken. TFMs gelten als vielversprechender Ansatz, um klassische Geschäftsdaten – etwa zu Kunden, Lieferketten oder Zahlungen – präziser auszuwerten als bisherige KI-Modelle.
Das Team von Prior Labs, gegründet von Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir, soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Unterstützt wird das Unternehmen unter anderem von KI-Pionier Yann LeCun.
Der Schritt gilt als strategische Wette auf eine neue KI-Kategorie jenseits klassischer Sprachmodelle – mit Fokus auf die Daten, die den Kern vieler Unternehmen bilden.
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