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Neuer Konzernname: Deutsche Post wird zu DHL


DHL rückt in den Fokus – Deutsche Post in den Hintergrund

Vor einem Vierteljahrhundert schluckte die Deutsche Post eine US-Firma namens DHL. Seither werden die Auslandsgeschäfte immer wichtiger. Nun wird die Deutsche Post AG zur Tochter von DHL degradiert.

Der Konzernname Deutsche Post ist so gut wie Geschichte. Mehr als drei Jahrzehnte nach Einführung dieses Firmennamens beschlossen die Aktionäre auf der Hauptversammlung des Bonner Logistikers, den Namen auf Konzernebene abzulegen und an der Börse künftig DHL AG zu heißen. Die Eintragung ins Handelsregister soll in der zweiten Jahreshälfte geschehen.

Die Deutsche Post AG ist eine Nachfolgerin der Bundespost, die in den 1990er Jahren schrittweise privatisiert wurde. 2002 kaufte die Firma den US-Logistiker DHL, danach wurde das Auslandsgeschäft immer wichtiger. Das Kürzel DHL steht für deren Firmengründer Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn.

Den Firmennamen Deutsche Post AG wird es aber auch künftig geben: Er wandert gewissermaßen eine Etage nach unten und steht künftig für die inländische Tochterfirma, die das Geschäft mit Paketen und Briefen verantwortet.



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CMC Print-Mailing Studie 2026: Darum zahlen sich niedrigere Gutscheinwerte in Print-Mailings aus


Postalische Werbesendungen können Kunden zum Kauf anregen

Print-Mailings wirken sich positiv auf den Umsatz von Unternehmen aus, bestätigt die aktuelle CMC Print-Mailing Studie der Deutschen Post und des Collaborative Marketing Club erneut. Im Fokus standen dieses Jahr Gutscheine und die Frage, wie sich unterschiedliche Gutscheinwerte auf den Werbeertrag auswirken.

Im Fokus der diesjährigen CMC Print-Mailing Studie der Deutschen Post und des Collaborative Marketing Club steht die Wirtschaftlichkeit von Gutscheinen. Die Studie zeigt: Hohe Rabatte treiben zwar die Conversion Rate nach oben, zahlen sich jedoch am Ende nicht immer aus. Bei den Top-Bestandskunden erzielten die teilnehmenden Online-Shops mit niedrigeren Gutscheinwerten sogar einen höheren Werbeertrag.

Insgesamt bestätigt die aktuelle Studie erneut eine Erkenntnis der vergangenen Ausgaben: Print-Mailings motivieren zum Kauf und steigern den Umsatz von Unternehmen. Die Empfängerinnen und Empfänger von Print-Mailings im Rahmen der Studie gaben knapp 25 Prozent mehr aus als bei vorherigen Bestellungen. Postalische Werbesendungen erreichen im Vergleich mit anderen Werbeträgern eine überdurchschnittlich hohe Conversion Rate von vier Prozent und einen hohen Return on Advertising Spend (ROAS) von 961 Prozent. Ein Grund dafür ist, dass Print-Mailings im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen lange nachwirken. 46 Prozent der durch sie ausgelösten Bestellungen gehen erst ab der fünften Woche nach Versand ein.

Methodik

Die CMC Print-Mailing-Studie erscheint bereits zum neunten Mal und wird von Collaborative Marketing Club (CMC) in Kooperation mit der Deutschen Post erhoben. Die Studie untersucht die Bestandskundenaktivierung bei Online-Shops und legt den Fokus dabei jeweils auf ein Schwerpunktthema. Sie liefert wichtige Kennzahlen und vertiefende Informationen zur Werbewirkung von postalischen Werbesendungen.
Für die CMC Print-Mailing-Studie 2026 haben 35 teilnehmende Online-Händler insgesamt 858.490 Print-Mailings an ihre Bestandskundschaft versendet. Die Studie lief zwischen dem 26. September 2025 und dem 28. Februar 2026 (Feldzeit). Die Ergebnisse der CMC Print-Mailing-Studien aus verschiedenen Jahren sind nur bedingt miteinander vergleichbar, da jeweils andere Unternehmen aus verschiedenen Branchen teilgenommen haben. Die gesamte Studie kann hier eingesehen werden.

In Bezug auf das diesjährige Fokusthema Gutscheine hat die Print-Mailing-Studie untersucht, wie sich verschiedene Gutscheinhöhen in unterschiedlichen Kundensegmenten auswirken. Dafür wurden die Teilnehmenden anhand ihres Umsatzbeitrags in die drei Gruppen Top-, Standard- und Gelegenheitskunden unterteilt. Die Grundlage dafür bildet eine RFM-Analyse, die Kundinnen und Kunden nach dem Termin des letzten Kaufs (Recency), der Kaufhäufigkeit (Frequency) und der Warenkorbhöhe (Monetary Value) einstuft. Ein Teil der Teilnehmenden erhielt unabhängig von der Gruppenzugehörigkeit einen Gutschein mit einem Standardwert (zum Beispiel 20 Prozent Rabatt). Zusätzlich erhielt ein Teil der Gelegenheitskunden einen höheren Rabatt (z.B. 25 Prozent) und ein Teil der Top-Kundschaft einen niedrigeren (z.B. 15 Prozent).Die Untersuchung liefert drei wichtige Erkentnisse: Insgesamt hat in allen Segmenten die Gutscheinhöhe einen starken Effekt auf CVR und Warenkorbhöhe. Bei weniger umsatzstarken Kunden lösen höhere Gutscheine einen deutlichen Anstieg der CVR (plus 33 Prozent) und der Warenkorbhöhe aus. Selbst nach Abzug der Gutscheinkosten bleibt ein höherer ROAS – hier zahlen sich höhere Gutscheine also aus. Bei Top-Kunden hingegen wirken sich niedrigere Gutscheine positiv auf das Gesamtergebnis aus: Da sie geringere Gutscheinkosten verursachen, ergibt sich insgesamt ein höherer Werbeertrag als bei höheren Gutscheinen.

CMC Print-Mailing-Studie 2025

Print-Mailings wirken auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Print-Mailings motivieren zum Kauf und sorgen für höhere Warenkörbe – das ist eine der zentralen Erkenntnisse der diesjährigen CMC Print-Mailing-Studie der Deutschen Post und des Collaborative Marketing Clubs.

„Die Aktivierungsleistung von Print-Mailings ist hoch“, fasst Torsten Grüske, Vice President Produktmanagement Dialogmarketing der Deutschen Post zusammen. „Wer aber die Wirkung einer Kampagne und besonders den Return on Advertising Spend steigern will, muss den Wert einzelner Kundengruppen und den Gutscheinwert in den Blick nehmen. Ein höherer Gutscheinwert erzeugt zwar eine höhere Conversion Rate – aber nicht in jedem Kundensegment auch einen höheren Werbeertrag.“
Robert Käfer, Geschäftsführer des Collaborative Marketing Club, erklärt, wieso eine RFM-Analyse von Bestandskunden sinnvoll für die Planung von Kampagnen sein kann: „Dabei ist es wichtig, alle drei Dimensionen – Recency, Frequency und Monetary Value – zusammen zu sehen und nicht isoliert zu betrachten. Wer weiß, wie sich bestimmte Kundensegmente verhalten, kann diese mit spezifischen Angeboten maximal aktivieren.“



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Datensouveränität: Warum die Herkunft von Software mehr denn je zählt


Johannes Schulz von OMR Reviews widmet sich in seinem Gastbeitrag der Frage, warum die Herkunft von Software mehr denn je zählt. Er unterzieht darin der Datensouveränität einem Experten-Check und erläutert, was Softwareanbieter tun müssen, um im regulierten Markt relevant zu bleiben.

Früher war die Frage simpel: Löst das Tool mein Problem und zu welchem Preis? Heute kommt eine zweite Ebene dazu, die in vielen Unternehmen

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Neue Auszeichnung für Marketingchefs: European CMO of the Year: Diese Marketer stehen auf der Shortlist


Der European CMO of the Year wird während der Cannes Lions am 22. Juni geehrt

Mit dem „European CMO of the Year“ geht eine neue Auszeichnung für Marketingverantwortliche an den Start. Ausgewählt von den Chief Marketing Officers, die für das CMO Barometer regelmäßig befragt werden, steht nun die Shortlist. HORIZONT präsentiert als Medienpartner die 29 Nominierten.

Um die Shortlist zu erstellen, haben zunächst mehr als 800 europäische Marketingverantwortliche aus 15 Ländern und Regionen Kolleg:innen nominiert, die für sie Maßstäbe in länderübergreifender Markenführung setzen. Anschließend wurden die Nominierungen mithilfe KI-gestützter Verfahren ausgewertet und zu der Shortlist verdichtet. Grundlage sind dabei laut Serviceplan „klar definierte Kriterien wie Verantwortung für mehrere europäische Märkte, strategischer Beitrag zum Unternehmenserfolg sowie Führungsstärke“. Danach validiert Marketingprofessor Sven Reinicke von der Universität St. Gallen mit seinem Team die Auswahl.

Wer sich am Ende über den Titel freuen kann, klärt sich im Juni während der Cannes Lions: Initiator Serviceplan lädt für den 22. Juni zur Preisverleihung am Strand. Das sind die 29 Nominierten:



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