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AMD Instinct MI430X: AMDs echter HPC-Chip ist „6 Mal schneller“ als Nvidia Rubin

AMD hat überraschend einen Ausblick auf die Leistung des Instinct MI430X gegeben. Ausnahmsweise ist das kein AI-Beschleuniger, er zielt auf andere Szenarien im HPC-Segment: Denn in der Wissenschaft, bei Simulationen und vielen weiteren Anwendungen ist die Berechnung bei doppelter Genauigkeit weiterhin extrem wichtig.
Es gibt auch noch etwas neben AI
Der Trend zuletzt war unverkennbar: Große GPUs werden nur noch zu einem Zweck gebaut: für AI. Dafür wurden die Datenformate immer kleiner, auf FP8 und BF8 folgten FP6 und FP4, dazu viele Formate, die in ähnlichem Umfeld unterwegs sind wie MXFP6 und MXFP4. Der Fokus hierbei ist Schnelligkeit und möglichst geringer Speicherbedarf, aber alles auf Kosten der Genauigkeit. Dieser Ansatz führt in gewissen Bereichen aber zu Ergebnissen, die man genau nicht haben will.
AMD hatte sich deshalb bei der kommenden Familie AMD Instinct MI400 bereits früh dazu entschlossen, nicht nur voll in Richtung AI zu schwenken – so mit der Serie MI450/455X umgesetzt –, sondern auch einen echten HPC-Chip aufzulegen: den MI430X. Im Herbst des letzten Jahres bestätigte das Unternehmen den Chip erstmals offiziell, als er bereits erste Großaufträge einsammeln konnte.
>200 TFLOPS native FP64-Leistung
Jetzt gibt AMD einen ersten Ausblick auf die Leistung der Beschleunigerlösung mit 432 GByte HBM4. Mit über 200 TFLOPs nativer FP64-Leistung wird sie in dem Bereich „mehr als sechsmal so schnell“ sein wie Rubin. Der Vergleich ist aber, wie eingangs ausgeführt, etwas von Äpfeln mit Birnen: Nvidia Rubin ist ein reiner AI-Beschleuniger mit Fokus auf FP4 & Co, FP64 läuft dort, wenn überhaupt, nur nebenbei noch mit, einen echten FP64-Gegenspieler hat Nvidia gar nicht mehr. Rubin dürfte wiederum in FP4-Disziplinen dem MI430X überlegen sein – den dazu passenden Wert nennt AMD heute natürlich nicht.
Zur besseren Einordnung hilft da eher der Blick zu Instinct MI355X: 78,6 TFLOPs FP64-Leistung bietet der Chip, ein MI325X kam zuvor schon mal auf 81,6 TFLOPs FP64-Leistung, der ältere MI300X auf 81,7 TFLOPs. Man sieht auch hier, dass der Fokus bei AMD in eine andere Richtung ging. Eine deutlich stärkere Leistung in der FP64-Disziplin ist es aber zweifelsohne auch im eigenen Haus.
AMD feierte in den letzten Jahren große Erfolge im HPC-Segment, stellt weltweit die Hardware für die schnellsten Supercomputer. Genau dies ist auch die Zielgruppe für den neuen Chip, erste Aufträge wie Discovery am Oak Ridge National Laboratory, USA, und auch Alice Recoque in Frankreich untermauern dies. Letzterer wird bereits mit über einem ExaFLOP FP64-Leistung beworben und damit zu Europas schnellsten HPC-Systemen gehören.
Finale Spezifikationen und Details werden zum Event AMD Advancing AI 2026 am 22/23. Juli erwartet.
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Adrenalin 26.6.2: AMD bestätigt Treiber-Probleme unter Windows 10

Der gestern erschienene Adrenalin-Treiber der Version 26.6.2, mit dem AMD erstmals das KI-Upsampling FSR 4.1 offiziell für Grafikkarten der Serie Radeon RX 7000 freischaltet, lässt sich unter Windows 10 teilweise nicht ordentlich installieren, wie AMD jetzt bestätigt hat. Die ComputerBase-Community bestätigt die Probleme.
Frühstart mit Fehlzündung unter Windows 10
Nachdem AMD für FSR 4.1 auf Radeon RX 7000 vor rund fünf Wochen einen Start im Juli in Aussicht stellte, ging gestern Nachmittag alles ganz schnell. Das moderne KI-Upsampling ist mit dem Adrenalin-Treiber 26.6.2 (Release Notes, Download auf ComputerBase) ist ab sofort für alle Besitzer einer Grafikkarte vom Typ Radeon RX 7000 freigeschaltet – zumindest in der Theorie. Denn schon gestern Abend fiel zahlreichen ComputerBase-Lesern, die FSR 4.1 auf ihrer RX-7000-Grafikkarte ausprobieren wollten, auf, dass der neue Radeon-Grafiktreiber unter Windows 10 zu einer Fehlermeldungen führt beziehungsweise sich gar nicht erst korrekt installieren lässt.
Keine Chance, den Treiber unter Windows 10 zu installieren.
Community-Mitglied Modmaster
Auch bei mir funktioniert dieser Treiber leider nicht! Windows 10 LTSC 21H2 (Build 19044.7417), Karte: RX 7800 XT. Deinstalliert und zurück zum 26.6.1, alles wieder ok.
Community-Mitglied albihermi
So, [unter Windows] 10 ESU geht der 26.6.2 nicht. Hab den 26.3.1 drauf und alles ist wieder schick.
Community-Mitglied Hatsune_Miku
Ich hab schon alles runtergeschmissen – AMD Cleaner, DDU … und manuell alles gecleant. Chipsatztreiber mit runter. Alles sauber. Installiere ich die neusten Treiber ist wieder alles im Eimer. FanControl findet die Karte nicht einmal. Das kann es doch nicht sein? Was macht der Laden denn da bitte??? Echt die Schnauze dick!
Community-Mitglied RaptorTP
Der Frust über das Treiber-Problem ist angesichts der Tragweite der Version 26.6.2 mitunter groß. Im Laufe des nachfolgenden Tages hat jetzt auch AMD den Fehler öffentlich benannt. Betroffene Nutzer wissen damit immerhin, dass nicht ihr System respektive eine konkrete Windows-Installation schuld an den Problemen ist, sondern der Grafiktreiber selbst fehlerhaft ist.
Allerdings gibt es aktuell noch keinen Workaround, um den Adrenalin 26.6.2 unter den betroffenen Windows-10-Versionen zum Laufen zu bringen. Derzeit sei AMD noch damit beschäftigt, die Ursache hinter dem Problem zu untersuchen; anschließend soll es eine Fehlerbehebung geben. Wann damit zu rechnen ist, steht aber noch nicht fest.
In der Zwischenzeit empfiehlt AMD entsprechenden Anwendern, vorerst zum vorherigen Radeon-Treiber, dem Adrenalin 26.6.1, zurückzukehren. Auf diesem Weg haben auch zahlreiche Community-Mitglieder das eigene Windows-10-System wieder stabil bekommen. Der ältere Treiber lässt sich nach wie vor über den Download-Bereich auf ComputerBase beziehen.
(Wie) läuft der Adrenalin 26.6.2 auf deinem System?
An dieser Stelle bittet die Redaktion um eure Mithilfe: Wie verbreitet sind die Installationsprobleme mit dem Adrenalin 26.6.2 unter Windows 10? Und ist unter Windows 11 alles in Ordnung?
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Ja, der Treiber läuft auf meinem Windows-10-System einwandfrei.
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Na ja, der Treiber läuft auf meinem Windows-10-System grundsätzlich, es kommt aber zu Fehlermeldungen oder Abstürzen.
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Nein, der Treiber läuft auf meinem Windows-10-System gar nicht.
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Ja, der Treiber läuft auf meinem Windows-11-System einwandfrei.
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Na ja, der Treiber läuft auf meinem Windows-11-System grundsätzlich, es kommt aber zu Fehlermeldungen oder Abstürzen.
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Nein, der Treiber läuft auf meinem Windows-11-System gar nicht.
Downloads
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4,3 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.6.2 (WHQL) Deutsch
- Version 26.6.1 (WHQL) Deutsch
- +5 weitere
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Neue Umfrage: Europäer versuchen verstärkt US-Techkonzerne zu meiden

Eine neue Umfrage deutet darauf hin, dass Europäer den US-Tech-Konzernen kritisch gegenüberstehen. Das Schweizer Unternehmen Proton hat insgesamt 3.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu dieser Thematik befragt.
Aktuell nutzen mehr als 74 Prozent der in Europa ansässigen Unternehmen Produkte von US-Technologiekonzernen wie Microsoft oder Google. Dabei wächst die Skepsis der europäischen Bürger offenbar zunehmend, wie aus einer neuen Proton-Studie hervorgeht. Hier sind die wichtigsten Inhalte dieser Untersuchung im Überblick.
US-Tech wird laut Umfrage zunehmend kritisch von europäischen Bürgern gesehen
So sagen 45 Prozent der Studienteilnehmer der Umfrage von Proton, dass sie Produkte und Dienste, die ihre Kundendaten über US-Unternehmen verwalten, wahrscheinlich vermeiden werden. Als Gründe hierfür werden ein Misstrauen gegenüber der Datennutzung und Sicherheitsbedenken genannt. Die größten Sorgen bereiteten den Umfrageteilnehmern Instant-Messaging-Dienste, Social-Media und E-Mail.
Darüber hinaus halten es 66 Prozent der Befragten, also zwei Drittel, für wichtig, dass kleine und mittelständische europäische Betriebe auch Tech-Produkte und -Dienste aus Europa statt aus den Vereinigten Staaten verwenden sollten. Und für 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmenden ist die Nutzung von europäischen Tech-Produkten und -Diensten ein Gesichtspunkt, der hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Unternehmen berücksichtigt wird.
Die Entwicklungen des vergangenen Jahres scheinen zudem deutliche Auswirkungen darauf zu haben, wie die Teilnehmenden der Proton-Studie zur Nutzung von europäischer Tech-Infrastruktur durch in Europa ansässige Unternehmen stehen. Demnach halten insgesamt 56 Prozent es im Vergleich mit einem Jahr zuvor für wichtiger, dass „European Tech“ der Vorzug vor den Angeboten der US-Tech-Konzerne gegeben wird.
So können europäische Alternativen gefunden werden
Wer eine Hilfe beim Umstieg auf europäische Tech-Produkte und Online-Dienste benötigt, dem sei ein Blick auf die Webseite European Alternatives empfohlen. Hier können Tech-Angebote aus Europa auf Basis von Kategorien wie „Suchmaschinen“ oder „Webbrowsern“ gefunden werden. Zudem können über eine gesonderte Seite auch direkt über bekannte Dienste von US-Konzernen wie Gmail, Microsoft Teams oder WhatsApp nach Alternativen aus Europa angezeigt werden.
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Erstmals 7 Jahre Garantie: Eizo bringt neue Business-Monitore EV3851X und EV3451X

Der Monitorhersteller Eizo ist bekannt für hohe Qualität und eine mit 5 Jahren überdurchschnittlich lange Garantie. Für sechs Monitore der Familie FlexScan EV gibt es jetzt sogar 7 Jahre Garantie. Das ist branchenweit die neue Höchstmarke. Die Ultrawide-Modelle EV3851X und EV3451X sind dabei neu.
Erstmals 7 Jahre Garantie bei Monitoren
Während die meisten Monitorhersteller bis zu 3 Jahre Garantie auf ihre Produkte geben, bietet der japanische Hersteller Eizo seit über 20 Jahren 5 Jahre Garantie. Das gilt aktuell sogar für alle 59 Modelle von Eizo, die im Preisvergleich aufgeführt werden.
Da das Thema Nachhaltigkeit gerade für Unternehmen immer wichtiger wird und sich die Zyklen für den Wechsel auf neue Hardware verlängern, geht Eizo jetzt noch einen Schritt weiter. In der EV-Serie werden künftig 7 Jahre Garantie geboten. Das gilt zunächst rückwirkend für die bereits eingeführten Modelle EV2740S, EV2720S, EV2410R und EV2400R sowie für die Neuheiten EV3851X und EV3451X. In Zukunft sollen alle neuen Modelle der EV-Serie mit 7 Jahren Garantie versehen sein.
EIZO betrachtet die langfristige Nutzbarkeit als einen zentralen Produktwert, auf den nun auch die neue 7-Jahres-Garantie einzahlt. Möglich wird diese durch die hauseigene Produktentwicklung und eine strenge Qualitätssicherung. Jeder Schritt von Komponentenauswahl und Schaltungs-Design bis hin zur Fertigung und Qualitätskontrolle wird mit hohem Engagement im eigenen Haus unter eng definierten Rahmenbedingungen durchgeführt. Das klare Ziel: Langlebigkeit. Die Produkte von EIZO durchlaufen umfangreiche Tests und Kontrollen, um eine gleichbleibende Leistung selbst bei jahrelangem Einsatz sicherzustellen.
Eizo
- FlexScan EV3851X (neu)
- FlexScan EV3451X (neu)
- FlexScan EV2740S
- FlexScan EV2720S
- FlexScan EV2410R
- FlexScan EV2400R
EV3851X und EV3451X
Die ersten Neuheiten mit 7 Jahren Garantie sind die Business-Monitore FlexScan EV3451X und FlexScan EV3851X. Beide besitzen ein gebogenes IPS-Panel und gehören zur Gattung „UltraWide“. Eine automatische Helligkeitssteuerung soll Energie einsparen, die entspiegelte Oberfläche und der Paper-Modus wiederum die Augen schonen. Kunden haben die Wahl zwischen einer weißen oder schwarzen Ausführung und können das Display optional auch ohne Standfuß erwerben.
Der größere FlexScan EV3851X macht dabei den Anfang. Sein IPS-Panel ist im Radius von 2,3 Metern gebogen und liefert 3.840 × 1.600 Pixel im seltenen 24:10 Format. Die Bildpunktdichte liegt aufgrund einer Bilddiagonale von 37,5 Zoll bei rund 111 ppi. Das Panel wird mit 16,7 Millionen Farben (8 Bit) angegeben und soll mit bis zu 300 cd/m² leuchten sowie einen für IPS hohen Kontrast von 2.000:1 liefern. Die Look-Up-Tabelle arbeitet mit 14 Bit. Die Bildwiederholrate liegt bei lediglich 60 Hz und die Reaktionszeit bei 5 ms (GtG).
Videosignale werden über DisplayPort, HDMI (2 Ports) oder den USB-C-Upstream-Port mit DP Alt Mode und 94 Watt eingespeist. Ein weiterer USB-C-Anschluss dient als Downstream mit 15 Watt. Hinzu kommen drei USB-A-Buchsen, ein 2,5-GbE-LAN-Anschluss und ein gängiger Audioausgang. Mehr Details liefern die Produktseiten bei Eizo. Der FlexScan EV3851X wird ab sofort ausgeliefert und kostet 1.784 Euro.
Beim FlexScan EV3451X kommt die UWQHD-Auflösung mit 3.440× 1.440 Pixeln im 21:9-Format zum Einsatz. Auf 34,1 Zoll Diagonale ergibt das eine Bildpunktdichte von 109 ppi. Das Panel ist im Radius von 3,8 Metern gebogen und damit nur sehr leicht gekrümmt. Helligkeit und Kontrast werden mit 350 cd/m² und 1.000:1 angegeben. Die Reaktionszeit liegt bei 5 ms (GtG) und die Farbtiefe bei 8 Bit. Die maximale Bildwiederholrate beträgt 101 Hz.
Als Videoeingänge sind zweimal HDMI und einmal DisplayPort sowie einmal USB-C mit DP Alt Mode vertreten. USB-C gibt es einmal als Upstream mit 5 Gbps und 94 Watt sowie einmal im Downstream mit 5 Gbps und 5 Watt. Hinzu kommen drei USB-A-Buchsen mit ebenfalls 5 Gbps; schnellere USB-Ports gibt es also nicht. Dafür arbeitet der Netzwerkanschluss (RJ-45) mit 2,5 Gbit/s relativ zügig.
Weitere Informationen zum EV3451X liefern die Produktseiten beim Hersteller. Der Marktstart ist für den Herbst 2026 geplant. Ein Preis wurde nicht genannt.
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