Apps & Mobile Entwicklung
Mai-Patchday für Windows 11: Xbox Mode, Explorer-Upgrades und 137 Sicherheitslücken
Microsoft verteilt das reguläre Mai-Update für Windows 11 und Windows 10 (KB5089549). Es enthält die Neuerungen aus dem optionalen April-Update, wie etwa den Xbox Mode für praktisch alle Nutzer. Im Rahmen des Patchdays schließt Microsoft zudem 137 Sicherheitslücken.
Besonders im Fokus steht bei dieser Update-Runde der Xbox Mode. Der Gaming-Vollbildmodus ist auf die vollständige Bedienung mit dem Controller ausgelegt, minimiert werden soll das Hintergrundrauschen des Betriebssystems. So verschwindet die Taskleiste und Benachrichtigungen werden deaktiviert. Über den Xbox Mode lassen sich dann Spiele sowie Launcher wie Steam oder der Epic Game Store starten.
Für alle verfügbar ist der Gaming-Modus aber noch nicht. Microsoft stellt diesen zunächst nur für bestimmte Märkte bereit und führt den Rollout schrittweise durch. Das Freischalten von immer mehr Nutzern erfolgt also erst nach und nach.
Wenn der Xbox Mode auf dem eigenen Windows-11-System läuft, taucht die entsprechende Option in den Einstellungen im Bereich Gaming auf. Forcieren lässt sich die Verfügbarkeit mit der App ViVeTool, die versteckte Funktionen auf einem Rechner aktivieren kann. Eine Anleitung liefert Windows Latest.
Allerlei Neuerungen und Optimierungen für Explorer, Taskleiste und mehr
Weitere Neuerungen sind Optimierungen, die Windows 11 im Alltag geschmeidiger laufen lassen sollen. Der Datei-Explorer unterstützt etwa weitere Archivformate, Explorer-Prozesse werden beim Schließen von Fenstern zuverlässiger geschlossen und Microsoft beseitigt die weißen Blitze, die auftreten konnten, wenn man im Dark Mode bestimmte Explorer-Fenster geöffnet hat.
Mit dem Update lädt auch der Taskleisten-Bereich zuverlässiger. Wenn Agenten im Hintergrund laufen, werden die Fortschritte zudem in der Taskleiste angezeigt. Möglich ist das als erstes mit dem Researcher-Agenten, der sich über die Microsoft-365-Copilot-App abrufen lässt.
Bei den Treibern ändert sich, wie Microsoft Drittanbietern vertraut. So wird die Standardvertrauensstellung für kreuzsignierte Treiber entfernt. Zulässig bleiben Treiber aus dem Windows-Hardwarekompatibilitätsprogramm (WHCP) und eine Liste als vertrauenswürdig eingestufter Legacy-Treiber.
Sicherheitspatches für den Mai
Mit dem Mai-Update verbessert Microsoft den Servicing Stack, der für die Installation von Windows-Updates verantwortlich ist. Ebenfalls treibt man den Austausch der Secure-Boot-Zertifikate voran, die alten laufen im Juni aus.
Im Rahmen des Patchdays wurden zudem 137 Sicherheitslücken geschlossen, die eine CVE-Einstufung bis 10,0 haben.
Mai-Updates für Windows 11 26H1 und Windows 10
Die neuesten Sicherheitsupdates verteilt Microsoft auch für Windows 26H1 (KB5089548). Diese Version erhält im Prinzip dieselben Neuerungen wie Windows 11 25H2 und 24H2. Bei der auf Arm-Geräte ausgelegten Windows-Version wird die Kompatibilität einiger Spiele verbessert, die eingebettete Web-Inhalte verwenden.
Mit dem Windows-10-Update (KB5087544) beseitigt Microsoft ein Problem, bei dem es fälschlicherweise zu einer Sicherheitswarnung bei einer Remote-Desktop-Verbindung kommen konnte. Windows 10 erhält noch Updates, wenn Nutzer am ESU-Programm teilnehmen.
Downloads
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4,0 Sterne
Regelmäßig aktualisierte Pakete mit allen Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen für Windows 11.
- Version 26H1 (Build 28000.2113) KB5089548, Win 11 Deutsch
- Version 24H2/25H2 (Build 26200.8457) KB5089549, Win 11 Deutsch
- Version 23H2 (Build 22631.7079) KB5087420, Win 11 Deutsch
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Mehr Speicher trotz Speicherkrise: Apple testet M5 Ultra im Mac Studio mit bis zu 768 GB RAM

Die Speicherkrise hat Apple bereits zu Preiserhöhungen und der Streichung von mehreren Speicherkonfigurationen des Mac Studios geführt, auch ein künftiger M5 Ultra soll sich deshalb bisher verzögern. Intern soll der Konzern jetzt einen Mac Studio mit M5 Ultra und 768 GB an Arbeitsspeicher testen.
Deutlich mehr Arbeitsspeicher beim M5 Ultra?
Über Apples Pläne zum M5 Ultra und dem künftigen Mac Studio berichtet Marc Gurman von Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen im Konzern. Demnach soll der neue SoC unter dem Codenamen J775 entwickelt werden und wegen Herausforderungen bei der Verfügbarkeit und den Kosten verzögert worden sein.
Der GPU-Ausbau soll sich gegenüber dem M3 Ultra nicht groß verändern. Es ist jedoch zu erwarten, dass die GPU-Architektur des M5 übernommen wird und daher auch die KI-Beschleuniger in der GPU in das Ultra-Modell wandern. Der M5 Ultra könnte sich dann deutlich von allen anderen Apple-Chips im Bereich der KI-Leistung absetzen, jedoch auch in Spielen neue Rekorde für den Konzern aufstellen.
Veröffentlichung nicht garantiert
Wie Gurman auch selbst erwähnt, steht die Konfiguration jedoch unter einem schlechten Stern: Selbst ein so großer Konzern wie Apple hat Schwierigkeiten, genug Speicherchips zu ergattern, und hat beim Vorgänger die Konfigurationen auf 96 GB limitiert. Ein 768-GB-Modell würde dementsprechend einen großen Sprung im Sortiment des Herstellers darstellen.
Preis könnte über 20.000 Euro liegen
Offen bleiben zudem auch Fragen zum Preis, denn die besagte 96-GB-Konfiguration kostet gegenwärtig rund 6.299 Euro. Beim MacBook Pro verlangt Apple nach den jüngsten Preiserhöhungen für 128 GB gegenüber der 64‑GB‑Variante einen Aufschlag von 1.760 Euro. Bei diesem Preis pro 64 GB zusätzlich zu den 96 GB könnte ein Mac Studio mit 768 GB an Arbeitsspeicher weit über 20.000 Euro kosten.
M5 Ultra folgt auf M3 Ultra
Die Ultra-Chips sind seit Einführung mit dem M1 Ultra die Speerspitze von Apple Silicon, sie vereinten bisher immer zwei Max-Chips und kombinierten so die theoretische Rohleistung. Zuletzt hat Apple dies beim M3 Ultra getan, beim M4 hat sich der Konzern nur auf die Max-Reihe beschränkt – und verkauft den M3 Ultra neben dem M4 Max im aktuellen Mac Studio.
Mit dem M5 Ultra können Nutzer dementsprechend einen deutlichen Sprung gegenüber dem bisherigen M3 Ultra erwarten, denn die Leistung in Mehrkern-Anwendungen oder GPU-Anwendungen dürfte sich beinahe verdoppeln, auch wenn die Skalierung nicht in allen Fällen perfekt sein sollte.
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Indie-Hit Meccha Chameleon: Geni(t)ale Verstecke begeistern Spieler

Verstecken zu spielen macht nicht nur Kindern Spaß. Erwachsene erfreut mit diesem Prinzip Meccha Chameleon, der jüngste Indie-Hit auf Steam. Das klassische Kinderspiel erweitert der Titel um einen Pinsel und eine Farbpalette zur Tarnung. Der Kostenpunkt: Kaum mehr als 6 Euro.
Nach weniger als zwei Wochen verzeichnet der Entwickler „lemorion_1224“ 10 Millionen verkaufte Exemplare und mehr als 28.000 sehr positive Bewertungen auf Steam. Das Spielprinzip kommt also an. Das liegt an der Mischung: Kombiniert wird eine Bühne für Kreativität und soziales Miteinander.
In Mecca Chameleon teilen sich zwei bis zehn Spieler auf privaten oder öffentlichen Servern in zwei Teams auf. Das eine versteckt sich, das andere muss diese Gruppe anschließend innerhalb eines Zeitlimits aufspüren. Was die Jagd besonders macht, ist das Pinsel-Werkzeug. Damit können Spieler ihre Figur der Umgebung anpassen und sie so wie ein Chamäleon verschwinden lassen und sich ganz offen im Sichtfeld „verstecken“. Neben Farben kann auch die Haltung der Figur angepasst werden.
Geni(t)ale Verstecke
Dass das von der Ideenvielfalt seiner Nutzer lebt, ist offenkundig. Und Ideen haben sie: Sie tarnen sich unter anderem als Pferdegenital, Kuh, Bücherstapel oder WC-Rolle, die nach Beginn der Runde plötzlich neben der Toilette hängt. Bemängelt werden nur ein paar technische Probleme, die trotz Unreal Engine 5 nicht mit der Bildrate zu tun haben. Die eigentlich nicht benannten Systemanforderungen sind niedrig, wenn die Angabe eines „Intel Core i5“ als solche gelten darf.
Kritisch sind andere Aspekte: Der Server-Browser funktioniere nicht immer zuverlässig, das Interface sei teils kompliziert und Tastenbelegungen seien fest vorgegeben. Spaß mache es trotzdem. In öffentlichen Lobbys könne es zudem vorkommen, dass sich Spieler mit rechtsradikaler Symbolik bemalen. Kritik daran wird auf Steam jedoch von anderen Nutzern mit persönlichen Angriffen quittiert. Am meisten Spaß macht das Spiel jedoch ohnehin mit Freunden, verrät ein Überfliegen der Rezensionen. Zahlreiche schnelle Updates haben bereits einige Details verbessert und neue Karten eingefügt. Einen großen Patch haben die Entwickler für den kommenden Freitag angekündigt.
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Hilft günstig gegen Hitze: Thermalright Assassin Classic mit Kühler-Fokus

Thermalright verspricht mit dem Assassin Classic-6 SE günstige Hilfe gegen Hitze – zumindest auf Prozessoren. Der Kühler konzentriert sich auf Basics, also vor allem die Kühlung. Dabei bleibt er vergleichsweise kompakt.
Für ordentliche Temperaturen bringt der Assassin Classic-6 SE alle Zutaten mit. Vorrangig sind dies 6 Heatpipes. Sie liegen allerdings direkt auf dem Heatspreader auf, was in der Regel etwas schlechter funktioniert als sie in eine Kupferplatte einzulassen, die die Wärmeverteilung verbessert. Die beiden äußeren Heatpipes setzt Thermalright zudem etwas ab, um auch die äußeren Bereiche des Prozessors zu kühlen.
Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf das 120-mm-Format, also auf eine relativ große Lamellenfläche, schrumpft es aber auf eine Höhe von nur 152 Millimetern. Damit passt der Assassin Classic-6 SE auch in Budget-Gehäuse, die in diesem Punkt gerne Einschränkungen setzen. Größere Design-Eskapaden spart sich der Hersteller dabei und setzt dem Lamellenturm lediglich eine Abdeckung auf. RGB-LEDs oder gar ein Display stehen nicht auf der Ausstattungsliste.
Die Belüftung übernimmt ein 120-mm-Lüfter des Typs TL-NT12. Ihn gibt es bei Thermalright nicht einzeln, er wird nur in Verbindung mit der Assassin-Classic-Serie gelistet und ist damit spezifisch den Kühlern vorbehalten. Das Modell dreht maximal mit 1.850 U/Min und wird über Gummiauflagen am Rahmen vom Kühler entkoppelt.
Bilder vom Montagematerial stellt Thermalright nicht bereit. Wahrscheinlich kommt das übliche Montagekit des Herstellers zum Einsatz, bei dem erst die Halterung und dann der Kühler montiert wird. Dazu passt, dass sich der Assassin Classic-6 SE auf aktuellen AM4- und AM5-Plattformen sowie den Intel-LGA 1200, 1700 und 1851 montieren lässt.
Preis und Verfügbarkeit
Angaben zum Preis hat Thermalright nicht gemacht. Der Kühler muss sich allerdings um die 30-Euro-Marke am Markt bewegen, um konkurrenzfähig zu sein. Das zeigt allein das Portfolio von Thermalright selbst auf: Den Peerless Assassin 120 SE in Doppelturm-Bauweise verkauft das Unternehmen im eigenen Amazon-Store ab 34 Euro, den Einzelturm Burst Assassin 120 Evo ab 30 Euro.
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