Künstliche Intelligenz
Top 10: Die beste PTZ-Überwachungskamera für außen im Test – Reolink vor Instar
Instar IN-9420 2K+
Die IN-9420 2K+ bietet ein schwenk- und neigbares Objektiv mit fünffachem optischen Zoom, hohe Auflösung, Onvif-Support, Dual-WLAN, Personen- und Geräuscherkennung sowie eine Ethernet-Schnittstelle mit PoE. Wie gut die PTZ-Überwachungskamera des deutschen Herstellers Instar in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.
- schwenk- und neigbares Objektiv mit fünffachem Zoom
- Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung
- hervorragende Bildqualität (WDR) und relativ hohe Auflösung
- kompatibel mit Homekit, Synology Surveillance Station und Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant (Onvif, MQTT)
- Dual-WLAN-Support inklusive WPA3 und Ethernet mit PoE
- Online-Support mit Forum und Wikis ausgezeichnet
- hoher Preis
- vollständige Integration über MQTT aufwendig
- keine automatische Bewegungsverfolgung
Überwachungskamera Instar IN-9420 2K+ im Test: PTZ, 5-fach-Zoom, Homekit & Onvif
Die IN-9420 2K+ bietet ein schwenk- und neigbares Objektiv mit fünffachem optischen Zoom, hohe Auflösung, Onvif-Support, Dual-WLAN, Personen- und Geräuscherkennung sowie eine Ethernet-Schnittstelle mit PoE. Wie gut die PTZ-Überwachungskamera des deutschen Herstellers Instar in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.
Instar bietet mit der aktuell für 277 Euro erhältlichen IN-9420 2K+ eine PTZ-Überwachungskamera für den Außenbereich, die über einen 1/2.8 Zoll großen Sony-Starlight-Sensor verfügt und Videos mit bis zu 2560 × 1440 Pixel sowie einer Bildrate von maximal 30 FPS aufzeichnet. Das Objektiv bietet einen fünffachen optischen Zoom mit Brennweiten zwischen 2,8 und 12 mm und ein diagonales Sichtfeld von 30° bis 120°.
Als Videocodec unterstützt die IN-9420 2K+ unter anderem die besonders effiziente Variante H.265 alias HEVC. Farbige Nachtaufnahmen bietet sie dank sechs weißen LEDs ebenfalls. Für Schwarz-Weiß-Aufnahmen stehen bei Dunkelheit auch Infrarot-LEDs zur Verfügung.
An Bord ist auch eine Bewegungserkennung, die Objekte nach Personen, Tieren und Fahrzeugen differenziert. Zusätzliche Sicherheit bietet die integrierte Geräuscherkennung und mit der eingebauten Gegensprechfunktion kann man die IN-9420 2K+ auch zur Kommunikation verwenden. Zudem können Anwender einen externen Lautsprecher an die Kamera anschließen. Als zusätzliche Schnittstelle bietet sie außerdem einen Ausgang für Alarmanlagen.
Neben der für Smartphones und Tablets optimierten App, mit der Anwender die Kamera bedienen, können sie auch per Browser auf die Überwachungskamera zugreifen. Und das ist klar der beste Weg, um sie zu konfigurieren, da nur unter der modernen und übersichtlichen Web-UI sämtliche Konfigurationsparameter zur Verfügung stehen.
Kaum eine Überwachungskamera integriert so viele Netzwerkschnittstellen wie die IN-9420 2K+: Sie bietet Unterstützung für 2,4- oder 5-GHz-WLAN inklusive der besonders sicheren WPA3-Verschlüsselung. Und per Ethernetkabel kann sie ebenfalls Kontakt zum Router aufnehmen. Letzteres funktioniert auch dann noch, wenn etwa Einbrecher mit einem WLAN-Störsender den überwachten Bereich betreten und damit sämtliche WLAN-Geräte wie Überwachungskameras ausfallen. Der bis zu 100 MBit/s schnelle RJ45-Port unterstützt zudem PoE, sodass eine besonders einfache Verkabelung ohne störendes Netzteil möglich ist.
Anwender, denen Datenschutz und Privatsphäre wichtig sind, dürfen sich bei der Inbetriebnahme der Instar-Kamera darüber freuen, dass sie sich weder für die Nutzung der App, noch für ein Cloud-Konto registrieren müssen. Letzteres ist allerdings nötig, wenn man die Überwachungskamera mit den Diensten Amazon Alexa, Google Assistant oder IFTTT koppeln möchte. Dann muss man sich beim kostenlosen Cloud-Dienst des Herstellers anmelden.
Diesen kann man um ein kostenpflichtiges Abo erweitern, sodass man ab einer Jahresgebühr von 30 Euro auch einen 10 GByte großen Online-Speicher erhält. Doch der ist grundsätzlich nicht nötig, da die IN-9420 2K+ über einen microSD-Card-Slot verfügt, der bereits mit einer 32 GByte großen Speicherkarte standardmäßig ausgestattet ist.
Wie erfolgt Montage & Inbetriebnahme?
Im Lieferumfang der knapp 2 kg schweren Instar IN-9420 2K+ sind Netzteil, Handbuch, zwei Halterungen für Decke und Wand samt Schrauben und Dübeln inklusive Werkzeug enthalten. Mit ihren Abmessungen von 23 × 15 × 15 cm fällt die gut verarbeitete PTZ-Kamera relativ groß aus. Laut Instar ist die IN-9420 2K+ wetterfest nach IP66 und im Temperaturbereich zwischen -20 °C und 55 °C einsetzbar.
Dank einer innovativen Kabelführung lässt sich die PTZ-Kamera so montieren, dass die von den für die Montage infrage kommenden Kabeln (Strom, Ethernet, Alarm) unsichtbar hinter einer Wand verschwinden. Dafür muss man die hintere Abdeckung der Kamera abschrauben und die nötigen Kabel durch die Halterung verlegen. Je nachdem, wie viele Kabel zum Einsatz kommen, verwendet man dafür eine der mitgelieferten Dichtungen mit passenden Durchführungen für die unterschiedlichen Kabel. Das hört sich erst einmal kompliziert an, ist aber in der Praxis dank der hervorragenden Dokumentation relativ einfach und nach wenigen Minuten erledigt. Mehr Informationen zur Montage zeigen wir in der Bildergalerie.
Am einfachsten gelingt die Inbetriebnahme der Instar-Überwachungskamera, wenn sie per Ethernet mit einem Router oder einem Switch verbunden wird. Dann kann man sie bequem per Browser einrichten. Das geht zwar prinzipiell auch mit der App Instar Vision, doch bietet diese nicht sämtliche Konfigurationsoptionen.
Die IP der Überwachungskamera verrät das Instar Kamera Tool, das für Linux, macOS und Windows vorliegt. Achtung: Wer ein VPN aktiviert hat, muss dieses deaktivieren, sonst findet das Tool die Kamera nicht. IP-Scanner wie Angry IP (Heise-Download) findet die Kamera ebenfalls.
Alternativ ist auch die Inbetriebnahme über WLAN und WPS möglich. Auch dann ist die Einrichtung per Browser machbar. Doch nicht jeder Router bietet WPS. Weitere Details zur Einrichtung zeigt die Bildergalerie. Hilfestellungen bei der Installation bietet Instar auch online über die Adresse
Bilder: Instar IN-9420 2K+
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: PTZ-Überwachungskamera mit optischem 5x-Zoom, Onvif, Homekit, Dual-WLAN, PoE, PIR-Sensor, farbige Nachtsicht uvm.
Instar IN-9420 2K+: Die Integration in Home Assistant erfolgt über Onvif, die aber nicht sämtliche Funktionen der Kamera unterstützt. Über MQTT können Nutzer diese aber ergänzen. Dafür müssen sie aber YAML-Dateien editieren. Für Reolink-Überwachungskameras ist dank einer offiziellen Integration das nicht nötig.
Wie sind Bedienung und Konfiguration?
Anwender können die mobile Anwendung Instar Vision, die für Mobiltelefone und Tablets für Android und iOS vorliegt, zur Konfiguration der grundlegenden Funktionen der Kamera verwenden. Weitergehende Konfigurationsoptionen wie Onvif und MQTT stehen aber nur über die moderne Web-UI parat. Generell bieten sowohl die App als auch die Web-UI für die zahlreichen Konfigurationsoptionen detaillierte Erklärungen, sodass das Set-up der Kamera auch für wenig erfahrene Anwender kein Problem sein sollte.
Wie funktionieren Benachrichtigungen, Bewegungserkennung, Gegensprechfunktion
und Datenschutzmaske?
Die Bewegungserkennung kann zwischen Personen, Tieren und Fahrzeugen differenzieren. Dementsprechend lassen sich auch Alarme einstellen. Damit werden Fehlalarme durch andere, sich bewegende Objekte reduziert. Sollte es trotz aktivierter Personenerkennung zu Fehlalarmen kommen, können Anwender unter Alarmbereiche die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung für vier Zonen justieren.
Für einen DSGVO-konformen Betrieb erlaubt die Web-UI unter Einstellungen – Multimedia – Privatsphäre die Konfiguration von bis zu acht Bildbereichen, die bei der Aufnahme automatisch geschwärzt werden. Das ist etwa erforderlich, wenn die Überwachungskamera auf ein fremdes Grundstück oder öffentlichen Bereich ausgerichtet ist.
Benachrichtigungen erfolgen nahezu verzögerungsfrei per Push auf Smartphone oder Tablet. Überdies verschickt die Kamera auf Wunsch Alarmmeldungen auch per E-Mail inklusive Bilder und unterstützt den Upload auf einen FTP-Server, inklusive einer verschlüsselten Übertragung über FTPS oder SFTP.
Die Gegensprechfunktion und die Geräuscherkennung haben im Test einwandfrei funktioniert. Die Sprache ist auf beiden Seiten gut verständlich.
Ansonsten ist die Bedienung der Instar IN-9420 2K+ mit der App und der Web-UI dank übersichtlicher Menüs einfach. Verbesserungspotenzial bietet allerdings die Alarmierung in Kombination mit der Wiedergabefunktion. Erhält man etwa eine Push-Nachricht, öffnet sich nach einem Klick darauf die Live-Ansicht der Kamera. Sinnvoller wäre es aber, wenn man direkt zum aufgenommenen Video im Wiedergabemenü gelangen würde. Zudem wäre es wünschenswert, wenn man aufgenommene Videos nach Alarmart (Person, Fahrzeug, Tier, Geräusch) filtern könnte. An einer entsprechenden Funktionserweiterung arbeitet Instar bereits. Sie soll noch in diesem Sommer ausgerollt werden.
Wie gut lässt sich das schwenk- und neigbare Objektiv steuern?
Die Steuerung der Schwenk- und Neigefunktion ist äußerst vielfältig. Instar informiert darüber ausführlich in seinem Online-Wiki. Insgesamt können Anwender bis zu acht Positionen speichern, die per Klick oder automatisch angefahren werden. Für ein automatisches Anfahren von Positionen müssen diese natürlich definiert sein. Dann kann man in der Web-UI eine Zeit für die jeweilige Position einstellen, wie lange die Kamera auf dieser verweilen soll, möglich sind Werte zwischen 1 Minute bis zu 12 Stunden. Anschließend stellt man noch die Anzahl der Wiederholungsfahrten ein, hier sind maximal bis zu 50 möglich. Nun fährt die Kamera automatisch die zuvor gespeicherten Positionen ab.
Ansonsten gelingt das Schwenken und Neigen der Kamera in der App sehr intuitiv. Einfache Touch-Gesten reichen hierfür aus. Zudem gibt es noch die klassische PTZ-Steuerung mit Pfeil-Tasten und P für das Anfahren respektive Speichern von Positionen (siehe auch Bildergalerie).
Eine automatische Bewegungsverfolgung hat die Instar IN-9420 2K+ allerdings nicht zu bieten.
Wie gut ist die Bildqualität der Instar IN-9420 2K+?
Dank der Unterstützung von Wide Dynamic Range (WDR) und der Möglichkeit, diese Funktion an die jeweilige Umgebung anpassen zu können, gibt es an der Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen, etwa Gegenlicht, nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Die Aufnahmen bei Tag sind wie schon bei der IN-9408 2K+ (Testbericht) sehr detailreich. Bei Dunkelheit überzeugen auch die Schwarz-Weiß-Aufnahmen auf Basis der Infrarot-LEDs mit einer hervorragenden Bildqualität (siehe auch Bildergalerie). Und auch die farbigen Nachtaufnahmen unter Zuhilfenahme der sechs weißen LED-Strahler überzeugen mit einer guten Bildqualität.
Welche Smart-Home-Plattformen unterstützt die Instar IN-9420 2K+?
Genau wie das Modell mit starrem Objektiv, die IN-9408 2K+ (Testbericht), unterstützt auch die PTZ-Variante IN-9420 2K+ jede Menge andere Plattformen. So lässt sie sich unter Apple Homekit, Amazon Alexa und Google Assistant einbinden. Und auch die Ausgabe des Livestreams auf ein smartes Display (Ratgeber), wie Echo Show funktioniert. Allerdings vergehen wie bei anderen Instar-Kameras einige Sekunden, bis der Livestream erscheint. Außerdem hat er einen Versatz von bis zu 10 Sekunden. Das schaffen andere Modelle wie die Foscam CM5 (Testbericht) deutlich besser.
Die Integration unter Home Assistant (Testbericht) bietet auch Zugriff auf den Livestream und den Bewegungssensor der Kamera. Damit können Anwender die Instar IN-9420 2K+ für Automatisierungen, etwa zum Aufbau einer umfassenden Alarmanlage, verwenden. Oder sie verwenden den PIR-Sensor der Kamera zum Einschalten eines Leuchtmittels.
Mithilfe von MQTT können Anwender auf nahezu sämtliche Funktionen der Kamera zugreifen. Allerdings erfordert die Umsetzung einigen Aufwand. Begrüßenswert wäre eine Integration, wie sie etwa für Reolink-Kameras vorliegt und die sämtliche Funktionen integriert, ohne dass man dafür mühevoll Yaml-Dateien editieren muss.
Preis: Was kostet die Instar IN-9420 2K+?
Instar verkauft die IN-9420 2K+, die es in Schwarz und in Weiß gibt, regulär für 299 Euro. Aktuell ist sie für 277 Euro erhältlich. Das ist vergleichsweise viel Geld für eine PTZ-Kamera mit Onvif-Support und fünffachem optischen Zoom. Denn eine solche gibt es schon für deutlich weniger. Als Alternative käme etwa die Reolink Trackmix PoE (Testbericht) für knapp 153 Euro infrage.
Doch den Reolink-Kameras fehlt WDR-Support, sie unterstützen außerdem WLAN und Ethernet nicht gleichzeitig. Und auch eine verschlüsselte Übertragung auf einen FTP-Server beherrschen die Modelle nicht. Die Konfiguration der IN-9420 2K+ abzuspeichern und gegebenenfalls wiederherzustellen sind Funktionen, die sie für den professionellen Einsatz qualifizieren.
Obendrein bietet Instar nicht nur ein sehr detailliertes Handbuch, sondern auch ein Forum sowie viele Online-Wikis, die Anwendern hilfreich zur Seite stehen respektive sämtliche Funktionen der Kamera ausführlich dokumentieren. Vom ausgezeichneten telefonischen Support wissen auch bisherige Instar-Kunden zu berichten. Und bei einem deutschen Hersteller gibt es in puncto Support auch keine Sprachbarriere.
Weitere Alternativen zur Überwachung von Außenräumen aus unserer Bestenliste zeigen wir in folgender Tabelle.
Fazit
Wie schon das mit einem starren Objektiv ausgestattete Schwestermodell IN-9408 2K+ hinterlässt auch die PTZ-Variante Instar IN-9420 2K+ im Test einen hervorragenden Eindruck. Sie bietet mit 2560 × 1440 Pixel zwar nicht die höchste Auflösung, überzeugt dafür aber mit einer exzellenten Bildqualität, die auch in schwierigen Situationen wie Gegenlicht oder bei Nacht nicht nachlässt. Über Alarme informiert sie nicht nur per Push, sondern optional auch per E-Mail, inklusive Bilder oder Videos, sowie per Upload auf einen FTP-Server, der auch verschlüsselt erfolgen kann.
Der Livestream steht in der App oder Browser zügig parat, wenn die Kamera per Ethernet mit dem Router verbunden ist. Über WLAN muss man unter Android einige Sekunden warten, während die iOS-App ihn etwas zügiger anzeigt. Fehlalarme sind dank Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung praktisch ausgeschlossen. Im Test haben wir jedenfalls keine registriert.
Positiv ist auch, dass Anwender die Instar IN-9420 2K+ dank Onvif-Support mit Dritthersteller-Lösungen wie Synology Surveillance Station lokal ansteuern und in Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant einbinden können. Auch zu Homekit ist die Kamera kompatibel. Insgesamt sind die Integrationsmöglichkeiten hervorragend. Auf der Habenseite stehen auch die flexiblen Montageoptionen. Und dank einer innovativen Kabelführung ist bei optimaler Montage nichts von diesen zu sehen.
Insgesamt ist die Instar IN-9420 2K+ nicht nur für Privatanwender, sondern dank ihrer vielen Sicherheitsfunktionen, dem Benutzermanagement und dem exzellenten Online-Support auch für Unternehmen sehr empfehlenswert. Vor allem dann, wenn Anwender Wert auf Datenschutz und Privatsphäre legen. Denn anders als viele Überwachungskameras lässt sich die Instar komplett ohne Hersteller-App und Cloudanbindung lokal steuern.
Verbesserungspotenzial gibt es aber ebenfalls. So hat etwa die Integration in Home Assistant noch einige Luft nach oben. Dank MQTT-Support können Anwender zwar prinzipiell auf sämtliche Funktionen der Instar zugreifen, doch die dafür nötige Konfigurationsarbeit ist mit dem Editieren von YAML-Dateien sehr aufwendig. Ein Blick auf die Reolink-Integration zeigt, dass dies auch einfacher geht. Begrüßenswert wäre ebenfalls eine automatische Bewegungsverfolgung.
Die Ausgabe des Livestreams auf einem smarten Display wie Amazon Echo Show funktioniert zwar, doch der zeitliche Versatz ist mit bis zu zehn Sekunden relativ groß. Hier besteht ebenfalls Verbesserungsbedarf.
- Historie:
- Der Testbericht erschien im Juni 2024
- Preisupdate: siehe Artikeldatum
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„RollerCoaster Tycoon 3“: Freizeitpark-Klassiker von 2004 gratis bei Epic
Im Epic Games Store ist „RollerCoaster Tycoon 3 “ in der Complete Edition bis zum 2. Juli kostenlos. Wer das Spiel in seine Bibliothek legt, kann es dauerhaft behalten – einen Epic-Games-Account vorausgesetzt.
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Das Angebot umfasst neben dem Grundspiel auch die Erweiterungen „Soaked!“ und „Wild!“, die Wasserparks beziehungsweise Tiergehege ins Spiel bringen. Die Complete Edition wurde im September 2020 von Entwickler Frontier Developments neu aufgelegt und unterstützt seitdem Widescreen-Auflösungen bis 1080p – das Original von 2004 war auf niedrigere, fest vorgegebene Auflösungen beschränkt. Regulär kostet das Spiel im Epic Games Store 20 US-Dollar. Auf Steam ist es im Summer Sale, der noch bis zum 9. Juli geht, für 5 Euro erhältlich. Der Epic Games Store bietet wöchentlich Spiele kostenlos an. Bis zum 28. Mai konnte man sich etwa „Tomb Raider I-III Remastered“ gratis sichern.
Der erste 3D-Teil
„RollerCoaster Tycoon 3“ erschien im November 2004 als erster Teil der Reihe mit vollständiger 3D-Grafik. Die ersten beiden Teile hatte Chris Sawyer in Eigenregie entwickelt, Frontier Developments übernahm für den dritten Teil die Entwicklung. Das Studio hatte zuvor Erweiterungen für „RollerCoaster Tycoon 2“ verantwortet. Zu den damals neuen Funktionen gehörten ein Sandbox-Modus ohne Budgetbeschränkungen sowie die CoasterCam, mit der man selbst gebaute Achterbahnen aus der Egoperspektive erleben konnte.
Auf Steam hält „RollerCoaster Tycoon 3 Complete Edition“ 87 Prozent positive Empfehlungen aus über 2.500 Nutzerrezensionen. Fans der ersten beiden Teile empfinden den dritten Teil oft als ordentlichen, wenn auch nicht ganz ebenbürtigen Nachfolger: Der Schritt von der isometrischen 2D-Ansicht in die 3D-Welt kostete zunächst etwas von der Übersichtlichkeit der Vorgänger.
Frontier und die Nachfolger
Für Frontier war „RollerCoaster Tycoon 3“ der erste Ausflug ins Themenpark-Genre. 2016 erschien mit „Planet Coaster“ ein inoffizieller Nachfolger, der als moderner Maßstab für Freizeitpark-Simulationen gilt. 2024 folgte „Planet Coaster 2“. Die „Planet Coaster“-Spiele sind vor allem für ihre tiefen Baumechaniken bekannt: Jede Holzplanke kann auf Wunsch einzeln gesetzt werden.
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Wer den Freizeitparkbau etwas simpler und trotzdem modern haben möchte, kann aktuell „Parkitect“ auf Steam für 10 Euro kaufen. Viele „RollerCoaster Tycoon“-Veteranen schwören außerdem auf „„OpenRCT2“, die Open-Source-Umsetzung von „RollerCoaster Tycoon 2“. Sie kann kostenlos installiert werden und wird noch aktiv weiterentwickelt.
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(dahe)
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Bericht über massiven Stellenabbau bei VW: Bis zu 100.000 Jobs in Gefahr
Der VW-Konzern will einem Medienbericht zufolge seinen Sparkurs deutlich verschärfen. Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant, berichtete das Manager Magazin unter Berufung auf Insider. Vier Werken in Deutschland drohe die Schließung. Die Pläne seien Teil des neuen Zielbilds 2030, das der Vorstand am Mittwoch behandelt habe. Das letzte Wort habe nun der Aufsichtsrat, der am 9. Juli darüber beraten solle.
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Hannover, Zwickau, Emden und Neckarsulm potenziell betroffen
Bei den vier Werken, die dem Bericht zufolge schließen könnten, handelt es sich um die VW-Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie den Audi-Standort Neckarsulm. Ein konkretes Datum für die Maßnahmen nannte das Blatt nicht. Dem Bericht zufolge könnten sie „mittelfristig“ geschlossen werden.
Bis mindestens 2030 gilt an den deutschen Konzernstandorten eine Beschäftigungssicherung, die mit der IG Metall vereinbart wurde. Bis 2030 hat Volkswagen bereits den Abbau von konzernweit 50.000 Stellen angekündigt, davon 35.000 bei der Kernmarke VW.
Kritik von IG Metall und VW-Betriebsrat
IG Metall und VW-Betriebsrat üben scharfe Kritik an Berichten über mögliche verschärfte Sparpläne bei VW. „Sollten solche Pläne vorangetrieben werden, würden wir sie mit aller Macht verhindern“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme von IG-Metall-Chefin Christiane Benner, Bezirksleiter Thorsten Gröger und Betriebsratschefin Daniela Cavallo.
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„Die erneuten Medienberichte verunsichern unsere Belegschaft und unsere Standortregionen zu Recht“, heißt es in der Mitteilung. „Angriffe auf das VW-Gesetz, die Mitbestimmung und unsere Standorte sind unverantwortliche Drohungen.“
Update
26.06.2026,
11:40
Uhr
VW will sich vorerst nicht im Detail zu Berichten über verschärfte Sparpläne äußern. „Die zu Grunde liegenden Sachverhalte werden in den zuständigen Gremien besprochen und verabschiedet. Diesem Prozess werden wir nicht vorgreifen“, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit.
Zugleich bestätigte er: Der Konzernvorstand habe „in den vergangenen Monaten intensiv an einem Zukunftsplan für die Neuaufstellung des Unternehmens gearbeitet. „Es geht darum, das Unternehmen insgesamt effizienter und schlanker aufzustellen sowie technologische Synergiepotenziale konsequent zu nutzen.“
Ziel sei eine „umfassende Transformation“, so der Sprecher weiter. „Der gesamte Konzern – inklusive Marken und Gesellschaften – muss sich tiefgreifend verändern.“ Im nächsten Schritt solle dies nach Befassung des Aufsichtsrats in die Umsetzung gebracht werden. Details zu konkreten Maßnahmen nannte der Sprecher nicht.
Mehr über den Autokonzern
(fpi)
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Indien: iPhone-Zulieferer mit Umweltproblemen und Datenabflüssen
Apples Versuche, sich von der iPhone-Produktion allein in China unabhängig zu machen, verlaufen bislang erfolgreich: Bis zu 25 Prozent aller Smartphones des Herstellers kommen mittlerweile aus Indien, unter anderem zahlreiche Modelle, die in den USA verkauft werden. Die wichtigsten Fertiger auf dem Subkontinent sind diejenigen, die Apple auch in der Volksrepublik nutzt – etwa Foxconn. Aber auch große örtliche Anbieter sind dabei, darunter der indische Großkonzern Tata mit seiner Tochter Tata Electronics. Doch genau bei der gibt es nun Probleme. So kämpft ein Werk in Tamil Nadu mit Vorwürfen, das Grundwasser in der Nähe befindlicher Bauernhöfe kontaminiert zu haben. Zudem kam es bei Tata Electronics erst kürzlich zu einem großangelegten Cyberangriff, bei dem auch Daten von Apple abgeflossen sein sollen.
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iPhone-Komponentenfabrik mit Abwasserproblem
Die ökologischen Schwierigkeiten von Tata Electronics drehen sich um eine iPhone-Komponentenfabrik in Hosur, im Süden des indischen Bundesstaats Tamil Nadu. Laut einem Bericht von Reuters untersucht das Pollution Control Board des Bundesstaats, die Behörde, die für die Bekämpfung von Umweltverschmutzung zuständig ist, entsprechende Berichte von Bauern. Sie meldeten, dass das Abwasser der Fabrik auf ihr Land gelangt sei, das dann zu Hautproblemen bei den dort arbeitenden Personen führte.
Ende Mai wurde dann eine Gesundheitsuntersuchung durchgeführt. Ein vom Staat bestellter Dorfarzt fand heraus, dass das Abwasser einen „extrem schlechten Geruch“ gehabt habe, was dazu führte. In der Nähe befindliches Wasser sei für Tiere nicht mehr trinkbar gewesen. Apple kommentierte den Vorfall nicht. Tata Electronics gab an, das Pollution Control Board habe die Untersuchung abgeschlossen, ohne dass sich eine Kontaminierung bestätigt hätte. Man habe alle von den Behörden angesprochenen Punkte bereinigt. Apple selbst kommentierte den Vorgang nicht, vom Pollution Control Board gab es ebenfalls keine Angaben.
Cyberangriff betraf auch Tesla
Ein zweites aktuelles Problem bei Tata Electronics betrifft den Datenschutz. Laut Angaben des Unternehmens hat es einen „Vorfall“ gegeben, bei dem 200.000 Dokumente ins Dark Web geleakt worden seien, wie CNBC berichtet. Diese betreffen vor allem Apple, aber auch den E-Auto-Hersteller Tesla.
Der Angriff wurde vor einigen Wochen bemerkt. In dem Paket sollen unter anderem Spezifikationen für das Komponentendesign und weitere Produktionsinformation enenthalten sein. Laut CNBC untersucht Apple den Vorfall gerade. Tata soll nach dem Angriff erpresst worden sein, gezahlt wurde offenbar nichts. Das Datenpaket ist 630 GByte groß. Unter den Dateinamen befindet sich der Begriff „com.apple.factorydata“, es werden zudem auch Herstellungsmaterialien spezifiziert und iPhone-Platinen gezeigt. E-Mails, Logs und Passkopien auch von Ausländern sind ebenfalls geleakt worden, hieß es. Im Tesla-Teil des Pakets taucht der Begriff „Geschäftsgeheimnis“ auf, offenbar bezogen auf das neue Model 3.
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(bsc)
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